Redaktioneller Beitrag07.02.2008 / 14:00

Bildkomposition : Form – Strukturen

Bildkomposition : Form - StukturenBildkomposition : Form – Stukturen ist ein Artikel, der Dir bei der erfolgreichen Gestaltung Deiner Fotos helfen soll. Dabei werde ich Dir kurz die Rolle der Form vorstellen und anschliessend tiefer in die Materie der Strukturen einsteigen (mannometer, ich komm mir ja schon vor wie ein Lehrer, hihi).

Jedes Bild, das wir jemals gesehen haben enthält unterschiedliche Formen. Formen lassen uns erkennen, was und in welchen Proportionen wir etwas sehen. Doch nicht bei jedem Bild wurde die abgebildete Form bestmöglich herausgearbeitet, was in den meisten Fällen über eine gute oder eher weniger gute Bildkomposition entscheidet. Das heisst für Dich im Umkehrschluss : Je besser Du eine Form erkennen und in Deinem Foto herausarbeiten kannst, umso eindrücklicher wird Dein Bild – sobald es fertig ist – auf den Betrachter wirken.

Je öfter Du mit der Kamera unterwegs bist, umso schneller wirst Du diese Dinge lernen, wenn Du darauf achtest. Dabei ist es hilfreich zu wissen, dass es unterschiedliche Arten der Form gibt, welche alle einen anderen Charakter haben. 3 Arten der Form sehe ich als relevant : Strukturen, Muster und Linien. Die erste davon möchte ich Dir heute vorstellen :

Strukturen

“Durch die Abbildung von Strukturen erhält der Betrachter einen Eindruck davon, wie sich ein Objekt anfühlt.” John Hedgecoe

Strukturen findet man auf Holz, Steinen, verschiedenen Pflanzen und auch in der Architektur. Sobald die Oberfläche eines Objektes nicht glatt ist, sondern besondere Merkmale hat, können wir von Strukturen sprechen. Diese aufzunehmen wird dann zu einer feinen Angelegenheit, wenn man sie erkannt hat und dann auch weiss, wie man sie mit der Kamera “herausfühlen” kann.

Ganz na ran

Bildkomposition : Form - StukturenHierbei empfehle ich, das Weitwinkelobjektiv abzulegen und sich auch das Teleobjektiv zu konzentrieren, da wir – um Strukturen klar darzustellen einen grossen Bereich des gesehen Bildes ausschliessen müssen. Falls Du nun nur ein ganz normales Kitobjektiv (ca.18-50mm) hast, dann solltest Du Dich auf höhere Brennweiten ab 40mm einschränken oder möglichst nah an Dein Objekt herantreten. Denn : die meisten Strukturen, welche wir entdecken können, wirken nur dann, wenn sie gut eingerahmt sind und keine anderen Elemente im Bild den Betrachter ablenken können.

Abstrakte Fotografie

Bildkomposition : Form - StukturenWer sich gerne mit abstrakter oder künstlerischer Fotografie außeinandersetzen möchte, für den dürfte das Thema Strukturen ein Geheimtipp sein. Denn gerade weil wir hierbei viele Elemente ausschliessen müssen, entsteht ein abstrakter, fast unnatürlicher Eindruck. Oberflächen können durch solche Fotos wie nie zuvor wahrgenommen werden.

Falls Dir dieser Artikel über Bildkomposition geholfen hat, freue ich mich sehr über Dein Feedback. Dies tue ich auch, wenn Du (sachliche) Kritk anbringst oder Fragen zum Thema hast.


Übrigens : Heute Nacht ist Abgabetermin für den Fotografie-Wettbewerb. Falls Du also einen der Preise absahnen willst, nix wie her damit ;).

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Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. Natalia sagt:

    Ich finde es irgendwie seltsam, dass du fotografische Techniken erklärst und dazu Bilder anderer nimmst. Sieht halt nicht gerade nach “Erste-Hand-Erfahrung” aus …

  2. Jürgen sagt:

    Mal eine ehrliche Meinung:
    Für mich erscheint das hier alles als Stückwerk. Der Artikel ist schnell zusammengeschustert. Alle Informationen sind Floskeln, die man in 5 Minuten per Google finden kann. Dazu irgendwo zusammengeklaubte Bilder.
    Man gewinnt hier langsam den Eindruck, dass Du mit dem was Du schreibst nix zu tun hast. Auch denke ich, dass Dich Deine eigenen Werke nicht dazu qualifizieren hier manchmal den Eindruck zu erwecken Du hättest die digitale Photographie mit geprägt. Dem ist nämlich nun wirklich nicht so. Ich erkenne keinen Ansatz in Deinen Werken, die ich nicht schon irgendwo mal so ähnlich gesehen habe.
    Zusätzlich schreckt die Werbung hier massiv ab….wird ja fast jeden Tag schlimmer….

