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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Reise</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Der Nordlandvirus</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Christian Schweiger</strong></p>Ja, ich habe mich angesteckt, bin infiziert von einer heimt&#252;ckischen, aber wohl harmlosen Krankheit. Der Nordlandvirus hat mich erwischt! Die Aussichten, Therapiem&#246;glichkeiten? Ich habe mit anderen dar&#252;ber gesprochen, Reisenden, oben in der Arktis in Norwegen und in Island. Leidensgenossen, die bereits seit vielen Jahren mit dem Virus leben. Festzustellen, dass man nicht allein damit leben [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Christian Schweiger</strong></p><p><strong>Ja, ich habe mich angesteckt, bin infiziert von einer heimt&#252;ckischen, aber wohl harmlosen Krankheit. Der Nordlandvirus hat mich erwischt! Die Aussichten, Therapiem&#246;glichkeiten? Ich habe mit anderen dar&#252;ber gesprochen, Reisenden, oben in der Arktis in Norwegen und in Island. Leidensgenossen, die bereits seit vielen Jahren mit dem Virus leben.</strong></p>
<p>Festzustellen, dass man nicht allein damit leben muss, ist erst einmal schon sehr beruhigend. Sie sagten mir, das werde ich nie wieder los, damit m&#252;sse ich leben. „Arrangiere Dich einfach damit!“ Diesem Rat werde ich folgen und freue mich darauf…</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/02.-Winter-Wonderland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Winter Wonderland © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/02.-Winter-Wonderland-650x410.jpg" alt="Winter Wonderland © Christian Schweiger" width="650" height="410" class="aligncenter size-medium wp-image-58618" /></a></p>
<p>Reisen in den Norden haben mich schon immer ganz besonders fasziniert. Ich war schon immer tief beeindruckt von den atemberaubenden Landschaften n&#246;rdlich des Polarkreises. Von den endlosen Weiten und der dort vorherrschenden Stille. Von dem Gef&#252;hl, sich ganz klein, unbedeutend und eins mit der Natur im Angesicht der grandiosen arktischen Landschaften zu f&#252;hlen. </p>
<p>Begeistert von den wie mit einem Pinsel auf Leinwand gehauchten Pastellfarben am Himmel der kurzen Tage im winterlichen Lappland. Sprachlos bei dem Anblick von Eisb&#228;ren auf ihren unendlichen Wanderungen &#252;ber das Packeis um Svalbard. &#220;berw&#228;ltigt von den Naturgewalten auf Island. Bewegt bei dem Anblick einer B&#228;renmutter mit ihren Jungen im finnisch-russischen Grenzgebiet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04.-Only-A-Beautiful-Arctic-Day.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Only A Beautiful Arctic Day © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04.-Only-A-Beautiful-Arctic-Day-650x391.jpg" alt="Only A Beautiful Arctic Day © Christian Schweiger" width="650" height="391" class="aligncenter size-medium wp-image-58629" /></a></p>
<p>Dass der Norden unweigerlich zu meinem Leben geh&#246;rt, ist mir eigentlich erst richtig bewusst geworden, als ich nach einer sehr turbulenten und nervenaufreibenden Zeit in meinem Job als Personalreferent mal ein paar Tage mit meiner Partnerin ausspannen wollte. Einfach eine entspannte Weihnachtszeit verleben. </p>
<p>Meine Partnerin setzte die Auswahlkriterien fest: Ein ruhiger Ort sollte es sein, keine Hektik, irgendwo, wo auch endlich mal Schnee liegt, eine sch&#246;ne Unterkunft mit Kamin, Wellnessbereich und Poollandschaft. Ich nahm mich also der Sache an und durchst&#246;berte das Internet nach Zielen, die besagte Kriterien erf&#252;llten. </p>
<p>Ich wurde auch sehr schnell f&#252;ndig: Alles Orte, die die Vorgaben erf&#252;llten. Kitzb&#252;hl, Garmisch-Partenkirchen, St. Moritz und… und ganz oben auf den Stapel von Ausdrucken legte ich das, wie ich fand, perfekte Angebot &#8211; eine H&#252;tte im finnischen Lappland. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03.-Lost-in-Norway.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Lost in Norway © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03.-Lost-in-Norway-650x427.jpg" alt="Lost in Norway © Christian Schweiger" width="650" height="427" class="aligncenter size-medium wp-image-58622" /></a></p>
<p>Das Angebot war doch genau das, was sich meine Partnerin vorstellte: Ein bisschen Schnee, eine Rauchsauna, die garantiert als Wellnessbereich durchgeht, mit dazugeh&#246;rigem Eisloch. Ein Eisloch ist ja auch irgendwie ein Pool. Vorsichtshalber druckte ich das Lapplandangebot nat&#252;rlich noch in Farbe aus und die anderen Angebote nur in Schriftgr&#246;&#223;e sechs &#8211; Pr&#228;sentation ist eben alles.</p>
<p>Siegessicher pr&#228;sentierte ich das Ergebnis meiner Recherche und man h&#246;rte meine bessere H&#228;lfte sagen: „Hmm, Lappland, das klingt ja mal interessant.“ Na bitte, perfekt, jetzt hei&#223;t es, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen, also Laptop raus und f&#252;nf Minuten sp&#228;ter war die Reise auch schon gebucht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05.-Just-For-A-Moment....jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Just For A Moment... © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05.-Just-For-A-Moment...-650x452.jpg" alt="Just For A Moment... © Christian Schweiger" width="650" height="452" class="aligncenter size-medium wp-image-58632" /></a></p>
<p>Das Motto war ja entspannen, der Hektik des Alltags entfliehen. Ich packte also eine halbe Bibliothek B&#252;cher in meinen Koffer. Und die Kamera? Mitnehmen oder hier lassen? Dort oben gibt es ja sowie nicht viel zu sehen, dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch. </p>
<p>Ich entschied mich dann doch f&#252;r&#8217;s Mitnehmen, besser ist das, sagte ich mir. K&#246;nnte ja auch sein, dass ein Einbrecher w&#228;hrend unserer Abwesenheit meine sch&#246;ne Canon entwendet, da ist sie doch bei mir im Rucksack viel besser aufgehoben. </p>
<p>Das Stativ? Brauche ich nicht… oder? Was ist mit Polarlichtern? Was ist, wenn der gr&#252;nliche Schleiertanz am Polarhimmel beginnt und ich ohne Stativ dastehe? Entsetzlicher Gedanke! Also B&#252;cher wieder raus, Stativ in den Koffer und ab in Richtung Finnland.</p>
<p>Dort oben angekommen, war alles perfekt: Die H&#252;tten sehr sch&#246;n eingerichtet mit Sauna und Kaminofen, wirklich empfehlenswert. Das Wetter lie&#223; allerdings zu w&#252;nschen &#252;brig, jede Menge Schneefall, keine Sicht. Auch hatten wir zugegebenerma&#223;en nicht wirklich mit einer Au&#223;entemperatur von -38°C gerechnet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07.-Blue-Hour.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Blue Hour © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07.-Blue-Hour-650x389.jpg" alt="Blue Hour © Christian Schweiger" width="650" height="389" class="aligncenter size-medium wp-image-58623" /></a></p>
<p>Den ganzen Tag nur in der H&#252;tte, das geht nat&#252;rlich auch nicht. Wir unternahmen also unsere erste Schneeschuhwanderung. Nach gut zwei Stunden hatten wir irgendwie unsere eigene Spur im Tiefschnee verloren. Wie das passieren kann? Wei&#223; ich nicht, aber es kann. Kein Problem, sagte ich, GPS! Und holte mein Smartphone aus der Jackentasche. Dass es bei -38°C nur f&#252;r ein kurzes Aufblitzen meines vollgeladenen Hightech-Kommunikationsger&#228;tes aus Kalifornien reichte, war schon etwas entt&#228;uschend. </p>
<p>Jetzt hie&#223; es, Souver&#228;nit&#228;t zu zeigen! Schlie&#223;lich hatte ich jede Menge Nordlanderfahrung, beruhigte ich meine Begleitung. Nach einer kurzen &#8211; ich betone: ganz kurzen &#8211; Phase des Selbstzweifels habe ich dann auch gl&#252;cklicherweise unsere Spur wiedergefunden. </p>
<p>Genau an der Stelle, an der ich auf unsere Spur gesto&#223;en bin, sah ich vor uns ein wundersch&#246;nes Landschaftsbild mit einem Bach, der sich durch den Tiefschnee schl&#228;ngelte. Leider waren die Wetterbedingungen alles andere als f&#252;r ein Foto geeignet. Ich den Moment wusste ich, dass ich dieses Foto haben musste und die Stelle bei besserem Wetter aufsuchen m&#246;chte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01.-Kiilop&#228;&#228;-Lapland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Kiilop&#228;&#228;-Lapland © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01.-Kiilop&#228;&#228;-Lapland-650x403.jpg" alt="Kiilop&#228;&#228;-Lapland © Christian Schweiger" width="650" height="403" class="aligncenter size-medium wp-image-58614" /></a></p>
<p>Das Wetter wurde in den darauffolgenden Tagen gro&#223;artig und ich hatte nur das eine Ziel: Ich musste diese Stelle wiederfinden und auf einer Speicherkarte festhalten. Dies war aber leider einfacher gesagt als getan.</p>
<p>Unsere Wanderungen durch den Tiefschnee in den Tundralandschaften bei bis zu -40°C wurden immer l&#228;nger und anstrengender. Nachts ging ich bei schwachem Polarlicht allein auf die Suche nach diesem kleinen Bach. Nachts bei Vollmond in absoluter Stille und bei hohen Minusgraden allein in der Wildnis zu stehen, ist ein unbeschreibliches Gef&#252;hl, auch wenn mir manchmal etwas mulmig wurde.</p>
<p>Am vierten Tag der Suche fanden wir dann endlich diesen Bach wieder. Bei der &#220;berquerung des Bachlaufs bin ich dann vor lauter Aufregung in das Eiswasser gerutscht, konnte aber gl&#252;cklicherweise<br />
