Redaktioneller Beitrag15.12.2005 / 22:15

In mir Tun

Viel zu viele Liebesdinge kann ich nicht
manchmal will ich nicht
Hundertmal hab ich versagt
drum brauch ich Dich

Was soll ich denn geben meinen Freunden
dem, der mich braucht
Dürr und kahl bin ich kreiert
weil Du die Quelle bist

Lass Deine rauhen Hände in mir tun
was ich nicht kann
Was ich nicht kann das tu

Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. barbara rapp sagt:

    oh, diesen zustand kenne ich zu gut. er ist aber auch gefährlich, weil er aus der verantwortung entzieht. der verantwortung gegenüber sich selbst …
    aber man kann dein gedicht auch anders lesen. der weise mensch gibt dinge aus der hand, die er selbst nicht schaffen kann – das können ja viele wiederum auch nicht.

  2. Administrator sagt:

    danke barbara für dein mitdenken.
    ja, dieser text beleuchtet eher die seite des abgebens, loslassens.
    aber du hast recht, die eigenverantwortung ist ein wichtiger part.

  3. Warnschild sagt:

    mich storen die “rauen haende”.

  4. Warnschild sagt:

    halt, “rauh” meinte ich natuerlich, ich flegel.

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