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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Food</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Gurkenscheiben mit feinen M&#246;hrchen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 07:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Lückerath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Food]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich die Kommentare meines letzten letzten Artikels las, fiel mir der von Walter Schiesswohl auf. Er schien genau verstanden zu haben, was ich sagen wollte. Da er sein Blog verlinkt hatte, guckte ich mich mal bei ihm um. Da sprang mir diese feine, kleine Serie ins Auge. Ich dachte sofort: „Vollbild!“ Ich mag es, [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich die Kommentare meines letzten <a href="http://kwerfeldein.de/2012/12/04/leere/">letzten Artikels</a> las, fiel mir der von <a href="http://www.schiesswohl.com" target="_blank">Walter Schiesswohl</a> auf. Er schien genau verstanden zu haben, was ich sagen wollte. Da er sein <a href="http://schiesswohl-blog.com" target="_blank">Blog</a> verlinkt hatte, guckte ich mich mal bei ihm um. Da sprang mir diese feine, kleine Serie ins Auge. Ich dachte sofort: „Vollbild!“</strong></p>
<p>Ich mag es, wenn scheinbar allt&#228;gliche <del>und langweilige</del> Dinge durch die richtige Inszenierung in ein neues Licht ger&#252;ckt werden. Die sehr reduzierte Art der Darstellung und die zentrierte Abbildung im quadratischen Format betonen hier ganz wunderbar die Schlichtheit der abgebildeten Motive.</p>
<p><center>~</center>„Ich fotografierte eine Serie zum Thema ‚Eingemachtes‘: Reduziert, puristisch, fokussiert auf das Objekt mit einfachen farbigen Hintergr&#252;nden passend zum Inhalt der Gl&#228;ser, das Licht klar und konzentriert, aber ohne eine Schattenwirkung, die sich aufdr&#228;ngt.“</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/moehrchen.jpg" rel="lightbox[50862]"><img class="alignnone size-full wp-image-50866" title="moehrchen" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/moehrchen.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/sellerie.jpg" rel="lightbox[50862]"><img class="alignnone size-full wp-image-50867" title="sellerie" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/sellerie.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kater_02.jpg" rel="lightbox[50862]"><img class="alignnone size-full wp-image-51483" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kater_02.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/gurken.jpg" rel="lightbox[50862]"><img class="alignnone size-full wp-image-50865" title="gurken" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/gurken.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/rotebeete.jpg" rel="lightbox[50862]"><img class="alignnone size-full wp-image-50868" title="rotebeete" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/rotebeete.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kater_01.jpg" rel="lightbox[50862]"><img class="alignnone size-full wp-image-51482" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/kater_01.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p>„Die Aufnahmen wirken auf den ersten Blick sehr konzeptionell, sind sie aber nicht, zumindest war diese Zusammenstellung nicht geplant.</p>
<p>Zum Thema der Beleuchtung: Oft gibt es ambivalente und &#252;berfl&#252;ssige Diskussionen &#252;ber das beste Lichtequipment, hier gen&#252;gte die Kombination aus einer billigen Neonstableuchte und ein wenig &#220;bung.“</p>
<p></p>
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		<title>Kulinarische Fotografie</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 07:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[food photography]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[kulinarische Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[lebensmittelfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Meeta K. Wolff]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Meeta K. Wolff</strong></p>Der erste Schritt, um ein gutes kulinarisches Foto zu machen, hat nicht nur etwas mit Gestaltung oder ausgefallenen Requisten zu tun. Das Wichtigste ist, den Umgang mit der Kamera zu lernen und wie man Licht und Lichtsituationen nutzen kann, um das perfekte Bild festzuhalten.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Meeta K. Wolff</strong></p><p><strong>Der erste Schritt, um ein gutes kulinarisches Foto zu machen, hat nicht nur etwas mit Gestaltung oder ausgefallenen Requisten zu tun. Das Wichtigste ist, den Umgang mit der Kamera zu lernen und wie man Licht und Lichtsituationen nutzen kann, um das perfekte Bild festzuhalten.</strong></p>