mit einer reflexartigen Bewegung den Fotorucksack retten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06.-Fragile-World.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Fragile World © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06.-Fragile-World-650x406.jpg" alt="Fragile World © Christian Schweiger" width="650" height="406" class="aligncenter size-medium wp-image-58625" /></a></p>
<p>Ich nahm mir viel Zeit f&#252;r mein langersehntes Foto, die K&#228;lte habe ich nicht mehr gesp&#252;rt. Dieses Foto z&#228;hlt auch heute noch zu meinen Lieblingsbildern. Vielleicht auch deshalb, weil ich wei&#223;, wie viel Anstrengungen es mich gekostet hat, um es zu bekommen.</p>
<p>Die Eindr&#252;cke dieser Reise waren f&#252;r uns beide trotz der k&#246;rperlichen Anstrengungen unbeschreiblich. War das Wellness? Laut Lexikon steht Wellness f&#252;r Methoden, die das k&#246;rperliche, geistige oder seelische Wohlbefinden steigern. Also, f&#252;r uns war es eindeutig ein Wellnessurlaub.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/08-Landmannalaugar-Iceland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Landmannalaugar Iceland © Shristian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/08-Landmannalaugar-Iceland-650x378.jpg" alt="Landmannalaugar Iceland © Shristian Schweiger" width="650" height="378" class="aligncenter size-medium wp-image-58626" /></a></p>
<p><em>Am Ende l&#228;sst sich sagen: Ja, ich habe den Nordlandvirus und das ist gut so. Er wird mich auch mein ganzes Leben lang begleiten. Heilung ausgeschlossen. Und noch etwas ist mit klar geworden: Der Nordlandvirus ist hochgradig ansteckend, denn meine Partnerin hat zumindest einen akuten Nordlandinfekt.</em></p>
<p></p>
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		<title>Fotogenes Deutschland &#8211; Hamburger Hafen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Marcus Birkenfeld</strong></p>In den bisherigen Artikeln der Serie „Fotogenenes Deutschland“ waren stets nat&#252;rliche Landschaften zu bestaunen. Ich m&#246;chte Euch nun die Landschaft vor meiner Haust&#252;r pr&#228;sentieren: Gepr&#228;gt durch menschlichen Einfluss und die kontinuierliche Ver&#228;nderung gleicht sie oftmals eher der B&#252;hne eines Theaterst&#252;ckes, bei dem es immer etwas Neues zu entdecken gibt &#8211; Willkommen im Hamburger Hafen. Wie [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Marcus Birkenfeld</strong></p><p><strong>In den bisherigen Artikeln der Serie „Fotogenenes Deutschland“ waren stets nat&#252;rliche Landschaften zu bestaunen. Ich m&#246;chte Euch nun die Landschaft vor meiner Haust&#252;r pr&#228;sentieren: Gepr&#228;gt durch menschlichen Einfluss und die kontinuierliche Ver&#228;nderung gleicht sie oftmals eher der B&#252;hne eines Theaterst&#252;ckes, bei dem es immer etwas Neues zu entdecken gibt &#8211; Willkommen im <a href="http://goo.gl/maps/XNfFY" target="_blank">Hamburger Hafen</a>.</strong></p>
<p>Wie auch viele Landschaftsfotografen nutze ich meistens die fr&#252;hen Morgen- bzw. Abendstunden, um das Treiben im Hamburger Hafen einzufangen. Wenn am Abend die Lichter des Hafens erleuchten und die Sonne hinter dem Horizont versinkt, herrschen oftmals malerische Lichtstimmungen, die einen ganz vergessen lassen, in einer Gro&#223;stadt zu sein.</p>
<p>Die Kr&#228;ne pr&#228;gen das Gesamtbild des Hafens und machen ihn zu einem der umschlagreichsten H&#228;fen der Welt. Tag und Nacht werden hier Kontainerschiffe beladen bzw. gel&#246;scht. F&#252;r einen Fotografen ideal, denn es wird nie langweilig!</p>
<p>Durch die sehr gute Anbindung verschiedener Hafenteile mit den &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln (vor allem zu Wasser), lassen sich auch bei einem kurzen St&#228;dtebesuch innerhalb k&#252;rzester Zeit verschiedene Pl&#228;tze anfahren, sodass kein Motiv auf der Strecke bleibt.</p>
<p>Beispielsweise das Geb&#228;ude Dockland mit dem gleichnamigen F&#228;hranleger bildet nicht nur selbst ein spannendes Motiv, sondern auch die M&#246;glichkeit, den Hafen von oben zu betrachten. Ein Blick, den ich immer wieder genie&#223;e und der mir schon etliche sch&#246;ne Motive beschwert hat.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2397.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58718" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2397-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2609.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58720" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2609-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2461.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58719" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2461-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2297.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58717" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2297-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_4964.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58721" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_4964-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p><em>Bei einem leckeren Fischbr&#246;tchen kann man dann am Ende einer Tour den letzten Akt des Theaterst&#252;cks „Hamburger Hafen“ genie&#223;en und den Abend ausklingen lassen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Fotogenes Deutschland &#8211; Pl&#228;tlinsee</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 05:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mecklenburgischen Seenplatte]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[Plätlinsee]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Roger Riechel</strong></p>Der Pl&#228;tlinsee liegt direkt im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte. Wie der Name schon sagt, gibt es hier sehr viele Seen. Aber der Pl&#228;tlinsee ist f&#252;r mich nicht nur einer von vielen, sondern ein ganz besonderes Motiv. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ich in einer halben Minute zu Fu&#223; am S&#252;dufer bin und von dort [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Roger Riechel</strong></p><p><strong>Der <a href="http://goo.gl/maps/zu5Vs" target="_blank">Pl&#228;tlinsee</a> liegt direkt im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte. Wie der Name schon sagt, gibt es hier sehr viele Seen. Aber der Pl&#228;tlinsee ist f&#252;r mich nicht nur einer von vielen, sondern ein ganz besonderes Motiv.</strong></p>
<p>Das liegt nicht zuletzt daran, dass ich in einer halben Minute zu Fu&#223; am S&#252;dufer bin und von dort aus einen herrlichen Blick zur aufgehenden Sonne habe. </p>
<p>Wenn man sich mit Landschaftsfotografie besch&#228;ftigt, jagt man sehr oft dem magischen Licht nach. Das kann vor allem im Sommer anstrengend sein, wenn man um vier Uhr in der Fr&#252;he aufstehen muss, um noch rechtzeitig vor Ort zu sein. Und das, wenn man doch am Vortag erst um halb zw&#246;lf nach Hause kam, weil man den Sonnenuntergang noch mitnehmen wollte.  </p>
<p>Da ist es sch&#246;n, ein Motiv wie den Pl&#228;tlinsee direkt vor der Haust&#252;r zu haben. Ich schnappe mir morgens einfach meine Ausr&#252;stung, das Kanu und einen Pott Kaffee und gehe entspannt fotografieren.</p>
<p>Die sch&#246;nste Zeit am See ist f&#252;r mich der Sp&#228;tsommer und Fr&#252;hherbst. Als Nebel-Fan komme ich da voll auf meine Kosten. Es ist dann jedes Mal auf&#8217;s Neue ein tolles Gef&#252;hl, wenn ich morgens, wenn noch niemand auf dem See ist, mit dem Kanu an schlafenden Schw&#228;nen vorbei durch den Nebel fahre.</p>
<p>Durch seine Lage ist es sehr gut m&#246;glich, sowohl morgens als auch abends stimmungsvolle Momente am See einzufangen. Man kommt von allen Seiten gut ans Wasser. </p>
<p>Nur das Naturschutzgebiet am Nordufer und die davorliegende Insel sind f&#252;r Menschen gesperrt. Und das sollte man unbedingt respektieren, da dort viele Brutv&#246;gel ihre Nester haben und auf der Insel sogar ein Seeadlerp&#228;rchen seinen Horst hat. </p>
<p>Leider kommt es nicht allzu selten vor, dass dies von Touristen ignoriert wird. Wenn man sie dann darauf anspricht, wird einem teilweise nur Unverst&#228;ndnis entgegengebracht. Ich pers&#246;nlich finde das erschreckend. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/6.jpg" rel="lightbox[57626]"><img title="copyright Roger Riechel"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/6-650x392.jpg" alt="copyright Roger Riechel" width="650" height="392" class="aligncenter size-medium wp-image-57632" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/5.jpg" rel="lightbox[57626]"><img title="copyright Roger Riechel"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/5-650x360.jpg" alt="copyright Roger Riechel" width="650" height="360" class="aligncenter size-medium wp-image-57631" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/31.jpg" rel="lightbox[57626]"><img title="copyright Roger Riechel"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/31-650x382.jpg" alt="copyright Roger Riechel" width="650" height="382" class="aligncenter size-medium wp-image-57629" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/21.jpg" rel="lightbox[57626]"><img title="copyright Roger Riechel"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/21-650x433.jpg" alt="copyright Roger Riechel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-57628" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/41.jpg" rel="lightbox[57626]"><img title="copyright Roger Riechel"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/41-650x433.jpg" alt="copyright Roger Riechel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-57630" /></a></p>
