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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Makro</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Die Welt des Unscheinbaren</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 09:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[blumen]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[marienkäfer]]></category>
		<category><![CDATA[olivia michalski]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Olivia Michalski</strong></p>Die Welt der Makrofotografie ist faszinierend und wundersch&#246;n zugleich. Diese Welt zu entdecken, ist eine Passion vieler Fotografen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Menschen klar zu machen, was sie oft verpassen und wie verwundert sie sein k&#246;nnen, wenn sie genauer hinschauen w&#252;rden. Allein schon durch Hinhocken und genauer Betrachten findet man Insekten, Blumen [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Olivia Michalski</strong></p><p><strong>Die Welt der Makrofotografie ist faszinierend und wundersch&#246;n zugleich. Diese Welt zu entdecken, ist eine Passion vieler Fotografen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Menschen klar zu machen, was sie oft verpassen und wie verwundert sie sein k&#246;nnen, wenn sie genauer hinschauen w&#252;rden. Allein schon durch Hinhocken und genauer Betrachten findet man Insekten, Blumen und allerlei andere kleine Wunder der Natur.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-der-makrofotografie.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-der-makrofotografie-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="aligncenter size-medium wp-image-58534" /></a></p>
<p>Die Makrofotografie hat viele T&#252;cken und die gr&#246;&#223;te ist es wohl, den richtigen Fokus zu finden. Der Autofokus hat mich oft im Stich gelassen, als es darum ging, eine tolle Stimmung mit Hilfe der Tiefensch&#228;rfe zu erreichen. Deshalb habe ich schon fr&#252;h auf manuelles Fokussieren umgestellt und begann, auf den Modus „A“ bei Nikon umzusteigen. </p>
<p>Die Zeitautomatik erlaubt es mir, die Blende frei zu w&#228;hlen und meine Kompositionen einfacher zu gestalten. Allerdings m&#246;chte ich auch bald den Schritt in die g&#228;nzlich manuelle Fotografie tun.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_3602_DxO_raw1111.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_3602_DxO_raw1111-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58529" /></a></p>
<p>Ob Blumen, Tiere, oder Gegenst&#228;nde – in der Makrofotografie gibt es viele M&#246;glichkeiten, sich kreativ auszutoben. Bei dem obigen Bild habe ich zum Beispiel einfach ein G&#228;nsebl&#252;mchen gepfl&#252;ckt und in eine gr&#252;ne Pflanze gesteckt. </p>
<p>Schon ein paar k&#252;nstlich erzeugte Wassertropfen helfen, ein wenig Frische ins Bild zu bekommen. Man kann zum Beispiel eine kleine Spritze benutzen, die &#196;rzte auch zum Injizieren von Medikamenten benutzen oder eine Spr&#252;hflasche, die man mit Wasser gef&#252;llt hat.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9809_DxO_raw1grohne.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9809_DxO_raw1grohne-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58531" /></a></p>
<p>Auch eine Schwarzwei&#223;-Konvertierung kann ein edles Image verleihen. So kann ein einzelner Wassertropfen zum Juwel werden.</p>
<p>Hier sieht man einen Weihnachtsstern, dessen Bl&#252;tenbl&#228;tter wasserabweisend sind. Wenn man den Tropfen darauf platziert, breitet er sich nicht auf dem Blatt aus, sondern perlt ab. So kann man tolle, runde Wassertropfen auf ein Foto bannen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-der-makrofotografie1.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-der-makrofotografie1-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58535" /></a></p>
<p>Die Welt der Makrofotografie ist leicht zu entdecken. Man braucht nicht das teuerste Objektiv daf&#252;r. Angefangen habe ich mit meinem Kit-Objektiv 18-55mm, dann auf einen Zoom gewechselt und bin letztlich bei Festbrennweiten geblieben. </p>
<p>Diese haben qualitativ hochwertiger verarbeitete Linsen, die eine hohe Lichtst&#228;rke und somit einen geringen Sch&#228;rfebereich erm&#246;glichen. Mein 50mm f/1.8 von Nikon war das gesamte letzte Jahr mein treuer Begleiter, w&#228;hrend ich jetzt vorwiegend mein Tamron 90mm f/2.8 Macro benutze.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-des-unscheinbaren.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-des-unscheinbaren-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58536" /></a></p>
<p>Ein guter Tipp ist es, mit Live-View zu arbeiten. Man kann durch Hineinzoomen den Fokuspunkt sehr pr&#228;zise w&#228;hlen und die Vorschau hilft einem, eine geeignete Komposition zu finden. </p>
<p>Doch ein gutes Objektiv und eine gute Komposition helfen nicht immer. Viel wichtiger ist die Lichtstimmung, die mittags oft gar nicht erreicht werden kann, weil die Sonne zu „hart“ von oben auf die Motive scheint. Ich bevorzuge es daher, in den Abendstunden rauszugehen, da ich ein ziemlicher Langschl&#228;fer bin.</p>
<p>Wenn abends das Licht golden wird und alles in einen weichen Schein taucht, dann ist die beste Zeit f&#252;r Blumenfotografen. Die Bl&#252;ten beginnen, sich langsam zu schlie&#223;en und wenn die Sonne anf&#228;ngt, unterzugehen, ist es auch oft noch warm drau&#223;en.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-des-unscheinbaren1.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-des-unscheinbaren1-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58538" /></a></p>
<p>Meine gro&#223;e Passion ist jedoch immer die Marienk&#228;ferfotografie geblieben. </p>
<p>Auch mit scheinbar „schlechtem“ Equipment kann man tolle Bilder machen – man muss nur seiner eigenen Kreativit&#228;t freien Lauf lassen und machen, was man wirklich will, was einen wirklich inspiriert. Ist diese Leidenschaft und Motivation vorhanden, sind gute Bilder nicht fern.</p>
<p><em>Es lohnt sich auf jeden Fall, einen kleinen Einblick in die Makrofotografie zu wagen und die kleinen Dinge des Lebens zu erforschen!</em></p>
<p></p>
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		<title>Ondrej Pakans kleines K&#246;nigreich</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/07/19/ondrej-pakans-kleines-konigreich/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 06:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Makrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Ondrej Pakan]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
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		<category><![CDATA[wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Ondrej Pakan lebt in Myjava im Westen der Slowakei und fotografiert leidenschaftlich gern Insekten. Seine Faszination f&#252;r diese kleinen Wesen wird in seinen Bildern, aber auch in seinen Worten dar&#252;ber sehr deutlich.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://500px.com/biker11" target="_blank">Ondrej Pakan</a> lebt in Myjava im Westen der Slowakei und fotografiert leidenschaftlich gern Insekten. Seine Faszination f&#252;r diese kleinen Wesen wird in seinen Bildern, aber auch in seinen Worten dar&#252;ber sehr deutlich.</strong></p>
<blockquote><p>Da ist eine andere Welt, die unter unseren F&#252;&#223;en ist und welche wir kaum wahrnehmen. Jede Fliege, Spinne und Biene ist ein perfektes Raubtier oder ein Opfer in diesem Reich. Mich &#252;berraschen immer wieder die vielen Arten dieses K&#246;nigreiches, die verschiedenen Formen und Farben. Nach jedem Besuch in dieser Mikrowelt sehe ich die Dinge um mich herum ein bisschen anders.</p></blockquote>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1mucha-bok-rosa-modre.jpg" rel="lightbox[39688]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1mucha-bok-rosa-modre-650x465.jpg" alt="" title="1mucha-bok-rosa-modre" width="650" height="465" class="alignnone size-medium wp-image-39820" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1cihalka-ranajkuje-komara.jpg" rel="lightbox[39688]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1cihalka-ranajkuje-komara-650x436.jpg" alt="" title="1cihalka-ranajkuje-komara" width="650" height="436" class="alignnone size-medium wp-image-39828" /></a></p>
<p>Beim Blick &#252;ber seine Bilder wird sogar in mir diese Faszination geweckt. Und ich &#228;rgere mich zugegeben oft &#252;ber Insekten, weil sie mir durch ihr Summen den Schlaf rauben oder ich sie einfach eklig finde. Auf Ondrejs Bildern erkenne ich jedoch eine farbenpr&#228;chtige kleine Welt und dieses fremde K&#246;nigreich, von dem er spricht.</p>
<blockquote><p>Durch mein Objektiv sehe ich die Insekten in ganz anderer Qualit&#228;t – ich sehe jedes Haar, jede Facette ihrer Augen. Ich liebe diesen Mikrokosmos und jedes Insekt ist f&#252;r mich einzigartig.</p></blockquote>
<p><span id="more-39688"></span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1716819_7b0e3.jpg" rel="lightbox[39688]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1716819_7b0e3-650x433.jpg" alt="" title="ondrej pakan" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-39821" /></a></p>
<p>Ich beginne meine Vorurteile &#252;ber diese kleinen Tiere zu &#252;berdenken und auch meine Vorurteile gegen&#252;ber dieser Art der Fotografie. Es steckt weit mehr dahinter, als einfach mit einem sehr teuren Objektiv auf Tier XY zu halten. Ondrej &#252;bergeht auch meine Frage nach seiner Technik zun&#228;chst. Er antwortet mir, dass das Allerwichtigste Zeit sei.</p>
<blockquote><p>Das Wichtigste in der Makrofotografie ist, viel Zeit zu haben. Ich bin oft bereits um f&#252;nf Uhr morgens am Ort, was nicht immer leicht ist. Am liebsten sind mir dabei Morgenk&#252;hle und Tau. Die Morgenk&#252;hle (max. acht Grad) macht das Insekt unbeweglicher und der Tau l&#228;sst das Bild noch einmal au&#223;ergew&#246;hnlicher werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1mravec-v-kvapke-rosy-bokmodre-pozadie.jpg" rel="lightbox[39688]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1mravec-v-kvapke-rosy-bokmodre-pozadie-650x445.jpg" alt="" title="ondrej pakan" width="650" height="445" class="alignnone size-medium wp-image-39823" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1-a-vazka-z-predu-nove.jpg" rel="lightbox[39688]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/1-a-vazka-z-predu-nove-650x500.jpg" alt="" title="ondrej pakan" width="650" height="500" class="alignnone size-medium wp-image-39831" /></a></p>
<p>Aber zum Schluss verr&#228;t er mir seine Technik dann doch. F&#252;r seine Fotos nutzt er die Canon 7D (40D) mit dem Makro-Objektiv Canon MP-E 65mm und einen Blitz Canon 430 II sowie einen selbstgemachten Diffusor. Er bearbeitet am PC den Kontrast und die Sch&#228;rfe mit Hilfe von Photoshop nach, aber manilpuliert nichts an seinen Fotos. Darauf ist er sehr stolz und betont noch einmal die Einzigartigkeit dieser kleinen, fremden Wesen.</p>
<p>Wer mehr von Ondrejs Bildern sehen will, sollte einen Blick auf seine Profile bei <a href="http://500px.com/biker11" target="_blank">500px</a> und in der <a href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1663688" target="_blank">Fotocommunity</a> werfen.</p>
<p></p>
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		<title>Kunstvolle Inszenierung von Fl&#252;ssigkeiten</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/05/21/kunstvolle-inszenierung-von-flussigkeiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 06:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[beleuchtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Markus Reugels</strong></p>Nachdem mein erster Artikel &#252;ber Wassertropfenfotografie sehr gut angekommen ist, kommt hier nun ein weiterf&#252;hrender Artikel, der sich wieder mit dem Thema der kunstvollen Inszenierung von Fl&#252;ssigkeiten besch&#228;ftigt. Dieses Mal erl&#228;utere ich weitere Techniken, die auch mit fotografischer Grundausr&#252;stung realisierbar sind, in der Hoffnung, dass sich einige selbst an der wundervollen Welt der Tropfen, Fl&#252;ssigkeiten und Farben versuchen.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Markus Reugels</strong></p><p><strong>Nachdem mein <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2011/08/30/wassertropfen-in-perfektion/">erster Artikel</a> &#252;ber Wassertropfenfotografie sehr gut angekommen ist, kommt hier nun ein weiterf&#252;hrender Artikel, der sich wieder mit dem Thema der kunstvollen Inszenierung von Fl&#252;ssigkeiten besch&#228;ftigt. Dieses Mal erl&#228;utere ich weitere Techniken, die auch mit fotografischer Grundausr&#252;stung realisierbar sind, in der Hoffnung, dass sich einige selbst an der wundervollen Welt der Tropfen, Fl&#252;ssigkeiten und Farben versuchen.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/4.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-34994" title="© Markus Reugels " src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/4-500x281.jpg" alt="copyright 2012 Markus Reugels " width="500" height="281" /></a></p>
