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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Landschaft</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Die H&#252;gel aus denen Tr&#228;ume gemacht sind</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 05:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zalenga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wusste sofort, dass der erste Fotograf, den ich hier vorstellen w&#252;rde, Matt Hill sein sollte. Wer wei&#223;, dass ich verliebt in die Portraitfotografie bin, wird sich wundern, denn Matt Hill begeistert nicht vorwiegend mit Bildern von Menschen. Sondern mit Bildern von H&#252;geln. Aber wozu hei&#223;t man denn sonst auch „Hill“? Es gibt unz&#228;hlige Landschaftsaufnahmen, [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich wusste sofort, dass der erste Fotograf, den ich hier vorstellen w&#252;rde, <a href="http://www.flickr.com/photos/mattnstuff/" target="_blank">Matt Hill</a> sein sollte. Wer wei&#223;, dass ich verliebt in die Portraitfotografie bin, wird sich wundern, denn Matt Hill begeistert nicht vorwiegend mit Bildern von Menschen. Sondern mit Bildern von H&#252;geln. Aber wozu hei&#223;t man denn sonst auch „Hill“?</strong></p>
<p>Es gibt unz&#228;hlige Landschaftsaufnahmen, die mich staunen lassen, die ich bewundere und wundersch&#246;n finde, aber nie nehmen sie mich mit in eine vergleichbare Traumwelt, wie Matt es mit seinen Bildern kann. </p>
<p>Und er braucht dazu keinen wei&#223;en Sandstrand, keinen glasklaren See und keinen M&#228;rchenwald. Gerade die Einfachheit in seinen Bildern l&#228;sst so viel Platz zum Tr&#228;umen. Im Gegensatz zu den meisten Landschaftsaufnahmen bestechen seine nicht durch ihre Klarheit. Sie sind sanft und vertr&#228;umt und wirken wie aus einer anderen Zeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/2.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="1 © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/2-650x363.jpg" alt="1 © Matt Hill" width="650" height="363" class="aligncenter size-medium wp-image-58955" /></a></p>
<p>Erst durch die Vorbereitung zu diesem Artikel ist mir wirklich aufgefallen, wie „perfekt“ viele Landschaftsfotografien sind, die wir t&#228;glich sehen. Das macht sie zu wundersch&#246;nen Bildern, aber nimmt ihnen, in meinen Augen, einen Teil ihres Charakters und ihrer Lebendigkeit. </p>
<p>Au&#223;erdem zeigt Matt uns keine utopisch anmutenden Bilder von einem scheinbaren Paradies, sondern eher die Orte, an denen Abenteuer stattfinden, an denen Autoren gro&#223;e Geschichten schreiben und an denen von selbst leise Filmmusik im Hintergrund l&#228;uft.</p>
<p>Seine Bilder f&#252;hlen sich an wie in Vergessenheit geratene Erinnerungen. Sie sind so glaubhaft, dass ich mich nicht wundern w&#252;rde, wenn der Nebel im Bild sich pl&#246;tzlich bewegte und ich bemerkte, dass ich vor der Farm der Hills sitze.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/4.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="Dreamscape #3 © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/4-650x363.jpg" alt="Dreamscape #3 © Matt Hill" width="650" height="363" class="aligncenter size-medium wp-image-58957" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/3.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="Cloud Mountain Tops © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/3-650x364.jpg" alt="Cloud Mountain Tops © Matt Hill" width="650" height="364" class="aligncenter size-medium wp-image-58956" /></a></p>
<p>Habe ich fr&#252;her noch von Str&#228;nden in Australien getr&#228;umt, ist es heute eine kleine Farm im Snowdonia National Park in Nordwales. Ich glaube, eines Tages muss ich Matt besuchen gehen und bei einer Tasse gutem Tee auf einem H&#252;gel sitzen, den Wildpferden und dem Nebel beim Vor&#252;berziehen durch diese Traumlandschaften zusehen.</p>
<p>Vielleicht nimmt er mich mit, wenn er wieder einmal mit seinen Freunden und seiner Kamera durch die H&#252;gel zieht, an einem kleinen See zeltet und scheinbar ganz beil&#228;ufig ein paar Aufnahmen macht. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/5.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="38 © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/5-650x362.jpg" alt="38 © Matt Hill" width="650" height="362" class="aligncenter size-medium wp-image-58958" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/6.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="Me Sitting Grass Winter © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/6-650x363.jpg" alt="Me Sitting Grass Winter © Matt Hill" width="650" height="363" class="aligncenter size-medium wp-image-58959" /></a></p>
<p><em>Wahrscheinlich liebe ich Matts Bilder deshalb so sehr, weil sie nicht wie Landschaftsaufnahmen wirken, sondern wie Portraits von Orten. Er scheint auf seine Umgebung einzugehen, wie man es mit Menschen tun muss, damit sie sich &#246;ffnen und ihr wahres Gesicht zeigen. F&#252;r mich haben diese Bilder einen Charakter, verk&#246;rpern eine Stimmung und genau deshalb komme ich immer wieder und lasse mich in ihren Bann ziehen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Lichtstimmungen in der Toskana</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 05:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Toskana]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Andreas Bobanac</strong></p>Ich fotografiere seit 1998 mit gro&#223;er Begeisterung und bin in das digitale Fotografieren fr&#252;hzeitig reingewachsen. Besondere Lichtmomente und starke Kontraste faszinieren mich immer wieder. In Italien, vor allem in der Toskana, sind f&#252;r mich immer wieder atemberaubende Landschaften und Lichtstimmungen festzustellen. Gern fotografiere ich dort und nutze dabei jede Jahreszeit mit ihren Eigenheiten. Stundenlang kann [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Andreas Bobanac</strong></p><p><strong>Ich fotografiere seit 1998 mit gro&#223;er Begeisterung und bin in das digitale Fotografieren fr&#252;hzeitig reingewachsen. Besondere Lichtmomente und starke Kontraste faszinieren mich immer wieder.</strong></p>
<p>In Italien, vor allem in der Toskana, sind f&#252;r mich immer wieder atemberaubende Landschaften und Lichtstimmungen festzustellen. Gern fotografiere ich dort und nutze dabei jede Jahreszeit mit ihren Eigenheiten. Stundenlang kann ich dabei zusehen, wie sich die Stimmung ver&#228;ndert und richte mich beim Fotografieren entsprechend darauf ein. </p>
<p>Im November stehen die Chancen auf Nebelstimmungen und auf eine gr&#252;ne Landschaft sehr gut, Oktober w&#228;re auch denkbar, aber da ist die Toskana landschaftlich durch die Ernte karg und v&#246;llig braun.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/003.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Das erste Licht © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/003-960x639.jpg" alt="Das erste Licht © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58284" /></a></p>
<p>Eines meiner Wunschmotive erf&#252;llte sich in der h&#252;geligen Landschaft: Eine Schafherde, die ich gesucht und mit viel Gl&#252;ck gefunden habe. Meine italienischen Sprachkenntnisse halfen mir weiter, von Einheimischen Tipps zu erhalten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/004.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Toscana © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/004-960x639.jpg" alt="Toscana © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58286" /></a></p>
<p>Die Toskana fasziniert mich mit ihren harten Kontrasten. Dieser Aufnahme gab ich den Titel „Das erste Licht“. Wenn die Sonnenstrahlen &#252;ber den Horizont und den Bergkamm ihren Weg durch die H&#252;gel finden, entsteht in den Senken ein faszinierendes Licht- und Schattenspiel.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/005.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Toscana © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/005-960x639.jpg" alt="Toscana © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58291" /></a></p>
