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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Tiere</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Buchrezension: The Silence of Dogs in Cars</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 07:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[fotobuch]]></category>
		<category><![CDATA[Hund und Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Kehrer Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Usborne]]></category>
		<category><![CDATA[The silence of dogs in cars]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder erfreulich, wenn man mitbekommt, wie ein erfolgreich finanziertes Crowdfunding-Projekt auch in ein &#252;beraus ansprechendes Ergebnis umgesetzt wird. Martin Usbornes „The Silence of Dogs in Cars“ ist ein Beispiel daf&#252;r. Das 2012 im Kehrer Verlag erschienene Buch wirkt in seinem gut h&#228;lftig mit grauem Stoff bespannten Hardcover klassisch sch&#246;n. Wie es der [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist immer wieder erfreulich, wenn man mitbekommt, wie ein <a href="http://www.kickstarter.com/projects/1293604819/dogs-in-cars-a-photography-book?ref=live" target="_blank">erfolgreich finanziertes Crowdfunding-Projekt</a> auch in ein &#252;beraus ansprechendes Ergebnis umgesetzt wird.</strong></p>
<p>Martin Usbornes „The Silence of Dogs in Cars“ ist ein Beispiel daf&#252;r. Das 2012 im Kehrer Verlag erschienene Buch wirkt in seinem gut h&#228;lftig mit grauem Stoff bespannten Hardcover klassisch sch&#246;n.</p>
<p>Wie es der Titel des Buches bereits verr&#228;t, sind die Hauptdarsteller Hunde, genauer gesagt in Autos allein gelassene Hunde. Durchweg im Dunkeln und in der D&#228;mmerung aufgenommen, haftet den Bildern eine traumgleiche, etwas bange Stimmung an.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-1.jpg" rel="lightbox[55167]"><img title="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-1-650x325.jpg" alt="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne" width="650" height="325" class="alignnone size-medium wp-image-55273" /></a></p>
<p>Zuerst, so Usborne, habe er auf Parkpl&#228;tzen vor Superm&#228;rkten nach eingeschlossenen Hunden Ausschau gehalten. Als diese Herangehensweise jedoch keine Fr&#252;chte trug, verabschiedete er sich schnell von dem dokumentarischen Anspruch an die Arbeit. </p>
<p>Um die Bilder zu bekommen, die er suchte, beschloss der Fotograf, die Szenen zu arrangieren und speziell auszuleuchten. Daher der zuweilen filmische Charakter der Bilder, die vielleicht entfernt auch an die Szenen eines Gregory Crewdson erinnern.</p>
<p>Martin Usborne sagt selbst, die Frage, die er sich nach einem Foto immer stelle, sei nicht: <em>Sieht es gut aus?</em>, sondern <em>F&#252;hlt es sich richtig an?</em></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-3.jpg" rel="lightbox[55167]"><img title="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-3-650x325.jpg" alt="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne" width="650" height="325" class="alignnone size-medium wp-image-55275" /></a></p>
<p>Auf bestimmte Hunderassen kann man Klischees &#252;ber ihre Besitzer projizieren. Mitunter l&#228;sst sich dem Hund selbst im besten Sinne gar so etwas wie eine Pers&#246;nlichkeit unterstellen. Die Gemeinsamkeit zu Autos besteht hierbei darin, dass auch sie sich mitunter als charakterliche Projektionsfl&#228;che eignen. </p>
<p>Das subtile Zusammenspiel dieser beiden Elemente – Hund und Auto – ist etwas, das beim Betrachten der Bilder immer wieder auff&#228;llt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-4.jpg" rel="lightbox[55167]"><img title="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-4-650x327.jpg" alt="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne" width="650" height="327" class="alignnone size-medium wp-image-55280" /></a></p>
<p>Wie humorvoll das zuweilen sein kann, zeigt das Bild mit Greyhound „Maus“, der seinen stromlinienf&#246;rmigen Kopf aufmerksam in Fahrtrichtung streckt.</p>
<p>Oder auch die Dalmatinerh&#252;ndin „Margaux“, die ob ihrer K&#246;rpergr&#246;&#223;e auf dem R&#252;cksitz eines Citroen 2CV etwas eingeklemmt wirkt und in ihrem Profil eine entfernte &#196;hnlichkeit zu dem des Autos erkennen l&#228;sst.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-5.jpg" rel="lightbox[55167]"><img title="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-5-650x327.jpg" alt="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne" width="650" height="327" class="alignnone size-medium wp-image-55281" /></a></p>
<p>So sch&#246;n diese Harmonisierung zwischen Hund und Fahrzeug ist, dient sie doch blo&#223; als &#228;sthetisches Mittel f&#252;r die k&#252;nstlerische Auseinandersetzung mit einem &#252;bergeordneten Thema: Der Angst des Alleingelassenwerdens.</p>
<p>Der Fotograf thematisiert mit dieser Arbeit ein Gef&#252;hl, das ihn in sehr jungen Jahren einmal besch&#228;ftigte, auch wenn er selbst in einer sehr liebevollen Atmosph&#228;re aufgewachsen sei, so Usborne.</p>
<p>Die Angst, ausgesetzt oder verlassen zu werden, ist etwas, das f&#252;r ein von der F&#252;rsorge seiner Eltern abh&#228;ngiges Kind sehr pr&#228;sent sein kann. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-2.jpg" rel="lightbox[55167]"><img title="dogs-in-cars-2"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/dogs-in-cars-2-650x325.jpg" alt="The silence of dogs in cars | © Martin Usborne" width="650" height="325" class="alignnone size-medium wp-image-55274" /></a></p>
<p>Durch die lange gemeinsame Geschichte von Mensch und Hund bis hin zu einer Form emotionaler Symbiose dienen diese Tiere seither nat&#252;rlich als optimale Projektionsfl&#228;che f&#252;r eine ganze Palette an menschlichen Gef&#252;hlsregungen.</p>
<p>Und wie gut das funktioniert, beweist einmal mehr dieses Buch.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868283188/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3868283188&#038;linkCode=as2&#038;tag=kwerfeldein-21">„The Silence of Dogs in Cars“</a>* ist im Kehrer Verlag erschienen, hat 120 Seiten und kostet neu 39,90 Euro.</p>
<p><span style="font-size: small; color: #888;">* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr dar&#252;ber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.</span></p>
<p></p>
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		<title>Dein Tier und Du</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 06:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[charakter]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tobias Lang</strong></p>Die Idee zu „Your pet and you“ entstand eher zuf&#228;llig bei mir zu Hause. Es gab im Wohnzimmer einen rustikalen Holzblock, auf dem mit Vorliebe die Katzen meiner Mitbewohnerinnen Platz nahmen. Eines Abends machte es „klick“ und die Katze war mitsamt des Holzblocks im Kasten. Und weil mir dieses simple und gleichzeitig emotionale Setting so [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tobias Lang</strong></p><p><strong>Die Idee zu <a href="http://yourpetandyou.de/" target="_blank">„Your pet and you“</a> entstand eher zuf&#228;llig bei mir zu Hause. Es gab im Wohnzimmer einen rustikalen Holzblock, auf dem mit Vorliebe die Katzen meiner Mitbewohnerinnen Platz nahmen. Eines Abends machte es „klick“ und die Katze war mitsamt des Holzblocks im Kasten.</strong></p>
<p>Und weil mir dieses simple und gleichzeitig emotionale Setting so gefiel, fotografierte ich am n&#228;chsten Tag direkt den Hund einer Freundin – und die Freundin gleich mit. Nach und nach wollten immer mehr Bekannte Bilder von ihren Haustieren auf dem Holzblock und sich haben. Und so nahm die Idee immer mehr Form an, Menschen mit ihren Tieren zu fotografieren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/Lolla_Lucy.jpg" rel="lightbox[54393]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/Lolla_Lucy-650x487.jpg" alt="Lolla_Lucy" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-54399" /></a></p>
<p>Als ich im Januar zum frisch getauften Projekt „Your pet and you“ eine Facebookseite anlegte, schrieben mich pl&#246;tzlich Fremde an, um mit mir Bilder von ihrem Haustier und sich zu machen. Ich dachte „yeah!“ und lud sie alle zu mir ins Studio ein.</p>
<p>Mittlerweile habe ich 45 Bilder geschossen: Von Katzen und Hunden bis hin zu Schlangen, Leguanen und Eulen. Eine ganz ph&#228;nomenale Erfahrung ist es, die unterschiedlichen Charaktere der Tiere mit der Kamera einzufangen und in Bezug zu ihrem Halter zu setzen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/natter.jpg" rel="lightbox[54393]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/natter-650x487.jpg" alt="natter" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-54400" /></a></p>
<p>Anweisungen gebe ich dabei kaum bis gar nicht, da ich die Serie eher als Reportage sehe. Ich gebe Tipps zum Hinstellen und Anlehnen. Wenn die Menschen sich zu unwohl f&#252;hlen, unterhalte ich mich mit ihnen und versuche, sie abzulenken.</p>
<p>Mimisch bin ich durchaus bem&#252;ht, den Menschen etwas abzuverlangen, ohne dass sie sich verstellen oder schauspielern m&#252;ssen. Nat&#252;rlichkeit ist hier oberstes Gebot, zu der auch Unsicherheit geh&#246;rt. Ich finde, auch das zeigt den Menschen korrekt. Die Menschen, die ich fotografiere, sind Menschen von der Stra&#223;e und keine Modelle, da akzeptiere ich das voll und ganz.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/Sarika.jpg" rel="lightbox[54393]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/Sarika-650x487.jpg" alt="Sarika" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-54402" /></a></p>