<p><em>Der Pl&#228;tlinsee wird f&#252;r mich immer ein Ort bleiben, an dem ich der Realit&#228;t f&#252;r eine gewisse Zeit entfliehen kann und dabei sogar ab und an mit einem sch&#246;nen Foto nach Hause komme.</em></p>
<p></p>
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		<title>Fotogenes Deutschland &#8211; Gro&#223;es Torfmoor</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 06:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Kai Hormann</strong></p>Da ich das gro&#223;e Gl&#252;ck habe, in unmittelbarer N&#228;he des gro&#223;en Torfmoors zu leben, m&#246;chte ich Euch diese Landschaft hier einmal kurz vorstellen. Ich kenne das Moor zu jeder Tages- und Nachtzeit und es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht mindestens einmal mit der Kamera dort bin. Gemeinhin wird das Moor h&#228;ufig als [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Kai Hormann</strong></p><p><strong>Da ich das gro&#223;e Gl&#252;ck habe, in unmittelbarer N&#228;he des <a href="http://goo.gl/maps/A8QUx" target="_blank">gro&#223;en Torfmoors</a> zu leben, m&#246;chte ich Euch diese Landschaft hier einmal kurz vorstellen. Ich kenne das Moor zu jeder Tages- und Nachtzeit und es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht mindestens einmal mit der Kamera dort bin.</strong></p>
<p>Gemeinhin wird das Moor h&#228;ufig als dunkler und nicht sehr einladender Ort gesehen. Auch das ca. 500ha umfassende „Gro&#223;e Torfmoor“ &#8211; oder auch Hiller Moor genannt &#8211; im Kreis Minden-L&#252;bbecke in NRW zeigt an manchen Stellen und zu manchen Wetterlagen seine finstere Seite, die aber, passende Kleidung vorausgesetzt, durchaus sehr sehenswert sein kann.</p>
<p>Allerdings ist dies nur ein „Gesicht“ des gro&#223;en Torfmoors. Bedingt durch die st&#228;ndig wechselnde Vegetation, einer gro&#223;en Artenvielfalt an Tieren und den vielen kleineren und gr&#246;&#223;eren Moorseen und T&#252;mpeln findet man einen fast unersch&#246;pflicher Vorrat an Motiven.</p>
<p>Eine weitere Besonderheit ist der weite, unverbaute Horizont, der dem Licht von morgens bis abends keinerlei Hindernisse in den Weg stellt. Die fotografisch ergiebigste Zeit ist meiner Meinung nach das Fr&#252;hjahr mit einer sehr sehenswerten Wollgras-Bl&#252;te, schnell wechselnden Wetterlagen und dramatischem Licht sowie der Herbst mit Morgennebel und windstillen Abenden, die h&#228;ufig grandiose Sonnenunterg&#228;nge bieten.</p>
<p>Nat&#252;rlich sind auch die &#252;brigen Jahreszeiten sehenswert. Falls eine Tour in den Sommermonaten geplant ist, muss aber unbedingt an ein gutes M&#252;ckenschutzmittel und passende Kleidung gedacht werden!</p>
<p>Auf den diversen Parkpl&#228;tzen am Rande des Moors findet man Schautafeln mit einer &#220;bersicht der Wanderwege. Es versteht sich von selbst, dass die gekennzeichneten Wege nicht verlassen werden sollten, da das Moor an manchen Stellen nicht ganz ungef&#228;hrlich ist.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Aprilregen.jpg" rel="lightbox[57029]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-57033" title="Aprilregen - © Kai Hormann" alt="Aprilregen - © Kai Hormann" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Aprilregen-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Ein-Winterabend.jpg" rel="lightbox[57029]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-57034" title="Ein Winterabend - © Kai Hormann" alt="Ein Winterabend - © Kai Hormann" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Ein-Winterabend-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Eine-Nacht-geht-zu-Ende.jpg" rel="lightbox[57029]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-57035" title="Eine Nacht geht zu Ende - © Kai Hormann" alt="Eine Nacht geht zu Ende - © Kai Hormann" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Eine-Nacht-geht-zu-Ende-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Erstes-Licht.jpg" rel="lightbox[57029]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-57036" title="Erstes Licht - © Kai Hormann" alt="Erstes Licht © Kai Hormann" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Erstes-Licht-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Morgenroete.jpg" rel="lightbox[57029]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-57038" title="Morgenroete - © Kai Hormann" alt="Morgenroete - © Kai Hormann" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Morgenroete-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><em>Am 20. April wird auch das Informationszentrum „Moorhus“ in Gehlenbeck beim Freibad er&#246;ffnet werden. Dort findet man weitere Infos und unter anderem auch eine Reihe von meinen Bildern, die im gro&#223;en Torfmoor entstanden sind.</em></p>
<p></p>
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		<title>Lofoten im Winter &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 06:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<category><![CDATA[reise]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Stefan Hefele</strong></p>Mit einem sehr guten Gef&#252;hl konnten wir unsere Tour wieder Richtung Norden fortsetzen. Kaum ahnend, dass allem noch die Krone aufgesetzt werden sollte. Wir hatten noch so manchen Ort auf unserer To-Do-Liste und haben uns absichtlich daf&#252;r entschieden, nicht schon alles bei der Hinfahrt abzufahren. So blieb auch die R&#252;ckfahrt spannend. Wir wussten, dass es [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Stefan Hefele</strong></p><p><strong>Mit einem sehr guten Gef&#252;hl konnten wir unsere Tour wieder Richtung Norden fortsetzen. Kaum ahnend, dass allem noch die Krone aufgesetzt werden sollte.</strong></p>
<p>Wir hatten noch so manchen Ort auf unserer To-Do-Liste und haben uns absichtlich daf&#252;r entschieden, nicht schon alles bei der Hinfahrt abzufahren. So blieb auch die R&#252;ckfahrt spannend.</p>
<p>Wir wussten, dass es uns wegen der widrigen Bedingungen und des vielen Schnees eventuell unm&#246;glich war, bestimmte Pl&#228;tze zu erreichen. Kvalvika wird aber als wohl sch&#246;nster Strand der Lofoten gehandelt und das war uns auf jeden Fall einen Versuch wert.</p>
<p>Dick eingepackt und mit Energieriegeln ausger&#252;stet, starteten wir unseren Marsch am Fjord Selfjorden bei einer roten Fischerh&#252;tte. Der erste Anstieg war schon recht m&#252;hsam und wir erreichten ein langgezogenes Tal, das zu durchqueren fast schon einem Halbmarathon &#228;hnelte.</p>
<p>Ich ging voraus und sank immer wieder bis zur H&#252;fte in tiefen Schneeverwehungen ein. T&#252;ckische, versteckte Felsspalten machten das Vorankommen noch halsbrecherischer. Als wir endlich den h&#246;chsten Punkt erreichten, pfiff uns ein fieser Wind vom Meer kommend um die Ohren. </p>
<p>Vor uns lag ein tief eingeschneites, steiles Ger&#246;llfeld. Wir wogen unsere Chancen ab und kamen zum Entschluss, dass umzukehren die wohl ges&#252;ndere L&#246;sung war. Wir waren beide sehr hungrig und nach einer kurzen Pause hinter einem windgesch&#252;tzten Stein ging es wieder bergab. Vor der letzten Steigung er&#246;ffnete sich uns ein faszinierendes Panorama mit Blick &#252;ber den Selfjorden im weichen Licht der untergegangenen Sonne.</p>
<p>Die Konturen des windgegl&#228;tteten Schnees nutzte ich f&#252;r die Bildgestaltung. Weiches Licht und das viele Wei&#223; waren in dem Moment eine richtige Wohltat f&#252;r die Sinne. Manchmal muss man eben gro&#223;e H&#252;rden nehmen, um kleine aber sehr angenehme Erfolge zu feiern.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Enchanting_Fjordview.jpg" rel="lightbox[56613]"><img title="copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Enchanting_Fjordview-650x325.jpg" alt="copyright Stefan Hefele" width="650" height="325" class="aligncenter size-medium wp-image-56580" /></a></p>
<p>Schon auf dem Hinweg wollten wir den sch&#246;nen Strand von Utakleiv anfahren, wurden jedoch durch wildes Schneegest&#246;ber und schlechte Sicht gezwungen, unsere Reise fortzusetzen. Unser n&#228;chster Halt war also Utakleiv, mit der Hoffnung auf besseres Wetter.</p>
<p>Die Aussichten waren gut und als wir ankamen wurde uns zwar kein Traumlicht geboten, jedoch schneite es nicht und sogar eine dezente F&#228;rbung lag in den Wolken. Jeder von uns packte seine Sachen zusammen und so gingen wir den Rest des Tages unserer Arbeit nach. </p>
<p>Auf den glitschigen, ins Meer ragenden Felsen, die mit L&#246;chern und den verschiedensten Steinen in unterschiedlichen Farben ges&#228;umt waren, war das fotografische Auge gefordert und so entstanden ein paar sehr interessante Fotos.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Magic_Planet.jpg" rel="lightbox[56613]"><img title="Utakleiv, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Magic_Planet-650x325.jpg" alt="Utakleiv, copyright Stefan Hefele" width="650" height="325" class="aligncenter size-medium wp-image-56586" /></a></p>