<p>Diese Aufnahme habe ich in allerletzer Minute fotografiert. Hierbei w&#228;hlte ich zwei Graufilter mit 16 Blendenabstufungen und erreichte eine Belichtungszeit von 4,5 Minuten. Eine zweite Aufnahme war nicht mehr m&#246;glich, da innerhalb von zwei Minuten das Licht mit den langen Schatten verschwunden war. An weiteren Tagen bot sich mir diese Gelegenheit bei diesem Wetter und dieser Lichtstimmung leider nicht mehr. Gl&#252;ck gehabt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/006.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Toscana © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/006-960x639.jpg" alt="Toscana © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58292" /></a></p>
<p>Die Toskana hat eine faszinierende Gr&#246;&#223;e und Weite. Diese Motive w&#252;rden ihre Wirkung mit einem Weitwinkelobjektiv viel zu klein darstellen. Die meisten meiner Landschaftsaufnahmen entstehen mit einer Brennweite von 400mm und h&#246;her, damit werden Motive wie diese in den H&#252;geln sichtbar.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/007.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Toscana © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/007-960x639.jpg" alt="Toscana © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58293" /></a></p>
<p>Motive, die mich architektonisch und grafisch in schwarzwei&#223; begeistern. Dieser Tag war sehr verregnet mit zeitweiligen Unterbrechungen. Die Toskana habe ich bereits zum dritten Mal besucht. F&#252;r mich war es die richtige Wahl, diesen Ort an diesem Tag zu besuchen.</p>
<p>Nat&#252;rlich m&#246;chte ich die Bilder so perfekt wie m&#246;glich haben und kann erst beim Auswerten am PC sagen, ob ein Bild dabei ist, das mir gelungen erscheint. </p>
<p></p>
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		<title>Fotogenes Deutschland &#8211; Zugspitze</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 06:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[berge]]></category>
		<category><![CDATA[Fotogenes Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Zugspitze]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Stefan Gerzoskovitz</strong></p>Die Zugspitze mit ihren 2962m markiert den h&#246;chsten Punkt Deutschlands und liegt genau an der Grenze zu &#214;sterreich. Auch wenn sich im Sommer hunderte Menschen auf der Gipfelterrasse treffen und es vorkommen kann, dass man am &#220;bergang zum Gipfelkreuz anstehen muss, bietet die Terrasse einen idealen Aussichtspunkt in die umliegende Bergwelt. Bei guter und klarer [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Stefan Gerzoskovitz</strong></p><p><strong>Die <a href="http://goo.gl/maps/Y8PfQ" target="_blank">Zugspitze</a> mit ihren 2962m markiert den h&#246;chsten Punkt Deutschlands und liegt genau an der Grenze zu &#214;sterreich. Auch wenn sich im Sommer hunderte Menschen auf der Gipfelterrasse treffen und es vorkommen kann, dass man am &#220;bergang zum Gipfelkreuz anstehen muss, bietet die Terrasse einen idealen Aussichtspunkt in die umliegende Bergwelt. Bei guter und klarer Sicht &#8211; vor allem bei F&#246;hnlage &#8211; reicht der Blick bis nach M&#252;nchen und in die Italienischen und Schweizer Alpen.</strong></p>
<p>W&#228;hrend ich zu den normalen Betriebszeiten der Bergbahnen nicht mit dem f&#252;r die Landschaftsfotografie so wichtigen flachen und weichen Licht rechnen kann, erm&#246;glicht die &#246;sterreichische Zugspitzbahn im Sommer und Herbst seit ein paar Jahren mit ihren Vollmond- und Sonnenaufgangsfahrten ideale Voraussetzungen f&#252;r stimmungsvolle Bilder. Die Fahrzeiten der Bahn sind dabei entsprechend der Sonnenauf- bzw. -untergangszeit angepasst, so dass immer gen&#252;gend Zeit zum Fotografieren bleibt. </p>
<p>Halten sich die M&#246;glichkeiten f&#252;r Weitwinkelaufnahmen eher in Grenzen, kann ich mit einem leichten bis mittleren Tele unz&#228;hlige verschiedene Motive ausfindig machen. Dank der verdichtenden Bildwirkung eines Teles sind Gipfel, die bis zu 100 Kilometer auseinanderliegen, wie Scherenschnitte im Bild komprimierbar. Kommt dann noch das passende Licht hinzu, entstehen stimmungsvolle, nicht allt&#228;gliche Aufnahmen aus den Bergen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01-650x391.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="391" class="aligncenter size-medium wp-image-58215" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04-650x374.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="374" class="aligncenter size-medium wp-image-58217" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03-650x377.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="377" class="aligncenter size-medium wp-image-58216" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05-650x378.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="378" class="aligncenter size-medium wp-image-58218" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06-650x371.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="371" class="aligncenter size-medium wp-image-58219" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07-650x333.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="333" class="aligncenter size-medium wp-image-58220" /></a></p>
<p><em>Auch, wenn ich den Sonnenauf- bzw. -untergang mit vielen anderen teilen muss und ihn nicht &#8211; wie auf unbekannteren Bergen ohne Seilbahn &#8211; einsam genie&#223;en kann, ist es f&#252;r mich immer wieder ein unbeschreibliches Erlebnis, nach dem ich meistens mit mehreren guten Aufnahmen nach Hause komme.</em></p>
<p></p>
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		<title>Albanische Landschaften &#8211; Lochkamerafotografie mit Bunkern</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 08:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[bunker]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
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		<category><![CDATA[reise]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tim Hölscher</strong></p>Mitte der neunziger Jahre reiste ich mit meinem Vater zum ersten Mal nach Albanien, um Hilfsprojekte zu besuchen, f&#252;r die er verantwortlich war. Mit dem VW-Bus setzten wir damals von Korfu aus &#252;ber nach Sarandë und bereisten f&#252;r ein paar Tage das Land. Die Erinnerung an diese Reise ist bruchst&#252;ckhaft, was sich aber eingepr&#228;gte, war [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tim Hölscher</strong></p><p><strong>Mitte der neunziger Jahre reiste ich mit meinem Vater zum ersten Mal nach Albanien, um Hilfsprojekte zu besuchen, f&#252;r die er verantwortlich war. Mit dem VW-Bus setzten wir damals von Korfu aus &#252;ber nach Sarandë und bereisten f&#252;r ein paar Tage das Land.</strong></p>
<p>Die Erinnerung an diese Reise ist bruchst&#252;ckhaft, was sich aber eingepr&#228;gte, war diese unglaubliche Anzahl kleiner, pilzartiger Bunker, die einfach &#252;berall im Land verstreut waren. Sie s&#228;umten Stra&#223;en, wuchsen mitten in St&#228;dten aus dem Boden und reihten sich kilometerlang an den Str&#228;nden der albanischen Adriak&#252;ste.</p>
<p>Als ich mich dann Jahre nach dieser Reise w&#228;hrend meines Fotografiestudiums an der FH Bielefeld intensiv mit der Lochkamera als kreativem Instrument befasste, waren neben Fotoexperimenten mit 60-Loch-Ringkameras, Liveview- und Postpaket-Lochkameras pl&#246;tzlich wieder diese Bunker in meinem Kopf und die Idee zu meinem Fotoprojekt „Albanische Landschaften“ war geboren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Bunker_01.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Bunker © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Bunker_01-650x487.jpg" alt="Bunker © Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58368" /></a></p>
<p>Ich wollte diese destruktiven Bauwerke, die hunderttausendfach vom albanischen Diktator Enver Hoxha zwischen Anfang der 70er und Mitte der 80er Jahre zum „Schutz vor Feinden des Sozialismus“ errichtet wurden, zum ersten Mal in ihrer Existenz einem realen Nutzen zuf&#252;hren. </p>
<p>Pl&#246;tzlich waren die 750.000 kleinen Betonpilze, die nie genutzt wurden, da der Feind bis zum Tode Hoxhas Mitte der achtziger Jahre nicht auftauchte, nicht mehr nur stumme Zeugen der sozialistischen &#196;ra Albaniens, sondern, in ihrer Funktion als Lochkamera-Rohlinge, kreative Instrumente. </p>
<p>Ich wollte mit ihnen Landschaftsfotos erstellen und den Blick aus ihren Schie&#223;scharten auf Fotopapier bannen. Die Tatsache, dass ich die Geb&#228;ude selbst zu Kameras umbauen wollte, verlieh meinem Vorhaben noch eine weitere konzeptionelle Ebene: </p>