<p><strong>Kronen</strong></p>
<p>Als Erstes gehe ich auf die wohl beliebteste Form bei Einsteigern ein: Die Krone. Um sie in einer gef&#252;llten Wasserschale einzufangen, reicht ein Tropfen Wasser aus. Aber die sch&#246;nsten Kronen entstehen, wenn ich sie auf einer Plexiglasplatte produziere &#8211; eine Glasplatte ist leider nicht zu gebrauchen, da sie eine doppelte Spiegelung erzeugt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/1.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35000" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/1-500x500.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="500" /></a></p>
<p><span id="more-34969"></span></p>
<p>Hierf&#252;r muss ich am Aufprallpunkt etwas Fl&#252;ssigkeit platzieren: Es bietet sich an, farbiges Wasser oder Milch zu benutzten. Ohne diese Basis w&#252;rde keine Krone entstehen, sondern nur eine flache Scheibe, deren R&#228;nder nicht in die H&#246;he ragen.</p>
<p>Alternativ kann ich auch einen d&#252;nnen Wasserfilm auf der Plexiglasplatte verteilen. Dadurch spare ich mir das Auftragen des ersten Tropfens. Ich kann zwar keine so farbenfrohen Kronen erzeugen, aber das l&#228;stige S&#228;ubern nach jedem Versuch wird hinf&#228;llig.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/3.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-34997" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/3-500x333.jpg" alt="copyright Markus Reugels " width="500" height="333" /></a></p>
<p>Wie &#252;blich in der Tropfenfotografie ist es besser, mit verdicktem Wasser zu arbeiten. Auf schwarzem Hintergrund benutzte ich sehr gern Sahne, diese hat genau die richtige Konsistenz und bildet einen sehr guten Kontrast zum Hintergrund. Allerdings ist die Beleuchtung etwas kniffliger als vor einem hellen Hintergrund.</p>
<p><strong>Double Pillar</strong></p>
<p>So habe ich eine Technik getauft, die ich vor Kurzem entdeckt habe. Mit ihr lassen sich nur sehr schwer sch&#246;ne und ruhige Formen erzeugen, dennoch sind die Ergebnisse mehr als sehenswert.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/5.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35003" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/5-500x333.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Um derartige Bilder zu erschaffen, ben&#246;tige ich zwei Tropfen, die in einem bestimmten Abstand zueinander synchron ins Wasser fallen. Die entstehenden Wassers&#228;ulen ziehen sich dabei gegenseitig an und vereinigen sich zu einer einzelnen S&#228;ule, auf der ich einen dritten Tropfen platziere. F&#252;r solche Aufnahmen werden mindestens drei Ventile ben&#246;tigt, die unabh&#228;ngig voneinander angesteuert werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/6.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35006" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/6-500x333.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="333" /></a></p>
<p>In Planung sind bereits Aufnahmen mit vier S&#228;ulen, doch leider habe ich es noch nicht zustande gebracht, alle vier S&#228;ulen im Mittelpunkt zu vereinen. Bis jetzt ist es mir lediglich gelungen, drei S&#228;ulen auf einen Nenner zu bringen. Doch den Gedanken mit vier S&#228;ulen habe ich noch nicht verworfen und er wird zu gegebener Zeit wieder in Angriff genommen. Von Misserfolgen lasse ich mich nicht kleinkriegen.</p>
<p><strong>Farbexplosionen</strong></p>
<p>Diese Aufnahmen machen sehr viel Spa&#223;. Man hat jedoch so gut wie keinen Einfluss auf das Ergebnis. Dennoch k&#246;nnen dabei sehr beeindruckende Bilder entstehen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/11.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35009" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/11-500x333.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Das Prinzip ist einfach: Ein Luftballon wird &#252;ber einen Lautsprecher gest&#252;lpt und dient als Membran, auf der ich die Farben platziere. Als Basis gebe ich einen Teel&#246;ffel verdicktes Wasser auf die Membran, mit einer Pipette gebe ich Farbe hinzu. Das hat den Vorteil, dass die Formen etwas l&#228;nger zusammenhalten, bevor sie zerrei&#223;en. Durch Musik wird die Membran in Schwingung versetzt und dadurch springen die Tropfen in unterschiedlichsten Formen nach oben.</p>
<p>Anfangs habe ich B&#228;sse aus Technomusik verwendet oder mit Frequenzen eines Tongenerators gearbeitet. Doch mit der Zeit bin ich dahinter gekommen, dass das nicht optimal ist. Jetzt benutze ich ein Keyboard, um die T&#246;ne zu erzeugen. Das hat den Vorteil, dass ich nur einen Ton ben&#246;tige und die Farben sich nicht so sehr mischen. Dadurch ist es m&#246;glich, noch ein zweites oder drittes Bild mit den gleichen Farben zu machen, ohne dass es eine braune Suppe wird.</p>
<p>Meine Kamera l&#246;se ich &#252;ber einen Soundtrigger aus. Somit kann ich gezielt steuern, wann die Kamera ausl&#246;sen soll. Es geht aber auch ohne, jedoch hat man dann weit weniger Kontrolle und ben&#246;tigt unter Umst&#228;nden mehr Versuche.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/12.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35012" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/12-500x500.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="500" /></a></p>
<p>In meinen aktuellen Bildern habe ich noch einen fallenden Tropfen in die Farbexplosionen eingebracht. Dieser soll beim Zusammensto&#223; mit der nach oben springenden Farbe einen Schirm erzeugen. Da ist aber viel Zufall im Spiel, da ich nie wei&#223;, wie sich die Farbe nach oben bewegt.</p>
<p><strong>Was bei solchen Aufnahmen noch wichtig ist:</strong> Jede Kamera hat eine Ausl&#246;severz&#246;gerung (Shutter Lag). Das hei&#223;t, wenn die Kamera ausl&#246;st, ist die Action schon vorbei. Das kann ich umgehen, indem ich in einem abgedunkelten Raum fotografiere und &#252;ber die Blitze ausl&#246;se. Die Ausl&#246;sung sollte dabei recht fr&#252;h erfolgen. Je sp&#228;ter die Blitze ausgel&#246;st werden, umso st&#228;rker rei&#223;en die Formen ab und enden im Tropfenchaos.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/9.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35015" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/9-500x526.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="526" /></a></p>
<p>Bei meinen Aufnahmen bevorzuge ich einen schwarzen Hintergrund. Um das zu erreichen, best&#252;cke ich meine Blitze mit Lichtformern (Snoots). Dadurch wird Streulicht gering gehalten und nur punktuell beleuchtet. Um auf Nummer Sicher zu gehen, benutzte ich im Hintergrund noch eine schwarze Platte zur Abschirmung.</p>
<p><strong>Cream Flow</strong></p>
<p>Bei dieser Methode werden keine technischen Hilfsmittel, wie etwa die Zeitsteuerung, ben&#246;tigt. Es reichen Kamera, Stativ, Pipette, Fernausl&#246;ser und ein externer Blitz aus. Als Wasserbeh&#228;lter benutzte ich ein sehr kleines Aquarium. Zuerst wird der Beh&#228;lter mit Wasser gef&#252;llt und die Kamera so ausgerichtet, dass sie in einem Winkel von ca. 10-20° von unten auf die Wasseroberfl&#228;che fokussiert. Die Kamera muss komplett manuell eingestellt werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/14.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35018" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/14-500x333.jpg" alt="© Markus Reugels" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Meistens fotografiere ich solche Bilder mit einer sehr kleinen Blende von maximal f/16, um m&#246;glichst alles scharf zu bekommen. Als Belichtungszeit benutze ich grunds&#228;tzlich 1/160s, damit funktionieren meine Funkausl&#246;ser am zuverl&#228;ssigsten. Die Blitzleistung darf auch bei diesen Aufnahmen nicht zu hoch gew&#228;hlt werden. Zwar sind die Bewegungen nicht sehr schnell, dennoch kann man durch eine zu lange Abbrenndauer Bewegungsunsch&#228;rfe ins Bild bekommen.</p>
<p>Es gibt verschiedene Methoden, um Farbe ins Bild zu bekommen. Entweder ich f&#228;rbe die Kaffeemilch oder Sahne mit Lebensmittelfarbe ein oder ich benutze farbige Folien am Blitzger&#228;t.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/13.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35021" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/13-500x333.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Wenn alles soweit eingestellt ist, kann es auch schon losgehen mit dem kreativen Teil: Mit der Pipette tr&#246;pfle ich Milch in das Becken und l&#246;se flei&#223;ig die Kamera aus. Da die Fl&#252;ssigkeit ziemlich langsam absinkt (je h&#246;her der Fettanteil, umso langsamer sinkt sie) kann ich mehrmals ausl&#246;sen. Die Bilder drehe ich in der Nachbearbeitung dann um 180°.</p>
<p>Alternativ kann ich auch einen hellen Hintergrund verwenden und als Fl&#252;ssigkeit Tinte ins Wasser tropfen. Damit lassen sich ebenfalls sehr ansprechende Bilder erzeugen. Durch den hellen Hintergrund ist diese Variante auch einfacher zu beleuchten.</p>
<p><strong>Soap Film</strong></p>
<p>Um Seifenfilm zu fotografieren, ist keine gro&#223;artige Technik n&#246;tig. Wie bei den Cream-Flow-Bildern ben&#246;tige ich ein Stativ, Fernausl&#246;ser und einen externen Blitz.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/19.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35024" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/19-500x333.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Ich habe mir einen Ring von ca. 5 cm Durchmesser aus Draht geformt und diesen mit Wolle umwickelt. Durch die Wolle platzt der Seifenfilm nicht so schnell, da er mit Fl&#252;ssigkeit versorgt wird. Der kniffligste Teil ist die Beleuchtung und der richtige Winkel des Seifenfilms zur Kamera. Die Kamera darf nicht parallel zum Seifenfilm positioniert werden. Es braucht einen kleinen Winkel von bis zu 5°, um ihn auf den Bildern sichtbar zu machen.</p>
<p>Ich beleuchte die Bilder indirekt &#252;ber einen wei&#223;en Reflektor, den ich U-f&#246;rmig gebogen habe. In die Mitte des Reflektors habe ich ein Loch f&#252;r das Objektiv geschnitten. Den Blitz richte ich auf den Reflektor, dadurch wird der Seifenfilm beleuchtet. Als Hintergrund benutzte ich eine schwarze Pappe. Auch farbliche Hintergr&#252;nde sind m&#246;glich, die besten Erfahrungen habe ich allerdings mit schwarz gemacht &#8211; damit ist die Leuchtkraft der Farben am intensivsten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/20.jpg" rel="lightbox[34969]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-35027" title="© Markus Reugels" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/05/20-500x281.jpg" alt="copyright Markus Reugels" width="500" height="281" /></a></p>
<p><em>Ich hoffe, dass ich Euch mit diesem Artikel inspirieren konnte, vielleicht den einen oder anderen Versuch nachzustellen. Die M&#246;glichkeiten, mit Wasser kreativ zu sein, sind schier endlos. Das ist auch ein Grund, warum ich diese Art der Fotografie so lange betreibe. Ihr findet noch weitere Bilder auf <a href="http://www.markusreugels.de/" target="_blank">meiner Homepage</a> und falls es Fragen gibt, stehe ich nat&#252;rlich gerne zur Verf&#252;gung.</em></p>
<p></p>
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		<title>Einstieg in die Makrofotografie</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2011/10/27/einstieg-in-die-makrofotografie/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 06:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[blitz]]></category>
