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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Fashion</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Das Geheimnis der B&#252;cher</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 06:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Deborah Turbeville]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Fotografen sich einen Namen gemacht haben, wenn sie mit ihrer Arbeit die Blicke, also die Sicht auf etwas ver&#228;ndern k&#246;nnen, dann erscheint im Laufe ihres Lebens &#8211; oder oft auch erst nach ihrem Tod &#8211; das zusammenfassende Werk. In einer Zeit, in der fast jeder seine Bilder in Buchform pr&#228;sentieren kann oder zahlreiche Fotoplattformen [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Fotografen sich einen Namen gemacht haben, wenn sie mit ihrer Arbeit die Blicke, also die Sicht auf etwas ver&#228;ndern k&#246;nnen, dann erscheint im Laufe ihres Lebens &#8211; oder oft auch erst nach ihrem Tod &#8211; das zusammenfassende Werk.</strong></p>
<p>In einer Zeit, in der fast jeder seine Bilder in Buchform pr&#228;sentieren kann oder zahlreiche Fotoplattformen unz&#228;hlige Uploads verzeichnen, ohne einen fachkundigen Kurator zur Seite zu haben, sind diese Mammutwerke von besonderem Interesse.</p>
<p>Diese B&#252;cher sind etwas Besonderes. Sie enthalten Geheimnisse. Sie inspirieren uns. Sie geben uns einen &#220;berblick &#252;ber eine Schaffensperiode. Es sind Zeugnisse von Menschen, die etwas von ihrem Handwerk verstehen oder verstanden haben. Wir sollten ihnen zuh&#246;ren, wann immer wir k&#246;nnen, von ihnen lernen und ab und an kurzweilig in Demut versinken.</p>
<p>Jedes Genre hat seine eigenen Helden. Meine Helden sind zwei Damen: Deborah Turbeville und Sarah Moon. Beide haben in den Wirren des zweiten Weltkrieges, die eine in den USA und die andere in Frankreich, das Licht der Welt erblickt. Beide waren fr&#252;h in der Modeszene involviert, beide haben ihre eigene Sprache entwickelt und das Genre damit stark bereichert.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/DeborahTurbeville_p186-187_web.jpg" rel="lightbox[54077]"><img title="DeborahTurbeville_p186-187_web"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/DeborahTurbeville_p186-187_web-650x432.jpg" alt="DeborahTurbeville_p186-187_web" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-54657" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small;">(c) Deborah Turbeville</span></p>
<p>Im Oktober 2011 erschien <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0847834794/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0847834794&#038;linkCode=as2&#038;tag=kwerfeldein-21" target="_blank">„Deborah Turbeville: The Fashion Pictures“</a>* im Rizzoli Verlag. Ich bin mir sicher, w&#252;rde man ihre Bilder heute in einer der vielen Fotocommunities zeigen und besprechen, sie w&#228;ren wohl dem Zeriss ausgesetzt. </p>
<p>Sie liebt die Unsch&#228;rfe und man findet sie in vielen ihrer Bilder. Oft aber sind sie auch zerkratzt, geklebt, mit anderen verbunden, bruchst&#252;ckhaft, tr&#228;umerisch, verloren. Sie werden auch bemalt oder beschriftet. Auf einigen sieht man sogar Fingerabdr&#252;cke. Sie selbst sagte dazu: „I destroy the image after I&#8217;ve made it.“</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/DeborahTurbeville_p052-53_web.jpg" rel="lightbox[54077]"><img title="DeborahTurbeville_p052-53_web"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/DeborahTurbeville_p052-53_web-650x429.jpg" alt="DeborahTurbeville_p052-53_web" width="650" height="429" class="aligncenter size-medium wp-image-54658" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small;">© Deborah Turbeville</span></p>