<p>Es gab in meinen Augen keine bessere M&#246;glichkeit, das fotografierte Bild mit dem Ort seiner Entstehung zu verbinden und so mit dessen Geschichte aufzuladen, als den Ort selbst als Kamera zu verwenden und das Papier auszustellen, das wirklich die Reise nach Albanien angetreten hatte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Bunker_03.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Bunker © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Bunker_03-650x487.jpg" alt="Bunker © Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58369" /></a></p>
<p><strong>Von der Idee zur Umsetzung – Oder: Wie mache ich aus einem albanischen Bunker eine funktionierende Kamera?</strong></p>
<p>Nach einigen „Trocken&#252;bungen“ mit aus Teichfolie gebastelten Lochkamera-Zelten, in denen ich mir die theoretische Machbarkeit meines Plans noch einmal praktisch vor Augen f&#252;hren konnte, stand der Umsetzung meines Projektes nichts mehr im Wege &#8211; dachte ich… </p>
<p>Wie aufw&#228;ndig und kompliziert es aber tats&#228;chlich ist, diese kleinen, recht dunklen Orte mit einer &#214;ffnung zum Betreten und einer &#214;ffnung zum Beobachten der Umgebung zu Lochkameras umzufunktionieren,  war mir vor Beginn meiner Arbeit nicht wirklich klar. </p>
<p>Klar war lediglich, dass ich gern gro&#223;formatige Positivbilder in Farbe produzieren wollte. W&#228;hrend ich in meinen bisherigen Lochkamera-Arbeiten mit kleineren Formaten auf Film oder Schwarzwei&#223;- und Colorpapier gearbeitet hatte, brauchte ich dieses Mal definitiv gr&#246;&#223;ere Formate, da meine „Kameras“ einen Innendurchmesser von ca. 1,3 m hatten und ich entsprechend gro&#223;e Motive fotografieren wollte. </p>
<p>Unter diesen Voraussetzungen kam eigentlich nur ein Material in Frage: Das &#8211; Ende 2011 bedauerlicherweise eingestellte &#8211; Positivpapier Ilfochrome. Es erlaubte mir, gro&#223;formatige Color-Unikate mit meinen Bunkerkameras herzustellen – ohne den Umweg &#252;ber ein Negativ.</p>
<p>Die erste Reise nach Albanien trat ich zusammen mit meinem Kollegen Kristian Barthen im Oktober 2009 an. Ausger&#252;stet mit einer 30m-Rolle Ilfochrome-Papier, einer Ilford CAP-40 Entwicklungsmaschine f&#252;r Teststreifen, hunderten Metern Klebeband und einer Rolle Verdunkelungsfolie, alles gut verstaut in einem VW Bus, ging es &#252;ber Italien mit der F&#228;hre nach Albanien.</p>
<p>Die Aufgaben w&#228;hrend unserer Reise durch das Land waren klar verteilt: Der Fahrer konzentrierte sich auf die „speziellen“ Stra&#223;enverh&#228;ltnisse, w&#228;hrend der Beifahrer nach geeigneten Bunkern Ausschau hielt. Nat&#252;rlich h&#228;tte das Konzept der Arbeit praktisch mit jedem Bunker funktioniert, allerdings bot die gigantisch gro&#223;e Anzahl die Chance, diejenigen auszuw&#228;hlen, bei denen der Ausblick durch die Schie&#223;scharten zus&#228;tzlich ein interessantes Bild versprach. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Scharte_01.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Scharte © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Scharte_01-650x320.jpg" alt="Scharte © Tim H&#246;lscher" width="650" height="320" class="aligncenter size-medium wp-image-58371" /></a></p>
<p>Hatten wir einen vielversprechenden Kandidaten gefunden, war die Vorgehensweise fast immer dieselbe, da die Bunker zwar nicht immer komplett identisch, aber doch in den meisten F&#228;llen sehr &#228;hnlich waren.</p>
<p>Der erste Schritt bestand in der Regel darin, einen Stein oder &#228;hnliches durch die Schie&#223;scharte ins Innere zu werfen, um gr&#246;&#223;eres Getier zu vertreiben. Ein Bunker bietet im Sommer ein schattiges Pl&#228;tzchen und im Winter einen Unterschlupf  &#8211; daher war dieser kleine „Weckruf“ in vielen F&#228;llen &#228;u&#223;erst angebracht, um sp&#228;ter im abgedunkelten Bunker nicht zu viel Gesellschaft zu haben. Allein war man jedoch nie.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_01.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Umbau © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_01-650x487.jpg" alt="Umbau © Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58373" /></a></p>
<p>Anschlie&#223;end wurde das im Inneren ben&#246;tigte Material in den Bunker gebracht: Lichtdicht verpacktes Fotopapier, eine Leerrolle f&#252;r das belichtete Material, zwei Stative und eine wei&#223;e Holzplatte als Projektionsfl&#228;che sowie ein kleiner Hocker f&#252;r meinen Aufenthalt im Bunker w&#228;hrend der Belichtung. </p>
<p>In die Schie&#223;scharte wurde ein Holzbrett eingesetzt, in dessen Mitte eine Irisblende montiert war. Die R&#228;nder wurden extrem sorgf&#228;ltig abgedichtet, weil die Lochblende f&#252;r das eigentliche Foto nur etwa einen Millimeter weit ge&#246;ffnet werden sollte und deshalb jeder Spalt eine Konkurrenz f&#252;r das eigentliche Loch dargestellt h&#228;tte. Im Inneren des Bunkers wurde eine wei&#223;e Holzplatte als Projektionsfl&#228;che mit Hilfe von Stativen gegen&#252;ber der Schie&#223;scharte positioniert. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_02.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Umbau © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_02-650x487.jpg" alt="Umbau © Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58374" /></a></p>
<p>Sobald dieser grundlegende Aufbau erledigt war, konnte die eigentliche Arbeit im Inneren beginnen. Mein mitgereister Kollege Kristian Barthen begann, den Bunkereingang von au&#223;en lichtdicht zu verschlie&#223;en, w&#228;hrend ich mich im Inneren des Bunkers auf einen l&#228;ngeren Aufenthalt einrichtete. </p>
<p>Sobald der Eingang einigerma&#223;en verschlossen war, bot sich bei weit ge&#246;ffneter Irisblende nach kurzer Gew&#246;hnungszeit f&#252;r die Augen ein eindrucksvolles Bild: Das Innere des Bunkers war komplett erf&#252;llt mit einem Abbild der Landschaft, die der Schie&#223;scharte gegen&#252;berlag. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_04.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Umbau_04"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_04-650x487.jpg" alt="Umbau © Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58375" /></a></p>
<p>Die Projektion beschr&#228;nkte sich nicht auf die Holzplatte, sondern erf&#252;llte den gesamten Raum. Da ich die Breite der Platte recht genau auf die Innenma&#223;e des Bunkers angepasst hatte, war der Bewegungsspielraum zur Auswahl eines Bildausschnittes sehr begrenzt. Meine Aufgabe als Fotograf im Bunkerinneren beschr&#228;nkte sich aus diesem Grund eher darauf, das von der Schie&#223;scharte vorgegebene Bild im Inneren des Bunkers „einzufangen“, ohne dabei allzu viel an der Komposition des Bildes arbeiten zu k&#246;nnen. </p>
<p>Tats&#228;chlich wurde dieser Aufnahmebereich meiner Kamera schon zu Zeiten der Diktatur festgelegt, als die Architekten der Bunker &#252;ber die Ausrichtung der &#252;ber 750.000 Schie&#223;scharten entscheiden mussten – eine Frage, deren L&#246;sung aufgrund der unz&#228;hligen Standorte eine absolute Mammutaufgabe gewesen sein muss. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_05.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Umbau © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_05-650x487.jpg" alt="Umbau © Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58376" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_07.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Umbau © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Umbau_07-650x487.jpg" alt="Umbau © Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58379" /></a></p>
<p>Sobald der Bunker komplett abgedichtet war, wurde die Irisblende bis auf einen Millimeter verschlossen und mit einem Tageslichtfilter versehen, der das einfallende Licht nochmals um eine Blende verringerte. Im Bunkerinneren fixierte ich das Ilfochrome-Papier auf der Projektionsfl&#228;che. Da es im unentwickelten Zustand eine dunkelbraune Oberfl&#228;che hat, war von der Landschaftsprojektion nun nicht mehr viel zu erkennen. </p>
