Redaktioneller Beitrag28.10.2007 / 14:58

Werde sie los : Deine Beschwerde zum Thema Fotografie

Gibt es etwas in der Welt der Fotografie, das Dir schon lange so richtig auf die Nerven geht ? Bei welcherm Umstand könntest Du davonlaufen, schreien, heulen ? Heute gebe ich Dir die Möglichkeit, es hier mitzuteilen.

Der grosse weite Ozean der Fotografie samt Communities, Technik, Medien hat meiner Meinung jede Menge Sprengstoff in sich. Ob es nun die Lobhudeleien auf Flickr oder die Kameravergleiche unter Fotografen sind.. Für mich wäre es höchst interessant, zu hören, wo meinen Lesern schon lange der Schuh drückt.


Warum ?

  • Authentizität auf kwerfeldein.de
  • Ich lerne meine Leser besser kennen
  • Leser können auch mal sagen, was ihnen nicht passt
  • Dadurch kann ich Artikel dementsprechend anpassen
  • Eventuell können Lösungen für bekannte Probleme gefunden werden
  • Diskussionen über Diverse Themen werden in Form von Kommentaren möglich


Folge Regeln gelten innerhalb dieses Artikels :

  • Füge in Form eines Kommentar eine Sache ein, welche Dir schon eine Weile auf der Seele brennt
  • Dabei kann es sich um alles, was in irgendeiner Weise mit Fotografie zu tun drehen
  • Probleme, die Du mit der Kamera, Komposition, Bildbearbeitung, einer Community oder anderen Dingen hast
  • Kein persönliche Angriffe auf Einzelpersonen – Personen können kritisiert werden, dennoch sollte dies respektvoll und konstruktiv stattfinden.
  • Bringe Deine Aussage auf den Punkt. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Kommentare, welche länger als ca. 100 – 130 Worte sind von den wenigsten Lesern beachtet werden, weil es einfach zu viel zu lesen ist. Aber keine Angst, ich werde hier nicht zensieren ;).

Zur Idee : Nachdem Darren einen ähnlichen Artikel zum Thema Bloggen geschrieben hat, dachte ich, dass ich dies auch hier auf kwerfeldein einbinden möchte. Einige Punkte habe ich seiner Version entnommen und angepasst.

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Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. Ralf G. sagt:

    “Gibt es etwas in der Welt der Fotografie, das Dir schon lange so richtig auf die Nerven geht ?”

    Ja! flickr-Photos, die in mindestens 97 ;-) Pools gleichzeitig gestellt werden, um ja möglichst viele Kommentare der Kategorie “Nice Shot” einzufangen.
    Niemand kann mir erzählen, dass er/sie die spezifische “Kultur” und “aktuellen Trends” von mehr als maximal 5 oder 10 flickr-Gruppen verfolgen kann. Das Ende vom Lied: Die Gruppen werden mit unpassenden Bildern geflutet und haben verminderte inhaltliche und fotografische Qualität. Nervt!

  2. Lars sagt:

    “Gibt es etwas in der Welt der Fotografie, das Dir schon lange so richtig auf die Nerven geht ?”

    Ja, dass es so wenig – in meinen Augen – gute deutschsprachige Fotozeitschriften gibt.

    Was meine ich mit gut? Mich nerven diese Fotozeitschriften, die zu 60-70% techniklastig sind, dann 20% – versteckt – in “Artikeln” Werbung oder Pressemitteilungen der Firmen veröffentlichen. 5-10% sind dann wirklich lesenswerte Artikel, das ist mir zu wenig.
    Daher lese ich regelmäßig Fotozeitschriften/-hefte, die diesen Trend nicht mitmachen (z.B. Photonews, Schwarzweiss-Fotografie).

    So, das musste mal gesagt bzw. geschrieben werden!

  3. Bela sagt:

    Was mir so richtig auf die nerven geht, sind zum einen Spielzeugkameras und zum anderen Spielzeugfotografen.
    Wenn mir noch jemand erzählt, das seine neue Kamera “Richtig gute Bilder” macht, und der dann eine Zigarrenpäckchengroße Kamera zückt, bekomme ich immer naqsenbluten.

    wenn jemand mit offensichtlich keinem interesse nur knipsen will, soll er das tun – und mir damit nicht auf den senkel gehen! aber die “kunst” kommt nun mal vom “können” – und das braucht zeit und hingabe. “Point-and-Cklick”-Kameras und vollautomatisches Postprocessing überschwemmt die welt einfach nur mit schlechten bildern.

    @ lars: was sagste denn zur PHOTORGAPHIE ?

  4. @lars: Probier mal “PHOTOGRAPHIE”, es gibt dort selten einen Technischen Artikel.

    Was micht stört ist, dass man an “gewöhnlichen” Orten wie z.b in einem Einkaufszentrum, eine Genehmigung zum Fotografieren braucht. Und wie der Author über mir, würde ich mich auch über einer höhere Qualität, anstatt Quantität, an Bildern (wie z.b. in flickr & co) freuen.

    @Bela: Du wiedersprichst Dich da einwenig.. Auch mit einer “Point-and-Click” Kamera enstehen gute Fotos. Du hast selbst geschrieben, dass “die Kunst” vom Können kommt.. Schau mal z.b. hier: http://flickr.com/cameras/nokia/n95/

  5. Lars sagt:

    @Bela und @Chilling Soul:
    PHOTOGRAPHIE werde ich mir mal anschauen, danke für den Tipp!

  6. GW sagt:

    mir gehen diese party group shots und diese “ich schaue melancholisch in die kamera” selbstportraits ala myspace so richtig auf die nerven. das ist der tumor des internets!
    so das wollte ich mal gesagt haben , jetzt gehts mir besser.

  7. urbandesire sagt:

    Ich finde es doof, dass es keinen speziellen Feedreader für Fotoblogs gibt. Immer zwingt mich der lokale oder webbasierte Feedreader, die Bilder in einer Form zu betrachten, die für Textbeiträge gedacht ist. Es wäre schon, wenn jemand das typische Fotobloglayout auch in einen Feedreader importiert, so dass man quasi in nur einem “Fenster” das Bild zentral hat und beim daraufklicken (vielleicht auch mit einem “next”-Button) die restlichen Feeds ansehen kann.
    Vielleicht würden dann auch mehr Fotoblogger nicht nur Voransichten oder Kommentartexte in den Feed stellen, sondern auch die ganzen Bilder.
    Das Fehlen eines solchen Feedreader zwingt mich aufgrund meiner eigenen Trägheit, weniger Fotoblogs zu abonnieren.

  8. fotofreak sagt:

    Schließe mich meinem Vorredner an. So eine Funktion für Fotoblogs fehlt wirklich. Außerdem fehlen mir bei den meisten Objektiven für Digitalkameras Drehringe für die Blende. Das war doch zu analogzeiten auch möglich… *schnief*

  9. JPK sagt:

    hab das hier gerade erst gefunden. Besonders nerven mich die Leute, die mich – eine DSLR für 1300€ in der Hand – fragen, was denn Av wohl bedeuten mag und warum ich nicht im “Grünes-Viereck”-Programm fotografiere sondern mit diesem ominösen Av, wo doch das grüne Viereck alles von selbst macht.
    Als Student, der sich seine Ausrüstung zusammensparen muss, ärgert mich derartiges dann schon. Üblicherweise wissen die Leute ja auch, wo das Gaspedal ist, bevor sie einen Sportwagen kaufen.

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