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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Natur</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Bildvorstellung: The Rise</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildvorstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bild, das ich vorstellen m&#246;chte, zeigt eine Ansammlung von Bl&#228;ttern, die langsam vertrocknen und durch irgendeine Kraft so angeordnet wurden, dass sie eine fremdartige Skulptur ergeben. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie sehr ich mich dar&#252;ber gefreut hatte, diese Struktur zu entdecken. Ich wei&#223; bis heute nicht, ob sie als Ganzes Teil [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Bild, das ich vorstellen m&#246;chte, zeigt eine Ansammlung von Bl&#228;ttern, die langsam vertrocknen und durch irgendeine Kraft so angeordnet wurden, dass sie eine fremdartige Skulptur ergeben. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie sehr ich mich dar&#252;ber gefreut hatte, diese Struktur zu entdecken.</strong></p>
<p>Ich wei&#223; bis heute nicht, ob sie als Ganzes Teil einer Pflanze war oder ob der Wind und die Naturkr&#228;fte sie dort einfach neben einer Hecke so arrangiert hatten. Die ganze Fototour an diesem Tag entstand aus einem Experiment: Ich wollte an einen Ort fahren, an dem ich normalerweise keine Bilder machen w&#252;rde und dort nach Dingen suchen, die es zu fotografieren gibt. Mein Auge daf&#252;r schulen, Motive zu finden und festzuhalten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/rise_web.jpg" rel="lightbox[59297]"><img title="© Sebastian Baumer"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/rise_web.jpg" alt="© Sebastian Baumer" width="799" height="1200" class="aligncenter size-full wp-image-59298" /></a></p>
<p>„The Rise“ ist im Anschluss <a href="http://r3art.prosite.com/6271/271798/gallery/ripe-%28with-decay%29" target="_blank">Teil einer ganzen Serie</a> geworden, die bis heute noch weiter w&#228;chst (sic!). W&#228;hrend die meisten Naturfotografen, die ich kenne, im Fr&#252;hling und Sommer ihre Kameras auspacken und wild nach drau&#223;en laufen, um Bl&#252;mchenbilder zu machen (was ich nat&#252;rlich auch tue), habe ich mir angew&#246;hnt, meinen Schwerpunkt auf den Herbst und den Anfang des Jahres zu setzen. </p>
<p>Ich gehe dann in Parks, in den Wald oder einfach an irgendeinen Ort, an dem Pflanzen wachsen und beobachte, was passiert, wenn die Bl&#228;tter von den B&#228;umen fallen, die Blumen verwelken, die Bl&#252;ten langsam verbl&#252;hen oder wie die Flora aussieht, wenn sie nach dem Winter wieder aus der Schneedecke hervorkriecht. Ich versuche, diese ganz eigent&#252;mlichen Formen des Verfalls einzufangen, die meiner Meinung nach nicht weniger beeindruckend als die Bl&#252;tezeit sind und zus&#228;tzlich viel ungew&#246;hnlicher wirken, weil man sie nicht so oft auf Fotos vorgef&#252;hrt bekommt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/rise_ausschnitt.jpg" rel="lightbox[59297]"><img title="© Sebastian Baumer"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/rise_ausschnitt.jpg" alt="© Sebastian Baumer" width="900" height="600" class="aligncenter size-full wp-image-59300" /></a></p>
<p>Die Bearbeitung und die Technik, die hinter „The Rise“ stehen, sind nicht gro&#223; der Rede wert. Es ist technisch auch gar kein gutes Makrofoto (heute w&#252;rde ich beispielsweise wohl die Spitze mit in den Fokus nehmen). Ich sah das Bild schon in schwarzwei&#223;, als ich es aufnahm und habe es mit meiner &#252;blichen Schwarzwei&#223;konvertierung bearbeitet. Diese ist sehr stark darauf ausgelegt, die Details hervorzuheben und auch die Kontraste zu verst&#228;rken. Zus&#228;tzlich habe ich ihm einen leichten Sepia-Ton und eine K&#246;rnung f&#252;r einen analogeren Look gegeben. Es verst&#228;rkt den Effekt, es hier mit einer Art abstrakten Installation zu tun zu haben.</p>
<p>Auf Facebook schrieb ich unter das dazugeh&#246;rige Album, <a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.178946319226.125156.596364226&#038;type=1&#038;l=4a98ab3057" target="_blank">in das ich neue Bilder aus der Reihe oft hochlade</a>, den Satz „Ich sehe tote Pflanzen“. Eine Anspielung auf einen Film, die eigentlich zun&#228;chst nur als spontaner Witz &#252;ber mein eigenes Projekt gemeint war &#8211; Witze &#252;ber sich selbst machen zu k&#246;nnen, ist eine sehr wichtige Eigenschaft, glaube ich.</p>
<p>Je l&#228;nger ich &#252;ber den Satz nachdenke, desto besser beschreibt er aber doch sehr pr&#228;zise, was das Projekt und das Bild sagen wollen: Als Fotograf die Dinge zu sehen versuchen, die sonst nicht gesehen werden, seinen ganz eigenen Blick auf die Welt zeigen. </p>
<p>Der Tag, an dem ich das Bild „The Rise“ und die ersten anderen Fotos aus der Reihe aufnahm, war ein grauer Herbsttag im Oktober. Ich lief durch das Industriegebiet der Stadt, in der ich damals wohnte und machte Bilder von einem kargen Gestr&#252;pp, als ein &#228;lterer Passant an mir vorbeilief, mein Treiben beobachtete und fragte: „Was bilden Sie denn da ab? Da ist doch nichts.“ </p>
<p>Genau dieses Nichts, das im normalen Kontext Nicht-Wahrgenommene will ich mit der Reihe einfangen, denn ihm wohnt meiner Meinung nach eine sehr fremdartige Sch&#246;nheit inne. Pflanzen wissen, <a href="http://raventhird.de/blog/?p=8169" target="_blank">wie man elegant stirbt</a>.</p>
<p></p>
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		<title>Der Fr&#252;hling: Neues Leben &#252;berall</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 08:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[fauna]]></category>
		<category><![CDATA[flora]]></category>
		<category><![CDATA[frühling]]></category>
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		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Hermann Hirsch</strong></p>„Alles freuet sich und hoffet, wenn der Fr&#252;hling sich erneut.“ &#8211; Friedrich Schiller Gezwitscher klingt von &#252;berall her, ein feiner Duft von frischem Gras und den ersten Blumen liegt in der Luft. Es ist Fr&#252;hling! Nichts ist so erfrischend wie diese jahreszeitliche Erneuerung der Natur. W&#228;hrend die letzten Schneereste schmelzen und die Temperaturen tags&#252;ber den [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Hermann Hirsch</strong></p><blockquote><p>„Alles freuet sich und hoffet, wenn der Fr&#252;hling sich erneut.“ &#8211; Friedrich Schiller
</p></blockquote>
<p class="zuruf"><strong>Gezwitscher klingt von &#252;berall her, ein feiner Duft von frischem Gras und den ersten Blumen liegt in der Luft. Es ist Fr&#252;hling! Nichts ist so erfrischend wie diese jahreszeitliche Erneuerung der Natur. W&#228;hrend die letzten Schneereste schmelzen und die Temperaturen tags&#252;ber den einstelligen Bereich verlassen, sprie&#223;t &#252;berall neues Leben hervor.</strong></p>
<p>Auch f&#252;r die Naturfotografen ist der Fr&#252;hling eine wunderbare Zeit. Die V&#246;gel singen und balzen um die Wette und w&#228;hrend die M&#228;nnchen um die Gunst der Weibchen buhlen, hat der Fotograf jedes Jahr aufs Neue die M&#246;glichkeit und Chance, dieses Gebaren festzuhalten. Es ist ein faszinierendes Schauspiel, das sich jedes Jahr von Neuem abspielt. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Trailer-Fr&#252;hling22.jpg" rel="lightbox[56030]"><img title="Fr&#252;hling © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Trailer-Fr&#252;hling22-650x433.jpg" alt="Fr&#252;hling © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-56048" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC2147.jpg" rel="lightbox[56030]"><img title="© Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC2147-650x434.jpg" alt="© Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch" width="650" height="434" class="alignnone size-medium wp-image-56041" /></a></p>
<p>Bei den V&#246;geln ist das Fr&#252;hjahr gepr&#228;gt von der R&#252;ckkehr aus den &#220;berwinterungsgebieten. Kaum im Brutgebiet angekommen, beginnt der Streit um die besten Reviere. Die M&#228;nnchen singen sich die Seele aus dem Leib und versuchen, die weiblichen V&#246;gel mit sogenannten Brautgeschenken zu beeindrucken. </p>
<p>Es gibt aber auch V&#246;gel, die nicht durch ihren Gesang auf sich aufmerksam machen, sondern andere Arten und Weisen finden, auf sich aufmerksam zu machen. Der Flussregenpfeifer ist ein Beispiel daf&#252;r: Das M&#228;nnchen plustert sich auf, spreizt das Seitengefieder und l&#228;sst es seltsam h&#228;ngen. Dies wird durch eigent&#252;mliche Bewegungen unterst&#252;tzt. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Flussregenpfeifer_Clip_024.jpg" rel="lightbox[56030]"><img title="Flussregenpfeifer © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Flussregenpfeifer_Clip_024-650x432.jpg" alt="Flussregenpfeifer © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch" width="650" height="432" class="alignnone size-medium wp-image-56043" /></a></p>
<p>Auch bei den S&#228;ugetieren beginnt im Fr&#252;hjahr der Zyklus der Fortpflanzung von Neuem. &#220;berall werden nun Tierkinder geboren, sei es bei den Wildschweinen, den Hirschen oder den Rehen. </p>