<p>Versuche mit Teststreifen, die dank der mitgebrachten Entwicklungsmaschine im zum mobilen Labor umgebauten Bulli direkt am Bunker entwickelt wurden, hatten eine Belichtungszeit von ca. 2 Stunden bei strahlendem Sonnenschein ergeben. Diese Zeit musste ich also definitiv unbeweglich unterhalb der Schie&#223;scharte verharren, um im Anschluss das Papier wieder von der Fl&#228;che zu entfernen und es lichtdicht zu verpacken. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Entwicklung_01.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Entwicklung @ Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Entwicklung_01-650x487.jpg" alt="Entwicklung @ Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58377" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Entwicklung_02.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Entwicklung © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/Entwicklung_02-650x487.jpg" alt="Entwicklung © Tim H&#246;lscher" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-58378" /></a></p>
<p>Die genaue Belichtungszeit wurde flexibel an die &#228;u&#223;eren Bedingungen angepasst – mehr Wolken am Himmel bedeuteten weniger Lichteinfall und somit eine Verl&#228;ngerung meiner „Sitzung“. Am Rande bemerkt machte die Tatsache, dass das Bleichbad im P-30 Prozess zur Entwicklung der Probestreifen Schwefels&#228;ure enth&#228;lt, den anschlie&#223;enden Aufenthalt im Auto zu einem unangenehmen Unterfangen, da der Geruch nach faulen Eiern sich erstaunlich lange im Wageninneren halten konnte.  </p>
<p><strong>Die Ergebnisse</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich bringt diese spezielle Art und Weise, Fotografien zu erstellen, Widrigkeiten und k&#246;rperlichen Entbehrungen mit sich. Der Augenblick, der sie jedoch jedes Mal aufs Neue lohnenswert erscheinen l&#228;sst, ist der Moment, wenn die fertigen Unikate aus der Maschine laufen und zum ersten Mal betrachtet werden k&#246;nnen. </p>
<p>Aus mehrw&#246;chigen Reisen mit vielen Strapazen und noch mehr Erlebnissen werden in diesem Moment Landschaftsfotografie-Unikate, die durch den Ort ihrer Entstehung aufgeladen sind mit der Geschichte eines ganzen Landes. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06_Rrjull.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Rrjull © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06_Rrjull-650x328.jpg" alt="Rrjull © Tim H&#246;lscher" width="650" height="328" class="aligncenter size-medium wp-image-58381" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03_Plazhi-I-Generalit.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Plazhi-I-Generalit © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03_Plazhi-I-Generalit-650x325.jpg" alt="Plazhi-I-Generalit © Tim H&#246;lscher" width="650" height="325" class="aligncenter size-medium wp-image-58383" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04_Pogradec.jpg" rel="lightbox[58365]"><img title="Pogradec © Tim H&#246;lscher"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04_Pogradec-650x294.jpg" alt="Pogradec © Tim H&#246;lscher" width="650" height="294" class="aligncenter size-medium wp-image-58385" /></a></p>
<p>Die Tatsache, dass die Bauwerke selbst das Bild liefern und ich es lediglich „abholen“ muss, entfacht meine Faszination f&#252;r diese Art der Fotografie immer wieder aufs Neue. Jeder Ort oder Gegenstand, der sich verdunkeln und mit lichtempfindlichem Material best&#252;cken l&#228;sst, kann eine Kamera sein, die mit ihrem Motiv auf besondere Weise verbunden ist. Dies l&#228;sst im wahrsten Sinne Raum f&#252;r unendlich viele k&#252;nstlerische Konzepte.</p>
<p>Wer sich nach diesem Bericht intensiver f&#252;r meine Bunkerbilder sowie weitere Arbeiten aus den letzten sechs Jahren interessiert, dem sei mein gerade im Zentralverlag Berlin erschienenes Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3981241738/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3981241738&#038;linkCode=as2&#038;tag=kwerfeldein-21" target="_blank">„Experimentelle Wege zum Bild“</a>* ans Herz gelegt (auch &#252;ber <a href="http://timhoelscher.de/?p=319" target="_blank">meine Website</a> erh&#228;ltlich). Darin enthalten sind neben dieser Arbeit viele verschiedene Ans&#228;tze auf meiner Suche nach alternativen Wegen zur Bilderstellung, die sich etwas abseits der konventionellen Fotografie bewegen.</p>
<p><span style="color: #888; font-size: small">* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr dar&#252;ber etwas bestellt, erhalten wir eine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.</span></p>
<p></p>
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		<title>Melancholia in Island</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 05:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[dvorah kern]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[melancholie]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelformat]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich vor &#252;ber einem Monat bei Dvorah Kern war, um die Bilder f&#252;r unsere Ausstellung einzurahmen, stolperte ich &#252;ber andere gro&#223;formatige Bilder. Sie zeigten Landschaften – unwirklich, anders, seltsam. Es waren ganz untypische Landschaftsfotografien und sie l&#246;sten in mir den Wunsch aus, dort, genau dort zu stehen, wo dieses Bild gemacht wurde. Im Kopf [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich vor &#252;ber einem Monat bei <a href="http://www.dvorahkern.com/" target="_blank">Dvorah Kern</a> war, um die Bilder f&#252;r unsere Ausstellung einzurahmen, stolperte ich &#252;ber andere gro&#223;formatige Bilder. Sie zeigten Landschaften – unwirklich, anders, seltsam.</strong></p>
<p>Es waren ganz untypische Landschaftsfotografien und sie l&#246;sten in mir den Wunsch aus, dort, genau dort zu stehen, wo dieses Bild gemacht wurde. Im Kopf John Frusciante und seiner Gitarre zu lauschen. Ich wollte also mehr von ihr wissen, wie und warum sie entstanden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/landscape-i-10.jpg" rel="lightbox[57720]"><img title="landscape-i-10"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/landscape-i-10-650x476.jpg" alt="landscape-i-10" width="650" height="476" class="aligncenter size-medium wp-image-57804" /></a></p>
<p>Dvorah wollte, so erz&#228;hlte sie mir, eine Serie &#252;ber das Gef&#252;hl der Melancholie erarbeiten. Die Ausstellung „Melancholie. Genie und Wahnsinn“ 2006 in Berlin hatte bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie hatte das Bed&#252;rfnis, nach der urspr&#252;nglichen Melancholia zu suchen. </p>
<p>Sie selbst sagt dazu:</p>
<blockquote><p>Man sucht immer nach dem, was man selbst in sich hat.</p></blockquote>
<p>Doch sollten auf den Bildern keine Menschen, sondern Landschaften sein. Der Fr&#252;hling und Sommer in Deutschland eignete sich f&#252;r diese Umsetzung nicht. Also beschloss sie im Juni, f&#252;r eine Woche nach Island zu fahren. Es war &#252;berdurchschnittlich k&#252;hl im Land, also gerade richtig. Sie mietete sich mit einem Bekannten ein Auto.</p>
<p>Es gab kein bestimmtes Ziel, keinen Ort, den sie unbedingt finden wollte. Island war ihr unbekannt, sie lie&#223;en sich treiben, fuhren &#252;ber die Ringroad und wenn ihr Auto es zulie&#223; auch Pisten weit ab davon. Wenn sch&#246;nes Wetter war, dann schlief sie, sagt sie, wenn aber die extremen Wetterbedingungen drau&#223;en an die Schreibe klopften, dann klopfte auch ihr Herz.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/landscape-i-08.jpg" rel="lightbox[57720]"><img title="landscape-i-08"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/landscape-i-08-650x476.jpg" alt="landscape-i-08" width="650" height="476" class="aligncenter size-medium wp-image-57806" /></a></p>
<p>Sie suchte also nach den Extremen. Nach Nebel, Regen, Hagel, Sturm und rauen Landschaften. Sie wollte das rohe Island sehen. Und sie fand es.</p>
<blockquote><p>Manchmal war es hart, da drau&#223;en zu stehen, im Sandsturm, Regen oder Hagel und nur Zeit f&#252;r drei Fotos zu haben, bevor es einen umwarf.</p></blockquote>
<p>Sie machte Einzelaufnahmen, aber auch Doppelbelichtungen. Sie suchte in diesen Landschaften nach dem Gef&#252;hl, das sie trieb. Sie hatte Farbfilme f&#252;r ihre Mittelformatkamera (4,5&#215;6) dabei, 16 Bilder pro Film. Zuhause am Rechner entschied sie dann, welche in Farbe und welche eher in schwarzwei&#223; am besten wirkten.</p>
<p>Die Bilder, die sie mitbrachte, zeigen die Landschaft, roh wie sie ist, wenn es st&#252;rmt oder hagelt. Sie zeigen aber auch die unterschiedlichen Strukturen, die solche Extreme hervorrufen. Steine, spitz und kantig, Wasser, dass es bei seinem Anblick friert, verdorrtes Gras und Sand, der wirkt, als s&#228;&#223;e man im Mars Rover „Curiosity“ und erkunde die Umgebung.</p>
