Der entscheidende Moment : Eine Blogparade mit Preisen
Kennst Du schon das Buch “Der entscheidende Moment” ? So heisst die deutschsprachige Version von Joe MacNally’s “The Moment it clicks” und ich habe 5 Exemplare davon zu verlosen. In Zusammenarbeit mit dem Addison-Wesley Verlag, der die 5 Bücher stellt startet deshalb heute die Blogparade zum entscheidenden Moment.
Das Buch
Als ich vor einiger Zeit zum ersten Mal von Kai Müller über das Buch von Joe Mcnally hörte, dachte ich : Na, das brauch ich auch. Bisher habe ich noch keine einzige schlechte Buchkritik gehört oder gelesen und kann das selbst nur unterstreichen. Der Titel in voller Länge heisst : “Der entscheidende Moment – Ein Weltklasse-Fotograf packt aus”. Und das was drauf steht ist auch drin. Teilweise wirklich atemberaubende Fotos zeigen, dass McNally fotografisch nicht seit gestern unterwegs ist und aus seinem Talent etwas gemacht hat, dass sich sehen lassen kann. Und das wie und warum teilt er nun in seinem neuen Werk auf 244 Seiten mit – ohne dabei auf seinen Humor zu verzichten. Eins kann ich definitiv sagen (und das meine ich auch so) – das Buch rockt.
Falls Dir das etwas zu wenig Information ist, hier das Promovideo zum Buch :
Die Teilnahmebedingungen
Start : Mittwoch 20.08.2008 (heute)
Ende : Mittwoch 03.09.2008 (insgsmt. 14 Tage Zeit)
Für Blogger
Schreibe einen Blogpost über einen entscheidenden Moment auf Deinem fotografischen Weg mit der Kamera. Erlebnisse, die Du bei einem Shooting oder auf einer Fotosafari gemacht hast, und die für Dich eben ein “entscheidender Moment” waren. Wichtig ! Versehe Deinen Blogpost mit einem Trackback (das ist ein Link) zu diesem Artikel – der erscheint dann hier in den Kommentaren. Auf Deinem Blog oder Deiner Homepage sollte Deine Adresse zu finden sein, damit wir Dir das Buch auch zusenden können. Sollte dies nicht der Fall sein, muß eine Emailadresse auf Deinem Blog sein, die Du regelmässig kontrollierst, damit ich Dich ggf. nach Deiner Postanschrift per Mail anfragen kann. Achtung ! Antwortest Du nach 3 Tagen nicht auf eine Mail von mir, wird ein anderer das Buch gewinnen.
Für Nichtblogger
Falls Du keinen Blog hast oder keine Lust hast, einen Eintrag zu schreiben, dann kannst Du auch mit einem Kommentar an der Blogparade teilnehmen. Schreibe einen Kommentar über einen entscheidenden Moment auf Deinem fotografischen Weg mit der Kamera. Erlebnisse, die Du bei einem Shooting oder auf einer Fotosafari gemacht hast, und die für Dich eben ein “entscheidender Moment” waren. Bitte trage eine Emailadresse ein, die Du regelmässig kontrolliert, sodass ich Dich ggf. nach Deiner Postanschrift per Mail anfragen kann. Achtung ! Antwortest Du nach 3 Tagen nicht auf eine Mail von mir, wird ein anderer das Buch gewinnen.
Gewinnen !
Im Laden kostet der fette Schinken € 39,95. Wenn Du hier gewinnst, kostet es Dich gar nix und kommt direkt ins Haus geflattert. Ich bin sehr gespannt über Eure kreative Art und Weise, den entscheidenden Moment in Eurem Fotoleben darzustellen und welche Stories ich zu hören bekommen werde. Nach Abschluss der Mitmachzeit (03.09.2008) werde ich 5 Gewinner ermitteln, welche ich dann umgehend kontaktieren werde. Anschliessend wird den Gewinner das Buch zugesandt. Die Gewinner werden mittels eines Zufallsgenerators ermittelt. Es geht also nicht darum, die krasseste Geschichte zu erzählen und masslos zu übertreiben. Blogger mit Artikeln sind Nichtbloggern, die ihre Geschichte per Kommentar beisteuern in keinster Weise überlegen. So weit möglich, werde ich mir jede Geschichte durchlesen. Dennoch wird der Zufall darüber entscheiden, wer ein Buch gewinnen wird.
Na dann Feuer frei für den entscheidenden Moment !!!
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Ein kleines Dankeschön an die aktivsten Leser. Ihr rockt.
