barbara habe ich auf augensound kennengelernt. sie ist eine von denen,
die sehr häufig meine bilder kommentiert,
und das gekonnt, konstruktiv und auf eine sehr respektvolle art.
das hat mich begeistert. auch ihre arbeit, die du hier betrachten kannst.
barbara lebt in velden /österreich .

m : würdest du dich als eine künstlerin bezeichnen ?
br : ja, allerdings als lebenskünstlerin. verschiedene welten wie der
existentielle alltag oder das sein als frau und mutter und eben auch das
kreative ausleben von emotionen und denkansätzen lassen sich doch immer
wieder irgendwie “zusammenkünsteln”, ohne gröbere kollisionen. das
überrascht mich manchmal schon.
m: hast du eine ausbildung gemacht, die in diese richtung geht ?
br: ich hatte etwas derartiges geplant und es wurde mir seinerzeit auch von
meinen lehrern empfohlen, unbedingt eine künstlerische ausbildung
anzustreben. leider hat es aus finanziellen gründen (ich wuchs auf einem
bauernhof mit vier geschwistern auf) nicht geklappt. zum glück konnte
ich aber eine zeitlang an einem schulversuch teilnehmen und lernte
während dieser eineinhalb jahre eine menge über das zeichnen und malen
von licht/schatten und die proportionen des menschlichen körpers. später
genoss ich einige sehr lehrreiche und produktive besuche bei einer
anerkannten künstlerin.
m: mit welchen techniken arbeitest du ?
br: begonnen habe ich in meiner jugend mit zeichnungen, eher gegenständlich,
später abstrakter, danach fand ich über tempera zur farbe und arbeite
derzeit hauptsächlich in acrylmischtechnik, sehr gerne in verbindung mit
materialien wie sand, strukturpaste, metallen, usw.
neben der malerei habe ich die skulptur und die moderne lyrik als
weitere ausdrucksformen für mich entdeckt.
m: was begeistert dich am meisten daran ?
br: ich schätze acryl wegen der kräftigen farben, man kann sie sehr
vielseitig einsetzen und sie eignen sich ausgezeichnet zum
experimentieren mit materialien, auch bei den skulpturen.
m: was möchtest du mit deinen werken ausdrücken ? welche absicht steckt
dahinter ?
br: nach einer langen experimentierphase arbeite ich mittlerweile in
wechselnden zyklen. seit einigen monaten setze ich mich mit der
wegbeschreitung / wegformung auseinander und versuche, in meinen werken
die individuelle persönlichkeit erkennbar zu machen, die sich ihren weg
innerhalb der gesellschaftlichen normen sucht und manchesmal auch aus
diesen vorgegebenen strukturen ausbricht.
grundsätzlich möchte ich sehr gerne die betrachter/leser meiner bilder,
skulpturen und texte zum innehalten bewegen. zur reflexion und besinnung
auf sich selbst, seine ziele und wünsche.
m: welches ist dein lieblingswerk ?
br: zu vielen meiner arbeiten baut sich während des kreativen prozesses eine
innige bindung auf. einige sind mir besonders ans herz gewachsen,
darunter auch der wegweiser , eine arbeit aus dem jahr 2004,
welche mich an die vielen entscheidungen erinnert, die man immer wieder
im leben zu treffen hat.










lieber martin.
vielen dank, dass du mich bzw. mein schaffen auf deiner tollen seite präsentierst!
wie du ja weißt, mag ich viele deiner fotos wirklich sehr. weil sie von einfühlungsvermögen, phantasie und offenheit zeugen. und auch ansprüchen an technik gerecht werden.
respekt hast du verdient, weil auch du respektvoll mit anderen umgehst. aber nicht nur deshalb.
ich wünsche dir eine schöne zeit und hoffe auf noch viele wundervolle fotos von dir – wir lesen uns ja sicher noch oft ;-)
alles liebe
barbara
ich habe mir erlaubt, das interview auf meiner seite zu verlinken, bitte checken, ob es so für dich ok ist:
http://www.marcel-ambrusch.com/barbara%2Drapp/pages_SPEZIELLES/0_spezielles.htm
liebe grüße
barbara