<p>Ein richtig gutes kulinarisches Bild aufzunehmen ist ein Prozess mit vielen Elementen und jedes bedarf gleicher Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Wenn ich auf Konferenzen und unseren Plate-to-Page-Workshops spreche, sind eine Sache, die wir besprechen die sechs grundlegenden Aspekte der Lebensmittelfotografie:</p>
<p>1. Kamera<br />
2. Licht und Beleuchtung<br />
3. Farbe<br />
4. Textur<br />
5. Fokus<br />
6. Gestaltung und Requisiten</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/breakfast-tomato-soup.jpg" rel="lightbox[24787]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/breakfast-tomato-soup-500x374.jpg" alt="" title="breakfast-tomato-soup" width="500" height="374" class="alignnone size-medium wp-image-24904" /></a></p>
<p>Es ist wichtig, jeden der Aspekte zu beherrschen, aber erst der Prozess, die Einzelelemente verstehen zu lernen und wie sie sich gegenseitig erg&#228;nzen, verspricht eine bessere gestalterische Kontrolle &#252;ber die resultierenden Bilder. Sobald man wei&#223;, wie man jeden Aspekt f&#252;r sich arbeiten l&#228;sst, wird es sehr viel einfacher, den eigenen Stil zu finden. </p>
<p><span id="more-24787"></span></p>
<p>Bevor man jedoch beginnt, seine Bilder zu sehr zu &#252;berstylen, sollte man sich vergewissern, dass man alles &#252;ber jedes Element wei&#223;, was man wissen muss. Die Beleuchtung beispielsweise hat den gr&#246;&#223;ten sichtbaren Einfluss auf das Bild und Fakt ist: Wenn die Beleuchtung nicht stimmt, wird auch das Bild nicht gut; da hilft dann auch keine ausgefallene Gestaltung mehr.</p>
<p>Es ist nicht so kompliziert, eine gute Gestaltung zu finden und die richtige Auswahl an Requisiten f&#252;r das Bild zu treffen. Diese sind kreative Elemente und es ist eine Kunst, die man entwickeln kann. Wie beim Malen – oder jeder anderen kreativen Arbeit – muss man experimentieren und &#252;ben, bevor man ein Meisterwerk erschaffen kann. Man muss sein Auge trainieren, um den richtigen Stil zu finden und die richtigen Requisiten auszuw&#228;hlen, die die f&#252;r das Bild gew&#252;nschte Stimmung oder Atmosph&#228;re erzeugen.</p>
<p>F&#252;r gew&#246;hnlich wird man kaum das Budget f&#252;r einen Schrank voller Requisiten haben, zu denen ein professioneller Gestalter vielleicht Zugang h&#228;tte. Ich muss jedoch warnen, dass das Sammeln von Requisiten durchaus s&#252;chtig machen und schnell teuer werden kann.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/BrunostPannaCotta-PeachesScale.jpg" rel="lightbox[24787]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/BrunostPannaCotta-PeachesScale-500x374.jpg" alt="" title="BrunostPannaCotta-PeachesScale" width="500" height="374" class="alignnone size-medium wp-image-25083" /></a></p>
<p>Dennoch wird man schon mit einigen schlauen Tricks und einigen n&#252;tzlichen Dingen erste erschwingliche Schritte machen k&#246;nnen, um ein Bild zu gestalten. Wann beginnt man also, &#252;ber die richtige Gestaltung und Ausstattung f&#252;r ein Bild nachzudenken? Ich beginne damit meist auf dem Markt oder im Lebensmittelgesch&#228;ft.</p>
<p>W&#228;hrend ich die Zutaten ausw&#228;hle, denke ich &#252;ber das Gericht nach, das ich aus ihnen zaubern m&#246;chte. Ich absorbiere ihre Farbe und Textur und beginne mir dazu passende Requisiten zu &#252;berlegen und vor welchem Hintergrund ich das fertige Gericht positionieren werde.</p>
<p>Nat&#252;rliche Gegenst&#228;nde sind eine gute und einfache M&#246;glichkeit, dem Bild subtile Highlights zu geben. Alles von Kr&#228;utern, Gew&#252;rzen, Fr&#252;chten, N&#252;ssen und Gem&#252;se bis hin zu Zucker, Pfefferk&#246;rnern und anderem kann man nutzen, um die Szene zu komponieren.</p>
<p>Vor dem Zubereiten sollte man sich einige der bestaussehenden Zutaten des Gerichtes beiseite legen. Auch wenn man sich vielleicht nicht entschlie&#223;t, sie f&#252;r die finale Bildkomposition zu verwenden, n&#252;tzt es immer sie zu haben, nur f&#252;r den Fall, dass man sie vielleicht doch verwendet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/SpicedCranberryPistMuffins-Tomatoes.jpg" rel="lightbox[24787]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/SpicedCranberryPistMuffins-Tomatoes-500x384.jpg" alt="" title="SpicedCranberryPistMuffins-Tomatoes" width="500" height="384" class="alignnone size-medium wp-image-24906" /></a></p>
