Ich denke gerade über eine Sache nach, bei der es mir nicht leicht fällt, sie in Worte zu fassen. Dies ist u.a. auch ein Grund, weshalb ich diese Gedankenfetzen blogge. Denn dann habe ich die Möglichkeit, sie für mich und andere festzuhalten und auszuformulieren.Dialoge mit Gott sind etwas ganz besonderes für jeden Menschen, der sie führen möchte. Und dennoch haben diese Dialoge Grenzen. 2 “Gesprächesformen” möchteich einmal aufzählen und ihre Schwierigkeiten bennenen ohne dabei die Form als solche negativ zu werten.Reden zu Gott : Ich spreche mit Gott über meine Schwierigkeiten, was mich gerade beschäftigt, was ich an Ihm mag oder was mir heute Freude bereitet hat. Es besteht die Möglichkeit, dass ich einen Eindruck bekomme, etwas wird wichtig. Oder ich habe einfach zu Gott gesprochen und bin einfach meine Sachen los, ohne dass ich eine sofortige Antwort bekomme oder 100% weiss, was Gott nun darüber denkt.Bibellesen : Einzelne Passagen oder größere Zusammenhänge zu lesen kann ein Weg sein, auf welchem Gott zu mir redet und mir Dinge wichtig macht. Ich lerne die Geschichten von den Menschen in der Bibel kennen und kann mir daran ein Beispiel nehmen, mit Ihnen empfinden von Ihnen lernen. Es besteht also die Möglichkeit, dass Gott mir verschiedene Sachen nahelegt. Hierbei kann ich wiederum mit Gott darüber sprechen, aber ein “Gedanken-Pingpong” ist dies auch nicht, denn es ist mir nicht möglich Gott in reiner Form reden zu hören. Ich kann ihm keine Antwort geben, auf welche er dann wieder eine Idee ins Spiel bringt.Nicht einmal der Heiligste unter uns allen kann mit Gott Dialoge führen, in denen er sich immer 100%ig sicher ist, dass das “von Gott gesagte” auch das vom “Menschen gehörte” ist.Anders ist es mit meinen Mitmenschen. Es zählt zu den normalsten Dingen, dass wir miteiander reden und in klarer Form die Stimme unseres Nächsten warnehmen. Das Gesagte stimmt in den meisten Fällen immer mit dem Gehörten überhein. Und hier spreche ich nur von der reinen Akustik, denn wir neigen nicht selten dazu in das Gehörte auch einen Bedeutung zu interpretieren. Auf diesen Fall möchte ich hier nun aber nicht eingehen.Wir sprechen miteinander. Wir können uns mitteilen und davon ausgehen, dass unser Gegenüber auch versteht, was wir sprechen. Darin liegt für mich etrwas Göttliches, obwohl uns diese Qualität in Dialogen mit Gott untersagt bleibt.Kannst Du mit mir übereinstimmen ?
technorati tags:alltag, dialog
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weisch maddin, wenn Gott dir was ganz voll wichtiges sagen will, dann kanner des als einziger genau so machen, daß dus super verstehsch. und dann ischs dir net mal richtig bewusst, dass des jetzt gott war, weils so selbstverständlich verständlich war. Verstehsch was ich mein?
jepp :-)
wollte die zwei arten von konversation nicht als gut und schlecht gegenüberstellen, glaube aber, dass ichs net ganz geschafft habe …
Hab mir heute erst Gedanken dazu gemacht… war auf dem Weg zur Arbeit und hätte gern noch mit jemand Vertrautem Geredet, aber niemand Telefonisch erreicht. So dachte ich kann ich ja mit Gott Reden! Das hab ich dann auch gemacht… hab es nur bedauert, dass es nicht so ne “normale” Unterhaltung sein konnte wo Gott mir ein bishen erzählt was er heut so gemacht hat und was ihn gerade beschäftigt und ich mit ihm über ne wichtige Frage diskutiert hätte….
Ich glaub daran dass Gott mir antwortet und sich auch manchmal mitteilt, aber es ist sehr selten so dass ich das dann auch versteh… Er ist halt Gott und ich Mensch