<p>Sie kam erst sp&#228;t zur Fotografie. Mit 28 Jahren nahm sich Richard Avedon ihrer an. Er mochte ihre verschwommenen Bilder und lehrte ihr das Handwerk. Anfang der 1970er Jahre konnte sie sich offiziell Fotografin nennen. Einen Namen machte sie sich 1975 mit ihrer Serie „Bathroom“ f&#252;r die amerikanische Vogue und weitere Auftr&#228;ge folgten. </p>
<p>In ihrem Buch kann man wohlig in diese Unsch&#228;rfen st&#252;rzen. Es werden die bekanntesten Modestrecken gezeigt sowie unver&#246;ffentliche Bilder, die f&#252;r Chanel entstanden. Ihre Bilder, die nie ganz da wirken, haben die Modefotografie nachhaltig beeinflusst und ich bin froh, sie zwischen all den Fotografen entdeckt zu haben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/DeborahTurbeville_p065_web.jpg" rel="lightbox[54077]"><img title="DeborahTurbeville_p065_web"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/DeborahTurbeville_p065_web-650x507.jpg" alt="DeborahTurbeville_p065_web" width="650" height="507" class="aligncenter size-medium wp-image-54659" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small;">© Deborah Turbeville</span></p>
<p>Sarah Moons Retrospektive <a href="http://www.amazon.de/gp/product/050028783X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=050028783X&#038;linkCode=as2&#038;tag=kwerfeldein-21" target="_blank">Sarah Moon 12345</a> erschien 2008 in einem f&#252;nf-b&#228;ndigen Buch zusammen mit ihrem Film „Mississipi One“ im Verlagshaus Thames &#038; Hudson. </p>
<p>Die B&#228;nde sind als Film in Buchform gestaltet und jeder Band steht f&#252;r ein Genre oder f&#252;r eine Schaffensperiode in Moons Leben. Denn sie war nicht nur Fotografin, sondern auch Model und Filmemacherin.</p>
<p>Leider besitze ich ihr zusammenfassendes Werk bis heute nicht, weil mir der stolze Preis von &#252;ber 150 Euro zu schwer im Magen liegt. Aber darin gebl&#228;ttert habe ich schon allzu oft und bin immer wieder &#252;berw&#228;ltigt.</p>
<p>Die Menschen auf ihren Bildern werden behutsam betrachtet. Sie holt sich den Moment, der unbemerkt bleibt. Im Weggehen einer Person f&#228;ngt sie das Z&#246;gerliche, im Augenblinzeln das Nachdenkliche ein. Ihre Bilder k&#246;nnen aus tanzenden Farben bestehen, sind aber niemals aufdringlich, wenn auch fordernd.</p>
<div class="zwei" > <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/200609P006comdes2006.jpg" rel="lightbox[54077]"><img title="200609P006comdes2006"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/200609P006comdes2006.jpg" alt="200609P006comdes2006" width="602" height="741" class="aligncenter size-full wp-image-55244" /></a><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/robe-a-pois.jpg" rel="lightbox[54077]"><img title="4.1.1"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/robe-a-pois.jpg" alt="4.1.1" width="560" height="709" class="aligncenter size-full wp-image-55147" /></a> </div>
<p><span style="color: #888; font-size: small;">© Sarah Moon</span></p>
<p>Ihre Schwarzwei&#223;welten sind dunkel, tr&#228;umerisch und verwirrend. Wie ein Zerrspiegel erscheinen die Menschen darin und man glaubt, es reiche, nur die Hand auszustrecken, um ebenfalls auf die andere Seite des Bildes gezogen zu werden. </p>
<p>Auch au&#223;erhalb der Modewelt legt sie ihre Kamera nicht aus der Hand, denn nicht nur Menschen sondern auch Landschaften und Tiere finden ebenso Zutritt in ihre sch&#246;pferische Welt.</p>
<p>Ich k&#246;nnte noch ewig weiter &#252;ber ihre Arbeiten und sie selbst schreiben, lege Euch aber lieber das <a href="http://www.zeit.de/lebensart/mode/2011-11/modefotografin-sarah-moon" target="_blank">Interview</a> ans Herz, erschienen 2011 in der ZEIT. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/eva-copie.jpg" rel="lightbox[54077]"><img title="eva copie"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/02/eva-copie.jpg" alt="eva copie" width="590" height="709" class="aligncenter size-full wp-image-55148" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small;">© Sarah Moon</span></p>