<p>W&#228;hrend man das Gericht zubereitet, sollte man in Gedanken die Atmosph&#228;re erkunden, die man schaffen, die Stimmung, die man erzeugen und die Geschichte, die man erz&#228;hlen m&#246;chte.</p>
<p>Dabei sollte man sich fragen:</p>
<ul>
<li>Ist das Gericht, der Kuchen, das Rezept sommerlich, l&#228;ndlich, herbstlich … ?</li>
<li>Aus welchem Anlass macht man es – Geburtstag, Valentinstag, Picknick … ?</li>
<li>Welche Erinnerungen verkn&#252;pft man damit?</li>
</ul>
<p>In neun von zehn F&#228;llen wird einem diese Methode die Richtung weisen, um Komposition und Stil f&#252;r das Foto zu finden.</p>
<p>Nun, da man seine ersten nat&#252;rlichen Requisiten beiseite gelegt und eine Vorstellung von der Atmosph&#228;re und Stimmung hat, die man im Bild erzeugen m&#246;chte, kann man sich Gedanken &#252;ber die Gegenst&#228;nde machen, die die Komposition des Bildes unterst&#252;tzen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Garlic-Pears.jpg" rel="lightbox[24787]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Garlic-Pears-500x373.jpg" alt="" title="Garlic-Pears" width="500" height="373" class="alignnone size-medium wp-image-25081" /></a></p>
<p><em>Es ist immer wichtig daran zu denken, dass das Essen der wahre Star ist und die Requisiten nur helfen, das Erscheinungsbild der Szene aufzuwerten.</em></p>
<p>Man sollte das Bild einfach und sauber gestalten, anstatt es mit extravaganten Requisiten zu &#252;berladen. Man f&#228;ngt mit einigen wenigen St&#252;cken an und wertet dann die Szene erstmals aus. Anschlie&#223;end baut man sie weiter aus &#8211; allerdings nur, wenn notwendig.</p>
<p>Man sollte Geschirr mit einfachen Farben verwenden: Wei&#223; und pastellfarben wirken am besten und heben das Essen mehr hervor. Farbenfrohe Servietten, Accessoires, T&#252;cher und Hintergr&#252;nde benutzen, um gezielte Farben zu setzen, wo es erforderlich ist. </p>
<p>Durchdenkt die Stimmung und Atmosph&#228;re, die Ihr herstellen m&#246;chtet: Sich an tiefe, warme, braune und erdene T&#246;ne halten, um eine intensive, reiche oder dramatische Anmutung zu erzielen oder h&#252;bsche Pastellt&#246;ne verwenden f&#252;r ein schickes, feminines oder witziges Erscheinungsbild.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/WhiteDishes-DarkDishes.jpg" rel="lightbox[24787]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/WhiteDishes-DarkDishes-500x374.jpg" alt="" title="WhiteDishes-DarkDishes" width="500" height="374" class="alignnone size-medium wp-image-24907" /></a></p>
<p>Allen, die das Gestalten mit Requisiten gerade erst f&#252;r sich entdecken, gen&#252;gen einige wenige Grundrequisiten, die sich miteinander vermischen und kombinieren lassen und einen schon weiter bringen. Beginnt man mit knappem Budget, kann man nicht in viele Dinge auf einmal investieren.</p>
<p>Die Grundausstattung f&#252;r den Anfang:</p>
<p>Einfache Teller, Sch&#252;sseln, Tassen und Gl&#228;ser, bevorzugt mit hellen Farben; ich pers&#246;nlich finde wei&#223; und pastellfarben in sehr einfachem Design gro&#223;artig. Sie sehen elegant und sauber aus und lassen mich sie mit k&#252;hner farbigen Accessoires wie beispielsweise Servietten kombinieren.</p>
<p>Einige wenige einfache Besteckteile und etwas klassisches Tafelsilber; daran denken, dass man nicht nach sechs- oder achtteiligen Sets schaut, sondern nur nach einem Teil von jedem und vielleicht ein paar Kuchengabeln und Teel&#246;ffeln.</p>
<p>Servietten, Stoff, Geschirrt&#252;cher oder Papierservietten sind mitunter witzige Accessoires, die das Bild leben lassen; ich steuere meist den Stoffladen meines Vertrauens oder ein gro&#223;es schwedisches M&#246;belhaus an und besorge mir einen oder zwei Meter farbigen und gemusterten Stoff, der gut als Serviette oder Hintergrund funktioniert.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/ClearBottles-Cutlery.jpg" rel="lightbox[24787]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/ClearBottles-Cutlery-500x374.jpg" alt="" title="ClearBottles-Cutlery" width="500" height="374" class="alignnone size-medium wp-image-24905" /></a></p>
<p>Das w&#228;re also die Basis, auf der es nun losgehen kann. Ich m&#246;chte nicht l&#252;gen; das Sammeln von Requisten wird hier nicht aufh&#246;ren und sicherlich wirst Du noch viele andere Dinge zusammentragen. </p>