<p>Es wurde langsam, doch stetig dunkler und bald war nicht mehr genug Licht vorhanden, um vern&#252;nftige Seelandschaften zu fotografieren. Nachdem wir eine Woche lang jede Nacht vergeblich einige Stunden in der K&#228;lte auf die Aurora gewartet hatten, hatte ich keine Lust mehr, mir meinen Hintern abzufrieren.</p>
<p>Der Tag war sehr anstrengend gewesen und ich beschloss, fr&#252;her in den Schlafsack zu steigen. Felix wollte drau&#223;en nur noch etwas Musik h&#246;ren und eine Zigarette rauchen. Als ich gerade in die Traumwelt verschwand, h&#228;mmerte er ans Auto und schrie: „POLARLICHTER!!“</p>
<p>In diesem Moment packte mich das Adrenalin und wir st&#252;rmten in totaler Dunkelheit &#252;ber die mit tiefen Schnee bedeckten Felsen zur glitschigen K&#252;ste. Welch Gl&#252;ck, dass wir gerade an einem der sch&#246;nsten K&#252;stenabschnitte der Lofoten waren.</p>
<p>Alles f&#252;hlte sich an wie im Traum: Die Aurora wurde immer heftiger und trumpfte mit ihrem ganzen Farbspektrum auf. W&#228;hrend wir wie ferngesteuert &#252;ber die rutschigen Felsen kletterten, wurde mir bewusst, welch unglaubliches Schauspiel wir hier gerade sehen durften.</p>
<p>Nach &#252;ber einer Stunde Shooting kletterte ich in tiefer Dankbarkeit zur&#252;ck in den Schlafsack und konnte beruhigter schlafen als je zuvor.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Epic_creation.jpg" rel="lightbox[56613]"><img title="Epic creation, Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Epic_creation.jpg" alt="Epic creation, Stefan Hefele" width="601" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-56581" /></a></p>
<p>Fr&#252;h morgens beschloss ich, mir den sandigen Teil des Strandes vorzunehmen. Die Wolken waren sehr dicht, aber es k&#252;ndigte sich eine warme F&#228;rbung in den immer wieder auftauchenden Wolkenl&#252;cken an. </p>
<p>Mit Steinen l&#228;sst sich wunderbar ein Bild gestalten. Etwas Geduld und ein offener Blick und man findet meist eine f&#252;r das Auge angenehme Formation. Spielt dann noch, wie in diesem Fall, die Komponente Gl&#252;ck mit rein, vervollst&#228;ndigen die sonst eher passiven Wolken das Kunstwerk. </p>
<p>Schnell stellte ich meine Kamera aufs Hochformat ein, w&#228;hlte eine etwas k&#252;rzere Langzeitbelichtung von einer Sekunde und fokussierte so, dass der komplette Bildausschnitt scharf war. Dank der Belichtungszeit von einer Sekunde war es mir m&#246;glich, die brechende Welle und die Bewegung der Gischt einzufangen.</p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Pearl_Beach.jpg" rel="lightbox[56613]"><img title="copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Pearl_Beach.jpg" alt="copyright Stefan Hefele" width="450" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-56587" /></a></p>
<p>Nach einem &#228;u&#223;erst erfrolgreichen Besuch in Utakleiv &#8211; nicht zuletzt wegen der Polarlichter &#8211; neigte sich unsere Reise so langsam dem Ende zu. W&#228;hrend wir eine kurvenreiche Bergstrecke fuhren, wurde die Luft pl&#246;tzlich in sattes Gold getr&#228;nkt. </p>
<p>Nebelschwaden und tiefh&#228;ngende Wolken wurden von fr&#252;hem Morgenlicht durchflutet und ergaben ein zauberhaftes, vertr&#228;umtes Bild.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Yellow_Fog.jpg" rel="lightbox[56613]"><img title="copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Yellow_Fog-650x216.jpg" alt="copyright Stefan Hefele" width="650" height="216" class="aligncenter size-medium wp-image-56594" /></a></p>
<p>Den restlichen Tag waren wir wieder auf der Suche nach einer passenden Location, jedoch ohne gro&#223;en Erfolg. Au&#223;erdem hingen schon fast den ganzen Tag dicke Wolken am Himmel, die kaum Licht freigaben. So kam es, dass wir bis in die anbrechende Nacht ans n&#246;rdliche Ende der Inselkette vorankamen.</p>
<p>Die einzelnen zerkl&#252;ffteten Inseln der Lofoten sind &#252;brigens seit einigen Jahren mit Br&#252;cken oder Tunneln miteinander verbunden, so dass man recht angenehm ohne F&#228;hre zurechtkommt.</p>
<p>Noch in der D&#228;mmerung versuchten wir, uns mit Hilfe unseres Kartenmaterials vorzustellen, welche Gegend ein eventuelles Fotomotiv bergen konnte. Schlie&#223;lich bogen wir auf eine wenig befahrene Stra&#223;e ab, die uns zum im Nordosten gelegenen Morfjorden f&#252;hrte.</p>
<p>Mittlerweile nun schon zu dunkel f&#252;r Tageslichtaufnahmen, inspizierten wir trotzalledem mit Kopflampen ausgestattet die Gegend. Man wei&#223; ja nie, schlie&#223;lich hatten wir letzte Nacht das Gl&#252;ck und sahen Nordlichter. Ganz bestimmt w&#252;rde uns das zwei Tage hintereinander passieren, witzelten wir. </p>
<p>Geduldig trotzten wir zum wiederholten Male, verpackt in warme Klamotten und dicke Schuhe, der K&#228;lte und warteten stundenlang bei Minusgraden, w&#228;hrend wir in den Himmel starrten. Die Wolkendecke l&#246;ste sich etwas und die Pracht des funkelnden Sternenhimmels offenbarte sich uns. </p>
<p>Mit kaum Lichtverschmutzung um uns herum konnten wir problemlos die Milchstra&#223;e sehen. Ich machte einen Testschuss gen Himmel und sah, dass eine l&#228;ngliche Wolke vor uns leicht gr&#252;n schimmerte und gar keine Wolke war, sondern ein Polarlicht, das dort schon ein Weilchen auf seinen Einsatz gewartet hatte.</p>
<p>Der Himmel hatte endg&#252;ltig wieder unsere Aufmerksamkeit. Das lange Warten hatte sich erneut gelohnt. Nun musste sich die Aurora Borealis nur noch in all ihrer Sch&#246;nheit entfalten. Einige Zeit sp&#228;ter ging es los: Erst t&#228;nzelte sie nur langsam und sanft &#252;ber einen Bereich im Himmel, bis schlie&#223;lich alle Fesseln fielen und sie uns erneut ein Schauspiel, das ich nicht in Worte fassen kann, darbot.</p>
<p>Pl&#246;tzlich er&#246;ffnete sich ein Feuerwerk direkt &#252;ber unseren K&#246;pfen. Z&#252;gig richtete ich das Stativ aus und w&#228;hlte eine kurze Brennweite von 15 mm, um die gigantischen Ausma&#223;e der „Explosion“ einzufangen. Gerade mit meiner 36MP aufl&#246;senden Nikon D800E muss ich penibel fokussieren.</p>
<p>Bei Offenblende f/2,8 stellte ich den Fokus schon im Vorhinein ein. Empfindlichkeit w&#228;hlte ich auf ISO 800 bei einer Belichtung von 30 s. Ausl&#246;ser gedr&#252;ckt, warten. Der Bildschirm blitzte auf. Auf so ein Ergebnis hatte ich kaum gehofft. Es machte mich in dem Moment einfach nur gll&#252;cklich.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Polar_Supernova.jpg" rel="lightbox[56613]"><img title="copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Polar_Supernova-650x276.jpg" alt="copyright Stefan Hefele" width="650" height="276" class="aligncenter size-medium wp-image-56588" /></a></p>
<p>Das ganze Ausma&#223; des gigantischen Sonnensturms ist hier recht gut zu sehen. Ein Beweisportrait, das ich wohl bis an mein Lebensende gerne vorzeigen werde.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Aurora_above_my_head.jpg" rel="lightbox[56613]"><img title="Aurora above my head, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Aurora_above_my_head-650x434.jpg" alt="Aurora above my head, copyright Stefan Hefele" width="650" height="434" class="aligncenter size-medium wp-image-56578" /></a></p>
<p>Die letzte Nacht auf den Lofoten hatte es also noch einmal so richtig in sich. Keinen besseren Zeitpunkt h&#228;tte es geben k&#246;nnen, um eine besondere Reise zu beenden. </p>
<p>Ich hoffe, den winterlichen Charme der Inselkette jenseits des Polarkreises so eingefangen zu haben, dass Euch die ganze Mystik und Dramatik, die die Inseln ausstrahlen, erreicht hat. Weitere Bilder der traumhaften Lofoten gibt es f&#252;r Neugierige auf meiner <a href="http://www.stefan-hefele.de" target="_blank">Webseite</a>.</p>
<p></p>
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		<title>Lofoten im Winter &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2013/04/08/lofoten-im-winter-teil-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 06:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Stefan Hefele</strong></p>Ber&#252;hmt f&#252;r ihre majest&#228;tische Natur ragt die Inselkette der Lofoten im n&#246;rdlichen Norwegen in den Atlantik. Gerade im Winter bilden die verschneiten Berge einen malerischen Gegensatz zum rauen Meer. Genau zu dieser Jahreszeit offenbart sich dort mit etwas Gl&#252;ck auch ein unbeschreibliches und faszinierendes Schauspiel &#8211; Polarlichter. Zu Beginn diesen Februars durfte ich zehn Tage [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Stefan Hefele</strong></p><p><strong>Ber&#252;hmt f&#252;r ihre majest&#228;tische Natur ragt die Inselkette der Lofoten im n&#246;rdlichen Norwegen in den Atlantik. Gerade im Winter bilden die verschneiten Berge einen malerischen Gegensatz zum rauen Meer. Genau zu dieser Jahreszeit offenbart sich dort mit etwas Gl&#252;ck auch ein unbeschreibliches und faszinierendes Schauspiel &#8211; Polarlichter.</strong></p>
<p>Zu Beginn diesen Februars durfte ich zehn Tage lang die gewaltige Sch&#246;nheit der Lofoten fotografieren. Neben majest&#228;tisch-winterlicher Natur wurde ich auch Zeuge eines magisch anmutenden Naturph&#228;nomens, dem Polarlicht.</p>
<p>Zusammen mit Felix R&#246;ser, einem befreundeten Fotografenkollegen, landete ich um 22 Uhr auf dem Flughafen Evenes. Unser Ziel war heute nur noch, den Mietwagen abzuholen und einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Der norwegische Winter empfing uns mit Minustemperaturen und massenweise Schnee. </p>