		<category><![CDATA[einstieg]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Makrofotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mark-Philipp Korb</strong></p>Wesen, die nicht von dieser Welt scheinen, schreckliche Monster und Wesen von filigraner Sch&#246;nheit. Wir sehen sie jeden Tag und &#252;bersehen sie. Wenn wir die Perspektive auf unsere Welt nur ein wenig &#228;ndern und einen Schritt n&#228;her rangehen, er&#246;ffnet sich uns eine v&#246;llig andere Welt.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mark-Philipp Korb</strong></p><p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/Cranefly.jpg" rel="lightbox[23475]"><img class="alignnone size-medium wp-image-23478" title="SONY DSC" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/Cranefly-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a><span style="color: #888888;font-size: small">Ein ruhig im Vorhang sitzender Schneider, Aufnahme mit Stativ.</span></p>
<p><strong>Wesen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen, schreckliche Monster und Wesen von filigraner Sch&#246;nheit. Wir sehen sie jeden Tag und &#252;bersehen sie. Wenn wir die Perspektive auf unsere Welt nur ein wenig &#228;ndern und einen Schritt n&#228;her rangehen, er&#246;ffnet sich uns eine v&#246;llig <em>andere</em> Welt.</strong></p>
<p>Bis heute sind beinahe eine Milliarde Insektenarten wissenschaftlich beschrieben worden, das sind mehr als 60% aller &#252;berhaupt beschriebenen Tierarten. Dazu kommen noch Abertausende andere wirbellose Tierarten. Aber da sich der Begriff „Wirbellose“ nicht wirklich sch&#246;n liest, werde ich im Folgenden oft <em>Insekten</em> schreiben, aber wirbellose Tiere meinen.</p>
<p>Ihr werdet, vor allem, wenn Ihr Euch im Bereich der Makrofotografie bewegt, h&#228;ufiger den Begriff des Abbildungsma&#223;stabs lesen. Ich erkl&#228;re ihn also lieber vorab.</p>
<p>Bei einem Abbildungsma&#223;stab von</p>
<ul>
<li><strong>1:1</strong> ist die Abbildung auf dem Chip so gro&#223; wie das Objekt selbst.</li>
<li><strong>1:2</strong> ist die Abbildung halb so gro&#223; wie das Objekt.</li>
<li><strong>2:1</strong> ist die Abbildung doppelt so gro&#223; wie das Objekt.</li>
</ul>
<p>F&#252;r den Einstieg in die Insektenfotografie reicht eine sehr einfache Ausr&#252;stung: Eine Kamera, ein Objektiv und es kann losgehen. Ob Ihr eine APS-C- oder eine Kleinbildkamera verwendet, ist also relativ egal. Nur die Fl&#228;che, auf die das Objekt projiziert wird, ist ggf. kleiner.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/perspektive-Lederwanze.jpg" rel="lightbox[23475]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/perspektive-Lederwanze-500x320.jpg" alt="" title="Lederwanze" width="500" height="320" class="alignnone size-medium wp-image-23741" /></a><br />
<span style="color: #888888;font-size: small">An dieser Lederwanze erkennt man, was ein leichter Perspektivenwechsel f&#252;r die Sch&#228;rfewahrnehmung ausmacht.</span></p>
<p><strong>Objektive und Brennweiten</strong></p>
<p>Ein Makro-Objektiv w&#228;re nat&#252;rlich optimal, aber wenn Ihr keines besitzt, gibt es einige g&#252;nstige Alternativen. Vielleicht hat eines Eurer Objektive eine Makrofunktion, diese lassen oft einen Abbildungsma&#223;stab von 2:1 zu. Interessant sind auch Retroadapter (ca. 10€), mit denen man das Objektiv „falsch herum“ an die Kamera schrauben und so einen Abbildungsma&#223;stab von 1:1 oder mehr erreichen kann.</p>
<p><span id="more-23475"></span></p>
<p>Als g&#252;nstiger, aber guter Einstieg ist auch ein gebrauchtes manuelles Makro-Objektiv in Erw&#228;gung zu ziehen. Die gibt es in Online-Auktionsh&#228;usern manchmal f&#252;r unter 50€, dazu kommt noch ein Objektivadapter, der je nach Bajonett von Objektiv und Kamera mit ca. 15€ bis 40€ zu Buche schl&#228;gt.</p>
<p>Selbst verwende ich eine Canon EOS 50D, ein Tamron 90mm f/2.8 und ein Canon EF 50mm f/1.4. Als Zubeh&#246;r nutze ich ein Manfrotto-Stativ mit umlegbarer Mittels&#228;ule, einen kleinen Faltreflektor, Zwischenringe und machmal auch ein Speedlite 580EX II Blitzger&#228;t an einem eTTL-Blitzkabel.</p>
<p>Im Prinzip eignet sich jedes Makro-Objektiv, um eindrucksvolle Insekten-Aufnahmen zu erstellen. Aber die verschiedenen Brennweiten haben ihre T&#252;cken. Die &#252;blichen Brennweiten sind 50mm, 100mm und 180mm.</p>
<p>Das 50mm ist gut zu handhaben, aber viele Insekten werden wegfliegen, bevor man nahe genug dran ist, um ein Foto zu schie&#223;en. Dieses Fluchtverhalten erkl&#228;rt sich durch die Fluchtdistanz, also dem Abstand, ab dem Tiere ein sich n&#228;herndes Objekt f&#252;r einen potentiellen Angreifern halten. Sie fliehen dann nat&#252;rlich!</p>
<p>Mit einer Brennweite von 180mm hat man mit der Fluchtdistanz nur noch selten Probleme. Freihand zu fotografieren ist damit aber kaum noch m&#246;glich, daf&#252;r sind 180mm einfach zu lang und zu schwer. Mit einem Stativ oder Einbein ist das aber eine super Kombination.</p>
<p>Eine Brennweite um die 100mm ist nach meiner Erfahrung ein guter Allrounder. Das ist auch die Brennweite, die ich immer als Basis f&#252;r eine Makro-Ausr&#252;stung empfehlen w&#252;rde. Die 100mm kann man grade noch mit der Hand f&#252;hren, sie sind aber lang genug, um die n&#246;tige Fluchtdistanz zu wahren. Dar&#252;ber hinaus sind 100mm im Vollformat auch eine tolle Brennweite f&#252;r Portraits.</p>
<p>Canon bietet zudem mit dem 65mm f/2.8 MPE ein spezielles Lupenobjektiv an. Es hat einen Abbildungsma&#223;stab von 1:1 bis 5:1 und hat einen sehr geringen Fokusbereich. Man kann es daher eigentlich nur mit einem Einstellschlitten verwenden. Das Objektiv ist zudem wesentlich dunkler als die f/2.8 einen glauben machen. An einem Blitz kommt man damit also selten vorbei. Ich selbst konnte dieses Objektiv nur einmal testen, die wahnsinnige Vergr&#246;&#223;erung ist eine echte Herausforderung. Es empfiehlt sich also, erst einmal klein anzufangen, um sich dann zu solch einer Optik vorzuarbeiten.</p>
<p>Wenn Ihr z.B. Schmetterlinge oder eine ausgewachsene gro&#223;e K&#246;nigslibelle fotografieren wollt, k&#246;nnen sogar 100mm und 180mm zu kurz sein. Gro&#223;e K&#246;nigslibellen haben immerhin eine Fl&#252;gelspannweite von bis zu 11cm und sind damit etwa so gro&#223; wie kleine V&#246;gel. Hier bieten Telebrennweiten wie Canons 300mm L IS f/1.4 oder das 100-400mm L IS USM f/1.4-5,6 in Kombination mit einem Zwischenring ein super Team. Aber auch g&#252;nstigere Modelle mit um die 300mm eignen sich.</p>
<p>Ein Zwischenring ist dabei nicht mehr als ein Ring, der zwischen Objektiv und Kamera geschraubt wird, um so die Naheinstellgrenze zu ver&#228;ndern und einen h&#246;heren Abbildungsma&#223;stab zu erzielen. Aus 1:1 wird damit etwa 2:1 oder auch 3:1.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/hoverfly-4_june09-Bearbeite2.jpg" rel="lightbox[23475]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/hoverfly-4_june09-Bearbeite2-500x332.jpg" alt="" title="H" width="500" height="332" class="alignnone size-medium wp-image-23738" /></a><br />
<span style="color: #888888;font-size: small">Eine ca. 5mm gro&#223;e Schwebfliege.</span></p>
<p><strong>Spezielle Anforderungen an Stative</strong></p>
<p>Beim Stativ solltet Ihr darauf achten, dass man es auch sehr flach aufstellen kann und am besten eine verstellbare Mittels&#228;ule hat. Letztere gibt Euch mehr Freiheit bei der Positionierung der Kamera. Ein S&#228;ckchen mit Bohnen als Unterlage ist f&#252;r bodennahe Aufnahmen auch nicht verkehrt.</p>
<p>Der Stativkopf sollte fest sitzen und darf nicht nachsacken. Ansonsten ist es unm&#246;glich, ein Motiv einzustellen, da es sonst einfach wieder aus dem Bild rutscht. Ob Dreiwegeneiger oder Kugelkopf ist dabei Geschmackssache. Besonders eignen sich allerdings Getriebeneiger, die &#252;ber Stellschrauben sehr genau zu kontrollieren sind, daf&#252;r aber auch wesentlich teurer als ein &#252;blicher Kugelkopf sind.</p>
<p>Ein Einstellschlitten erleichtert das Fokussieren, Ihr k&#246;nnt ihn oft genauer verschieben als Euren Fokusring. Zudem k&#246;nnt Ihr so auch noch am maximalen Abbildungsma&#223;stab des Objektivs nachfokussieren.</p>
<p><strong>Blitz drauf oder nicht?</strong></p>
<p>Wir m&#252;ssen uns in der Tierfotografie manchmal vor Augen f&#252;hren, dass wir Lebewesen fotografieren und nicht alle Tiere vertragen starkes Blitzlicht. Sie m&#246;gen es nicht, es ist f&#252;r sie schmerzhaft oder verletzt sie sogar. Nach einer Blitzausl&#246;sung fliehen viele Insekten. Es ist aber auch zu beobachten, dass die Tiere sich mit ihren Beinen &#252;ber die Augen streichen. Ich habe in solchen Momenten immer ein schlechtes Gef&#252;hl.</p>
<p>Au&#223;erdem mag ich die Lichtwirkung eines Blitzes nicht. Das Motiv ist zwar gut ausgeleuchtet, die Hintergr&#252;nde versinken daf&#252;r aber meistens im Dunkel. Aber bei schlechtem Licht oder wenn man viel Tiefensch&#228;rfe braucht, kommt man leider nicht ohne aus. Dann aber bitte mit Bedacht benutzen, um die Tiere zu schonen.</p>
<p>Ich m&#246;chte hier als Alternative zum Blitzen die Verwendung von Faltreflektoren vorschlagen. Das ist immer dann eine Alternative, wenn man mit dem Blitz Kontraste ausgleichen muss. Ein Reflektor kann zudem ein bis zwei Blenden mehr Licht auf ein Motiv werfen.</p>
<p>Der kameraeigene Blitz sowie aufgesteckte Systemblitze sind nicht anwendbar, weil das Objektiv das Motiv abschattet. Abhilfe schafft hier, einen Systemblitz entfesselt auszul&#246;sen. Ein kurzes eTTL-Kabel von einem Meter L&#228;nge gibt es g&#252;nstig im Fachgesch&#228;ft (ab ca. 20€) und wenn man dann noch eine kleine Softbox (auch ca. 20€) davorspannt, ist das Licht weicher und man ist flexibler. Man kann so unter anderem auch Streiflichter und Durchschein-Effekte erzeugen, indem man den Blitz hinter dem Motiv platziert.</p>
<p>Ringblitze und Twinlights erzeugen ein weiches, sehr neutrales Licht, das das Motiv voll ausleuchtet. Sie kosten aber auch zwischen 340€ und 900€. Von billigen 100€-Modellen m&#246;chte ich hier abraten, denn sie sind instabil und noch unpraktischer beim Positionswechsel als es Blitze schon sind.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/Makro-3Juli2011-24-Bearbeitet.jpg" rel="lightbox[23475]"><img class="alignnone size-medium wp-image-23487" title="Makro-3" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/Makro-3Juli2011-24-Bearbeitet-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
<span style="color: #888888; font-size: small">Trotz offener Blende ist ein Gro&#223;teil der Schwebfliege scharf abgebildet. Ohne Stativ, daf&#252;r aber mit einem Reflektor.</span></p>
<p><strong>Perspektive, Fokus und Belichtungseinstellungen</strong></p>
<p>Die Wahl der Perspektive ist ein sehr wichtiger Aspekt, um gute Insektenaufnahmen zu machen. Wenn Ihr einen K&#228;fer nur von oben herab fotografiert, ist das meist nicht sehr spannend. Versucht, auf Augenh&#246;he mit dem Tier zu gehen. Das hei&#223;t, Ihr werdet oft im Liegen oder Knien fotografieren m&#252;ssen. Ihr solltet also etwas robuster gekleidet sein: Ich empfehle, auch im Sommer eine lange Hose zu tragen &#8211; wenn Ihr das erste Mal in Brennnesseln gekniet habt, wisst Ihr warum.</p>
<p>Ein weiterer Tipp, der euch vielleicht hilft: &#220;berbelichtet eine Aufnahme um ca. 1/3 bis 1 Blende. Warum? Sowohl meine alte Sony Alpha sowie meine aktuelle 50D machen im Makrobereich bei der Belichtungsmessung schlapp und die Bilder sacken etwas ins Dunkle ab.</p>
<p>Das Wichtigste aber ist, dass Ihr den Fokus auf die Augen des Tieres legt. Die Augen werden vom Betrachter immer als Erstes wahrgenommen und wenn diese unscharf sind, wird das ganze Bild als unscharf wahrgenommen. Sch&#228;rfe ist sowieso sehr wichtig und es gibt ein paar Tricks, die euch helfen, sie zu erzeugen:</p>
<ul>
<li>keine Belichtungen unter 1/125 Sekunde, auch nicht mit Stativ. Die meisten Insekten bewegen sich und der Wind wird Euch ebenfalls Probleme bereiten.</li>
<li>Benutzt ein Stativ, wann immer es Euch m&#246;glich ist.</li>
<li>Die Spiegelvorausl&#246;sung verwenden, bei kleinen Motiven kann schon die Bewegung des Spiegels f&#252;r Bewegungsunsch&#228;rfen sorgen.</li>
<li>Mit Live-View in das Motiv hineinzoomen, um exakt scharf zu stellen.</li>
</ul>
<p>Ein weiterer Trick ist es, ein Insekt leicht seitlich zu fotografieren. Da wir immer geringe Sch&#228;rfebereiche haben, k&#246;nnen wir so gef&#252;hlt mehr Tiefensch&#228;rfe erzeugen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_9185-Bearbeitet.jpg" rel="lightbox[23475]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_9185-Bearbeitet-500x333.jpg" alt="" title="_MG_9185-Bearbeitet" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-23737" /></a><br />