<p>Ich sage immer &#8220;Das Leben ist wie eine Kiste voller Requisiten; man wei&#223; nie, was man darin vielleicht findet!&#8221; Dies im Sinn schaue ich in die Welt um mich herum wie in eine riesige Requistenkiste. Bei der Suche nach einzigartigen und originellen Dingen, die sich als Requisiten oder Kulisse nutzen lassen, hilft es, &#252;ber den Tellerrand hinauszuschauen und kreativ zu denken.</p>
<p>Ich habe keine Vorbehalte gegen&#252;ber dem Durchst&#246;bern des nachbarlichen Sperrm&#252;lls. Ich habe schon so manch fantastisches alte St&#252;ck gefunden, das viele Zwecke erf&#252;llt. Die nat&#252;rlich gealterte T&#252;r eines antiken K&#252;chenschranks beispielsweise macht sich prima als Kulisse, genauso wie Reste von Retrotapete, alte K&#252;chen- und Badfliesen, Geschenkpapier, alte Holzkisten … die M&#246;glichkeiten sind endlos.</p>
<p>Man sollte sich nicht allein auf Dinge beschr&#228;nken, die man nur in Gesch&#228;ften kaufen kann, sondern in die Welt um sich herum schauen als w&#228;re sie die eigene Requisitenkiste.</p>
<p>Es ist wichtig, nicht blo&#223; Farbe und Textur des Essens zu untersuchen, sondern auch die der gesamten Szene. Farbe und Textur sind zwei wichtige Aspekte der Fotografie, weil beide auf mehreren Ebenen eine lebhafte Rolle spielen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/BaconTomatoMozTartine-ApricotFranfipaneTar.jpg" rel="lightbox[24787]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/BaconTomatoMozTartine-ApricotFranfipaneTar-500x374.jpg" alt="" title="BaconTomatoMozTartine-ApricotFranfipaneTar" width="500" height="374" class="alignnone size-medium wp-image-24903" /></a></p>
<p>Zum Beispiel hat die Textur der verwendeten Zutaten und die Art wie man sie positioniert, Auswirkung darauf, wie das Licht auftrifft und reflektiert wird. Genauso verh&#228;lt es sich mit dem Licht auch bei den verwendeten Requisiten. Gl&#228;nzendes Geschirr und ein leuchtender Hintergrund werden eher Glanzlichter aufweisen, wohingegen vergleichsweise matte, farbige Teile eher eine dezente Anmutung haben.</p>
<p>Es gilt, Farben mit Bedacht und eher zur&#252;ckhaltend zu verwenden. Zu viel Farbe wird das Bild &#252;berladen, schnell kitschig wirken lassen und vom eigentlichen Motiv ablenken – dem Essen. Oft werden es die Farbt&#246;ne des Essens sein, die ein Farbschema f&#252;r das Foto vorgeben.</p>
<p>Man beginne zuerst mit einer Analyse der Farben und Farbkombinationen des Gerichtes und w&#228;hle danach die Kulisse aus, dann passend dazu das Geschirr und die Servietten. Hier gibt es einen gro&#223;en Spielraum f&#252;r Kreativit&#228;t, da man mit Komplement&#228;rfarben spielen oder alles Ton in Ton halten kann.</p>
<p>F&#252;r das Farbschema ziehe ich machmal den <a href="http://colorschemedesigner.com/" target="_blank">Color Scheme Designer</a> zu Rate, der eigentlich f&#252;rs Webdesign entwickelt wurde, aber ich finde er funktioniert auch wunderbar f&#252;r die Farbgestaltung meiner Szenen. Wichtig ist, sich die Szene durch den Sucher der Kamera anzuschauen. Man sollte den Hintergrund als Leinwand begreifen und anfangen zu malen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/BrunostCheese.jpg" rel="lightbox[24787]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/BrunostCheese-500x332.jpg" alt="" title="BrunostCheese" width="500" height="332" class="alignnone size-medium wp-image-25080" /></a></p>
<p>Mein wichtigster Rat ist jedoch: W&#228;hrend man experimentiert und nach dem richtigen Erscheinungsbild f&#252;r sein kulinarisches Foto sucht, sollte man sich vergewissern, seinem Stil treu zu bleiben und bei der Erfoschung der eigenen Vielseitigkeit Spa&#223; zu haben.</p>
<p>Es ist nicht wichtig, gleich von Anfang an perfekt gestaltete Bilder zu machen. Wichtiger ist, sich Zeit zu nehmen, um die Technik zu lernen und herauszufinden, was f&#252;r einen gut funktioniert.</p>
<p>Ich glaube stark daran, dass es definitiv nicht der richtige Weg ist, Stile anderer Blogger und Fotografen zu kopieren. Beim Kopieren geht etwas sehr Lebhaftes verloren – man verliert seine Vorstellungskraft, Kreativit&#228;t und vielleicht sogar die einen antreibende Leidenschaft. </p>
<p>Wenn man den Sprung zur Professionalit&#228;t schaffen m&#246;chte, braucht man all das und auch Flexibilit&#228;t und Techniken, um viele verschiedene Szenen, Stimmungen und Atmosph&#228;ren zu erschaffen, die von Magazinen und Agenturen gefragt werden.</p>
<p></p>