<p>Letztere legen ihre Kitze im hohen Gras der Wiesen ab, wo sie in den ersten Wochen, ohne sich zu bewegen, vollkommen von der Mutter abh&#228;ngig sind. Dieses Verharren f&#252;hrt teilweise zu schrecklichen Ereignissen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/WDR-Kitz.jpg" rel="lightbox[56030]"><img title="Kitz © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/WDR-Kitz-650x432.jpg" alt="Kitz © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch" width="650" height="432" class="alignnone size-medium wp-image-56044" /></a></p>
<p>N&#228;mlich dann, wenn die gro&#223;en M&#228;hmaschinen durch die Wiesen fahren, um die erste Mahd einzufahren. Kitze fliehen nicht und wenn zuvor die Wiese nicht durchsucht wurde, zerst&#246;rt das dumpfe Ger&#228;usch eines stockenden M&#228;hwerks die Idylle der Natur. </p>
<p>Von alledem bekommen die jungen Uhus im entfernten Steinbruch nichts mit. Sie sind bereits im April geschl&#252;pft und verharren die erste Zeit in der Brutnische. Wenn es w&#228;rmer wird und sie bereits ausreichend gro&#223; sind, verlassen sie diese und sitzen zumeist gemeinsam an einer Stelle und &#252;ben das Fl&#252;gelschlagen, w&#228;hrend sie auf die n&#228;chste F&#252;tterung durch die Mutter warten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/D-NRW-Uhu-Jungv&#246;gel2.jpg" rel="lightbox[56030]"><img title="Uhu-Jungv&#246;gel © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/D-NRW-Uhu-Jungv&#246;gel2-650x434.jpg" alt="Uhu-Jungv&#246;gel © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch" width="650" height="434" class="alignnone size-medium wp-image-56045" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/D-NRW-Waldkauz-&#196;stling04.jpg" rel="lightbox[56030]"><img title="Waldkauz &#196;stling © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/D-NRW-Waldkauz-&#196;stling04-650x430.jpg" alt="Waldkauz &#196;stling © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch" width="650" height="430" class="alignnone size-medium wp-image-56046" /></a></p>
<p>Nicht ganz so sicher sind die jungen Waldk&#228;uze, die in der sogenannten &#196;stlingszeit das sichere Nest verlassen m&#252;ssen, um fliegen zu lernen. In dieser Zeit k&#246;nnen sie nur klettern und sind somit den Gefahren durch F&#252;chse oder freilaufende Hunde schutzlos ausgesetzt. </p>
<p>F&#252;r uns Naturfotografen ist das Fr&#252;hjahr die wohl sch&#246;nste Zeit im Jahr. Es gibt Motive im &#220;berfluss und oft wei&#223; man nicht einmal, wo man als erstes anfangen soll. Da hilft nur eines: Konzentration auf einige Themen und diese Projekte konsequent durchziehen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Trailer-Fr&#252;hling06.jpg" rel="lightbox[56030]"><img title="Fr&#252;hling © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/Trailer-Fr&#252;hling06-650x433.jpg" alt="Fr&#252;hling © Kevin Winterhoff &amp; Hermann Hirsch" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-56047" /></a></p>
<p>Nur so k&#246;nnen ausdrucksvolle Bilder entstehen, die das Leben der Tiere in vielf&#228;ltiger Weise darstellen. Dieses Jahr haben wir uns den Dachs vorgenommen, bereits jetzt suchen wir wieder nach besetzten Bauen, denn schon bald beginnt die Zeit: </p>
<p><em>Dann bl&#252;ht das Schneegl&#246;ckchen wieder, es wird w&#228;rmer und Gezwitscher liegt in der Luft&#8230;</em></p>
<p></p>
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		<title>Europ&#228;ischer Naturfotograf des Jahres 2012</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2013/02/22/europaischer-naturfotograf-des-jahres-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 06:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Naturfotograf des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft Deutscher Tierfotografen]]></category>
		<category><![CDATA[gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[„Europ&#228;ischer Naturfotograf des Jahres“ hei&#223;t der Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT), der immer wieder beeindruckende, zum Teil unglaubliche Ergebnisse pr&#228;sentiert. Von jagenden Geparden &#252;ber meditierende Affen bis hin zu Mikroskopaufnahmen von Korallensand; staunend sehe ich mir immer wieder diese facettenreichen, starken Bilder an, die die Sch&#246;nheit und Einzigartigkeit unserer Welt festhalten. „Thomsongazelle im Fokus“ [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Europ&#228;ischer Naturfotograf des Jahres“ hei&#223;t der Wettbewerb der <a href="http://www.gdtfoto.de/" target="_blank">Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT)</a>, der immer wieder beeindruckende, zum Teil unglaubliche Ergebnisse pr&#228;sentiert.</strong></p>
<p>Von jagenden Geparden &#252;ber meditierende Affen bis hin zu Mikroskopaufnahmen von Korallensand; staunend sehe ich mir immer wieder diese facettenreichen, starken Bilder an, die die Sch&#246;nheit und Einzigartigkeit unserer Welt festhalten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K2_03_Gregoire_Bouguereau_Thomsongazelle_im_Fokus1.jpg" rel="lightbox[54324]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K2_03_Gregoire_Bouguereau_Thomsongazelle_im_Fokus1-650x426.jpg" alt="Focusing on Thomson’s gazelles" width="650" height="426" class="alignleft size-medium wp-image-54328" /></a><br />
<font size="2" color="#666666">„Thomsongazelle im Fokus“ von Grégoire Bouguereau – Frankreich</font></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K8_04_David_Maitland_Korallensand.jpg" rel="lightbox[54324]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K8_04_David_Maitland_Korallensand-650x433.jpg" alt="David_Maitland_Korallensand" width="650" height="433" class="alignleft size-medium wp-image-54329" /></a><br />
<font size="2" color="#666666">„Korallensand“ von David Maitland – Gro&#223;britannien</font></p>
<p>Dieses Jahr ging der finnische Fotograf Tommy Vikars als Gesamtsieger hervor. Mit seinem Bild „Der Sterngucker“ setzte er sich gegen die anderen rund 12.500 eingereichten Arbeiten von Fotografen aus 27 L&#228;ndern durch. </p>
<blockquote><p>Es war in der Dunkelheit oft nur sehr schwer zu erkennen, was sich am Futterplatz abspielte und so misslangen viele Bilder. Oft bewegten sich die Tiere w&#228;hrend der langen Belichtung zu schnell oder in eine falsche Richtung.</p></blockquote>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/Gesamtsieger_Tommy_Vikars_Der_Sterngucker1.jpg" rel="lightbox[54324]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/Gesamtsieger_Tommy_Vikars_Der_Sterngucker1-650x433.jpg" alt="Gesamtsieger_Tommy_Vikars_Der_Sterngucker" width="650" height="433" class="alignleft size-medium wp-image-54325" /></a><br />
<font size="2" color="#666666">„Sterngucker“ von Tommy Vikars &#8211; Finnland</font></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K2_07_Jasper_Doest_Entspannung.jpg" rel="lightbox[54324]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K2_07_Jasper_Doest_Entspannung-650x432.jpg" alt="Jasper_Doest_Entspannung" width="650" height="432" class="alignleft size-medium wp-image-54327" /></a><br />
<font size="2" color="#666666">„Entspannung“ von Jasper Doest – Niederlande</font></p>
<p>Der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen geht es bei diesem Wettbewerb nicht nur um gute Fotos, sondern vor allem darum, den Sinn f&#252;r Natur anzuregen und f&#252;r den Erhalt von Arten und Lebensr&#228;umen zu werben. Deshalb unterst&#252;tzt auch das Bundesamt f&#252;r Naturschutz diesen Wettbewerb. </p>
<p>Wie zuvor werden die Gewinnerbilder in diesem Jahr erneut im Rahmen einer Wanderausstellung in neun verschiedenen St&#228;dten ausgestellt. Der Eintritt ist wie immer kostenlos, da die Ausstellungen in &#246;ffentlich zug&#228;nglichen Hauptbahnh&#246;fen stattfinden. Zudem wird ein hochwertiger Katalog zur Ausstellung in den Bahnhofsbuchhandlungen erh&#228;ltlich sein.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K6_01_Cristobal_Serrano_Perez_Verfolgungsjagd.jpg" rel="lightbox[54324]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K6_01_Cristobal_Serrano_Perez_Verfolgungsjagd-650x433.jpg" alt="Cormorant and Grunts, State of Baja California within Mexico" width="650" height="433" class="alignleft size-medium wp-image-54332" /></a><br />
<font size="2" color="#666666">„Verfolgungsjagd“ von Cristobal Serrano – Spanien</font></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K1_10_Jerome_Guillaumot_Ruecken_Front_Ruecken.jpg" rel="lightbox[54324]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/K1_10_Jerome_Guillaumot_Ruecken_Front_Ruecken-650x431.jpg" alt="erome_Guillaumot_Ruecken_Front_Ruecken" width="650" height="431" class="alignleft size-medium wp-image-54356" /></a><br />
<font size="2" color="#666666">„R&#252;cken Front R&#252;cken“ von Jérôme Guillaumot – Frankreich</font></p>
<p><strong>Die Termine</strong></p>
<ul>
<li><strong>Erfurt Hbf</strong> &#8211; 11. &#8211; 21. M&#228;rz 2013</li>
<li><strong>Berlin Hbf</strong> 3. &#8211; 12. April 2013 ?</li>
<li><strong>Dresden-Neustadt</strong> 30. April &#8211; 11. Mai 2013</li>
<li><strong>Kassel Hbf</strong> 15. &#8211; 31. Mai 2013</li>
<li><strong>K&#246;ln Hbf</strong> 11. &#8211; 23. Juni 2013</li>
<li><strong>Mannheim Hbf</strong> 1. &#8211; 10. Juli 2013</li>