<p>In den Werken beider Fotografinnen habe ich etwas gefunden, das mich ber&#252;hrte. Die Besch&#228;ftigung mit ihren Arbeitsweisen und Ansichten haben mich beruhigt und darin best&#228;tigt, weiter zu gehen und mir selbst treu zu bleiben.</p>
<p><em>Und nun seid Ihr dran. Erz&#228;hlt mir: Wer sind Eure Helden? Wer inspiriert Euch, von wem lernt Ihr?</em></p>
<p><span style="color: #888; font-size: small;">Die Bilder von Deborah Turbenville stammen alle aus dem Buch „The Fashion Pictures“. Die Bilder von Sarah Moon aus „Sarah Moon 12345“. Ich danke den beiden Verlagsh&#228;usern Rizzoli und Thames &#038; Hudson f&#252;r die Bereitstellung der Bilder.</span></p>
<p><span style="color: #888; font-size: small;">* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr dar&#252;ber etwas kauft, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.</span></p>
<p></p>
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		<title>Kirsty Mitchells Wunderland</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 08:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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		<description><![CDATA[Kirsty Mitchells Serie „Wonderland“ entstand in Erinnerung an ihre Mutter, die selten ohne ein Buch aus dem Haus ging und als Englischlehrerin Generationen von Kindern mit ihren Geschichten inspirierte. Nicht zuletzt auch ihre Tochter Kirsty. Als Kirstys Mutter im November 2008 an einem Hirntumor starb, zog sie sich zur&#252;ck in diese alternative Wunderlandwelt, die sie [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.kirstymitchellphotography.com/" target="_blank">Kirsty Mitchells</a> Serie „Wonderland“ entstand in Erinnerung an ihre Mutter, die selten ohne ein Buch aus dem Haus ging und als Englischlehrerin Generationen von Kindern mit ihren Geschichten inspirierte.</strong></p>
<p>Nicht zuletzt auch ihre Tochter Kirsty. Als Kirstys Mutter im November 2008 an einem Hirntumor starb, zog sie sich zur&#252;ck in diese alternative Wunderlandwelt, die sie nur durch das Portal ihrer Kamera besuchen konnte. Kirsty nennt die Serie selbst ein M&#228;rchenbuch ohne Worte und widmet es ihrer Mutter.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/The-Lavender-Princess.jpg" rel="lightbox[51228]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/The-Lavender-Princess.jpg" alt="" title="The Lavender Princess" width="800" height="553" class="alignleft size-full wp-image-51274" /></a></p>
<p>Die Serie wurde zu einem Wendepunkt in ihrer Art des Fotografierens und ver&#228;nderte letzendlich Kirstys ganzes Leben. Sie fand durch sie neue Freundschaften, wie die zur Haar- und Make-up-K&#252;nstlerin <a href="http://www.elbievaneeden.com/" target="_blank">Elbie Van Eeden</a>.</p>
<p>Jedes Kost&#252;m und jedes Accessoire stellten sie gemeinsam her. Nach ihren Vollzeitjobs arbeiteten sie abends und an den Wochenenden an Per&#252;cken, Requisiten und den restlichen Materialien. Als Kulisse diente der Wald nahe Kirstys Zuhause.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/The-Ghost-Swift-.jpg" rel="lightbox[51228]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/The-Ghost-Swift-.jpg" alt="" title="The Ghost Swift" width="800" height="523" class="alignleft size-full wp-image-51275" /></a></p>
<p>Die Bilder sind immer das Ergebnis verschiedener Eindr&#252;cke. Buchillustrationen, Gedichte, Gem&#228;lde und verschwommene Erinnerungen an m&#228;rchenhafte K&#246;niginnen inspirieren Kirsty. Aber auch die Natur beeindruckt sie immer wieder auf&#8217;s Neue. </p>
<p>Besonders faszinieren sie die wilden Blumenfelder, die nur wenige Wochen im Jahr bl&#252;hen. In einigen F&#228;llen wartete sie viele Monate auf den richtigen Moment und bereitete in dieser Zeit die passenden Kost&#252;me vor, bis es dann endlich zum Shooting kam.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Gammelyns-Daughter.jpg" rel="lightbox[51228]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Gammelyns-Daughter.jpg" alt="" title="Gammelyn&#039;s Daughter" width="800" height="640" class="alignleft size-full wp-image-51276" /></a></p>