<p>Schwieriger sind die Tiere. Generell sind Hunde, die das richtige „Format“ haben, leicht auf den Hocker zu bekommen, Leckerchen helfen dabei nat&#252;rlich sehr. Da oben bleiben, ist hingegen so eine Sache. Verspielte Kameraden haben Spa&#223; daran, immer herunterzuhopsen, w&#228;hrend andere, meist aus Unsicherheit, sehr still verharren. Wieder andere wollen nicht hoch und ergeben sich irgendwann dem Willen ihrer Menschen. </p>
<p>Generell gilt: Die Tiere sollen tun, was sie wollen. Ich bin da sehr geduldig und wenn es nicht geht, geht es nicht. &#220;bertriebenen Besitzerehrgeiz toleriere ich nicht, es soll den Tieren gut gehen in meiner Umgebung, die fremd und ungewohnt f&#252;r sie ist.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/Fabian_TIMM.jpg" rel="lightbox[54393]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/Fabian_TIMM-650x487.jpg" alt="Fabian_TIMM" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-54406" /></a></p>
<p>Da ich auf harte Kontraste und viel Schatten stehe, habe ich mich f&#252;r ein simples Lichtkonzept aus einer Lampe entschieden. Dies f&#246;rderte auch die Entscheidung, die Serie in schwarzwei&#223; zu halten. Au&#223;erdem sollen die Tiere durch Charakter und nicht durch Farben gl&#228;nzen. </p>
<p>Dieses Konzept habe ich aber aufgebrochen, weil mittlerweile einige sehr farbenfrohe Gesellen Platz genommen haben. Ich erlaube mir, den Weg hier und da zu verlassen, um dann zur&#252;ckzukehren. Nur in schwarzwei&#223; wird es schnell langweilig, besonders bei sich &#228;hnelnden Motiven. Wenn dann hier und da knallige Farben erscheinen, ist das, denke ich, ein guter Weg, Varianz hineinzubekommen, ohne seinen Stil zu verlieren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/BamBam.jpg" rel="lightbox[54393]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/BamBam-650x487.jpg" alt="BamBam" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-54424" /></a></p>
<p>Noch bis Mitte des Jahres will ich weiter an der Serie fotografieren. Ich bin noch auf der Suche nach Ferkeln, Goldfischen, Erdm&#228;nnchen, Papageien, G&#228;nsen, H&#252;hnern &#8211; und allem, was aussergew&#246;hnlich und nicht „&#252;blich“ ist. Wichtig ist mir jedoch, dass ich keine artengesch&#252;tzten Tiere fotografiere. </p>
<p><em>Nat&#252;rlich habe ich mit den Bildern gro&#223;e Pl&#228;ne. Ich werde ein Coffee Table Book aus dem gesammelten Material machen und sie im Rahmen einer gro&#223;en Ausstellung inszenieren. Was auch immer daraus wird: Das Projekt macht eine Menge Spa&#223;!</em></p>
<p></p>
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		<title>Der Fuchs: bejagt, verdr&#228;ngt und wundersch&#246;n</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2013/01/26/der-fuchs-bejagt-verdrangt-und-wunderschon/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2013 09:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[füchse]]></category>
		<category><![CDATA[Fuchs]]></category>
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		<category><![CDATA[Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[Herrmann Hirsch]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Hermann Hirsch</strong></p>Der Fuchs hat es oft nicht leicht. Er wird stark bejagt, seine Lebensr&#228;ume und Nahrungsangebote verknappen sich h&#228;ufig, Krankheiten setzen ihm zu und auch im Volksmund ist er nicht gerade beliebt. In Wahrheit ist der Fuchs ein sehr schlaues, sch&#246;nes und zu unrecht so h&#228;ufig gehasstes Tier! Im Fr&#252;hjahr 2011 fing ich an, Fuchsbauten in [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Hermann Hirsch</strong></p><p><strong>Der Fuchs hat es oft nicht leicht. Er wird stark bejagt, seine Lebensr&#228;ume und Nahrungsangebote verknappen sich h&#228;ufig, Krankheiten setzen ihm zu und auch im Volksmund ist er nicht gerade beliebt.</strong></p>
<p>In Wahrheit ist der Fuchs ein sehr schlaues, sch&#246;nes und zu unrecht so h&#228;ufig gehasstes Tier! Im Fr&#252;hjahr 2011 fing ich an, Fuchsbauten in meiner direkten Wohnumgebung in Dortmund zu suchen, um ein Fotoprojekt zu starten, das mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte.</p>
<p>Einen sch&#246;nen Fuchsbau zu finden, der im Optimalfall m&#246;glichst ungest&#246;rt liegt und abends noch etwas Sonne abbekommt, ist eine nicht ganz leichte Aufgabe, da in einer Stadt wie Dortmund jede noch so kleine Gr&#252;nfl&#228;che von h&#228;ufig leider sehr r&#252;cksichtslosen Hundebesitzern frequentiert und somit f&#252;r F&#252;chse beinahe unbewohnbar wird.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Rangelei.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Rangelei-650x433.jpg" alt="" title="Rangelei © Hermann Hirsch" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-52499" /></a></p>
<p>Nach einigen Wochen des Umh&#246;rens, Auskundschaftens und gezielten Suchens fand ich tats&#228;chlich einen befahrenen Bau mit Jungf&#252;chsen auf einem Feld nur wenige Fahrrad-Minuten von meinem Zuhause entfernt.</p>
<p>Das war Ende April und ich fing sofort an, den Bau jeden Tag zu besuchen und die kleinen zu beobachten.</p>
<p>Nach ein bis zwei Wochen wagte ich mich nach und nach etwas n&#228;her an den Bau heran und stellte fest, dass trotz R&#252;ckenwind die kleinen F&#252;chse nicht viel Angst vor mir hatten. Wenn ich meine Tarnung jedoch vorsichtig ablegte, so reagierten sie deutlich scheuer.</p>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/22.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/22.jpg" alt="" title="Abendidylle © Hermann Hirsch" class="alignleft size-medium wp-image-52500" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/33.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/33.jpg" alt="" title="Augen zu © Hermann Hirsch" class="alignnone size-medium wp-image-52501" /></a></div>
<p>Doch auch so folgten unbeschreiblich sch&#246;ne drei Wochen des Fotografierens, in denen ich jeden Tag bis zu f&#252;nf Stunden vor Ort war.</p>
<p>Nat&#252;rlich erz&#228;hlte ich auch dem einen oder anderen Fotokollegen von meinem Gl&#252;ck und nahm einen guten Freund von mir auch einmal mit zum Bau. Was mich nicht &#252;berraschte, war, dass die F&#252;chse pl&#246;tzlich vollkommen anders reagierten, da sie meinen Freund als fremd und neu wahrnahmen.</p>
<p>Sie schienen eine Art von Vertrauen zu mir aufgebaut zu haben, was mir ein gutes Gef&#252;hl gab, da ich mir h&#228;ufig anh&#246;ren musste, dass man mit Wildtieren nicht so umzugehen hat, weil sie sonst beispielweise in die St&#228;dte kommen und im M&#252;ll nach Fressbarem suchen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Mutter-Fuchs.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Mutter-Fuchs-650x433.jpg" alt="" title="Mutter Fuchs © Hermann Hirsch" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-52503" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Zugriff.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Zugriff-650x433.jpg" alt="" title="Zugriff © Hermann Hirsch" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-52502" /></a></p>
<p>Die F&#252;chse wuchsen rasch heran und wurden immer selbstst&#228;ndiger. Ihre Streifz&#252;ge wurden l&#228;nger und die F&#252;chse entfernten sich immer weiter vom Bau. Ende Mai wartete eine vier-t&#228;gige Finnlandreise auf mich, die ich nicht verschieben konnte und auch nicht absagen wollte. </p>
<p>Ich verlie&#223; also schweren Herzens Deutschland und „meine“ F&#252;chse, um im Norden K&#252;stenseeschwalben fotografieren zu gehen. Als ich wieder zur&#252;ck kam, war meine erste Tat selbstverst&#228;ndlich, die F&#252;chse besuchen zu gehen.</p>
<p>Zu meiner Entt&#228;uschung konnte ich keine F&#252;chse entdecken – sie waren w&#228;hrend meiner Abwesenheit ausgezogen und selbst&#228;ndig geworden. Von den Erlebnissen aus 2011 angespornt, machte ich mich im Fr&#252;hjahr 2012 noch fr&#252;her als im vergangenen Jahr auf die Suche nach den kleinen roten Vierbeinern.</p>
<p>Am gleichen Bau wie im Jahr zuvor schienen sie leider nicht zu sein, doch am Nachbarbau, der keine 100 Meter neben dem alten lag, tat sich etwas. Mit der Wildkamera observierte ich &#252;ber Wochen das Verhalten der F&#228;he, die den Bau regelm&#228;&#223;ig besuchte und auch das eine oder andere Junge konnte ich nachweisen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Am-Feldrand.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Am-Feldrand-650x433.jpg" alt="" title="Am Feldrand © Hermann Hirsch" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-52506" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Schwarzer-Kater.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Schwarzer-Kater-650x433.jpg" alt="" title="Schwarzer Kater © Hermann Hirsch" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-52508" /></a></p>
<p>Leider kamen die Jungen so gut wie gar nicht im Tageslicht an die frische Luft, was das Fotografieren f&#252;r mich unm&#246;glich machte.</p>
<p>Es verging Woche f&#252;r Woche und die F&#252;chse wuchsen heran, ich blieb jedoch vollkommen ohne brauchbare Fotos! Bei meinem 67. Besuch des Baus sah ich endlich, worauf ich so lange gewartet hatte: Drei junge F&#252;chse spielten vor dem sch&#246;nsten der vier Eing&#228;nge des Baus drei Stunden lang vor dem Sonnenuntergang.</p>