<li><strong>Karlsruhe Hbf</strong> 13. &#8211; 25. August 2013</li>
<li><strong>Frankfurt (Main) Hbf</strong> 21. &#8211; 31. Oktober 2013</li>
<li><strong>D&#252;sseldorf Hbf</strong> 4. &#8211; 13.  November 2013</li>
</ul>
<p>Ihr habt selbst &#228;hnlich beeindruckende Fotos auf Eurem Rechner? Dann <a href="http://www.gdtfoto.de/downloads/enj_13_ausschreibung_deu.pdf" target="_blank">bewerbt Euch</a> als „Europ&#228;ischer Naturfotograf des Jahres 2013“ bis zum <strong>1. April 2013.</strong> Wir dr&#252;cken Euch die Daumen und freuen uns auf neue atemberaubende Bilder!</p>
<p></p>
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		<title>Im Gespr&#228;ch mit Astrofotograf Sylvain Girard</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 06:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aileen Wessely</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute nehmen wir uns wieder einem fotografischen Genre an, das kaum verbreitet, aber deshalb mitnichten weniger interessant ist. Wer hat nicht schon einmal einen Moment erlebt, in dem er fasziniert in die n&#228;chtlichen Weiten des Himmels geschaut hat, in denen Abermillionen Sterne und Galaxien zu sehen sind? Genau diesen, weit entfernten Ph&#228;nomenen nimmt sich der [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute nehmen wir uns wieder einem fotografischen Genre an, das kaum verbreitet, aber deshalb mitnichten weniger interessant ist. Wer hat nicht schon einmal einen Moment erlebt, in dem er fasziniert in die n&#228;chtlichen Weiten des Himmels geschaut hat, in denen Abermillionen Sterne und Galaxien zu sehen sind?</strong></p>
<p>Genau diesen, weit entfernten Ph&#228;nomenen nimmt sich der Franzose <a href="http://www.zesly.net/" target="_blank">Sylvain Girard</a> an, der etwas aus dem N&#228;hk&#228;stchen &#252;ber Philosophie und auch Technik plaudert. </p>
<p><em>Um in den optimalen Genuss seiner Fotos zu kommen, empfehlen wir dringend, die Bilder ganz gro&#223; in der Lightbox zu betrachten, da die verkleinerte Anzeige hier leider bei den besonders detaillierten Bildern zu Artefakten f&#252;hrt!</em></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/M31-20110930.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/M31-20110930-650x425.jpg" alt="" title="M31 - Adromeda Galaxy © Sylvain Girard" width="650" height="425" class="aligncenter size-medium wp-image-52987" /></a></p>
<p><strong>Hallo Sylvain. Danke, dass Du Dir die Zeit f&#252;r ein Interview mit uns nimmst. Zuerst, erz&#228;hl uns doch mal ein bisschen was &#252;ber Dich: Wer bist Du, was machst Du?</strong></p>
<p>Ich bin ein Astro- und Landschaftsfotograf. Schon seit meiner Kindheit war ich von Astronomie begeistert. Mein erstes Teleskop hatte ich im Alter von 12 Jahren. 2006 kaufte ich mir dann eine DSLR f&#252;r Astrofotografie. </p>
<p>Sie lie&#223; mich auch die normale &#8211; taghelle &#8211; Welt neu entdecken und meine Liebe f&#252;r Natur und das Wandern brachten mich zur Landschaftsfotografie. Nun, wenn der Himmel klar und ohne Mond ist, fotografiere ich Objekte, die tief im Himmel versteckt sind. Und in der &#252;brigen Zeit wandere ich in den Bergen und betreibe dort Landschaftsfotografie.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/pleiades-PI-20101211.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/pleiades-PI-20101211-650x433.jpg" alt="" title="The Seven Sisters © Sylvain Girard" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-52994" /></a></p>
<p><strong>Warum Astronomie? Was fasziniert Dich an Sternen und Nebeln?</strong></p>
<p>Das ist eine sehr gute Frage! Tats&#228;chlich wei&#223; ich es nicht so richtig. Ich denke, ich war schon immer fasziniert von Dingen, die dahinter sind: Hinter einem Wald, hinter einem Berg, hinter dem, was meine Augen sehen k&#246;nnen. Die Unermesslichkeit des Universums bietet eine riesige Anzahl an M&#246;glichkeiten.</p>
<p>Wenn wir mit den Augen durch ein Teleskop eine Galaxie betrachten, sehen wir nur einen undeutlichen, verschwommenen Punkt. Das ist weit entfernt von dem Anblick, den ein Foto bietet. Dieser undeutliche Punkt wird von Billionen von Sternen geformt. Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass die meisten Sterne auch Planeten haben, einige von ihnen k&#246;nnten bewohnbar sein. Wie viele Zivilisationen k&#246;nnten da drau&#223;en sein? Und das ist nur ein Beispiel.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/m33-20100911.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/m33-20100911-650x429.jpg" alt="" title="M33 - The Triangulum Galaxy © Sylvain Girard" width="650" height="429" class="aligncenter size-medium wp-image-52988" /></a></p>
<p><strong>Anders als die meisten anderen fotografischen Genres hat die Astronomie nur einen einzigen Himmel, in den wir alle hinaufschauen und es gibt auch nur eine Perspektive daf&#252;r. F&#252;hlst Du diese Grenzen? Gibt es Dinge in der Astrofotografie, die das ausgleichen?</strong></p>
<p>Ja, manchmal nehme ich diese Grenzen wahr und frage mich, was ich wohl tun werde, wenn ich einmal jedes Objekt fotografiert haben sollte, das ich fotografieren kann. Aber wenn man bedenkt, dass ich eine ganze Nacht f&#252;r ein einziges Foto brauche, habe ich noch viel Arbeit vor mir!</p>
<p>Die wichtigste Einschr&#228;nkung f&#252;r mich ist der k&#252;nstlerische Aspekt. Astrofotografie ist ziemlich technisch und es gibt wenig Raum f&#252;r k&#252;nstlerische &#220;berlegungen. Man kann nicht mit Tiefensch&#228;rfe spielen, weil alle Objekte praktisch in der Unendlichkeit angeordnet sind und die Kompositionen etwas simpel sind.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/m51-20110408.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/m51-20110408-650x433.jpg" alt="" title="M51 &amp; Cie © Sylvain Girard" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-52989" /></a></p>
<p>Meistens besteht die Komposition daraus, das jeweilige Objekt in der Mitte des Bildes zu platzieren. Ich versuche, mit Kompositionen zu spielen, indem ich die Bildgegenst&#228;nde au&#223;erhalb der Mitte positioniere, die Drittel-Regel anwende oder mit etwas anderem optisch ein Gegengewicht ins Spiel bringe. Eine kleine Galaxie in der unermesslichen Weite eines Sternenfeldes oder ein Nebel inmitten von Staub, zum Beispiel.</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Sky" target="_blank">Deep-Sky</a>-Fotografie kann spezialisiert werden. Was ich tue, nennt sich Wide-Field-Abbildung. Ich benutze kurze Brennweiten, um gro&#223;e Teile des Himmels aufzunehmen. Nunja, man sollte es vom astrofotografischen Standpunkt aus bewerten, denn die Brennweiten, die ich benutze &#8211; 387mm und 530mm &#8211; sind f&#252;r die traditionelle Fotografie nat&#252;rlich schon sehr lang. </p>
<p>Einige Astrofotografen benutzen Filter, um Falschfarbenaufnahmen zu machen, andere nutzen lange Brennweiten, bis zu mehreren Metern, um detaillierte Bilder von kleinen Objekten wie Galaxien und planetarischen Nebeln zu machen. Der Fortschritt der digitalen Abbildungstechniken erlaubt uns, Bilder zu machen, die selbst f&#252;r professionelle Observatorien vor 10 oder 15 Jahren v&#246;llig unm&#246;glich waren. Wir entdecken also Teile des Himmels ganz neu.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ngc6960-20110827.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ngc6960-20110827-650x433.jpg" alt="" title="NGC6960 - Smal Veil Nebula © Sylvain Girard" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-52992" /></a></p>
<p><strong>Wie bereitest Du eine Session vor? Wie w&#228;hlst Du Deine Motive aus?</strong></p>
<p>Ich w&#228;hle meine Motive vor allem abh&#228;ngig von der Jahreszeit. Man kann Orion nicht im Sommer fotografieren, weil er einfach nicht sichtbar ist. Der Fr&#252;hling ist die Galaxien-Jahreszeit und der Sommer ist am besten f&#252;r Nebel und die Milchstra&#223;e geeignet. Das Zielobjekt muss f&#252;r eine m&#246;glichst lange Zeitspanne der Nacht sichtbar sein. </p>
<p>Ich benutze auch Astronomie-Softwares wie <a href="http://www.ap-i.net/skychart/start" target="_blank">Cartes du Ciel</a>, <a href="http://wikisky.org/" target="_blank">WIKISKY</a> oder <a href="http://www.worldwidetelescope.org/" target="_blank">Microsoft WorldWide Telescope</a>, um meine Zielobjekte auszusuchen, zu planen, wie ich sie ins Format setze und um ihre Sichtbarkeit zu &#252;berpr&#252;fen. </p>
<p>Wenn der Neumond sich n&#228;hert, beginne ich, das Wetter im Auge zu behalten. Wenn der Himmel klar ist, packe ich meine Ausr&#252;stung ins Auto und fahre zu einem meiner f&#252;r Astrofotografie tauglichen Orte in den Bergen, wo es keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung" target="_blank">Lichtverschmutzung</a> gibt. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ngc6946-20110830.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ngc6946-20110830-650x433.jpg" alt="" title="NGC6946 Firework and NGC6939 © Sylvain Girard" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-52991" /></a></p>
<p><strong>Wahrscheinlich ist die eigene Ausr&#252;stung in der Astrofotografie wichtiger als in vielen anderen Genres. Hast Du ein paar Tipps f&#252;r Anf&#228;nger?</strong></p>