<p>Es war nicht leicht, einen wenig befahrenen Seitenweg zu finden, der genug Platz f&#252;r unser Auto bot. Schlie&#223;lich waren wir erfolgreich und kuschelten uns in die warmen, dicken Schlafs&#228;cke.</p>
<p>Nachdem der Morgen recht grau war, starteten wir sofort in Richtung unseres ersehnten Reiseziels. W&#228;hrend meiner Recherche hatte ich viel von tief einschneidenden Fjorden, spektakul&#228;ren Bergformationen, tiefh&#228;ngenden Wolken und Stra&#223;en, die sich durch die gemalte Landschaft ihren Weg bahnen, gelesen. </p>
<p>Das Bild, welches sich in meinem Kopf gebildet hatte, wurde nun immer klarer und realistischer. Ich f&#252;hlte mich, als w&#228;re ich angekommen und war bereit, das bevorstehende fotografische Abenteuer anzugehen.</p>
<p><strong>Unstadvika bis Reine</strong></p>
<p>Unser erstes Ziel war der Strand von Unstad. Auf dem Weg dorthin fing pl&#246;tzlich der Himmel an zu brennen. In der Hoffnung, dies nutzen zu k&#246;nnen, versuchten wir, einen Ort anzufahren, der laut unserer Karte ein interessantes topographisches Profil aufwies. </p>
<p>Dort angekommen, brauchte ich eine Weile, um die richtige Komposition zu finden. Ich experimentierte mit Quer-, Hoch-, und abermals Querformaten. Letztendlich konnte ich mich mit einer Hochformatgestaltung anfreunden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/The_Lightshow.jpg" rel="lightbox[56577]"><img title="The Lightshow, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/The_Lightshow.jpg" alt="The Lightshow, copyright Stefan Hefele" width="600" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-56593" /></a></p>
<p>Als wir sp&#228;ter Unstad erreichten, empfing uns eine wunderbare Lichtstimmung. Nachdem wir seit Stunden noch nichts gegessen hatten, musste aber erst ein ordentliches Outdoor-Fr&#252;hst&#252;ck her. Anschlie&#223;end packten wir unsere Ausr&#252;stung und erkundeten den Strand. </p>
<p>Die Wolken hatten eine wunderbare F&#228;rbung. Mit den glatten Felsen im Vordergrund fand ich schnell einen passenden Kontrast zu den bizarren Bergen im Hintergrund.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Fairytale_Sea.jpg" rel="lightbox[56577]"><img title="Fairytale Sea, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Fairytale_Sea-650x325.jpg" alt="Fairytale Sea, copyright Stefan Hefele" width="650" height="325" class="aligncenter size-medium wp-image-56582" /></a></p>
<p>Unser Ziel auf dieser Reise war vor allem, die Str&#228;nde anzufahren, die mit dem Auto erreichbar waren. Durch die Mengen an Schnee w&#228;re ein Vorankommen zu Fu&#223; nur &#228;u&#223;erst beschwerlich gewesen. </p>
<p>Weiter Richtung Westen suchten wir den im Sommer beliebten Badestrand Hauklandstrand auf. D&#252;stere Wolken schoben sich am Himmel voran. Immer wieder rissen L&#252;cken auf, durch die das warme, hoffnungsvolle Gelb der tiefstehenden Sonne schimmerte.</p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Dramatik_der_Elemente.jpg" rel="lightbox[56577]"><img title="Dramatik der Elemente, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Dramatik_der_Elemente.jpg" alt="Dramatik der Elemente, copyright Stefan Hefele" width="450" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-56579" /></a></p>
<p>Als es Nacht wurde &#8211; und das tat es hier schon recht fr&#252;h, gegen 15:30 Uhr &#8211; starrten wir wie gebannt gen Himmel, um vielleicht ein leichtes, entfernt gr&#252;nes Schimmern wahrzunehmen. Dieses Jahr treten vermehrt starke Sonnenst&#252;rme auf. Perfekt also, um die geheimnisvolle Aurora Borealis zu beobachten. </p>
<p>W&#228;hrend unsere Gaskocher fast in Zeitlupe vor sich hinbrannten, um uns etwas warme Nahrung herbeizuzaubern, lie&#223;en wir unsere Blicke etliche Male schweifen &#8211; nichts passierte. Bis in die weite Nacht hinein warteten wir auf den von der Brandung umtobten Felsen. Als schlie&#223;lich eine dicke Wolkendecke aufzog, gaben wir auf und zogen uns ins Auto zur&#252;ck.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen waren unsere Scheiben von innen gefroren und ein Durchsehen nicht m&#246;glich. Zudem waren wir eingeschneit und mussten erst einmal den Schnee beiseite r&#228;umen, so dass wir starten konnten.</p>
<p>Das Licht war uninteressant. Doch dies hatte nichts zu bedeuten. Gerade hier auf dem Lofoten-Archipel, das sich ins offene Nordmeer streckt, konnte das Wetter uns min&#252;tlich &#252;berraschen.</p>
<p>Eine kurze Autofahrt sp&#228;ter und wir waren am Strand von Flakstad. Das Licht schimmerte golden durch die schneegetr&#228;nkten Wolken. Wir wollten schon die Umgebung inspizieren, als ein heftiger Schneesturm uns erst einmal ins Auto zwang. Etliche Minuten sp&#228;ter wurde es wieder farbiger und die Luft schien in einen goldenen Glanz geh&#252;llt zu sein. </p>
<p>Schnell wurde die Ausr&#252;stung gepackt und nach einem passenden Motiv gesucht. Um keine nassen F&#252;&#223;e zu bekommen, konnte ich mich hier w&#228;hrend des Fotografierens gl&#252;cklicherwei&#223;e auf die umliegenden Steine verlassen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Golden_Blizzard.jpg" rel="lightbox[56577]"><img title="Golden Blizzard, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Golden_Blizzard.jpg" alt="Golden Blizzard, copyright Stefan Hefele" width="568" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-56584" /></a></p>
<p>Am n&#228;chsten Tag stand etwas auf dem Plan, worauf ich wirklich sehr gespannt war: Reine. Dieser Ort hat mich beim Recherchieren verzaubert und kam mir vor wie eine Art Paradies inmitten von meerumtobten Bergen und Schnee. </p>
<p>Die Fahrt mit dem Auto war &#228;u&#223;erst angenehm, da sich die Landschaft von ihrer malerischsten Seite zeigte. W&#228;hrend sich die schneebedeckte Stra&#223;e Richtung S&#252;den schl&#228;ngelte, konnte ich abschalten und genie&#223;en: Keine Raser, keine Dr&#228;ngler, kein Stress.</p>
<p>Wir waren sowieso fasziniert, wie sich die Norweger hier auf ungesalzenen, schnee- und eisbedeckten Stra&#223;en sicher fortbewegen konnten, bis wir feststellten, dass unsere Reifen mit kleinen Spikes ges&#228;umt waren. Von da an konnte ich nochmals entspannter fahren. </p>
<p>Bevor wir Reine erreichten, entdeckten wir eine interessante Landschaft in einem zerkl&#252;fteten Fjord. Die Lichtstimmung war erneut auf unserer Seite und so brachen wir im Tiefschnee auf zu einer kleinen, versteckten Eisbucht, die mit bizarren Eisformationen verziert war. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Ice_Bay.jpg" rel="lightbox[56577]"><img title="Ice Bay, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Ice_Bay-650x325.jpg" alt="Ice Bay, copyright Stefan Hefele" width="650" height="325" class="aligncenter size-medium wp-image-56585" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Stefan_in_the_IceBay_Lofoten.jpg" rel="lightbox[56577]"><img title="Stefan in the IceBay"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Stefan_in_the_IceBay_Lofoten-650x276.jpg" alt="Stefan in the IceBay" width="650" height="276" class="aligncenter size-medium wp-image-56591" /></a></p>
<p>Der Ort Reine mit seinen etwa 300 Einwohnern ist ein typisches Postkartenmotiv. Hinzu kommt, dass der Aussichtspunkt, von dem aus ich fotografieren wollte, direkt an einem kleinen Parkplatz vor dem Dorf liegt. Perfekte Bedingungen also, f&#252;r all die mit Digitalkameras bewaffneten Touristen. </p>
<p>Ich vermeide normalerweise solche Treffpunkte, war jedoch so fasziniert vom Motiv selbst, dass ich es in meiner Sammlung haben musste. Dank der Jahreszeit geh&#246;rte der Parkplatz auch so gut wie komplett uns allein.</p>
<p>Mein erstes Foto entstand w&#228;hrend des Sonnenuntergangs. In fast schon kitschigem Pinkblau pr&#228;sentierte sich Reine von seiner idyllischsten Seite und bescherte mir eine zufriedene Nacht. Da st&#246;rte es mich kaum, dass wir erneut keine Polarlichter zu sehen bekamen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Romantic_Idyll.jpg" rel="lightbox[56577]"><img title="Reine, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Romantic_Idyll-650x276.jpg" alt="Reine, copyright Stefan Hefele" width="650" height="276" class="aligncenter size-medium wp-image-56589" /></a></p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen war ich wieder fr&#252;h wach, um die Atmosp&#228;hre in einem ganz anderen Licht einzufangen. Die letzten Sterne funkelten noch am Himmel, w&#228;hrend sich die Landschaft so langsam in die unterschiedlichen Farben des Morgens h&#252;llte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/The_ideal_world.jpg" rel="lightbox[56577]"><img title="The ideal world, copyright Stefan Hefele"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/The_ideal_world-650x325.jpg" alt="The ideal world, copyright Stefan Hefele" width="650" height="325" class="aligncenter size-medium wp-image-56592" /></a></p>
<p><em>Nun war Halbzeit auf unserer Reise. &#220;ber die R&#252;ckfahrt werde ich im zweiten Teil dieses Artikels berichten. Bislang hatte sich uns das Nordlicht noch nicht gezeigt. Das sollte sich aber noch &#228;ndern.</em></p>
<p></p>
