Weil ich mit kwerfeldein.de den Fokus nicht nur auf die technischen Aspekte legen möchte, gibt es hier ca. einmal im Monat ein persönliches Update von mir. Es ist sozusagen der Off-Beat zu den ganzen Fotosachen hier. Genau. Legen wir also los.
# Seit ein paar Wochen treffe ich mich mit einem guten Freund Markus, welcher mich in geschäftlichen Dingen berät und unterstützt. Sowas tut mir einfach gut, denn ich bin so jemand, der gerne mit grossen Träumen eher langsam macht und sich trauen muss, zu dem zu stehen was er ist und was er kann. Dazukommt, dass ich in so manchen organisatorischen Angelegenheit eher so Chaot als der Durchblicker bin und da hilft es, wenn mir jemand mal öfter über die Schulter schaut und mit mir Sachen gemeinsam durchgeht.
# Unsere Tochter Enna bringt mit Ihrem Lächeln jedes Mal ein Stück Himmel auf die Erde. Manchmal, wenn Elena und ich und gegenseitig anmeckern fängt die Kleine an zu lächeln und da kann ich nicht anders als zurücklächeln. Aber sie kann auch anders ;) Wie dem auch sei, für mich ist das schon krass, dass die Kleine wirklich meine Tochter ist. Also halt ein Teil von mir ist. Da bleibt mir nix anderes als zu staunen.
# Wie schonmal erwähnt teste ich gerade Produkte von unterschiedlichsten Herstellern. Da ich ein Freund von Erfahrungen über lange Zeit bin, ist das keine Sache von ein paar Tagen. Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, einen Bericht über ein Produkt zu schreiben, welches ich nur ein paar Mal in der Hand hatte. Schliesslich will ich die Sachen auch richtig rannehmen und sie in allen möglichen Situationen meines Fotoalltags testen. Und dann wird ausführlich drüber geschrieben.
# Sie sind wieder da. Die Gewichtsprobleme. Nachdem ich ja im November 30 Kilo abgenommen hatte, bin ich nunmehr mit dem “Gewicht halten” konfrontiert. Und es kam, wie es befürchtet hatte: Ich habe wieder zugenommen. Und dabei wird mir bewusst: Abnehmen war gar nicht so das Problem, auch wenn’s manchmal hart war. Dabeibleiben, das ist die Herausforderung.
# Vor 2 Wochen ging an meinem Macbook das Logic(Mother-)board kaputt. Meine Herren, hab ich geschwitzt. Doch (wer hätte es gedacht) – Apple hat die Kosten vollständig übernommen. Puuuh. Eins steht für mich fest: Beim nächsten Kauf eines Apple Rechners werde ich die Garantieverlängerung um 2 Jahre dazunehmen. Auch wenn das ein bissken kostet, bin ich damit auf der sicheren Seite.
# Fotografisch arbeite ich momentan sehr stark daran, einen eigenen Stil zu entwickeln. Wie viele von Euch sicher schon mitbekommen haben, ist das 1×1 Format für mich ein fester Bestandteil meiner Arbeit geworden. Ich kann mir immer besser vorstellen, meine Landschaftsfotos komplett auf 1×1 umzustellen und von nun an dabei zu bleiben. Für mich macht das Sinn und ich habe den Eindruck, dass ich die Aufteilung von Form und Farbe in 1×1 wesentlich harmonischer finde als in 4×3 oder 16×9.
# Gary Vaynerchuck ist der Typ, der mich wie kein anderer die letzten Wochen über inspiriert und geprägt hat. Der hat einfach was zu sagen.Als ich den Feed seines Videoblogs abonniert habe, konnte ich nicht anders, als eine neue Kategorie “Superwichtig” anzulegen, wo nur sein Feed reinfliesst.








ich habe gerade das 2×1 Format für mich entdeckt… Wobei 1×1 auch sicher interessant ist :)
Ich bin Dir gerade über Twitter hierher gefolgt. Netter Blog! Auf Gary Vaynerchuck bin ich auch vor kurzem Aufmerksam geworden. Der Typ ist einfach genial! Hab auch sofort seinen Feed abonniert – allerdings keine eigene Kategorie dafür geschaffen ;)
Hab das irgendwie immer gelernt, dass das 6×6 heißt. Ist zwar das selbe wie 1×1 aber trotzdem… warum sagen die einen das so, die anderen so?
@PieKey: Das heisst 6×6, weil das klassischen Mittelformat 6x6cm war. (Gibt noch 6×7 oder 6×4.5 etc.)
Da aber ja solche cm-Angaben digital wenig Sinn machen, ist 1×1 irgendwie logischer.
