So, nun kommt hier wie versprochen das Interview mit unserer Stimme Rosalie. Und das hats in sich. Aber lest selbst..
Als wir letzte Woche uns über das Ende von Atrevido unterhalten haben, konnten wir feststellen, dass es uns damit sehr ähnlich geht. Durch den Abschluss habe ich noch einmal von Neuem schätzen gelernt, was es heisst, so lange gemeinsam Musik zu machen, denn Atrevido war für mich auch ein Stückchen “Familie”.
ROSALIE DRÄGER [STIMME]

M: Atrevido wird nun am 8. April das Abschiedkonzert veranstalten… Was empfindest Du dabei ? Ihr spielt ja nun schon eine lange Zeit gemeinsam…
R: Na,ja. Wir spielen aber auch schon eine lange Zeit nicht mehr. Ich finde es schön, dass wir überhaupt ein Abschiedskonzert spielen. Und das heisst ja nicht, dass wir nie mehr Musik zusammen machen können. Und wir sterben ja auch nicht. Doch das Urgestein “atrevido” wird den Platz für die nexte Generation räumen. Man muss wissen, wann es Zeit ist aufzuhören. Sonst enden wir noch wie Roberto Blanco, oder so….
M: Wann hat das mit dem Singen bei Dir begonnen ?
R: Ganz früh. Gesungen habe ich glaub`ich schon immer und mit ca.15 bin ich das erste Mal mit anderen Musikanten zusammengekommen. War witzig!
M: Welche sind zur Zeit Deine 3 Lieblingsbands ?
R: Puh….. Auf jeden Fall Jeff Buckley gaaaanz weit oben! Dann Sufjan Stevens und Money Brother. Bei denen habe ich das Gefühl, das ist für länger. Alle anderen Bands, die ich im Moment toll finde, glaube ich, sind so Kurzzeitphänomene, wie z.B. mal Korn, oder hmmm… System of a down, oder… East 17. Die find` ich einfach nicht mehr so gut. Ach, so ja Dick Brave ; ) and the bad seeds. Die find`ich auch klasse. …..- Ich hab`das dumpfe Gefühl, ich bin ruhiger geworden….
M: IIst das, was Du Dir mit Atrevido gewünscht hast zu einem Teil in Erfüllung gegangen ? Was war dieser Wunsch ?
R:Ganz klar – Musik zu machen! Das hat sich erfüllt. Das mit den grossen Touren blieb leider auf der Strecke ; ). Ich denke, dass sich auch die musikalischen Vorstellungen gegen Ende verlaufen haben. Der eine geht nach links und der andere nach oben – das ist dann sehr kompromisslastig. Aber Spass gemacht hat`s trotzdem!

M: Was hast Du an der Zeit mit Atrevido besonders geschätzt ?
R: Den Spass! Und die verschiedenen Erfahrungen, die wir miteinander erlebt haben. Überhaupt so etwas zusammen zu machen, ist schon riesig!
M: “Stirbt” mit dem Ende von Atrevido auch Deine musikalische Tätigkeit ?
R: Nie im Leben! Dann könnte man mich gleich begraben! Das brauch` ich wie die Luft zu atmen!
Ich bin ja kräftig am Gesangsunterricht nehmen, den ich ja auch noch nicht allzulange mache und schau einfach was auf mich zukommt…. Aber ich weiss, ….ES WIRD WAS KOMMEN!…..
M: Danke Rosalie !







