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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Hochzeit</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>After-Wedding-Shooting</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 07:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen Gadiel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[After Wedding Shooting]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Florian Weiler</strong></p>Auch Hochzeitsfotografen heiraten mal. Jedenfalls einige und so auch ich. Unwillk&#252;rlich schoss mir die Frage durch den Kopf, ob ich meine eigene Hochzeit wohl selbst fotografieren k&#246;nnte. Zugegebenerma&#223;en eine ziemlich dumme Idee, wenn man l&#228;nger als zwei Sekunden dar&#252;ber nachdenkt. Und so verwarf ich den Gedanken, einen fotografischen Beitrag zu meiner Hochzeit zu leisten, bis [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Florian Weiler</strong></p><p><strong>Auch Hochzeitsfotografen heiraten mal. Jedenfalls einige und so auch ich. Unwillk&#252;rlich schoss mir die Frage durch den Kopf, ob ich meine eigene Hochzeit wohl selbst fotografieren k&#246;nnte. Zugegebenerma&#223;en eine ziemlich dumme Idee, wenn man l&#228;nger als zwei Sekunden dar&#252;ber nachdenkt.</strong></p>
<p>Und so verwarf ich den Gedanken, einen fotografischen Beitrag zu meiner Hochzeit zu leisten, bis Julia eines Morgens klagte, wie schade es doch sei, dass sie ihr sch&#246;nes Hochzeitskleid nur einmal in ihrem Leben tragen k&#246;nne. </p>
<p>Das ist sicherlich ein Gedanke, den sie mit jenen Brautpaaren teilt, die sich f&#252;r ein After-Wedding-Shooting entscheiden – also nach der Hochzeit noch einmal in Kleid und Anzug schl&#252;pfen, um in aller Ruhe an einem besonderen Ort au&#223;ergew&#246;hnliche Bilder entstehen zu lassen. </p>
<p>Julia entschied sich f&#252;r Hamburg und ich nutzte die Chance, mich hinter die Kamera zu stehlen – so verwandelte sich das klassische Paarshooting in ein reines Brautshooting.</p>
<p>Unser erstes Bild entstand kurz nach dem Styling im 25hours Hotel, in dem wir die Nacht zuvor verbracht hatten. Ein Fadenvorhang diente uns hier als Requisite und half, ein sehr weiches Licht entstehen zu lassen. Dazu gesellte sich eine extrem geringe Tiefensch&#228;rfe durch das Objektiv mit f/1.4 85mm, das ich f&#252;r diese Aufnahme nutzet. Dadurch wird der Blick des Betrachters unweigerlich auf die extravaganten Wimpern gelenkt, die Julia sich f&#252;r dieses Shooting ausgesucht hatte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/001-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/001-weiler.jpg" alt="" title="001-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53170" /></a></p>
<p>Was dieses von Ruhe gepr&#228;gte Bild jedoch nicht verr&#228;t, sind die Wassermassen, die w&#228;hrend der Aufnahmen am Fenster vorbeirauschten und die Windb&#246;en, die unerbittlich dagegen donnerten. Und so fiel unser Plan, die wundersch&#246;ne Hamburger Speicherstadt und den alten Hafen als Fotokulisse f&#252;r unser Brautshooting zu nutzen, mehr als nur sprichw&#246;rtlich ins Wasser.</p>
<p>Doch wir hatten den weiten Weg nach Hamburg nicht ohne einen Plan B auf uns genommen: Eine Indoor-Location, in der wir uns f&#252;r die kommende Nacht einquartiert hatten, das Design-Hotel „Gastwerk“. Das liebevoll restaurierte und sehr stylish eingerichtete Backsteingeb&#228;ude kannten wir schon von fr&#252;heren Hamburgreisen, wenn auch nur vom Cocktailsschl&#252;rfen. </p>
<p>Im Hotel besorgten wir uns an der Rezeption zun&#228;chst die Genehmigung zum Fotografieren &#8211; ein wichtiger Punkt, den man nicht auslassen sollte! Da unser Zimmer noch nicht fertig war, schauten wir uns erst einmal in aller Ruhe um. </p>
<p>Mein besonderes Augenmerk galt dem vorhandenen Licht, da ich auf den Einsatz von Blitzger&#228;ten jeglicher Art verzichten wollte – zum einen, um die anderen Hotelg&#228;ste nicht unn&#246;tig zu st&#246;ren, um nicht &#252;berm&#228;&#223;ig Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen, zum anderen hatte ich einfach keine Lust, Unmengen an Ausr&#252;stung durch das Hotel zu schleppen. Es war schlie&#223;lich unser freies Wochenende und sollte nicht in Arbeit ausarten.</p>
<p>Als Julia am sp&#228;ten Nachmittag dann endlich im Kleid steckte, starteten wir unser Shooting im Eingangsbereich des Hotels. In meiner Tasche lediglich ein 2,8/24-70 und ein 1,4/85 und an der Kamera ein 2,8/70-200. Neben der T&#252;r stand eine rote Ledercouch, beleuchtet von einer &#252;berdimensionalen Stehlampe und ein klein wenig restlichem Tageslicht, das sich durch die dicke Wolkendecke und zwei schmale Fenster ins Innere des Hotels k&#228;mpfte. </p>
<p>Der Bildausschnitt stand f&#252;r mich sehr schnell fest: Fenster und Lampe sollten im Bild zu sehen sein, da ich die Quellen des Mischlichtes einbinden wollte. Variiert haben wir dann lediglich Julias Pose, die Position der Stehlampe und ihre Lichtintensit&#228;t. Zum Gl&#252;ck war das Ding dimmbar, ansonsten w&#228;re die Beleuchtung doch recht unausgewogen geworden. </p>
<p>Im Gro&#223;en und Ganzen &#228;hnelte die Szene einer einfachen „Studiobeleuchtung“ mit einer gro&#223;en Softbox auf der linken Seite, ein wenig Aufhelllicht aus dem Eingangsbereich und einem mobilen Spot, den man zum Beispiel als Haarlicht einsetzten kann. Wir spielten verschiedene Varianten durch, wobei mir die hier gezeigte am besten gef&#228;llt. Tageslicht und Licht der Stehlampe zu einem gro&#223;en Hauptlicht kombiniert. Den Winkel der Lampe hatte ich dabei so gew&#228;hlt, dass ein deutlicher Farbgradient auf dem Kleid, aber nicht auf Julias Oberk&#246;rper entstand. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/002-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/002-weiler.jpg" alt="" title="002-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53171" /></a></p>
<p>Auch im n&#228;chsten Bild haben wir vorhandene, aber ganz unterschiedliche Lichtquellen einbezogen. Es entstand recht spontan auf dem Weg zum Aufzug, als mir das Zusammenspiel aus blauem Abendlicht, dem gr&#252;nem Neonlicht des Aufzuges und der recht gelben Deckenbeleuchtung auffiel, unter der wir standen. Julia brauchte nur fix ihren Kopf in den Nacken zu strecken, damit ihr Gesicht gleichf&#246;rmig beleuchtet war und dann war das Bild auch schon im Kasten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/003-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/003-weiler.jpg" alt="" title="003-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53172" /></a> </p>
<p>Die Bilder danach im Aufzug waren dagegen in keiner Weise spontan. Die hochglanzpolierten W&#228;nde waren mir schon beim ersten Streifzug durchs Hotel aufgefallen und schrien geradezu danach, als Kulisse dienen zu d&#252;rfen. Einzig das Licht war alles andere als ideal. Die Neonr&#246;hren warfen ein intensiv gr&#252;nes Licht recht gleichf&#246;rmig von der Decke in den kleinen Raum, in dem es vielfach an den W&#228;nden reflektiert wurde, was Julia in ein sehr kontrast- und spektralarmes Licht tauchte. </p>
<p>Zum Zeitpunkt der Aufnahme war ich &#252;berzeugt, dass sich die Bilder lediglich mit einer Konvertierung in schwarzwei&#223; „retten“ lassen. Ein paar Klicks in Lightroom brachten dann aber doch unter all dem Gr&#252;n einige Hautt&#246;ne zum Vorschein. Also investierte ich noch etwas Zeit in Photoshop und schlie&#223;lich waren auch die Kontraste, zumindest vom ersten Bild, auf einem Niveau, das mir zusagte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/004-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/004-weiler.jpg" alt="" title="004-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53173" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/005-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/005-weiler.jpg" alt="" title="005-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53174" /></a></p>
<p>Zweifellos h&#228;tten die Bilder im Fahrstuhl vom Einsatz zus&#228;tzlicher Lichtquellen profitiert, denn die Bildqualit&#228;t hat durch die intensive Nachbearbeitung schon ein wenig gelitten.</p>
<p>Einfachere Lichtverh&#228;ltnisse und eine wundersch&#246;ne Kulisse fanden wir dann in der kleinen Bibliothek mit ihrer dunkelbraunen Couch, der olivgr&#252;nen Wand, dem gut gef&#252;llten B&#252;cherregal und den beiden messingfarbenen Stehlampen. Letztere dienten uns mehr oder weniger als einzige Lichtquellen in den beiden folgenden Bildern. </p>
<p>Links oben im ersten Bild ist das Hauptlicht zu sehen, in das Julia direkt hineinblickte. Bei einer 40-Watt-Gl&#252;hbirne ist das aus der Entfernung durchaus f&#252;r ein paar Sekunden machbar, ohne die Augen zusammenzukneifen, mit einer 200-Watt-Studioleuchte sollte man das aber besser nicht ausprobieren. Die andere Lampe stand weiter rechts, beleuchtete den Hintergrund und diente zus&#228;tzlich als Aufhelllicht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/006-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/006-weiler.jpg" alt="" title="006-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53175" /></a></p>
<p>Mein Lieblingsbild des Abends entstand ein paar Sekunden sp&#228;ter unter den gleichen Lichtbedingungen, aber durch das Fenster der Bibliothek fotografiert. Die Reflexionen der Lampen des Nebenraums f&#252;gen sich hier meines Erachtens sehr harmonisch ins Gesamtbild ein und f&#252;llen es zus&#228;tzlich mit W&#228;rme.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/007-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/007-weiler.jpg" alt="" title="007-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53176" /></a></p>
<p>Eine ganz andere Lichtstimmung, k&#252;hl und n&#252;chtern, herrschte direkt vor unserem Hotelzimmer im Treppenhaus. Und so legten wir noch einen letzten Fotostopp ein, bevor wir in unserer Suite verschwanden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/008-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/008-weiler.jpg" alt="" title="008-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53177" /></a></p>