<p>Und was sie auch zeigen, das ist ein pers&#246;nliches Bild. Es ist ihr Bild einer Landschaft, ihr Gef&#252;hl, das darin Ausdruck findet. Nicht &#252;bersch&#228;rft, nicht mit leuchtenden Farben, sondern ihren Farben und ihrer Geschwindigkeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/landscape-i-02.jpg" rel="lightbox[57720]"><img title="landscape-i-02"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/landscape-i-02-650x489.jpg" alt="landscape-i-02" width="650" height="489" class="aligncenter size-medium wp-image-57807" /></a></p>
<p>Am meistem aber bewegt mich das Bild der Stra&#223;e, die ins Nichts f&#252;hrt. Dieses Bild ist f&#252;r mich der Mittelpunkt der Serie, denn wer wei&#223;, was sich hinter diesem Nichts verbirgt?</p>
<p></p>
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		<title>Ein Berg zum Gedenken</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2013/04/02/ein-berg-zum-gedenken/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 05:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Thomas Bredenfeld</strong></p>Kunst-am-Bau-Projekte sind f&#252;r K&#252;nstler keine allt&#228;glichen Auftr&#228;ge. Sie kommen selten vor und sind oft Herausforderungen. Nach einer Reihe von Malereien im architektonischen Kontext kam dabei im Jahr 2009 f&#252;r mich zum ersten Mal die Fotografie zum Zuge. Dieses Projekt und die Arbeit daran m&#246;chte ich hier vorstellen. Kals ist ein kleines Bergdorf in Osttirol an [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Thomas Bredenfeld</strong></p><p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/glockner_abend_1_v7_960px_srgb.jpg" rel="lightbox[56376]"><img class="alignnone size-medium wp-image-56378" title="Glockner Panorama © Thomas Bredenfeld" alt="Glockner Panorama © Thomas Bredenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/glockner_abend_1_v7_960px_srgb-650x95.jpg" width="650" height="95" /></a></p>
<p class="zuruf"><strong>Kunst-am-Bau-Projekte sind f&#252;r K&#252;nstler keine allt&#228;glichen Auftr&#228;ge. Sie kommen selten vor und sind oft Herausforderungen. Nach einer Reihe von Malereien im architektonischen Kontext kam dabei im Jahr 2009 f&#252;r mich zum ersten Mal die Fotografie zum Zuge. Dieses Projekt und die Arbeit daran m&#246;chte ich hier vorstellen.</strong></p>
<p>Kals ist ein kleines Bergdorf in Osttirol an der S&#252;dseite von &#214;sterreichs h&#246;chstem Berg, dem Gro&#223;glockner. Es ist f&#252;r viele Bergsteiger der Ausgangspunkt f&#252;r einige wichtige Anstiegsrouten auf diesen Berg, der ebenso beliebt wie untersch&#228;tzt ist und zahlreiche Opfer gefordert hat. Auf dem Kalser Friedhof gibt es deshalb schon lange eine Gedenkst&#228;tte f&#252;r jene Alpinisten, die nicht mehr von diesem Berg zur&#252;ckgekehrt sind.</p>
<p>Seit einigen Jahren arbeitet die Gemeinde Kals an einer Modernisierung ihres Ortsbildes und geht dabei f&#252;r ein Bergbauerndorf ungew&#246;hnlich mutige und offene Wege, die mittlerweile mit Architekturpreisen bedacht werden. Im Zuge dieser Ver&#228;nderungen sollte im Sommer 2009 auch jene Gedenkst&#228;tte am Friedhof komplett neu gestaltet werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_friedhof_baustelle_IMG_6665.jpg" rel="lightbox[56376]"><img class="alignnone size-medium wp-image-56379" title="Kals: Friedhof-Baustelle © Thomas Bredenfeld" alt="Kals: Friedhof-Baustelle © Thomas Bredenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_friedhof_baustelle_IMG_6665-650x213.jpg" width="650" height="213" /></a></p>
<p>Ich bin mit der Gemeinde ins Gespr&#228;ch gekommen, als dieses Bauprojekt bereits weit fortgeschritten war. In der offenen Halle der Gedenkst&#228;tte war ein gro&#223;es Panoramabild geplant, bei dem allerdings noch unklar war, wie es realisiert werden sollte.</p>
<p>Seit vielen Jahren gibt es die Fotografie als zweite Disziplin in meinem k&#252;nstlerischen Schaffen. Ich bearbeite damit mein Generalthema, die Hochgebirgslandschaft, von zwei Seiten her und <a title="Link zu Arte Giani" href="http://artegiani.com/bredenfeld" target="_blank">stelle</a> diese Arbeiten auch gemeinsam aus.</p>
<p>Ich komme nicht von der klassischen Fotografie, sondern begreife sie viel mehr von der malerischen Seite her und habe im Gegensatz zur Bresson’schen Herausforderung, mit einem fixen Format umzugehen, nach einem Weg gesucht, die freie Wahl der Bildproportionen, die ich als Maler ja gew&#246;hnt bin, hier auch zu haben.</p>
<p>Weil ich gro&#223;e Arbeiten machen wollte, statt Bilder zu beschneiden, habe ich mir fr&#252;h schon Montagetechniken erarbeitet, die zum Beispiel in der Panoramafotografie benutzt werden. Mit den Reihen und Spalten meiner Aufnahmeraster bestimme ich die Bildproportion frei vor Ort und bekomme damit gleichzeitig eine Bildgr&#246;&#223;e zusammen, mit der ich auch sehr gro&#223;formatige Arbeiten ohne jede Vergr&#246;&#223;erung produzieren kann.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund meines Schaffens hat mich die Gemeinde dann f&#252;r das Projekt mit der Aufnahme einer Landschaft beauftragt, die den Gro&#223;glockner im letzten Sonnenlicht zeigen sollte.</p>
<p>Die Endversion war auf ein Format von 415 x 60 cm festgelegt, denn die vorgesehene Bildnische war schon fertig betoniert. Trotz der Gr&#246;&#223;e musste die Fotografie in Leseentfernung scharf sein. Die Betrachter sollten die Aufstiege nachvollziehen k&#246;nnen und Nachfahren oder Angeh&#246;rige auf dem Bild in der Gedenkst&#228;tte jene Pl&#228;tze ausmachen k&#246;nnen, an denen die Alpinisten umgekommen sind.</p>
<p>Mehrere Wochen sind dann f&#252;r die genaue Planung, die Berechnung von Bildwinkel, Aufnahmestandort, Sonnenstand, D&#228;mmerungsphasen, den besten Zeitfenstern und der Auswahl der n&#246;tigen Hardware vergangen.</p>
<p>Viel Zeit habe ich aber auch mit dem Nachdenken &#252;ber den Charakter und die W&#252;rde eines solchen Gedenkortes verbracht. Ich war froh, auf Erfahrungen mit einem sakralen Projekt, einem <a title="Link zum Altarbild" href="http://panoramabuch.com/beispiele/st-klemens-osburg" target="_blank">Altarbild</a> zur&#252;ckgreifen zu k&#246;nnen, bei dem es ebenfalls darum ging, ein stimmiges Bild f&#252;r einen Raum, seine Architektur und seine spirituelle Funktion zu finden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_on_location_01.jpg" rel="lightbox[56376]"><img class="alignnone size-medium wp-image-56380" title="Kals: Thomas Bredenfeld in Aktion © Thomas Bredenfeld" alt="Kals: Thomas Bredenfeld in Aktion © Thomas Bredenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_on_location_01-650x324.jpg" width="650" height="324" /></a></p>
<p>Ende September 2009 zeichnete sich eine halbwegs brauchbare Sch&#246;nwetterperiode ab und ich konnte endlich f&#252;r die Aufnahmen von Wien in die Hohen Tauern fahren. F&#252;r insgesamt vier Sessions – je zwei am Abend und zwei am Morgen f&#252;r eventuelle Alternativen, falls die Abendlandschaften nicht zufriedenstellend ausfallen sollten – habe ich mich auf einer Seilbahnbergstation auf knapp &#252;ber 2.600 Metern H&#246;he einquartiert.</p>
<p>Vor Ort habe ich die Zeiten von morgens 4 bis 9 Uhr und von 6 bis 9 Uhr am Abend verbracht &#8211; viele sehr stille und teilweise eiskalte Stunden hinter der Kamera, eine unvergessliche Zeit.</p>
<p>Entstanden sind dort oben Aufnahmereihen mit Tausenden von Bildern, die dann sp&#228;ter im Atelier mit Lightroom gesichtet, grob bearbeitet und f&#252;r Vormontagen sortiert wurden. Von diesen Vormontagen sind letztlich zehn Versionen in einer engeren Auswahl &#252;brig geblieben. Diese Auswahl habe ich der Gemeinde und den Architekten dann online vorgelegt, eine Variante davon bereits in voller <a title="Link zum Panorana auf Gigapan" href="http://www.gigapan.com/gigapans/504c0ca16c98c1b9f72cdb65be2203fd" target="_blank">Aufl&#246;sung</a>.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/screenshot_previews_site.jpg" rel="lightbox[56376]"><img class="alignnone size-medium wp-image-56381" title="Screenshots © Thomas Bredenfeld" alt="Screenshots © Thomas Bredenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/screenshot_previews_site-650x397.jpg" width="650" height="397" /></a></p>
<p>Nach der Entscheidungsphase ist es eine Montage aus mehreren Teilen verschiedener Aufnahmereihen geworden. Ich habe den Aufnahmepunkt am Boden markiert und die Stativh&#246;he vermessen, damit in einem solchen Fall die Aufnahmen pixelgenau deckungsgleich sind.</p>