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		<title>M&#252;sli</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 07:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof Schoppa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[food]]></category>
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		<category><![CDATA[Müsli]]></category>
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		<description><![CDATA[Es waren einmal eine Sch&#252;ssel, ein L&#246;ffel, Milch und eine Packung M&#252;sli.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es waren einmal eine Sch&#252;ssel, ein L&#246;ffel, Milch und eine Packung M&#252;sli.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Capn-Crunchs-Crunch-Berries.jpg" rel="lightbox[24216]"><img class="alignnone size-medium wp-image-24225" title="Cap'n Crunch's Crunch Berries" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Capn-Crunchs-Crunch-Berries-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Ich sa&#223; morgens an einem freien Tag vor meinem Fr&#252;hst&#252;ck im Wohnzimmer und &#252;berlegte, was ich machen k&#246;nnte. Ich sa&#223; da mit meinem M&#252;sli, der Fernseher lief im Hintergrund und ich schaute mich im Zimmer um.</p>
<p>Neben mir auf dem Schrank lag meine Kamera, sie blinzelte mich an und ich konnte nicht anders und holte sie mir. Dann fiel mir auf, dass da vor mir auf dem Tisch noch mein M&#252;sli auf mich wartete. Ich hatte bis dahin kaum etwas davon gegessen, weil mich meine Kamera mal wieder abgelenkt hatte.</p>
<p>Also fing ich an, die Schale mit Inhalt zu fotografieren, anstatt zu fr&#252;hst&#252;cken. Nur irgendwie gefiel mir das alles nicht so ganz. Ich schaute mir die Bilder an und stellte fest, dass mir die Bilder mit geringer Tiefensch&#228;rfe besonders gut gefielen. Aber ich war trotzdem noch nicht ganz zufrieden und nahm den L&#246;ffel aus der Sch&#252;ssel in die Hand und fotografierte die Schale von oben.</p>
<p><span id="more-24216"></span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/cereals.jpg" rel="lightbox[24216]"><img class="alignnone size-medium wp-image-24226" title="cereals" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/cereals-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/choco-rice.jpg" rel="lightbox[24216]"><img class="alignnone size-medium wp-image-24227" title="choco rice" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/choco-rice-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Fiber-Worms.jpg" rel="lightbox[24216]"><img class="alignnone size-medium wp-image-24229" title="Fiber Worms" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Fiber-Worms-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p>W&#228;hrend ich so bei der Sache war, rutschte mir der L&#246;ffel aus den Fingern vor die Linse. Also stand ich da, gebeugt &#252;ber dem Tisch: Den L&#246;ffel mit dem leckeren M&#252;sli in der linken Hand, die Kamera in der rechten Hand mit dem Finger auf dem Ausl&#246;ser. So kam ich auf die Idee, die Fotos so zu machen wie sie jetzt sind.</p>
<p>Auf die eigentliche Serie kam ich erst sp&#228;ter, nachdem ich gemerkt habe, dass mir das Spa&#223; gemacht hat. Und da mir die Fotos gut gefallen haben, habe ich mich entschlossen, alle m&#246;glichen mir unter die H&#228;nde kommenden M&#252;slis zu fotografieren. Es werden bestimmt auch noch mehr, aber man kann ja morgens nicht immer dasselbe essen.</p>
<p>Wenn ich dann mein Foto habe, &#246;ffne ich es in Photoshop und schneide es als erstes zu einem Quadrat zurecht. Danach bearbeite ich die Schatten ein wenig und bastele an der Sch&#228;rfe herum. Zum Schluss bearbeite ich noch die Farben und fertig.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Flakes-with-Black-Berrys.jpg" rel="lightbox[24216]"><img class="alignnone size-medium wp-image-24231" title="Flakes with Black Berrys" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Flakes-with-Black-Berrys-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Honey-Balls.jpg" rel="lightbox[24216]"><img class="alignnone size-medium wp-image-24232" title="Honey Balls" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Honey-Balls-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Shreddies.jpg" rel="lightbox[24216]"><img class="alignnone size-medium wp-image-24235" title="Shreddies" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/11/Shreddies-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Und wenn er sich nicht verschluckt hat, dann macht er auch heute noch seine M&#252;slibilder.