<p>Direkt am n&#228;chsten Tag sa&#223; ich mit voller Kameraausr&#252;stung bereit. Die Kleinen kamen nicht. Es d&#228;mmerte&#8230; nichts! Doch dann, als ich gerade einpacken wollte, kamen zwei der kleinen Racker raus, schnupperten kurz, lieferten sich eine kleine Rangelei und waren auch schon wieder verschwunden. </p>
<p>Es sollten die einzigen sch&#246;nen Momente sein, die ich 2012 zusammen mit F&#252;chsen verbringen durfte.</p>
<p>Am Folgetag war ich nat&#252;rlich direkt wieder vor Ort und sah schon aus der Entfernung einen Jungfuchs etwa zehn Meter vom Bau entfernt auf dem Boden liegen und ruhen. Ich n&#228;herte mich, was der Kleine v&#246;llig ignorierte. </p>
<p>Aus einer Entfernung von zehn Metern beobachtete ich ihn. So langsam begann ich mich zu wundern, denn auch wenn Jungf&#252;chse zumeist keine gro&#223;e Scheu haben, so sind sie doch an allem Neuen immer sehr interessiert.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Vertrauen.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Vertrauen-650x433.jpg" alt="" title="Vertrauen © Hermann Hirsch" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-52507" /></a></p>
<p>Ganz offensichtlich stimmte hier etwas nicht &#8211; es ging dem kleinen Jungfuchs ganz und gar nicht gut. Er versuchte aufzustehen, was ihm nicht richtig gelang. Immer wieder brachen seine Beine weg, fiel er um. </p>
<p>Er schleppte sich ins Feld, um dort v&#246;llig apathisch kleine Kreise zu ziehen und sich letztendlich gesch&#252;tzt zwischen dem Getreide auf den Boden zu legen &#8211; er sollte nicht mehr aufstehen.</p>
<p>Es folgten qualvolle Momente, in denen der Kleine von Kr&#228;mpfen gesch&#252;ttelt auf dem Boden lag und jaulende Laute von sich gab. W&#228;hrend die Muskelkr&#228;mpfe wie Blitze durch seinen K&#246;rper schossen, sa&#223; ich in einiger Entfernung und f&#252;hlte mich vollkommen hilflos. </p>
<p>Nach 40 schrecklichen Minuten des Leidens h&#246;rte das Jaulen auf &#8211; der Fuchs war tot.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/11.jpg" rel="lightbox[50946]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/11.jpg" alt="" title="Entfernung © Hermann Hirsch" width="650" height="975" class="alignnone size-full wp-image-52509" /></a></p>
<p>Es ist recht wahrscheinlich, dass all seinen Geschwistern dasselbe widerfahren ist, da die Symptome auf Staupe, eine Virusinfektion, hindeuten, die sich unter den kleinen F&#252;chsen sehr schnell verbreitet. </p>
<p>Hierbei konnte ich leider nichts tun, da selbst, wenn ein Tierarzt sofort herbeigeeilt w&#228;re, er bei einem Jungtier keine sichere Behandlung h&#228;tte durchf&#252;hren k&#246;nnen.</p>
<p>Sich diese Trag&#246;die anschauen und v&#246;llig machtlos daneben stehen zu m&#252;ssen, war sehr hart. Nat&#252;rlich war das nicht die Saison, die ich mir vorgestellt hatte. Das Projekt f&#252;r 2012 ist mit den Jungf&#252;chsen gemeinsam gestorben.</p>
<p>Ich war 2012 in drei Monaten 70 Mal am Bau, was ungef&#228;hr einer Zeit von 50 Stunden entspricht. Der Traum, meine Fuchsserie aus dem vorherigen Jahr fortzusetzen, ist also trotz sehr gro&#223;er Vorbereitungsma&#223;nahmen auf traurige Art und Weise zumindest f&#252;r dieses Jahr gescheitert.</p>
<p><em>Ich erhoffe mir &#8211; aber besonders f&#252;r die F&#252;chse, die ich so liebe &#8211; ein besseres Fr&#252;hjahr 2013. Dann hoffentlich mit so sch&#246;nen Ergebnissen wie im Jahr 2011, als ich die F&#252;chse bei den ersten Wochen ihres Lebens begleiten durfte.</em></p>
<p></p>
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		<title>Underdogs</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 06:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[augen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Sebastian Magnani</strong></p>Das Projekt „Underdogs“ habe ich im August 2009 gestartet. Ich wollte seit L&#228;ngerem eine Montage erstellen, hatte aber meiner Meinung nach noch nicht die richtige Idee. Lange war ich auf der Suche, habe aber einfach nichts gefunden! Als ich dann eine neue Kamera mit ordentlich Megapixeln gekauft hatte, konnte ich mir vorstellen, etwas zu erstellen, [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Sebastian Magnani</strong></p><p><strong>Das Projekt „Underdogs“ habe ich im August 2009 gestartet. Ich wollte seit L&#228;ngerem eine Montage erstellen, hatte aber meiner Meinung nach noch nicht die richtige Idee. Lange war ich auf der Suche, habe aber einfach nichts gefunden! Als ich dann eine neue Kamera mit ordentlich Megapixeln gekauft hatte, konnte ich mir vorstellen, etwas zu erstellen, das ich irgendwann auch mal f&#252;r mich drucken kann. Der Zeitpunkt passte.</strong></p>
<p>Es war an einem regnerischen Wochenende, an dem ich wie fast immer ziemlich unruhig und gelangweiligt war, als ich pl&#246;tzlich eine Idee aus dem Nichts hatte. Motiviert und voller Tatendrang ging ich dann zu meinen zwei Freunden und fing an.</p>
<p>Ich bat meine Freundin in meinem Studio, das ich im Keller des Hauses meiner Mutter aufgebaut hatte, sich auf einen Stuhl zu setzen. Von ihr und dem Hund meiner Mutter habe ich mit der gleichen Brennweite und von der gleichen Position aus ein Foto gemacht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Underdogs3.jpg" rel="lightbox[47386]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Underdogs3-650x975.jpg" alt="" title="Underdogs3" width="650" height="975" class="alignnone size-medium wp-image-47392" /></a></p>
<p>Vom Licht her wollte ich etwas Schlichtes w&#228;hlen. Etwas, das beispielsweise nicht dem momentanen Trend von Streiflichtern und &#228;hnlichem folgt, sondern „zeitloser“ ist. Jedenfalls habe ich es dann mit einem Studioblitz, einem Aufheller und einem neutralgrauen Hintergrund fotografiert.</p>
<p>Danach habe ich die beiden Bilder in Adobe Photoshop mit dem Grafiktablett, diversen Masken und Transparenzen zusammengesetzt und den Hintergrund und die Farben ein wenig angepasst. Dodge and burn und ein paar Geheimnisse. Das folgende Bild wurde dann in einem Skateboard-Magazin im September 2009 zu einem Kurzinterview ver&#246;ffentlicht. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Underdogs4.jpg" rel="lightbox[47386]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Underdogs4-650x975.jpg" alt="" title="Underdogs4" width="650" height="975" class="alignnone size-medium wp-image-47390" /></a> </p>
<p>Danach hatte ich im Fr&#252;hling dieses Jahres wieder Bock auf das Projekt. So bin ich bei einer Hundeschule vorbeigegangen, habe den mobilen Hintergrund und den Blitz aufgestellt und habe ein paar weitere Hunde mit ihren Herrchen fotografiert und zusammengef&#252;gt. </p>
<p>Bei der Auswahl habe ich aber nicht immer das Herrchen und den entsprechenden Hund zusammengesetzt, sondern mir war wichtig, dass die Kombination und die Proportion des Hundekopfes zur ausgew&#228;hlten Person passen. </p>
<p>Den Titel „Underdogs“ habe ich durch diverse Begriffe im Zusammenhang mit Hunden gefunden. Als ich mich dann &#252;ber den Begriff „Underdog“ auf Wikipedia informierte, war der Projekttitel f&#252;r mich klar. In der Wikipedia wird ein „Underdog“ beschrieben als unterlegener Hund oder eine Person, die sich in der gesellschaftlichen Hierarchie unterordnet. Der Ansatz war f&#252;r mich in verschiedenen Bereichen gerade psychologisch und philosophisch genau passend.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Underdogs2.jpg" rel="lightbox[47386]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Underdogs2-650x975.jpg" alt="" title="Underdogs2" width="650" height="975" class="alignnone size-medium wp-image-47391" /></a></p>
<p>Da das Projekt im Moment aber noch entsteht, lasse ich es auch noch ein wenig offen, in welche Richtung ich es defintiv weiter ausbauen will. Da es meiner Meinung nach mehrere interessante Ans&#228;tze hat, brauche ich noch ein wenig Zeit. Ob es dann ausgerichtet wird nach Hund und Herrchen oder einfach menschliche Tierportraits zeigt, wei&#223; ich nocht nicht.</p>
<p><em> Jedenfalls wird diese Serie weitergef&#252;hrt. Ich bin sehr motiviert durch das gute Feedback, das aus all den verschiedenen L&#228;ndern gerade reinkommt. Ich habe noch ein paar Hunde gesehen, die ich gern fotografieren m&#246;chte. Sollte diese Serie dann irgendwann fertig sein, m&#246;chte ich es gern auch noch mit Katzen und anderen Tieren ausprobieren.</em></p>
<p></p>
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		<title>Im Gespr&#228;ch mit Zoran Milutinovic</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2012 07:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[katzen]]></category>
		<category><![CDATA[katzencontent]]></category>
		<category><![CDATA[Kätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[miau]]></category>
		<category><![CDATA[schnurrhaare]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Katzenfotos sind mir bisher immer recht egal gewesen. Nagut, sie entlockten mir hin und wieder ein awwwww, wenn ich zuf&#228;llig in einem sozialen Netzwerk welche entdeckte, aber speziell danach gesucht habe ich noch nie und erst recht habe ich nie ein solches Bild auf meiner Facebookpinnwand selbst geteilt. Als ich Zoran Milutinovics Katzenbilder entdeckte, &#228;nderte [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katzenfotos sind mir bisher immer recht egal gewesen. Nagut, sie entlockten mir hin und wieder ein <em>awwwww</em>, wenn ich zuf&#228;llig in einem sozialen Netzwerk welche entdeckte, aber speziell danach gesucht habe ich noch nie und erst recht habe ich nie ein solches Bild auf meiner Facebookpinnwand selbst geteilt.</strong></p>