<p>Alle folgenden Bilder entstanden dann im Zimmer, wo neben der Raumbeleuchtung noch ein bis zwei Striplights zum Einsatz kamen, die lediglich mit Aufsteckblitzen best&#252;ckt waren. Au&#223;erhalb des Studios arbeite ich lieber mit kleinen batteriebetriebenen Blitzen. Sie sind leicht und aufgrund des fehlenden Stromkabels sehr mobil einsetzbar. In den beiden folgenden Bildern zum Beispiel steckt eines der Striplights in der Fensternische und beleuchtet dabei Julias schmale Gesichtsh&#228;lfte und einen Gro&#223;teil des Kleides. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/010-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/010-weiler.jpg" alt="" title="010-weiler" width="960" height="638" class="alignnone size-full wp-image-53179" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/012-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/012-weiler.jpg" alt="" title="012-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53181" /></a></p>
<p>Ein weiterer Vorteil von Aufsteckblitzen ist, dass sich ihre Intensit&#228;t gut von der Kamera aus regeln l&#228;sst, sei es mit zus&#228;tzlichem Funksystem wie dem von Pocketwizard oder auch via CLS, wie es bei Nikon hei&#223;t. </p>
<p>Wichtig beim Umgang mit Blitzen, insbesondere in Innenr&#228;umen, ist f&#252;r mich, dass man nicht sofort merkt, dass sie zur Ausleuchtung eingesetzt wurden. Also muss ein Farbangleich an die Raumbeleuchtung her. Bei der gegebenen Lichtsituation habe ich zwei Orange-Folien pro Blitz verwendet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man ruhig etwas &#252;berkompensieren kann. Ein Blitz mit etwas zu warmemem Licht f&#228;llt weniger auf als einer mit noch recht kaltem Licht &#8211; insbesondere, wenn Teile der Raumbeleuchtung im Bild zu sehen sind. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/009-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/009-weiler.jpg" alt="" title="009-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53178" /></a></p>
<p>Bei den letzten drei Aufnahmen galt es noch einmal, unseren zweiten Hauptakteur, das Kleid, ins rechte Licht zu r&#252;cken. Dabei kann Streiflicht oder zumindest eine nicht allzu weiche Ausleuchtung von der Seite recht hilfreich sein, um die Struktur des Kleides, das Schimmern der Pailletten und das Glitzern der Steinchen voll zur Geltung zu bringen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/011-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/011-weiler.jpg" alt="" title="011-weiler" width="650" height="977" class="alignnone size-full wp-image-53180" /></a></p>
<p>Bei den n&#228;chsten zwei Bildern habe ich zus&#228;tzlichen Glanz in den flie&#223;enden Stoff gebracht, indem ich sie in schwarzwei&#223; konvertiert und anschlie&#223;end die lokalen Kontraste verst&#228;rkt habe. Mir geht’s da wie sicherlich den meisten: Bei Schwarzwei&#223;-Bildern toleriere ich stark erh&#246;hte Mikrokontraste sehr viel eher als bei ihren farbigen Varianten. Wie weit man dabei geht, ist nat&#252;rlich reine Geschmackssache.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/013-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/013-weiler.jpg" alt="" title="013-weiler" width="960" height="638" class="alignnone size-full wp-image-53182" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/014-weiler.jpg" rel="lightbox[53164]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/014-weiler.jpg" alt="" title="014-weiler" width="960" height="639" class="alignnone size-full wp-image-53183" /></a></p>
<p>Das Licht mit Hilfe von Blitzen gezielt setzen zu k&#246;nnen, ist immer ein gro&#223;er Vorteil. Die Bilder in der Suite profitieren aber haupts&#228;chlich davon, dass wir hier viel intimer arbeiten konnten als vorher in der Lobby, wo Julia mit ihrem extravaganten Outfit einige Aufmerksamkeit auf sich zog. </p>
<p><em>Und so konnten wir in aller Ruhe bei unserer Lieblingsmusik und einem Gl&#228;schen Wein den Fotoabend ausklingen lassen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Hochzeitsfotografie – Das Stiefkind der Fotografie?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 07:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aileen Wessely</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Katrin Dinkel</strong></p>Der alte Standard der Hochzeitsfotografie hat sich in die K&#246;pfe der Menschen gebrannt wie kaum etwas Anderes in der Fotografie. Darum werde ich im ersten Moment auch oftmals bel&#228;chelt, wenn ich erz&#228;hle, dass ich mich auf Hochzeitsreportagen spezialisiert habe. Es zwingen sich automatisch die beliebigen und austauschbaren Fotografien auf &#8211; unter, neben oder vor dem [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Katrin Dinkel</strong></p><p><strong>Der alte Standard der Hochzeitsfotografie hat sich in die K&#246;pfe der Menschen gebrannt wie kaum etwas Anderes in der Fotografie. Darum werde ich im ersten Moment auch oftmals bel&#228;chelt, wenn ich erz&#228;hle, dass ich mich auf Hochzeitsreportagen spezialisiert habe.</strong></p>
<p>Es zwingen sich automatisch die beliebigen und austauschbaren Fotografien auf &#8211; unter, neben oder vor dem Baum oder auf der Wiese vor dem Standesamt, vor der Kirche. Mit tief eingefrorenem L&#228;cheln, k&#252;nstlich &#8211; unnat&#252;rlich. So kann man die Hochzeitsfotografie durch ihre Geschichte wohl als das Stiefkind der Fotografie bezeichnen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kristina-nils-1373.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kristina-nils-1373-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50563" /></a></p>
<p>Nur wenige Fotografen machen sie offenbar wirklich gerne, da kein Paar diesen Tag wiederholen wird und alles an diesem Tag perfekt sein muss. Der Druck auf den Fotografen scheint enorm, wenn man &#252;berlegt, dass nat&#252;rlich auch die Bilder perfekt sein m&#252;ssen, an einem scheinbar perfekten Tag. </p>
<p>Die Bilder sind es dennoch oftmals nicht, weil man aufgrund dessen gerne auf Sicherheit geht. Gestellt, gegrinst, gek&#252;nstelt und m&#246;glichst alles in ganz scharf. Gerne nachtr&#228;glich mit einer Vignette versehen, die den Hintergrund im Einheitsschlamm verschwinden l&#228;sst, um das strahlende Paar hervorzuheben. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/IMG_7260.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/IMG_7260-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50562" /></a></p>
<p>Das ist jedoch schon seit geraumer Zeit gar nicht mehr so. Nur wer wei&#223; das? Wer befasst sich im Speziellen mit Hochzeitsfotografie, der sich allgemein f&#252;r Fotografie interessiert und nicht zuf&#228;llig im Kalender f&#252;r das n&#228;chste Jahr seinen eigenen Hochzeitstermin stehen hat? </p>
<p>Kaum jemand. Ausnahmen gibt es aber immer und das schafft auch den Raum, den Erfolg der Kunst in diesem Bereich &#252;berhaupt erst m&#246;glich zu machen. Und die Zeit. Zeiten &#228;ndern sich. Damit auch der Anspruch an diese Fotografie. Bei den Paaren und bei den Kollegen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anne-holger-1450.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anne-holger-1450-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50556" /></a></p>
<p>Es wird gesellschaftsf&#228;hig und lukrativ, als k&#252;nstlerischer Fotograf seinen Horizont auch in diese Richtung zu erweitern oder sich gar darauf zu spezialisieren. Aber es muss einem auch unbedingt liegen, denn ohne die Leidenschaft f&#252;r diese Feste entstehen auch leidenschaftslose Bilder. </p>
<p>Aber wo ist das nicht so, auch berufs&#252;bergreifend gesehen? Sobald die Liebe zu seinem Job fehlt, wird es zu einem blo&#223;en Abrei&#223;en der T&#228;tigkeit, nur um davon leben zu k&#246;nnen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anne-holger-1372.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anne-holger-1372-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50554" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anne-holger-1443.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anne-holger-1443-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50555" /></a></p>
<p>Ich liebe meinen Job und lasse meine Kunden Teil davon werden, lerne sie bereits im Vorfeld intensiv kennen und gehe anfangs immer erst davon aus, dass man sich vor einer Kamera eher unwohl f&#252;hlt. </p>
<p>Die Basis, um offene und individuelle Bilder machen zu k&#246;nnen, liegt im Vertrauen und darin, dass man seine Scheu vor mir und meiner Kamera verloren haben muss. Wer einen Profifotografen bucht, hat nicht automatisch auch Spa&#223; daran, sich fotografieren zu lassen. </p>
<p>Ich m&#246;chte behaupten, dass wir alle wissen, was ich meine, wenn sich die Nat&#252;rlichkeit in unentspanntes Posieren &#228;ndert, sobald im Bewusstsein das Gef&#252;hl auftaucht, dass man in diesem Moment fotografiert wird. </p>
<p>Man m&#246;chte doch sch&#246;n aussehen und schon ist genau das dahin. Dann lasse ich die Technik vom Auge sinken, l&#228;chle, sch&#252;ttele leicht den Kopf, drehe mich auf dem Absatz rum und komme sp&#228;ter wieder – m&#246;glichst unbemerkt. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anja-timo-584.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anja-timo-584-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50552" /></a></p>
<p>Weiter geh&#246;re ich zu den Fotografen, die sich auch selbst vor der Kamera wohlf&#252;hlen. Was ich von meinen Kunden verlange, w&#252;rde ich auch selbst tun. Wenn sich meine Kunden vor der Kamera entspannen sollen, dann muss ich das vor einem fremden Objektiv auch k&#246;nnen. Wenn ich ungew&#246;hnliche Dinge vorschlage, dann muss ich auch selbst bereit sein, diese zu tun. </p>
<p>Die Pers&#246;nlichkeit zwischen meinen Kunden und mir geht dar&#252;ber hinaus, einfach nur zu erfahren, wie, wann und wo man sich kennen gelernt hat und wie der Tag geplant ist. Bei manchen Paaren wei&#223; ich das sogar bis heute nicht, weil es f&#252;r meine Arbeit nicht immer relevant ist. Aber die Pers&#246;nlichkeiten sind es. </p>
<p>Ich erfahre, wer sie sind und sie erfahren, wer ich bin. Meine eigene Geschichte ist &#228;u&#223;erst ungew&#246;hnlich und meine offene Art, damit umzugehen hilft, das Vertrauen zu schaffen, das notwendig ist &#8211; dar&#252;ber in diesem Artikel zu schreiben w&#252;rde jedoch den Rahmen sprengen. Dadurch entstehen manchmal sogar sehr enge Bekanntschaften, die &#252;ber den Hochzeitstermin hinaus gehen. </p>
