Redaktioneller Beitrag15.01.2008 / 14:54

Workflow : Was geschieht mit den Photos nach dem Shooting ?

Dies ist ein Gastbeitrag vn Matthias Koch, dessen Blog Du auf skizzenbuch.net finden kannst.

Wasserflaschen%2020080113Es ist nicht selten, dass ich nach einem Nachmittag in einer neuen Stadt mit hunderten von Photos auf der Karte ins Hotelzimmer komme. Um nicht nach einigen Tagen in der Bilderflut zu ertrinken muss schnell und diszipliniert gearbeitet werden.

Abends im Hotelzimmer oder während langer Warte- und Flugstunden werden die RAW files ins MacBook eingespeist. Für die Photonachbearbeitung und Archivierung benutze ich Aperture. Ich hatte lange zwischen Aperture und Lightroom gezögert, mich letztendlich aber doch für Aperture entschieden, da es für meine Bedürfnisse flexibler ist.

Wenn die Photos abgeladen sind werden sie sofort grob in zwei Gruppen sortiert. Photos die ich ersteinmal behalten möchte und Photos die gelöscht werden.

Meine Devise dabei ist, so wenig wie möglich behalten. Da man bei Digitalaufnahmen nicht sparsam ist sollte man bei der endgültigen Bildauswahl um so disziplinierter sein. Klasse statt Masse.

Nach dem ersten Wahldurchgang werden die Bilder nochmals sortiert, Serienbilder verglichen und schliesslich nur die besten behalten.

Danach geht es zur Nachbearbeitung. Aperture ist für meine Bedürfnisse ausreichend. Ich bin nicht Graphiker sondern Photograph. Neben Kontrast, Farb – und Belichtungskorrekturen spielt die Verschlagwortung eine wichtige Rolle. Man spart viel Zeit bei der Einspeisung bei Stockagenturen wenn die Photos gleich von Anfang an mit aussreichenden und signifikativen Schlagworten versehen werden. Wer Jahre später bestimmte Photos in hundert Gigabyte schweren Archiven sucht wird für seine Disziplin belohnt werden.

Schlagworte: , , , ,

Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. PatrickS. sagt:

    Mein Workflow sieht recht ähnlich aus.
    Nur kann ich zusätzlich noch allen Lightroom- und Bridgenutzern empfehlen mit dem Bewertungssystem zu arbeiten, welche diese beiden Programme bieten. Man kann so schnell sie Spreu vom Weizen trennen ohne nebenher dauernd irgedwas verschieben zu müssen. Wenn man dann alle guten mit einem Sternchen versehen hat kann man diese erstmal seperieren und anschließend in einem zweiten durchlauf die besten auswählen.
    Ich weiß nicht wie das bei Aperture ist. Aber im Grunde ja kein großer Unterschied zu deinem Arbeitsablauf.

  2. Matthias sagt:

    Das Bewertungssystem bei Aperture ist aehnlich wie bei Lightroom : Sternchen …

  3. Matthias Klaiber sagt:

    Interessanter Einblick! Seit ich mit RAW arbeite, sichte ich die Bilder am PC zuerst mit dem Programm ZoomBrowser EX von Canon. Sobald ich mir die besten Bilder ausgesucht habe, werden diese im PS bearbeitet. Aperture war mir bislang unbekannt, hört sich aber interessant an. Auch wenn ich mir es im Moment nicht leisten kann, werde ich mir mal bei Gelegenheit die Testversion anschauen.

  4. [...] auch wenn verschiedene Andere der Meinung sind, dass man sich das sparen könnte, verschenkt man damit die größten Vorteile. [...]

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