<p>Als ich <a href="http://www.facebook.com/pages/Zoran-Milutinovic-Photography/132671676818324" target="_blank">Zoran Milutinovics</a> Katzenbilder entdeckte, &#228;nderte sich diese Haltung jedoch, denn seine Arbeiten sind nicht einfach nur s&#252;&#223;, sondern auch fotografisch sehr interessant. Man merkt, dass mehr als nur eine einfache Liebe f&#252;r Katzen dahinter steckt. Deshalb freue ich mich sehr, dass er mir ein kurzes Interview gab.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Eye-contact.jpg" rel="lightbox[46524]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Eye-contact-650x812.jpg" alt="" title="Eye contact" width="650" height="812" class="alignnone size-medium wp-image-46540" /></a></p>
<p><strong>Hallo Zoran. Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten. Erz&#228;hl uns doch erst einmal etwas &#252;ber Dich.</strong></p>
<p>Ich wurde 1981 in Knjaževac, Serbien, geboren. Mit 19 Jahren zog ich dann nach Niš, wo ich an der Universit&#228;t Architektur studierte. In die Fotografie wurde ich von meinem Vater eingef&#252;hrt, der als professioneller Fotograf arbeitet. </p>
<p>Richtiges Interesse an der Fotografie entwickelte ich vor zehn Jahren und begann zun&#228;chst, f&#252;r andere Menschen Bilder zu bearbeiten und zu manipulieren. Zu dieser Zeit war es nur ein Hobby. Dann fand ich heraus, wieviel besser es ist, nach drau&#223;en zu gehen und eigene Bilder zu machen. Ich fotografierte alles, was meinen Weg kreuzte, aber bald merkte ich, dass mich Tiere, vor allem Haustiere, am meisten anzogen. Heute habe ich mich auf Katzen spezialisiert, in ihrer nat&#252;rlichen Umgebung, ihre Mimiken einfangend.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/My-head-my-stomach-I-drank-too-much-milk.jpg" rel="lightbox[46524]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/My-head-my-stomach-I-drank-too-much-milk-650x487.jpg" alt="" title="My head, my stomach, I drank too much milk" width="650" height="487" class="alignnone size-medium wp-image-46529" /></a></p>
<p><strong>Was fasziniert Dich gerade an Katzenbildern?</strong></p>
<p>Ich finde Katzen sehr interessant zu fotografieren, weil jede einzelne ein einzigartiges Individuum ist. Sie reagieren unterschiedlich in einer &#228;hnlichen Situation. Die Leute denken normalerweise, dass Katzen immer schlafen, aber das Gegenteil ist der Fall. Sie sind hyperaktiv, immer in Bewegung und die ganze Zeit dabei, verr&#252;ckte Sachen zumachen. </p>
<p>Wenn man sich mehr mit ihnen auseinandersetzt, kann man das bemerken. Und wenn man wie ich die ganze Zeit eine Kamera mit sich herumtr&#228;gt, kann man all diese lustigen Momente in Fotos einfangen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Play-with-me.jpg" rel="lightbox[46524]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Play-with-me-650x431.jpg" alt="" title="Play with me" width="650" height="431" class="alignnone size-medium wp-image-46535" /></a></p>
<p><strong>Hast Du selbst auch Katzen?</strong></p>
<p>Ich selbst habe acht Katzen. Die &#228;lteste ist f&#252;nf Jahre alt, die j&#252;ngste gerade ein Jahr. Sie sind mir auch die liebsten Modelle, denn mit der Zeit lernen sie, f&#252;r meine Kamera zu posen. Sie schauen genau dahin, wohin ich es m&#246;chte. Zudem bin ich sehr stolz, dass „Rex“, eine Mischung aus Russian Blue und Tabby Cat und eine meiner Katzen, der Gewinner der „GourmetGold“, dem Golden Cat Award 2011 in Serbien, geworden ist.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Gtekeeper.jpg" rel="lightbox[46524]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Gtekeeper-650x457.jpg" alt="" title="Gtekeeper" width="650" height="457" class="alignnone size-medium wp-image-46533" /></a></p>
<p><strong>Kann man mit Katzenbildern Geld verdienen?</strong></p>
<p>Durch das Internet gibt es viel mehr M&#246;glichkeiten Geld zu verdienen. Es gibt viele popul&#228;re Webseiten, die Abz&#252;ge verkaufen oder Downloads anbieten. Dadurch erreiche ich einen weit gr&#246;&#223;eren Markt, als ich ihn je ohne das Internet haben k&#246;nnte. </p>
<p>Es gibt auch jede Menge Online-Fotowettbewerbe, die Geldpreise anbieten oder Magazine, die Geld f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung meiner Bilder zahlen, um ihre Texte zu illustrieren. Dadurch findet man viele meiner Fotos in verschiedensten Magazinen und Internetgalerien. Einige wurden auch f&#252;r B&#252;cher- und CD-Cover genutzt. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Is-this-matrix.jpg" rel="lightbox[46524]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Is-this-matrix-650x520.jpg" alt="" title="Is this matrix" width="650" height="520" class="alignnone size-medium wp-image-46537" /></a></p>
<p><strong>Was sind f&#252;r Dich fotografische Herausforderungen, wenn Du Katzen fotografierst?</strong></p>
<p>Ich versuche, Katzen und K&#228;tzchen in den seltsamsten Positionen und aus den verschiedensten Winkeln einzufangen. Ich finde ihre Barthaare sehr interessant f&#252;r Aufnahmen. Vor allem, wenn die Katze nach oben sieht, ist ein lustigen Ausdruck garantiert. </p>
<p>Manchmal agieren Hauskatzen wie gro&#223;e, wilde Katzen, bewegen sich &#228;hnlich, wenn sie einem Baum erklettern oder auf der Jagd nach etwas sind. Gerade Tabby-K&#228;tzchen sehen oft wie Geparden aus, besonders wenn sie in der N&#228;he ihrer Mutter sind. Katzen und K&#228;tzchen haben erstaunlich viel Gesichtsmimik und Ausdr&#252;cke wie Menschen, was ein Foto zu etwas Besonderem werden lassen kann. </p>
<p>Manchmal reicht es aus, mit einem 105mm-Objektiv nah an einigen K&#228;tzchen zu sitzen und auf unerwartete Situationen zu warten. Das Zusammenspiel zwischen alten und jungen Katzen ist auch sehr interessant, man kann ihre Gef&#252;hle f&#252;reinander sehen und sp&#252;ren. K&#228;tzchen folgen in der Regel den Bewegungen vor ihnen, so kann man zum Beispiel mit den Fingern schnippen, um ihren Blick zu lenken und ein perfektes Bild zu bekommen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Sexy-Look.jpg" rel="lightbox[46524]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/Sexy-Look-650x826.jpg" alt="" title="Sexy Look" width="650" height="826" class="alignnone size-medium wp-image-46556" /></a></p>
<p><strong>Mit welcher Technik arbeitest Du? </strong></p>
<p>Ich arbeite mit einer Nikon D300 und drei Objektiven:<br />
AF-S VR Micro-NIKKOR 105mm f/2.8G IF-ED<br />
AF NIKKOR 35mm f/1.8D<br />
AF-S NIKKOR 18-200mm f/3.5-5.6 G ED</p>
<p><strong>Vielen Dank f&#252;r das Interview!</strong></p>
<p>Mehr Bilder von Zoran findet Ihr auf <a href="http://500px.com/ZoranPhoto" target="_blank">500px</a>, <a href="http://zoranphoto.deviantart.com/" target="_blank">deviantART </a>und nat&#252;rlich <a href="http://www.facebook.com/pages/Zoran-Milutinovic-Photography/132671676818324" target="_blank">Facebook</a>, wo Ihr nun beginnen k&#246;nnt, Eure ersten Katzenbilder auf Euren Pinnw&#228;nden zu teilen.</p>
<p><em>Das Interview habe ich auf Englisch gef&#252;hrt und anschlie&#223;end ins Deutsche &#252;bersetzt.</em></p>
<p></p>
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		<title>Ein Jahr unter Eisv&#246;geln</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 07:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Eisvogel]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hinsche]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Thomas Hinsche</strong></p>Der etwa spatzengro&#223;e Eisvogel ist wohl einer der beliebtesten V&#246;gel unter Naturfreunden und Fotografen. Durch sein besonders farbenfrohes Gefieder steht er ganz oben auf der Wunschliste. Ob der Name des Eisvogels Alcedo atthis tats&#228;chlich mit Eis zu tun hat oder das eisblaue R&#252;ckengefieder namensgebend ist, wei&#223; man nicht genau. Manche Deutungen leiten den Namen vom [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Thomas Hinsche</strong></p><p><strong>Der etwa spatzengro&#223;e Eisvogel ist wohl einer der beliebtesten V&#246;gel unter Naturfreunden und Fotografen. Durch sein besonders farbenfrohes Gefieder steht er ganz oben auf der Wunschliste.</strong></p>
<p>Ob der Name des Eisvogels <em>Alcedo atthis</em> tats&#228;chlich mit Eis zu tun hat oder das eisblaue R&#252;ckengefieder namensgebend ist, wei&#223; man nicht genau. Manche Deutungen leiten den Namen vom althochdeutschen „eisan“ f&#252;r „schillern“ oder „gl&#228;nzen“ ab. Der „Schillervogel“ w&#228;re eine gute Beschreibung f&#252;r das flirrende Farbenspiel, das der Eisvogel im Sitzen und erst recht im Flug bietet. </p>
<p>M&#246;glich ist auch eine Interpretation des „Eisvogel“ als „Eisenvogel“, was einen Bezug auf das stahlblaue R&#252;cken- oder das rostfarbene Bauchgefieder des Eisvogels vermuten l&#228;sst. Der Eisvogel steht symbolisch f&#252;r einen ganzen Lebensraum und das sind in diesem Fall die naturnahen Gew&#228;sser. </p>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/14-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/14-Eisvogel.jpg" alt="" title="Eisvogel" width="434" height="650" class="alignnone size-full wp-image-44794" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/15-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/15-Eisvogel.jpg" alt="" title="15 Eisvogel" width="434" height="650" class="alignnone size-full wp-image-44825" /></a></div>