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		<title>Fotogenes Deutschland &#8211; Westerheversand</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 07:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mathias Rehberg</strong></p>Auch im Norden unserer Republik finden sich sch&#246;ne Orte, um wirklich tolle Fotos zu machen. Da wo das Land flach ist, eine steife Brise weht und bl&#246;kende Schafe auf den Salzwiesen stehen, da findet man den Leuchtturm Westerheversand. Der Leuchtturm befindet sich auf der Halbinsel Eiderstedt. Ich meine, dass ihn nahezu jeder schon einmal gesehen [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mathias Rehberg</strong></p><p><strong>Auch im Norden unserer Republik finden sich sch&#246;ne Orte, um wirklich tolle Fotos zu machen. Da wo das Land flach ist, eine steife Brise weht und bl&#246;kende Schafe auf den Salzwiesen stehen, da findet man den Leuchtturm Westerheversand.</strong></p>
<p>Der <a href="http://goo.gl/maps/1CP4X" target="_blank">Leuchtturm</a> befindet sich auf der Halbinsel Eiderstedt. Ich meine, dass ihn nahezu jeder schon einmal gesehen hat. Sei es in Zeitschriften, auf Bildern anderer Fotografen oder in der Werbung.</p>
<p>Auf mich hat dieser Ort eine fast schon magische Wirkung. Und diese beginnt genau dann, wenn die Sonne sich dem Horizont n&#228;hert. Dabei ist es egal, ob man zum Sonnenunter- oder -aufgang zum Fotografieren kommt.</p>
<p>Es ist einfach gro&#223;artig, sich nach einem Sonnenaufgangsshooting auf die kleine Bank vor dem Leuchtturm zu setzen, einen Tee zu schl&#252;rfen und sich die Sonne auf das kalte Gesicht und die steifgefrorenen Fingern scheinen zu lassen. </p>
<p>Die weiten Salzwiesen liegen einsam vor einem. Nur ab und zu zerrei&#223;t das Bl&#246;ken eines Schafes die Ruhe. Auf dem R&#252;ckweg zum Auto kommen dann so langsam die ersten Touristen. Aber diese bemitleide ich immer, denn das Beste haben sie schon verpasst. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/1-Bild.jpg" rel="lightbox[56156]"><img title="Westerhever"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/1-Bild-650x430.jpg" alt="Westerhever" width="650" height="430" class="aligncenter size-medium wp-image-56164" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/4-Bild.jpg" rel="lightbox[56156]"><img title="Westerhever"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/4-Bild-650x433.jpg" alt="Westerhever" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-56165" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/6-Bild.jpg" rel="lightbox[56156]"><img title="Westerhever"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/6-Bild-650x433.jpg" alt="Westerhever" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-56166" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/7-Bild.jpg" rel="lightbox[56156]"><img title="Westerhever"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/7-Bild-650x433.jpg" alt="Westerhever" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-56167" /></a></p>
<p><em>&#220;brigens: Gleich um die Ecke befindet sich St. Peter Ording. Das ist aber ein ganz eigenes Kapitel und daf&#252;r folgt sicherlich noch ein toller Artikel.</em></p>
<p></p>
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		<title>Fotogenes Deutschland &#8211; Geroldsee</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 06:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht immer muss man als Landschaftsfotograf in die Ferne schweifen. Auch in Deutschland gibt es spektakul&#228;re Landschaften zu entdecken. Ich m&#246;chte hiermit nun eine Artikelserie beginnen, die den Fokus auf eben jene Landschaften legt, die mehr oder weniger vor unserer Haust&#252;r liegen. Als Auftakt stelle ich euch einen meiner Lieblingsorte in den deutschen Alpen vor: [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht immer muss man als Landschaftsfotograf in die Ferne schweifen. Auch in Deutschland gibt es spektakul&#228;re Landschaften zu entdecken. Ich m&#246;chte hiermit nun eine Artikelserie beginnen, die den Fokus auf eben jene Landschaften legt, die mehr oder weniger vor unserer Haust&#252;r liegen. Als Auftakt stelle ich euch einen meiner Lieblingsorte in den deutschen Alpen vor: Den Wagenbr&#252;chsee, besser bekannt als Geroldsee.</strong></p>
<p>Ich habe <a href="https://maps.google.de/maps?q=Gerold,+Kr%C3%BCn&#038;hl=de&#038;ie=UTF8&#038;ll=47.493081,11.217856&#038;spn=0.008293,0.021136&#038;sll=47.489499,11.215134&#038;sspn=0.016587,0.042272&#038;oq=gerold+&#038;hnear=Gerold,+Kr%C3%BCn&#038;t=m&#038;z=16" target="_blank">diesen Ort</a> in den letzten zwei Jahren zu jeder Jahreszeit besucht und in den unterschiedlichsten Stimmungen erlebt. Mal regnete es ununterbrochen, mal war der See in Nebel geh&#252;llt oder von Schnee bedeckt. Doch egal, wie das Wetter war, ich konnte immer mit einem besonderen Foto zur&#252;ckkehren. </p>
<p>Was den Geroldsee zu einem so sch&#246;nen Motiv macht, ist vor allem die Karwendelbergkette, die sich bei Windstille im See spiegelt. Zu Sonnenaufgang kann man auf einen gl&#252;henden Himmel hinter den Bergen hoffen, zu Sonnenuntergang gl&#252;hen die Berge selbst. Der Geroldsee ist der perfekte Ort, um Alpengl&#252;hen zu erleben. Zudem ist er von zahlreichen kleinen H&#252;tten umgeben, die sich sehr gut als Vordergrundmotive eignen.</p>
<p>Am liebsten fotografiere ich dort im Juni und Anfang Juli. Zu dieser Zeit besteht verst&#228;rkt die Chance auf Nebel, der morgens vom Barmsee her&#252;berzieht. </p>
<p>Man sollte sich aber immer fr&#252;h genug um eine Unterkunft bem&#252;hen. Die Gegend zwischen Garmisch Partenkirchen und Mittenwald ist im Sommer sehr beliebt bei Wanderern und im Winter bei Skifahrern. Deshalb sind viele Pensionen schon Wochen vorher ausgebucht &#8211; vielleicht hatte ich bislang aber auch nur immer ein schlechtes Timing. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/karwendelPano960.jpg" rel="lightbox[54853]"><img title="Colorful Dreaming"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/karwendelPano960.jpg" alt="Colorful Dreaming" width="960" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-55959" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/geroldsee-960.jpg" rel="lightbox[54853]"><img title="Equilibrium"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/geroldsee-960.jpg" alt="Equilibrium" width="960" height="723" class="aligncenter size-full wp-image-55961" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/gerold960.jpg" rel="lightbox[54853]"><img title="Morning Glory"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/gerold960.jpg" alt="Morning Glory" width="960" height="719" class="aligncenter size-full wp-image-55960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/karwendel960.jpg" rel="lightbox[54853]"><img title="Winter wonderland"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/karwendel960.jpg" alt="Winter wonderland" width="960" height="643" class="aligncenter size-full wp-image-55962" /></a></p>
<p>Zum Abschluss bleibt noch zu sagen: „Leave only footprints, take only photos.“ Und auf den sumpfigen Wiesen um den See sollte man am besten gar keine Spuren hinterlassen. Bei der F&#252;lle an Motiven ist das auch gar nicht n&#246;tig.</p>
<p></p>
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		<title>Tour durch die Bretagne</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 07:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mathias Rehberg</strong></p>Schroffe Landschaft, idyllische D&#246;rfer, leckeres Essen und nette Menschen: Das ist die Bretagne. Angespornt durch teils gro&#223;artige Bilder anderer Fotografen und durch die Liebe zur Natur entschieden meine Frau und ich uns, im Juni letzten Jahres einen Trip durch die Bretagne zu machen. Kein Pauschalurlaub an einem sonnigen Pl&#228;tzchen. Nein, dieses Mal sollte es anders [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mathias Rehberg</strong></p><p><strong>Schroffe Landschaft, idyllische D&#246;rfer, leckeres Essen und nette Menschen: Das ist die Bretagne. Angespornt durch teils gro&#223;artige Bilder anderer Fotografen und durch die Liebe zur Natur entschieden meine Frau und ich uns, im Juni letzten Jahres einen Trip durch die Bretagne zu machen.</strong></p>
<p>Kein Pauschalurlaub an einem sonnigen Pl&#228;tzchen. Nein, dieses Mal sollte es anders sein. Eines war klar: Wir wollten immer die K&#252;ste entlang und so nah wie m&#246;glich am Meer &#252;bernachten.</p>
<p>So entschlossen wir uns, unsere N&#228;chte im Zelt zu verbringen und unser Lager immer wieder an anderen Orten aufzuschlagen, ohne vorher Hotels oder Pensionen zu buchen. F&#252;r uns war das etwas vollkommen Neues und Aufregendes, zumal keiner von uns die Sprache versteht, geschweige denn spricht.</p>
<p><strong>Planung</strong></p>
<p>Ich fing also mit der Planung an. Ich besuchte zun&#228;chst mehrere Foren und Bilderdienste wie die Fotocommunity und 500px, um mir einen &#220;berblick zu verschaffen. Alle auch nur irgendwie relevanten Punkte &#252;bertrug ich in eine Karte bei GoogleMaps.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/1-Map.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-53997" alt="1-Map" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/1-Map-650x461.jpg" width="650" height="461" /></a></p>
<p>Danach habe ich die Orte priorisiert, vor allem nach pers&#246;nlichem Geschmack und dem voraussichtlichen Stand der Sonne. Denn ein gutes Landschaftsfoto lebt vom Licht.</p>