<span style="color: #888888;font-size: small">Misumena vatia, die ich bei uns im Garten erwischt habe.</span></p>
<p><strong>Modelle f&#252;r die Makrofotografie sind &#252;berall</strong></p>
<p>Man muss, um ein Motiv zu finden, einfach nur die Augen offen halten. Das h&#246;rt sich jetzt einfach an, aber Insekten und K&#228;fer gibt es in der Natur genug. Solange man nicht nach bestimmten Arten sucht, sondern nur fotografieren will, findet man <em>immer</em> Insekten, oft sogar im Winter. Jede Art hat in jeder Umgebung irgendwo seine Nische gefunden.</p>
<p>Ich fotografiere selbst oft bei mir im Garten und ums Haus. Hier kann ich mich eine ganze Stunden aufhalten, ohne dass sich Motive wiederholen. Einfach deshalb, weil sich selbst auf diesen 70 Quadratmetern eine Vielzahl von Lebewesen tummelt. Auch durch den Jahreszyklus wechseln sich die Arten st&#228;ndig ab.</p>
<p>Springspinnen lauern zwischen Backsteinmauern, Ameisen haben zwischen den Fugen der Bodenplatten einen Bau errichtet. Bienen und andere Hautfl&#252;gler tummeln sich um Bl&#252;ten. Asseln, die &#252;brigens nicht zu den Insekten, sondern zu den Krebstieren z&#228;hlen, verstecken sich unter Steinen. Und so weiter und so fort!</p>
<p>Wenn Euch die Makrofotografie interessiert, werdet Ihr schnell ein Auge daf&#252;r entwickeln, kleinste Lebewesen zu entdecken. Auch solche, die Ihr vorher nie wahrgenommen habt und wenn, dann nur als Fliege, K&#228;fer, Spinne oder M&#252;cke.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/spiders.jpg" rel="lightbox[23475]"><img class="alignnone size-medium wp-image-23489" title="spiders" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/spiders-500x367.jpg" alt="" width="500" height="367" /></a></p>
<p>Das Tolle ist, dass wir uns oft nur wenige hundert Meter bewegen m&#252;ssen und einen v&#246;llig anderen Lebensraum vor uns haben. Jeder Quadratmeter kann die unterschiedlichsten Arten beherbergen. Wenn ich von meiner Wohnung als Startpunkt ausgehe, habe ich in einem Bereich von ca. einer Stunde Fu&#223;marsch mindestens f&#252;nf v&#246;llig unterscheidende Lebensr&#228;ume parat.</p>
<p>Einmal unseren Gemeinschaftsgarten mit Rasenfl&#228;chen, diversen Buschwerken, Blumen und Obstb&#228;umen. Hier finden sich &#252;blicherweise verschiedene Schwebfliegen-, Spinnen-, Bienen- und Wespenarten und ab und an auch mal ein K&#228;fer.</p>
<p>Offene Wiesen mit verschiedenen Gr&#228;sern und Blumen, die eine Vielzahl von Schmetterlingen, K&#228;fern, Bienen- und Wespenarten anlocken. Dazu kommen Spinnen, Grash&#252;pfer und vieles mehr.</p>
<p>Am Waldrand mit flachem Gestr&#252;pp und vorgelagerter Wiese lassen sich andere Spinnen und viele K&#228;fer finden. Im Wald selbst trifft man viele K&#228;fer an, auch Spinnen sind verbreitet. Es gibt einige Ameisenhaufen und vieles anderes. Bienen sehen wir seltener, weil es wweniger Bl&#252;ten gibt, zudem ist es dunkler und k&#252;hler, was es zum R&#252;ckzugsgebiet vieler Tiere im Hochsommer macht.</p>
<p>An Fluss und Seeufer treffen wir wieder auf eine andere Vegetation. Hier gibt es neben Gr&#228;sern und B&#228;umen noch dichte Schilffl&#228;chen und durch die N&#228;he zum Wasser ist es k&#252;hler als auf einer offenen Wiese. Hier sind die Chancen, Libellen zu fotografieren gut. Nicht zu vergessen, dass auch eine Reihe von Insekten, ihre Eier im Wasser ablegt und sich so daf&#252;r in Wassern&#228;he versammelt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/100310_makro_82.jpg" rel="lightbox[23475]"><img class="alignnone size-medium wp-image-23490" title="100310_makro_82" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/100310_makro_82-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
<span style="color: #888888;font-size: small">Diese Pisaura mirabilis habe ich an einem kalten M&#228;rztag mit einem Stativ fotografiert.</span></p>
<p><strong>Tages- und Jahreszeiten</strong></p>
<p>Die Tageszeit zum Fotografieren ist, wenn man nicht gezielt bestimmte Tiere fotografieren will, nicht so wichtig, es ist eigentlich immer m&#246;glich, Motive zu finden. Zu beachten ist, dass morgens durch das noch schwache Sonnenlicht kurze Belichtungszeiten kaum m&#246;glich sind. Ihr solltet also auf ein Stativ zur&#252;ckgreifen. Da Insekten wechselwarme Tiere und daher bei K&#228;lte weniger aktiv sind, kann man sich gut an sie heranpirschen. Ein Blitz kann hier au&#223;erdem hilfreich sein.</p>
<p>Am sp&#228;teren Morgen bis zum Mittag, werden die Tiere mit zunehmender Temperatur aktiver. Einige Insektenarten wie etwa Raubfliegen, beginnen sogar erst ab Temperaturen um die 20°C mit der Jagd. Es ist jetzt nicht mehr zwingend notwendig, ein Stativ zu verwenden, wenn m&#246;glich aber sinnvoll. Es ist von Vorteil, wenn es leicht bew&#246;lkt ist, da sonst sehr starke Kontraste auftreten k&#246;nnen. Um diesen entgegenzuwirken, hilft ein kleiner Faltreflektor oder ein Blitz.</p>
<p>Wenn man spezielle Arten fotografieren will, muss man neben der Uhrzeit auch die Jahreszeiten beachten. Einige Arten findet man etwa vornehmlich im Fr&#252;hjahr und Fr&#252;hsommer; im Sp&#228;tsommer und Herbst ist es beinahe aussichtslos, sie fotografieren zu wollen. Hier hilft es nur, die Tiere zu erkennen und nachzuschlagen, wie ihr Lebenszyklus aussieht. Dazu aber sp&#228;ter mehr.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/Gruenruessler.jpg" rel="lightbox[23475]"><img class="alignnone size-medium wp-image-23491" title="Gruenruessler" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/Gruenruessler-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
<span style="color: #888888;font-size: small">Ein Gr&#252;nr&#252;ssler am Waldrand.</span></p>
<p><em>Wir wissen jetzt, wo wir unsere Motive finden, welche Ausr&#252;stung wir einpacken m&#252;ssen und wie wir unsere Kamera ungef&#228;hr einstellen sollten. Jetzt kommen wir zu dem Teil des Artikels, der die verschiedenen Techniken erl&#228;utert, wie man Insekten vor die Linse bekommt. Es gibt grob drei Herangehensweisen, unsere kleinen Modelle vor die Linse zu bekommen: Pirschen, Lauern und Locken.</em></p>
<p><strong>Pirschen</strong></p>
<p>Meine Lieblingsmethode ist das Pirschen, nicht weil sie den anderen &#252;berlegen ist &#8211; eher das Gegenteil ist der Fall &#8211; sondern weil sie die einfachste und kurzweiligste ist.</p>
<p>Als Webdesigner sitze ich am Tag zwischen sechs und zehn Stunden in einem B&#252;ro vor einem Computer oder schlage mich in Besprechungszimmern herum. Da gehe ich abends gerne ein wenig spazieren. &#220;ber Feldwege und durch den Wald, so ein bis zwei Stunden. Meine Kamera ist dann immer dabei. </p>
<p>Man braucht au&#223;er Kamera und Objektiv eigentlich kein Equipment. Blitz, Stativ und Reflektoren sind zwar sinnvoll, aber eben nicht zwingend n&#246;tig. Man sollte aber vorher m&#246;glichst dunkle oder gr&#252;ne Kleidung anziehen. Kontraste werden von vielen Insekten gut wahrgenommen, helles Wei&#223; vor dunklem Gr&#252;n erh&#246;ht die Fluchtdistanz.</p>
<p><em>Wenn ich ein sch&#246;nes Motiv finde, habe ich folgende Vorgehensweise:</em></p>
<ul>
<li>Testbild zur Kontrolle, ob Blende, ISO und Zeit zu einem guten Ergebnis f&#252;hren.</li>
<li>Wenn man den Autofokus benutzt, auf Nachf&#252;hren umstellen.</li>
<li>Ruhig auf das Insekt zubewegen.</li>
<li>M&#246;glichst die Augen des Tieres fokussieren.</li>
<li>Dauerfeuer, Pixel sind billig. Ich habe bei Insekten sicher so an die 80% Ausschuss.</li>
</ul>
<p>Versucht hier durchaus verschiedene Winkel und Positionen. Mit der Zeit lernt man, den Hintergrund mit einzubeziehen, um noch eindrucksvollere Fotos zu machen.</p>
<p>Wenn Ihr mit einem Motiv fertig seid, bleibt einen Augenblick stehen oder sitzen und schaut, ob Ihr in der N&#228;he weitere Motive findet. Es ergibt sich fast immer mindestens ein weiteres interessantes Motiv in der Umgebung. Ihr k&#246;nnt auch versuchen, ein Stativ aufzustellen, aber viele Tiere werden durch das Aufstellen des Stativs aufgeschreckt.</p>
<p>N&#228;hert Euch also m&#246;glichst schon mit aufgebautem Stativ. Diese Technik beschr&#228;nkt sich nat&#252;rlich nicht nur auf kurze Ausfl&#252;ge. Man kann auch gezielt ganze Wandertouren unternehmen, um das Gebiet kennenzulernen.</p>
<p><strong>Lauern</strong></p>
<p>Eine weite M&#246;glichkeit ist das Lauern, auch Ansitzfotografie genannt. Im Prinzip hei&#223;t das: Ihr stellt ein Stativ auf, fokussiert z.B. auf die Bl&#252;te vor Euch und wartet, dass ein Schmetterling dort landet. Es macht hierbei Sinn, sich die Zeit zu nehmen und zu beobachten, welche Bl&#252;ten regelm&#228;&#223;ig angeflogen werden.</p>
<p>Die Ansitzzeit kann wenige Minuten, aber auch mehreren Stunden betragen. Viele Tiere gew&#246;hnen sich schnell an einen Menschen, solange er sich ruhig verh&#228;lt. Die Tiere nehmen einen einfach nicht mehr als Bedrohung wahr und man kann n&#228;her an sie herantreten, ohne sie zu erschrecken. Das gilt gerade f&#252;r gr&#246;&#223;ere Tiere wie Schmetterlinge oder Libellen.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil bei dieser Methode ist nat&#252;rlich, dass Ihr vorher Zeit habt, um das Bild zu komponieren. Ihr k&#246;nnt au&#223;erdem Reflektoren und Blitze verwenden, um eine bessere Lichtsituation herzustellen. Dank Stativ wird das Bild zudem sch&#228;rfer sein als aus der Hand.</p>
<p><strong>Locken</strong></p>
<p>Der Ansitzfotografie nicht un&#228;hnlich sind Techniken, bei denen Insekten angelockt werden, um sie auf Film bzw. auf dem Chip einzufangen. Die einfachste Methode ist es, in ein flaches Gef&#228;&#223; ein wenig Zuckerwasser zu geben. Ein d&#252;nner Fl&#252;ssigkeitsfilm ist hier mehr als genug, wir wollen die angelockten Insekten ja nicht ertr&#228;nken. So lassen sich Wespen, Bienen und Schmetterlinge gut anlocken.</p>
<p>Mit Hilfe von Blitzen und Reflektoren kann man auch hier die Lichtsituation sehr gut steuern und ein Stativ macht einem die Arbeit nat&#252;rlich leichter. Man kann auch Lockstoff-Gemische kaufen oder selbst anmischen. Gerade beim gezielten Fotografieren bestimmter Arten kann dies sinnvoll sein. Achtet aber darauf, dass die Lockstoffe ungiftig und naturvertr&#228;glich sind!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/Makro-Wald-170811-128-Bearbeitet.jpg" rel="lightbox[23475]"><img class="alignnone size-medium wp-image-23492" title="Wald" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/Makro-Wald-170811-128-Bearbeitet-500x316.jpg" alt="" width="500" height="316" /></a><br />
<span style="color: #888888;font-size: small">Polistes nimpha (Heide-Feldwespe) fotografiert am fr&#252;hen Abend.</span></p>
<p><strong>Insekten im Flug</strong></p>
<p>Ganz andere Schwierigkeiten ergeben sich, wenn Ihr Insekten im Flug fotografieren wollt. Die meisten Insekten fliegen sehr unberechenbar und sind zudem sehr schnell.</p>
<p>Eckdaten f&#252;r die Einstellungen der Kamera: M&#246;glichst geschlossene Blende und Belichtungszeiten von unter 1/500 Sekunde, je nach Insekt besser noch 1/1000. Ein Blitz hilft, die Bewegung einzufrieren und mehr Licht auf das Bild zu bekommen.</p>
<p>Ich kenne zwei Techniken, um Flugbilder zu schie&#223;en. Die zuvor beschriebene M&#246;glichkeit des Ansitzens ist auch hier anwendbar: Man wartet darauf, dass ein Insekt anfliegt, um dann mit Dauerfeuer und Blitz draufzuhalten und zu beten, dass man das Tier im Flug erwischt.</p>
<p>Eine weitere M&#246;glichkeit ist eigentlich nur bei Libellen einsetzbar, da sie in sehr geraden Bahnen fliegen. Man beobachtet die Bahnen, die sie entlang fliegen, setzt sich in die Flugrichtung und stellt das Objektiv auf eine gewisse Distanz ein. Wenn eine Libelle anfliegt, l&#246;st man aus und hofft, dass der Autofokus das Tier erfasst und das Bild scharf wird.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/wasp1.jpg" rel="lightbox[23475]"><img class="alignnone size-medium wp-image-23493" title="Wespe" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/wasp1-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
<span style="color: #888888;font-size: small">Eine Kleine Harzbiene, die ich beim Anflug auf eine Bl&#252;te &#252;berraschen konnte.</span></p>
<p><strong>Tiere bestimmen</strong></p>