20. 8. 2008 um 15:34 Uhr
Melde mich mal als nicht-blogger für das Buch an.
Vom iPhone!
Gruß, markus
20. 8. 2008 um 15:54 Uhr
Der entscheidendste Moment auf dem Weg zum besseren Bild war für mich die Erkenntnis, dass es weniger an der Ausrüstung liegt als an der Übung. Verbrachte ich noch in der Anfangszeit sehr viel mehr Zeit damit, mich in irgendwelchen Internetforen hinsichtlich der perfekten Ausrüstung verrrückt machen zu lassen, habe ich im Laufe der Zeit erkannt, dass es einfach viel mehr bringt, das Haus zu verlassen und ein Bilder zu machen, anstatt nach dem perfekten Objektiv zu forschen. Dieser Moment der Erkenntnis hat mich enorm weitergbracht. Man kann es sich eben unnötig schwer machen, aber manchmal kann eben alles auch ganz einfach sein.
20. 8. 2008 um 15:59 Uhr
[...] weitere entscheidende Momente im Leben eines Fotografen finden möchte, sollte einmal bei diesem Artikel vorbei [...]
20. 8. 2008 um 16:04 Uhr
Der entscheidene Moment -
zu erkennen, dass man “den” Moment verpaßt hat, um beim nächsten Mal vorbereitet zu sein.
Gruß, Lothar
PS: Die Details dazu würde ich gerne im o.g. Buch nachlesen.
20. 8. 2008 um 16:08 Uhr
… als ich entdeckte dass man mit zwei Bildern nebeneinander (Diptych) schon eine kleine Geschichte erzählen kann.
20. 8. 2008 um 16:16 Uhr
@Markus Vom Iphone : Les nochmal genau nach, bitte
20. 8. 2008 um 16:17 Uhr
[...] mit dem Buch, aber er geht einen anderen Weg als seine Blog-Kollegen, indem er im Rahmen einer Blogparade gleich mal 5 Exemplare verlost. Diese Idee finde ich klasse, also mache ich doch gerne [...]
20. 8. 2008 um 16:50 Uhr
Mh… ich habe mir das Buch in der englischen Originalfassung gekauft. Bin aber mittlerweile nicht mehr ganz sicher, ob das so eine gute Idee war. Man versteht zwar schon irgendwie nahezu alles, aber eben doch nicht so gut, als wäre es die Muttersprache… Aber es jetzt auch nochmal auf deutsch zu kaufen, möchte ich bei dem Preis eigentlich auch nicht.
Aber das Buch rockt definitiv, so wie du schon geschrieben hast.
Vielleicht nehme ich ja an der Verlosung teil und hoffe noch auf die deutsche Version.
20. 8. 2008 um 16:55 Uhr
Für mich gibt es jedes mal wieder, wenn ich fotografiere, entscheidende Momente. Mit jedem Tag lernt man neue Dinge dazu und ganz besonders entscheidende Momente habe ich, wenn ich eben diese Blogs lese und mir Anregungen hole, was sonst noch so aus Kameras herauszuholen ist.
Jedes mal wenn ich die Kamera wieder in die Hand nehme, lerne ich neue Dinge hinzu, probiere diese aus und freue mich tierisch über etwaige gute Ergebnisse.
Mein letzter entscheidender Moment war, als ich meine billig-RadioWizards von eBay erhielt und endlich off-camera-flash ausprobieren konnte und den Blitz in den verschiedensten unmöglichen Plätzen aufblitzen lassen konnte.
MFG
Dennis
20. 8. 2008 um 17:02 Uhr
Ein entscheidender, eigentlich der entscheidende Moment auf meinem fotografischen Weg mit der Kamera war, “sehen” zu lernen. Wir werden alle täglich mit einer riesigen Menge an optischen Eindrücken konfrontiert und verlieren oftmals die Fähigkeit, diese auszufiltern, d.h. zu unterscheiden, was für uns eher im geistigen “Mülleimer” landen sollte und was wirklich “sehenswert” ist. Natürlich hat da jeder Mensch seine eigenen Unterscheidungskriterien, aber genau das macht ja die Fotografie so interessant und spannend. Jeder wird ein und dasselbe Motiv unterschiedlich sehen und fotografieren, und unterschiedlich viel “Herzblut” in sein Foto vergießen.
Ich habe gemerkt, dass es für mich wichtig geworden ist, genau hin zu sehen und “mein” Motiv zu entdecken. So ist im Laufe der Zeit aus einem Hobbyknipser hoffentlich ein ambitionierter Hobbyfotograf geworden.
