Oder sein darf.
Während den letzten 3 Jahren ist mir Kubik sehr ans Herz gewachsen. Nach der anfänglichen “boa krass”- Phase konnte ich immer mehr Menschen kennen und schätzen lernen, meine persönlichen Fähigkeiten einbringen.
Gitarre. Oh Jesus Maria und Josef !
Ich glaube Denis hat ziehmlich gelitten, denn mein Aggro-DeathMetal-HauRein-Style war extreem derb. Für seine Ohren. Ich hab das gar nicht wargenommen. Natürlich nicht. Denis und ich haben dann einfach begonnen uns Woche für Woche zum Gitarre zocken zu treffen. Und somit konnte ich die gute Botschaft entecken, dass man leise spielen lernen kann. Ich weiss heute noch nicht wirklich, ob ich das verstanden habe. Einen Teil vielleicht. Nunja. Irgendwann konnte ich dann auch mal im Gottesdienst spielen. Ich glaube meine roten Haare wurden dann noch von meinen knallroten Backen unterstrichen. Ahhh.
Nach einer Zeit bin ich dann auch in ein sogenanntes Modul gegangen. Was ist das ? Ich weiss es auch nicht, aber wir haben versucht, mit Gott zu gehen, Bibel zu lesen, zu beten uns zu ermutigen.
Nunja. Es kamen mehr und mehr Bekanntschaften dazu, die sich in Freundschaften verwandelten. Diese alle aufzuzählen geht gar nicht. Ich werde bestimmt jemanden vergessen. Sorry Leuts..Ihr wisst, wer ihr seit !
Die Freundschaften waren es, welche mir verdeutlichten, dass ich ein Teil von Kubik bin. Vom großen ganzen. Und ich bin es heute noch.
Einige Ansichten über das Christenleben sowie den Alltag haben sich ein wenig verändert.
Bei Kubik weiss ich, dass die Sachen, wie sie sind, nicht so bleiben müssen. Ich kann sie anders machen. Nicht alle. Aber ein paar. Die Sachen, die mir liegen.
Vor einem treifiertel Jahr habe ich dann angefangen, deutsche Lieder zu trällern, inspiriert von der Hamburger Schule. Ja, die flennen immer rum. Ich weiss. Aber deutsche Sprache in unseren Liedern für Gott, das hat doch was, oder ? Ich fühl mich dabei ehrlicher. Keine Frage, englische Lobpreissongs haben was und ohne sie wären einige Stunden meines frühen Christenlebens leer ausgefellen. . Aber sie haben auch etwas “gemachtes”, wenn ich sie schreibe. Und warum sollte ich mein lächerliches Englisch in Songs packen ?
Mittlerweile darf ich die Lieder auch ab und an im Cafè trällern. Mit ein paar andern Musikern. Und das macht beinahe “höllisch” Spaß.
Alleine deshalb ist Kubik nicht meine Couch, mein Sofa, mein Cafe, mein Zuhause.
Denn wenn ich über den Begriff “Zuhause” nachdenke, dann hat das etwas von Familie..Von Nähe. Und die ist es, warum ich Kubik mein Zuhause nenne.
Ende der Fahnenstange. (für diese Reihe)