<p>Ich gebe viel Pers&#246;nliches preis, was man nicht erwartet, was aber mit der Grund ist, warum ich heute fotografiere. Hochzeiten und vor allem die Vorbereitungen sind sehr intim – wenn ich Teil der Gesellschaft werden will, um viel N&#228;he in die Bilder zu bekommen, dann ist intime Pers&#246;nlichkeit sehr wichtig. Auf beiden Seiten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/melanie-michael-1726.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/melanie-michael-1726-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50548" /></a></p>
<p>Ist ein Paar beim Kennenlernen jedoch nicht bereit, sich zu &#246;ffnen, mag schwarzwei&#223;e Fotografie nicht und verlangt stattdessen von mir Sepiafotos, dann sage ich ab, weil ich die falsche Fotografin f&#252;r diesen Auftrag bin. Ansonsten ist es f&#252;r mich jedes Mal eine neue Herausforderung und ein &#220;berraschungsei. </p>
<p>Am Anfang des Tages wei&#223; ich noch nicht, was ich am Ende mit nach Hause nehmen werde und am Ende des Tages wei&#223; ich noch nicht, welchen Schliff ich den Bildern verpasse. Aber den Geschmack der Schokolade kenne und liebe ich. Jede Reportage ist anders, jedes Ergebnis individuell. Die Menschen sind nicht austauschbar. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/christina-andre-2503.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/christina-andre-2503.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="600" height="900" class="alignleft size-full wp-image-50559" style="width: 49%" /></a><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kristina-nils-1508.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kristina-nils-1508.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="600" height="900" class="alignnone size-full wp-image-50546" style="width: 49%"/></a><br style="clear: both"/></p>
<p>Was fotografisch an diesem Tag alles m&#246;glich sein kann, liegt bei den Paaren, den Ideen des Fotografen und bei der Chemie, die stimmt. Je ausgefallener, desto besser. Die wenigsten glauben mir, dass sich die Br&#228;ute auch w&#228;hrend der Hochzeit mit ihrem Kleid ins Wasser stellen und dass die Bilder nicht im Nachhinein als „Trash the dress“ entstanden sind. </p>
<p>Verr&#252;ckt? Vielleicht, aber wenn man offen daf&#252;r ist, dann wird der Tag wirklich absolut unvergesslich – auch, wenn die Braut und die Fotografin nach Seetang stinken, weil die Ostsee voll davon und voll Quallen war&#8230; man besorgt sich ein zweites Kleid und hat einen zweiten Anzug parat, um im Pool der gemieteten Villa Unterwasseraufnahmen zu machen.</p>
<p>Im Garten steht aber auch ein Trampolin und das Hauptkleid wird beim Springen auf selbigem zerrissen. Dann geht es eben mit dem Kleid in den Pool und das zweite Kleid, viel Gelassenheit und Spa&#223; bestimmen den Abend. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/steffi-hauke-1376.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/steffi-hauke-1376-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50551" /></a></p>
<p>Mein Assistent dr&#252;ckt im Mini Cabrio ordentlich auf&#8217;s Gas, um am gro&#223;en Stern mehrfach rasant um die Siegess&#228;ule zu fahren, das jauchzende und knutschende Brautpaar auf der R&#252;ckbank. Der segelnde Br&#228;utigam, der sich im Anzug auf seine Nussschale auf die Ostsee begibt und mich, im Neoprenanzug, mitnimmt. </p>
<p>Die Passanten, die an der Seite stehen bleiben, weil sie glauben, mein Bild zu st&#246;ren und nicht wissen, dass genau sie es sind, die ich im Bild haben will&#8230; Die Paare wissen das und nicht selten sind sie es, die die Leute zum Weiterlaufen bewegen. </p>
<p>Oder die Braut, die mir mit strahlendem Gesicht den Vorschlag macht, mit mir die Klamotten zu tauschen und ich als Braut verkleidet mit einer kopflosen Br&#228;utigamfigur ein Selbstausl&#246;serfoto mache.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/melanie-michael-1770-2.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/melanie-michael-1770-2-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50549" /></a></p>
<p>Das sind Geschichten und die Bilder dazu, die man immer wieder gerne hervorholt. Die Paare nehmen sich selbst den Raum f&#252;r sich – es ist deren Hochzeit. Also macht selbst, was ihr wollt. Je verr&#252;ckter und entspannter, desto freier und gl&#252;cklicher.</p>
<p>Mein pers&#246;nlicher Anspruch an meine Arbeit ist &#228;hnlich hoch wie die Wichtigkeit der Hochzeit f&#252;r das Paar und Tr&#228;nen bei der &#220;bergabe der Bilder sind das wertvollste Trinkgeld, das ich mir vorstellen kann. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anne-holger-1083.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/anne-holger-1083-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50553" /></a></p>
<p>Mittlerweile l&#228;sst sich aber auch eindeutig der Trend eines neuen Standards erkennen. Die immer wiederkehrenden Fotografien des h&#228;ngenden Kleides vor dem Fenster, Makroaufnahmen von Schuhen, Ringen und Details der Deko. Alles m&#246;glichst Vintage. </p>
<p>Ich spreche mich mit Sicherheit nicht davon frei, durchaus auch &#228;hnlich zu fotografieren, aber ich ertappe mich dabei, dass ich davon immer wieder gelangweilt bin, weil ich es schon zu oft gesehen habe. So suche ich stets den anderen Winkel, eine andere Idee und ich m&#246;chte Bilder erschaffen, die man nicht sofort in eine Hochzeit einordnen w&#252;rde. </p>
<p>Manchmal ist das schwer, wenn ich nicht sehe, was ich an einem anderen Tag vielleicht gesehen h&#228;tte oder die Location macht mir einen Strich durch die Rechnung, weil sich einfach nichts anbietet, um es ungew&#246;hnlich in Szene zu setzen. </p>
<p>Das jedoch liegt nicht an den R&#228;umlichkeiten, das liegt einzig und allein an meiner Unf&#228;higkeit, es an diesem Tag besser zu machen. Aber daf&#252;r bin ich Mensch und ich arbeite mit dem, was mir gegeben ist. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kristina-nils-1439.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kristina-nils-1439-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50544" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kristina-nils-1446.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kristina-nils-1446-650x325.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="325" class="aligncenter size-medium wp-image-50545" /></a></p>
<p>Was mich erst k&#252;rzlich allerdings erschreckt hat, sind manche Internetseiten von Kollegen. Hochzeitsfotografie, entstanden in einem Workshop, „verkauft“ als eigene Hochzeitsfotografie. Sonst nur ein paar Aufnahmen von maximal zwei anderen Hochzeiten, diese auch nur sehr gering gehalten, weil die Workshop-Ergebnisse mit eingekauften Bearbeitungsvorgaben die Masse anziehen sollen. </p>
<p>Das alles f&#252;r einen stolzen Preis – eigene Erfahrung in dem Bereich? Nur wenig. Und da sieht man, was heute auch m&#246;glich ist: Alles, was man braucht, ist &#8216;ne schicke Kamera, der Besuch eines Workshops, die Hochzeitsbilder der Freunde, die man fotografisch begleitet hat und los geht&#8217;s in&#8217;s gro&#223;e Business der Hochzeitsfotografie, denn besser als der Standard ist man allemal&#8230; </p>
<p>Bei einigen jedoch weit gefehlt, Eintagsfliegen und traurige Paare. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/christina-andre-1452-2.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/christina-andre-1452-2-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50557" /></a></p>
<p>Workshopergebnisse sind noch lange keine Hochzeitsfotografie, aber solange man sie als solche verkaufen kann und Paare das nat&#252;rlich nicht erkennen, wird es das immer wieder geben. Das st&#246;&#223;t mir etwas bitter auf, die Kollegen l&#252;gen sich am Ende selbst in die Tasche und lassen entt&#228;uschte Paare zur&#252;ck. </p>
<p>Meine Gelassenheit kommt jedoch zur&#252;ck, wenn ich daran denke, dass diejenigen auf der Strecke bleiben, die viel versprechen und das nicht halten k&#246;nnen, die kopieren und sich nicht selbst entwickeln. </p>
<p>Der Markt, der sich selbst reguliert, mir tut es nur f&#252;r die Paare leid und hier haben wir es wieder: Diesen Tag wiederholt man nicht. Es gibt aber auch viele tolle Talente, die sich sehr wohl entwickeln und Erfolg damit haben. Zu Recht und ich freue mich &#252;ber und f&#252;r jeden einzelnen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/christina-andre-1501.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/christina-andre-1501-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50558" /></a></p>
<p>Ich gebe jedem den Raum, den er sich selbst erschafft, sehe hier keine Konkurrenz, sondern Kollegen. Die Geschm&#228;cker der Kunden sind so unterschiedlich und vielf&#228;ltig und es muss immer f&#252;r jeden etwas dabei sein. Ich h&#246;re es auf den Hochzeiten von den G&#228;sten jedoch immer wieder: </p>
<p>Wie leicht die Fotografie durch die Technik doch geworden zu sein scheint, man mit solchen tollen Kameras nat&#252;rlich nur gute Fotos machen kann. Wie ich mich jedes Mal &#252;ber die Gesichter freue, wenn ich ihnen die Kamera in die Hand dr&#252;cke und sage: „Super, dann zeig mal!“ &#8211; und nach drei bis f&#252;nf Ausl&#246;sungen die Frage kommt: „Warum ist bei mir immer nur der Hintergrund scharf und nicht Du und bei Dir ist das anders, es ist doch dieselbe Kamera?“ </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/mariska-hansi-82.jpg" rel="lightbox[50515]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/mariska-hansi-82-650x433.jpg" alt="" title="© Katrin Dinkel" width="650" height="433" class="aligncenter size-medium wp-image-50547" /></a></p>
<p>Soso, die (Hochzeits-)Fotografie ist also leicht geworden? Nein, ist sie nicht. Sie ist schwierig. Vor allem aber ist sie sehr wertvoll, solange die eigene Leidenschaft das umzusetzen und zu transportieren versteht, was die Paare f&#252;hlen. </p>
<p>Stiefkind der Fotografie? Mitnichten. Es hat sich eine eigene Kunstform entwickelt, die stetig mehr Anh&#228;nger findet. Sollte sich dieser Trend weiter entwickeln und festigen, werden wir vielleicht sogar bald Hochzeitsbilder in Galerien finden k&#246;nnen. </p>
<p>Warum auch nicht? Fotos, die unabh&#228;ngig vom Entstehungskontext eine ganz eigene Sprache haben, haben auch das Potential, von einem kunstinteressierten Publikum auf anderer Ebene wertgesch&#228;tzt zu werden.</p>
<p></p>