20. 8. 2008 um 17:32 Uhr
Würde mich an der Stelle erstmal Lothar anschliessen.
Für mich sind entscheidende Momente immer durch eine von zwei Emotionen gekennzeichent.
Entweder Frust, weil im entscheidenden Augenblick wieder mal nicht die Kamera dabei oder, noch schlimmer, nicht am richtigen Ort. Bei Sonnenuntergängen in der Grossstadt ist das z.B. so eine Sache. Durch die vielen Bäume am Isarhochufer ist zwar die Sonne noch irgendiwe als rote Impression zu sehen aber die nächste freie Stelle ist unendlich weit entfernt. Wieder mal nicht am richtigen Ort gewesen… Noch schlimmer: Aus dem Fenster geguckt und gedacht: MIST! Jetzt wo sein wos gut geht!
Was von solchen Augenblicken bleibt ist das Gefühl wo ganz anders sein zu sollen und dann im Anschluss in der Reflexion die Überlegung: Ja schon wo anders. Aber wo? Warum ist nicht JETZT der richtige Ort und Moment? Was machen andere da anders?
Das andere Gefühl in “entscheidenden” Momenten ist das Gegenteil, so dieses WOW!, das ist ja richtig toll! Oft und gerne auch in der Nachbetrachtung der geschossenen Fotos nochmal wiederholt. So ein Moment wie damals an der Isar, als ich im Ohr das ferne Geräusch von Flügeln höre. Schwäne! schiesst mir durch den Kopf, Hand in die Jackentasche, Digiknipse raus, auf, anschalten, aus der Hüfte nachziehen, schiessen und !Volltreffer! So ein Schnappschuss der Marke: Hättste fast nicht besser komponieren können (fast…)
Beides zeigt mir, dass ich da natürlich noch ganz am Anfang stehe, weil ja, wie der Profi weiss, gute Ergebnisse weder zufällig sind, noch durch hinterherheulen erzielt werden.
Oder gibt es wirklich Leute die jeden Tag auf dem Weg in die Arbeit mit der SLR rumlaufen und den Heimweg ablichten, die dabei ständig neue Motive und Lichtverhältnisse aufstöbern, super Resultate erzielen und auch noch zum Abendessen daheim sind?
Wer jetzt sagt: Da hilft nur jeden Tag ÜBEN, der hat entweder keine Arbeit oder keine Freundin oder ein besseres Zeitmanagement
20. 8. 2008 um 17:33 Uhr
Der entscheidende Moment ist oft ganz unscheinbar. Das bedeutet manchmal auch, den Finger vom Auslöser zu nehmen, die Kamera zur Seite zu legen. Das erfordert Mut. Den entscheidenden Moment zu verpassen, weil in diesem Augenblick etwas ganz anderes wichtig ist. Einer Person zuzuhören ohne meine Kamera in der Hand zu halten.
Manchmal ist der entscheidende Moment der Augenblick, kurz bevor oder kurz danach, wenn ich den Auslöser betätigt habe. Deshalb ist für meine Arbeit Intuition sehr wichtig. Wer auf sich selbst hört, spürt, wenn der Augenblick gekommen ist.
20. 8. 2008 um 17:36 Uhr
Der entscheidende Moment meiner Fotografiekariere, war der als ich das erste Mal auf den Auslöser meiner neu erworbenen Kamera (Nikon D40) gedrückt habe. Der Sound, das Gefühl ne richtige Kamera in der Hand zu halten und das Erlebnis was für tolle Fotos man selber machen kann, das haut einen einfach weg.
Seit dem gab es immer wieder Momente, in denen man was lernte, oder einen Aha-Effekt hatte. Die waren aber nicht so bedeutend wie der erste Berührungspunkt mit der digitalen Spiegelreflexfotografie.
20. 8. 2008 um 17:59 Uhr
Viele “entscheidende Momente” in der Photographie stehen schon hier. Der entscheidenste Moment für mich allerdings war der Erwerb meiner ersten digitalen Kamera.
Warum? -Ganz einfach: Ab diesem Tage gab es nur noch den vollen Speicherchip oder leeren Akku als natürliche, knappe Ressourcen bei der Ausübung von etwas, das ich heute als eines meiner wichtigsten Hobbies bezeichne. Zu Schul- und Studiumszeiten, wo Geld leider kein nachwachsender Rohstoff ist, habe ich sicher viel zu viele Bilder NICHT gemacht. Die Digitalfotografie hat in diesem Punkt meine Welt für immer verändert: Heute fotografiere ich was ich will, wo ich will und vor allem so oft ich will. Denn ich entscheide, wie oft ich ein Bild vor Ort mache bis es so ist, wie ich es will, und nicht mehr mein Geldbeutel. Der “entscheidende Moment” ist also die Freiheit – und Freiheit dürfte für künstlerisches Schaffen das wichtigste sein.
