Redaktioneller Beitrag22.02.2006 / 19:30

Blogger Interwiews : JOHN WASHINGTON

Vor ca. 3 Woche habe ich John angeschrieben und auf ein Interview eingeladen. Per email natürlich. Johns Photoblog inspiriert mich seit einiger Zeit und durch das Interview habe ich ihn noch mehr schätzen gelernt. Dank Jared, der mir beim Übersetzen geholfen hat, wurde das Ding endlich Realität.

M: Wann hat deine Liebe zur Fotografie begonnen ? Du wirst ja schließlich nicht erst seit Deinem photoblog Fotos machen …
JW: I habe begonnen, Bilder zu schiessen, als ich vor 15 Jahren als Polizei-Offizier arbetete. Ich wurde auf einen einwöchigen Chrash-Kust geschickt und habe dann Beweisbilder von schwierigen Fußballfans gemacht sowie auch bei Aufsichtsarbeiten.
Aber ich habe meine Interessen an Photography erst vor 8 Jahren verfolgt als ich als Graphik-Designer mit meiner Kamera gepielt hatte…

M: Wenn man deinen Fotoblog aufmerksam liest, kann man erkennen, dass du häufig Menschen fotografierst… Sind Menschen Dein Lieblingsmotiv ?
JW: Ja, wenn ich die Zeit hätte, würde ich mich volltständig auf People-Photography konzentrieren. Wie auch immer, ich habe akzeptiert dass ich momentan dieses ziel nicht erreichen kann, weil ich andere dringende Verpflichtungen habe. Ich habe das Gefühl, dass Straßenbilder meine Hauptstärke sind, und ich könnte das verbessern, wenn ich dafür Zeit hätte. Das ist seltsam.
Wenn ich auf die Straße gehe, um zu fotografieren, ist das feeling nicht da : Ich muß in Stimmung sein. Ich bin mir sich, dass andere solche Fotografen sich auch so fühlen (hoffe ich).

M: Gibt es etwas, was Du nicht gerne fotografierst oder womit Du Dir schwertust ?
JW: Ohne Zweifel finde ich es schwierig, Szenen mit vielen Elemten wie Treppenhäuser und andere ähnliche belebte Szenen aufzunehmen. Wenn ich mit Dave von Chromasia fotografieren gehe, kommen wir häufig an szenen oder Objekten vorbei, die keiner von uns beiden erfolgreich aufnehmen kann. Ich behaupte, dass hierbei Zeit eine Rolle spielt, ich meine damit, dass es schön wäre einen ganzen Tag zu verbringen um ein Subjekt für eine Komposition einzchätzen zu können. Dennoch wird dies nie in der Realität passieren. Ich bewundere Photographen, die eine sinnvole Aufnahme in belebten Momenten machen können.

M: Immer noch häufen sich Diskussionen über das Thema Bildbearbeitung. Einige sind strickt dagegen, andere nicht. Denkst Du, ein guter Fotograf kommt auch ohne Bildbearbeitung aus, oder erst dadurch ?
JW: Ich bin davon überzeugt, dass durch das Bearbeiten und Entwickeln Bilder verbessert werden können. Ich möchte aber nicht glauben, dass unser Nachrichten – und Journalisik- Fotos bearbeitet werden, um etwas fälschlicherweise darzustellen und somit die Leserschaft hinters Licht zu führen. Ich glaube gute Fotografen sollten aufgeschlossen dafür sein, Bilder zu bearbeiten und die Möglichkeiten, die die Bildbearbeitung anbietet, begrüßen. Wie auch immer respektiere ich Photografen, weche gegen Bildbearbeitung sind. Wenn es für diese wichtig ist, dann ist es auch in Ordnung

M: Hast Du Dir Ziele für dieses Jahr gesetzt; gibt es etwas, dass Du dieses Jahr im Bereich Fotografie erreichen möchtest, oder lässt Du entspannt die Dinge auf dich zukommen ?
JW: Ich möchte gerne ein sinnvolles und thematisch zusämmhängendes Photoprojekt abschließen, welches getrennt von den Anforderungen eines täglichen Photoblogs ist. Das wäre ein Erfolg für mich. Es klingt einfach, aber ich denke, dass ich zuerst an das Projekt glauben muss, bevor ich damit beginne, etwas zu fotografiernen. Ich möchte gerne meinen Sinn für das Geschäft erneuern und irgendwann mit der Intention fotografieren, meine Werke zu verkaufen. Ich tendiere nicht dazu, bezüglich irgendeiner Sache entspannt zu sein (fragt meine Frau). Im Gegenteil, ich bin immer auf Suche nach etwas Neuem und sehe meine Arbeit und ihre Entwickling ziehmlich optimistisch

M: Thank you John ! Danke John !


Möchtest Du mehr über Digitale Fotografie Lernen oder suchst Du Zitate zur Fotografie ? Dann bist Du hier genau richtig !

Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. Jens sagt:

    Also nicht schlecht, aber die Rohübersetzung hättest du besser nochmal deutsch sinngemäß überarbeitet und korrigiert.

    Gruss Jens

  2. Administrator sagt:

    hmjoa.. is bestimmt was dran, net so easy, manche sachen hätt ich dann komplett weglassen müssen; das wäre dann sicher runder gewesen, es hätte aber auch was gefehlt…

  3. Wie wäre’s mit ner Orginal-Version?

  4. Administrator sagt:

    joa, gute idee,werde ich die nächsten tage machen :-)

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