</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>H&#246;r mal wer da h&#228;mmert! Eine Lichtbox selbst gebaut.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 07:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Lückerath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[diy]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtbox]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Sven Sondag</strong></p>Wer kennt das nicht? Man m&#246;chte mal wieder etwas bei eBay verkaufen (z.B. ein altes Objektiv) und m&#246;chte sich mit seinem Produktfoto von der Masse an Bildern abheben, die das zu verkaufende Objekt frontal totgeblitzt auf dem K&#252;chentisch zeigen.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Sven Sondag</strong></p><p><strong>Wer kennt das nicht? Man m&#246;chte mal wieder etwas bei eBay verkaufen (z.B. ein altes Objektiv) und m&#246;chte sich mit seinem Produktfoto von der Masse an Bildern abheben, die das zu verkaufende Objekt frontal totgeblitzt auf dem K&#252;chentisch zeigen.</strong><br />
<a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_06.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10399]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_06.jpg" alt="H&#246;r mal wer da h&#228;mmert! Eine Lichtbox selbst gebaut." width="500" height="175" /></a></p>
<p>F&#252;r solche schattenarmen bzw. -freien Aufnahmen vor einem neutralen Hintergrund, die das Produkt gekonnt in Szene setzen, eignet sich besonders eine Lichtbox. Damit lassen sich au&#223;erdem Stillleben bzw. Makros isoliert ablichten.</p>
<p>Ich habe seit einiger Zeit mit dem Gedanken gespielt, mir solch eine Lichtbox bzw. ein Lichtzelt zuzulegen. Einfache Modelle sind schon recht g&#252;nstig online zu erwerben, aber dann habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, das Ganze als spontanes Wochenend-Projekt selbst zu bauen. Kann ja nicht so schwer sein! Oder doch?</p>
<p>Los ging&#8217;s also: Ein bi&#223;chen googlen, ne grobe Skizze gezeichnet und schon ging&#8217;s einen Samstag morgen ab in den Baumarkt meines Vertrauens.</p>
<p><strong>Gekauft habe ich:</strong></p>
<ul>
<li> 4 Kanth&#246;lzer, 17x35mm, 180cm langvielleicht etwas gro&#223;, aber sehr g&#252;nstig; ich habe mir vor Ort direkt 12 St&#252;cke à 50cm L&#228;nge zuschneiden lassen</li>
<li>2 Sperrholzplatten, 4mm dick, 50x52cm auch direkt vor Ort zugeschnitten</li>
<li>doppelseitiges Klebeband</li>
<li>nen Batzen Schrauben (3x25mm und 5x50mm)</li>
<li>1,5m Klettband</li>
</ul>
<p>Dank einer unerwarteten 20%-Aktion gab&#8217;s das Ganze f&#252;r 19,33 EUR.</p>
<p>Danach habe ich noch im Bastelladen Folgendes gekauft:</p>
<ul>
<li>4 B&#246;gen Tonpapier, 50x70cm (wei&#223;, schwarz, rot, blau)</li>
<li>1 Bahn einfachen Baumwollstoff, 60x150cm</li>
</ul>
<p>Daf&#252;r hatte ich 6,56 EUR zu berappen. Die Gesamtkosten liegen also 25,89 EUR, ohne den Rabatt bei knapp &#252;ber 30 EUR.</p>
<p><span id="more-10399"></span></p>
<p>Bevor man loslegt, sollte man daran denken, den Akkuschrauber aufgeladen zu haben! Ansonsten muss man wie ich <del datetime="2010-10-23T17:05:48+00:00">mit der Hand schrauben</del> warten, bis der Akku voll ist. Zun&#228;chst werden aus jeweils 4 Kanth&#246;lzern zwei Quadrate zusammengeschraubt (2 Schrauben 3x25mm je Verbindung).</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_02.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10399]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_02.jpg" alt="H&#246;r mal wer da h&#228;mmert! Eine Lichtbox selbst gebaut." width="500" height="246" /></a></p>
<p>Die beiden Quadrate werden dann mit den restlichen Kanth&#246;lzern zu einem W&#252;rfel verbunden (1 Schraube 5x50mm je Verbindung).</p>
<p>Kleiner Tipp: Die L&#246;cher am Besten vorbohren, dann splittert das Holz beim Schrauben nicht so leicht.</p>
<p>Die Unter- und die R&#252;ckseite des W&#252;rfels werden dann mit den Sperrholzplatten dichtgemacht, das sorgt gleichzeitig f&#252;r Stabilit&#228;t (je Platte 6 Schrauben 3x25mm, verteilt auf 2 Kanten).</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_03.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10399]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_03.jpg" alt="H&#246;r mal wer da h&#228;mmert! Eine Lichtbox selbst gebaut." width="500" height="250" /></a></p>
