Fotografie ist … Kunst für Nichtmaler
Dies ist ein Gastartikel von Robert Kneschke. Er hat einen Fotografie Blog und eine Webseite - schau mal vorbei !
Ich habe mich als Kind lange geärgert, dass ich nicht malen konnte, geschweige denn zeichnen, schnitzen, fräsen, komponieren oder schmieden. Aber als ich das erste Mal einen Fotoapparat in der Hand hatte, war alles klar.
Endlich ein Handwerkzeug, mit dem auch ich künstlerisch tätig werden konnte. Ich liebe es, etwas festzuhalten, was von jedem gesehen werden könnte, aber oft nicht wird. Mit einer Freundin ging ich z.B. in Amsterdam am Kanal spazieren und blieb plötzlich stehen. Sie fragte, was ich sehe und ich zeigte ihr, wie ein Geländer am Haus durch das Sonnenlicht einen fotogenen Schatten warf.
Während andere Künstler oft Zeit haben, ihr Motiv umzusetzen, geht es bei der Fotografie um Sekundenbruchteile. Das Wetter bestimmt das Aussehen einer Landschaft oder ich muss eine Person so animieren, dass ich den Ausdruck im Gesicht bekommen kann, der mir vorschwebt. Und manchmal, manchmal kommt sogar ein Kunstwerk dabei raus.
Verwandte Artikel zu diesem Thema:
- Kill Your LCD, ein Projekt (Teil 2/2)
- Aufgepasst : Gregory Crewdson, Meister der Fotografie
- Shadowplay Photography & Video
- Der Fotograf – Ein Portrait
- 7 leicht verständliche Tipps zur Fotografie
Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback von Deiner Seite vorbeischicken. Die Kommentare zu diesem Eintrag kannst Du mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Falls Du es noch nicht getan hast, kannst Du gerne den RSS Feed von kwerfeldein.de abonnieren und bleibst damit immer auf dem Laufenden.
Danke für Deinen Besuch!










Ein kleines Dankeschön an die aktivsten Leser. Ihr rockt.
28. 5. 2008 um 10:22 Uhr
Ja ich habe mich auch schon oft geärgert dass ich nicht mal ein Strichmännchen ordentlich hinkriege. Aber Fotografie ist einfach eine Kunst die mir sehr gefällt, denn im Unterschied zu einem Maler kann der Fotograf nicht Gegenstände aus seinem Foto verschwinden lassen oder Sachen herbeiziehen die vielleicht nicht da sind. Aber darin liegt ja die Kunst, das Vorhandene in Kunst zu verwandeln.
28. 5. 2008 um 16:23 Uhr
wie wahr … wie wahr
)
)
sehr gut umschrieben
ich denke auch, mit dem blick durch die linse sieht man das scheinbar unbedeutende a.) in einem anderen licht und b.) als etwas einzigartiges.
liebe Grüße
Renee
28. 5. 2008 um 20:34 Uhr
Absolut treffende Headline! Ab in die Fotografiezitate damit!
29. 5. 2008 um 15:16 Uhr
100%. Genau so gehts mir auch!
31. 5. 2008 um 20:02 Uhr
wie wahr, wie wahr.
ich bin “handwerklich” auch nicht wirklich begabt, kann nicht wirklich zeichnen geschweige den basteln.
aber die Fotografie scheint mir doch zu liegen
1. 6. 2008 um 7:25 Uhr
Sehr richtig! Das unterschreibe ich sofort!