.. klingt wie das alte Sprichwort und trifft, wie ich immer wieder merke in meinem Leben besonders zu. Es ist einfach mit das Schönste, vollbapackt mit Picknick und Kamera auf dem Weg zu sein und kwerfeldein einfahc nach Wundern zu suchen. Vorgestern hatte es mich nach Stupferich verschlagen. Stupferich zeichnet sich für mich aus durch die wunderschönen Felder, von denen es umschlungen im Tal liegt. Es war kühl, die Sonne ging langsam unter und gab damit den Feldern einen goldenen Überzug, wie ich ihn selten gesehen habe. Zusätzlich waren mal wieder geile Wolken da, welche dem ganzen einen tollen Rahmen gaben.
So wie ich es gestern erlebt habe ist es doch recht selten. Ich habe meistens lange Fußwege, bei starker Sonne oft unerträgliche Hitze und nichts mehr zu trinken dabei. Und dennoch bemerke ich eins : Ich erlebe mich zufriedener, glücklicher, ausgeglichener auf solchen Wegen. Und : Ich rauche weniger.
Es ist wie eine kleine Therapie. Staunen, auf etwas konzentriern, überlegen, wie ein Bild gut aussehen könnte, knipsen, wieder überlegen … Ich nehme mir gerne eine halbe Stunde für eine Szene Zeit, versuche die unterschiedlichsten Perspektiven und Blendeneinstellungen. Dabei bemerke ich : Diese Art von Arbeit lenkt mich ab und tut mir gut.
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