10 Tipps zur Hochzeitsfotografie

Ab und zu werde ich von Leuten gefragt, wie ich meine Hochzeitsfotos so mache und ob ich nicht ein paar Tipps dazu geben könnte. Und jedes Mal denke ich mir dabei “Mensch, das wär doch auch mal was für kwerfeldein.de!” Da ich schon eine Weile Hochzeiten fotografiere und deshalb auch ein bissken Erfahrung auf diesem Gebiet habe, möchte ich das jetzt tun. Folgend kommen also 10 Punkte, die mir persönlich helfen, originelle Hochzeitsfotos zu machen.
Bevor ich jetzt nun starte: Diese Tipps sind wie immer keineswegs allgemeingültig sondern meine subjektive Meinung. Ich maße mir nicht an, alles über die Hochzeitsfotografie zu wissen, aber ein paar Sachen habe ich mittlerweile gelernt und die möchte ich jetzt in loser Reihenfolge mit Euch teilen.
1. Don’t Panic
Hochzeiten haben ja so das Potential, einen unruhig zu machen, weil da vieles einfach nicht in der eigenen Hand liegt oder kontrollierbar ist. Als Hochzeitsfotograf bin ich also gefordert, mich immer wieder auf neue Situationen einzustellen und zu reagieren. Aber hey – keine Panik. Jeder noch so gute Hochzeitsofotograf kocht auch nur mit Wasser und ich gebe einfach mein Bestes. Und selbst wenn das Wetter mal einen Strich durch die Rechnung macht, können schicke Fotos enstehen. Also: Immer cool bleiben.

2. Planen Planen Planen
Vor jeder Hochzeit setze ich mich mit dem Hochzeitspaar gemütlich auf nen Kaffee zusammen. Dabei gehe ich mit beiden den gesamten Hochzeitstag durch und schreibe mir die Uhrzeiten eingelner Punkte auf (Ankunft Bräutigam, Ankunft Braut, Offizieller Beginn der Trauuung usw) – mögliche Verzögerung mit eingeschlossen. Als Hochzeitsfotograf muss ich wissen, wann ungefähr – was – wo passiert – um auch dann vor Ort zu sein, wenn’s drauf ankommt. “Wieviele Gäste habt ihr eingeladen?” oder “Welche Bilder sind Euch besonders wichtig, welche weniger?” sind einer kleiner Auszug an Fragen, die ich den beiden immer wieder Stelle. In meinem Kopf (und bald auch auf Papier) ist da eine Liste, die ich nach und nach mit den Paaren durchgehe. Das bringt mir – und übrigens auch dem Hochzeitspaar – einiges an Sicherheit.

3. Leichtes Gepäck
Auf Hochzeiten habe ich grundsätzlich 2 Taschen dabei: Einmal meinen großen Fotorucksack und meine Umhängetasche, in welcher meine beiden Kameras und ein Blitz liegen. Mit der Umhängetasche bin ich meistens den gesamten Tag unterwegs und muss somit nur einmal um die Ecke greifen, wenn ich was anderes brauche. Das macht mich mobil, denn ich hasse es, den Rucksack abzulegen, den langen Reisverschluß aufzumachen und mich dann durch die Ausrüstung zu wühlen. Nein, der bleibt schön im Auto und wenn ich mal ein paar extra Sachen brauche, dann wird die Umhängetasche neu gefüllt und fertig.

4. 50mm
Ich habe hier ja schon x-mal darüber geschrieben aber besonders im Hochzeits-Kontext komme ich an meinem 50mm 1.8 Objektiv nicht vorbei. Wo und wann besonders? In der Kirche. Denn da kann mal nicht eben den Blitz aufstecken und an die “Decke” blitzen, weil die meistens sehr weit oben ist. Somit bin ich darauf angewiesen, möglichst “lichtstark” zu fotografieren und bei meinem 50mm geht’s bei ner Blende von 1.8 los. Das 50er hat meiner Meinung nach genau die richtige Brennweite für Hochzeitsfotos und ich fühle mich damit echt “pudelwohl”. Das liegt mit Sicherheit daran, dass ich schon eine ganze Weile damit fotografiere und es gut einschätzen kann.