<p>Diese wochenlange Planung und die Liebe zum Detail sieht man ihren Bildern an. Kirsty dokumentiert sie auch in ihrem <a href="http://www.kirstymitchellphotography.com/diary/" target="_blank">Online-Tagebuch</a>. Hier kann man die einzelnen Arbeitsschritte fast jedes ihrer Kost&#252;me ansehen. Oft entstehen die m&#228;rchenhaften Kleider aus ganz simplen Dingen, wie F&#228;chern, B&#252;chern oder Bl&#252;ten. Die Ergebnisse beeindrucken umso mehr. Kein Wunder, dass in Kirstys Ausstellungen nicht nur die fertigen Fotos h&#228;ngen, sondern in Schauk&#228;sten auch die Kost&#252;me und Accessoires gezeigt werden. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/The-Storyteller.jpg" rel="lightbox[51228]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/The-Storyteller.jpg" alt="" title="The Storyteller" width="800" height="533" class="alignleft size-full wp-image-51277" /></a></p>
<p>Zu Hilfe kamen ihr bei der Verwirklichung ihrer Ideen ihre Studien der Bildenden Kunst, Fotografie und Kunstgeschichte. Aber besonders die vielen Freunde, die ihr unentgeldlich bei der Entwicklung und w&#228;hrend der Shootings halfen, waren f&#252;r sie unentbehrlich.</p>
<p>Im Dezember 2011 entschloss sich Kirsty, ihre Karriere als Fashion-Designerin zu beenden, um sich vollkommen der Fotoserie widmen zu k&#246;nnen. Die Konzepte wurden gr&#246;&#223;er, neue Charaktere sollten in maximal f&#252;nf Monaten entstehen. Zudem plante sie ein Buch. Das alles war zu viel, um es nur in der Freizeit zu verfolgen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/The-White-Queen-.jpg" rel="lightbox[51228]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/The-White-Queen-.jpg" alt="" title="The White Queen" width="643" height="800" class="alignleft size-full wp-image-51278" /></a></p>
<p>Im September 2012 war es dann soweit. Das Ende ihrer Serie war absehbar. 60 Arbeiten z&#228;hlte ihr Wunderland, zehn weitere waren noch in Arbeit.</p>
<p>Aus einem kleinen Projekt, um mit dem Tod ihrer Mutter besser umgehen zu k&#246;nnen, entwickelte sich ein enormes Werk. Das Wunderland verselbstst&#228;ndigte sich, wurde gro&#223; und real. Kirsty freut sich nun darauf, den Namen ihrer Mutter auf der Innenseite des Wonderland-Buches zu lesen.</p>
<blockquote><p>Es wird sich anf&#252;hlen, als h&#228;tte ich endlich mein eigenes Versprechen erf&#252;llt&#8230; und ihre kostbare Erinnerung&#8230;</p></blockquote>
<p></p>
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		<title>Im Gespr&#228;ch mit Malte Pietschmann</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 07:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Malte Pietschmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 26-j&#228;hrige Fotograf Malte Pietschmann (Facebook) lebt und arbeitet in Berlin und hat sich der Modefotografie verschrieben. Doch das ist noch lange nicht alles, wie ich im Folgenden herausgefunden habe. Hallo Malte. Einige unserer Leser werden Dich noch aus kwerfeldein-Tagen kennen, schlie&#223;lich warst Du bei uns als Redakteur aktiv. F&#252;r diejenigen, die Dich nicht kennen: [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 26-j&#228;hrige Fotograf <a href="http://www.maltepietschmann.com/" target="_blank">Malte Pietschmann</a> (<a href="http://www.facebook.com/maltepietschmann" target="_blank">Facebook</a>) lebt und arbeitet in Berlin und hat sich der Modefotografie verschrieben. Doch das ist noch lange nicht alles, wie ich im Folgenden herausgefunden habe.</strong></p>
<p><strong>Hallo Malte. Einige unserer Leser werden Dich noch aus kwerfeldein-Tagen kennen, schlie&#223;lich warst Du bei uns als Redakteur aktiv. F&#252;r diejenigen, die Dich nicht kennen: Welche Person steckt hinter dem Namen Malte Pietschmann?</strong></p>