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		<title>Unm&#246;gliche Hochzeitsfotos</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 08:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[brautpaar]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochzeitsfotos]]></category>
		<category><![CDATA[portrait]]></category>
		<category><![CDATA[unkonventionell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Roland Michels</strong></p>Fotos von Brautpaaren im Park, am Strand oder in einer sch&#246;nen Location kennt jeder, Portraits von Paaren in verliebten Posen sind allseits beliebt. Als Hochzeitsfotograf fotografiere ich gerne solche Motive, eben Liebe und Gef&#252;hle.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Roland Michels</strong></p><p><em>Hochzeitsportraits abseits der Romatikwelle. Ein wenig surreal, k&#252;nstlerisch und immer etwas anders.</em></p>
<p><em><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/wedding-portrait-hochzeits-portrait-024.jpg" rel="lightbox[14269]"><img class="alignnone size-medium wp-image-14310" title="Unm&#246;gliche Hochzeitsfotos Header" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/wedding-portrait-hochzeits-portrait-024-500x191.jpg" alt="Unm&#246;gliche Hochzeitsfotos" width="650" /></a></em></p>
<p><strong>Fotos von Brautpaaren im Park, am Strand oder in einer sch&#246;nen Location kennt jeder, Portraits von Paaren in verliebten Posen sind allseits beliebt. Als Hochzeitsfotograf fotografiere ich gerne solche Motive, eben Liebe und Gef&#252;hle. Sie geben dem Brautpaar viel und ich erhoffe mir, dass die Bilder auch noch Emotionen in Ihnen wecken, wenn sie mal alt und runzelig sind.</strong></p>
<p>Daneben packt es mich dann aber auch mal regelm&#228;&#223;ig, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und ein wenig mehr Rock&amp;Roll in die Bilder zu bringen. Das brauche ich f&#252;r mein Seelenheil und meinen k&#252;nstlerischen Anspruch in einer surrealistischen Bildsprache. Aber ich will gar nicht im Stile einer Abi-Abschlussabeit im Fach Kunst schreiben.</p>
<p>Ich habe die Fotografie nur vom Leben selbst gelernt. Die Wurzeln lagen damals in den 80ern, als ich als Jugendlicher in meinem Zimmer auf dem Teppich lag und mir (damals uncool) Platten aus den 70ern angeh&#246;rt habe. Pink Floyd, Hendrix, Bowie, Waits. Die Plattencover jener Zeit waren fotografisch sehr originell und sehenswert.</p>
<p><span id="more-14269"></span></p>
<p>Pink-Floyd-Plattencover und meine Hochzeitsfotos &#8211; ein wenig weit hergeholt &#8211; oder doch nicht? Schaut man sich mal die Cover von Ummagumma oder (neuer) Echoes an, Einfl&#252;sse sind schon vorhanden. Gerade die „Einrahmungen“ &#8211; z.b. durch Fenster oder T&#252;ren fotografiert &#8211; haben es mir angetan.</p>
<p>Sehr gut zu sehen ist das im ersten Bild.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/brautpaar_steht_hinter_fenster_im_budersand_hotel1.jpg" rel="lightbox[14269]"><img class="alignnone size-full wp-image-14285" title="Brautpaar steht hinter dem Fenster " src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/brautpaar_steht_hinter_fenster_im_budersand_hotel1.jpg" alt="Brautpaar steht hinter dem Fenster " width="500" height="750" /></a></p>
<p>Im n&#228;chsten Foto gibt es eher filmische Einfl&#252;sse. Vorletztes Jahr habe ich zuf&#228;llig einen Film mit mexikanischen Wrestlern gesehen. Keine Ahnung mehr wie er hie&#223;, irgendwas aus dem Tarantino-Dunstkreis. Die Masken haben mir gleich gefallen und ich hab das Internet nach „original mexikanischen Wrestling Masken“ durchsucht.</p>
<p>Urspr&#252;nglich wollte ich ein ganz anderes Brautpaar f&#252;r Fotos mit den Masken &#252;berreden, allerdings hatte ich am Hochzeitstag alles dabei, nur nicht die Masken. Irgendwie verschwanden dann die Masken in der Photobooth-Requisite und landeten zwischendurch mit in einer Sunbounce Verpackung. Dort fielen Sie dann auch raus, als ich dieses Brautpaar fotografierte.</p>
<p>Ich fragte spontan, ob sie Lust h&#228;tten, die Masken f&#252;r ein paar Fotos aufzusetzen &#8211; die beiden waren direkt daf&#252;r. „F&#252;r solche Ideen haben wir dich ja gebucht“. Ich stellte sie dann unter anderem in die Hecke und schoss dieses Foto. Ergebnis: Begeistertes Brautpaar, begeisterter Roland, cooles Foto.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/hochzeitsfoto_mit_wrestler_masken_auf_gut_bardenhagen.jpg" rel="lightbox[14269]"><img class="alignnone size-medium wp-image-14273" title="Hochzeitsfoto mit Wrestlermasken" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/hochzeitsfoto_mit_wrestler_masken_auf_gut_bardenhagen-500x333.jpg" alt="Hochzeitsfoto mit Wrestlermasken" width="650" /></a></p>
<p>Es spielt immer die Gefahr mit, dass das Brautkleid dreckig werden k&#246;nnte. Normalerweise bin ich schon sehr bedacht darauf, dass m&#246;glichst alles sauber bleibt am Hochzeitstag. Ein gewisses Risiko bleibt aber immer. Im folgenden Fall war das nicht so schlimm, denn wir haben dieses Foto am Tag nach der Hochzeit gemacht.</p>
<p>Das Brautpaar ging denn auch bereitwillig in den Kamin (altes Schloss in der Normandie) und freute sich sehr &#252;ber das Foto. Beleuchtet habe ich die Szene mit einem Elinchrom Ranger Quadra, den Blitzkopf habe ich unten reingelegt und das Kabel sp&#228;ter rausretuschiert.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/franzoesische_hochzeit_brautpaar_steht_im_kamin1.jpg" rel="lightbox[14269]"><img class="alignnone size-full wp-image-14286" title="Franz&#246;sische Hochzeit: Brautpaar steht im Kamin" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/franzoesische_hochzeit_brautpaar_steht_im_kamin1.jpg" alt="Franz&#246;sische Hochzeit: Brautpaar steht im Kamin" width="650" /></a></p>
<p>Tja und manchmal muss man einfach spontan sein und die Chancen nutzen, die sich ergeben. Als wir von dem „romantischen Fotoshooting“ am Steg zur&#252;ckgingen, versuchten uns die frechen Jungs mit den Arschbomben und Faxen im Hintergrund zu &#228;rgern. Ich fand es eher lustig und wir haben das gleich mit ins Bild eingebaut. Das Brautpaar ist zum Gl&#252;ck schnell genug zur Seite gesprungen und dem Spritzwasser so entkommen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/hotel_columbia_travemuende_hochzeitsportrait.jpeg" rel="lightbox[14269]"><img class="alignnone size-medium wp-image-41312" title="hotel_columbia_travemuende_hochzeitsportrait" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/hotel_columbia_travemuende_hochzeitsportrait-650x433.jpeg" alt="" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Beim n&#228;chsten Foto habe ich bewusst den Tilteffekt in der L&#228;nge eingesetzt um damit eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen. Brautkleider und Anz&#252;ge leiden &#252;berhaupt nicht im trockenen Sand, deshalb geht das immer gut. Bei nassem Sand ist davon aber abzuraten.</p>
<p>Bei dieser Szene gefielen mir die kleinen Parzellen und die Flucht &#8211; optimal f&#252;rs Tilten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/hochzeitspaar_liegt_auf_sylt_am_strand1.jpg" rel="lightbox[14269]"><img class="alignnone size-full wp-image-14287" title="Hochzeitspaar liegt auf Sylt am Strand" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/hochzeitspaar_liegt_auf_sylt_am_strand1.jpg" alt="Hochzeitspaar liegt auf Sylt am Strand" width="500" height="750" /></a></p>
<p>Ich versuche mich immer an das in meinen Augen perfekte Bild heranzutasten. Das war f&#252;r mich erst erreicht, als &#8211; wie im folgenden Bild zu sehen &#8211; der Br&#228;utigam lag. Sicher h&#228;tte man das Treppenhaus auch in anderer Form mit Brautpaar darstellen k&#246;nnen, aber da fehlte mir wieder die &#252;berraschende Komponente.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/hochzeitsfoto_im_treppenhaus_in_hamburg.jpg" rel="lightbox[14269]"><img class="alignnone size-medium wp-image-14277" title="Hochzeitsfoto im Treppenhaus in Hamburg" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/hochzeitsfoto_im_treppenhaus_in_hamburg-500x333.jpg" alt="Hochzeitsfoto im Treppenhaus in Hamburg" width="650" /></a></p>
<p>N&#228;chtes Foto: Es war die typische Gruppenfoto-Situation nach der Trauung und es gab nicht wirklich viel Zeit. Das Brautpaar legte sehr viel wert auf die Portraits, aber die Gruppenfotos waren absolut zweitrangig. So musste das mal wieder zwischen T&#252;r und Angel passieren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/gruppenfoto_einer_hochzeitsgesellschaft_auf_sylt.jpg" rel="lightbox[14269]"><img title="Gruppenfoto einer Hochzeitsgesellschaft auf Sylt" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/gruppenfoto_einer_hochzeitsgesellschaft_auf_sylt-500x333.jpg" alt="Gruppenfoto einer Hochzeitsgesellschaft auf Sylt" width="650" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daf&#252;r nutze ich sehr gerne ein TS-E Objektiv, um bewusst mit der Sch&#228;rfe zu spielen. Nach ein paar „normalen“ Sch&#252;ssen spielte ich noch ein wenig rum. Dem Brautpaar, das urspr&#252;nglich nicht auf Gruppenfotos stand, gef&#228;llt diese Variante &#252;beraus gut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></p>
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		<title>HFD-Hochzeits&#173;fotowettbewerb 2011 – Die Ergebnisse</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 09:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochzeitsfotografen]]></category>
		<category><![CDATA[hochzeitsfotografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kwerfeldein.de/?p=13374</guid>
		<description><![CDATA[Einmal im Jahr gibt es einen Wettbewerb unter allen Mitgliedern der Plattform <a href="http://www.hochzeitsfotografen-deluxe.com/">Hochzeitsfotografen-Deluxe</a>. Die Seite pr&#228;sentiert die besten Hochzeitsfotografen im deutschsprachigen Raum. Gegr&#252;ndet wurde sie von Roland Michels und Ondro Ovesny. Ziel der Seite ist es f&#252;r au&#223;ergew&#246;hnlich gute Hochzeitsfotografie aus Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz zu werben und ihr eine Plattform zu bieten.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einmal im Jahr gibt es einen Wettbewerb unter allen Mitgliedern der Plattform <a href="http://www.hochzeitsfotografen-deluxe.com/">Hochzeitsfotografen-Deluxe</a>. Die Seite pr&#228;sentiert die besten Hochzeitsfotografen im deutschsprachigen Raum. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/01-trauung-schon.jpg" rel="lightbox[13374]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/01-trauung-schon.jpg" alt="" title="01-trauung-schon" width="780" height="520" class="alignnone size-full wp-image-13377" /></a><span style="font-size: xx-small;">Gewinnerbild in der Kategorie “Trauung”. Fotograf: <a href="http://www.paulliebtpaula.de/">PaulliebtPaula.de</a></span></p>