<p>Das Bestimmen von Insekten ist sehr schwierig. Zwischen verschiedenen Arten oder einer Gattung gibt es oft nur minimale &#228;u&#223;ere Unterschiede, die teilweise nur mit einem Mikroskop zu erkennen sind. Es lohnt sich aber trotzdem. Ich habe Ende letzten Jahres angefangen, die Tiere zu bestimmen, die ich fotografiere.</p>
<p>Das hat zwei Gr&#252;nde: Der erste ist, dass ich oft gefragt wurde, was ich denn da fotografiert habe. Meine Antwort war dann &#8220;einen K&#228;fer&#8221; und das fand ich selbst nicht so gut.</p>
<p>Der zweite Grund ist etwas plausibler: Ich habe im bisherigen Text ja schon erw&#228;hnt, dass sich das Verhalten und die Lebensr&#228;ume von Insekten stark unterscheiden. Darauf muss man sich einstellen. Das funktioniert nat&#252;rlich nur, wenn man sich mit den Tieren besch&#228;ftigt und ihr Verhalten kennt.</p>
<p>Ich empfehle an dieser Stelle, jedes Foto, das man ver&#246;ffentlicht, auch mit dem richtigen Namen des Tieres zu versehen. Das bedingt, sich kurz mit dem Tier zu besch&#228;ftigen. Wo kommt es &#252;blicherweise vor, wovon ern&#228;hrt es sich und so weiter. F&#252;r die Identifizierung empfehle ich Euch die Insekten- und Spinnenf&#252;hrer von Kosmos.</p>
<p>Hilfreich ist es auch, Google mit Phrasen wie „Schmetterlinge im Fr&#252;hling“ etc. zu bem&#252;hen. Sie bringen einen &#252;berraschend weit. Auch wenn man sich beim Bestimmen nicht sicher ist, hilft eventuell das Vergleichen von Bildern in Google und Wikipedia weiter.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/hoverfly-6_june09-Bearbeite.jpg" rel="lightbox[23475]"><img class="alignnone size-medium wp-image-23495" title="Hoverfly" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/hoverfly-6_june09-Bearbeite-500x225.jpg" alt="" width="500" height="225" /></a><span style="color:#888888;font-face: small">Die Platzierung des Blattes lenkt den Betrachter zur Schwebefliege.</span></p>
<p><em>Abschlie&#223;end danke ich Euch, dass Ihr bis zum Ende gelesen habt, denn es ist doch l&#228;nger geworden als ich geplant hatte. Ich hoffe, dass Ihr aus meinen Erfahrungen und Tipps f&#252;r Euch etwas mitnehmen konntet. Falls Ihr noch Fragen oder Erg&#228;nzungen habt &#8211; ich werde die Kommentare im Auge behalten.</em></p>
<p></p>
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		<title>In einem anderen Licht</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 06:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Rüdiger Schütz</strong></p>Ich arbeite mit einer Canon 50D, dem Canon EF 70-300mm 1:4,0-5,6, dem Tamron 90mm 2.8 macro, dem Canon 50mm 1.4 sowie einer ganzen Menge Zubeh&#246;r wie Zwischenringe, Nahlinsen, ein Stativ mit horizontal verstellbarer Mittels&#228;ule f&#252;r Aufnahmen in Bodenn&#228;he, ein Winkelsucher, Reflektoren, Spiegel, Taschenlampen usw.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Rüdiger Schütz</strong></p><p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/gegenlicht.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21290" title="gegenlicht" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/gegenlicht-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Meine Ausr&#252;stung</strong></p>
<p>Ich arbeite mit einer Canon 50D, dem Canon EF 70-300mm 1:4,0-5,6, dem Tamron 90mm 2.8 macro, dem Canon 50mm 1.4 sowie einer ganzen Menge Zubeh&#246;r wie Zwischenringe, Nahlinsen, ein Stativ mit horizontal verstellbarer Mittels&#228;ule f&#252;r Aufnahmen in Bodenn&#228;he, ein Winkelsucher, Reflektoren, Spiegel, Taschenlampen usw.</p>
<p><strong>Warum Makros?</strong></p>
<p>Unter meinen Motiven finden sich die sonst oft als nebens&#228;chlich angesehenen Alltagsgegenst&#228;nde, das h&#228;ufig &#220;bersehene und Profane, also die „Welt unter unseren F&#252;&#223;en“. Meine Fotos lassen die Motive zum Teil mit aufw&#228;ndigen Inszenierungen „in einem anderen Licht“ erscheinen. Fasziniert von Formen und Strukturen versuche ich, den allt&#228;glichen Dingen einen gewissen „Glanz“ zu geben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/macro_art.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21291" title="macro_art" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/macro_art-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a><span style="color: #888888; font-size: small">Canon 350D, 1/15 sec, f/10, 90mm, ISO 400. Das Bild entstand im Landschaftspark Duisburg, einem ehemaligen Stahlwerk. Nat&#252;rliches Tageslicht. Stativ. Textur und Nachbearbeitung in Photoshop.</span></p>
<p>Meine Fotos stehen oft an der Grenze zur Malerei, seien es Gro&#223;aufnahmen von Fossilien, Pflanzen oder der Blick auf die gegenseitigen Reflexionen zweier Glasscheiben – immer erscheinen die Dinge als etwas anderes, als sie auf den ersten Blick sind. Meinen Motiven n&#228;here ich mich im wahrsten Sinne von allen Seiten, um jeweils unterschiedliche Blickwinkel, Licht- und Sch&#228;rfeeinstellungen auszuprobieren.</p>
<p><span id="more-21289"></span></p>
<p>Das Spiel mit Gegens&#228;tzen ist mir wichtig: Licht/Schatten, scharf/unscharf, hell/dunkel. Der Eindruck, den das Bild hinterl&#228;sst, ist in meinen Augen oft entscheidender als das dargestellte Objekt, Verfremdung spielt eine wesentliche Rolle.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/wellness.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21292" title="wellness" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/wellness-500x501.jpg" alt="" width="500" height="501" /></a><span style="color: #888888; font-size: small">Canon 50D, 1/20 sec, f/2.8, 90mm, ISO 100. Bl&#252;te und St&#228;ngel einer Aurikel, mit Photoshop leicht weichgezeichnet, nat&#252;rliches Tageslicht, Stativ.</span></p>
<p>Das Spannendste an Makro- und Nahfotografie ist, dass fast jeder Gegenstand aus der Umgebung zum Motiv werden kann, sei es in einem botanischen Garten, auf Tr&#246;delm&#228;rkten oder im Haushalt.</p>
<p><strong>Planung</strong></p>
<p>Vor dem eigentlichen Foto steht bei mir eine ungef&#228;hre Vorstellung, welche Motive ich mir vornehme. Dabei habe ich manchmal schon vorab ein Bild im Kopf, manchmal ergibt sich das Motiv jedoch erst im Laufe einer Fotosession. Sobald ich mich aber f&#252;r ein Motiv entschieden habe, geht die Planung los: Welches Licht? Welches Objektiv? Welche Brennweite? Welche Blende? M&#246;chte ich unscharfe Bereiche oder durchg&#228;ngige Sch&#228;rfe? M&#246;chte ich harte Kontraste oder weiche Verl&#228;ufe? M&#246;chte ich nat&#252;rliches Licht oder k&#252;nstliches Licht?</p>
<p>Alles das lege meist schon vorab f&#252;r mich fest. Um Ideen unterwegs festzuhalten, um sie dann sp&#228;ter auszuarbeiten, habe ich oft ein Notizbuch dabei.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/red.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21293" title="red" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/red-500x357.jpg" alt="" width="500" height="357" /></a><span style="color: #888888; font-size: small">Canon 50D, 1/100 sec, f/5.0, 90mm, ISO 100. Bl&#252;te einer „Kaiserkrone“, aufgenommen im Botanischen Garten Krefeld, nat&#252;rliches Tageslicht. Rotwerte in Photoshop etwas angehoben.</span></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Bildkomposition bei Makrofotografie?</strong></p>
<p>Die Regeln der Bildkomposition gelten bei Makrofotografie ebenso wie sonst auch. Ich pers&#246;nlich mag den Goldenen Schnitt. Kurven und Fluchtpunkte lenken auch bei Makros den Blick des Betrachters auf das Wesentliche und wie bei der Portraitfotografie lassen sich Bildelemente mit einer offenen Blende gut vom Hintergrund isolieren.</p>
<p>Um den Bildern mehr Spannung zu geben, setze ich das Hauptmotiv gern etwas von der Mitte versetzt nach rechts oben und versuche, das Auge des Betrachters mit einer Hauptkurve von links unten nach rechts oben zu lenken. F&#252;r die Darstellung abstrakter Muster passt das quadratische Format sehr gut.</p>
<p>Alles in allem h&#228;ngt die Wahl des Formats und der Bildkomposition aber davon ab, was Ihr zeigen m&#246;chtet. So kann es durchaus interessant sein, auch mal mit Symmetrien zu spielen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/clematis.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21294" title="clematis" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/clematis-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Wichtig dabei: Auf ein oder zwei Bildelemente konzentrieren, um das Bild nicht zu &#252;berlasten. Sch&#246;n, wenn die Bildelemente in irgendeinem inhaltlichen Bezug zueinander stehen: z.B. bei Pflanzenfotografie zwei Bl&#252;ten, die eine geschlossen und die andere ge&#246;ffnet. Ich denke dabei auch hier wieder oft in Gegens&#228;tzen.</p>
<p>Nebenbei gesagt lohnt sich immer wieder ein Museumsbesuch. Ich kann von den alten Meistern, besonders von der Stillleben-Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts sehr viel lernen was Komposition, Farbgebung oder Licht angeht.</p>
<p>Die nat&#252;rlichen Feinde von Makroaufnahmen im Freien sind Wind und grelles Sonnenlicht. Vor allem bei hellen Motiven brennen die Strukturen leicht aus, und man muss stark abblenden, was dann aber wieder die Belichtungszeit verl&#228;ngert. Hinzu kommen eine starke Schattenbildung und harte Kontraste.</p>
<p>Gegen grelles Sonnenlicht setze ich schon mal einen Polfilter ein, ansonsten ist ein leicht bew&#246;lkter Himmel ideal, da die Wolken wie eine nat&#252;rliche Softbox wirken. Um harte Kontraste zu vermeiden, blende ich vor allem bei hellen Motiven meist eine oder zwei Blendenstufen ab.</p>
<p>Gegen den Wind hilft nicht viel au&#223;er einem Schutz aus Fotokarton. Wegen der sehr geringen Sch&#228;rfebereiche k&#246;nnen schon kleinste Bewegungen ein gutes Bild verderben. Fotokarton in verschiedenen Farben habe ich bei Exkursionen so gut wie immer dabei, um je nach Motiv eine bestimmte Hintergrundstimmung zu erzeugen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/loewenzahnzeit.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21295" title="loewenzahnzeit" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/loewenzahnzeit-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><span style="color: #888888; font-size: small">Canon 50D, 1/20 sec, f/2.8, 90mm, ISO 100. L&#246;wenzahn, Hintergrund durch farbigen Karton, nat&#252;rliches Tageslicht.</span></p>
<p><strong>Tipps f&#252;r maximale Sch&#228;rfe</strong></p>
<p>Sch&#228;rfe ist meiner Meinung nach entscheidend, daher sollte man von Beginn an das Maximum herausholen. Besonders bei Makros stellt sich ungewollte Unsch&#228;rfe schnell als st&#246;rend heraus. Es kommt also auf Pr&#228;zision an und daf&#252;r ist ein Stativ unerl&#228;sslich. Sicher kann man auch Makros aus der Hand machen, allerdings braucht man geringe Verschlusszeiten, offene Blenden und wird daher mit hohen ISO-Werten arbeiten m&#252;ssen, was wiederum zu Pixelrauschen f&#252;hren kann.</p>
<p>F&#252;r Makrofotografie eignen sich am besten Stative mit einer um 90 Grad verstellbaren Mittels&#228;ule, z.B. das Manfrotto 190 XPROB. Damit kann ich bis auf Bodenn&#228;he heruntergehen, erg&#228;nzt um einen Kugelkopf kann ich die Kamera in alle Richtungen drehen und habe genau die gleiche Freiheit wie bei Fotografie aus der Hand.</p>
<p>Je n&#228;her ich an das Objekt herangehe und je weniger Licht ich habe, desto wichtiger wird ein Stativ. In Bodenn&#228;he, also zum Beispiel beim Fotografieren von Pflanzen oder Pilzen, ist ein Winkelsucher sehr hilfreich, mit dem man von oben in den Sucher schauen kann.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/ammonit2.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21296" title="ammonit2" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/ammonit2-500x332.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a><span style="color: #888888; font-size: small">Canon 350D, 1.6 sec, f/13, 90 mm, ISO 100</span></p>
<p><strong>Spiegelvorausl&#246;sung und Fernausl&#246;sekabel</strong></p>
<p>Wenn man das Maximum aus den Bildern herausholen m&#246;chte, bieten sich die Spiegelvorausl&#246;sung sowie ein Fernausl&#246;sekabel an. Fast jede digitale Spiegelreflexkamera hat die M&#246;glichkeit, den Spiegel vor der Belichtung hochzuklappen, denn selbst die Schwingungen des Spiegels k&#246;nnen sich auf die Sch&#228;rfe auswirken.</p>