<p>Problematisch ist dabei jedoch, dass das Umweltbundesamt derzeit nur zehn Prozent der Flie&#223;gew&#228;sser in Deutschland als naturnah einstuft. An der Mittelelbe, wo folgende Aufnahmen entstanden sind, sind die Bedingungen noch nahezu perfekt und somit l&#228;sst sich dieser geschickte Fischj&#228;ger noch oft beobachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ein Jahr unter Eisv&#246;gel </strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/01-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/01-Eisvogel.jpg" alt="" title="01 Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44799" /></a></p>
<p>Der Winter hat die Natur noch fest im Griff. Die Seen und Fl&#252;sse sind gefroren und nur einige wenige flie&#223;ende B&#228;che sind noch offen. Alle Fischj&#228;ger sind nun auf offene Wasserstellen angewiesen, so auch der Eisvogel. Eine harte Zeit f&#252;r diejenigen, die das Risiko einer &#220;berwinterung hier auf sich genommen haben. </p>
<p>In strengen und langen Wintern ist dann auch die Sterberate dieser kleinen V&#246;gel sehr hoch! Meistens sind es vor allem die M&#228;nnchen, die die &#220;berwinterung versuchen mit dem Vorteil, dadurch im Fr&#252;hjahr die Ersten in den Brutrevieren zu sein. Der zeitliche Vorsprung gegen&#252;ber den Weggezogenen ist es wert. Eine Zeit, in der es gilt, die V&#246;gel aus der Ferne zu beobachten und m&#246;glichst jede St&#246;rung zu vermeiden, denn die verlorene Energie und Kraft f&#252;r eine Flucht k&#246;nnte sich r&#228;chen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/02-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/02-Eisvogel.jpg" alt="" title="02 Eisvogel" width="650" height="425" class="alignnone size-full wp-image-44810" /></a></p>
<p>Wenn die Temperaturen steigen und das Fr&#252;hjahr sich ank&#252;ndigt, kehren auch die Eisv&#246;gel in ihre Reviere zur&#252;ck und die Paarbildung beginnt sofort. Eisv&#246;gel sind untereinander recht unvertr&#228;glich und es geht teilweise richtig aggressiv zu. Mit lauten Pfiffen begleitete Flugjagden stehen auf der Tagesordnung. Jetzt kann man als Naturbeobachter die V&#246;gel am ehesten entdecken, denn ihr Ruf ist unverkennbar. </p>
<p>Erst h&#246;ren, dann sehen, lautet meine Devise. Die wenigen geeigneten Stellen wie vom Hochwasser angelegte Steilufer, Abbruchkanten an Gew&#228;ssern, Prallh&#228;nge und Wurzelteller umgest&#252;rzter B&#228;ume f&#252;r die Brutr&#246;hren sind rar und darum wird erbittert gestritten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/03_1-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/03_1-Eisvogel.jpg" alt="" title="Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44812" /></a></p>
<p>Aus diesem Grund ist auch die Paarbildung die fast einzige Zeit im Jahr, in der man Eisv&#246;gel zu zweit antrifft. Hat sich ein Paar gefunden, werden geeignete Stellen zum Anlegen der Brutr&#246;hre im Revier ausfindig gemacht. Sehr intensiv werden die Uferzonen untersucht und immer wieder von beiden Geschlechtern in Augenschein genommen. Ist die Entscheidung gefallen, verpaaren sich die Eisv&#246;gel und es kommt zu sogenannten Balzf&#252;tterungen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/03-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/03-Eisvogel.jpg" alt="" title="Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44813" /></a></p>
<p>Mit der &#220;bergabe eines Fisches an das Weibchen wird die Bindung zwischen beiden gest&#228;rkt. Immer wieder vor der Paarung und auch w&#228;hrend des Anlegens der Brutr&#246;hre f&#252;ttert das M&#228;nnchen seine Auserw&#228;hlte.<br />
Gegraben wird abwechselnd; ist ein Vogel in der R&#246;hre, wartet der andere ungeduldig davor. Und sobald die R&#246;hre verlassen wird, fliegt der n&#228;chste hinein und baut weiter! Die R&#246;hre wird innerhalb weniger Tage angelegt und kann bis zu 1,3 Meter lang sein! </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/04-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/04-Eisvogel.jpg" alt="" title="04 Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44815" /></a></p>
<p>Gebr&#252;tet wird abwechselnd, aber einen Gro&#223;teil davon &#252;bernimmt das Weibchen. Das M&#228;nnchen beobachtet in der freien Zeit von einer erh&#246;hten Sitzwarte das Revier und vertreibt Artgenossen und andere Eindringlinge wie Wasseramseln, Rotkelchen und Wasserl&#228;ufer.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/07-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/07-Eisvogel.jpg" alt="" title="07 Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44817" /></a></p>
<p>Nach 18 bis 21 Tagen schl&#252;pfen die Jungv&#246;gel und werden dann abwechselnd von den Altv&#246;geln gef&#252;ttert. Gejagt wird meistens von erh&#246;hten Sitzwarten oder aus dem R&#252;ttelflug heraus. Schw&#228;rme mit kleinen Fischen sind ihr Ziel. Dabei kristallisieren sich immer wieder bevorzugte Ansitzwarten heraus, die man durch Beobachten und langes Studieren der Gewohnheiten des Eisvogels erkennen wird. </p>
<p>Das sind dann auch Ansitze, bei denen es sich lohnt, unter Einbeziehung der nat&#252;rlichen Gegebenheiten wie Schilf oder herabh&#228;ngenden, belaubten &#196;sten vor Ort ein Versteck zur Beobachtung zu errichten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/08-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/08-Eisvogel.jpg" alt="" title="08 Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-45148" /></a></p>
<p>Dabei hat ein respektvoller Umgang mit und in der Natur oberste Priorit&#228;t. Zum Beobachten ist ein Fernglas bestens geeignet und f&#252;r die Naturfotografie bieten lange Brennweiten gute Voraussetzungen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/12-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/12-Eisvogel.jpg" alt="" title="12 Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44818" /></a></p>
<p>Nach dem Fangen eines Fisches wird die Beute gekonnt im Schnabel so herum gedreht, das der Fisch mit dem Kopf voran an die Jungen verf&#252;ttert werden kann. Nach jeder F&#252;tterung wird das vom Erdreich beschmutzte Gefieder gr&#252;ndlich mit Wasser gereinigt und intensiv geputzt. &#220;berhaupt spielt die Gefiederpflege bei den kleinen Fischj&#228;gern eine gro&#223;e Rolle und nimmt t&#228;glich insgesamt zwei bis drei Stunden ein. Dabei wird das Gefieder mit dem Fett aus der B&#252;rzeldr&#252;se eingerieben.</p>
<p>Bei drei bis vier Jungv&#246;geln m&#252;ssen die Alttiere so am Tag bis zu 100 Kleinfische fangen und verf&#252;ttern. Zus&#228;tzlich kommt es oft zu sogenannten Schachtelbruten: Gleichzeitig werden mehrere Bruten bebr&#252;tet und gef&#252;ttert. Dieser Dauerstress erkl&#228;rt auch die relativ kurze Lebensdauer der kleinen „fliegenden Edelsteine“, die mit zwei bis drei Jahren angesetzt wird.</p>
<p>Die jungen Eisv&#246;gel verlassen nach etwa drei bis vier Wochen gemeinsam die H&#246;hle und halten sich ganz in der N&#228;he auf. In den ersten Lebenstagen werden sie dort weiter von den Altv&#246;geln mit Nahrung versorgt und nach dieser Zeit dann aber auch energisch aus dem Revier vertrieben. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/11-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/11-Eisvogel.jpg" alt="" title="11 Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44819" /></a></p>
<p>Nun im Sp&#228;tsommer m&#252;ssen die Jungv&#246;gel f&#252;r sich allein sorgen und bleiben auch noch einige Wochen zusammen. So entstehen zum Teil kindergartenartige Gew&#228;sserabschnitte, wo sich dann die Jungv&#246;gel aufhalten. Jetzt lernen sie jeden Tag dazu, insbesondere der Nahrungserwerb wird ausf&#252;hrlich ge&#252;bt.</p>
<p>Dabei wird alles M&#246;gliche mit dem Schnabel aus dem Wasser geholt, vom Steinchen bis hin zu Bl&#228;ttern. Solange, bis sich die Zielgenauigkeit f&#252;r den Erfolg auf Fischfang einstellt. Zu dieser Zeit sind die Jungv&#246;gel wenig &#228;ngstlich und noch recht unbek&#252;mmert gegen&#252;ber Mensch und Tier. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/13-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/13-Eisvogel.jpg" alt="" title="13 Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44820" /></a></p>
<p>Die Unterscheidung zwischen Freund und Feind entwickelt sich in den ersten Wochen. Daher werden in dieser Zeitspanne auch die meisten Eisvogel-Beobachtungen registriert. Einfach weil den jungen Eisv&#246;geln noch die Scheu fehlt und weil sich nat&#252;rlich die Population gerade teilweise verdreifacht. Auch eine sehr empfehlenswerte Zeit f&#252;r intensive Beobachtungen.</p>
<p>Nachdem die Jungv&#246;gel nach einigen Wochen Selbstvertrauen gewonnen haben, versuchen sie im Sp&#228;therbst auch schon, eigene Reviere zu besetzen. Da um diese Zeit bereits einige Altv&#246;gel die Reviere verlassen haben, gelingt ihnen das auch. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/10-Eisvogel.jpg" rel="lightbox[44793]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/10-Eisvogel.jpg" alt="" title="10 Eisvogel" width="650" height="434" class="alignnone size-full wp-image-44821" /></a><br />
<em><br />
Aber die Zeit l&#228;uft gegen sie und mit dem ersten Frost verschwinden auch sie in w&#228;rmere Regionen. Zur&#252;ck bleiben nun nur wenige und erfahrenen Eisv&#246;gel und nehmen den Kampf gegen die Wintermonate wieder auf.</em></p>
<p></p>