5. Bewegung
Nichts mit “in der Ecke stehen und auf den richtigen Moment warten”. Auf Hochzeiten ist Action angesagt. Gerade weil ich viel mit meiner 50mm Festbrennweite fotografiere und nicht zoomen kann bin ich darauf angewiesen, mich selbst so zu positionieren, dass dabei ein gutes Foto entstehen kann. Dabei bin ich natürlich in der Kirche wesentlich vorsichtiger als auf der Feier. Schließlich will ich dem Paar bei der Ringübergabe nicht auf die Füße treten und achte auch darauf, nicht zu sehr “herumzuhampeln” und zu viel Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Danach ist dann wieder “alles erlaubt”

6. Kein Cheese!
Ausser beim offiziellen Outdoorshooting mit dem Pärchen und dem Gruppenfoto gebe ich den gesamten Tag keine Hinweise, wie das Pärchen oder jemand anderes schauen soll. Sachen wie “Ach wie süß, schaut doch mal her!” oder “Jetzt nochmal schön lachen!” während die Beiden sich mit Gästen unterhalten sind ein absolutes No!Go!. Dasselbe sage ich den Paaren auch schon beim Planungstreffen und manche sind dann erstmal erleichtert, weil sie davor einen kleinen Horror haben. Ich möchte für die beiden kein weiterer Programmpunkt sein sondern möglichst unbemerkt arbeiten, dass sie sich voll auf “ihren Tag” konzentrieren können.

7. Eltern, wichtige Verwandte und andere VIPs
Bei aller künstlerischen Freiheit sind Fotos von Eltern, Großeltern und sonstigen wichtigen Personen für das Paar ein absolutes “Muss”. Viele Paare sprechen das nicht als exklusiven Wunsch aus, weil das für sie selbstverständlich dazugehört. Deshalb schaue ich, dass ich vor der Hochzeit ein paar Fotos der “VIPs” anschaue, um dann auch zu wissen, “wer hier wer ist”. Übrigens: Fotos von Verwandten stelle ich gewöhnlicherweise nicht ins Netz – ausser bei klarer Erlaubnis. Sowas kann gut mal nach hinten losgehen, wenn sich die Eltern des Paares dann irgendwo im Internet wiederfinden.

8. Blitzen
Ich blitze gerne – und zwar dann wenns wirklich Sinn macht. So richtig Entfesselt blitzen gibts beim Outdoorshooting, um dem Paar noch einwenig mehr “Kick” mitzugeben. Da ich bisher ohne Assistent fotografiere, drücke ich dann (in vorheriger Absprache) dem Choiffeur den Blitz mit Empfänger in die Hand, erkläre ihm kurz die Technik und der braucht dann nur noch den Blitz zu halten. Somit können dann schicke Fotos entstehen, für die ich sonst einen Assistenten gebraucht hätte. Und achja (ist ja klar): Bei der Feier Abends stecke ich mir den Blitz einfach auf die Kamera, Blitze gegen die Decke oder direkt. Wenn ich direkt anblitze, dann stelle ich gerne eine längere Belichtungszeit ein und bewege die Kamera schnell ich eine Richtung.

9. Schwarzweiß
Wie der gute Jim Rakte schon einmal gesagt hat: Schwarzweiß nimmt einem Foto die Komponente der Zeit weg. Auf Hochzeitsfotos wissen zwar die meisten, dass die Fotos von vor 2 Wochen waren aber eine gewisse Zeitlosigkeit kann dennoch erreicht werden. In vielen Fällen verbinde ich Schwarzweiss mit Fotos, die ein starkes (Farb-)Rauschen aufweisen. Lightroom bietet mir viele Möglichkeiten, das auch gut umzusetzen, denn Schwarzweiss ist weit mehr als nur “Farbe rausdrehen”. Edit: Soll ich dazu mal ein Screencast machen?


10. Weg von Standard
Es gibt ja Fotos, die müssen im Kasten sein und das ist auch gut so. Doch gerade auf Hochzeiten lasse ich meiner Fantasie gerne freien Lauf und fotografiere aus ungewohnten Blickwinkeln, Positionen und versuche immer mal wieder was neues. Das dreht den Spassfaktor nochmal so richtig auf und da klopft mein Fotografenherz (gibts sowas?). Ich vergesse dabei alle Regeln und versuche weiter zu denken – kommt mir eine Idee in den Kopf, die sich umsetzen lässt, dann mache ich es auch. Manchmal werden die Bilder was, manchmal nicht. That’s Life.


