lied zum abschlussgottesdienst 2004 in kubik
thema : geborgenheit und zuflucht bei gott // in guten und schlechten zeiten //
ich kann mich bei dir bergen, gott
schliesse mich in deine flügel ein
dort werf ich die meinen sorgen fort
und kann ganz mit dir alleine sein
du hältst mich, denn du bist es
heldenhaft in mir
Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.
Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)
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ich muss gestehen, dass ich nicht wirklich gläubig bin, in dem sinn, wie es die kirche “will”. aber dieses lied erinnert mich an die trilogie, dich ich gerade lese:
“eva”, “abels bruder” und “noreas geschichte” von marianne fredriksson. die bücher wurden mir empfohlen, vor längerer zeit. ich las sie nicht, weil ich keine lust hatte auf “irgendeine bibelabhandlung” … vor zwei wochen kam der richtige zeitpunkt, ich bin bereits beim dritten band und hoffe, dass noch ein vierter kommt.
eine herrlich menschlich und doch dem “höheren” respekt zollende etwas andere “bibel geschichte”, die nicht den von der kirche vorgelebten glauben an gott voraussetzt, um sie wunderwunderschön zu finden!
SO kann ich mir einen “gott” vorstellen.
sorry, dass ich das alles hier anbringe, aber genau hier dachte ich daran.
nur zu !
freue mich über jede rückmeldung und erlebtes !!! wirklich… das ist sehr viel wert …
was mich interessiert ist.. wie wird gott in den büchern dargestellt ?
hm, das wird schwierig.
so wie ich es verstanden habe, wird gott schlussendlich als teils von den menschen erschaffenes und lebensnotwendiges mythos und teils als das im menschen selbst lebende “licht” dargestellt.
“SO kann ich mir gott vorstellen”: es wird einem fast auch offen gelassen, was genau gott ist. aber man erhält sehr viele möglichkeiten, schöne, verständliche möglichkeiten. es wird gott aber nicht sein “glanz” genommen, seine kraft. auf sehr feinfühlige weise wird auch auf die erdverbundenheit und die kraft des irdischen eingegangen, immer jedoch mit etwas höherem im “hinterkopf”. jeder findet “seinen” gott auf seine weise … so irgendwie …
auf alle fälle war ich sehr glücklich und fühlte mich gestärkt und auf eine gewisse weise unheimlich geborgen, nachdem ich die letzte seite des letzten bandes gelesen habe.
ich kann die serie nur weiterempfehlen. speziell auch allen, die über gott so ähnlich denken, wie ich (erster kommentar oben). wobei ich ja noch gar nicht so weit bin, zu wissen, was genau ich über “gott” denken kann/will/mag/werde …