20. 8. 2008 um 18:13 Uhr
Hallo Martin! Grosses Kompliment und vielen Dank, daß Du die 5 Bücher für uns verlost!
Ein entscheidender Moment . . .
Der Wiedereinstieg in die SLR-Fotografie hat vor 2 Jahren zur Photokina 2006 stattgefunden. Im Rahmen zweier Seminarbesuche bei Eberhard Schuy in Köln “Wasser und Brot” bzw. “Spielen mit Licht” haben wir geübt, Still-Life als Tabletop zum Thema zu bauen und zu fotografieren. Mit welch kleinen, unglaublich wichtigen Kniffen Eberhard Wassertropfen aufs Glas gezaubert hat (die auch bei Studiolicht &-hitze stehen blieben), wie geschickt wir mit Licht gespielt haben und was wir aus simplen Aufbauten fotografisch herausgeholt haben, hat mich einen entscheidenden Schritt weitergebracht. Einige Bilder davon gibts hier zu sehen . . .
http://flickr.com/photos/geopirat/1437414166/in/set-72157594425165308/
http://flickr.com/photos/geopirat/2229006562/in/set-72157594425165308/
http://flickr.com/photos/geopirat/1436831447/in/set-72157594425165308/
Lernen und Sehen sind das Schönste an der Fotografierei, und auch Joe McNally hat mir einige Male die AUgen bei einem Seminar in Kalifornien im Mai diesen Jahres geöffnet. Der Mann zaubert mit kleinen Blitzen ganz großeses!
20. 8. 2008 um 19:32 Uhr
Hey Martin,
Ich kenn das Buch auch vom Kai von Stylespion, der hat es ja hochgelobt, wusste gar nicht das inzwischen die Deutsche Version erschienen ist. Nunja ich könnte das Buch sehr sehr gut als Lektüre für meinen 3 monatigen Indien Trip brauchen (das wird en geiler Fototrip mit bestimmt vielen entscheidenden Momenten).
Nunja bei mir ist es halt nicht so oft The Moment it clicks im Sinne des Auslöserklickens sondern öfter dann doch the moment it clicks im Sinne eines Mausklicks und des Betrachtens des Bildes am großen Monitor. So manche Photos stellen sich dann als echte Glückstreffer aus. Aber da fällt mir doch plötzlich ein Erlebnis ein, dass ich in Paris hatte. Ich saß in der Sonne auf einer Treppe vor einer Kirche und hab einfach so das Leben genossen und die Leute beobachtet. Die Kamera hatte ich natürlich in der Hand, man weiß ja nie was passiert, und da hatte ich diesen einen entscheidenden Moment wo man richtig gespürt hat, wow das könnte ein gutes Bild sein, das ist ne einmalige Situation. Ein ca 4 jähriges Kind ist dort auf dem Vorplatz herumgetollt, als ein Obdachloser mit einer Dose Bier den Platz überquerte. Er stoppte auf dem Platz und blcikte das Kind an, das Kind blickte ihn an. Irgendwie hat man da ne Verbindung gespürt, war schwer zu beschreiben und der Obdachlose Man hat dem Kind die hat gegeben und sie haben mit den Fäusten eingeschlagen. Ich hab also direkt draufgehalten und die Photos geschossen, ein einmaliger Moment, der “entscheidende Moment”.
Dieser stolze Blick des kleinen Jungens, irgendwie klasse!
Nunja ich hab aufgrund von beschränkter Erfahrung und zu wenig Zeit nicht den optimalen Blickwinkel gefunden, aber ich möchte das Photo hier trotzdem zeigen.
http://flickr.com/photos/11820202@N04/2348222430/sizes/l/
Gruß,
Philipp
20. 8. 2008 um 20:38 Uhr
Mein entscheidender Moment passierte bei meinem Railtrip quer durch die Republik, den ich diesen Sommer mit dem Rucksack und meiner Kamera unternommen habe. 14 Tage quer durch Deutschland, mit dem einzigen Ziel gute Bilder zu machen. Ich saß in einer uralten Turnhalle irgendwo in Thüringen und beobachtete eine Ballett-Trainingsstunde. Alles was ich hatte war schlechtes Licht und deshalb noch schlechtere Laune. Herausgekommen sind mit die besten Bilder die ich je gemacht habe.