<p>Ja, die Ausr&#252;stung ist wichtig und kann auch schnell teuer werden. Die Qualit&#228;t des verf&#252;gbaren Himmels und die Erfahrung des Astrofotografen kann auch gro&#223;e Unterschiede machen. Aber man kann mit einem relativ g&#252;nstigen Teleskop anfangen. Ein 150/750mm Newton-Teleskop mit parallaktischer Montierung und eine g&#252;nstige DSLR sind ein guter Anfang f&#252;r die Deep-Sky-Fotografie. Damit habe ich auch angefangen.</p>
<p>Man kann es gut schrittweise aufbauen: Man beginnt erst damit, f&#252;r ein paar Hundert Euro ein Teleskop zu kaufen und Erfahrung in der Beobachtung astronomischer Ph&#228;nomene im Allgemeinen zu sammeln. Ich denke, dass es sinnvoll ist, eine solide Erfahrung in der Beobachtung zu haben, bevor man mit der Fotografie beginnt.</p>
<p>Danach versucht man sich am Fotografieren mit der DSLR, die man schon hat oder kauft sich eine g&#252;nstige. Alles, was man an diesem Punkt noch braucht, ist ein Fotoadapter vom Teleskop auf den T2-Anschluss und ein T2-Adapter auf das eigene Kamera-Bajonett.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/NGC2264_20110205.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/NGC2264_20110205-650x433.jpg" alt="" title="NGC2264 - A Cone And A Christmas Tree © Sylvain Girard" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-52990" /></a></p>
<p>Wenn man dann immer noch der Astrofotografie verfallen ist, wird man wahrscheinlich die parallaktische Montierung gegen eine bessere austauschen, da sie der wichtigste Teil in der Abbildungskette ist. Danach wird man seine DSLR modifizieren, indem man den Infrarot-Filter entfernt, ein Autoguider-System (Anm.: zum Nachziehen bei langen Belichtungszeiten) nachr&#252;sten, das billige Newton-Teleskop gegen einen High-End <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apochromat" target="_blank">Apochromat</a>-Refraktor austauschen, die DSLR durch eine teure Kamera mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CCD-Sensor" target="_blank">CCD-Sensor</a> ersetzen&#8230;</p>
<p>Nunja, wenn man noch Geld hat. Man sollte nicht vergessen, dass auch hier, wie in jedem anderen Genre, die Ausr&#252;stung nicht den ganzen Job macht. Es braucht immer noch Feineinstellung und die Bearbeitung nimmt einen guten Teil der Zeit ein, die man braucht, um ein Bild zu machen.</p>
<p>Der Himmel ist auch sehr wichtig. Alles ist viel schwieriger, wenn man in einer Stadt lebt und nicht bereit ist, stundenlang zu fahren, um einen Platz zu finden, an dem der Himmel &#252;berhaupt dunkel genug ist.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ngc7023-20120816-.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ngc7023-20120816--650x433.jpg" alt="" title="NGC 7023 - Iris Nebula © Sylvain Girard" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-52993" /></a></p>
<p><strong>Wie sieht&#8217;s mit der Nachbearbeitung aus? Welche Rolle spielt sie in Deinen Arbeiten?</strong></p>
<p>Dieser Punkt ist der wichtig in der Astrofotografie, fast so wichtig wie das Bildmaterial an sich. Aber wie in anderen Genres auch, wird man nie ein gutes Bild machen k&#246;nnen, wenn die Ausgangsdaten schlecht sind. In der Astrofotografie sind die Raws h&#228;sslich, v&#246;llig verrauscht. Die Details sind im Rauschen begraben. Die Farben sind schlecht, speziell mit einer umgebauten DSLR.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich besteht die Technik nun darin, w&#228;hrend der Nacht sehr viele Belichtungen des gleichen Objekts zu machen. Anschlie&#223;end wenden wir <a href="http://photo.net/learn/dark_noise/" target="_blank">Kalibrierungsbilder</a> auf jede Belichtung an und &#252;berlagern sie, da &#220;berlagern (Anm.: alle Bilder werden &#252;bereinander „gestapelt“) Rauschen drastisch reduziert. Daf&#252;r benutzen wir spezielle Software wie <a href="http://www.astrosurf.com/buil/us/iris/iris.htm" target="_blank">Iris</a> oder <a href="http://www.pixinsight.com/" target="_blank">PixInsight</a>. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ic1848-20120915.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ic1848-20120915-650x432.jpg" alt="" title="IC1848 - Soul Nebula © Sylvain Girard" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-52995" /></a></p>
<p>Nachdem wir das gestapelte Bild erstellt haben, bearbeiten wir es, indem wir die Farben anpassen, Verl&#228;ufe entfernen, die Dynamik erh&#246;hen, noch einmal Rauschen reduzieren und so weiter. Die abschlie&#223;ende Bearbeitung kann mit traditionellen Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop gemacht werden. </p>
<p>Ich verwende so einige Stunden auf die ganze Nachbearbeitung. Normalerweise fange ich direkt am n&#228;chsten Tag, nachdem ich nachts drau&#223;en unterwegs das Ausgangsmaterial aufgenommen habe, damit an. Danach lasse ich das Bild ein paar Tage liegen und schaue es danach noch einmal an, um zu sehen, ob meine Bearbeitung gut war oder nicht. </p>
<p>Meistens habe ich danach noch einmal &#196;nderungen gemacht. Manchmal mache ich sogar die ganze Nachbearbeitung komplett neu. Ein Bild kann eine Menge Informationen enthalten: Schwache Objekte im Hintergrund, Details in den hellen Bereichen. Es ist schwer, alle diese Dinge auch zu zeigen, aber das ist der besonders interessante Teil an der Nachbearbeitung.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ic5146-20120818-.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/ic5146-20120818--650x433.jpg" alt="" title="IC 5146 - Cocoon Nebula © Sylvain Girard" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-52996" /></a></p>
<p><strong>L&#228;sst Du Dich auch von anderen Astrofotografen inspirieren und tauschst Dich mit ihnen aus oder ist es eher ein Genre voller Einzelk&#228;mpfer, die alle allein durch ihre Teleskope blicken?</strong></p>
<p>Andere Astrofotografen sind auf jeden Fall eine gute Quelle f&#252;r Inspiration. Ich mag es, auf ihren Webseiten zu st&#246;bern, um neue Objekte f&#252;r meine Fotos zu finden und zu sehen, wie sie die Dinge angehen. Auch ist es sehr hilfreich, Tipps, Tricks und Kritiken in Foren auszutauschen. </p>
<p>Manchmal passiert es auch, dass ich drau&#223;en zuf&#228;llig andere Astrofotografen treffe, aber meistens bin ich allein. Wenn nicht, dann bin ich mit anderen Amateurastronomen unterwegs, die keine Fotos machen, sondern nur beobachten. </p>
<p>Das Gef&#252;hl von Einsamkeit ist schon dominant, aber manchmal f&#252;hle ich mich auch privilegiert, verr&#252;ckt genug zu sein, um ganze N&#228;chte allein drau&#223;en in der Dunkelheit zu verbringen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/m8-20120718-.jpg" rel="lightbox[49458]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/m8-20120718--650x432.jpg" alt="" title="M8 - Lagoon Nebula © Sylvain Girard" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-52985" /></a></p>
<p><strong>Letzte Frage: Was sind Deine Tr&#228;ume und Pl&#228;ne f&#252;r die Zukunft?</strong></p>
<p>Ich habe schon ein paar Tr&#228;ume in Sachen Astronomie verwirklicht, zum Beispiel habe ich ein starkes Refraktor-Teleskop in einen gro&#223;artigen Himmel &#252;ber den Alpen, wo ich wohne, richten d&#252;rfen. Ein Traum w&#228;re, es auf die Plattform des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/VLT" target="_blank">Very Large Telescope</a> in Chile zu stellen. </p>
<p>In den n&#228;chsten Jahren w&#252;rde ich gern nach Chile oder Namibia reisen, um den Himmel der s&#252;dlichen Hemisph&#228;re zu entdecken. Die Atacamaw&#252;ste ist der beste Platz auf der Erde &#252;berhaupt f&#252;r Astrofotografie. Ich tr&#228;ume davon, eine gro&#223;e Mosaikaufnahme des ganzen Orion-Sternbildes zu machen. </p>
<p>Ich w&#252;nsche mir mehr Gelegenheiten, um rausgehen und Astrofotos machen zu k&#246;nnen. Ich habe angefangen, ein paar meiner Astrofoto-Abenteuer mit Zeitraffer-Sequenzen aufzunehmen. Und ich w&#252;rde gern mehr Inspiration f&#252;r meine Landschaftsfotografie bekommen.</p>
<p><strong>Danke, Sylvain!</strong></p>
<p><span style="font-size: small; color: #888">Ich habe das Interview mit Sylvain auf Englisch gef&#252;hrt und anschlie&#223;end ins Deutsche &#252;bersetzt.</span></p>
<p></p>
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		<title>Virtuell unter die Erde</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 06:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[höhlen]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelpanoramen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Matthias Martin</strong></p>Mit meinem Wechsel von der Film- zur Digitalfotografie im Jahr 2009 und den neuen M&#246;glichkeiten, die sich daraus ergaben, entwickelte ich eine Leidenschaft f&#252;r besonders gro&#223;formatige Bilder: Panoramen mit mehreren Hundert Megapixeln bis hin zu vollst&#228;ndigen Kugelpanoramen. Im Sommer des vergangenen Jahres traf diese Technik auf meine H&#246;hlenbegeisterung. Bereits seit einigen Jahren erkunde ich H&#246;hlen [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Matthias Martin</strong></p><p><strong>Mit meinem Wechsel von der Film- zur Digitalfotografie im Jahr 2009 und den neuen M&#246;glichkeiten, die sich daraus ergaben, entwickelte ich eine Leidenschaft f&#252;r besonders gro&#223;formatige Bilder: Panoramen mit mehreren Hundert Megapixeln bis hin zu vollst&#228;ndigen Kugelpanoramen.</strong></p>