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		<title>Dog Days – wie ich zur Tierfotografie kam</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hundefotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[technik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mathias Ahrens</strong></p>Auschlaggebend f&#252;r mein Interesse an der Fotografie &#8211; im Besonderen die Hunde- und allgemein Tierfotografie &#8211; war ein Treffen mit einem Hundefotografen, der in der Hundeschule meiner Freundin ein Shooting angeboten hatte. Seine Bilder fand ich sehr beeindruckend aus meiner damaligen Sicht. Heute wei&#223; ich, dass er auch nur mit Wasser gekocht hat, aber eine [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mathias Ahrens</strong></p><p><strong>Auschlaggebend f&#252;r mein Interesse an der Fotografie &#8211; im Besonderen die Hunde- und allgemein Tierfotografie &#8211; war ein Treffen mit einem Hundefotografen, der in der Hundeschule meiner Freundin ein Shooting angeboten hatte. Seine Bilder fand ich sehr beeindruckend aus meiner damaligen Sicht. Heute wei&#223; ich, dass er auch nur mit Wasser gekocht hat, aber eine klasse Arbeit leistete. Sozusagen hat er mich damals „angefixt“ und ich bin bis heute nicht wieder von der Fotografie losgekommen.</strong></p>
<p>Der Punkt war also: So fotografieren wollte ich auch k&#246;nnen! Ich suchte schon lange ein Hobby, das ich mit meiner Arbeit als Grafiker verbinden konnte und fand den Bereich Tierfotografie von Anfang an sehr spannend.</p>
<p>Meine Startausr&#252;stung war eine kleine Spiegelreflex-Kamera von Olympus, die lange unbenutzt in der Schublade meines Schreibtisches lag. Sie wurde herausgekramt und los ging es. Dachte ich jedenfalls. Meine ersten Versuche waren rein autodidaktisch: Learning by doing war die Devise. Ein ziemlich hartes Brot, aber auch eines, das nachhaltig war, denn Fehler, die ich einmal erkannt hatte, machte ich dann nicht mehr so h&#228;ufig. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Elly.jpg" rel="lightbox[41530]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Elly-650x458.jpg" alt="" title="Elly" width="650" height="458" class="alignnone size-medium wp-image-41545" /></a></p>
<p>Unsere zwei bewegungsfreudigen Austrailian Shepherds mussten nat&#252;rlich als erste Modelle herhalten und brachten mich schon bald an meine Grenzen. Und auch die meiner Ausr&#252;stung. Nach kurzer Zeit stellte ich fest: Ein neues Objektiv muss her, mehr Brennweite war gefordert. Aber trotz des neuen Objektivs bewegte sich mein Equipment immer noch im Spielzeugbereich und zufrieden war ich nie mit meinen Bildern. Heute wei&#223; ich nat&#252;rlich: Ich habe meine kleine Kamera bis zum Geht-nicht-mehr ausgereizt und am Ende gab sie dann auch den Geist auf. </p>
<p>Einen langen dunklen Winter war ich mit ihr und den Hunden durch die W&#228;lder und Wiesen gezogen und habe probiert und probiert, so langsam erschlossen sich mir die Zusammenh&#228;nge. Aber st&#228;ndig hatte ich das Gef&#252;hl, dass das alles noch nichts ist, was ich da produzierte. Auch dann, wenn mein Umfeld mir lobend auf die Schulter klopfte und meine Bilder gut fand. Ja, ich habe liebe Mitmenschen, aber sie sollten mehr an ihrer Ehrlichkeit arbeiten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Dancer-2.jpg" rel="lightbox[41530]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Dancer-2-650x433.jpg" alt="" title="Dancer-2" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-41546" /></a></p>
<p>Parallel zu meinen &#220;bungen meldete ich mich bei einer gro&#223;en Fotocommunity an und betrachtete neidvoll die Bilder der „Cracks“ in der Szene. Blickwinkel und Bildaufteilung waren mir zwar aus meinen Job bekannt, aber Belichtungszeiten und Blende &#8211; herrje, was es alles zu beachten gab. </p>
<p>Tierfotografie, dazu noch mit beweglichen, schnellen Motiven, setzt nat&#252;rlich auch ein gewisses Ma&#223; an Ausr&#252;stung und Technik voraus. Das wurde mir schnell klar. In den Foren holte ich mir Tipps, stellte Bilder ein und bekam Kritik &#8211; teilweise harsche Kritik &#8211; aber jede Kritik brachte mich weiter als zehn nette Kommentare. Der Ehrgeiz hatte mich schon gepackt und bis heute noch nicht wieder losgelassen. Viele dieser „Cracks“ sind heute meine Freunde. Ich bedanke mich hier ganz einfach mal f&#252;r Eure Geduld, Eure Nerven und dass Ihr mir nie das Gef&#252;hl gegeben habt, ich sollte mich doch einem anderen Hobby zuwenden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Paula.jpg" rel="lightbox[41530]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Paula-650x433.jpg" alt="" title="Paula" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-41551" /></a></p>
<p><strong>Gegenwart</strong></p>
<p>Das Gef&#252;hl, das geht alles noch besser, habe ich st&#228;ndig, aber ich wei&#223; nat&#252;rlich mittlerweile, dass immer die &#228;u&#223;eren Bedingungen auch das Ma&#223; der Umsetzbarkeit meiner Ideen begrenzen. </p>
<p>Hunde- und Tierfotografie im Allgemeinen wird zwar oft bel&#228;chelt unter dem Motto: „Was ist denn schon gro&#223; dabei, einen rennenden Hund oder ein anderes Tier in Bewegung abzulichten?“ Mein Tipp: Einfach mal ausprobieren. Die Anforderungen sind schon enorm: St&#228;ndig sich ver&#228;ndernder Lichteinfall, weil die Tiere ja nicht stillhalten und oft mit hoher Geschwindigkeit durch das Gel&#228;nde laufen, das richtige Timing, dann die richtige Bewegungsphase des Tieres zu erwischen und viele andere Dinge sind zu beachten. Oft muss es blitzschnell gehen, sonst ist die Chance verpasst. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/openrange.jpg" rel="lightbox[41530]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/openrange-650x427.jpg" alt="" title="openrange" width="650" height="427" class="alignnone size-medium wp-image-41547" /></a></p>
<p>Entsprechendes Equipment sollte vorhanden sein, sonst verliert man bald den Spa&#223; an der Tierfotografie. Nach wie vor gilt aber auch hier: Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Mann beziehungsweise die Frau dahinter. Ich kenne Fotografen, die mit einer alten 40D bessere Bilder machen als manch andere hochger&#252;stete Kollegen. </p>
<p>Ich selbst habe eine Canon 50D und eine 60D, dazu das 70-200 mm f/2.8 L als Arbeitsausr&#252;stung sowie verschiedene andere Objektive, wenn ich mich mal in anderen Bereichen ausprobieren m&#246;chte. Klar w&#252;nsche ich mir auch mal so ein Hightech-Mark-Ger&#228;t, aber ich finde mich mit meiner Ausr&#252;stung f&#252;r meinen Bedarf sehr gut aufgestellt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/global-warming1.jpg" rel="lightbox[41530]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/global-warming1-650x433.jpg" alt="" title="global-warming" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-41553" /></a></p>
<p><strong>Hundefotografie – mein Anspruch</strong></p>
<p>Am Anfang habe ich mich schon daran orientiert, was andere gemacht haben. Heutzutage gibt es Dinge, die ich einfach nicht mehr mache. Tier-Studiofotografie hat mich eigentlich nie interessiert. Bei meiner Arbeiten kommt es mir darauf an, die Tiere in m&#246;glichst nat&#252;rlichen Umgebungen in normalen Bewegungsabl&#228;ufen abzulichten. Eine Ausnahme davon ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agility" target="_blank">Agility-Hundesport</a>, weil hier die Anforderungen ganz andere sind. </p>
<p>Am sch&#246;nsten ist es nat&#252;rlich, die Hunde im freiem Spiel abzulichten. Klar kann man einen Hund auch animieren, ein Spielzeug oder ein paar Leckerlis sind dazu hilfreich, aber jeder Jeck ist anders, sage ich immer. Jeder Tag ist anders und auch Hunde haben lebhafte und weniger lebhafte Tage. Aber das finde ich nicht schlimm. </p>
<p>F&#252;r mich sind die Bilder Momentaufnahmen aus dem Leben, die Kunden sollen ihre Hunde so erkennen, wie sie auch im t&#228;glichen Leben sind. Das sind f&#252;r mich die sch&#246;nsten Erinnerungen. Jeglichen Zwang gegen&#252;ber den Hunden lehne ich bei meinen Shootings ab. Nur, weil ein Kunde das „Actionkracher“-Bild haben will, wird kein Hund geg&#228;ngelt oder gema&#223;regelt, da habe ich meine Kamera schneller eingepackt als man denkt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Grappa.jpg" rel="lightbox[41530]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Grappa-650x433.jpg" alt="" title="Grappa" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-41548" /></a></p>
<p><strong>Wo stehe ich heute?</strong></p>
<p>Unsere Paula ist bestimmt einer der meistgeklickten Hunde der Welt, irgendwann habe ich aufgeh&#246;rt zu z&#228;hlen, seit Jahren muss sie als Modell herhalten – allerdings ist sie auch ein Traummodell, da sie immer in Bewegung ist. Fr&#252;her war ich in vielen Fotocommunitys vertreten und konnte dort meine ersten „Erfolge“ feiern. Heute bin ich nur noch bei 500px. Dort finde ich die Vielfalt und das hohe Niveau in allen Sparten gut. </p>
<p>Kann man mit der Tierfotografie viel Geld verdienen? Ich nicht, aber da ich es nicht hauptberuflich mache, sondern in der Hauptsache des Spa&#223;es wegen, habe ich da sehr viele ,Freiheiten welche Sachen ich machen m&#246;chte. Und sollte mich irgendwann einmal ein Futtermittelhersteller fragen, ob ich Bilder f&#252;r ihn machen m&#246;chte – da m&#252;sste ich schon hinter dem Produkt stehen, was ich mir aber nicht wirklich vorstellen kann. Ich denke, die Vermarktung meiner Bilder ist mehr in den Bereichen Buch, Magazin und Zeitschriften vorstellbar. Aber solange ich mit dem Fotografieren meine Ausr&#252;stung finanzieren kann, ist das ja auch schon mal etwas.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Bussarde.jpg" rel="lightbox[41530]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Bussarde-650x423.jpg" alt="" title="Bussarde" width="650" height="423" class="alignnone size-medium wp-image-41549" /></a></p>
<p><strong>Wo ist meine Zukunft in der Fotografie?</strong></p>