<p>Nun werden noch mit Hilfe des doppelseitigen Klebebands Teile des Klettbands am W&#252;rfel fixiert, und zwar an den Au&#223;enseiten f&#252;r den Stoff und innen f&#252;r den Reflexbogen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_04.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10399]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_04.jpg" alt="H&#246;r mal wer da h&#228;mmert! Eine Lichtbox selbst gebaut." width="500" height="222" /></a></p>
<p>Die Gegenst&#252;cke zum Klettband werden dann auf dem Stoff (N&#228;hen, Juchu!) und an den B&#246;gen Tonpapier (Klebeband) befestigt.</p>
<p>Ich musste allerdings feststellen, dass das Klettband auf dem doppelseitigen Klebeband nicht sonderlich gut h&#228;lt. Ich habe das Klettband auf den Papierb&#246;gen zus&#228;tzlich mit einem Tacker fixiert, auf dem Holz hilft Hei&#223;kleber.</p>
<p><strong>Die fertige Lichtbox sieht dann so aus:</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_06.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10399]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_06.jpg" alt="H&#246;r mal wer da h&#228;mmert! Eine Lichtbox selbst gebaut." width="500" height="175" /></a></p>
<p>Man kann den Stoff und den Reflexbogen im Hintergrund dank des Klettbandes je nach Bedarf austauschen und frei experimentieren, wie das Objekt am besten wirkt.<br />
Man arbeitet am Besten mit 3 Lichtquellen: eine &#252;ber der Box und jeweils eine rechts und links. Man muss dann nur noch ein wenig mit der Lichtintensit&#228;t und der Belichtungszeit experimentieren.</p>
<p>Hier sind einige erste Beispielfotos von einem meiner Objektive, ich habe in der Nachbearbeitung lediglich den Kontrast etwas erh&#246;ht. Die Reihe w&#228;re ein prima Beispiel f&#252;r neutrale Produktfotos f&#252;r eine eBay-Auktion.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild_07.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10399]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/11/bild_07.jpg" alt="H&#246;r mal wer da h&#228;mmert! Eine Lichtbox selbst gebaut." width="500" height="117" /></a></p>
<p>Ich habe mich au&#223;erdem mit einem Freund an einigen Stillleben bzw. Makro-Aufnahmen versucht. Hier steht dann eher der k&#252;nstlerische Aspekt im Vordergrund, die Ergebnisse k&#246;nnt Ihr hier sehen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_08.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10399]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/10/bild_08.jpg" alt="H&#246;r mal wer da h&#228;mmert! Eine Lichtbox selbst gebaut." width="500" height="171" /></a></p>
<p>Der Zusammenbau der Box hat ca. 1,5 Stunden gedauert, trotz zweier linker H&#228;nde. Ich pers&#246;nlich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die Box erf&#252;llt ihren Zweck voll und ganz.</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r Euer Interesse und f&#252;r&#8217;s Lesen und viel Spa&#223; beim Nachbauen!</p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Food, Food, Food</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2010/08/18/food-food-food/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[diy]]></category>
		<category><![CDATA[food]]></category>
		<category><![CDATA[food photography]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[reflektor]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tilo Gockel</strong></p>Also f&#252;r mich gibt es kaum etwas entspannenderes, als am Wochenende loszuziehen, in unserer Haus-und-Hofkonditorei „Der S&#252;sse L&#246;wer“ ein paar Edelt&#246;rtchen einzukaufen, in der G&#228;rtnerei nebenan noch ein paar Requisiten zu besorgen und mir einen sch&#246;nen Tag mit einer Food-Session zu machen. So sind auch die Fotos unten entstanden, und im weiteren Text m&#246;chte ich [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tilo Gockel</strong></p><p><strong>Also f&#252;r mich gibt es kaum etwas entspannenderes, als am Wochenende loszuziehen, in unserer Haus-und-Hofkonditorei „Der S&#252;sse L&#246;wer“ ein paar Edelt&#246;rtchen einzukaufen, in der G&#228;rtnerei nebenan noch ein paar Requisiten zu besorgen und mir einen sch&#246;nen Tag mit einer Food-Session zu machen. So sind auch die Fotos unten entstanden, und im weiteren Text m&#246;chte ich hierzu den Hintergrund zu Licht und Beleuchtung, Optik und Photoshop erkl&#228;ren. </strong></p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-01-500x333.jpg" alt="" title="Bild-01" width="500" height="333" class="alignleft size-medium wp-image-9580" /></p>