<p>Wegen der geforderten sehr hohen Aufl&#246;sung musste ich w&#228;hrend der Montage und Bildbearbeitung riesige Datenmengen bewegen. Zwischenzeitlich war die Photoshop-Datei weit &#252;ber 10 GB gro&#223;. Retusche beispielsweise funktioniert dann in vern&#252;nftiger Geschwindigkeit nur noch auf auskopierten Bildteilen, die nach der Bearbeitung wieder eingef&#252;gt werden.</p>
<p>Die fertige Arbeit wurde nach der Abnahme durch die Gemeinde spiegelverkehrt auf die R&#252;ckseite einer Glasplatte gedruckt, um die Fotografie nachts mit LED-Panels von hinten beleuchten zu k&#246;nnen. Gedruckt wurde mit UV-best&#228;ndiger Tinte in sieben Farben und wei&#223;, damit die hellen Bildteile nicht transparent werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_wand_01.jpg" rel="lightbox[56376]"><img class="alignnone size-medium wp-image-56382" title="Kals Wand © Thomas Bredenfeld" alt="Kals Wand © Thomas Bredenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_wand_01-650x363.jpg" width="650" height="363" /></a></p>
<p>Die Fotografie bildet nun ein Ensemble mit drei Glasstelen, auf denen die Namen aller Bergsteiger verzeichnet sind, die auf der Tiroler Seite des Gro&#223;glockners umgekommenen sind und auf denen Gedanken zum Bergsteigen und zum Tod zu lesen sind. Besonders nachts ergibt das leuchtende Gebirgsbild zusammen mit den Grabkreuzen eine eigenartige Stimmung auf dem Friedhof.</p>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich ist dieses Projekt etwas ganz Besonderes. Ich habe mich nie zuvor so lange mit einer einzelnen Fotografie besch&#228;ftigt. Auch gibt es hier anders als bei einem Buch oder der Ausgabe eines Fotos im Druck oder elektronisch ein nachhaltiges physisches Werk, das sozusagen &#246;ffentlich und in Wind und Wetter lebt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_friedhof_nachts_2.jpg" rel="lightbox[56376]"><img class="alignnone size-medium wp-image-56383" title="Kals Friedhof nachts © Thomas Bredenfeld" alt="Kals Friedhof nachts © Thomas Bredenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_friedhof_nachts_2-650x289.jpg" width="650" height="289" /></a></p>
<p>Ein <a href="http://panorama-blog.com/beispiele/gedenkstaette-friedhof-kals" title="Link zum interaktiven Panorama bei Thomas " target="_blank">interaktives Panorama</a> von der Gedenkst&#228;tte gibt den r&#228;umlichen Zusammenhang auf dem neu gestalteten Friedhof sehr gut wieder.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_gedenkstaette_pano.jpg" rel="lightbox[56376]"><img class="alignnone size-medium wp-image-56385" title="Kals Gedenkst&#228;tte: Panorama © Thomas Bredenfeld" alt="Kals Gedenkst&#228;tte: Panorama © Thomas Bredenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/kals_gedenkstaette_pano-650x168.jpg" width="650" height="168" /></a></p>
<p></p>
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		<title>Rangezoomt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 06:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[prag]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[Teleobjektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur bei mir, auch bei anderen Landschaftsfotografen sind Weitwinkelobjektive sehr beliebt. Weite Landschaften und dynamische Kompositionen mit detailreichem Vordergrund sieht man oft in der Landschaftsfotografie. Im letzten Jahr habe ich verst&#228;rkt versucht, auch mal auf das Weitwinkelobjektiv zu verzichten und mit dem Teleobjektiv auf Motivjagd zu gehen. Und das ist mir nicht leicht gefallen. [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht nur bei mir, auch bei anderen Landschaftsfotografen sind Weitwinkelobjektive sehr beliebt. Weite Landschaften und dynamische Kompositionen mit detailreichem Vordergrund sieht man oft in der Landschaftsfotografie.</strong></p>
<p>Im letzten Jahr habe ich verst&#228;rkt versucht, auch mal auf das Weitwinkelobjektiv zu verzichten und mit dem Teleobjektiv auf Motivjagd zu gehen. Und das ist mir nicht leicht gefallen. </p>
<p>Bei der Fotografie mit dem Weitwinkelobjektiv achte ich immer darauf, dass einzelne Elemente im Foto genug Platz haben und m&#246;glichst nicht abgeschnitten werden. Durch die weite Perspektive ist das sehr gut m&#246;glich. Wenn nicht, dann reicht es oft, den Standpunkt leicht zu ver&#228;ndern, um doch noch eine aufger&#228;umte Kompsition zu erhalten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/landsberg-2.jpg" rel="lightbox[55757]"><img title="Landsberg"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/landsberg-2-650x433.jpg" alt="Landsberg" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-55888" /></a><br />
<em>74 mm</em></p>
<p>Wenn ich mit dem Teleobjektiv fotografiere, habe ich mit einer stark verk&#252;rzten Perspektive zu k&#228;mpfen. Sehr viele Elemente reihen sich im Sucher nebeneinander. Es ist kaum m&#246;glich, &#220;berschneidungen, Verdeckungen oder abgeschnittene Elemente zu vermeiden.</p>
<p>Danach zu streben ist nicht verkehrt, aber es ist auch n&#246;tig, auf andere Weise f&#252;r Ordnung zu sorgen. Beim Foto von Landsberg habe ich beispielsweise versucht, mit leichten Diagonalen zu arbeiten und den Betrachter so durchs Bild zu f&#252;hren. Ebenso beim folgenden Foto, das ich im Sommer vom Auerberg aufgenommen habe.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/layers-of-light.jpg" rel="lightbox[55757]"><img title="Layers of Light"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/layers-of-light-650x433.jpg" alt="Layers of Light" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-55886" /></a><br />
<em>200 mm</em></p>
<p>Mit dem Weitwinkel ist es leicht, Diagonalen ins Foto zu bekommen. Rangezoomt werden daraus jedoch schnell horizontale Linien. Aber es ist gar nicht n&#246;tig, bei Teleaufnahmen starke Diagonalen im Foto zu haben, leicht schr&#228;ge Linien reichen mir schon, um die Komposition etwas aufzulockern. </p>
<p>Beim Foto von Prag war das nicht einfach. Das Foto wirkt sehr kompakt, die Karlsbr&#252;cke leitet fast horizontal ins Bild und das Ganze wirkt fast schon zu statisch. Die wichtigen, hellen Elemente im Foto sind jedoch leicht versetzt angeordnet. Sie liegen nicht auf einer Linie, wodurch der Blick wieder etwas wandern kann.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/golden-city.jpg" rel="lightbox[55757]"><img title="Golden CityGolden City"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/golden-city-650x433.jpg" alt="Golden CityGolden City" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-55807" /></a><br />
<em>117 mm</em></p>
<p>Im folgenden Foto dominieren die Vertikalen, die ich sehr gern in Teleaufnahmen verwende: Das Foto wirkt aufger&#228;umter. Die Lampen und die Stra&#223;e liegen jedoch wieder auf einer Diagonalen und die vorderste Lampe auf der linken Seite f&#228;llt komplett aus dem Muster. Dadurch erh&#228;lt sogar diese starke Teleaufnahme etwas Dynamik.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/prague-lights.jpg" rel="lightbox[55757]"><img title="Prague Lights"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/prague-lights-650x436.jpg" alt="Prague Lights" width="650" height="436" class="aligncenter size-medium wp-image-55902" /></a><br />
<em>172 mm</em></p>
<p>Hier gleich noch ein Beispiel mit einer einleitenden Diagonalen. Am Anfang fiel es mir schwer, Diagonalen im Telebereich zu finden, aber mit etwas &#220;bung habe ich gelernt, wie ich die Kamera platzieren muss.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/ghosts-2.jpg" rel="lightbox[55757]"><img title="Ghosts of Bamberg"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/ghosts-2.jpg" alt="Ghosts of Bamberg" width="629" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-55895" /></a><br />
<em>105 mm</em></p>
<p>Ein gro&#223;er Unterschied zur Weitwinkelfotografie liegt darin, dass ich meinen Standpunkt weit mehr ver&#228;ndern muss, um einen neuen Blickwinkel auf ein Motiv zu finden. Bewege ich die Kamera weniger als einen Meter, tut sich fast nichts. Im Weitwinkelbereich erhalte ich dadurch schon signifikante &#196;nderungen in der Komposition.</p>
<p>Manchmal ist es aber auch einfacher, mit dem Teleobjektiv zu fotografieren. Bei grauem, langweiligem Himmel und monotonem Licht ist ohnehin nicht die Zeit, um weite Landschaften in Szene zu setzten. Da vermeide ich am liebsten ganz, den Himmel im Foto zu haben. </p>