<p>Um weitere Vibrationen zu vermeiden, ist ein Fernausl&#246;sekabel hilfreich, alternativ kann man auch die Selbstausl&#246;sefunktion der Kamera verwenden, allerdings arbeitet diese bei vielen Kameras nicht mit der Spiegelvorausl&#246;sung zusammen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/secret_world_of_plants.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21297" title="secret_world_of_plants" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/secret_world_of_plants-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Lichtmalerei</strong></p>
<p>Die richtige Beleuchtung ist auch bei Makrofotos entscheidend. Ich setze gern kleine LED-Leuchten aus dem Baumarkt ein, um ein Objekt damit punktuell aufzuhellen. Ringblitze mag ich pers&#246;nlich nicht so sehr, da ich lieber einzelne Teile des Objekts hervorheben m&#246;chte.</p>
<p>Im Laufe der Zeit habe ich mich immer st&#228;rker in die Technik der „Lichtmalerei“ verliebt. Dabei fotografiere ich mit Langzeitbelichtung (&gt; 30 sec) in einem vollkommen dunklen Raum und setze mit den LED-Lampen punktuelle Akzente. Beim Wei&#223;abgleich nutze ich die manuelle Einstellung und mache eine Testmessung mit meiner Graukarte, diesen Wert verwende ich dann als Referenzwert f&#252;r den Wei&#223;abgleich.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/Flowerworks.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21298" title="Flowerworks" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/Flowerworks-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Die unterschiedlichen farblichen Bereiche der Bl&#252;te sind nacheinander belichtet worden, dabei habe ich nach und nach die einzelnen Bereiche ausgeleuchtet. Ohne Digitaltechnik w&#228;ren solche Bilder nicht m&#246;glich, denn es kostet schon etwas Geduld und viel Spa&#223; am Ausprobieren, bis man die passende Lichteinstellung gefunden hat. So k&#246;nnen leicht 50 Aufnahmen f&#252;r ein Motiv anfallen, aus denen ich dann die beste ausw&#228;hle.</p>
<p><strong>Nachbearbeitung</strong></p>
<p>Die grundlegende Bearbeitung von Kontrasten, Tonwerten und Helligkeit ist auch bei Makrofotos h&#228;ufig notwendig. Daher m&#246;chte ich hier nicht besonders darauf eingehen. Interessanter ist viel mehr die Arbeit mit Ebenen. Ab und an verwende ich gern Texturen oder lege zwei Varianten eines Motivs mit unterschiedlichen Lichtstimmungen &#252;bereinander und radiere Teile weg.</p>
<p>Ebenso setze ich gern den Gau&#223;schen Weichzeichner ein, um einzelne Bildelemente hervorzuheben. Dabei wird die obere Ebene weichgezeichnet und die Teile, die scharf erscheinen sollen, wegradiert, damit die untere, scharfe Ebene durchscheint. Um Bildrauschen in den Griff zu bekommen, setze ich Neat Image ein.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/space.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21299" title="space" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/space-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><span style="color: #888888; font-size: small">Canon 50D, 2.5 sec, f/10, 90mm, ISO 100 Teil eines Ammoniten, Tamron 90mm 2.8 zusammen mit 12mm + 20mm Zwischenringen. Licht von zwei LED-Lampen. Kein Composing, das Bild ist so aufgenommen worden.</span></p>
<p><strong>Tipps f&#252;r Einsteiger</strong></p>
<p>F&#252;r die ersten Schritte in die Makrofotografie ist nicht unbedingt ein Makroobjektiv notwendig. Man kann auch mit einem normalen Telezoom zusammen mit einer Nahlinse, z.B. mit der Raynox DCR 250, schon ganz gute Aufnahmen machen. Nahlinsen haben allerdings in aller Regel nicht die Qualit&#228;t, die man mit einem Makroobjektiv erreichen w&#252;rde (Vignetten, Unsch&#228;rfen).</p>
<p>Empfehlen kann ich au&#223;erdem die Anschaffung eines normalen 50mm-Objektivs mit einer m&#246;glichst offenen Blende, z.B. das preisg&#252;nstige Canon 50mm 1.8 oder das etwas teurere Canon 50mm 1.4, das ich gern mit Zwischenringen erweiterte. Zwischenringe haben keinen direkten Einfluss auf die Bildqualit&#228;t, allerdings lassen sie weniger Licht durch, was dann wiederum auf die Belichtungszeit geht.</p>
<p>Hinzu kommt, das es zwar Zwischenringe schon f&#252;r ca. 30.- Euro gibt, diese &#252;bertragen aber in der preiswerten Ausf&#252;hrung keine Daten (Autofokus/Blende etc.). Da ist der h&#246;here Preis von ca. 160.- Euro sicher gut angelegt, zumal man die Zwischenringe sp&#228;ter auch zusammen mit einem „echten“ Makroobjektiv weiterverwenden kann.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/borsten.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21300" title="borsten" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/borsten-500x380.jpg" alt="" width="500" height="380" /></a><span style="color: #888888; font-size: small">F&#252;r dieses Bild einer Zahnb&#252;rste habe ich zwei 50mm-Objektive verkehrt herum zusammengeschraubt. Mit diesem so genannten Retro-Modus lassen sich Vergr&#246;&#223;erungen weit &#252;ber 1:1 erreichen.</span></p>
<p>Wer gern experimentiert, sollte einmal den „Retro-Modus“ ausprobieren, dabei werden zwei Objektive umgedreht zueinander eingesetzt. Ich habe daf&#252;r meine alten Minolta-Objektive wiederentdeckt, die ich mit einem Umkehrring an einem 50mm-Objektiv befestigt habe. Vorteil: Enorme Verg&#246;&#223;erungsma&#223;st&#228;be, Nachteile: Vignetten, Unsch&#228;rfen und eine sehr geringe Sch&#228;rfentiefe.</p>
<p>Ich bin mit dem Tamron 90mm 2.8 macro sehr zufrieden, obwohl die Brennweite f&#252;r bestimmte Situationen (z.B. beim Fotografieren von Insekten) zu gering ist. Da man mit dem 90mm relativ nah an die Objekte heran muss, ergreifen Insekten schnell die Flucht – man spricht da auch von Fluchtdistanz.</p>
<p>Daher nehme ich bei Insekten gern mein Canon 70-300mm F/4.0-5.6, erg&#228;nzt durch Zwischenringe, mit dem ich sogar Insektenaufnahmen aus der Hand machen kann. Der Trick besteht dabei aus Spotmessung, Serienaufnahmen und AI SERVO-Modus, bei dem der Auto-Fokus die Sch&#228;rfe bei bewegten Objekten mitf&#252;hrt. Da das Canon 70-300mm &#252;ber einen Bildstabilisator verf&#252;gt, gelingen die meisten Insektenfotos aus der Hand.</p>
<p>Wer dann noch gern experimentiert, sollte &#252;ber ein Lichtschrankensystem nachdenken, das erst dann ausl&#246;st, wenn ein Insekt die Lichtschranke passiert. Ich habe damit noch keine Erfahrung, aber die Anschaffung steht ganz oben auf meiner Wunschliste.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/pasdedeux.jpg" rel="lightbox[21289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-21301" title="pasdedeux" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/09/pasdedeux-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><span style="color: #888888; font-size: small">Canon EOS 50D, 1/640 sec, f/2.5, 50mm mit Nahlinse, ISO 100. Das Bild habe ich bei Tageslicht aus der Hand gemacht. Da es nicht so einfach ist, aus der Hand den genauen Sch&#228;rfepunkt zu finden, habe ich drei Versuche daf&#252;r gebraucht.</span></p>
<p><em>Alles in allem kommt es aber nicht auf die Ausr&#252;stung an, sondern auf den Spa&#223; an der Sache, Begeisterung f&#252;r die Welt „unter unseren F&#252;&#223;en“ und Kreativit&#228;t, um hervorragende Bilder zu machen. Vielleicht hat sich von meiner Begeisterung ein wenig &#252;bertragen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Wassertropfen in Perfektion</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 08:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Reugels]]></category>
		<category><![CDATA[Tropfen]]></category>
		<category><![CDATA[tropfenfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Markus Reugels</strong></p>Bilder von Wassertropfen kennen mit Sicherheit die meisten von euch. Die Standardformen, die einem Pilz / Schirm &#228;hneln, Kronen oder schwebende Scheiben bilden, sind weit verbreitet. Diese Art der Tropfenfotografie habe ich circa neun Monate betrieben, bis ich eine Technik entdeckte, mit der die Wassers&#228;ulen extrem hoch springen. Damit haben sich mir neue Dimensionen in [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Markus Reugels</strong></p><p><strong>Bilder von Wassertropfen kennen mit Sicherheit die meisten von euch. Die Standardformen, die einem Pilz / Schirm &#228;hneln, Kronen oder schwebende Scheiben bilden, sind weit verbreitet. Diese Art der Tropfenfotografie habe ich circa neun Monate betrieben, bis ich eine Technik entdeckte, mit der die Wassers&#228;ulen extrem hoch springen. Damit haben sich mir neue Dimensionen in der Tropfenfotografie aufgetan. Auf einmal war es kein Problem mehr, zwei oder mehrere Schirme auf einer S&#228;ule zu platzieren und riesige Wasserskulpturen zu erschaffen.<br />
</strong><br />
In diesem kleinen Artikel gebe ich einen Einblick in verschiedene Techniken, die ich benutze, um meine Tropfenbilder zu machen. Sie sind alle insgesamt sehr anspruchsvoll und nur mit sehr viel Aufwand zu realisieren. Aber wenn einen der Virus der Wassertropfen so in den Bann gezogen hat wie mich, gibt es kein Ende. Es gibt immer neue Sachen, die man umsetzen m&#246;chte. Auf die Basics der Tropfenfotografie werde ich nicht eingehen. Diese k&#246;nnt ihr gerne auf meiner Seite erfahren. Das Ganze ist zu umfangreich, um es in kurzen Worten zu erkl&#228;ren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC26820_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20952" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC26820_700-web-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Alle Methoden, die ich hier anrei&#223;e, sind ohne technische Hilfsmittel nicht zu realisieren. Was aber immer wieder falsch verstanden wird: Die Technik alleine macht nicht die Bilder. Ich sehe sie als Schl&#252;ssel, um das zu erreichen, was ich mir vorgestellt habe. Jedes einzelne Setup ist mit viel Liebe zum Detail aufgebaut und mit der Zeit bis zur Perfektion verbessert worden. Wobei die Evolution am Setup stetig fortschreitet. Mit neuen Ideen kommen immer wieder Umbauma&#223;nahmen.</p>
<p><span id="more-20921"></span></p>
<p><strong>XXL TaT vs TaT  ( TaT = Tropfen auf Tropfen )</strong></p>
<p>Der H&#246;henvergleich der XXL TaT´s zu den normalen TaT´s ist enorm. Um eine H&#246;he von 5 cm zu erreichen, muss man schon tief in die Trickkiste greifen, indem man die Oberfl&#228;chenspannung mit Klarsp&#252;ler verringert und eine geringe Wassertiefe von 15 mm w&#228;hlt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC29802_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20926" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC29802_700-web-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Bei den XXL TaT´s sieht das anders aus. Hier kann man eine normale Wassertiefe von 3 cm w&#228;hlen und die S&#228;ulen springen &#252;ber 20 cm in die H&#246;he.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC07988_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20930" title="SONY DSC" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC07988_700-web-500x750.jpg" alt="" width="245" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC15402_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20931" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC15402_700-web-500x750.jpg" alt="" width="245" /></a></p>
<p>Anf&#228;nglich wollte ich diese Technik nicht preisgeben, aber wie es immer so ist: Wenn man gute Bilder zeigt, versuchen andere, diese auch zu erreichen. Durch kleine Hinweise sind einige dahinter gekommen und schlussendlich habe ich mein Geheimnis doch verraten.</p>
<p>Das Ganze ist im Grunde recht simpel, man kann es aber nur &#252;ber eine Steuerung erreichen, die das Magnetventil auf die Millisekunde ansteuert. Als erste Tropfen, die die Wassers&#228;ule bilden, m&#252;ssen zwei Tropfen in einem sehr engen Zeitfenster fallen. Somit wird der Krater im Wasser sehr tief und die S&#228;ule springt f&#246;rmlich nach oben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC15949_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20935" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC15949_700-web-500x750.jpg" alt="" width="245" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC19084_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20936" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC19084_700-web-500x749.jpg" alt="" width="245" /></a></p>
<p><strong>Bubbels</strong></p>