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Ein kleines Dankeschön an die aktivsten Leser. Ihr rockt.
8. 6. 2009 um 14:32 Uhr
Das 50mm ist schon eine geile Sache, ich hab mir mal bei Lensavenue das Nikkor 70-200VR 2.8 ausgeliehen (3 Tage 99EUR) und das ist in Kirchen pornös! Hier ein paar Beispielbilder eines Konzertes 1) (Nicht nachbearbeitet, nur RAW exportiert, noch keine Zeit gehabt) von der Brennweite perfekt! Und 2.8 ist auch recht lichtstark. Ich hätte nur gerne ne D700 gehabt weil das Rauschen meiner D80 schon pervers war… Und alle mit schwarzen Anzügen und Kostümen…
1) http://flickr.com/gp/thrower/VAX26Q
8. 6. 2009 um 14:34 Uhr
Danke, für Deine Tipps!
auf mich kommt das auch bald zu, Freunde haben mich gebeten…
bin sehr gespannt und habe auch etwas Respekt davor.
Ja gerne (Screencast)
8. 6. 2009 um 14:40 Uhr
Dieser Post war für mich jetzt sehr wichtig. Ich werde eventuell bald eine Taufe fotografieren und die hat ja vom Hochzeitsfotografen(herz) nicht viel unterschied. Danke Martin!
Screnncast? Aber sicher doch
Fotografenherz? Klar!
8. 6. 2009 um 14:43 Uhr
Danke für die Tipps – ich selber fotografier zwar keine Hochzeiten, aber eine Freundin von mir, die nicht so online-affin ist, lebt davon.
Der werde ich den Link mal weiterleiten.
Und ja, bitte n Screencast über S/W in Lightroom. Ich such schon länger nach einer Möglichkeit, “Körnung” umzusetzen…
8. 6. 2009 um 14:50 Uhr
@pixelboogie: Schau bzw. hör dir zum Thema “Körnung” mal das hier an: http://www.tipsfromthetopfloor.com/2006/04/11/tfttf112-psc13-adding-real-grain/ http://www.tipsfromthetopfloor.com/psc/psc13.php
8. 6. 2009 um 14:52 Uhr
Der Artikel kommt für mich zwei Tage zu spät.
Allerdings habe ich nicht die ganze Hochzeit fotografiert und somit die “Last” der “wichtigen Fotos” gar nicht erst zu tragen gehabt. Ich wurde vom Brautpaar (Freunde) angefragt ob ich nicht vom Fest am Abend ein paar Fotos machen könnte was ich selbstverständlich sehr gerne gemacht habe. Übung schadet ja bekanntlich nie.
8. 6. 2009 um 14:54 Uhr
Edit: Soll ich dazu mal ein Screencast machen?
JA
Zum Artikel: Wie immer schön verständlich geschrieben. Mir gefällt vor allem auch deine Einstellung, wo der Fotograf auch mal “hinten anstehen” muss, weil Feier und Gäste einfach wichtiger sind.
8. 6. 2009 um 15:01 Uhr
Tolle Tipps, gerade auch Nummer 6. Meist sind es aber auch die Personen die einen mit der Kamera sehen und plötzlich bei dem was sie tun erstarren und angrinsen – da nehme ich meist die Kamera runter und grinse zurück.
Screencast? Ja, unbedingt – wenn möglich wieder mit Lightroom.
8. 6. 2009 um 15:14 Uhr
Top Artikel! Wie immer
Aber eine Frage habe ich, da das Thema kurz angesprochen wird 50mm Objektiv.
Ich will mir auch eines zulegen. Jedoch bin ich am schwanken welches.
Ich mach es am bsp von Nikon deutlicher. Es gibt dort zwei verschieden zur Auswahl.
- 50mm mit 1.8 Blende für ca 130Euro.
- 50mm mit 1.4 Blende für ca 300 Euro
Klar ist es besser immer ein Lichtstarkes Objektiv zu haben. Aber der Preisunterschied ist ja doch sehr enorm und dass für eine 1/2 Blendenstufe?! Macht das wirklich so einen großen unterschied?
8. 6. 2009 um 15:28 Uhr