<p>Bei den Dark Hedges sieht man gar nichts mehr vom grauen Himmel, die B&#228;ume scheinen sehr dicht zu stehen. H&#228;tte ich hier mit dem Weitwinkel fotografiert, w&#252;rde man sehen, dass zwischen den B&#228;umen oft mehrere Meter Platz ist. An manchen Stellen sind L&#252;cken von fast zehn Metern. Ich h&#228;tte &#252;berall wei&#223;e Stellen im Foto und die Atmosph&#228;re w&#252;rde verloren gehen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/dark-hedges.jpg" rel="lightbox[55757]"><img title="Dark hedges"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/dark-hedges-650x490.jpg" alt="Dark hedges" width="650" height="490" class="aligncenter size-medium wp-image-55899" /></a><br />
<em>200 mm</em></p>
<p>Ein &#228;hnlicher Fall war der Arbersee. Die Sonne war gerade untergegangen und der gl&#252;hende Himmel blieb aus. Also suchte ich nach einer Detailansicht, die nicht auf einen spektakul&#228;ren Sonnenuntergang angewiesen war. In solchen Situationen lohnt es sich immer, ein Teleobjektiv dabei zu haben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/arbersee.jpg" rel="lightbox[55757]"><img title="Arbersee"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/arbersee-650x487.jpg" alt="Arbersee" width="650" height="487" class="aligncenter size-medium wp-image-55908" /></a><br />
<em>121 mm</em></p>
<p>Zum Abschluss zeige ich Euch noch ein weiteres Foto von Prag. Blicke ich zur&#252;ck, erkenne ich n&#228;mlich, dass ich mit dem Teleobjektiv in der Stadt viel lieber fotografiert habe als in der Natur. Beim Fotografieren von Landschaften ist bei mir der Weitwinkel- und Normalbereich meistens die erste Wahl. In der Stadt &#8211; besonders in Prag &#8211; hatte ich zun&#228;chst immer das Teleobjektiv auf der Kamera. Die vielen vertikalen Linien reihen sich so sch&#246;n aneinander und die Stra&#223;enz&#252;ge bilden interessante Muster.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/roofs_MG_7666.jpg" rel="lightbox[55757]"><img title="Roofs"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/roofs_MG_7666-650x405.jpg" alt="Roofs" width="650" height="405" class="aligncenter size-medium wp-image-56145" /></a><br />
<em>172 mm</em></p>
<p><em>Ich bin froh, dass ich endlich angefangen habe, den kompletten Brennweitenbereich, den ich im Rucksack umhertrage, auszunutzen. Es f&#228;llt mir immer noch leichter, Fotos mit dem Weitwinkelobjektiv zu komponieren, jedoch lohnt es sich, auch mal ranzuzoomen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Mordor</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 06:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vollbild]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<category><![CDATA[gebirge]]></category>
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		<category><![CDATA[mordor]]></category>
		<category><![CDATA[national geographic]]></category>
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		<description><![CDATA[Jakub Polomski, geboren 1985, lebt in der kleinen Stadt Cieszyn in S&#252;dpolen. Als sein Interesee an der Fotografie im Alter von 20 Jahren geweckt wurde, lieh er sich die DSLR eines Freundes und fing einfach an. Heute bedeutet das Fotografieren f&#252;r ihn Reisen, Licht und Zeit. 2010 wurde er von National Geographic Poland mit dem [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.jakubpolomski.com" title="Portfolio des Landschaftsfotografen Jakub Polomski" target="_blank">Jakub Polomski</a>, geboren 1985, lebt in der kleinen Stadt Cieszyn in S&#252;dpolen. Als sein Interesee an der Fotografie im Alter von 20 Jahren geweckt wurde, lieh er sich die DSLR eines Freundes und fing einfach an. Heute bedeutet das Fotografieren f&#252;r ihn Reisen, Licht und Zeit. 2010 wurde er von National Geographic Poland mit dem <a href="http://www.national-geographic.pl/foto/fotografia/kategoria-pejzaz-polski-pierwsze-miejsce-jakub-polomski-beskidzka-arkadia/" title="Link zu NG Poland" target="_blank">ersten Platz</a> der Kategorie „Polnische Landschaften“ ausgezeichnet.</strong></p>
<p>Das hier vorgestellte Projekt <em>Mordor</em> wurde durch J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ inspiriert, was auf Elbisch „Land der Schatten“ bedeutet. Die Fotos laden zum Tr&#228;umen ein und wecken Sehns&#252;chte nach dem Mystischen. Feinf&#252;hlig komponierte Gebirgslandschaften &#252;berzeugen durch Dramatik und den scheinbar perfekten Moment, den die Natur schaffen kann. Die gewaltigen Wolkendecken und die gekonnte Nachbearbeitung des Fotografen tun ihr &#220;briges und runden die Bilder formvollendet ab.</p>
<p>Der eher zur&#252;ckhaltende Polomski berichtet: „Alle Fotos enstanden in den Alpen &#214;sterreichs (Hohe Tauern und Dachstein Region) und der Schweiz (Zermatt, Furka Pass) w&#228;hrend eines 10-Tage-Trips 2008 und 2009. Ich wartete auf Ver&#228;nderungen des Wetters, um die Bilder dynamischer zu gestalten.“</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_02.jpg" rel="lightbox[51190]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_02.jpg" alt="" title="Mordor" width="960" height="640" class="alignnone size-full wp-image-51194" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_03.jpg" rel="lightbox[51190]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_03.jpg" alt="Mordor" title="Mordor" width="960" height="672" class="alignnone size-full wp-image-51195" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_10.jpg" rel="lightbox[51190]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_10.jpg" alt="Mordor" title="Mordor" width="960" height="575" class="alignnone size-full wp-image-51202" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_04.jpg" rel="lightbox[51190]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_04.jpg" alt="Mordor" title="Mordor" width="960" height="643" class="alignnone size-full wp-image-51196" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_05.jpg" rel="lightbox[51190]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_05.jpg" alt="Mordor" title="Mordor" width="960" height="666" class="alignnone size-full wp-image-51197" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_06.jpg" rel="lightbox[51190]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_06.jpg" alt="Mordor" title="Mordor" width="960" height="640" class="alignnone size-full wp-image-51198" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_09.jpg" rel="lightbox[51190]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/img_09.jpg" alt="Mordor" title="Mordor" width="960" height="623" class="alignnone size-full wp-image-51201" /></a></p>
<p>Auf Nachfrage unterrichtet mich der ambitioniert Landschaftsfotograf dar&#252;ber, mit einer Canon EOS 5D/5DII fotografiert zu haben. Polomski benutzte au&#223;erdem das 17-40mm f/4, das 70-200mm f/4 und diverse Grauverlaufsfilter. Jakub Pokomski ist &#252;brigens auch auf <a href="http://www.facebook.com/Polomski.Photographer" title="Link zu Jakub Polomski auf Facebook" target="_blank">Facebook</a> zu finden. </p>
<p></p>
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		<title>Impressionen von Frankreichs Nordk&#252;ste</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2012 10:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Jörg Karrenbauer</strong></p>F&#252;r mich bedeutet Schwarzwei&#223;-Fotografie die Reduktion auf das Wesentliche mit dem Fokus auf Kontrast und Komposition. Diese Faszination begleitet mich und meine Arbeit bereits, seitdem ich im Alter von 16 Jahren meine erste Spiegelreflexkamera bekam und ich mich regelm&#228;&#223;ig ins benachbarte Elsass aufmachte, um dort meine Motive zu finden. Sp&#228;ter begeisterten mich die atmosph&#228;rischen Stimmungen [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Jörg Karrenbauer</strong></p><p><strong>F&#252;r mich bedeutet Schwarzwei&#223;-Fotografie die Reduktion auf das Wesentliche mit dem Fokus auf Kontrast und Komposition. Diese Faszination begleitet mich und meine Arbeit bereits, seitdem ich im Alter von 16 Jahren meine erste Spiegelreflexkamera bekam und ich mich regelm&#228;&#223;ig ins benachbarte Elsass aufmachte, um dort meine Motive zu finden.</strong></p>