<p>Die diesj&#228;hrige Jury bestand aus: Frank Matthée (<a href="http://www.wedding-agency.de/">Agentur WH!TE</a>), Ramona Landerer (<a href="http://www.keepsakes.de/">Keepsakes</a>), Martin Gommel (Kwerfeldein), Daniel Albrecht (<a href="http://www.digitalphoto.de/">DigitalPHOTO</a>), Roland Michels und Ondro Ovesny (<a href="http://www.hochzeitsfotografen-deluxe.com/">HFD</a>). Aus 700 eingereichten Bildern hatten sie die Aufgabe die Gewinnerbilder zu k&#252;ren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/01-portrait-schwarz.jpg" rel="lightbox[13374]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/01-portrait-schwarz.jpg" alt="" title="01-portrait-schwarz" width="780" height="519" class="alignnone size-full wp-image-13381" /></a><br />
<span style="font-size: xx-small;">Gewinnerbild der Kategorie &#8220;Portrait&#8221;. Fotograf: <a href="http://www.schwarz-bild.de/">Marco Schwarz</a></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: xx-small;"><span id="more-13374"></span><br />
</span></p>
<p>Die Gesamtgewinner mit den meisten Punkten aller eingereichten Bilder sind:</p>
<ol>
<li> <a href="http://www.schwarz-bild.de/">Marco Schwarz</a></li>
<li> <a href="http://www.paulliebtpaula.de/">Yannic Schon &amp; Susann Probst</a></li>
<li> <a href="http://www.hochzeitsfotograf-schweiz.ch" target="_blank">Philippe Wiget</a></li>
</ol>
<p>Wir freuen uns hier einige der Gewinnerbilder zeigen zu d&#252;rfen und gratulieren allen Teilnehmern recht herzlich. Es ist sch&#246;n zu sehen, wieviel Kreativiti&#228;t und Qualit&#228;t in den Fotos steckt. Alle Gewinnerbilder findet ihr <a href="http://www.hochzeitsfotografen-deluxe.com/blog/hochzeitsfotowettbewerb-2011-gewinnerfotos/">hier</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/01-details-schon.jpg" rel="lightbox[13374]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/01-details-schon.jpg" alt="" title="01-details-schon" width="780" height="520" class="alignnone size-full wp-image-13384" /></a><br />
<span style="font-size: xx-small;">Gewinnerbild in der Kategorie “Details”. Fotograf: <a href="http://www.paulliebtpaula.de/">PaulliebtPaula.de</a></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/01-moment-wiget.jpg" rel="lightbox[13374]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/01-moment-wiget.jpg" alt="" title="01-moment-wiget" width="780" height="520" class="alignnone size-full wp-image-13385" /></a><br />
<span style="font-size: xx-small;">Gewinnerbild in der Kategorie “Der Moment”. Fotograf: <a href="http://www.hochzeitsfotograf-schweiz.ch">Philippe Wiget</a></span></p>
<p>Wer mehr &#252;ber die Gewinner erfahren will, kann gerne nochmal unser <a href="../index.php/2010/06/22/marco-schwarz-ein-hochzeitsfotograf-im-gespraech/">Gespr&#228;ch mit Marco Schwarz</a> nachlesen. Auch Susann Probst und Yannic Schon von PaulliebtPaula hatten wir <a href="../index.php/2010/11/18/die-hochzeitsfotografen-susann-probst-yannic-schon-im-gespraech-mit-katja-kemnitz/">bereits interviewt</a>.</p>
<p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Susann Probst &amp; Yannic Schon im Gespr&#228;ch</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2010/11/18/die-hochzeitsfotografen-susann-probst-yannic-schon-im-gespraech-mit-katja-kemnitz/</link>
		<comments>http://kwerfeldein.de/2010/11/18/die-hochzeitsfotografen-susann-probst-yannic-schon-im-gespraech-mit-katja-kemnitz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 10:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsfotografen]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[paulliebtpaula]]></category>
		<category><![CDATA[portrait]]></category>

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		<description><![CDATA[Susann Probst und Yannic Schon fotografieren Hochzeiten. An sich nichts Besonderes. Und ganz ehrlich: fr&#252;her habe ich Hochzeitsfotos keines Blickes gew&#252;rdigt. Ich fand sie langweilig und die immer l&#228;chelnden Paare sahen f&#252;r mich alle gleich aus.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Susann Probst und Yannic Schon fotografieren Hochzeiten. An sich nichts Besonderes. Und  ganz ehrlich: fr&#252;her habe ich Hochzeitsfotos keines Blickes gew&#252;rdigt. Ich fand sie langweilig und die immer l&#228;chelnden Paare sahen f&#252;r mich alle gleich aus.</strong></p>
<p>Mittlerweile hat sich aber meine Ansicht ge&#228;ndert &#8211;  nicht zuletzt aufgrund der Internetseite dieser beiden Fotografen. Ohne kitschig zu sein, sind ihre Bilder voller Leben und Gef&#252;hl, ihre Ideen alles andere als langweilig.</p>
<p>Die Arbeiten des Fotografenpaares kann man auf ihrer Internetseite <strong><a href="http://www.paulliebtpaula.de/" target="_blank">paulliebtpaula.de</a></strong> ansehen und unter der Rubrik „Reportagen“ eine ganze Hochzeit anhand von Bildern miterleben. Herzlichen Dank den Beiden f&#252;r folgendes Interview.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild01susannyannic.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild01susannyannic.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="500" height="366" /><br />
</a></p>
<p><strong>Ihr seid beide ausgebildete Fotografen. Hat euch die Ausbildung auf die Arbeit vorbereitet? </strong></p>
<p><em>Susann:</em> Ich habe in einem Werbestudio gearbeitet, mit einer ganz anderen Technik, als ich sie jetzt brauche. Nebenbei habe ich aber, genauso wie Yannic, f&#252;r mich selbst Menschen fotografiert, wodurch ich auf jeden Fall viel gelernt habe. Die Hochzeitsfotografie sehen wir als etwas Freies, wir bringen in die Bilder unseren eigenen, ganz pers&#246;nliches Stil. Das kann man sich nur selbst beibringen, in der Ausbildung lernt man ja eher &#228;sthetische Grundregeln.</p>
<p><em>Yannic:</em> H&#228;tte ich meine Ausbildung nicht in meinem Ausbildungsbetrieb gemacht, w&#228;re ich mit gro&#223;er Sicherheit gar nicht auf die Hochzeitsfotografie gekommen. Ich habe mir aber auch viel selbst beigebracht. Es ist eine Kombination aus verschiedenen privaten und beruflichen Einfl&#252;ssen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild02.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild02.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="504" height="336" /></a><br />
<strong><br />
Ihr habt euch dieses Jahr in Berlin selbstst&#228;ndig gemacht. Warum Berlin? Ist die Konkurrenz da nicht besonders gro&#223;?</strong></p>
<p><em>Yannic:</em> Berlin ist unsere Wahlheimat. Wir sehen Berlin nicht als Karrieresprung, sondern viel mehr als Inspiration. Konkurrenz gibt es auf jeden Fall in jeder gr&#246;&#223;eren Stadt, egal ob Berlin, Hamburg oder M&#252;nchen. Da wir jedoch deutschland- und europaweit arbeiten, ist der Standort relativ egal.</p>
<p><strong>Yannic, du fotografierst schon &#252;ber 4 Jahre Hochzeiten. Hast du w&#228;hrenddessen Ver&#228;nderungen der Feste entdecken k&#246;nnen? Und wie ver&#228;ndern sich die Anspr&#252;che an die Hochzeitsbilder?<br />
</strong><br />
<em>Yannic:</em> Ja, Ver&#228;nderungen hat es auf jeden Fall gegeben. Der Betrieb indem ich zuvor t&#228;tig war, hat vor vier Jahren noch zu den ersten in der Region geh&#246;rt, die das Produkt der Hochzeitsreportage angeboten haben. Die Brautpaare wollten damals vor allem ein Portraitshooting und vielleicht noch f&#252;r eine Stunde die Trauungszeremonie fotografisch festgehalten haben. Eine ganzt&#228;gige Hochzeitsreportage war den meisten unbekannt. Langsam merkt man aber, dass die Reportagen fester Bestandteil der Hochzeiten werden, die Paare buchen uns viel fr&#252;her und planen die Fotos mit ins Budget ein.</p>
<p>Das Verst&#228;ndnis f&#252;r Fotografie hat sich auch ge&#228;ndert. Es werden jetzt viel eher Profifotografen akzeptiert und man fragt nicht mehr den Onkel Heinz, der sich gerade eine Spiegelreflexkamera gekauft hat, ob er vielleicht nebenbei ein paar Bilder machen k&#246;nnte.</p>
<p><span id="more-10853"></span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/Bild03.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/Bild03.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="500" height="333" /><br />
</a></p>
<p><em>Susann:</em> Auch die Feste ver&#228;ndern sich, sie werden viel individueller, umfangreicher und aufw&#228;ndiger. Ein Weddingplaner war ja vor einigen Jahren auch noch unbekannt. Das Fest macht viel mehr Arbeit, bleibt aber ohne uns nur in der Erinnerung erhalten. Das sehe ich als unser gro&#223;es Privileg: wir k&#246;nnen visuelle Erinnerungen schaffen. Wir gestalten auf Wunsch ein Hochzeitsbuch oder Album, dass man sp&#228;ter seinen Enkeln zeigen kann. Ich glaube, man wei&#223; diese Art der Erinnerung jetzt viel eher zu sch&#228;tzen.</p>
<p><em>Yannic:</em> Eine gro&#223;e Ver&#228;nderung kommt auch durch das Internet. Unsere Homepage und unser Blog ist weltweit abrufbar. Brautpaare sind nicht mehr auf den lokalen Fotografen angewiesen, sondern k&#246;nnen sich einen Fotografen aussuchen, der am besten zu ihnen passt. Das wird mir besonders deutlich, wenn wir europaweit gebucht werden. Dass die Paare die langen Anreisewege in Kauf nehmen, zeigt mir die Wertsch&#228;tzung unserer Arbeit. Wir finden also im Umkehrschluss auch Paare, die unseren Stil lieben und unsere nat&#252;rliche und kreative Arbeit zu sch&#228;tzen wissen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild04.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild04.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="500" height="332" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild05.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild05.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="500" height="332" /></a></p>
<p><strong>Wo seid ihr denn bis jetzt schon berufsbedingt herumgekommen?<br />
</strong><br />
<em>Yannic:</em> Wir haben auf jeden Fall schon ganz Deutschland bereist und waren zudem in &#214;sterreich, der Schweiz, Ungarn, in Holland, auf Mallorca und zuletzt auf Zypern.</p>
