
Nicht selten war ich in den letzten Wochen draussen in der Natur, um sie zu fotografieren und somit nach Hause zu nehmen.
Gerade in den letzten Tagen ist mir dabei verschiedenes deutlich geworden.
Wenn ich an einem Ort angekommen bin, der mir gefällt, muss ich erst einmal alles stehen und liegen lassen und mich an diesem Ort “zu Hause” oder “wohl” fühlen. Ich muss mich mehr oder weniger mit dem Ort befassen, mich mit der Umgebung und den vielen Kleinigkeiten, die mir die Natur bietet so etwas wie “identifizieren”, vielleicht sie sogar lieb gewinnen. Dies korrelliert in einer bestimmten Weise mit den Ergebnissen, die ich zu Hause an meinem PC sehe. Es hilft mir nichts, die beste Camera zu haben, wenn ich nicht in der Lage bin, die Schönheiten der Natur ohne die Camera sehen zu können.
Es verhält sich ähnlich wie mit einem Menschen, den ich fotografiere, aber eine innerliche Abneigung gegen ihn habe. Es wird sich definitiv auf die Bilder auswirken. Wenn ich aber mit meinem Gegenüber spreche, bekomme ich etwas über seine Person heraus und dies inspiriet sehr stark, auch gute Bilder zu machen. Dies alles garantiert nicht, dass alle Bilder gut oder sehr gut werden, ich muss trotzdem die Belichtungszeit, Blende, Format, Blickwinkel, das Licht und und und berücksichtigen..
Dennoch, es ist wie ein ungeschriebenes Gesetz :
Wenn ich mein “Objekt” (dieses Wort hat einen negativen Begeschmack) nicht riechen kann, so werde ich mit halber Konzentration und Inspiration an die Sache herantreten.