<p>Daf&#252;r hat mir das Tool <a href="http://www.suncalc.net" target="_blank">SunCalc</a> wertvolle Dienste geleistet. F&#252;r mein Smartphone nutze ich die App Sundroid.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/2-Sun-Calc.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-53998" alt="2-Sun-Calc" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/2-Sun-Calc-650x358.jpg" width="650" height="358" /></a></p>
<p>Zu guter Letzt habe ich alles ganz altmodisch in eine Karte &#252;bertragen. Das gab mir ein Gef&#252;hl der Sicherheit. Und das war auch gut so, denn die Karte haben wir dann mehr als alles andere benutzt. Wir hatten zwar auch ein Navigationsger&#228;t dabei, aber auf einer Landkarte l&#228;sst es sich doch anders sehen.</p>
<p><strong>Unterwegs</strong></p>
<p>Und los ging&#8217;s: Das Auto vollgepackt und von Hamburg nach Étretat in der Normandie in einem Ritt. Klar &#8211; Normandie ist nicht Bretagne, aber hier wollten wir unsere erste Nacht verbringen. Da wir wussten, dass wir nach der langen Fahrt platt sein w&#252;rden, haben wir uns f&#252;r die erste Nacht ein Hotel am Strand gesucht.</p>
<p>Dann ging es sofort ans Meer: Abschalten, genie&#223;en, die Seeluft einatmen, staunen. Der Abend war sensationell. Wir hatten einen Minigrill dabei und haben erst einmal am menschenleeren Steinstrand entspannt. Was f&#252;r ein gro&#223;artiger Moment.</p>
<p>Danach erkundeten wir die Felsen am Ende des Strandes. Kamera und Stativ waren immer dabei, man wei&#223; ja nie. Dann folgte ein toller Sonnenuntergang an kaum zu &#252;berbietender Kulisse.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/3-IMG_4023.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-53999" alt="3-IMG_4023" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/3-IMG_4023-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Am n&#228;chsten Tag fuhren wir weiter in die Bretagne. Unser erstes Ziel war Le Mont-Saint-Michel. Was hatte ich da schon f&#252;r tolle Bilder von gesehen und wie toll musste diese Location sein!</p>
<p>Nun, f&#252;r uns war es schlichtweg entt&#228;uschend. Warum? Es war von vorn bis hinten Baustelle. Und &#252;berall hat man nur die Hand aufgehalten und abkassiert. Okay, das ist sicherlich gerechtfertigt, denn der Ort muss irgendwie erhalten werden. Aber f&#252;r uns war das nichts.</p>
<p>Also haben wir uns im Anschluss einen Campingplatz bei Cancale gesucht. Traumhaft, direkt am Meer. Eine Aussicht, wie man sie besser von einem Hotel aus nicht haben k&#246;nnte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/4-IMG_5171.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-54000" alt="4-IMG_5171" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/4-IMG_5171-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Einen Tag sp&#228;ter trudelten wir in Le Gouffre ein. Diese Gegend ist ber&#252;hmt f&#252;r das Haus zwischen den Felsen.</p>
<p>Wirklich ein nettes Pl&#228;tzchen und sch&#246;n anzuschauen. Richtig interessant fand ich allerdings eher die schroffe Landschaft drumherum. Hier h&#228;tten wir uns stundenlang aufhalten k&#246;nnen.</p>
<div class="zwei"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/5-le_gouffre_20120725_1621475026.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-54001" alt="5-le_gouffre_20120725_1621475026" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/5-le_gouffre_20120725_1621475026-339x509.jpg" width="339" height="509" /></a><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/6-IMG_4148.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-54002" alt="6-IMG_4148" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/6-IMG_4148-339x511.jpg" width="339" height="511" /></a></div>
<p>Einen guten Campingplatz fanden wir schlie&#223;lich in der N&#228;he von Ploumanac’h an der Côte de Granit Rose. Somit stand das abendliche Ziel auch schon fest. Und das hatte es wirklich in sich.</p>
<p>Der Leuchtturm von Ploumanac’h ist absolut beeindruckend. Wir standen wahrscheinlich erst einmal eine Weile mit offenem Mund da. Was f&#252;r eine bizarre Landschaft. Zudem war es sehr st&#252;rmisch an diesem Abend. Die Brecher, die da &#252;ber den Atlantik rollten und mit gnadenloser Wucht an die Granitfelsen klatschten, lie&#223;en uns aus dem Staunen nicht wieder herauskommen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/7-IMG_4349.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-54003" alt="7-IMG_4349" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/7-IMG_4349-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Um hier zu guten Fotos zu kommen, sollte man auf jeden Fall ein Stativ nutzen. Der Wind war so stark, dass wahrscheinlich jede andere Form der Aufnahme vollkommen verwackelt gewesen w&#228;re.</p>
<p>Ein Stativ ist in meinen Augen unerl&#228;sslich f&#252;r die Landschaftsfotografie. So kann ich mich nach dem Einstellen der Blende oder Veschlusszeit in Ruhe um die Komposition k&#252;mmern oder mit Filtern hantieren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/8-IMG_4312.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-54004" title="8-IMG_4312" alt="8-IMG_4312" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/8-IMG_4312-650x974.jpg" width="650" height="974" /></a></p>
<p>Auch die n&#228;chsten Tage verbrachten wir in der Gegend, genauer gesagt bei Trebeurden an den Côtes d’Armor.</p>
<p>An einem Abend hatte ich das Gl&#252;ck, einen tollen Sonnenuntergang zu erleben. Meine Frau traf sich mit neuen Bekannten auf dem Campingplatz, so dass ich die Zeit ganz f&#252;r mich und meine Kamera hatte.</p>
<p>Fast h&#228;tte ich allerdings die Aufnahmen vergeigt, weil ich zuerst gar nicht wusste, wo ich mich positionieren sollte. So bin ich wie ein Verr&#252;ckter umhergerannt, um noch ein vern&#252;nftiges Motiv zu finden. Das ist dann die Strafe daf&#252;r, wenn man sich nicht richtig vorbereitet.</p>
<p>Trotzdem bin ich an einer sehr sch&#246;nen Stelle gelandet.</p>
<p>Vielleicht fragen sich ja einige von Euch, wie ich mit den teils sehr gro&#223;en Dynamikbereichen in meinen Fotos umgehe. Die Antwort ist ganz einfach: Grauverlaufsfilter. Dabei wird eine nach oben zunehmend abgedunkelte Scheibe vor das Objektiv gesteckt.</p>
<p>Wie das genau geht, k&#246;nnt Ihr in <a href="http://kwerfeldein.de/2012/03/03/filtereinsatz-in-der-landschaftsfotografie/">Raik Krotofils Artikel aus dem letzten Jahr</a> nachlesen, der hier bereits ausf&#252;hrlich zum Thema Grauverlaufsfilter eine m&#246;gliche Vorgehensweise beschrieben hat.</p>
<div class="zwei"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/9-IMG_4575.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-54005" alt="9-IMG_4575" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/9-IMG_4575-339x508.jpg" width="339" height="508" /></a></p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/10-IMG_4614.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-54006" alt="10-IMG_4614" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/10-IMG_4614-339x508.jpg" width="339" height="508" /></a></p>
</div>
<p>Man kann aber auch einfach meine Methode ausprobieren: Ich stelle meine Kamera auf Zeitautomatik, w&#228;hle meist eine Blende um f/11 und messe den Vordergrund ein. Als n&#228;chstes halte ich einen Filter so vor die Linse, dass der Himmel abgedunkelt wird. Testschuss.</p>
<p>Nun noch schnell das Histogramm pr&#252;fen und das Foto auf dem Display anschauen. So kann ich mich bestens und vor allem sehr schnell an die richtige Belichtung und den passenden Filter heranarbeiten.</p>
<p>So vergingen einige Tage, in denen wir ein paar tolle Orte und Landschaften besucht haben.</p>
<p>Morgens war ich fast nie fotografieren, da mir Regen oder grauer Himmel schon entgegenschlugen, sobald ich kurz aus dem Zelt sah. Also schnell wieder zuziehen, weitschlafen und den Urlaub genie&#223;en.</p>
<p>&#220;berhaupt haben wir alle Facetten von grau kennengelernt, die es im Himmel wohl so geben kann. Eines Morgens bin ich bei der Île Louët wider die Vernunft doch losgezogen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/11-IMG_4753.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-54007" alt="11-IMG_4753" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/11-IMG_4753-650x432.jpg" width="650" height="432" /></a></p>
<p>Es wurde aber nur immer grauer und von Sonne war nichts zu sehen. Kurzerhand wurden einige Ziele gekappt, da die Wettervorschau auch nichts Gutes erahnen lie&#223;.</p>
<p>So ging es quer durch die Bretagne und wir erreichten nach nicht allzu langer Fahrt den Wald von Huelgoat. Auch bei noch so schlechtem Wetter l&#228;sst es sich hier bestens aushalten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/12-IMG_4769.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-54008" alt="12-IMG_4769" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/12-IMG_4769-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Durch den Einsatz eines Polfilters konnte ich die Gr&#252;nt&#246;ne wunderbar verst&#228;rken und zudem die Reflexionen in den zahlreichen B&#228;chlein gut kontrollieren.</p>
<p>Aus Mangel an Campingpl&#228;tzen sind wir aber am gleichen Abend noch weitergefahren. Unser letztes gro&#223;es Ziel war die Halbinsel Crozon. Allein hier w&#252;rden wir beim n&#228;chsten Mal gern mindestens eine Woche bleiben. Es gibt so viel zu entdecken, dass es den Rahmen sprengen w&#252;rde, hier alles aufzuz&#228;hlen oder zu zeigen.</p>