<p><strong>Die Zeremonie oder auch bestimmte Br&#228;uche wiederholen sich bei jeder Hochzeit, egal in welchem Land. Wird es nicht irgendwann langweilig immer das Selbe zu fotografieren?</strong></p>
<p><em>Susann:</em> Es stimmt, dass sich bestimmte Rituale wiederholen, aber jedes Fest ist individuell. Wir  fotografieren auch nicht stupide alles was passiert ab, sondern versuchen viel mehr den Prozess zu zeigen.</p>
<p><em>Yannic:</em> Ich stimme Susann da absolut zu. Es sind ja auch jedes Mal andere Menschen und andere Stimmungen. Im Jahr mache ich zwischen 20 und 30 Ringtauschbilder, aber wenn ich sie so ansehe, dann &#228;hnelt keines dem anderen. Wie Susann schon gesagt hat: Wir fotografieren nicht das Motiv, sondern den Moment.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild07.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild07.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="501" height="334" /></a></p>
<p><strong><br />
Was sind die Vorteile Hochzeiten zu zweit zu fotografieren?</strong></p>
<p><em>Yannic:</em> Es gibt viele verschiedene Vorteile. Alleine kann ich nicht an zwei Orten gleichzeitig sein. Das muss man als Hochzeitsfotograf aber zum Beispiel bei der Vorbereitung, dann begleitet einer die Braut und der andere den Br&#228;utigam.<br />
Bei der Trauung st&#246;rt es auch sehr, wenn man viel heruml&#228;uft.</p>
<p>Zu zweit ist es uns m&#246;glich keine Unruhe herein zubringen und dennoch aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven zu fotografieren. Zudem haben wir nat&#252;rlich als zwei verschiedene Menschen auch zwei verschiedene Sichtweisen, sowie eine m&#228;nnliche und eine weibliche Perspektive. Wir erg&#228;nzen uns damit wirklich wundervoll.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild08.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild08.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="503" height="336" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild09.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild09.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="506" height="337" /></a></p>
<p><strong>Wenn man eure Bilder und besonders die Portraits der Brautpaare ansieht, gibt es immer wieder neue Ideen. Ich denke dabei an die unz&#228;hligen bunten Ballons aus dem letzten Shooting, die Federn oder das leuchtende Hochzeitskleid. Woher nehmt ihr die Ideen? Entwickelt ihr sie vielleicht sogar zusammen mit den Brautpaaren?<br />
</strong></p>
<p><em>Susann:</em> Mit den Brautpaaren entwickeln wir sie eigentlich selten. Durch das Vorgespr&#228;ch lernen wir die Paare etwas kennen und k&#246;nnen dadurch schon im Vorfeld &#252;berlegen, was zu ihnen passen k&#246;nnte. Bei manchen Paaren wei&#223; man sofort, dass die Bilder eher klassisch werden, bei anderen passt einfach etwas Verr&#252;cktes besser.</p>
<p><em>Yannic:</em> Genau das erwartet man doch auch von einem Fotografen: dass er die Ideen gibt. Daf&#252;r bucht man uns. Die Paare k&#246;nnen nat&#252;rlich gerne eigene Ideen einbringen, aber bis jetzt war das selten der Fall.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild10.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild10.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="504" height="336" /><br />
</a><br />
<a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild11.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild11.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="503" height="336" /><br />
</a></p>
<p><strong>Eure Locations sind auch immer wieder ein Traum. Habt ihr einfach Gl&#252;ck und eure Paare buchen die richtigen Orte, oder geht ihr selbst nochmal auf Suche danach?<br />
</strong><br />
<em>Yannic:</em> Die Locations f&#252;r die Portraits suchen wir selbst. Wir schauen oft schon auf dem Weg nach geeigneten Orten. Das Problem ist, dass die Brautpaare als &#8220;Nicht-Fotografen&#8221; schwer einsch&#228;tzen k&#246;nnen, ob eine Location gut geeignet ist. Manchmal m&#252;ssen wir deswegen noch schnell Alternativen suchen, aber bis jetzt hatten wir Gl&#252;ck und haben immer etwas passendes gefunden. Man muss die Augen stets offen halten.</p>
<p><strong>Ihr fotografiert auch analog und sogar mit Polaroidkameras.  Die meisten erwarten ja sicher Spiegelreflexkameras mit gro&#223;en, beeindruckenden Objektiven. Wie reagieren die Brautpaare darauf?<br />
</strong><br />
<em>Susann: </em>Die meisten sind erst einmal &#252;berrascht, dass es so etwas &#252;berhaupt noch gibt. Aber sie begutachten unser Equpiment immer positiv erstaunt und freuen sich, wenn sie anschlie&#223;end Polaroids zugeschickt bekommen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild13.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild13.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="504" height="336" /></a></p>
<p><strong>Eine Hochzeitsreportage, beginnend von den Vorbereitungen, &#252;ber die Zeremonie, bishin zur Abschlussfeier dauert ja einige Stunden. Wieviele Bilder habt ihr am Ende auf den Speicherkarten?<br />
</strong></p>
<p><em>Yannic:</em> Das h&#228;ngt stark vom Fest ab und was alles passiert, aber im Durchschnitt zwischen 2000 und 3000 Fotos.<br />
Die gr&#246;&#223;te Arbeit ist es dann, die entstandenen Bilder auszuwerten und im Anschluss ein Paket von 400 Bildern zusammenzustellen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild14.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild14.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="503" height="335" /><br />
</a><br />
<a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild15.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild15.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="507" height="338" /></a></strong></p>
<p><strong>Und eine Frage zum Schluss. Wer soll eure Hochzeit fotografieren, wenn ihr mal heiratet? Gibt es andere Hochzeitsfotografen, die euch begeistern?<br />
</strong><br />
<em>Yannic:</em> Das Problem dabei w&#228;re, dass ich die Fotografen im deutschsprachigen Bereich, die mir besonders gefallen wohl eher zur Feier einladen w&#252;rde, denn mit den meisten sind wir selbst befreundet. Wenn ich mich zwischen all den tollen Fotografen in meinem Freundeskreis entscheiden m&#252;sste, w&#252;rde ich am Ende wohl w&#252;rfeln m&#252;ssen.</p>
<p><em>Susann:</em> Ich w&#252;rde mir zuerst &#252;berlegen, wie das Fest sein soll und danach w&#252;rde ich mir den Fotografen ausw&#228;hlen. Das muss f&#252;r mich zusammenpassen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild16.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild16.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="504" height="336" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild17.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10853]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild17.jpg" alt="Die Hochzeitsfotografen Susann Probst &#038; Yannic Schon" width="503" height="335" /></a></p>
<p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nancy Ebert im Interview</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2010/10/25/nancy-ebert-im-interview/</link>
		<comments>http://kwerfeldein.de/2010/10/25/nancy-ebert-im-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Lückerath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografin]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Nancy, magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen? Hi, ich bin Nancy, Fotografin und lebe in K&#246;ln. Ich fotografiere seit ca. 10 Jahren. Habe meine Ausbildung zur Fotografin in D&#252;sseldorf in einem Portraitstudio gemacht und danach 2 Jahre als Fotoasssistentin f&#252;r verschiedene Fotografen in den Bereichen Mode, Lifestyle und Stock gearbeitet. Und seit fast [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hallo Nancy, magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?</strong></p>
<p>Hi, ich bin Nancy, Fotografin und lebe in K&#246;ln. Ich fotografiere seit ca. 10 Jahren. Habe meine Ausbildung zur Fotografin in D&#252;sseldorf in einem Portraitstudio gemacht und danach 2 Jahre als Fotoasssistentin f&#252;r verschiedene Fotografen in den Bereichen Mode, Lifestyle und Stock gearbeitet. Und seit fast 2 Jahren bin ich nun Selbst&#228;ndig. Dabei habe ich mich auf Portrait- und Hochzeitsfotografie spezialisiert &#8211; Was mir riesig Spa&#223; macht. Aber wer wei&#223;, was noch so alles kommt.</p>
<p><strong>Seit wann fotografierst Du denn schon, und wie bist Du zur Fotografie gekommen?</strong></p>
<p>Meine erste Kamera (eine analoge Nikon!) habe ich zu meinem 18ten Geburtstag von meinem Onkel bekommen und seitdem fotografiere ich. Wei&#223; gar nicht, warum ich damals umbedingt ein Praktikum im Fotostudio machen wollte. War einfach so. Passte, machte Spa&#223; und dabei blieb ich dann!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_01.jpg" rel="lightbox[10265]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_01.jpg" alt="" width="500" height="354" /></a></p>
<p><strong>Mir ist aufgefallen, dass Du Deine Hochzeitsfotos zum Teil stark nachbearbeitest, dabei kommt so eine Mischung aus digitalem und analogem Polaroid-Look heraus, der mir pers&#246;nlich sehr gut gef&#228;llt. Da h&#228;tte ich direkt 2 Fragen: </strong><strong>Womit bearbeitest Du Deine Bilder, und sprichst Du diesen Look mit deinen Kunden im Vorfeld ab?</strong></p>
<p>Alle meine Fotos bearbeite ich in Photoshop und Lightroom. Dazu habe mir einige Aktionen erstellt, das Meiste mache ich aber spontan und aus dem Gef&#252;hl heraus. Meine Kunden bekommen dann alle Fotos der Session jeweils in Farbe und in Schwarzweiss &#8211; und falls gew&#252;nscht im Retro-Look. Nat&#252;rlich bespreche ich das immer im Vorfeld in einem pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch. Man bekommt aber sehr schnell ein Gef&#252;hl daf&#252;r, was Kunden w&#252;nschen und darauf gehe ich gerne ein.</p>
<p><span id="more-10265"></span></p>
<p><strong>Kommen wir nun mal zu Deinem Trip nach Portugal. Die Serie gef&#228;llt mir wirklich unglaublich gut. Da kommt eine extrem entspannte Stimmung r&#252;ber. Hast Du die Fotos vorher geplant, oder sind sie spontan entstanden?</strong></p>