<p>Jemand, der vor ungef&#228;hr vier Jahren angefangen hat, zu fotografieren und einfach Spa&#223; daran hat. Ich habe Medienmanagement studiert, aber schon im Studium gemerkt, dass ich noch einen gestalterischen Ausgleich f&#252;r mich brauche. So bin ich dann zu Portrait und Reportage gekommen. Bis vor einem Jahr habe ich noch in der T&#252;rkei und davor in den Niederlanden gelebt. Im letzten Jahr habe ich dann damit begonnen, mehr in Richtung Mode zu arbeiten.</p>
<p><strong>Mode. Kein leichtes Sujet. Warum suchst Du Dir ausgerechnet dieses aus?</strong></p>
<p>Weil die Modefotografie visuell freier arbeitet als viele andere Bereiche der Fotografie und dementsprechend vieles m&#246;glich ist, was in anderen Genres undenkbar w&#228;re. Die Mode arbeitet am Puls der Zeit und zeigt damit was gestalterisch m&#246;glich ist, das ist nat&#252;rlich immer spannend.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist die Mode nat&#252;rlich auch sehr aufw&#228;ndig, was f&#252;r mich aus produktionstechnischer Sicht einfach interessant ist. Im Team arbeiten hat mir schon immer Spa&#223; gemacht und wenn es dann noch fordernde Projekte sind: wunderbar!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/ID_01__MG_4224_retouch_sw_final_a.jpeg" rel="lightbox[47172]"><img class="alignnone size-medium wp-image-47283" title="ID_01__MG_4224_retouch_sw_final_a" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/ID_01__MG_4224_retouch_sw_final_a-650x975.jpeg" alt="" width="650" height="975" /></a></p>
<div class="video">
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/45970811" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
</div>
<p><strong>Was meinst Du genau mit „freier arbeiten“?</strong></p>
<p>Reportage hat ja beispielsweise einen Wahrheits- und Neutralit&#228;tsanspruch, im Portraitbereich steht der Mensch und seine Pers&#246;nlichkeit im Vordergrund. Das bestimmt die Bildgestaltung nat&#252;rlich ma&#223;geblich und schr&#228;nkt sie zu einem St&#252;ck weit auch ein. In der Modefotografie geht es ja viel darum, die Mode und ihre Features in einem m&#246;glichen Kontext darzustellen.</p>
<p>Wie genau dieser Kontext nun aussieht bzw. inszeniert wird, ist dann Interpretationssache. Mit Mode l&#228;sst sich einfach sehr sch&#246;n spielen und man kann ein Thema ja auf ganz unterschiedliche Weisen umsetzen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC0092_final_crop2_a.jpeg" rel="lightbox[47172]"><img class="alignnone size-medium wp-image-47234" title="DSC0092_final_crop2_a" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC0092_final_crop2_a-650x400.jpeg" alt="" width="650" height="400" /></a></p>
<p><strong>Malte, wer Dir ein wenig in den sozialen Netzen folgt, kann nicht &#252;bersehen, dass Du regelm&#228;&#223;ig in aller Welt unterwegs bist. Bist Du einfach gern unterwegs oder was treibt Dich in die Ferne?</strong></p>
<p>Ich glaube, ich bin einfach neugierig, wie das Leben anderswo so ist, wie Menschen in anderen Kulturen denken, wonach sie streben, was sie motiviert. Wie verhalten sich die Werte, mit denen ich aufgewachsen bin, im direkten Vergleich zu dem eines Inders? Eines Thais? Eines Venezianers? Was eint uns und was trennt uns? Was bedeutet „leben“ f&#252;r dich, was f&#252;r mich?</p>
<p>Und das Wichtigste: Wie kann man voneinander lernen? F&#252;r mich sind das sehr spannende Fragen und wir k&#246;nnen ja nicht erwarten, einander zu verstehen, wenn wir nicht miteinander reden. Ich mag es einfach, neue Perspektiven kennen zu lernen und brauche regelm&#228;&#223;ig neue Denkanst&#246;&#223;e. Die Fotografie ist da nat&#252;rlich einer der sch&#246;nsten Gr&#252;nde, rauszukommen und mal etwas genauer hinzusehen.</p>