wunderschöne aufnahmen. vorallem das 1. ist mein absoluter liebling.
8. 6. 2009 um 15:33 Uhr
@tamer: Lichtstärke kann man nie genug haben. Bei Blende 1.4 ist jedoch die Gefahr groß, dass man zu viel Tiefenunschärfe hat. Daher immer auf die Augen fokussieren wenn man mit Offenblende arbeitet. Darauf schaut man.
Ich würde sagen: Nein, die 1.4 brauchts nicht unbedingt. Die 1.8 taugt vollkommen. Vor Allem ist es bei Hochzeiten meist hell draußen.
8. 6. 2009 um 15:34 Uhr
@moondrsgon: danke, in photoshop wusste ich wie es geht
http://www.flickr.com/photos/pixel_boogie/3563448391/
aber das muß doch auch in lightroom möglich sein. wär für den workflow praktischer, finde ich…
8. 6. 2009 um 15:34 Uhr
Wunderschöne Aufnahmen und gute Tipps von Dir.
Und sicher ein Screencast darfst Du immer machen.
8. 6. 2009 um 15:48 Uhr
@Pixelboogie: Dass mit der Körnung in Lightroom ist glaub nicht so ohne Weiteres möglich (meines Wissens) – ausser mit hoher ISO fotograferen
. Bin aber am schaun, obs da über Umwege was gibt, ma kucken
8. 6. 2009 um 15:59 Uhr
Super Fotos, super Artikel! Herzlichen Dank dafür.
Ein Screencast würde ich sehr begrüssen.
Hab deine Site erst vor kurzem gefunden, aber bin dadurch schon mehrfach animiert und inspiriert, wieder mehr zu fotografieren.
Toll!
8. 6. 2009 um 16:07 Uhr
Ich glaub, auf Hochzeiten zu fotografieren wäre definitiv nichts für mich. Immerhin ist ja doch schon “ein bisschen” Druck da, den jeweiligen Moment gibts nur einmal, nie wieder. Da hätte ich zu viel “Angst”, eben diese Momente zu verpassen.
Screencast: Wäre ‘ne tolle Sache!
8. 6. 2009 um 16:23 Uhr
Wow, die Fotos mit dem Oldtimer sind echt fantastisch! Ansonsten: Toller Artikel, hilft mir bestimmt irgendwann einmal weiter.
8. 6. 2009 um 16:40 Uhr
Schöne Tipps. Darf im Juli auch mal auf ner Hochzeit ran, mal sehen ob ich mich dann noch daran erinnere.
8. 6. 2009 um 17:23 Uhr
Hallo Martin!
Ein Dank auch von mir für diesen Post. Kommt gerade zur richtigen Zeit. Auch ich darf im Juli ran um die Hochzeit eines sehr guten Freundes fotografisch festzuhalten.
Gott sei Dank bleiben mir die “Posing-Fotos” erspart, aber die Trauung in der Kirche und auch die Feier danach sind dann mein Ding.
Würd mich freuen, wenn es noch weitere Posts bzw. Linktipps zum Thema Hochzeitsfotografie hier gibt!
schöne grüße aus tirol
markus
8. 6. 2009 um 17:41 Uhr
Kuuler Artikel. Eine Hochzeit würde ich in nächster Zeit auch gerne mal knipsen!
8. 6. 2009 um 19:34 Uhr
Ja, wir wollen Screenkast zu sw!
Sehr schöner Artikel – beschreibt ziemlich genau das, was ich vor etwa 2 Monaten auch erleben durfte. Ich stimme dir somit in allen Punkten voll zu.
8. 6. 2009 um 20:16 Uhr
Wieder einmal ein prima Artikel. vielen Dank dafür.
In Sachen-Schwarz-Weiß-Konvertierung kann ich NIK Siver Efex Pro sehr empfehlen, das ist zwar eher hochpreisig, aber man erzielt damit recht gute Ergebnisse:
http://www.flickr.com/photos/bosch_hh/sets/72157613899445616/
8. 6. 2009 um 20:46 Uhr
Das sind wirklich gute Tipps, viele lassen sich ja auch auf andere Feierlichkeiten übertragen.
Zu dem Screencast: Fänd ich super!
8. 6. 2009 um 21:04 Uhr
@bosch
NIK Siver Efex Pro ist ein Hammer Plugin. Die Demo läuft 2 Wochen ohne Einschränkung. Ausprobieren!
