…. ist ein Satz, den ich sehr oft in meinem “alten” Gemeindeleben (heraus-) gehört habe, erlebt habe und schmerzlicher Weise seltenst hinterfragt habe.
Nicht unbedingt an der Oberfläche liegt die Tatsache, dass ich vor 5 Jahren aus meiner “Gemeinde” in hohem Bogen geflogen bin, weil ich es gewagt hatte, mit dem Gemeindeleiter über Sachen zu sprechen, welche ich nicht i.O. fand. Was ich mir dabei selbst ankreide, war wohl die Wortwahl.
Eine weitere Konsequenz für mich sollte sein, alle Freundschaften, welche ich bis dahin hatte, zu kündigen. Schockiert bin ich dann nach Hause gegangen. Was mich noch mehr schockiert, ist die Tatsache, dass von den Freunden, welche ich damals hatte, bis heute sich 1Person bei mir angerufen hatte, der war die Freundschaft damals schon wichtig – sie fühlte sich selbst nicht wohl in der “Gemeinde”, die andere Person, welche sich gemeldet hatte ist die, welche wie nun beschrieben auch verabschiedet wurde.
1 Jahr später traf in ein “Gemeindemitglied” (wie man sich dort so nennt) im McDonalds, bye the way war er zu Gemeindezeiten eigentlich mein dickster Freund und er erzählte mir, dass wieder jemand aus der Gemeinde geworfen worden war. “Der ist vom Teufel geleitet, das ist halt so”.
Ich frage mich heute, in welchem Wahn ich gewesen sein muss, um solch einer Gemeinde beizutreten. Im Nachhinein erinnert mich das mehr an den Nationalsozialismus als an das, was Jesus stiften wollte. “Das ist halt so”. Ein Leiter gibt ein Kommando, alle stehen stramm.
Ich weiss, heute habe ich wieder tief in die Tasche gegriffen, aber das gehört auch zu meinem Leben.
Redaktioneller Beitrag23.05.2006 / 13:05







