Redaktioneller Beitrag24.07.2007 / 08:31

Wo man die Augen schließt

Im tiefsten meiner Seele sehn ich mich doch
all die Schönheit der Welt in ein Bild zu fassen.
Dann wenn das Herz wieder pocht entflammt der Docht -
ich hab diesen Wunsch und ich kann es nicht lassen.

Sonne zeichnet, zaubert mit Licht
und gibt oftgesehenem ein neues Gesicht,
sie schreibt ein Gedicht -
häufig eher schlicht und dann wieder so
unendlich gross – ich muss wieder los –

um einzufangen und zu gelangen an den Ort
an dem Wunder entstehen.
Ich habs schon gesehn, dort will ich stehn -
wo man die Augen schließt, weil man wenn mans
genießt die Fülle nicht fassen kann –

und dann bin ich wieder dran,
ein kleines Stückchen Schönheit in ein Bild zu lassen.


(Heute morgen habe ich mich dazu überwunden, eine alte Liebe – das Dichten – neu aufflammen zu lassen. Ich denke darüber nach, des Öfteren mal ein paar Worte zu reimen und im Kontext meines Blogs und Fotografie zu veröffentlichen.)


Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. elena sagt:

    Find ich gut!!!

  2. Helma sagt:

    Ein wunderschönes Gedicht.!! Einfach großartig…

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