<p>Im Sommer des vergangenen Jahres traf diese Technik auf meine H&#246;hlenbegeisterung. Bereits seit einigen Jahren erkunde ich H&#246;hlen in Baden-W&#252;rttemberg sowie im franz&#246;sischen Jura. Und nat&#252;rlich fotografiere ich auch unter der Erde. </p>
<p>An einem sch&#246;nen Tag nach einer erfolgreichen H&#246;hlentour entstand bei einem k&#252;hlen Weizen die Idee, einen virtuellen H&#246;hlenrundgang zu erstellen. Gesagt, getan. Inzwischen sind die ersten 200 Meter der Falkensteiner H&#246;hle bei Bad Urach und der Gouffre de Rappant in Frankreich abgelichtet. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Rappant+P4.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Rappant+P4-650x317.jpg" alt="Rappant" title="Rappant" width="650" height="317" class="aligncenter size-medium wp-image-52899" /></a></p>
<p><strong>Equipment</strong></p>
<p>Ich verwende zwei verschiedene Kameras: In nassen H&#246;hlen eine Canon PowerShot A620 in einem Unterwassergeh&#228;use, in trockenen benutze ich eine Pentax K7 mit einem Sigma 17-70mm f/2.8 &#8211; 4.0 Objektiv. Dieses ist perfekt f&#252;r einen solchen Einsatz geeignet. Der Brennweitenumfang deckt alles ab, was man braucht – von Weitwinkel bis Zoom. Zudem besitzt es eine gute Makrof&#228;higkeit. So kann ich auch die winzigen Kristallstrukturen einfangen. </p>
<p>Ein Objektivwechsel kommt in der H&#246;hle nicht in Frage. Die hohe Luftfeuchtigkeit und den feinen Lehmstaub will ich dem Inneren meiner Kamera nicht zumuten. </p>
<p>Um nun Kugelpanoramen zu machen, verwende ich f&#252;r beide Kameras selbst gebaute Panoramak&#246;pfe &#8211; f&#252;r die Canon ein manuell zu bedienender Kopf mit Rasten f&#252;r die Bildpositionen und f&#252;r die Pentax einen vollautomatisch gesteuerten Kopf. </p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild1.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild1-339x511.jpg" alt="Panokopf" title="Panokopf" width="339" height="511" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-52457" /></a></p>
<p>Im Freien ist das Aufnehmen von Panoramen in der Regel mit wenig Arbeit verbunden: Ich suche eine geeignete Stelle und schaue zu, wie sich der Kopf bewegt. In einer H&#246;hle ist das nicht so einfach. Die geeignete Stelle zu finden, ist h&#228;ufig schwieriger, manchmal kann ich mich gar nicht entscheiden oder das Stativ l&#228;sst sich nur schlecht an der perfekten Stelle aufstellen. </p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild3.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild3-650x875.jpg" alt="Aufbau" title="Aufbau" width="650" height="875" class="aligncenter size-medium wp-image-52460" /></a></p>
<p>Als n&#228;chstes muss ich die Lampen positionieren und zwar am besten so, dass alles kontrastreich beleuchtet ist und die Lampe nicht direkt im Blickfeld der Kamera ist. Die Beleuchtung &#252;bernimmt eine <a href="http://www.scurion.ch/jm/" target="_blank">Scurion</a> und ein LED-Videolicht. </p>
<p>Bei den Fotos in der Falkensteiner H&#246;hle hatte ich den LED-Scheinwerfer noch nicht, weshalb die Scurion w&#228;hrend der Aufnahme des Panoramas bewegt werden musste. Das hatte zur Folge, dass die Bearbeitung der Bilder deutlich aufw&#228;ndiger wurde und man im Panorama Kanten sieht, an denen sich die Beleuchtung &#228;ndert. </p>
<p><strong>Unter die Erde</strong></p>
<p>Bevor das Equipment zum Einsatz kommt, muss ich aber erst einmal rein in die H&#246;hle. Gut, in eine H&#246;hle zu gehen ist f&#252;r mich ein routinierter Gang, allerdings normalerweise ohne eine zus&#228;tzliche, sechs Kilogramm schwere Fotoausr&#252;stung, die manchmal auch noch durch Engstellen gebracht werden muss.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist die Temperatur, denn viel Zeit verbringe ich mit Warten und dabei k&#252;hlt man langsam aus. In der Falkensteiner H&#246;hle betrug die reine Fotografiezeit zirka zwei Stunden &#8211; danach war leider der Akku der Scurion leer.</p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild2.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild2-650x228.jpg" alt="unter der Erde" title="unter der Erde" width="650" height="228" class="aligncenter size-medium wp-image-52456" /></a></p>
<p><strong>Bearbeitung</strong></p>
<p>Nach einer erfolgreichen Fototour beginnt am PC die Bearbeitung in mehreren Schritten. Zuerst korrigiere ich die Raw-Fotos in Lightroom 4 und exportiere sie als 16bit-TIFFs. Diese setze ich anschlie&#223;end mit Panoramastudio 2 Pro zusammen und speichere sie als PSD. </p>
<p>Dieses Bild bearbeite ich dann in Photoshop: Belichtung und Kontrast werden angepasst, die Farben korrigiert (die beiden Lampen haben etwas unterschiedliche Farbtemperaturen) und das H&#246;hlenAG-Logo wird unten ins Bild eingef&#252;gt. Mit diesem Logo wird der wei&#223;e Fleck am Boden bedeckt, der durch den Totwinkel des Panoramakopfes entsteht. </p>
<p>Das fertig bearbeitete Bild wird wieder mit Panoramastudio ge&#246;ffnet. Dort versehe ich es mit Hotspots, die es sp&#228;ter erm&#246;glichen, in das nachfolgende Panorama zu wechseln oder ein einzelnes Foto, das an dieser Stelle aufgenommen wurde, zu betrachten. </p>
<p>Danach exportiere ich es als interaktives Bild zur Betrachtung im Browser in zwei Aufl&#246;sungen. Einmal in voller Aufl&#246;sung – bei mit der Pentax erstellten Panoramen sind das 470 MP (24mm Brennweite) – und einmal in 36% der Aufl&#246;sung (60 MP) f&#252;r die Betrachtung im Web. </p>
<p>Die meiste Zeit verbringe ich dabei mit Warten, denn diese hohe Aufl&#246;sung lastet meinen Rechner mit 4&#215;3 GHz und 12 GB RAM stark aus. Allein schon das Speichern einer 5 GB gro&#223;en Photoshop-Datei braucht seine Zeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild4.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild4-650x260.jpg" alt="" title="Bild4" width="650" height="260" class="aligncenter size-medium wp-image-52462" /></a></p>
<p>Die richtige Betrachtung erfolgt &#252;ber einen Flash-Viewer, sodass man im Panorama herumzoomen und sich &#252;ber Hotspots von einem Panorama in weitere bewegen kann. Alle meine H&#246;hlenpanoramen sind unter <a href="http://hoehlenag.de/panoramatouren.html" target="_blank">HoehlenAG</a> zu finden. </p>
<p><em>Ich hoffe, Ihr habt Freude beim Betrachten. Ihr findet dort auch noch „normale“ Bilder, die ich unter der Erde schie&#223;e. Weitere Panoramen sind &#252;brigens schon in Planung.</em></p>
<p></p>
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		<title>Buchrezension: Wald</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/11/20/buchrezension-wald/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 07:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[fotobuch]]></category>
		<category><![CDATA[Hatje Cantz]]></category>
		<category><![CDATA[MIchael Lange]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag neigt sich seinem Ende zu. Der Herbst auch. Zwischen den hohen St&#228;mmen ist es zwielichtig. Kalter Regen tropft ins Unterholz. Nicht eine Spur von auch nur einer Menschenseele. Wie stark ist der Wald als mythischer Ort in unserer Kultur verankert? Kann man ihm die Bedeutung, die er einmal hatte, heute eigentlich noch beimessen? [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tag neigt sich seinem Ende zu. Der Herbst auch. Zwischen den hohen St&#228;mmen ist es zwielichtig. Kalter Regen tropft ins Unterholz. Nicht eine Spur von auch nur einer Menschenseele.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/11/Rezension-Wald-1.jpg" rel="lightbox[48618]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/11/Rezension-Wald-1.jpg" alt="" title="Wald | © Michael Lange" width="960" height="480" class="alignnone size-full wp-image-48913" /></a></p>
<p>Wie stark ist der Wald als mythischer Ort in unserer Kultur verankert? Kann man ihm die Bedeutung, die er einmal hatte, heute eigentlich noch beimessen?</p>
<p>Dies sind Fragen, die man sich stellen kann, wenn man sich die j&#252;ngste Arbeit des Fotografen Michael Lange anschaut. </p>
<p>Jedoch stellt man ziemlich schnell fest, dass er uns eigentlich nichts sagen oder zeigen will, der Wald. Er ist halt einfach da. </p>
<p>Und im besten Sinne ehrlich lakonisch sind Langes Fotografien von ihm. Doch es steckt auch noch etwas mehr in ihnen. Eine Art Meditation vielleicht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/11/Rezension-Wald-3.jpg" rel="lightbox[48618]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/11/Rezension-Wald-3.jpg" alt="" title="Wald | © Michael Lange" width="960" height="480" class="alignnone size-full wp-image-48912" /></a></p>
<p>Wie der Fotograf k&#252;rzlich selbst in einem K&#252;nstlergespr&#228;ch mit dem Bildwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Schaden erz&#228;hlte, habe er die Serie vor einiger Zeit als ganz pers&#246;nliches Projekt begonnen. </p>
<p>Ein Jahr lang habe er niemandem von seinem Projekt erz&#228;hlt, um das Thema ganz in Ruhe und nur mit sich selbst allein zu entwickeln. </p>
<p>Er lege Wert darauf, dass der Betrachter die Bilder nicht als dokumentarische Arbeit missverstehe. Es seien „einfach meine Bilder vom Wald“, so Lange.</p>