@Tamer
Das 1,4er hat das schönere Bokeh.
8. 6. 2009 um 21:43 Uhr
“Das 1,4er hat das schönere Bokeh.”
Außerdem hat das 1.4er (zumindest bei Canon) besseren AF, Full-Time-Manual Fokus, höherwertiges Gehäuse, …
Ich selbst hab 1.8 (Canon) und bin damit ganz zufrieden, v.a. zu dem Preis (~80/90 €).
8. 6. 2009 um 22:17 Uhr
Screencast? Ja bitte. Und vielen Dank für die Tipps. Nachdem ich als Semi-offizielle Fotografin im Juli bei einer Hochzeit dabei bin, kommen mir die sehr gelegen.
Zumal ich die Hochzeitfotos von Dir extrem gelungen finde. Grade weil sie nicht so 08/15 sind.
Oder, wie ein Freund zu den Bildern an der Bushaltestelle gemeint hat “Die sind ganz schön Rock’n'Roll für Hochzeitsfotos.
Lustigerweise kannte er übrigens den Bräutigam und einen anderen Freund hab ich auf dem Foto von der Band entdeckt. Das Leben ist eben doch manchmal ein Dorf.
9. 6. 2009 um 1:01 Uhr
@Annette: Hehe, sehr cool – die Welt ist echt manchmal kleiner als man denkt
9. 6. 2009 um 8:57 Uhr
Cooler Artikel, danke für die Tipps !!
9. 6. 2009 um 9:59 Uhr
screencast? ja bitte, das ist immer gut.
das letze bild gefällt mir am besten, echt klasse. sieht aus wie ne filmszene. mit dem regen auf dem fester das passt total gut und die blickführung ist auch klasse, die idee merk ich mir
9. 6. 2009 um 10:05 Uhr
dont panic! – oh wie wahr!
ich würde keine hocheit mehr ohne blitz fotografieren. i-TTL hat schon was. sooo schnell, wie sich manchmal die umgebungsbedinungen ändern, kann man fast gar nicht reagieren. zB. wenn das Brautpaar aus der Kirche rausläuft in den Sonnenschein, etc …
danke für die tipps!
9. 6. 2009 um 12:55 Uhr
Ich selbst habe bisher zwar selbst noch keine Erfahrungen sammeln können, aber ein derartiger Beitrag hilft einem schon mal einen Überblick zu bekommen auf was man alles zu achten hat.
Auch wären die Umstände bei mir wohl andere, ich verdiene mit der Fotografie ja kein Geld und würde es als Freundschaftsdienst machen. Wobei ich hier zwar gleiches Maß an Professionalität an den Tag legen wollen würde, als wenn es sich um einen bezahlten Auftrag handelt. Allerdings ist dann die Sorge gleich nochmal doppelt so hoch etwas falsch zu machen, nicht das die Qualität der Bilder am Ende noch zu Unmut im Freundeskreis führt.
9. 6. 2009 um 14:13 Uhr
Schöner Beitrag und wahre Worte! Bei meiner Hochzeit gab es keinen Extra-Fotografen, ich habe einfach meiner 8-jährigen Nichte meine Kamera in die Hand gedrückt – und erstaunlicherweise sind da echt tolle Bilder mit wenig Ausschuss rausgekommen! Mein Bruder hat sicherheitshalber aber auch welche gemacht….
9. 6. 2009 um 22:48 Uhr
Hochzeitsfotos sind für mich der oberste i-Tüpfelchen! Da hat man als Fotograf auch ne ungemeine Verantwortung. Ein Geburtstag kommt jedes Jahr wieder, aber eine Hochzeit feiert ein Paar im Regelfall nur einmal. Und da ist es auch nicht einfach, als Fotograf mit dieser Verantwortung umzugehen… Ich werde demnächst mal als Co-Fotograf bei einer Hochzeit dabei sein, und mal sehen, wie mir Deine Tipps da weiterhelfen…
10. 6. 2009 um 9:27 Uhr
Toller Artikel, sehr hilfreiche Tipps, geniale Bilder! Martin, du bist Spitze!