<p>Sp&#228;ter begeisterten mich die atmosph&#228;rischen Stimmungen an der franz&#246;sischen Atlantikk&#252;ste, wo es mich auch immer wieder hinzieht. Insbesondere an der Côte d&#8217;Albâtre und der Côte d&#8217;Opale treffen rauhe See und mildes, durch den Golfstrom gepr&#228;gtes Klima aufeinander und schaffen eine atemberaubende Lichtdramaturgie.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/seaside-1.jpg" rel="lightbox[51234]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/seaside-1.jpg" alt="" title="seaside-1" width="960" height="640" class="alignleft size-full wp-image-51886" /></a></p>
<p>Bei diesem Licht entstehen meine impressionistischen Fotografien von beeindruckenden Landschafts-Szenarien. Aber auch die in dieser Region typischen Badeh&#228;uschen, die in jedem Ort individuell und anders sind, bieten immer wieder fotografische &#220;berraschungen. </p>
<p>Ein weiteres meiner Themen ist der morbide Charme der Verg&#228;nglichkeit, dargestellt durch die dort noch zu findenden &#220;berreste des Atlantikwalls. Die Bilder machen dem Betrachter die Verg&#228;nglichkeit bewusst: Nichts ist f&#252;r immer!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/seaside-2.jpg" rel="lightbox[51234]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/seaside-2.jpg" alt="" title="seaside-2" width="960" height="640" class="alignleft size-full wp-image-51888" /></a></p>
<p>Oftmals ist es die Langzeitbelichtung, die dazu beitr&#228;gt, die fast mystische Anmutung der Bilder zu verst&#228;rken. Stativ und Graufilter sind deshalb meine st&#228;ndigen Begleiter. </p>
<p>Bei der digitalen Bildbearbeitung halte ich mich stark zur&#252;ck: Lediglich Kontrast, Helligkeit und Sch&#228;rfe werden optimiert. Dar&#252;ber hinaus gibt es keinerlei Art der Manipulation oder Verfremdung. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/seaside-3.jpg" rel="lightbox[51234]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/seaside-3.jpg" alt="" title="seaside-3" width="960" height="640" class="alignleft size-full wp-image-51889" /></a></p>
<p>Ich drucke meine Giclées auf Hahnem&#252;hle FineArt Baryta selbst &#8211; stets in limitierter und zertifizierter kleiner Auflage von 15 St&#252;ck. Durch die Verwendung von Pigmenttinten in Verbindung mit diesem von mir favorisierten K&#252;nstlerpapier wird eine nachhaltige konservatorische Eigenschaft gew&#228;hrleistet.</p>
<p>Eine Pr&#228;gung, Unterschrift und die Nummer des Druckes machen jedes limitierte Werk zum Original. Zudem zeugt ein Zertifikat mit Pr&#228;gung und Unterschrift von der Echtheit des jeweiligen Fine-Art-Prints. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/seaside-4.jpg" rel="lightbox[51234]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/seaside-4.jpg" alt="" title="seaside-4" width="960" height="640" class="alignleft size-full wp-image-51891" /></a></p>
<blockquote><p>Ein Bild sollte man anschauen &#8211; nicht dar&#252;ber reden.<br />
- Elliot Erwitt, 1928</p></blockquote>
<p>Dieses Zitat trifft es am besten: Wenn man es schafft, den Betrachter mit seinem Foto zu fesseln oder wenn er auch nur eine paar Sekunden <em>in</em> dem Bild verweilt, dann ist es meiner Meinung nach ein gutes Foto und bedarf keiner Worte. Ich halte mich deshalb auch zur&#252;ck mit Erkl&#228;rungen zu meinen Bildern und &#252;berlasse die Interpretationen den Betrachten. Umso mehr bin ich gespannt auf die Resonanz bei meiner im Februar anstehenden Einzelausstellung.</p>
<p>Rund 60 aktuelle Werke zum Thema „seaside moods“ werden in der Gr&#246;&#223;e 50&#215;60 cm vom 16. Februar bis 27. April 2013 im <a href="http://www.robert-schuman-haus.de" target="_blank">Robert-Schuman-Haus</a> in Trier gezeigt.</p>
<p></p>
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		<title>Ísland</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2012 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vollbild]]></category>
		<category><![CDATA[düster]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitbelichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Quadratisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>
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		<description><![CDATA[„W&#228;re ich kein Fotograf geworden, w&#228;re ich heute Musiker oder Maler“, beschreibt der griechische Landschaftsfotograf Peter Zéglis seinen Werdegang. „Mein Interesse an der Fotografie fing von ganz allein an. Um pr&#228;zise zu sein: Es war eine Transformation von Dingen, die in mir lebten und durch die Fotografie ihren Ausdruck fanden“. Dazu z&#228;hlt Zéglis seine offen [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„W&#228;re ich kein Fotograf geworden, w&#228;re ich heute Musiker oder Maler“, beschreibt der griechische Landschaftsfotograf <a href="http://cargocollective.com/peterzeglis" title="Link zum Portfolio von Peter Zéglis" target="_blank">Peter Zéglis</a> seinen Werdegang. „Mein Interesse an der Fotografie fing von ganz allein an. Um pr&#228;zise zu sein: Es war eine Transformation von Dingen, die in mir lebten und durch die Fotografie ihren Ausdruck fanden“.</strong></p>
<p>Dazu z&#228;hlt Zéglis seine offen gestandene Liebe zur Natur. Jedoch m&#246;chte er nicht falsch verstanden werden: „Ich meine damit nicht Blumen oder gr&#252;ne Felder in der Sonne, sondern eher Kraft und &#220;berordnung der Nautur. Wetterver&#228;nderungen, windgeschlagenes Land, schwarzer Sand und abseitig entlegene Orte.“</p>
<p>Und diese der Allgegenw&#228;rtigkeit und Unberechenbarkeit der Welt gegen&#252;ber offene Haltung zeigt sich auch in den fotografischen Arbeiten des Fotografen. Rau, d&#252;ster und bedrohlich kommen die monochromen Abbildungen Islands daher, die alles andere als objektiv sein wollen. </p>
<p>„Ich denke, dass pers&#246;nliche, individuelle Interpretaion essentiell ist. Des einen Kunst kann des anderen M&#252;ll sein.“ Womit Zéglis auch den Betrachter seiner Bilder herausfordert, sich mit dem Gesehenen bewusst auseinanderzusetzen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-003.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-003.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="720" class="alignnone size-full wp-image-51239" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-007.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-007.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-51240" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-008.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-008.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-51241" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-010.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-010.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-51242" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-018.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-018.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-51244" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-011.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-011.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="819" class="alignnone size-full wp-image-51243" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-017.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-017.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-51246" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-019.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-019.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-51247" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-020.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-020.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-51248" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-023.jpg" rel="lightbox[51237]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/KW_IS1-023.jpg" alt="ÍSLAND" title="ÍSLAND" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-51249" /></a></p>
<p>Die Zeit ist f&#252;r ihn in vielen Aspekten ein fundamentales Konzept. Er brauche Zeit, um Szenen zu betrachten, Teil von ihnen zu werden. Zeit, um die Fotografien zu erstellen und noch mehr Zeit, um sie zu absorbieren und sp&#228;ter zu beurteilen.  </p>
<p>Und so m&#246;chte ich Euch dazu ermutigen, nach dem ersten Betrachten und &#220;berfliegen der Bilder Euch noch ein zweites Mal bewusst daf&#252;r Zeit zu nehmen. Die Aufnahmen Peter Zéglis’ sind es wert, denn ihre Wucht setzt eine l&#228;ngere Besch&#228;ftigung mit ihnen voraus, mitnichten k&#246;nnen sie im Vorbeigehen kurz angesehen und verstanden werden. </p>
<p></p>
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