<p>Aufger&#228;umt wirken die Bilder und zugleich ungestellt. Ihre visuelle Struktur enth&#228;lt eine kompromisslose Nat&#252;rlichkeit ohne k&#252;nstliche Br&#252;che. </p>
<p>Die Art, wie sich in ihnen allein durch das subtile Wechselspiel von hellen und schattigen Partien r&#228;umliche Tiefe abzeichnet, zeugt von einer hohen &#228;sthetischen Intelligenz.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/11/Rezension-Wald-2.jpg" rel="lightbox[48618]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/11/Rezension-Wald-2.jpg" alt="" title="Wald | © Michael Lange" width="960" height="480" class="alignnone size-full wp-image-48914" /></a></p>
<p>Viel Detail steckt in Langes Waldbildern. Ein Reichtum, den der Fotograf durch die Verwendung eines digitalen Mittelformatsensors an einer Fachkamera erzielte. </p>
<p>Eine subtile Bewegungsunsch&#228;rfe zeichnet sich ab, dort wo der Wind die &#196;ste kitzelt. Sie gibt Aufschluss dar&#252;ber, dass Lange jedes der Bilder einige Sekunden belichten musste, um der D&#228;mmerung Zeichnung abzugewinnen. </p>
<p>In den W&#228;ldern von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz fotografierte er, doch ist der eigentliche Ort irrelevant. Die Bilder beschreiben mit einer den Ort ignorierenden Selbstverst&#228;ndlichkeit das Ph&#228;nomen Wald als einen Aspekt, in dem sich die Natur abbildet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/11/Rezension-Wald-4.jpg" rel="lightbox[48618]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/11/Rezension-Wald-4.jpg" alt="" title="Wald | © Michael Lange" width="960" height="480" class="alignnone size-full wp-image-48915" /></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775733558/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3775733558&#038;linkCode=as2&#038;tag=kwerfeldein-21">„Wald“</a>* ist im Hatje-Cantz-Verlag erschienen, umfasst 72 Seiten und kostet neu 45 EUR.</p>
<p>Begleitend zum Buch ist auch die Ausstellung <a href="http://www.alfred-ehrhardt-stiftung.de/index.php?aktuelle-ausstellungen" target="_blank">„Wald. Landschaften der Erinnerung“</a> sehenswert. Noch bis zum 23. Dezember werden Michael Langes gro&#223;formatige Bilder im Rahmen des Europ&#228;ischen Monats der Fotografie in der Niederlassung der Alfred-Ehrhardt-Stiftung in Berlin gezeigt.</p>
<p></p>
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		<title>Zwischen Bunkern und Blindg&#228;ngern</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 07:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[blindgänger]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[bunker]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Makrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[naturfotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Sebastian Sczepanski</strong></p>Wilde Tiere in fernen L&#228;ndern abzulichten, das verbinden viele mit dem Thema Naturfotografie. F&#252;r mich bedeutet sie jedoch vor allem, die Natur vor der eigenen Haust&#252;r und in der n&#228;heren Umgebung zu entdecken und festzuhalten.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Sebastian Sczepanski</strong></p><p><strong>Wilde Tiere in fernen L&#228;ndern abzulichten, das verbinden viele mit dem Thema Naturfotografie. F&#252;r mich bedeutet sie jedoch vor allem, die Natur vor der eigenen Haust&#252;r und in der n&#228;heren Umgebung zu entdecken und festzuhalten.</strong></p>
<p>Aufgewachsen mitten im Ruhrgebiet, faszinierten mich dabei fotografisch von Anfang an vom Menschen beeinflusste und geschundene Gebiete. Im Jahr 2008 zog ich aus Nordrhein-Westfalen in den Osten Deutschlands. Seitdem interessieren mich vor allem die ehemaligen Truppen&#252;bungspl&#228;tze der Sowjetarmee.</p>
<p>Ihre Formen- und Artenvielfalt, die ich in einem Fotoprojekt zu portr&#228;tieren versuche, verdanken sie den Eiszeitgletschern und den Man&#246;vern der Roten Armee im gleichen Ma&#223;e.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/100711-002.jpg" rel="lightbox[48127]"><img class="alignnone size-medium wp-image-48135" title="Wald " src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/100711-002-650x434.jpg" alt="" width="650" height="434" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/110911-001.jpg" rel="lightbox[48127]"><img class="alignnone size-medium wp-image-48146" title="Landschaft " src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/110911-001-650x434.jpg" alt="" width="650" height="434" /></a></p>
<p>Der rege &#220;bungsbetrieb des Milit&#228;rs, zu dem Panzerfahrten und unbeabsichtigte Fl&#228;chenbr&#228;nde geh&#246;rten, rissen tiefe Wunden in die Landschaft und zerst&#246;rten diese wahllos. Stets war der Zufall mit im Spiel und sorgte f&#252;r eine mosaikartige Auspr&#228;gung der Landschaft. Nachdem im Jahr 1994 die letzten sowjetischen Truppen abzogen, &#252;bernahm die Natur wieder das Kommando.</p>
<p>Inzwischen haben Truppen&#252;bungspl&#228;tze vor allem unter Natursch&#252;tzern einen ganz besonderen Ruf, denn viele Tier- und Pflanzenarten, die andernorts bereits ausgestorben sind, finden hier einen letzten R&#252;ckzugsraum. Ideale Bedingungen also f&#252;r Naturfotografen.</p>
<p>Heute pr&#228;gen gro&#223;e Heidefl&#228;chen, Sandw&#252;sten, Moore und unber&#252;hrte Birken-Kiefern-W&#228;lder die ehemaligen Truppen&#252;bungspl&#228;tze. Gr&#246;&#223;tenteils mit Blindg&#228;ngern verseucht, sind viele Bereiche nur mit Sondergenehmigung zu betreten. In den Sommermonaten entz&#252;ndet sich hin und wieder alte Munition, was zu Br&#228;nden f&#252;hrt und zeigt, dass auch nach zwanzig Jahren immer noch Gefahr besteht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/080712-001.jpg" rel="lightbox[48127]"><img title="080712-001" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/080712-001-650x434.jpg" alt="" width="650" height="434" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/020411-001.jpg" rel="lightbox[48127]"><img title="020411-001" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/020411-001-650x433.jpg" alt="" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Dennoch bin ich so oft es geht auf den Truppen&#252;bungspl&#228;tzen Brandenburgs unterwegs, die aufgrund ihrer enormen Gr&#246;&#223;e und der schlechten Wegenetze jede Tour zu einer zeitintensiven machen. Die meisten Motive erreiche ich zu Fu&#223;, was im lockeren Sand auf Dauer m&#252;hselig ist und die Bedingungen zus&#228;tzlich erschwert.</p>
<p>Gerade aber der Sand ist eine Komponente, die ich fotografisch sehr gern in die Bilder einbaue. Kaum etwas ist typischer f&#252;r diese Gegend und besonders das warme Abendlicht l&#228;sst jedes Sandkorn leuchten wie ein Diamant.</p>
<p>Beliebte Motive in den Sandheiden sind f&#252;r mich die Springspinnen. Gerade einmal vier bis zehn Millimeter gro&#223; und immer „auf dem Sprung“, sind sie nicht leicht zu fotografieren. Schafft man es dennoch, sich ihnen in einem entsprechenden Abbildungsma&#223;stab von weit &#252;ber 1:1 zu n&#228;hern, entstehen interessante Aufnahmen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/230812-002.jpg" rel="lightbox[48127]"><img title="Spinne" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/230812-002-650x434.jpg" alt="" width="650" height="434" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/230911-001.jpg" rel="lightbox[48127]"><img class="alignnone size-medium wp-image-48148" title="Spinne" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/230911-001-650x434.jpg" alt="" width="650" height="434" /></a></p>
<p>Besonders die gro&#223;en Augen ziehen den Betrachter in ihren Bann. Mangels eines Lupenobjektives im Hause Nikon nutze ich daf&#252;r einen 1,4x-Konverter und einem 3dpt-Achromaten am Sigma 150mm f/2,8 EX DG Makro.</p>
<p>Auch die eher monotonen Kiefernforste, die in den Randbereichen der Truppen&#252;bungspl&#228;tze gro&#223;fl&#228;chig angebaut wurden, nutze ich gern als Motiv. Mit Hilfe von Doppelbelichtungen oder Wischern gelingen auch in auf den ersten Blick uninteressanten W&#228;ldern besondere Bilder.</p>
<p>Ebenso geben die mit Nadeln, Kiefernzapfen und Rentierflechten bedeckten B&#246;den mit dem richtigen Ausschnitt abwechslungsreiche Motive ab.</p>
<p>Alte Eichenw&#228;lder, die zu Zeiten der milit&#228;rischen Nutzung keine Axt gesehen haben, existieren ebenfalls und bieten seltenen Arten wie Hirschk&#228;fer und Gro&#223;em Eichenbock einen geeigneten Lebensraum. Bei solchen d&#228;mmerungsaktiven Arten nutze ich gern einen Blitz.</p>
<p>In der Naturfotografie oft verp&#246;nt, halte ich ihn &#8211; solange er gut eingesetzt wird &#8211; f&#252;r ein n&#252;tzliches und oft sogar unverzichtbares Hilfsmittel.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/250610-002.jpg" rel="lightbox[48127]"><img title="K&#228;fer " src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/250610-002-650x433.jpg" alt="" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Besonders f&#252;r die R&#252;ckkehr des Wolfes nach Deutschland sind Truppen&#252;bungspl&#228;tze von gro&#223;er Bedeutung. Die Gebiete sind unbesiedelt und kaum durch Stra&#223;en zerschnitten.</p>
<p>Auf den von mir oft aufgesuchten Pl&#228;tzen Lieberose und J&#252;terbog gab es 2011 das erste Mal Wolfsnachwuchs. Sich mitten in einem deutschen Wolfsrevier zu bewegen, ist etwas ganz Besonderes, jede frische Wolfsf&#228;hrte ein unglaubliches Erlebnis.</p>