Schön zu lesen, dass du auf das 50mm schwörst… das ist auch mein Lieblingsobjektiv gerade wenn es um das fotografieren von Personen geht. Dieses Jahr werde ich auch auf Hochzeiten von Freunde fotografieren und freue mich schon darauf.
10. 6. 2009 um 11:00 Uhr
Denke mal das für meine Bedürfnisse das 1,8 reichen sollte. Umsteigen kann ich noch immer irgendwann. Und Objektive haben ja zum Glück eh kaum Wert verlust. Bei der Preis div. hab ich dann auch fast ein Blitzgerät wieder drinne
10. 6. 2009 um 11:54 Uhr
Hallo,
nunja, ich schliesse mich der allgemeinen Lobhudelei mal nicht an und will etwas anmerken:
Es ist ja schön und gut mal “andere” Hochzeitsfotos zu machen, aber mir fehlen massiv die klassischen Elemente. Dazu sind die Bilder zum größten Teil sehr düster, gewagte Ausschnitte(wie das Bild mit den angeschnittenen Mikrofon-Ständern links).Auch das Bild der Braut mit geschlossenen Augen – die meisten Frauen, die das Bild sehen, reagieren eher mit unbehagen und”So will ich aber nicht auf einem Foto aussehen!”.
Unterschätze nicht das Potential der konventionellen Hochzeitsfotografie – vor allem was die Akzeptanz beim Kunden angeht.
Cheers
10. 6. 2009 um 14:39 Uhr
@pixelboogie
Körnung in Lightroom geht recht gut mit dem Plugin von NIK Software “Silver Efex Pro”. Auf der NIKsoftware-seite kannst du ne 15 Tage Testversion downloaden und mal testen.
Für Körnung in Farbbildern ist “Color Efex pro” klasse.
14. 6. 2009 um 11:40 Uhr
[...] Sie sind wieder da: Die Hochzeitsmonate. Martin hat zehn Tipps aus eigener Erfahrung zusammengefasst, die Dir als Hochzeitsfotografen helfen sollen, Deine Arbeit besser zu machen. via Kwerfeldein [...]
15. 6. 2009 um 15:44 Uhr
Schöne Tipps und Fotos! Danke sehr!
15. 6. 2009 um 21:40 Uhr
Ein wirklich netter Artikel und 50 mm sind eine wirkliche schöne Sache. Aber ich selber hatte letzten Freitag eine paar Hochzeitshootings und immer wieder stelle ich fest, das nicht alle Brautpaare die Lust und Zeit haben für ein vernünftiges Shooting. Da wird für ein Shooting manchmal nur 45 Minuten eingeplant und das ist dann meist auch immer der übelste Stress.
Was meint Ihr. Geht auch das auch So?
15. 6. 2009 um 21:41 Uhr
[...] 10 Tipps zur Hochzeitsfotografie Auch Martin Gommel konnte bereits Erfahrungen mit der Hochzeitsfotografie gewinnen und gibt 10 [...]
22. 6. 2009 um 11:17 Uhr
[...] http://kwerfeldein.de/index.php/2009/06/08/10-tipps-zur-hochzeitsfotografie/ [...]
22. 6. 2009 um 16:18 Uhr
Wie kriegt man eigentlich diese kitschigen aber wunderbare Hochzeitfotos hin? wie z.B. die hier: http://www.estherundpatrick.de/hochzeit/hochzeit-anita-und-sebastian/
Wie stark sind die nachbearbeitet? Sind das alles HDR?
Sorry, ich kenn mich mit der Bildbearbeitung leider nicht gut aus…
3. 8. 2009 um 12:02 Uhr
[...] 10 Tipps für eine perfekte Hochzeitsfotografie [...]
5. 8. 2009 um 16:06 Uhr
Hallo Martin,
hätte ein paar Fragen zu Punkt 8:
Mit welchem Funkauslöser löst Du den Blitz aus?
Kann das Teil auch E-TTL überragen?
Du nutzt doch einen normalen Aufsteckblitz?!
Gruß Andreas
7. 1. 2010 um 0:11 Uhr
[...] preparation I've read everything I found about wedding-photography. Especially the blog entry kwerfeldein /10 Tipps zur Hochzeitsfotografie is [...]