<div class="zwei"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/13-IMG_4879.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-54009" alt="13-IMG_4879" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/13-IMG_4879-339x508.jpg" width="339" height="508" /></a></p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/14-IMG_4889.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-54010" alt="14-IMG_4889" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/14-IMG_4889-339x508.jpg" width="339" height="508" /></a></p>
</div>
<p>Es brauchte nicht viel, um das Wasser in diesem Foto verwischt darzustellen. Solche Effekte ergeben sich schon bei einer Verschlusszeit von 1/10 Sekunde. Unbedingte Voraussetzung war die Verwendung eines Stativs. Nasse F&#252;sse geh&#246;ren bei so einem Foto ebenfalls dazu. Die gelegentlichen Spritzer an der Kamera entfernte ich sofort mit einem Mikrofasertuch.</p>
<p>Zum Abschluss unseres wundervollen Urlaubs in der Bretagne sind wir noch f&#252;r ein paar Tage auf „unseren“ Campingplatz in Cancale zur&#252;ckgekehrt. An einem Morgen hatten wir noch einen tollen Sonnenaufgang, den ich nat&#252;rlich mitnehmen musste.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/15-IMG_5116.jpg" rel="lightbox[53983]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-54013" alt="15-IMG_5116" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/15-IMG_5116-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Ich hoffe, mein kleiner Bericht hat Euch gefallen. Wenn Ihr mehr Bilder sehen m&#246;chtet, besucht <a href="http://www.matze-photo.de" target="_blank">meine Webseite</a> oder <a href="http://www.facebook.com/pages/matze-photode/172145159465173" target="_blank">meine Facebookseite</a>.</p>
<p><em>Bei meiner Frau m&#246;chte ich mich auf diesem Wege auch ganz herzlich bedanken. Ohne ihr Verst&#228;ndnis w&#228;ren die meisten Fotos wohl nicht entstanden, denn wer will schon frierend und bibbernd im Wind sitzen und warten, bis der „Fotoheini“ endlich mit dem Knipsen fertig ist. So manches Mal hat sie mir auch in den Hintern getreten, damit ich noch ein paar gute Bilder mit nach Hause bringen kann.</em></p>
<p></p>
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		<title>Ausstellung: „Yamkela“ von Henrik Pfeifer</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 07:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aileen Wessely</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[adotion]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Schauspielerfotografen Henrik Pfeifer hat Marit 2011 bereits in einem Interview vorgestellt. Heute m&#246;chte ich Euch seine neuen Arbeiten mit sozial engagiertem Hintergrund vorstellen und seine n&#228;chste Ausstellung ans Herz legen. Vor einem Jahr war Henrik in Kapstadt, um dort mit Modellen zu arbeiten, so neue TESABilder zu machen und sie auszustellen. Doch alles kam [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Schauspielerfotografen Henrik Pfeifer hat Marit 2011 bereits <a href="http://kwerfeldein.de/2011/11/21/playboygeschichten-und-andere-dinge-im-gesprach-mit-schauspieler-fotograf-henrik-pfeifer/">in einem Interview vorgestellt</a>. Heute m&#246;chte ich Euch seine neuen Arbeiten mit sozial engagiertem Hintergrund vorstellen und seine n&#228;chste Ausstellung ans Herz legen.</strong></p>
<p>Vor einem Jahr war Henrik in Kapstadt, um dort mit Modellen zu arbeiten, so neue TESABilder zu machen und sie auszustellen. Doch alles kam anders als geplant: Am zweiten Tag seines Aufenthalts verschlug es ihn durch die Einladung eines befreundeten Regisseurs ins Township Dunoon. </p>
<div class="video">
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/40885459" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
</div>
<p>W&#228;hrend der Regisseur den Musiker Mazic Kondile begleitete und Aufnahmen f&#252;r dieses Portrait-Musikvideo machte, fing Henrik an, dort zu fotografieren &#8211; immer mehr Kinder kamen angelaufen und wollten auch fotografiert werden. Schon in diesem Moment sp&#252;rte Henrik, dass spannende Fotos entstanden und er begann, mit dem Gedanken zu spielen, wiederzukommen und etwas f&#252;r die Kinder zu tun.</p>
<blockquote><p>Als ich am n&#228;chsten Tag am Strand war, an dem viele Touristen und Models waren, kam mir alles so absurd vor. Hier besch&#228;ftigten sich die Menschen mit ihrer Br&#228;une, obwohl in der gleichen Stadt nur wenige Kilometer entfernt die Menschen in Blechh&#252;tten leben und Hunger haben &#8211; ich musste etwas tun.</p></blockquote>
<p>Er warf also seine Pl&#228;ne &#252;ber den Haufen und dachte sich, dass er, anstatt mit irgendwelchen Modellen an sch&#246;ne Locations zu fahren, er genau das ebenso gut mit den Kindern aus dem Township machen k&#246;nnte. Die Idee wuchs in nur wenigen Tagen, Henrik verschickte etwa 300 Mails an Bekannte, Freunde und Menschen, die er irgendwoher kannte. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/YAMKELA0005.jpg" rel="lightbox[54174]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/YAMKELA0005-650x436.jpg" alt="YAMKELA © Henrik Pfeifer" width="650" height="436" class="aligncenter size-medium wp-image-54208" /></a></p>
<p>So bekam er innerhalb von nur zwei Wochen 1.600 € Spenden f&#252;r seine spontane Idee zusammen. Von dem Geld konnte er einen kleinen Reisebus mit Fahrer mieten und mit den Kindern Ausfl&#252;ge machen. Mit dem Rest des Geldes bezahlte er Englischunterricht f&#252;r eine kleine Gruppe von M&#228;dchen. In Dunoon lernte er auch Yamkela, ein damals 11-j&#228;hrigens M&#228;dchen, kennen:</p>
<blockquote><p>Als ich ihr das erste Mal begegnete, sp&#252;rte ich sofort, dass es eine Verbindung zwischen uns gab und sie war auch immer in meiner N&#228;he, sobald ich in Dunoon war. Da ich keine Kinder habe und mir schon lange welche w&#252;nsche, dachte ich: Warum eigentlich nicht ein Kind in S&#252;dafrika?</p></blockquote>
<p>Yamkela hatte keinen Vater, also fragte Henrik ihre Mutter, was sie davon halten w&#252;rde, wenn er ihrer Tochter eine gute Schule bezahlen w&#252;rde. Yamkelas Oma meinte sofort: „Dann hat Yamkela ja jetzt endlich einen Vater.“ So ist Henrik sozusagen von der Familie adoptiert worden und hat jetzt eine Tochter in Kapstadt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/YAMKELA0010.jpg" rel="lightbox[54174]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/YAMKELA0010.jpg" alt="YAMKELA © Henrik Pfeifer" width="600" height="899" class="alignleft size-full wp-image-54210" style="width: 49.4%" /></a><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/YAMKELA0004.jpg" rel="lightbox[54174]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/YAMKELA0004.jpg" alt="YAMKELA0004" width="600" height="913" class="alignnone size-full wp-image-54207" style="width: 48.6%" /></a></p>
<p>Zur&#252;ck in Deutschland hat Henrik den Verein <a href="http://www.facebook.com/pages/Learn-Travel-eV/525324484165729" target="_blank">Learn &#038; Travel e.V.</a> gegr&#252;ndet, um weiter Geld zu sammeln, mit dem den Kindern im Township Dunoon Englischunterricht finanziert wird. Ein langfristiges Ziel ist es, daf&#252;r eine feste Lehrerstelle einrichten zu k&#246;nnen. </p>
<p>Unabh&#228;ngig von der Gr&#252;ndung des Vereins hat Henrik vor ein paar Monaten angefangen, mit Wachsmalstiften zu experimentieren und dabei eine neue Technik zur Weiterverarbeitung seiner Fotos f&#252;r sich entdeckt, die er „Waxwork“ nennt.</p>
<p>Die Technik werden einige von Euch noch aus dem Kindergarten oder der Grundschule kennen: Man malt bunte Farbverl&#228;ufe, &#252;bermalt diese fl&#228;chig mit schwarzem Wachsmalstift und legt anschlie&#223;end die untere Farbschicht durch Kratzen teilweise wieder frei. </p>
<p>Das Gleiche macht Henrik nun mit seinen Fotos und sieht darin auch eine Parallele zu seinen TESABildern. Beide Verfremdungstechniken f&#252;gen den urspr&#252;nglichen Fotos eine weitere Ebene hinzu. Sie werden &#252;berdeckt und es ensteht eine mehrschichtige Wahrnehmung, fast Dreidimensionalit&#228;t.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/YAMKELA0008.jpg" rel="lightbox[54174]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/YAMKELA0008-650x434.jpg" alt="YAMKELA © Henrik Pfeifer" width="650" height="434" class="aligncenter size-medium wp-image-54209" /></a></p>
<p>Mit den ersten Waxworks, die Henrik nun aus Fotos der Kinder aus Dunoon gemacht hat, wird es in der n&#228;chsten Woche eine Ausstellung in der kleinen Galerie f&#252;r S&#252;dafrikanisches Design und Kunst „dkhoi“ in M&#252;nchen geben. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Bilder werden dem Verein und damit direkt den Kindern auf den Bildern zugute kommen.</p>
<p>Zur Ausstellung am 21. Februar ab 17 Uhr wird Henrik Pfeifer als K&#252;nstler anwesend sein und hofft, viele Bilder verkaufen zu k&#246;nnen. Ihr d&#252;rft nat&#252;rlich auch einfach so vorbei kommen, ohne etwas zu spenden oder zu kaufen &#8211; es wird auch s&#252;dafrikanische Snacks und Wein geben.</p>
<p><strong>Ausstellung</strong></p>
<p>YAMKELA &#8211; Waxworks von Henrik Pfeifer<br />
Zeit: 21. Februar 2013 ab 17 Uhr<br />
Ort: dkhoi, Bergmannstra&#223;e 52, 80339 M&#252;nchen</p>
<p></p>
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