Was ich an diesem Tag gelernt habe ist, dass es nicht die Technik ist, die die Bilder macht sondern einzig und allein mein Auge! Alles was zählt ist die Augen jederzeit offen zu halten und das Leben zu sehen wie es sich uns zeigt – und nicht wie wir es gerne im „goldenen Schnitt“ komponieren würden. Schließlich ist das Leben das, was den meisten von uns passiert, während sie verzweifelt versuchen den entscheidenden Moment zu planen.
LG
Björn
20. 8. 2008 um 21:05 Uhr
hallo zusammen – habe gerade viel gelesen, nachgedacht und nu kommt noch einer mit seinem text…
mein entscheidender moment ist leider kein spezieller, gut…”leider” kann man nicht wirklich sagen – vielleicht habe ich ihn ja auch noch vor mir – vielleicht auch nicht. gut, es gibt viele verpasste gelegenheiten, aber einen wirklich entscheidenden moment hatte ich vielleicht in dem bisschen zeit, die ich mit der cam unterwegs bin, höchstens einen. was entscheidet sich? entscheide ich mich, ein foto zu schiessen, entscheidet sich der rest der welt gerade dagegen? mein “quasi” entscheidender moment war der, beim fotografieren zur ruhe zu kommen – manch einer sagt, ich hätte ein auge für sowas, ich glaube allerdings mehr, dass es die zeit ist, die man sich nimmt, die dinge zu sehen, verstehen zu wollen, seine gedanken schweifen zu lassen und auf seine gefühle zu hören. wenn das stimmt, dann kann ich bilder machen – und das ist für mich entscheidend. das bild ist dabei eher ein erwünschtes nebenprodukt dieser zusammenhänge. und als ich das verstanden hatte, hat sich mein fotostil, die art, wie ich an ein bild herangehe, meine schnappschüsse und die qualität der bilder völlig geändert. das zubehört spielt dabei zum glück eher eien untergeordnete rolle. verrückt…ich mag bilder und die dinge, mit denen sie sich auseinandersetzen, beschäftigen, verraten, darstellen und erzählen.
21. 8. 2008 um 0:46 Uhr
Diese Frage zu beantworten ist nicht ganz leicht. Ich fing mit der Fotografie eigentlich vor mehr als zehn Jahren an als Digitalkameras für die breite Masse mehr oder weniger ein Hirngespinst waren. Ich probierte wirklich alles inklusive der Arbeit in der Dunkelkammer. Dennoch, mein Interesse galt vorwiegend der Technik und dem Ablauf. Es war faszinierend vom Auslösen bis zum fertigen Bild alles selbst machen zu können und dennoch sollte mein Interesse wieder einschlafen.
Der entscheidende Moment für mich war vor etwa zwei Jahren. Ich erstand mehr oder weniger zufällig ein gebrauchtes Teleobjektiv zu einem Spottpreis. Auf eBay fuhr ich damit fort einzukaufen. Ich suchte meine alten Werke heraus und überlegte was ich falsch machte, begann Tagelang im Internet zu forschen wie man bessere Bilder macht, was zählt und was unwichtig war. So wich mein reicher technisches Interesse an der Fotografie schnell der Anforderung ein perfektes Endprodukt zu erreichen. Nicht immer klappt das, und der Prozess des Lernens ist ein langer.
Ich plane, sobald ich mal wieder etwas Geld verdiene, eine kleine Bibliothek aufzubauen. Bildbände ebenso wie Fachbücher zur Fotografie soll sie beinhalten. Und wer weiß, vielleicht macht dieses Buch ja den Anfang
21. 8. 2008 um 8:00 Uhr
Mein entscheidenster Moment war bisher, dass mir klar wurde, dass ich anders “sehe” als meine nicht-fotografiebegeisterten Mitmenschen.
Als ich mit der Fotografie anfing, mich damit beschäftigte und massenweise fotografierte, entwickelte ich den total normalen und typischen Blick eines Fotografen.
Das wusste ich vorher nicht und ich war völligüberrascht, als ich eines Tages einem Freund eine herrliche Landschaft zeigte und er nur mit den Schultern zu zucken wusste.
Ein weiterer entscheidender Moment war, als ich die Kameras mit meiner Schwester tauschte und mit ihrer Einwegkamera bessere Bilder hinbekam als sie mit meiner DSLR. Ausrüstung ist nicht alles, merkte ich schnell. Das hat mich glücklich gestimmt.