<p><strong>Was bedeutet „leben“ f&#252;r Dich &#8211; und was bedeutet das f&#252;r Dich als Fotografen?</strong></p>
<p>Haha, eine etwas gro&#223;e Frage f&#252;r einen 26-J&#228;hrigen. Ich glaube, das kann man in meinem Alter noch gar nicht so genau sagen. Ich glaube jedoch daran, dass das Leben, also dieser winzigkleine Augenblick, der uns gegeben wird, ein riesengro&#223;es Geschenk ist und dass man es auch so behandeln sollte.</p>
<p>Je mehr ich reise, desto mehr verstehe ich, was f&#252;r ein gro&#223;es Privileg wir in unserer Gesellschaft haben, die Freiheit zu haben, genau das zu tun. Erz&#228;hl das mal einem Seiltr&#228;ger aus Chittagong. Was das f&#252;r die Fotografie und mich derzeit bedeutet? In den Zug einsteigen und sehen, wohin die Reise geht. <em>Breathe and evolve.</em></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/MG_9860a.jpeg" rel="lightbox[47172]"><img class="alignnone size-medium wp-image-47235" title="MG_9860a" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/MG_9860a-650x433.jpeg" alt="" width="650" height="433" /></a></p>
<p><strong>Was ist Dir beim Fotografieren von Menschen in anderen L&#228;ndern besonders wichtig? Gibt es da etwas, wonach Du suchst oder schaust Du einfach, was passiert?</strong></p>
<p>Ich glaube nicht, dass es darauf ankommt, was man sucht, sondern was man sieht und was einem selbst interessant erscheint. Das kann man nicht so pauschal sagen. Ich arbeite sehr intuitiv und versuche einfach, mit dem Fluss zu gehen, das hei&#223;t, nicht zu konkrete Vorstellungen haben und offen bleiben.</p>
<p>Die Sachen, die viel Seele haben, kommen eigentlich immer aus dem Bauch und der Situation heraus. Was mir also wichtig ist? Authentische Momente einfangen.</p>
<p><strong>Was ist ein authentischer Moment? Woran machst Du das fest, au&#223;er am Bauchgef&#252;hl?</strong></p>
<p>Wenn Menschen sich einfach nat&#252;rlich verhalten, als w&#252;rden sie sich unbeobachtet f&#252;hlen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC0001_2_final_a.jpeg" rel="lightbox[47172]"><img class="alignnone size-medium wp-image-47236" title="DSC0001_2_final_a" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC0001_2_final_a-650x978.jpeg" alt="" width="650" height="978" /></a></p>
<p><strong>Wie sehen Deine Pl&#228;ne f&#252;r die n&#228;chste Monate aus? Was hast Du vor?</strong></p>
<p>Es geht wieder zur&#252;ck nach Asien. Dieses Mal reise ich mit einem kleinen Produktionsteam bestehend aus Philipp Lunch (Foto) und Jonas Harmsen (Video), beide sehr enge Freunde, von Indien &#252;ber Bangladesh nach Hong Kong und China. Wir haben eine sehr breite und abwechslungsreiche Palette an Projekten geplant.</p>
<p>Allzu viel kann ich da nat&#252;rlich noch nicht verraten, aber wer uns w&#228;hrend der n&#228;chsten sechs Monate folgen m&#246;chte, kann ja demn&#228;chst mal bei <a href="http://www.basmatihaze.com" target="_blank">BASMATI HAZE</a> vorbeischauen. Wir haben alle eine sehr unterschiedliche Herangehensweise, das k&#246;nnte also recht spannend werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC2015a.jpeg" rel="lightbox[47172]"><img class="alignnone size-medium wp-image-47237" title="DSC2015a" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC2015a-650x431.jpeg" alt="" width="650" height="431" /></a></p>
<p><strong>Das h&#246;rt sich gut an, Malte. Wo siehst Du Dich in zehn Jahren in fotografischer Hinsicht?</strong></p>
<p>Wie schon gesagt, man steigt in einen Zug ein und l&#228;sst sich &#252;berraschen, wohin die Reise geht. Das ist ja gerade das Sch&#246;ne an der Fotografie: Man kann sie immer wieder neu f&#252;r sich entdecken. Von daher: Alles kann, nichts muss.</p>
<p><strong>Erinnerst Du Dich noch an den ersten Fotografen, der Dich inspiriert hat?</strong></p>