<p>Die Fotos sind alle spontan entstanden. Auf solchen Reisen habe ich die Kamera stets dabei und sobald ich eine sch&#246;ne Location entdecke, m&#252;ssen die Leute herhalten. Alles andere kommt einfach von selbst.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_02.jpg" rel="lightbox[10265]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_02.jpg" alt="" width="500" height="368" /></a></p>
<p><strong>Wie lange ging denn der Kurztrip und wievielt Zeit hast Du mit dem Fotografieren verbracht?</strong></p>
<p>Insgesamt war ich 5 Tage in Portugal. Und, wie gesagt, die Kamera war immer dabei, so dass ich das gar nicht trennen kann. Hatte mich schon die ganze Zeit darauf gefreut, endlich mal in Ruhe sch&#246;ne und vor allem authentische Bilder von meiner Mama machen zu k&#246;nnen. Und in Portugal hatten wir endlich mal die Zeit daf&#252;r.</p>
<p><strong>Bei mir ist es so, dass ich bei meinen Urlauben oder Ausfl&#252;gen immer schon vorher ganz hibbelig bin, weil ich hoffe tolle M&#246;glichkeiten f&#252;r Fotos zu entdecken. Wenn ich mit mehreren Leuten unterwegs bin, kommt es dann schonmal vor, das meine Familie und Freunde von der ewigen Fotografiererei etwas genervt sind. Kennst Du das?</strong></p>
<p>Zum Gl&#252;ck ist meine Familie da ganz entspannt und l&#228;sst mich immer machen. Die kennen das schon und freuen sich eigentlich auch immer &#252;ber die Fotos &#8211; jedenfalls sagen sie das.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_03.jpg" rel="lightbox[10265]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_03.jpg" alt="" width="500" height="368" /></a></p>
<p><strong>Eine kurze Technik Exkursion soll ja erlaubt sein. Mit welcher Ausr&#252;stung sind die Bilder entstanden?</strong></p>
<p>Die Bilder habe ich alle mit der Canon 5D Mark II aufgenommen. Dabei habe ich das 85mm und das 17-40 mm Objektiv genutzt. Am liebsten arbeite ich sowieso mit Festbrennweite und dazu darf im Urlaub ein Weitwinkelobjektiv nicht fehlen.</p>
<p><strong>Ja, Festbrennweiten rocken, welches Fotoequipment nimmst Du sonst mit in den Urlaub?</strong></p>
<p>Meine Canon 5 D Mark 2, 2 Objektive, ein Putztuch, viele Speicherkarten, eine Umh&#228;ngetasche und meine Polaroidkamera oder Lomo.</p>
<p><strong>Du schreibst so gut wie nichts auf deinem Fotoblog zu deinen Fotoserien, l&#228;sst Du bewusst lieber die Bilder f&#252;r sich sprechen, oder ist schreiben einfach nicht Dein Ding?</strong></p>
<p>Schreiben ist einfach nicht mein Ding! Bei jedem Posting nehme ich es mir wieder vor, aber mehr als die &#220;berschrift wird es dann meist nicht. Bin wirklich lieber hinter der Kamera. Dabei f&#252;hle ich mich einfach sehr viel wohler. Aber mal sehen, vielleicht kommt das ja noch.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_04.jpg" rel="lightbox[10265]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_04.jpg" alt="" width="500" height="735" /></a></p>
<p><strong>Du bist auf Facebook vertreten, twitterst, hast eine eigene Website, und betreibst einen<a href="http://blog.nancy-ebert.de/"> Fotoblog</a>. Welche Bedeutung haben f&#252;r Dich die M&#246;glichkeiten, die das Internet bietet? Beruflich und privat.</strong></p>
<p>Ohne das Internet w&#228;re ich niemals da, wo ich jetzt bin. Mindestens die H&#228;lfte aller Anfragen f&#252;r Shootings kommen &#252;ber meine Website und Google. H&#228;tte vorher auch nie gedacht, dass es so schnell geht. Aber da ich als mobile Fotografin angefangen habe, brauchte ich nicht viel mehr als eine Website und konnte gleich loslegen. Facebook und Twitter kamen dann ganz nat&#252;rlich dazu, da ich auch privat hier unterwegs bin. Aber ehrlich gesagt, kann ich mit Twitter nicht all zu viel anfangen und konzentriere mich eher auf Facebook und meinen Fotoblog.</p>
<p><strong>Bist Du schonmal an Auftr&#228;ge durch Online-Kontakte gekommen?</strong></p>
<p>Ja, habe schon einige Auftr&#228;ge &#252;ber Facebook und ein paar &#252;ber Twitter bekommen. Das wird auch immer mehr. &#220;ber die Facebook Seite halte ich auch Kontakt zu Freunden und Kunden.</p>
<p><strong>Welcher Song l&#228;uft gerade jetzt bei Dir?</strong></p>
<p>Little Dragon &#8211; Never never. Tolle Band aus G&#246;teborg. Sehr zu empfehlen!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_05.jpg" rel="lightbox[10265]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/nancy_05.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>M&#246;chtest Du noch irgendwas loswerden?</strong></p>
<p>Im Moment dreht sich bei mir alles um mein Fotoatelier, das ich am 01.12 in K&#246;ln er&#246;ffnen werde. Das ist super spannend und wieder was ganz neues! Suche auch noch eine Praktikantin, die das Texten von Blogposts &#252;bernimmt.</p>
<p><strong>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast und viel Erfolg noch weiterhin! </strong></p>
<p>Vielen lieben Dank auch an Dich. Bist herzlichst auf &#8216;nen Kaffee bei mir eingeladen!</p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 07:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[hochzeitsfotograf]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten wurde ich immer h&#228;ufiger auf einen Hochzeitsfotografen hingewiesen. Ich solle mir doch mal sein Portfolio anschauen und mir ein Bild davon machen. Sein Name: Marco Schwarz. Als ich dann vor ein paar Wochen auf seinem Portfolio landete, blieb mir erstmal der Mund offen stehen. Nachdem ich dreimal geschluckt und die Bilder [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den letzten Monaten wurde ich immer h&#228;ufiger auf einen Hochzeitsfotografen hingewiesen. Ich solle mir doch mal sein Portfolio anschauen und mir ein Bild davon machen. Sein Name: Marco Schwarz. Als ich dann vor ein paar Wochen auf seinem <a href="http://www.schwarz-bild.de/" target="_blank">Portfolio</a> landete, blieb mir erstmal der Mund offen stehen.<br />
</strong><br />
Nachdem ich dreimal geschluckt und die Bilder von Marco verdaut hatte, wollte ich es dabei nicht belassen. Unverz&#252;glich setzte ich einen Text auf, ob er nicht Lust h&#228;tte, einwenig mit mir zu plaudern. Ich wollte unbedingt wissen, wie dieser Mann arbeitet, was ihn an der Hochzeitsfotografie reizt und&#8230; das ist das Ergebnis.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/MS-225.jpg" rel="lightbox[8735]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/MS-225.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="502" height="284" /></a></p>
<p><strong><br />
Also Marco. Erstmal dankesch&#246;n, dass Du meine Einladung angenommen hast. Wie w&#252;rdest Du Dich selbst beschreiben? Stell Dich doch kurz den Lesern vor&#8230;</strong></p>
<p>Nun ja, mein Name ist Marco Schwarz, ich bin 37 Jahre Jahre alt, lebe in der N&#228;he von Mainz, und bin Hochzeitsfotograf. Meine Hobbys sind Reiten, Schwimmen und lesen &#8211; nein Spa&#223; &#8211; meine Hobbys haben vielmehr mit meinem Beruf zu tun. Ich bin &#8211; gleich zu Beginn 5 EUR ins Phrasenferkel &#8211; so etwas wie „Hochzeitsfotograf aus Leidenschaft.“</p>
<p><span id="more-8735"></span><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/D3S_3110.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/D3S_3110.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="502" height="284" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/beirut_5.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/beirut_5.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="500" height="283" /></a><br />
<strong><br />
Das hei&#223;t, Dein Leben dreht sich rund um die Hochzeits..paare&#8230; Wie bist Du dazu gekommen? Was hast Du davor gemacht und wie kamst Du drauf, Hochzeiten zu fotografieren? Erz&#228;hl mal&#8230;</strong></p>
<p>Alles fing an mit Panasonic, Griechenland, Angela, Luca und Langeweile. Von Panasonic war meine erste kompakte Digitalkamera, in Griechenland waren wir im Urlaub, Angela ist meine Frau, Luca hei&#223;t mein Sohn, und Langeweile hat man, wenn man hobbylos ist. Also fing ich an im Urlaub an, ausgiebigst meinen Sohn zu fotografieren, worauf meine Frau beschloss, mein Hobby gefunden zu haben. Und da man ja auf seine Frau h&#246;ren soll, hatte ich von nun an keine Langeweile mehr. Ein Jahr sp&#228;ter fragte mich ein Freund, ob ich an seiner Hochzeit ein paar Fotos schie&#223;en k&#246;nnte. Hab ich gemacht, mit, sagen wir einmal, nur halbkatastrophalen Ergebnissen.</p>
<p>Neue Idee: Gewerbe anmelden, ab und zu an einer Hochzeit f&#252;r wenig Geld fotografieren, und sich vom Erl&#246;s dann und wann mal ein neues Objektiv g&#246;nnen. Im Laufe der Zeit wurden Hochzeiten und Objektive gr&#246;&#223;er. So gro&#223;, dass ich vor 1,5 Jahren meinen echten Job (Aussendienst bei einer Wirtschaftsauskunftei) an den Nagel h&#228;ngen konnte &#8211; und auch wollte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/D3S_8240.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/D3S_8240.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="500" height="283" /><br />
</a></p>
<p><strong>Das mit dem &#8220;auf die Frau h&#246;ren&#8221; kann ich best&#228;tigen, den goldenen Riecher hat &#246;fter mal die bessere H&#228;lfte. Jetzt frage ich mal umgekehrt: Was hat Dich selbst pers&#246;nlich daran fasziniert, Hochzeiten zu fotografieren &#8211; was hat es so wertvoll gemacht, Deinen Job an den Nagel zu h&#228;ngen? Sowas macht man ja auch nicht alle Tage&#8230;<br />
</strong></p>
<p>Das stimmt, insbesondere wenn du Familie hast. Es ist etwas fantastisches, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann. Vor allen Dingen ist es nicht selbstverst&#228;ndlich. Aber die Umst&#228;nde haben mir die T&#252;r ge&#246;ffnet, ich musste nur nach der Klinke greifen. Und da die Fotografie inzwischen f&#252;r mich weit mehr als nur Hobby ist, hab ich beinahe reflexartig zugegriffen.</p>
<p>Hochzeitsfotografie mag von vielen Fotografen ja manchmal bel&#228;chelt werden. Aber f&#252;r mich ist sie das Gr&#246;&#223;te. Ich wollte in keinem anderen Bereich arbeiten. Warum? Weil Hochzeiten mir eine enorme Bandbreite k&#252;nstlerischer Entfaltungsm&#246;glichkeit liefern. Angefangen von den Portraits, bis hin zur Reportage. Ich hab von meinen Kunden her immer alle Freiheiten, kann mich also austoben. Das gepaart mit der Spannung, ein sowohl hochfreudiges, als auch nicht wiederkehrendes Ereignis „einzufrieren“, ist gro&#223;artig.<br />
<strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/DSC_1927.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/DSC_1927.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="500" height="283" /><br />