Jetzt muss ich mal ganz doof fragen, was ist das 1×1-Format? Quadrat? Unwissende Grüße Frau Zausel
@Frau Zausel: Das 1×1 Format besagt, dass beim Bild Länge & Breite gleich lang sind.
@Pixelboogie: Kommt auf den Fotografen an ;) Ich stimme Dir grundsätzlich zu aber ich denke, das muss jeder für sich entscheiden. Für meine Landschaftsfotos macht es durchaus Sinn. Bei Portraitaufnahmen sehe ich das schon wieder ganz anders…
Macht es wirklich Sinn, sich auf ein Format festzulegen?
Sollte man das nicht lieber vom Bild/Motiv abhängig machen?
Ich glaube, daß z.B. bei Landschaftsaufnahmen, bei denen man Weite und Ruhe rüberbringen will, ein 1×1 Format eher hinderlich ist…oder?
Ich mache das eigentlich immer vom Motiv und Bildaufbau abhängig. Es gibt Quadrat-Motive und Rechteckmotive. Panorama mache ich fast gar nicht. Sowohl in der Landschaftsfotografie als auch im Makro oder Portraitbereich habe ich schon das Quadrat gemacht. Ich mag das Format sehr und vor allem im Plümschenbereich setze ich es sehr oft ein. LG Frau Zausel
stimme mit frau zausel ueberein. jedoch find ich auch den gedanken interessant seinen stil teilweise mit einem format zu verbinden.
hin und wieder versuche ich es…meist ende ich dann doch wieder bei 2:3 format der cam ;-)
vg…mario
Jetzt geht’s hier bald um Frauenthemen, aber bezüglich Gewicht halten hab ich da sicherlich ein paar hilfreiche Tips für Dich, weil ich auch 15 Kilo abgenommen habe und das Gewicht seit einem Jahr halte, ohne mich zu quälen..
Ich brauche ein Geländer, an dem ich mich festhalten kann, weil ich auch ein Chaot bin.. vielleicht hilft Dir das ja..
mail me if you can.. ;) martin(at)scribART.de
M.
Natürlich macht das Sinn, sich auf ein Bildformat festzulegen: Kontinuität entwickeln, eigenen Stil.
Den 1×1 Gedanke mag ich besonders in der Nachbearbeitung. Wenn man sich mal vom aufgenommenem Format löst und durch das Neue Bilder einen ganz anderen Fokus, eine überraschend erfrischende Perspektive bekommen. Und das kombiniert mit einer schwarz-weiß Konvertierung – Sahne!
Viel Spaß beim Spielen!
Jetzt fühl’ ich mich aber ertappt (wegen der 1×1 Frage letztens) ;-) aber ich finds gut, steht deinen Bildern ungemein!
Wegen dem abnehmen… ich hab auch 25 kg runter (in äh ungefähr 2.5 Jahren) ich hab das mit Weight Watchers in Berghausen gemacht… das halten fällt mir eigentlich nicht so schwer, eher das weitermachen. Ich zähl bestimmt schon ewig keine Punkte mehr (falls dir das System was sagt) aber man hat das ja ein bisschen drin und fühlt sich immer gleich schlecht, wenn man anstatt ‘nem Steakweck ne Bratwurst ißt ;-)… und meistens ist das mit dem zunehmen ja, wenn man sich ZU wohlfühlt ;-)
6×6 ist schon ein feines Format, mache ich pivat am liebsten – natürlich analog.
Ich nenne es – ganz klassisch-mathematisch: Quadrat. ;)
Aber das Format ist tatsächlich reizvoll. Ich hab mir bei flickr auch unlängst ein Quadrat-Album zugelegt, weil ich mittlerweile sehr viele Bilder in dem Format hab. Es ist sehr einfach, mit Linien zu spielen und man muss sich keine Gedanken machen, ob das Bild im Hochformat nicht vielleicht doch besser ausgesehen hätte als im Querformat. :)
Allerdings würde ich mich nicht festlegen auf ein Format. Irgendwann kommt sicher ein Motiv, das im Quadrat blöd aussieht und im Querformat der Renner ist.
[...] kommt und erreicht damit die Herzen seiner Leser. Ein idealer Kandidat für diesen Blogeintrag. http://kwerfeldein.de/index.php/2009/04/20/1×1-format-gary-vaynerchuck-und-die-testberichte/ „Dies ist der Ort, an welchem ich frei und authentisch über die Digitale Fotografie und alles, [...]
Das mit der Beratung klingt interessant … was ist der Markus denn von Beruf und wie wird man das? :-)