<p>Neben zahlreichen Spuren gelang mir jedoch erst eine einzige kurze Beobachtung eines ausgewachsenen Wolfes. Die Hoffnung auf eine Wolfsaufnahme gebe ich nat&#252;rlich nicht auf und habe somit neben der &#252;blichen Ausr&#252;stung f&#252;r Makrofotografie stets auch das schwere Teleobjektiv dabei.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/100911-006.jpg" rel="lightbox[48127]"><img class="alignnone size-medium wp-image-48149" title="Sonnenuntergang" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/100911-006-650x434.jpg" alt="" width="650" height="434" /></a></p>
<p>Doch die F&#252;lle an Insekten, Spinnen, Reptilien und besonderen Pflanzenarten, die es auf Truppen&#252;bungspl&#228;tzen zu fotografieren gibt, entsch&#228;digen f&#252;r das schwere Gep&#228;ck und lassen keine Tour vergeblich sein.</p>
<p>Besonders gern versuche ich dann, sehr tiefe Kamerapositionen einzunehmen und so eine leichte Vernebelung des Vordergrundes zu erreichen. Dies gibt den Aufnahmen einen luftig-leichten Charakter. </p>
<p>Bei Schmetterlingen auf Bl&#252;ten nutze ich gern anderen Bl&#252;ten im unscharfen Vordergrund, um diesen Effekt zu erzielen. Gerade Schmetterlinge verdienen dieses „Leichte“, was diese Bilder vermitteln.</p>
<p><em>Wohin mich mein Fotoprojekt letztendlich f&#252;hren wird, ist noch unklar. Aufgrund der vielf&#228;ltigen Motive werde ich sicherlich noch einige Jahre auf den Truppen&#252;bungspl&#228;tzen Brandenburgs unterwegs sein. Ich habe noch zahlreiche Bilder im Kopf, deren Umsetzung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.</em></p>
<p></p>
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		<title>Nach Norden, immer wieder</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/10/31/nach-norden-immer-wieder/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 07:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[disziplin]]></category>
		<category><![CDATA[durchhalten]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Werner Bollmann</strong></p>„Was magst Du denn blo&#223; daran? Da ist es doch immer kalt und nass und so schrecklich einsam und erst die M&#252;cken!“ Tja, wie soll man Menschen, die all diese Ressentiments haben, von seiner gro&#223;en Liebe &#252;berzeugen? Und eine gro&#223;e Liebe ist es nun wahrhaftig, die mich seit so vielen Jahren mit den nordischen L&#228;ndern [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Werner Bollmann</strong></p><p><strong>„Was magst Du denn blo&#223; daran? Da ist es doch immer kalt und nass und so schrecklich einsam und erst die M&#252;cken!“ Tja, wie soll man Menschen, die all diese Ressentiments haben, von seiner gro&#223;en Liebe &#252;berzeugen? Und eine gro&#223;e Liebe ist es nun wahrhaftig, die mich seit so vielen Jahren mit den nordischen L&#228;ndern verbindet &#8211; mit Schweden, Norwegen und Finnland.</strong></p>
<p>Die Kritiker haben nicht ganz unrecht: Es ist dort meistens wirklich ziemlich kalt und es regnet auch sehr oft. Von den gefl&#252;gelten Plagegeistern gar nicht zu reden. Und tats&#228;chlich, einsam ist es auch. Ich glaube, was mich an diesen entlegenen Regionen so unglaublich fasziniert, sind eben genau diese Umst&#228;nde. Es ist alles andere als einfach, dort zu guten Bildern zu kommen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Papageitaucher.jpg" rel="lightbox[47832]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-47834" title="Papageitaucher" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Papageitaucher-650x448.jpg" alt="Papageitaucher" width="650" height="448" /></a></p>
<p>Es ist manchmal sogar ziemlich hart. Die Distanzen, die man im Norden zur&#252;cklegen muss, sind riesig, die Witterungsbedingungen stellen K&#246;rper und Equipment oft vor echte Herausforderungen, die Tiere leben versteckt und sind in der Regel sehr scheu. Hinzu kommt die majest&#228;tische Weite dieser Landschaften, die Monotonie der endlosen Taiga, die brutale Sch&#246;nheit der kargen Tundra und die grandiose Kulisse der sturmumtosten K&#252;sten.</p>
<p>Man f&#252;hlt sich dort klein, unbedeutend und hineingeworfen. Und trotzdem so frei, auf eine ganz eigent&#252;mliche Art. Konfrontiert mit sich selbst, mit seinen pers&#246;nlichen Grenzen, seien sie mental oder physisch. Die K&#228;lte und Dunkelheit der Wintermonate, die irritierende Lichtflut der Mittsommerzeit, wenn an Schlaf gar nicht mehr zu denken ist – das alles mag an Seele und K&#246;rper zehren.</p>
<p><em>Und doch wird gleichzeitig eine ganz gro&#223;e Sehnsucht gestillt. Wer so f&#252;hlt, ist zweifelsohne vom „Nordland-Virus“ befallen, einer „Krankheit“, die fast jeden bef&#228;llt, der einmal dort oben war, im fernen Norden und die einen zeitlebens nicht mehr freigibt.</em></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Steinadler.jpg" rel="lightbox[47832]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-47835" title="Steinadler" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Steinadler-650x433.jpg" alt="Steinadler" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Die Artenvielfalt im Norden mag nicht gro&#223; sein, doch die Vertreter der Fauna, die diese Regionen bev&#246;lkern, sind echte „Pers&#246;nlichkeiten“: B&#228;ren, Elche, Adler, Kraniche und Singschw&#228;ne, Papageitaucher und Kampfl&#228;ufer, Auerh&#228;hne und Doppelschnepfen. Diese au&#223;ergew&#246;hnlichen Gesch&#246;pfe in ihrem nat&#252;rlichen Lebensraum zu fotografieren, ist f&#252;r mich immer wieder Anreiz genug, nach Norden aufzubrechen.</p>
<p>Die meisten von ihnen sind ausgesprochen scheu, so dass es ohne Tarnversteck und gro&#223;es Teleobjektiv mit Konverter kaum gelingt, sie einigerma&#223;en erkennbar auf&#8217;s Bild zu bannen. Manche Tierarten – vor allem B&#228;ren und Adler – konnte ich nur mit Hilfe professioneller Anbieter von Fotoansitzen fotografieren.</p>
<p>Diese Tiere hinreichend gut ohne fremde Hilfe fotografieren zu k&#246;nnen, dazu fehlte mir definitiv die notwendige Zeit, sofern dieses Vorhaben f&#252;r einem ortsunkundigen und in Mitteleuropa beheimateten Fotografen &#252;berhaupt umsetzbar ist. Vor allem dann, wenn es um spektakul&#228;re Verhaltensweisen oder intime Portraits geht. Doch die meisten Bilder entstanden „irgendwo im Nirgendwo“, auf Wanderungen und Pirschfahrten durch die W&#228;lder oder auf der Tundra.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Siebenstern.jpg" rel="lightbox[47832]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-47836" title="Siebenstern" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Siebenstern-650x433.jpg" alt="Siebenstern" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Wieder einmal best&#228;tigt sich in diesem Zusammenhang die altbekannte Naturfotografen-Weisheit: Man kann gar nicht oft genug drau&#223;en unterwegs sein, irgendetwas Spannendes erlebt man fast immer, wie ich auch in meinem Buch <a href="http://wernerbollmann.de/nordische_momente.html" target="_blank">„Nordische Momente“</a> festgehalten habe.</p>
<p>Die Fotografie aus gemieteten Ansitzen heraus ist in diesen Regionen noch die komfortabelste. Um ohne diese Annehmlichkeiten in Taiga und Tundra erfolgreich zu arbeiten, bedarf es schon einer gewissen Hartn&#228;ckigkeit. In vielen Augenblicken muss man die Z&#228;hne zusammenbei&#223;en, geduldig bleiben und herbe R&#252;ckschl&#228;ge wegstecken.</p>
<p>Es gab in den letzten Jahren immer wieder Momente, in denen ich einfach nur alles hinschmei&#223;en und nur noch nach S&#252;den, nach Hause, fahren wollte. Als beispielweise der Orkan wochenlang &#252;ber die Varangerhalbinsel im &#228;u&#223;ersten Norden Norwegens tobte und gar kein Gedanke daran bestand, ein Tarnzelt am Balzplatz der Kampfl&#228;ufer aufzubauen. Oder im Februar 2010, als mir beim Fotografieren bei -28°C gleich acht Fingerkuppen abgefroren sind.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Braunbaeren.jpg" rel="lightbox[47832]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-47837" title="Braunbaeren" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/Braunbaeren-650x433.jpg" alt="Braunbaeren" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Auch das Arbeiten in der Taiga im Fr&#252;hsommer treibt mich jedes Mal wieder an den Rand des Wahnsinns: Wenn man vor einem kleinen Siebenstern liegt, um im Abendlicht eine stimmungsvolle Gegenlichtaufnahme zu machen und man das Motiv vor lauter Stechm&#252;cken gar nicht mehr richtig sieht, fragt man sich, warum man sich das alles eigentlich antut.</p>
<p>Dass die fotografische Ausbeute unter solchen Bedingungen in der Regel gering bleibt, l&#228;sst die einzelnen Erfolge umso wertvoller erscheinen. Und auch, wenn viele fotografische Vorhaben misslingen, es bleiben doch immer gro&#223;artige Erinnerungen zur&#252;ck, an die Begegnungen mit den scheuen Bewohnern des Nordens, an traumhafte Landschaften und einzigartige Lichtstimmungen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/SBD_2012-02-29_133145.jpg" rel="lightbox[47832]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-47839" title="Werner Bollmann in Aktion" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/SBD_2012-02-29_133145-650x433.jpg" alt="Werner Bollmann in Aktion" width="650" height="433" /></a></p>