Liebe Grüße
Franz
21. 8. 2008 um 8:18 Uhr
[...]“Der entscheidende Moment” – wenn man über den Titel nachdenkt kommt drängt sich mir immer wieder der Gedanke an diese 1/250 sec. oder 1/500 sec. wo es “Klick” macht auf. Ist das der entscheidende Moment ?? Jaaa, die Vorarbeit, das Positionieren des Models, die ersten Testbilder usw. gehört vielleicht dazu werdet Ihr jetzt sagen, aber ich möchte auf was anderes heraus…
Es geht auch um den persönlichen entscheidenden Moment, die Stimmung, das Gefühl das während der Aufnahme einen[..]
21. 8. 2008 um 13:33 Uhr
[...]Meine entschiedene Momente in der Fotografie waren einmal der Entschluss zur einer DSLR und einmal das Buch Digitale Fotopraxis: Menschen & Porträt. In diesem Buch wird sehr gut erklärt wie man Menschen am besten Fotografiert und wie man damit umgeht. Es werden sehr viele beispiele, sehr anschaulich, erklärt und auch gezeigt.[...]
21. 8. 2008 um 20:37 Uhr
[...] frägt in seinem Blog kwerfeldein nach einem entscheidenen Moment in der Fotografenlaufbahn. Für mich war einer davon in einem Urlaub auf der kanarischen Insel [...]
21. 8. 2008 um 22:03 Uhr
irgendwie kommt mein Trackback hier nicht an, dann gehe ich den Weg zu Fuß…
Habe etwas zu meinem entscheidenden Moment geschrieben:
http://www.oliver-schaef.de/blog/index.php/allgemeines/blogparade-der-entscheidende-moment
Grüße,
Olli
22. 8. 2008 um 14:59 Uhr
Der entscheidende Moment? Ich denke, dass war bei mir die Erkenntnis, dass man vom mittelmäßigen “geknipsten” Bild zum guten Bild nur durch Übung kommt. Dadurch erhält man die nötige Routine, nicht nur mit der Technik beschäftigt zu sein, sondern sich immer mehr auf das Motiv, das Ereignis zu konzentrieren. Oder eben auch nicht nur stur auf einen Fleck starren zu müssen, sondern auch das Drumherum in einen aufzunehmen.
22. 8. 2008 um 17:11 Uhr
Der entscheidene Moment war für mich als ich entdeckt habe, dass man seine fotografischen Ergebnisse durch gezielte Lichtsetzung entscheidend verbessern kann.
Für mich war das der Schritt von Schnappschüssen zur Fotografie.
22. 8. 2008 um 20:01 Uhr
[...] Martin fragt in seinem Blog nach dem entscheidenden Moment im Fotografenleben seiner Leser. Hier meine Antwort darauf: [...]
24. 8. 2008 um 19:49 Uhr
Blick durch den Sucher – 2008-W35…
Der Blick durch den Sucher – der Wochenrückblick auf die Fotografie-Szene – für Kalenderwoche 35.
Mein Highlight der Woche: wie Fotografien Menschen verbinden (via Thomas Hawk).
Fototechnik / Fotografen über die Schulter geschaut: Oliver Schaef spi…
25. 8. 2008 um 10:27 Uhr
Auf den entscheidenden Moment warte ich seit 30 Jahre…
25. 8. 2008 um 10:59 Uhr
Es gab für mich einige wichtige Momente, vor allem bei manchen Shootings. Aber der entscheidende Moment, der zwar nicht auf einmal da war, sondern eher schleichend kam, war die Erkenntnis, dass das Equipment nicht entscheidend ist, sondern das Auge und die gute Beherrschung der Kamera. Eine zeitlang hatte gedacht, hätte ich bloß eine bessere Kamera, dann könnte ich besser Bilder machen. Davon bin weggekommen, als ich langsam gemerkt habe, dass ich mit Übung und besserer Beherrschung der Kamera doch weiter gekommen bin.
25. 8. 2008 um 18:20 Uhr
[...] …meine Teilnhame an der Blogparade von kwerfeldein.de! [...]