<p>Das sind Formen, bei denen am Fu&#223; der S&#228;ule eine Blase entsteht und der Wasserstrahl durch die Blase nach oben geschossen wird. Diese Formen mag ich sehr gerne, da ab und zu abstrakte Gebilde herauskommen. Das Ergebnis ist jetzt nicht mehr so berechenbar wie die urspr&#252;nglichen Formen, hier hat der Zufall viel Einfluss.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC20998_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20938" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC20998_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC17041_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20939" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC17041_700-web-500x750.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC21058_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20940" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC21058_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a></p>
<p><strong>Licht- und Farbenspiel</strong></p>
<p>Einer der wichtigsten Faktoren ist das Licht. Die sch&#246;nste Form wirkt nicht, wenn das Licht schlecht gesetzt wurde. Es muss viel Zeit investiert werden, um auch ein sch&#246;nes Licht- und  Farbenspiel zu erreichen. Dann kann es erst mit dem eigentlichen Tropfen anfangen. Wenn man mit Milch arbeitet, hat man den Vorteil, dass man die Tropfenfl&#252;ssigkeit nicht einf&#228;rben muss, denn Milch absorbiert das Licht vom Blitz und nimmt die Farbe an. In den folgenden Bildern habe ich pure Milch genutzt. Die Farbe kommt alleine durch die Beleuchtung mit mehreren Blitzen, auf die unterschiedliche Farbfolien gesteckt waren. Um den schwarzen Hintergrund zu bekommen, muss man noch zus&#228;tzlich einen Snoot Aufsatz benutzen. Dieser b&#252;ndelt das Licht und man kann es gezielt einsetzen, ohne die Umgebung mit zu beleuchten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC22894_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20942" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC22894_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC23155_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20943" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC23155_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC22821_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20944" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC22821_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a></p>
<p><strong>Drei Ventile</strong></p>
<p>Bei dieser Technik wird mit drei Magnetventilen gearbeitet. Jedes Ventil steuert ein anders gef&#228;rbtes Wasser an. Dadurch kann man die TaT´s in einer Farbenpracht abbilden, die sonst nie m&#246;glich w&#228;re. Das umzusetzen ist aber hohe Kunst. Ich kenne nur eine Person, die dies weltweit noch praktiziert. Die unterschiedlichen Tropfen auf eine Flugbahn zu bekommen, ist ein Kunstst&#252;ck f&#252;r sich, dies alles dann auch noch von den Zeiten einzustellen, dauert sehr lange. Die Ergebnisse sind unberechenbar. Das macht es f&#252;r mich extrem interessant. In der Tropfenfotografie wei&#223; man nie, was man fotografiert und ist immer wieder &#252;ber die Bilder erfreut.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC27918_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20946" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC27918_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC27954_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20947" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC27954_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC28143_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20948" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC28143_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a></p>
<p><strong>Shot´em up</strong></p>
<p>Bei dieser Technik wird mit einem Schu&#223;apparat ein Projektil durch die Wassers&#228;ule geschossen. Ich habe mir dazu eine Abschussvorrichtung gebaut, mit der ich das relativ einfach realisieren kann. Nat&#252;rlich fliegen die Geschosse nicht so schnell wie aus einem Luftgewehr, sie haben aber noch genug Energie, um 5 m weit zu fliegen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC26773_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20949" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC26773_700-web-500x339.jpg" alt="" width="500" height="339" /></a><br />
<a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC26600_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20950" title="SONY DSC" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC26600_700-web-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Font&#228;nen </strong></p>
<p>Hier wird ein Wasserstrahl nach oben geschossen und die Tropfen werden durch den Strahl zerschossen. Jedoch sind die Aufnahmen nicht mehr so sch&#246;n ruhig, sie stecken voller Energie und Dynamik. Das Ganze habe ich auch mit der Luftgewehrmunition gemacht. Es ist eine sch&#246;ne Spielerei und von den Bildern her wirklich sehr ansprechend. Da Geschmack aber verschieden ist, lasse ich die Bilder sprechen ;).</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30038_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20953" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30038_700-web-500x750.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30084_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20954" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30084_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30127_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20955" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30127_700-web-500x750.jpg" alt="" width="163" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30305_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20957" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30305_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30255_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20958" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30255_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30311_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20959" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC30311_700-web-500x749.jpg" alt="" width="163" /></a></p>
<p><strong>Refraktionen</strong></p>
<p>Damit erzielt man keine spektakul&#228;ren Formen. Hier wird einfach ein Bild, das im Hintergrund platziert wird, im Tropfen als Refraktion abgebildet. Dies ist mehr oder weniger eine Spielerei, die ich umsetzen wollte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC15897_700-web-2.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20962" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC15897_700-web-2-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC13218_700-web.jpg" rel="lightbox[20921]"><img class="alignnone size-medium wp-image-20963" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC13218_700-web-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Das war jetzt ein kleiner Einblick in meine Arbeiten mit dem Wasser. Ich betreibe das jetzt eineinhalb Jahre und habe noch nicht das Feuer verloren, nach neuen Dingen zu suchen und das Thema der Tropfenfotografie weiter nach vorne zu treiben. In diesem Artikel bin ich gezielt nicht auf jedes einzelne Thema eingegangen, da es einfach den Rahmen sprengen w&#252;rde.</p>
<p>Falls Interesse an den Setupbildern oder Hintergrundinformationen besteht, solltet Ihr einfach einen Blíck auf meine <a href="http://www.markusreugels.de/">Homepage</a> werfen. Dort gibt es jede Menge Infos, Tipps und Bilder von mir. Ich hoffe, dass meine Bilder dem einen oder anderen gefallen.</p>
<p></p>
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		<title>6 Tipps zum Einstieg in die Makrofotografie</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2011/08/10/6-tipps-zum-einstieg-in-die-makrofotografie/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 05:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Makro]]></category>
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		<category><![CDATA[tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Jenni Brehm</strong></p>Sch&#246;ne Aufnahmen von Blumen oder Insekten seht Ihr sicherlich immer wieder. Doch wie entstehen diese Bilder und welche Tricks gibt es, damit Ihr selbst solche Aufnahmen hinbekommt? Einen Einstieg zu diesem Thema m&#246;chte ich heute mit diesem Beitrag geben, denn die Makrofotografie fasziniert mich schon seit Jahren und der Einstieg ist leichter als viele vielleicht denken.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Jenni Brehm</strong></p><p><strong>Sch&#246;ne Aufnahmen von Blumen oder Insekten seht Ihr sicherlich immer wieder. Doch wie entstehen diese Bilder und welche Tricks gibt es, damit Ihr selbst solche Aufnahmen hinbekommt? Einen Einstieg zu diesem Thema m&#246;chte ich heute mit diesem Beitrag geben, denn die Makrofotografie fasziniert mich schon seit Jahren und der Einstieg ist leichter als viele vielleicht denken.</strong></p>
<p>Bei mir selbst waren es die tollen Blumen im Portugalurlaub, die meine kleine Knipse nicht wirklich festhalten konnte und die mich dazu brachten, vor f&#252;nf Jahren endlich eine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Nach einem Telezoom-Objektiv kam ziemlich schnell ein Makro-Objektiv dazu, damit ich Blumen ablichten konnte. Es ist bis heute mein liebstes Thema geblieben &#8211; ein Nachmittag im botanischen Garten ist f&#252;r mich Entspannung pur, auch wenn ich kaum eine der Blumen benennen kann.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-1.jpg" rel="lightbox[19900]"><img title="Photo-1" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-1-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Die n&#246;tige Ausr&#252;stung</strong></p>
<p>Die erste Frage ist: Welche Ausr&#252;stung brauche ich f&#252;r die Makrofotografie? Am besten nat&#252;rlich ein Makro-Objektiv, da diese eine 1:1-Aufl&#246;sung erlauben. Das hei&#223;t, dass die Abbildung auf dem Sensor genauso gro&#223; ist wie in der Realit&#228;t. Diese Objektive sind zwar nicht gerade billig, bei einem wirklichen Interesse an der Makrofotografie aber absolut ihr Geld wert. Ich selbst besitze ein 60mm- und ein 100mm-Makro-Objektiv.</p>
<p>Alternativ kann man Zwischenringe nutzen oder Nahlinsen, die sich auf jedes Objektiv aufschrauben lassen. Beide sind in der Handhabung nicht ganz so einfach und nicht ganz so scharf wie Makro-Objektive, aber auf jeden Fall gangbare Alternativen mit wesentlich niedrigeren Kosten.</p>
<p>Zus&#228;tzlich haben einige Objektive eingeschr&#228;nkte Makrof&#228;higkeiten, was meistens hei&#223;t, dass Ihr relativ dicht an das Objekt herangehen k&#246;nnt. Entscheidend ist hier immer die Nahgrenze des Objektivs, also der Mindestabstand, den ihr zum Fokussieren braucht. Eine andere M&#246;glichkeit sind viele der gehobeneren Point&amp;Shoot-Kameras, die oft recht ordentliche Makrof&#228;higkeiten haben, jedoch kaum Sch&#228;rfenverl&#228;ufe zulassen.</p>
<p><span id="more-19900"></span></p>
<p>Gerade mit Nahlinsen oder Verl&#228;ngerungsringen ist ein Stativ oder eine feste Unterlage f&#252;r die Kamera ein absolutes Muss, da sonst die Chancen f&#252;r ein scharfes Bild sehr gering sind. Mit einem Makro-Objektiv ist es diskutabel &#8211; nat&#252;rlich ist das Bild mit Stativ sch&#228;rfer, doch schr&#228;nkt man auch die Flexibilit&#228;t und Schnelligkeit ein. Kaum ein Insekt wartet, bis das Stativ optimal eingestellt ist. Ich selbst benutze darum selten ein Stativ, ich kenne aber andere Makrofotografen, die nie ohne Stativ fotografieren w&#252;rden. Darum meine Meinung: Probiert es einfach aus.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-3.jpg" rel="lightbox[19900]"><img title="Photo-3" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-3-500x332.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p><strong>Warum in die Ferne schweifen?</strong></p>
<p>Das Sch&#246;ne an der Makrofotografie ist, dass ihr nicht weit weg von daheim sein m&#252;sst, um ein paar Aufnahmen zu machen. Auch wenn ihr nur 20 Minuten Zeit habt: Denn der eigene Garten, ein kleiner Park oder ein Feld, im Zweifel auch nur die Zimmerpflanzen oder ein Blumenstrau&#223; sind eigentlich nie weit entfernt.</p>
<p>Schaut einmal genau hin &#8211; ihr werdet erstaunt sein, was ihr alles findet. Es muss also nicht immer eine Fahrt zu einer bestimmten Location sein &#8211; warum auch, wenn das Sch&#246;ne so nah ist?</p>