<p>Ich schaue im Moment &#252;ber viele Z&#228;une, viele Sparten der Fotografie interessieren mich sehr. Vielleicht kann man mich dort auch bald finden, aber die Liebe bleibt bestimmt bei den Hunden und dem Spa&#223;, den wir bei den Aufnahmen haben!</p>
<p><em>PS: Ach ja, gebissen wurde ich noch nie.</em></p>
<p></p>
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		<title>Buchrezension: Swarm</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 07:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Müller Publishers]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Felzmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Modewort unserer Gegenwart ist Schwarmintelligenz. In einer Zeit, in der sich Gleichgesinnte &#252;ber Netzwerke wie Google+, Facebook und Twitter praktisch sekundenschnell gruppieren k&#246;nnen, erh&#228;lt das Thema eine unvorhergesehene Pr&#228;senz.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Modewort unserer Gegenwart ist Schwarmintelligenz. In einer Zeit, in der sich Gleichgesinnte &#252;ber Netzwerke wie Google+, Facebook und Twitter praktisch sekundenschnell gruppieren k&#246;nnen, erh&#228;lt das Thema eine unvorhergesehene Pr&#228;senz.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm.jpg" rel="lightbox[27207]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-650x325.jpg" alt="" title="Swarm. Lukas Felzmann" width="650" height="325" class="alignnone size-medium wp-image-37516" /></a></p>
<p>Warum bewegt sich eine Ansammlung von Individuen in die eine oder andere Richtung? Wer oder was &#228;ndert das Gleichgewicht? Wie entsteht Zusammenhalt ohne Hierarchie? Wie formen sich neue Gruppen aus einer bestehenden? Warum formen sie sich und weshalb zerstreuen sie sich wieder?</p>
<p>Das Fotobuch „Swarm“ zeigt Bilder von Vogelschw&#228;rmen, die der Fotograf Lukas Felzmann auf einer Autoreise von San Francisco in den mittleren Westen beobachtet und mit der Kamera festgehalten hat.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-5.jpg" rel="lightbox[27207]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-5-500x332.jpg" alt="" title="Swarm. Lukas Felzmann" width="500" height="332" class="alignnone size-medium wp-image-27253" /></a></p>
<p>Das Sch&#246;ne an diesem Werk ist: Man muss nicht tiefgr&#252;ndig philosophisch bewandert sein, um einen Teil f&#252;r sich daraus zu gewinnen. Nein, es vermag auch den darin Bl&#228;tternden auf einer wesentlich einfacheren Ebene anzusprechen – der grafisch-strukturellen Ebene.</p>
<p><span id="more-27207"></span></p>
<p>Die Bilder spielen mit dem Rhythmus von Nah und Fern – mal sieht man die schwarzen V&#246;gel miniaturisiert vor einem wei&#223;en Himmel segeln, mal steckt man praktisch tief im Kern des Get&#252;mmels. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-2.jpg" rel="lightbox[27207]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-2-500x332.jpg" alt="" title="Swarm. Lukas Felzmann" width="500" height="332" class="alignnone size-medium wp-image-27228" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-3.jpg" rel="lightbox[27207]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-3-500x332.jpg" alt="" title="Swarm. Lukas Felzmann" width="500" height="332" class="alignnone size-medium wp-image-27229" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-4.jpg" rel="lightbox[27207]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-4-500x332.jpg" alt="" title="Swarm. Lukas Felzmann" width="500" height="332" class="alignnone size-medium wp-image-27258" /></a></p>
<p>Mal spielen die Bilder mit einer gewissen Ma&#223;stabslosigkeit, insbesondere, wenn die kleinen schwarzen Flugk&#246;rper den Himmel versommersprossen und selbst im einzelnen an Detail verlieren. Genau dann aber beginnen sich in der Masse abstrakte Figuren abzuzeichnen, die Felzmanns Schwarmgebilde so eindrucksvoll machen. </p>
<p>Durch ihre geschickte Abfolge erfahren die auf den ersten Blick vielleicht inhaltsarmen Bilder eine kraftvolle Verdichtung – einen lebhaften Wechsel aus Gleichm&#228;&#223;igkeit und scheinbarem Chaos. </p>
<p>Mal tauchen in ihnen Elemente der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit auf – seien es B&#228;ume, Strommasten oder andere Hinweise auf menschliche Zivilisation – dann verwaschen die Gr&#246;&#223;enverh&#228;ltnisse wieder gen Horizont, um sich schlie&#223;lich abstrakt ins Wei&#223; zu verlieren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-6.jpg" rel="lightbox[27207]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/12/Swarm-6-500x332.jpg" alt="" title="Swarm. Lukas Felzmann" width="500" height="332" class="alignnone size-medium wp-image-27265" /></a></p>
<p>Ob der Fotograf selbst &#252;ber seine Beobachtung schreibt, Peter Pfrunder – Direktor der Fotostiftung Schweiz in Winterthur – sich fragt, ob die Natur eigentlich spielt, der Verhaltensforscher Gordon H. Orians unter wissenschaftlichen Aspekten das Schwarmverhalten von Tieren beleuchtet, der amerikanische Dichter Wallace Stevens mit „Thirteen ways of looking at a blackbird“ ein lyrisches i-T&#252;pfelchen setzt oder die Biologin Deborah M. Gordon &#252;ber Kontrolle ohne Hierarchie nachsinnt, alle diese Texte vervollkommnen das Buch und erg&#228;nzen Felzmanns Bilder. So entsteht ein Werk, das Wissenschaft und Kunst auf &#228;sthetische Weise vereint.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3037782412/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=kwerfeldein-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3037782412" target="_blank">Swarm</a>* ist ein griffiger Zweieinhalbpf&#252;nder, der versteht, das grafikhungrige Auge zu entz&#252;cken und ist ein Muss f&#252;r alle, die gern die &#196;sthetik der Natur genie&#223;en. Der gebundene Band ist bei Lars M&#252;ller Publishers auf Englisch erschienen, hat 240 Seiten und kostet neu 36€.</p>
<p><span style="font-size: small; color: #888;">* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr dar&#252;ber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.</span></p>
<p></p>
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		<title>Im Gespr&#228;ch mit Wolf Ademeit</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2011/10/16/uber-tierfotografie-im-gesprach-mit-wolf-ademeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 09:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Lückerath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[s/w]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>
		<category><![CDATA[tierfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Ademeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zoofotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend meiner Lehrzeit als Lithograph habe ich die ersten Kontakte zu professionellen Fotografen bekommen und seitdem geh&#246;rt es zu meinem Leben. Ich bin seit 30 Jahren selbstst&#228;ndig, habe eine Werbeagentur und auch ein Fotostudio. Aber ich fotografiere mehr aus Leidenschaft.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich an 500px mag, ist, dass man dort &#252;ber die Popular-Seite sehr gut neue Fotografen finden kann. Neulich habe ich mir nur die Rubrik &#8220;Animals&#8221; anzeigen lassen. Ein Foto-Genre, mit dem ich eigentlich nicht viel am Hut habe. </p>
<p>Dort fielen mir recht schnell einige Schwarzwei&#223;-Fotos von <a href="http://500px.com/WolfAdemeit" target="_blank">Wolf Ademeit</a> auf. Durch die Umsetzung in schwarzwei&#223; und die gr&#246;&#223;tenteils freigestellten Tiere heben sich seine Bilder deutlich von denen anderen Tierfotografen ab. Und da ich gern mehr erfahren wollte, habe ich Wolf kurzerhand zu einem Interview eingeladen.</p>
<p>~</p>
<p><strong>Hallo Wolf, magst Du Dich kurz vorstellen?</strong></p>
<p>Ich fotografiere seit etwa 40 Jahren, meist in schwarzwei&#223;. Ich habe fotografisch eigentlich keine besonderen Vorlieben. Mich interessiert alles, was mit Linien und Formen zu tun hat.</p>
<p><strong>Darf ich fragen, wie alt Du bist und wo Du lebst?</strong></p>
<p>Ich bin jetzt 57 Jahre alt und wohne in Moers.</p>
<p><strong>Wie bist Du zum Fotografieren gekommen? Machst Du das beruflich oder &#8220;nur&#8221; als Hobby?</strong></p>
<p>W&#228;hrend meiner Lehrzeit als Lithograph habe ich die ersten Kontakte zu professionellen Fotografen bekommen und seitdem geh&#246;rt es zu meinem Leben. Ich bin seit 30 Jahren selbstst&#228;ndig, habe eine Werbeagentur und auch ein Fotostudio. Aber ich fotografiere mehr aus Leidenschaft.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/091108-00606.jpg" rel="lightbox[22345]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/091108-00606-500x333.jpg" alt="" title="091108-00606" width="500" height="333" class="alignleft size-medium wp-image-22351" /></a></p>
<p><strong>Das klingt interessant. Oft ist es ja auch so, dass man sich seine Leidenschaft ein wenig kaputt machen kann, wenn sie zur Profession wird. </p>
<p>Ich w&#252;rde gern haupts&#228;chlich &#252;ber Deine Tierfotografie in schwarzwei&#223; reden. Wieso fast ausschlie&#223;lich schwarzwei&#223;? Ich frage, weil mir die meisten Tierfotos zu bunt sind. Durch das Schwarzwei&#223;e bekommt das Ganze einen k&#252;nstlerischen Abstand, der mir sehr gut gef&#228;llt.</strong></p>
<p>Schwarzwei&#223; weil es mir einfach gef&#228;llt. Das Ziel war es auch, Bilder zu machen, die sich vom Mainstream abheben und mehr in den Kunstbereich als in die Tierdokumentation gehen. Wichtig ist mir, die Tiere m&#246;glichst so darzustellen, wie sie als Art oder Individuum sind.</p>