26. 8. 2008 um 13:57 Uhr
Mein entscheidender Moment war:
Damals. Ich fing gerade an, mich intensiv mit der Fotografie zu beschäftigen und wollte gerne viel lernen. So überlegte ich, ein Studium ö.ä. in diesem Bereich zu beginnen. Daher unterhielt ich mich mit einem alten Freund, der am der Berliner Letteverein Fotodesign absolviert hatte und zeigte ihm etwas ängstlich einige meiner Bilder. Erstaunlicher Weise war er recht begeistert, was mich wiederum sehr begeisterte. Er ermunterte mich auch unbedingt die Fotografie weiter zu betreiben. ABER: er würde mir ein Studium o.ä. nicht empfehlen, sondern ich sollte mir meine naive und intuitive Art bewahren und lieber autodidaktisch studieren. Das würde mir den Spass am Fotografieren länger erhalten, so sein Urteil. Ich glaube, Du hattest damals Recht. Danke YO
27. 8. 2008 um 15:18 Uhr
[...] Moment über die Kommentarfunktion berichten, oder aber Du nimmst (so wie ich) an der Blogparade ” Der entscheidene Moment: Eine Blogparade mit Preisen” [...]
27. 8. 2008 um 22:53 Uhr
Auch mein Trackback scheint hier wohl nicht anzukommen, deshalb hier der Link zu meinem Artikel über meine entscheidende Momente: http://www.yourstern.de/2008/08/mein-entscheidender-moment-auf-meinem-fotografischen-weg-mit-der-kamera/ .
Liebe Grüße
Julia
28. 8. 2008 um 11:32 Uhr
[...]Dies ist mein Beitrag zur Martins Blogparade Der entscheidende Moment. Die Teilnehmer können[...]
29. 8. 2008 um 13:17 Uhr
Hallo zusammen,
Als neueinsteiger in die Fotoszene habe ich mich sehr gewundert was für aussergewöhnliche Ergebnisse mit der HDR-Technik zu erreichen sind. Nicht nur korrekte Belichtugnen, sondern auch dramatische Stimmungen waren auf einmal mit recht einfachen mitteln möglich.
gruß
30. 8. 2008 um 13:56 Uhr
Ich glaube den EINEN entscheidenden Moment kann ich nicht herausgreifen, gab schon einige Situationen wo es KLICK gemacht hat und ich wusste, dass ich ein geiles Foto im Kasten hab. So zum Beispiel gestern Abend auf dem Maintower, als sich der scheinbar unspektakuläre Sonnenuntergang doch noch schön entwickelte. Der Punkt als ich dann realisierte, mann das sieht doch richtig geil aus, war mein letzter “entscheidender Moment”.
31. 8. 2008 um 20:58 Uhr
[...] Veröffentlicht in August 31, 2008 von Susann Martin ruft mit seiner Blogparade dazu auf, über den entscheidenden Moment beim Fotografieren zu [...]
1. 9. 2008 um 6:00 Uhr
[...] hat auf kwerfeldein.de eine Blogparade mit dem Namen Der entscheidende Moment gestartet. Er will von uns wissen, welche entscheidenden Momente es auf unserem fotografischen Weg [...]
1. 9. 2008 um 17:00 Uhr
[...] Gommel lädt in seinem Weblog Kwerfeldein.De dazu ein, über den entscheidenden Moment auf dem eigenen fotografischen Weg [...]
2. 9. 2008 um 14:06 Uhr
[...] war wohl der Moment wo mich das fotografieren richtig gepackt hat. Es vergingen wenige Tage wo ich keine Makros [...]
2. 9. 2008 um 14:35 Uhr
Ich bin mir gerade nicht sicher ob mein Trackback noch ankommt, darum hier vorsichtshalber mal ein manueller Trackback
http://www.hoizge.de/2008/09/02/es-regnete/
schöne Grüße
Martin
2. 9. 2008 um 18:00 Uhr
Habe auch noch einen Artikel dazu geschrieben: http://killercup.de/der-entscheidende-moment/
Viel Glück allen Teilnehmern!
2. 9. 2008 um 21:15 Uhr
Da ich kein eigenen/s Blog habe, schreibe ich nur einen Kommentar:
Ich beschäftige mich nun seit gut 2 Jahren mit Fotografie und muss sagen, einen wirklich entscheidenen Moment gab es nicht, jedoch viele kleinere “Erflogserlebnisse”. Einer zum Beispiel war auf meiner Studienfahrt nach Rom. Ich habe bisher mehr oder weniger nur geknipst und da ich unbedingt ein Nachtbild vom Colosseum mit nach hause bringen wollte, machte ich mich am letzten Abend mit Stativ und Kamera (damals noch kompakt) um 10 Uhr mit einigen Mitschülern auf den Weg, denn um diese Zeit findet man dort fast keinen Touristen mehr. Aber mir wollte kein Rechtes Bild gelingen, es sah alle sso Touri-mößig aus, also suchte ich eine besondere perspektive: http://www.flickr.com/photos/27155751@N06/2534537266/
Als sich das Bild zu Hause beim Bilder betrachten und auf Zooomr (dort meldete ich mich nach der Fahrt an) sehr großer Beliebtheit erfreute, gab mir das einen Anstoss, mehr zu fotografieren.