<p>Da gibt es sicher viele. Wirklich bewusst war das allerdings Nick Knight. In einer Ausstellung in Groningen hatte ich einige seiner Arbeiten gesehen, das hat meine Sicht auf die Fotografie grundlegend ver&#228;ndert. Davor wusste ich einfach nicht, dass so etwas &#252;berhaupt m&#246;glich ist.</p>
<p><strong>Welche L&#228;nder, die Du bisher noch nicht besucht hast, w&#252;rdest Du in Zukunft gerne bereisen?</strong></p>
<p>Eigentlich so ziemlich alle. Ich wei&#223; nicht wieso, aber irgendwie reizt mich der Nahe und der Mittlere Osten mittlerweile mehr und mehr. Die Berichterstattung ist immer noch sehr einseitig und beschr&#228;nkt sich leider oft auf Kriegsszenen und Fundamentalismus.</p>
<p><a href="https://vimeo.com/31426899" target="_blank">Projekte wie die von Salome und Lukas Augustin</a> finde ich sehr spannend und wichtig. Denn wenn in den Medien fast ausschlie&#223;lich ein Bild von Gewalt und Terror vermittelt wird, dann kann das doch gar nichts werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC0282a.jpeg" rel="lightbox[47172]"><img class="alignnone size-medium wp-image-47238" title="DSC0282a" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC0282a-650x979.jpeg" alt="" width="650" height="979" /></a></p>
<p><strong>Siehst Du f&#252;r Dich auch die Aufgabe, eine eigene Sicht auf den Mittleren Osten zu zeigen? Was spornt Dich diesbez&#252;glich an?</strong></p>
<p>Der Nahe und Mittlere Osten ist kein konkretes Projekt, erst einmal nur ein kleiner Traum. Ich glaube einfach, dass diese Kulturen unglaublich viel Sch&#246;nes und Interessantes zu erz&#228;hlen haben. Durch eine eher einseitige Berichterstattung werden die bestehenden Vorurteile gegen&#252;ber diesen L&#228;ndern weiter gest&#228;rkt. Und zumindest aus meiner Sicht k&#246;nnen Vorurteile keine Basis f&#252;r einen nachhaltigen Dialog sein.</p>
<p><strong>Malte, ich bedanke mich f&#252;r das Interview und w&#252;nsche Dir viel Erfolg bei Deinen Projekten und Reisen!</strong></p>
<p></p>
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		<title>Stilpirat meets Paul Ripke meets kwerfeldein</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/07/03/stilpirat-meets-paul-ripke-meets-kwerfeldein/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 06:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Steffen Böttcher</strong></p>Warum ich meinen Blog nach vier Jahren intensiven Schreibens und 140.000 Besuchern pro Monat von einem Tag auf den anderen geschlossen habe, verstehen sicherlich nur enge Freunde. Das alte Ding von „Aufwand vs. Nutzen“, „in den Spiegel schauen“ und dem eigenen Bild, welches man im Netz hinterl&#228;sst, warf mehr Fragen auf, als es Antworten gab. Zu zynisch wurden meine Kommentare und zu bissig meine Blogposts. Das war nicht ich. Vielleicht - wenn &#252;berhaupt - nur ein kleiner Teil von mir.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Steffen Böttcher</strong></p><div class="video" ><iframe src="http://player.vimeo.com/video/44437285" width="500" height="280" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></div>
<p><strong>Warum ich meinen Blog nach vier Jahren intensiven Schreibens und 140.000 Besuchern pro Monat von einem Tag auf den anderen <a href="http://www.stilpirat.de/abschied/" target="_blank">geschlossen</a> habe, verstehen sicherlich nur enge Freunde. Das alte Ding von „Aufwand vs. Nutzen“, „in den Spiegel schauen“ und dem eigenen Bild, welches man im Netz hinterl&#228;sst, warf mehr Fragen auf, als es Antworten gab. Zu zynisch wurden meine Kommentare und zu bissig meine Blogposts. Das war nicht ich. Vielleicht &#8211; wenn &#252;berhaupt &#8211; nur ein kleiner Teil von mir.</strong></p>
<p>Besser man geht, ehe man getrieben wird. Doch „niemals geht man so ganz“, sang schon Trude Herr und so konnte ich mir sicher sein, dass es reichlich Gelegenheiten geben w&#252;rde, meinen Kopf immer mal wieder aus der Versenkung zu holen und mich mit einem kleinen <em>Hallo</em> an die (Fotografen-)Welt zu wenden. Aber dass es so schnell gehen sollte&#8230;</p>
