Redaktioneller Beitrag18.04.2008 / 10:16

Annie Leibovitz : Die Queen fotografieren

Die Queen 30 Minuten fotografieren – das wär doch mal was. Annie Leibovitz, amerikanische Celebrity – Fotografin hat es getan. Dieses Video zeigt Annie Leibovitz bei der Umsetzung des Shootings und man darf auch ein paar Ergebnisse davon erspähen. Ein Muss für jeden Portraitfotografen und -Liebhaber.


Ein Riesen – Aufwand

Dieses Shooting hat es jedoch in sich : 3 Wochen Vorbereitung und 11 Assistenten um schlussendlich 30 Minuten die Queen zu fotografieren. Dass hier einiges an Know – How und Erfahrung gebraucht wird, ist offensichtlich. Dazu kommt, dass es mit Sicherheit einiges an Fingerspitzengefühl gekostet hat, die Queen in die verschiedenen Positionen zu dirigieren.

Jim von prophotolife.com fügt hierzu noch an : “There are some great moments in the video, especially when (after hours of dressing in a very elaborate, complicated costume) Leibovitz tells the queen she doesn’t like her crown. I don’t think everyone could get away with that. ”

Mehr von Annie

Wer nun auf Annie Leibovitz aufmerksam geworden ist und gerne mehr über sie erfahren möchte, der lasse sich diesen Abschnitt aus Wikipedia auf der Zunge zergehen :

Werdegang

“Leibovitz studierte Malerei und Fotografie am San Francisco Art Institute und begann 1970 ihre Karriere als Fotografin beim Rolling-Stone Magazine. Nach dem Erwerb des Bachelor of Fine Arts 1971 arbeitete sie zwischen 1973 und 1981 als Cheffotografin für den Rolling Stone. 1975 begleitete sie als Fotografin die Rolling Stones auf ihrer Konzerttournee.

1981 arbeitete sie an der Nullnummer des US-amerikanischen Magazins Vanity Fair mit, für das sie ab 1983 als Cheffotografin tätig wurde. Neben inszenierten Porträts und Aktaufnahmen (u.a. John Lennon, Demi Moore, Whoopie Goldberg) arbeitete Leibovitz zunehmend auch in der Reportage und Werbung.

Zu ihren bekanntesten Fotografien gehören die Bilder von John Lennon und Yoko Ono, wenige Stunden vor Lennons Ermordung, sowie die Aktfotos der Schauspielerin Demi Moore während ihrer Schwangerschaft sowie mit einem Bodypainting im Folgejahr.

Viel beachtet wurden ihre Kampagnen für American Express (1987), Dove (2006) und die Modefirma Gap (1988).

1996 gab Leibovitz einen Band mit Sportlerporträts heraus, 2000 zeichnete sie für den Pirelli-Kalender verantwortlich.”

Via prophotolife

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Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. xjrlokix sagt:

    Ok, die Bilder sind atemberaubend. Aber der Job wäre mir einfach zu stressig. Dann doch lieber ein Feld- und Wiesen Hobbyphotograph.

  2. Peter sagt:

    die Frage, ob sie denn mal die Krone abnehmen könne und die verschnupfte Reaktion der Queen sind ja schon legendär.

  3. blickwinkel sagt:

    Warum nix eigenes mehr ?
    Das sind doch alte Kamellen.
    Selbstgemachtes ist doch viel Interessanter.

  4. @Peter : Gell, find ich auch ;) Grüße !
    @blickwinkel : Hallo ! Wie schon beschrieben, Vorschläge bitte direkt per mail an mich. Danke !

  5. [...] Ihr erinnert Euch an Annie Leibowitz? Sie stellt ja gerade in Berlin aus, ne? Gestern Abend habe ich von Marc Ludwig gesagt bekommen, [...]

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