3. 9. 2008 um 1:14 Uhr
…Ja der entscheidene Moment…das ist schwer zu beantworten.
Leider habe ich eher dass Gefühl, dass man genau diesen oft erst bemerkt wenn man ihn grade verpasst hat. Und dann denkt man sich:’Oh man das wäre ein super Foto gewesen’.
Aber zum Glück kommt es ja auch manchmal vor das es einem doch gelingt diesen ganz besonderen Augenblick einzufangen.
3. 9. 2008 um 1:49 Uhr
Guten Abend
Für mich ist einer der wichtigsten Faktoren beim Fotografieren natürlich das Licht. Da ich bisher fast ausschließlich mit natürlichem Licht gearbeitet habe, ist der entscheidene Moment, der wenn das Licht in einem flachen winkel grade noch über die Dächer scheint und diese wunderschönen Schattenspiele erzeugt. Außerdem werden in diesen Momenten die Farben noch mal so richtig intensiv.
3. 9. 2008 um 10:39 Uhr
Hm, Trackback funktioniert mal wieder nicht auf meinem Blog. Daher gibt es hier den Link zu meinem Beitrag:
http://www.megapixelig.de/50226711/der_entscheidende_moment_blogparade.php
Ich finde die Blogparade und alle Beiträge sehr interessant.
3. 9. 2008 um 13:33 Uhr
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass beim Fotografieren von Menschen, die Momente in denen Sie grade nicht versuchen eine bestimmte Pose einzunehmen, sondern sich einfach gehen lassen, die entscheidenen Momente sind um gute Fotos zu aufzunehmen. Es sind diese kleine Momente der absoluten Natürlichkeit.
10. 9. 2008 um 10:04 Uhr
[...] Als besonders gelungen empfand ich die Aktion von Martin Gommel mit seinem Stöckchen-Bloggen auf dem Foto-Blog kwerfeldein.de: [...]
10. 9. 2008 um 16:04 Uhr
[...] habe vor einiger Zeit bei einem Contest auf Kwerfeldein, dem sagenhaft guten Digitalfotografie-Blog von Martin Gommel, mitgemacht. In dem Contest ging es [...]
12. 9. 2008 um 8:12 Uhr
[...] August 2008 fragte Martin Gommel nach dem entscheidenden Moment in der bisherigen Fotografielaufbahn … Laufbahn … wie das klingt … so [...]
12. 9. 2008 um 8:47 Uhr
[...] Martin Gommel und seinem Beitrag und dem damit verbundenen “Gewinnspiel” (da die Gewinner per Zufallsprinizip [...]
12. 9. 2008 um 12:59 Uhr
Wurde eigentlich schon ermittelt?
12. 9. 2008 um 13:53 Uhr
@DerNikki : Japp, gibt schon 5 Gewinner, die das Buch mittlerweile haben. Werde das in den nächsten Browserfruits vermerken…
25. 10. 2008 um 16:11 Uhr
[...] ist mein Beitrag zur Blogparade “der entscheidende Moment” von Martin [...]
26. 10. 2008 um 16:54 Uhr
oh schade dass ich die parade jetzt erst entdeckt hab:)
meinen entscheidenden Moment hatte ich vor 3 Jahren und vor 3 Wochen habe ich endlich meine eigene DSLR bekommen
tolle Seite, ich glaub ich schau mal öfter rein!
10. 12. 2008 um 20:17 Uhr
[...] eben habe ich bei Kwerfeldein noch eine Aktion entdeckt, die Morgen ausläuft. Und es ist nicht irgendeine 0815-PR-Aktion mit Geschenken, sondern es [...]
1. 1. 2009 um 23:18 Uhr
[...] Der entscheidende Moment : Eine Blogparade mit Preisen von Digitale Fotografie Lernen – KWERFELDEIN – Martin Gommel Schreibt von dem entscheidenen Moment in eurer Fotografenkarriere und gewinnt das gleichnamige Buch von Joe MacNally. [...]
12. 2. 2010 um 14:49 Uhr
[...] Bücher, DVDs und Fotografie-Communities sind super. Wir lernen von anderen, streichen wichtige Tipps in [...]