Kennst Du es ?
Du siehst ein Bild, es haut Dich um, aber Du kannst einfach nicht sagen, weshalb ?
Dank Thomas, der das Interview mit Mareen Fischinger kommentiert hat, bin ich hier drauf gekommen…
Sehr hilfreich, muss ich sagen, wenn man lernen will, wertvolle Kritik auf einem Fotoblog zu hinterlassen …
Übrigens, vom gleichen Autor gibt es auch Drifting Away.
Konstruktive Kommentare, aber wie ?
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Wir alle wissen, dass unsere Sicht der Dinge nicht vollkommen ist und wir somit einander brauchen, um gemeinsam und miteinander die Dimensionen der Fotografie zu entdecken. In diesem Bewusstsein werden auch die Artikel geschrieben und erheben deshalb keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Makellosigkeit. Das gilt auch für die gezeigten Fotos.
Ich, das Team und die Gastautoren freuen uns somit sehr auf anregende Diskussionen, Austausch und natürlich auch kritische und hinterfragenden Kommentare. Wir sind hier in dem Bewusstsein, Lernende zu sein und uns gegenseitig mit neuen Ansichten in einem fortlaufendem Prozess zu bereichern und Horizonte zu erweitern.
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Hmm, ich kann den Einwand von Thomas schon nachvollziehen.
Was mich daran allerdings wiederum stoert, ist die Konzentration aufs Technische.
Ich tendier’ zwar auch eher zu weniger aussagekraeftigen Kommentaren bei Bildern und oft auch bei Gedichten – da ist Verbesserungsbedarf, keine Frage! -, aber ich werde gewiss nicht das Versmass bestimmen und kommentieren oder die Belichtungszeit bei einem Foto oder was auch immer….
Abgesehen davon, hab’ ich davon auch keine Ahnung.
Ich denke, es ist sinnvoll, praeziser zu sagen, was einem genau gefaellt, also: die Farben oder die Komposition oder der verrrueckte Blickwinkel oder so.
Aber manchmal – und das ist dann das RICHTIG gute Bild, grins, da vergisst man alle Ursachen und Wirkungen und was auch immer, da faellt einem einfach nichts mehr ein als “Woooah!”
Und das schreibt man dann nieder als simples “gut”/”sehr schoen”/”Wahnsinn”/
“unglaublich”/”deine bilder sind immer so schoen!”/…..
Ich stimme Thomas zu und habe mir die Ah-Bah-Seiten mal durch gelesen. Viele gute Tipps für Bildbeurteilungen. Auch Warnschild hat durchaus recht: man muß sich nicht auf das Technische beziehen. Aber der erste Gedanke, der einem bei einem guten Foto durch den Kopf geht, der ist es doch wert, in dem Kommentar festzuhalten. Genau das interessiert doch einen Fotografen, oder? Ich zitiere aus Ah-Bah: “Schreiben Sie das was Sie früher immer spontan geschrieben haben, z.B.: “Cool”, “Gaiiil”,”Schönes Bild”,”Hammer”. Aber, und das ist der Kniff, hängen Sie “,weil” hinten ran. Das gibt dann “Cool, weil…”, “Gaiiil, weil…”,”Schönes Bild, weil…” etc. Dann vervollständigen Sie den Satz mit dem ersten Gedanken der Ihnen einfällt (oder dem besten, falls es gleich mehrere sind…).”
danke für den link, ich muss mir das alles nochmals in ruhe durchlesen.
die viel-/nichtvielsagenden kurzkommentare nehme ich dann ernst, wenn ich sehe, dass der kommentierende nicht unter jedes bild das gleiche kurz gesagte schreibt.
ansonsten mag ich auch lieber die etwas konkreteren kommentare. natürlich hat man nicht bei allen techniken eine ahnung von eben diesen techniken, aber auf alle fälle kann man über die wirkung eines bildes auf einen selbst schreiben. und wenn es eine für den urheber oder der allgemeinheit voraussichtlich als “negativ” einzustufende wirkung ist, dann sollte man dies auch irgendwie begründen können.
natürlich freut sich jeder auch über “positive” begründungen!!!
TEST START//”Volll guud, weil ich so’ Themen immer mal interessant finde und gern die verschiedenen Meinungen lese, ohne, dass es gleich in aggressivere Toene abdriftet.”//TEST ENDE
Cool, was hier geht.
Warnschild, ich glaub, ich verstehe Deinen letzten Beitrag nicht …
ich verstehe offen gesagt diesen “bohei”, der hierzulande immer um sog. konstruktive kritik gemacht wird nicht.
warum muss denn immer alles auseinander genommen und gerechtfertigt werden? warum muss ich mir denn immer überlegen, was ich an welchem bild mag?
wenn ich einen guten freund habe, überlege ich mir doch auch nicht, warum ich ihn toll finde. es gibt einfach dinge, die lassen sich nicht in worte fassen.
und das ist gut so.
gut, nehmen wir also dieses bild als beispiel:
http://farm3.static.flickr.com/2473/3532151215_8e0748d18e.jpg
was soll man da gross schreiben? es wirkt einfach. natürlich, ist es die gesamtkomposition, die atmosphäre, das thema…aber sowas versteht sich doch von selbst. oder?
was soll man anderes tun, als sich bedanken? bedanken, weil einer genau das bild gemacht hat, dass man selbst gerne gemacht hätte in genau diesem augenblick…für mich ist das magie und ein ganz bestimmter zauber, den die fotografie für mich so wertvoll macht.