  3. Kai Müller sagt:

    Hey ihr beiden über mir. Ihr seid irgendwie traurig, nicht wahr?
    Ihr besucht doch Martins Blog freiwillig, oder? Wie kommt es dann, dass ihr das, was Martin hier macht, so dermaßen runterzieht? Rummeckern ist ja so super, ne? Und so konstruktiv. Also ein Lob an euch, ihr bewegt echt was.

  4. Jan sagt:

    Es geht hier ja auch im eine gewisse theoretische Annäherung an ein Thema und wenn Martin das mit Bildern, die das Thema gut illustrieren, erreicht, dann stört es mich nicht, dass das nicht seine Bilder sind. Vielfälige Bildbeispiele zu jedem Thema selbst anzufertigen, würde das Schreiben und die darüber hinaus anfallende Arbeit von Martin wahrscheinlich dann doch etwas zu sehr einschränken.
    Davon abgesehen finde ich selbst es aber auch etwas ungünstig, die Serie über Bildkomposition ausgerechnet mit einem Thema zu beginnen, das nicht die “klassische” Bildkomposition (goldener Schnitt, etc.) aufgreift, aber ich lasse mich da einfach überraschen, was da kommen mag. ;)

  5. @Natalia : Okay, damit kann ich was anfangen ;). Danke für Dein Feedback.

    @Jürgen : Sachma Jürgen, kennst Du den Artikel schon ? Irgendwas sagt mir, dass der Artikel Dir gefallen könnte ;).

    @Kai : Danke. Gruss !

    @Jan : Auch danke ! Schnitt kommt noch ;)

  6. Claus sagt:

    Naja, ich muss den zwei ersten auch schon etwas Recht geben, denn solche Sachen wie “fragt mich, was ihr über digitale Fotografie wissen wollt” sind schon etwas gewagt, du machst das ja auch noch nicht sooo sehr lange (http://kwerfeldein.de/index.php/2006/01/26/in-den-kopf-gesetzt/) und Fotografie braucht halt auch Jahre an Erfahrung – Talent hin oder her. Jeder ist halt heute ein Fotograf – weils billig geworden ist und man tonnenweise Tipps und Motive zum “nachmachen” erhält.

    Deine Motivationstipps sind auch so eine Sache, denn sowas kann man eigentlich erst nach vielen, vielen Jahren raten, denn dann weiß man selbst erst, was tatsächlich funktioniert.

    Versteh mich bitte nicht falsch, denn ich finde deine Hingabe bewundernswert, aber mittlerweile auch etwas bemüht.

    Ich selbst bin seit fast 20 Jahren Fotograf und fotografiere davon knapp 8 Jahre digital – Modeaufnahmen für große Versandhauskataloge. Damit bin ich ganz bestimmt kein Fotokünstler, aber ein guter Handwerker, da ich durch meine Erfahrung tausende an Bilder in gleicher Qualität auf Abruf “generieren” kann und weiß was funktioniert und was nicht. Da kann man soviel Fotobücher und Fachzeitschriften lesen wie man will – Erfahrung ist eben durch nichts zu ersetzen.

    Ich fände es sehr viel interessanter, wenn du mehr über deine Bilder und deren Entstehung schreiben würdest – die Profi-Infos findet man an anderer Stelle vielleicht besser.

    Bitte verstehe das nicht als runtermachen sondern als ernst gemeinte, konstruktive Kritik.
    So long!
    Claus

  7. Frederik sagt:

    “Sobald die Oberfläche eines Objektes nicht glatt ist, sondern besondere Merkmale hat, können wir von Strukturen sprechen.”

    Glatt ist also keine Struktur? Das sehe ich anders..

  8. [...] rotem Herz war der Auslöser. Es stellt wohl dar, dass jemand ein "Herz aus Stein" hat Bildkomposition : Form – Strukturen | Digitale Fotografie Lernen – KWERFELDEIN – Martin Gommel Ich hatte solch ein Herz nicht zur Verfügung, wäre mir auch zu langweilig gewesen nun das gleiche [...]

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Ich, das Team und die Gastautoren freuen uns somit sehr auf anregende Diskussionen, Austausch und natürlich auch kritische und hinterfragenden Kommentare. Wir sind hier in dem Bewusstsein, Lernende zu sein und uns gegenseitig mit neuen Ansichten in einem fortlaufendem Prozess zu bereichern und Horizonte zu erweitern.

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