<p><em>Erlebnisse, die ich niemals vergessen und f&#252;r immer im Herzen tragen werde. Und die mich motivieren, auch in Zukunft wieder dem Ruf des Nordens zu folgen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Meine Polaroidwelt</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/10/26/meine-polaroidwelt/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 05:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Bastian Kalous</strong></p>Wie man bei meinen Fotos sieht, bin ich gern und meistens auch lange in der Natur unterwegs. Dass man das Ergebnis bei Polaroids sofort an Ort und Stelle in den bewundern kann, hat nur Vorteile. So sehe ich sofort, ob das Bild so geworden ist, wie ich es gerne h&#228;tte. Bildfehler f&#252;gen sich meist ungeplant [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Bastian Kalous</strong></p><p><strong>Wie man bei meinen Fotos sieht, bin ich gern und meistens auch lange in der Natur unterwegs. Dass man das Ergebnis bei Polaroids sofort an Ort und Stelle in den bewundern kann, hat nur Vorteile. So sehe ich sofort, ob das Bild so geworden ist, wie ich es gerne h&#228;tte. Bildfehler f&#252;gen sich meist ungeplant optimal in das Motiv ein.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/WhenItComesOverTheMountainsKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47515" title="WhenItComesOverTheMountainsKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/WhenItComesOverTheMountainsKwerfeldein.jpg" alt="" width="960" height="753" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/KaroHemdSchokiKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47516" title="KaroHemdSchokiKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/KaroHemdSchokiKwerfeldein.jpg" alt="" width="960" height="784" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/TreeDeadKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47525" title="TreeDeadKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/TreeDeadKwerfeldein.jpg" alt="" width="960" height="790" /></a></p>
<p>Au&#223;erdem liebe ich es, die Fotos in der Hand zu halten und zu begutachten. Ein weiterer, f&#252;r mich wichtiger Aspekt ist, dass man sich, bevor man das Foto in der Hand h&#228;lt, den ein oder anderen Gedanken dazu machen muss. Man kann nicht einfach darauf los schie&#223;en und bei Nichtgefallen auf „L&#246;schen“ dr&#252;cken.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/JuliaLusenKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47520" title="JuliaLusenKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/JuliaLusenKwerfeldein.jpg" alt="" width="1531" height="1211" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/FehenGestaltKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47518" title="FehenGestaltKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/FehenGestaltKwerfeldein.jpg" alt="" width="960" height="1165" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/JuliaSchokiFelsenKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47519" title="JuliaSchokiFelsenKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/JuliaSchokiFelsenKwerfeldein.jpg" alt="" width="960" height="771" /></a></p>
<p>F&#252;r meine Foto-Wanderungen bringe ich immer meine Fotoausr&#252;stung mit, die meistens aus drei Kameras besteht. Da w&#228;re zum einen eine SX-70 f&#252;r Integralfilme wie Time-Zero oder Impossible, eine umgebaute Polaroid Pathfinder 110a f&#252;r Packfilme wie 669, 665, 664, Chocolate 100 und eine 4&#215;5 Wista Field f&#252;r die Sheetfilme wie 79, 55, 64. Letztere ist meine Lieblingskamera. Auch wenn es die gr&#246;&#223;te und schwerste ist, man hat so viele verschiedene Fokussierungsm&#246;glichkeiten, die sich super in der Natur einsetzen lassen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/InDarkWatersKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47522" title="InDarkWatersKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/InDarkWatersKwerfeldein.jpg" alt="" width="960" height="730" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/EasternWallKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47527" title="EasternWallKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/EasternWallKwerfeldein.jpg" alt="" width="960" height="1289" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/WhereTheySayGoodnightKwerfeldein.jpg" rel="lightbox[47506]"><img class="aligncenter size-full wp-image-47523" title="WhereTheySayGoodnightKwerfeldein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/WhereTheySayGoodnightKwerfeldein.jpg" alt="" width="960" height="760" /></a></p>
<p>Meine Anregungen beziehe ich zumeist von der mich umgebenden Natur. Ich lasse meinen Gedanken freien Lauf, um in einem Foto eine kleine Geschichte entstehen zu lassen. Gerade hierf&#252;r eigenen sich die abgelaufenen Filme hervorragend. Sie geben teilweise ihre eigenen, kleinen „Kommentare“ und lassen so wie durch Magie eine surreale Welt erscheinen &#8211; was man darin entdeckt, ist jedermanns Fantasie selbst &#252;berlassen.</p>
<p></p>
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		<title>J&#252;rgen Heckel: Vegetal</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 07:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Vollbild]]></category>
		<category><![CDATA[düster]]></category>
		<category><![CDATA[dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Heckel]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[serie]]></category>

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		<description><![CDATA[J&#252;rgen Heckel, geboren 1970 in N&#252;rnberg, lebte 14 Jahre in Paris und jetzt in der N&#228;he von M&#252;nchen. Neben seiner T&#228;tigkeit als Soundartist war seine Leidenschaft zur Fotografie immer existent. Jedoch begann er erst 2010 mit der Ver&#246;ffentlichung seiner fotografischen Arbeiten. Heckel selbst bevorzugt es, nur mit Bildern und nicht mit Texten zu kommunizieren, weshalb [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>J&#252;rgen Heckel, geboren 1970 in N&#252;rnberg, lebte 14 Jahre in Paris und jetzt in der N&#228;he von M&#252;nchen. Neben seiner T&#228;tigkeit als <a href="http://www.monohr.com" target="_blank">Soundartist</a> war seine Leidenschaft zur Fotografie immer existent. Jedoch begann er erst 2010 mit der <a href="http://www.behance.net/sogar_heckel" target="_blank">Ver&#246;ffentlichung</a> seiner fotografischen Arbeiten.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V186_25Aug2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-44998" title="JHeckel_V186_25Aug2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V186_25Aug2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V134_08May2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-44996" title="JHeckel_V134_08May2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V134_08May2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V109_15Mar2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45002" title="JHeckel_V109_15Mar2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V109_15Mar2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V117_17April2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45004" title="JHeckel_V117_17April2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V117_17April2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V118_17April2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45005" title="JHeckel_V118_17April2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V118_17April2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V149_09Jun2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45008" title="JHeckel_V149_09Jun2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V149_09Jun2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V171_22Jul2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45016" title="JHeckel_V171_22Jul2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V171_22Jul2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V158_20May2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45012" title="JHeckel_V158_20May2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V158_20May2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V160_20Jun2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45013" title="JHeckel_V160_20Jun2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V160_20Jun2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V162_03Jun2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45014" title="JHeckel_V162_03Jun2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V162_03Jun2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V169_16Feb2012.jpg" rel="lightbox[44995]"><img class="alignleft size-full wp-image-45015" title="JHeckel_V169_16Feb2012" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/JHeckel_V169_16Feb2012.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p>Heckel selbst bevorzugt es, nur mit <a href="http://isolohr.tumblr.com" target="_blank">Bildern</a> und nicht mit Texten zu kommunizieren, weshalb wir heute Ausz&#252;ge seiner Serie „Vegetal“ vorgestellt haben. </p>
<p></p>
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