<p><span id="more-22345"></span></p>
<p><strong>Hat sich durch die Tierfotografie Dein Verh&#228;ltnis zu Tieren ver&#228;ndert?</strong></p>
<p>Nein. Ich bin kein Zoologe oder besonderer Kenner der Tierwelt, aber viele Tiere haben eine ganz besondere Aura und nat&#252;rliche Sch&#246;nheit, die man wunderbar fotografieren kann. Alle meine Tierbilder sind im Zoo aufgenommen und ich habe da auch keine besonderen Zutritte oder Rechte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/090425-00598.jpg" rel="lightbox[22345]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/090425-00598-500x333.jpg" alt="" title="090425-00598" width="500" height="333" class="alignleft size-medium wp-image-22350" /></a></p>
<p><strong>Damit nimmst Du schon meine n&#228;chste Frage vorweg. Hat es einen besonderen Grund, dass Du im Zoo fotografierst, abgesehen davon, dass einem Elefanten nicht so h&#228;ufig in der Umgebung von Moers vor die Linse laufen?</strong></p>
<p>Das ist zun&#228;chst einmal der Zeitfaktor. Hier im Ruhrgebiet gibt es eine ganze Menge Tierparks. Warum also erst einmal aufw&#228;ndig nach Afrika reisen, wenn man den Elefanten auch hier fotografieren kann? In Afrika w&#252;rde ich einen Elefanten immer als Bestandteil der Landschaft fotografieren &#8211; hier fotografiere ich nur das Tier, die Umgebung interessiert mich da nicht.</p>
<p><strong>Die ist ja auch nicht ganz so sch&#246;n wie die in Afrika. Es soll ja Leute geben, die Tierfotografie im Zoo etwas bel&#228;cheln. Mir kommt es da mehr auf das Ergebnis an. Wo das Foto entstanden ist, ist mir eigentlich egal. Hast Du eine Meinung zu Zoos im Allgemeinen &#8211;  also, dass die Tiere da hinter Gittern leben und zur Tierfotografie im Zoo?</strong></p>
<p>Das ist eine schwierige Frage. Nat&#252;rlich finde ich es toll, wenn Tiere in Freiheit und in ihrer nat&#252;rlichen Umgebung leben. Andererseits w&#228;ren viele Arten bereits nicht mehr in der Natur zu finden, wenn sie nicht in den Zoos gehalten w&#252;rden. </p>
<p>Da die Tiere aber nun mal im Zoo sind, kann man sie auch fotografieren, solange man das mit der entsprechenden Wertsch&#228;tzung dem Tier gegen&#252;ber tut. Ich habe bereits einige Bilder ver&#246;ffentlicht, die nicht so tolle Zust&#228;nde zeigen, aber das hat gar nichts mit den anderen Bildern zu tun. Das eine ist Fotografie, das andere mehr Reportage.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/090314-07152.jpg" rel="lightbox[22345]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/090314-07152-500x333.jpg" alt="" title="090314-07152" width="500" height="333" class="alignleft size-medium wp-image-22349" /></a></p>
<p><strong>Dann wollen wir mal ein bisschen die technische Seite beleuchten. Welche Ausr&#252;stung benutzt Du meistens und womit beziehungsweise wie bearbeitest Du die Bilder hinterher?</strong></p>
<p>Also, ich benutze eine Kamera, welche ist eigentlich v&#246;llig egal (in meinem Fall eine Sony) und ein Objektiv (f&#252;r die Zoofotografie fast ausschlie&#223;lich ein Sigma 50-500mm), aber ich bin kein Markenfanatiker und w&#252;rde sofort auch mit anderen System arbeiten, wenn es Vorteile bringt. F&#252;r die Verarbeitung nutze ich Lightroom und auch Photoshop. </p>
<p>Die Verarbeitung (ich w&#252;rde es lieber Entwicklung nennen) geh&#246;rt f&#252;r mich einfach mit zur Fotografie. Die Bilder der Kamera sind f&#252;r mich nach wie vor nur Negative, die noch entwickelt werden m&#252;ssen. Ich mache den gr&#246;&#223;ten Teil der Entwicklung in Lightroom und nur sehr wenig in Photoshop.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/081226-00012.jpg" rel="lightbox[22345]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/081226-00012-500x333.jpg" alt="" title="081226-00012" width="500" height="333" class="alignleft size-medium wp-image-22348" /></a></p>
<p><strong>Sch&#246;n, da sind wir uns sehr &#228;hnlich. Was Sony angeht und auch die Ansicht, dass die Kamera nach wie vor &#8220;Negative&#8221; liefert. Abgesehen davon, ist mir die Technik auch relativ egal. Hast du Tierfotografen zum Vorbild oder gibt es welche, deren Arbeit du besonders sch&#228;tzt? Mir w&#252;rde da spontan Nick Brandt einfallen.</strong></p>
<p>Ja, Nick Brandt ist ein ganz hervorragender Fotograf, aber er macht etwas v&#246;llig Anderes, da er die Tiere immer in ihrer nat&#252;rlichen Umgebung fotografiert. Einer der wenigen Fotografen, die Afrika nicht durch ein 800mm-Tele sehen. Das ist manchmal mehr Landschafts- als Tierfotografie auf h&#246;chstem Level. Ich habe speziell aber keine anderen Fotografen als Vorbild. Meist sind es einzelne Bilder, die mir gefallen und dann nicht nur aus der Tierfotografie.</p>
<p><strong>Hast Du vielleicht zum Abschluss noch ein paar Tipps, falls der geneigte Leser auch interessiert an der Tierfotografie ist?</strong></p>
<p>So spontan f&#228;llt mir da nichts ein. Grunds&#228;tzlich sehe ich t&#228;glich sehr viele wirklich fantastische Bilder. Manchmal sind sie leider nicht vom Fotografen entwickelt worden, was sehr schade ist. Deshalb kann ich nur allgemein dazu raten, sich die eigenen Bilder noch mal genau anzusehen &#8211; da findet man mit Sicherheit Material, das eine Entwicklung wert ist.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/081102-00632.jpg" rel="lightbox[22345]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/081102-00632-500x333.jpg" alt="" title="081102-00632" width="500" height="333" class="alignleft size-medium wp-image-22347" /></a></p>
<p><strong>Wie meinst Du das, dass die Bilder nicht vom Fotografen entwickelt worden sind?</strong></p>
<p>Naja, da ist ein Foto gemacht worden und f&#252;r den Fotografen war das Bild mit dem Druck auf den Ausl&#246;ser erledigt. Danach wird es nur noch hochgeladen und das war es dann. Bei vielen dieser Bilder ist der Ausschnitt nicht gew&#228;hlt und Farbe und Kontrast sind nicht optimiert. Die gesamte Bildaussage ist dadurch stark reduziert und das ist einfach schade.</p>
<p><strong>Ja, das kenne ich. Auf der anderen Seite gibt es aber auch genau das Gegenteil; dass Fotos manchmal auch zu stark bearbeitet werden. </p>
<p>Vielen Dank f&#252;r Deine Zeit, Wolf! Viel Spa&#223; noch mit der Kamera und alles Gute.</strong></p>
<p></p>
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		<title>Bildvorstellung: Fly my love!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 11:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Bildvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiss]]></category>
		<category><![CDATA[strasse]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich pers&#246;nlich brauche den Titel &#8220;Stra&#223;enfotograf&#8221; nicht, weil ich Bezeichnungen wie diese viel zu eng finde. Jedoch umrei&#223;t er (mehr schlecht als recht), was ich gerade jeden Tag tue: Ich mache Bilder auf der Stra&#223;e. Was interessant sein k&#246;nnte, wird aufgenommen. Punkt. Und so hatte ich heute Morgen das Gl&#252;ck, diesen Raben beim Abflug zu [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/IMG_7639.jpg" rel="lightbox[13073]"><img class="alignnone size-medium wp-image-13074" title="Fly my love! " src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/IMG_7639-500x500.jpg" alt="Fly my love! " width="500" height="500" /></a></p>
<p><strong>Ich pers&#246;nlich brauche den Titel &#8220;Stra&#223;enfotograf&#8221; nicht, weil ich Bezeichnungen wie diese viel zu eng finde. Jedoch umrei&#223;t er (mehr schlecht als recht), was ich gerade jeden Tag tue: Ich mache Bilder auf der Stra&#223;e. Was interessant sein k&#246;nnte, wird aufgenommen. Punkt.</strong></p>
<p>Und so hatte ich heute Morgen das Gl&#252;ck, diesen Raben beim Abflug zu erwischen. Ich war schon am Ende meines halbst&#252;ndigen Spaziergangs angekommen, als mir der gro&#223;e schwarze Vogel auf der Mauer begegnete. Ich pirschte mich langsam heran und er fing netterweise ein kleines Katz-und-Maus-Spiel mit mir an.</p>
<p>So lief ich einmal im Kreis der schwarzen Sch&#246;nheit hinterher und versuchte, ihn halbwegs gut zu treffen. Bei einer Blende von 5,6 traute ich mir zu, die interessanten Details scharf zu bekommen &#8211; ganz offen war ein no-go, denn so zielsicher bin ich mit meinem 50mm Immerdrauf dann doch nicht.</p>
<p><span id="more-13073"></span>Entstanden ist eine ganze Reihe minderwertiger Aufnahmen &#8211; doch als ich mich gerade eben in Lightroom so durchzappte und meinen Fotos Nullen und Einsen verpasste, fiel mir auf, dass der Rabe seinen Schatten auf die Wand geworfen hatte. Gl&#252;ckstreffer. Nein, beim Fotografieren war mir das gar nicht bewusst und umso gr&#246;&#223;er war die Freude im Nachhinein.</p>
<p>Das ist es, was die Fotografie f&#252;r mich so reizvoll macht: Mit dem Unberechenbaren konfrontiert sein, mich jeden Tag auf ein neues, kleines Abenteuer mit der Kamera einlassen, nichts planen und am Ende: Abdr&#252;cken. <em>Klack! </em></p>
<p>F&#252;r einen Au&#223;enstehenden mag das v&#246;llig trivial und langweilig wirken, f&#252;r mich aber ist so jeder Tag gef&#252;llt mit kleinen &#220;berraschungen. Und diese einzufangen ist Ausdruck meiner Lebensfreude, die ich Euch heute mit auf den Weg geben m&#246;chte.</p>
<p>In diesem Sinne: Gut&#8217; Licht!</p>
<p>Achso, halt, betitelt habe ich das St&#252;ck absichtlich mit dieser eher theatralischen Fassung, denn es war der erste Satz, der mir dazu einfiel. Einwenig bezieht sich das auch auf das Katz-und-Maus-Spiel, auf das ich mich eingelassen habe.</p>
<p></p>
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