<p>Food ist oft nicht einfach zu beleuchten, weil es je nach Art transparent, reflektierend oder lichtschluckend sein kann. Manche Fr&#252;chte brauchen Gegenlicht, andere eher frontales Licht oder Licht von der Seite. Diffuses Licht wie Tageslicht von einem Nordfenster ist besonders sch&#246;n, aber nicht immer verf&#252;gbar. Mit Blitzlicht wird das Essen entweder totgeblitzt, oder der Aufbau wird schnell relativ komplex und teuer (Schirmchen, Softboxen).</p>
<p><span id="more-9578"></span>Nicht so im Beispiel: Auch wenn man es den Fotos nicht ansieht, so kam ein ganz normaler E-TTL-Aufsteckblitz zum Einsatz, nicht entfesselt, sondern einfach auf der Kamera. Der Blitz war rund 45 Grad zur Seite geneigt, f&#252;rs erste Foto nach links, f&#252;r das zweite nach rechts, und hat dort eine Styroporplatte als Reflektor angeblitzt. Dadurch wird dieser Reflektor zu einer gro&#223;en und wunderbar weichen Lichtquelle, die in der Wirkung einer Softbox recht nahekommt.</p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-02-500x749.jpg" alt="" title="Bild-02" width="500" height="749" class="alignleft size-medium wp-image-9581" /></p>
<p>Als weitere Lichtquellen finden sich im Setup das Tageslicht durch einer Balkont&#252;r gegen&#252;ber der Kamera (zartes Gegenlicht) und ein Schminkspiegel, der hier als Aufhellreflektor auf der Seite gegen&#252;ber des Reflektors etwas aufhellt und ein paar Akzente setzt. Im Hintergrund stehen ein paar Gl&#228;ser, um die begehrten Bokeh-Unsch&#228;rfekreis’chen zu erzeugen.</p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-03-500x333.jpg" alt="" title="Bild-03" width="500" height="333" class="alignleft size-medium wp-image-9582" /></p>
<p>Zur Optik und zu den Kameraeinstellungen: Hier habe ich die klassische Festbrennweite 50 mm f/1.4 verwendet und habe das Objektiv abgeblendet auf 2.8. Dies erzeugt eine sch&#246;ne geringe Sch&#228;rfentiefe, l&#228;sst aber den scharfen Bereich auch wirklich knackig werden. Ansonsten: Canon APS-C-Kamera, Raw-Format, Av-Modus, ISO 100 f&#252;r geringes Rauschen. Das Verh&#228;ltnis Blitzlichtanteil versus Tageslichtanteil kann man entweder im Av-Modus &#252;ber die Belichtungskorrektur und Blitzbelichtungskorrektur oder auch, wenn die Werte nach ein paar Probesch&#252;ssen festliegen, im M-Modus vorgeben.<br />
Das Licht ist grunds&#228;tzlich ausreichend f&#252;r Fotos aus der Hand und ohne Stativ, bei einigen habe ich dann aber doch die ISO-Zahl auf 200 erh&#246;ht, um auf eine wackelfreie Belichtungszeit von 1/80tel Sekunde zu kommen.</p>
<p>Am Ende der Foto-Session steht der Raw-Import und ein dezentes Photoshop-Touch-up. Schick ist es, die S&#228;ttigung oder Dynamik leicht zu erh&#246;hen, das Bild mit einem warmen Fotofilter etwas sonniger zu gestalten und nach dem goldenen Schnitt ins gew&#252;nschte Format (2:3, 3:4 &#8230;) zu croppen (hier hilft <a href="http://www.atrise.com/golden-section/">Atrise GoldenSection</a>). Ein sehr vorsichtiger Einsatz des Abwedlers (Lichter, 2%) kann im Beispiel die Johannisbeeren noch leuchtender machen, aber weniger ist hier oft mehr.</p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-04-500x749.jpg" alt="" title="Bild-04" width="500" height="749" class="alignleft size-medium wp-image-9583" /></p>
<p>Bis hier findet sich kaum etwas neues im Touch-up, jetzt folgen aber noch zwei kleine Tricks:<br />
Einmal verst&#228;rkt eine ausgepr&#228;gte negative Vignette, ausmaskiert, nur f&#252;r die Lichtseite wirkend, den Eindruck, dass dort ein helles Nordfenster leuchtet: Filter, Objektivkorrektur &#8230;, Wert ca. +35.</p>
<p>Abschlie&#223;end wird noch gesch&#228;rft. Entweder selektiv &#252;ber Hochpass (Ebenenkopie, ents&#228;ttigen, Hochpassfilter mit Wert um die 4, Verrechnungsmodus „Ineinanderkopieren“, Deckkraft ca 50 % , Ebenenmaske anlegen, nur relevante Teile einmaskieren) oder, schicker, &#252;ber die frei verf&#252;gbare <a href="http://www.digicamfotos.de/index3.htm?http://www.penum.de/praxistipp/optimalesschaerfen/optimalesschaerfen.php">Photoshop-Penum-Scharfzeichnungsaktion</a>.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-05.jpg" rel="lightbox[9578]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-05-500x388.jpg" alt="" title="Bild-05" width="500" height="388" class="alignleft size-medium wp-image-9584" /></a></p>
<p>Wer noch mehr zu Tricks und Links und Quellen zur Food-Fotografie lesen m&#246;chte, der findet unter <a href="http://www.fotopraxis.net">fotopraxis.net</a> in der Workshop-Rubrik einige weitere Workshops zu Sushi, Limonade, Sahne-Splashes, Toast und Keksen.</p>
<p></p>
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