<p><strong>Kein Meister f&#228;llt vom Himmel &#8211; also experimentiert</strong></p>
<p>Habt Ihr ein tolles Motiv gefunden, geht es darum, die richtige Perspektive und Entfernung f&#252;r eine Aufnahme zu finden. Vermutlich wollt Ihr sehr oft so nah wie nur m&#246;glich an das Objekt. Es dauert eine Weile, bis Ihr ein Gef&#252;hl daf&#252;r entwickelt, was die k&#252;rzeste Entfernung zum Objekt ist, die Ihr einhalten m&#252;sst, damit der Fokus noch funktioniert. Meine Empfehlung: Experimentiert am Anfang erst einmal mit dem Autofokus und geht einfach immer ein St&#252;ckchen n&#228;her ran, bis scharf stellen nicht mehr m&#246;glich ist. Dann einfach millimeterweise zur&#252;ckgehen, indem Ihr das Gewicht auf den F&#252;&#223;en verlagert, bis es wieder scharf stellt.</p>
<p>Zus&#228;tzlich stellt sich die Frage: Wie viel vom Objekt will ich eigentlich scharf haben? Gerade in der Makrofotografie ist das Experimentieren mit unterschiedlichen Blenden sehr interessant, da der Unterschied in der Sch&#228;rfentiefe oft &#252;ber die Wirkung einer Aufnahme entscheidet. Ist nur die Mitte der Blume scharf oder sollen die Bl&#252;tenbl&#228;tter scharf erscheinen? Auch hier hilft nur experimentieren. Am besten stellt Ihr einfach mal die Kamera auf ein Stativ vor eine Blume und fotografiert dann immer den gleichen Ausschnitt nur mit einer anderen Blendeneinstellung. Wieder daheim am Computer k&#246;nnt ihr die Aufnahmen gut vergleichen, um einen Eindruck davon zu erhalten, wie sich die Blende auf den Sch&#228;rfenverlauf auswirkt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-5.jpg" rel="lightbox[19900]"><img title="Photo-5" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-5-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Ein Digitalbild kostet nichts &#8211; also dr&#252;ckt ab</strong></p>
<p>Selbst mit den unterschiedlichsten Experimenten und viel Erfahrung ist es schwer, sich sicher zu sein, was die ideale Einstellung ist. Doch in der digitalen Fotografie stellt das heute gar kein Problem mehr dar &#8211; es spricht nichts dagegen, einfach zig Fotos mit unterschiedlichen Einstellungen zu machen. Einer der wirklich gro&#223;en Vorteile des Fotografierens von Blumen: Sie laufen nicht weg und sind geduldig.</p>
<p>Nutzt diesen Vorteil und dr&#252;ckt einfach so lange ab, bis Ihr das Gef&#252;hl habt, eine gute Aufnahme dabei zu haben. &#196;ndert dabei die Blende und die Perspektive, um einen Eindruck davon zu bekommen, was m&#246;glich ist. Mit der Zeit lernt Ihr so die passende Perspektive und Sch&#228;rfe zu antizipieren und braucht weniger Aufnahmen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-6.jpg" rel="lightbox[19900]"><img title="Photo-6" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-6-500x332.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p><strong>Nutzt den Augenblick</strong></p>
<p>Ein wichtiger Teil der Makrofotografie sind die Aufnahmen von Insekten. In vielen Aspekten ist das Fotografieren von Insekten jedoch das komplette Gegenteil davon, Blumen zu fotografieren: Sie bewegen sich st&#228;ndig, lassen einen nicht wirklich nah ran und neigen dazu, einfach abzuhauen&#8230; Kurz gesagt, Ihr braucht sehr viel Geduld und sehr viel Gl&#252;ck, um gute Makroaufnahmen von Insekten zu machen.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich eignen sich Makroobjektive mit einer l&#228;ngeren Brennweite besser f&#252;r das Fotografieren von Insekten, da Ihr nicht ganz so nah ran m&#252;sst. Au&#223;erdem gibt es die einen Insekten, die st&#228;ndig unterwegs sind &#8211; wie zum Beispiel Schmetterlinge &#8211; und andere, die relativ lange an einem Ort bleiben, wenn es ihnen gef&#228;llt. Wie Bienen, wenn sie eine leckere Bl&#252;te gefunden haben. Trotzdem solltet Ihr euch immer sehr vorsichtig und mit sehr ruhigen Bewegungen n&#228;hern, damit Ihr das Insekt nicht verschreckt.</p>
<p>Auch hier solltet Ihr Euch die Vorteile der digitalen Fotografie zu Nutze machen. Es schreibt Euch niemand vor, dass Ihr nur eine Aufnahme machen d&#252;rft. Ganz im Gegenteil &#8211; ich sage: Macht so viele wie Ihr k&#246;nnt. Ich pers&#246;nlich fange ab einer gewissen Entfernung an, Fotos vom Insekt zu machen, pirsche mich mit der Linse immer n&#228;her ran und dr&#252;cke immer wieder ab. So habe ich vielleicht Gl&#252;ck, dass ich bis an die Nahgrenze komme &#8211; aber falls nicht, habe ich vermutlich trotzdem eine tolle Aufnahme.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-2.jpg" rel="lightbox[19900]"><img title="Photo-2" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/07/Photo-2-500x332.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p><strong>Eine etwas andere Perspektive</strong></p>
<p>Vielleicht denkst Du jetzt „Toll, Aufnahmen von Blumen kann ja jeder machen“ &#8211; das stimmt auch. Der Anspruch in der Makrofotografie liegt jedoch f&#252;r mich darin, ein Objekt, das ich vielleicht schon zig mal fotografiert habe und das Tausende andere auch abgelichtet haben (Die Suche nach „Tulip“ auf flickr bringt fast 1 Mio. Ergebnisse) so zu pr&#228;sentieren, dass es trotzdem noch interessant und neu wirkt. Der Kreativit&#228;t sind hier keine Grenzen gesetzt und mit mehr Erfahrung kommen einem auch noch mehr Ideen. Das macht die Makrofotografie so anspruchsvoll und f&#252;r jeden interessant auszuprobieren.</p>
<p></p>
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		<title>Skulpturen eines Augenblicks</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 07:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Tropfen]]></category>
		<category><![CDATA[wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mario Tumm</strong></p>Wasser begeistert mich in der Landschaftsfotografie seit ich fotografiere.  Tropfen waren und sind f&#252;r mich ein besonders  lohnendes  Motiv, ob im Regen, am Gletschereis oder auf den Pflanzen. Immer in Bewegung, immer anders. Aber im Freien blieb bei stets mir das Gef&#252;hl, dass das nicht alles sein kann, da noch etwas verborgen bleibt.  Vor Jahren habe ich meine Tropfenfotografie ins Studio verlegt und, so erst die ungeahnten M&#246;glichkeiten entdeckt.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mario Tumm</strong></p><p><em>Wenn Tropfen nach unten fallen, dann entstehen in  Bruchteilen von Sekunden unglaubliche Formen: Skulpturen eines Augenblicks.</em></p>
<p><strong>Wasser begeistert mich in der Landschaftsfotografie seit ich fotografiere.  Tropfen waren und sind f&#252;r mich ein besonders  lohnendes  Motiv, ob im Regen, am Gletschereis oder auf den Pflanzen. Immer in Bewegung, immer anders. Aber im Freien blieb bei stets mir das Gef&#252;hl, dass das nicht alles sein kann, da noch etwas verborgen bleibt.  Vor Jahren habe ich meine Tropfenfotografie ins Studio verlegt und, so erst die ungeahnten M&#246;glichkeiten entdeckt.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/schale.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17544" title="schale" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/schale-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/spiegelei.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17545" title="spiegelei" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/spiegelei-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Ohne st&#246;renden Wind, mit selbst gesetztem Licht und Tropfen in variabler Zahl macht das Fotografieren erst richtig Spa&#223;.  Die Grundlage ist reine Physik. Da f&#228;llt ein Wassertropfen aus vielleicht 50 Zentimeter H&#246;he in ein Gef&#228;&#223; mit Wasser.</p>
<p><span id="more-17543"></span>Er schl&#228;gt auf, dringt ein, wird als S&#228;ule wieder hochgeschleudert und dann vom zweiten oder dritten Tropfen getroffen, die dadurch wild auseinanderspritzen, und am Ende wieder im Wasser versinken. Dabei entstehen in Sekundenbruchteilen die unglaublichsten Skulpturen. Diese spiegeln sich zudem auf der Wasseroberfl&#228;che.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/eierlikoer.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17546" title="eierlikoer" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/eierlikoer-500x380.jpg" alt="" width="500" height="380" /></a></p>
<p>Das klingt ziemlich n&#252;chtern. Aber die Tropfenskulpturen sind ohne technische Hilfsmittel f&#252;r das menschliche Auge unsichtbar und genauso schwer auch zu fotografieren.</p>
<p>Ich kam also nicht umhin, mich neben der Physik von Fl&#252;ssigkeiten auch v&#246;llig neu  mit den bekannten technischen Fragen zu besch&#228;ftigen wie Sch&#228;rfentiefe, Lichtsetzung und Farblehre sowie dem neuen Feld der Tropfensteuerung.</p>
<p>Denn die ersten Versuche mit einer Pipette &#252;ber der Waschsch&#252;ssel und der Kamera im Dauerfeuer waren mehr als ern&#252;chternd –lie&#223;en aber erahnen, was ich auf den Chip bannen k&#246;nnte, wenn ich mich anstrenge. Das motivierte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/basket.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17618" title="basket" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/basket-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/blume.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17619" title="blume" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/blume-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Nur mit einem enormen technischen Aufwand in Form von  mikroprozessorgesteuerten Magnetventilen, Blitzausl&#246;sung und Kamerasteuerung habe ich nun die Grundlage geschaffen, um mich ganz auf Fl&#252;ssigkeiten, Formen, Farben und das Licht zu konzentrieren – und dort so richtig kreativ zu sein.</p>
<p>Die Tropfenfotografie bleibt aber unberechenbar. Die Fl&#252;ssigkeiten verhalten sich unterschiedlich,  die Temperatur spielt eine gro&#223;e Rolle und  das Licht ist sehr wandelbar. Der Variationen sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>War es zuerst nur Wasser, das sp&#228;ter eingef&#228;rbt wurde, habe ich inzwischen auch mit Milch in unterschiedlichen Verd&#252;nnungen, &#214;l, Farben und mehr herumexperimentiert. Alles ist m&#246;glich und immer gibt es neue Formen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/oel.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17620" title="oel" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/oel-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/krake.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17621" title="krake" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/krake-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Jedes Fotoshooting bleibt aber eine &#220;berraschung, von vielen Aufnahmen ist oft nur eine gelungen. Aber gerade das macht f&#252;r mich den Reiz aus. Denn die Tropfenfotografie ist f&#252;r mich nichts anderes als die Chance, in einen Bereich der Natur zu blicken, der uns sonst verborgen bleibt &#8211; mit allen Unw&#228;gbarkeiten dabei.</p>
<p>Es ist f&#252;r mich k&#252;nstlerische Physik – und die Gesetze der Physik sind unerbittlich, aber erzeugen bei mir auch eine gewisse Ehrfurcht. Es ist trotz aller Technik unm&#246;glich, ein Tropfenfoto ganz genauso zweimal zu machen. Aber gerade das entsch&#228;digt mich f&#252;r manche Nacht „am Tropf“.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/milchkugel.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17622" title="milchkugel" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/milchkugel-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Ich finde nicht nur die Tropfenskulpturen unheimlich reizvoll in ihrer Farbe und ihrer Form, sie strahlen f&#252;r mich auch eine unglaubliche Ruhe aus. Und immer wieder bin ich begeistert von der Vielfalt und Sch&#246;nheit der Natur.</p>
<p>Jedes Fotoshooting versetzt mich erneut ins Staunen. Deshalb mag ich die schlichte Form einer einfachen Milchkugel &#252;ber blauem Wasser oder  einer blauen Zackenkrone auf Spiegelglas genauso gern, wie den zweifarbigen Pilz  auf rotem Grund oder andere extrem „st&#252;rmische“ Zusammenst&#246;&#223;e.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/zackenkrone.jpg" rel="lightbox[17543]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17623" title="zackenkrone" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/06/zackenkrone-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p></p>
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