</a><strong><br />
Oh ja, das ist es. Deine Fotos zeigen Locations aus aller Welt, Du kommst also auch einwenig rum&#8230; Wie kommst Du an solche Auftr&#228;ge &#8211; die liegen ja nicht gerade rum ;)</strong></p>
<p><strong></strong>Die Welt ist kleiner geworden. Das Internet verk&#252;rzt die Wege enorm. Wenn ich also als Heiratender gro&#223;en Wert auf Fotografie lege, dann schau ich mich auf den M&#228;rkten um. Diverse Plattformen und Vereinigungen erleichtern mir die Suche. Und wenn ich dann f&#252;ndig geworden bin, spielt es (das n&#246;tige Kleingeld vorausgesetzt) auch keine Rolle, woher der Fotograf kommt. Am Anfang meiner „Laufbahn“ bin ich halt mehr Auto gefahren, jetzt schau ich &#246;fter Menschen zu, die im Flieger Tomatensaft bestellen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/DSC_2218-Edit.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/DSC_2218-Edit.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="498" height="282" /></a></p>
<p><strong>Auch nicht schlecht. Und am Flughafen hast Du auch schonmal ein Hochzeitspaar fotografiert, richtig?<br />
</strong><br />
Hab ich? Echt? Bitte entschuldige, ich bin schon 37, da schrumpft das Ged&#228;chtnis&#8230;. U-Bahnen fallen mir, und Bahnh&#246;fe. Aber Flughafen? Das war glaub ich ein anderer :-) Moment &#8211; doch, da kommt´s wieder. Das war in London. Ich war dort mit 2 Brautpaaren bei gef&#252;hlten -30 Grad unterwegs. Im Flughafen war noch der warme Teil des Tages. Die folgenden Aussentemperaturen haben dann mein Erinnerungsverm&#246;gen gel&#246;scht&#8230;.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/DSC_3646.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/DSC_3646.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="498" height="282" /><br />
</a><strong><br />
Glaub ich Dir aufs Wort (also das mit der Hitze). Wenn ich recht entsinne, hast Du vor Kurzem <a href="http://www.schwarz-bild.de/fotograf_blog/suche-assistent-fur-eine-hochzeit-am-20-06-in-istanbul/" target="_blank">bekanntgegeben</a>, dass Du noch einen Assistenten f&#252;r eine Hochzeit in Istanbul sucht. Ist der Platz noch frei (Augenzinker: Na, liebe Leser, wie w&#228;rs)?<br />
</strong><br />
Leider nein, wenn ich das gewusst h&#228;tte&#8230; Ich hab eine sehr nette Fotografin aus der N&#228;he von Heidelberg gefunden. In der Regel arbeite ich immer assistenzlos, da ich meist auf Blitz oder Reflektoren verzichte. Istanbul wird aber eine sehr gro&#223;e Hochzeit mit ca. 600 G&#228;sten. Und da ich an den Hochzeiten zwischendurch immer mal ein paar Bilder bearbeite, ist eine Assistenz hier wichtig. Ich mag n&#228;mlich meine Ausr&#252;stung so gerne, und will sie nicht hergeben :-)</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/_D3S2998.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/_D3S2998.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="500" height="283" /><br />
</a><br />
<strong>&#8230; oder wieder einfangen. Wenn wir schon bei fangen sind: Schonmal zu sp&#228;t gekommen?<br />
</strong><br />
Es gibt zu diesem Thema Menschen die gerne den Kopf sch&#252;tteln. Allen Voran: mein Freund und Kollege Konrad Licht (tschuldigung, aber meiner Meinung nach mit der beste Hochzeitsfilmer Europas). Ich bin so ein Punktlander. Ich hab fr&#252;her, wenn´s zur Schule oder Beruf ging, immer bis zur allerletzten Sekunde im Bett gelegen, die Minuten bis zum Aufstehen gez&#228;hlt. Und heute ist das auch nicht anders. Da wird morgens bis auf den Punkt gewartet. Mit der unangenehmen Folge, dass es dann oft stressig wird. Aber, nur ein einziges mal kam ich ein bisschen zu sp&#228;t &#8211; Stau. Das Brautpaar hat netterweise mit der Trauung gewartet bis ich da war. Und letzte Woche hab ich fast meinen Flieger verpasst, bin gerade noch so auf den Heckfl&#252;gel aufgesprungen. Aber sonst&#8230;..<br />
<strong><br />
Find ich gut, dass Du so ehrlich bist. Und Heckfl&#252;gelfliegen macht ja auch nicht jedermann. Aber Du, mal eine andere Frage: Wie w&#252;rdest Du Dich selbst beschreiben: Eher offensiv und nah dran an den Leuten oder fotografierst Du lieber aus &#8220;dem off&#8221; und zur&#252;ckhaltend? Warscheinlich ein bisschen von beidem, je nach Situation, oder?</strong></p>
<p><strong></strong>Ja, von Beidem etwas. In erster Linie aber offensiv. Ich bilde mir aber ein, mich ganz gut in Menschen hinein versetzen zu k&#246;nnen, versuche also alles st&#246;rende und unangenehme zu vermeiden. Ich weiss aber schon, dass meine Art zu fotografieren bemerkt wird.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/_D3S2863.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/_D3S2863.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="498" height="282" /></a></p>
<p><strong>&#8230; was viele Vorteile hat. Bleiben wir mal direkt bei der Hochzeit: Wie viel Energie steckst Du in die Vorbereitung auf die Hochzeit? Das stelle ich mir &#8211; gerade bei internationalen Einsetzen &#8211; durchaus herausfordernd vor&#8230; Oder empfindest Du das gar nicht so?<br />
</strong><br />
Nein, keine Energie. Ich sammle meine Infos (Adressen, Telefonnummern,&#8230;) buche mein Ticket, packe meine Tasche, und los. Ich bin kein Locationscouter, sondern nehme immer das, was gerade da ist.</p>
<p><strong>Wow. Sehr spannend. Ich glaube, anders ist das international auch kaum zu regeln. Mal ehrlich: Was ist f&#252;r Dich (so im Schnitt) die gr&#246;&#223;te fotografische Herausforderung auf Hochzeiten? Die Feier Abends bei gedimmtem Licht oder etwas ganz anderes?<br />
</strong><br />
Was mich am ehesten zum Schwitzen bringt, ist das Portrait Shooting. Insbesondere die erste halbe Stunde (vielleicht hat das was damit zu tun, dass ich mir die Location vorher nicht anschaue). Das Paar hat recht gro&#223;e Erwartungen. Und ich m&#246;chte diese nicht nur mit 2-3 guten Fotografien erf&#252;llen, sondern mit mindestens mal 30-40 unterschiedlichen, hochwertigen Portraits. Und das m&#246;glichst in 1-2 Stunden. Da steh ich schon unter Strom. Wenn die ersten Bilder aber im Kasten sind, legt sich das dann auch recht schnell wieder.</p>
<p>Reportage, insbesondere mit wenig Licht, mag ich sehr gerne. Ich hab in der Regel keinen Blitz dabei, kann mir also in aller Ruhe die Lichtverh&#228;ltnisse anschauen, und &#252;berlegen, was sich daraus machen l&#228;sst.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/beirut11.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/beirut11.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="503" height="284" /></a><br />
<strong><br />
Also gut! Umgekehrt: Wann fotografierst Du am Liebsten? Welche Teile einer Hochzeit genie&#223;t Du am Meisten? Oder hast Du das mit &#8220;Reportage mit wenigem Licht&#8221; quasi schon beantwortet?<br />
</strong><br />
Die Vorbereitung mag ich am Liebsten. Ist auch der einfachste Teil. Da liegt noch (abgesehen von aller Aufregung) Ruhe in der Luft. Auch ist das ein sehr stimmungsvoller Teil der Hochzeit. Ich kann mich aber auch beim Portrait Shooting, wenn ich merke, dass da nette Ergebnisse entstehen, freuen wie ein kleines Kind. Das mach ich eh st&#228;ndig w&#228;hrend meiner Berufsaus&#252;bung. Wenn ich Abends sp&#228;t nach Hause komme, fall ich nicht etwa gleich ins Bett, nein, da werden erst mal Bilder geschaut. Dann erst geht´s schlafen &#8211; vielleicht&#8230;.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/_D3S3145.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/_D3S3145.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="498" height="282" /><br />
</a><br />
<strong>Thema Fotografieren selbst &#8211; und ich wei&#223;, die folgende Frage wird wahrscheinlich nicht so einfach zu beantworten sein: Wie viele Fotos machst Du im Schnitt bei einem vollen Hochzeitstag? Was mich im gleichen Zug interessiert: Bist Du oft am Ausl&#246;ser, um eine hohe Trefferquote zu erreichen (beispielsweise beim Einzug des Paares, Ring&#252;bergabe usw.) oder dr&#252;ckst Du eher selten ab?<br />
</strong><br />
Selten, ich will ja fotografieren, nicht filmen :-) 8 Stunden Hochzeit ergeben zwischen 1200-1300 Bilder. Da ich &#8211; bin so ein Verr&#252;ckter &#8211; auch 8 Stunden fotografiere, macht das etwa 2-3 Bilder pro Minute.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist das der bessere Weg, als, auf Nummer sicher, m&#246;glichst viele Bilder zu schie&#223;en. Man hat deutlich mehr Ruhe, sieht besser, und als Ergebnis wesentlich weniger Ausschuss. Also: bessere Bilder und weniger Arbeit. Ich wollte mir nicht jede Woche 5000 Bilder anschauen wollen. Das wundert mich &#252;brigens immer sehr, wenn ich mir Filme &#252;ber vermeintlichen „Stars“ der Szene (nat&#252;rlich vorwiegend amerikanisch) anschaue. Die halten pro Einstellung 100 mal auf den Ausl&#246;ser. Das ist Lotterie, keine Fotografie (tschuldigung).</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/sarah_1.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/sarah_1.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="500" height="283" /><br />
</a></p>
<p><strong>Passt. Frage zu Abschluss: Welche Musik h&#246;rst Du zum Bearbeiten der Bilder? Oder bist Du da eher Minimalist und arbeitest in der Stille?<br />
</strong><br />
Ich schau immer Fernsehen &#8211; nein, Spass. Nur wenn Fu&#223;ball l&#228;uft, ich h&#246;hr dann immer zu. Meistens Radio, gerne aber auch sch&#246;n Ruhiges. Amy Seely, oder nette Baladen von Oasis oder Pearl Jam (ok, nicht immer ruhig).<br />
<strong><br />
</strong><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/beirut_11.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8735]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/schwarzbild/beirut_11.jpg" alt="Marco Schwarz: Ein Hochzeitsfotograf im Gespr&#228;ch" width="493" height="279" /></a><br />
<strong><br />
Na dann sage ich mal Danke, Marco f&#252;r die Zeit und das sehr nette Gespr&#228;ch! Vielleicht wiederholen wir das ja mal in 2-3 Jahren und schauen dann, was sich bei Dir getan hat. Dankesehr!<br />
</strong><br />
Danke auch, hat viel Spa&#223; gemacht!</p>
<p>+++++<br />
<em>Update: &#220;brigens, Marco Schwarz hat auch einen <a href="http://www.schwarz-bild.de/" target="_blank">Blog</a>. </em></p>
<p></p>
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