Denkst Du gerade darüber nach, einen Blog zu gründen und über digitale Fotografie zu schreiben ? Oder schreibst Du schon eine ganze Weile über das Fotografieren und frägst Dich, wofür Du das überhaupt machst ? Dann bist Du hier genau richtig. Denn in diesem Artikel kannst Du herausfinden, ob es sich denn auch für Dich lohnt über Fotografie zu schreiben, oder ob es nur ein paar auserwählte Genies sind, bei denen sich der Aufwand rechnet.

Positives Networking
Wenn Du es schaffst, konstant und über längere Zeit Artikel zu verfassen, welche Leser ansprechend finden wirst einen Haufen neuer Fotobegeisterter kennenlernen. Und das einfach deshalb, weil Du über Fotografie schreibst. Daraus kann recht schnell eine enge Freundschaft wachsen und der ein oder andere Gastartikel auf Deinem Blog entstehen. Du wirst sehen, dass Du nicht der einzige bist, der über Fotografie schreibt und hast dann die Möglichkeit von Know-How der anderen zu profitieren. Gemeinsame Treffen auf ein Käffchen oder gar Fotoshootings mit anderen Fotografen sind nicht ausgeschlossen.

Effektiveres Lernen
Schreibe über die Dinge, die Du über Fotografie gelernt hast und der Lerneffekt wird automatisch verstärkt sein. Denn dann, wenn Du Erfahrungen auf den Punkt bringen und sie niederschreiben wirst, setzen sie sich noch einmal fest und bleiben für längere Zeit aktuell. Falls Du den Mut hast Fehler, die Du gemacht hast zu veröffentlichen werden Dir diese so schnell nicht wieder passieren. Ausserdem können andere Dich in den Kommentaren korrigieren, wenn Du Dich darauf einlassen kannst.

Einfluss auf die Szene
Die (Hobby-)(Blogger-)Fotoszene in Deutschland ist gross, manchmal unübersichtlich und hat ihre Stärken und Schwächen. Falls es nun Dinge gibt, welche Dir schon lange ordentlich auf den Leim gehen, hast Du die Möglichkeit diese zu einem bestimmten Grad zu verändern und es anders zu machen. Diesen Punkt möchte ich besonders betonen, denn was mir persönlich auf den Keks geht ist, dass es (neben bestimmten Ausnahmen) einige Fotografen gibt, die wohl eher das Meckern zu ihrem Beruf gemacht haben, als das Fotografieren. Somit braucht es Leute, die nicht nur kritisieren sondern auch das Heft in die Hand nehmen und es anders machen. Standarts setzen. Diese Person kannst DU sein. Trau Dich.

Soziale Kompetenzen
Zwar gibt es hier und da immer wieder schwarze Schafe, aber Fotografen, welche über längere Zeit schreiben, haben die Möglichkeit sich mit den Bedürfnissen ihrer Leser auseinanderzusetzen. Dies führt dazu, die eigene Form der Kommunikation zu überdenken und sich auf diesem Wege positiv zu verändern. Verständnis für den Anderen und die Offenheit für andere Sichtweisen können sich auf dem Weg als Autor verstärkt entfalten – das musst Du aber wollen. Diese Eigenschaften werden auch Deinem Fotografie-Blog zugute kommen und dessen Qualität um ein mehrfaches Erhöhen. Denn wer liest schon gerne Tipps von einem unfreundlichen, leicht reizbaren und egozentrischen Fotografen ? Genau. Niemand. Ein Fotografie-Blog kann eine ernstzunehmende Gelegenheit sein, Einfühlungsvermögen und Überzeugungsfähigkeiten zu lernen.

Frische Motivation
In Zeiten, in welchen Du “keine Böcke” auf die Kamera hast, kann Dich das Schreiben über digitale Fotografie neu begeistern. Andererseits hast Du den Vorteil, am Thema zu bleiben ohne dabei an die Kamera gebunden zu sein. Meine persönliche Empfehlung lautet trotzdem : Nicht das Fotografieren vergessen, weil etwas zu schreiben ist.

Gestärkte Postition
In Zeiten von Blogs ist es möglich geworden, seinen Bekanntheitsgrad als Fotograf nicht ausschliesslich mit guten Bildern zu erhöhen, sondern auch durch das Schreiben über digitale Fotografie. Dabei kannst Du Dich als Mentor für andere Fotografen positionieren, wenn Deine Themen für den Einzelnen relevant und auf dessen Bedürfnisse abgestimmt sind. Trau Dich, regelmässig Tipps zu veröffentlichen – nur Mut ! Denn genau das zieht Leser an. Was zieht Leser an ? Tipps und Mut ;) .

Foto : John Connors

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