<p>Die Blumen auf meinem Blog-Grab sind noch nicht verwelkt, da f&#228;llt mir ein, dass ich noch ein Video-Interview liegen habe, das ich im Rahmen meiner „Fotografen-Walz“ mit dem Hamburger Fotografen <a href="http://www.paulripke.de" target="_blank">Paul Ripke</a> gef&#252;hrt hatte. Doch wollte ich die Totenruhe bei mir nicht st&#246;ren und so l&#228;uft der Streifen dank liebenswerter Unterst&#252;tzung durch die KWERFELDEIN-Redaktion eben hier.</p>
<p><span id="more-38631"></span></p>
<p>Im Rahmen meiner diesj&#228;hrigen „Fotografen-Walz“ lud ich mir vor ein paar Wochen den <a href="http://www.freak-of-cook.de/" target="_blank">Freak of Cook</a> in den Hamburger Industriehafen und lie&#223; meinen Gast Paul Ripke an einer selbstgezimmerten wei&#223;en Tafel unter einem Industriekran Platz nehmen. Wir verbrachten sch&#246;ne Stunden bei leckerem Rotwein und Spare-Rips und ich unterhielt mich mit Paul &#252;berraschend offen und ehrlich &#252;ber seine Arbeit, Fotografie und Selbstvermarktung.</p>
<p>Dass mein Shirt und meine Sitzposition etwas auftragen und ich einen seltsamen Zettel unter meinem Schuh kleben habe, soll Euch nicht st&#246;ren. Macht es Euch bequem und lauscht den knapp 90 hoffentlich unterhaltsamen Minuten zum sch&#246;nsten Thema der Welt: Fotografie. </p>
<p></p>
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		<title>A Winter&#8217;s Tale</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/03/26/a-winters-tale/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 05:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Bildvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[David Pinzer]]></category>
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		<category><![CDATA[nachbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Shooting]]></category>
		<category><![CDATA[Spontan]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[weiß]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal habe ich das Gef&#252;hl, deutsche Peoplefotografen sind eine kleine Gemeinschaft, in der jeder jeden kennt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich den mir bisher unbekannten David Pinzer aus Dresden entdeckte.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal habe ich das Gef&#252;hl, deutsche Peoplefotografen sind eine kleine Gemeinschaft, in der jeder jeden kennt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich den mir bisher unbekannten <a href="http://www.david-pinzer.de/" target="_blank">David Pinzer</a> aus Dresden entdeckte.</strong></p>
<p>Ich stie&#223; auf ihn durch ein Making-Of von Mario von Endeffekt, der David bei einem Fashion-Shooting im Wald begleitete. Die dabei dokumentierte Fotoserie &#8220;A Winter&#8217;s Tale&#8221; hat mir so gut gefallen, dass ich sie Euch vorstellen m&#246;chte. </p>
<p>&#8220;Zwei junge Frauen in pr&#228;chtigen wei&#223;en Kleidern vor der Kulisse kahler graublauer Buchen und roten Laubs. Dieses Winterm&#228;rchen ist eine Mischung aus Fashion, Fantasy und Barock&#8221;, beschreibt David selbst seine Serie.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/03/Wintertale_Davidpinzer-1211-3.jpg" rel="lightbox[32057]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/03/Wintertale_Davidpinzer-1211-3-500x333.jpg" alt="" title="Wintertale von David Pinzer" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-32174" /></a></p>
<p>Die Bilder sind auf jeden Fall m&#228;rchenhaft und jedes erz&#228;hlt eine kleine Geschichte. Und genau das ist David bei seiner Arbeit wichtig. &#8220;Die Bilder m&#252;ssen etwas haben. Sei es die Farbe, sei es die Geschichte, das Dargestellte, Mimik und Gestik; auf die Details kommt es an&#8221;, betont David im Video. </p>
<p>Die M&#228;dchen schauen nicht stur in die Kamera, sondern spielen mit ihrer Mimik, schauen erstaunt oder lachen (fast h&#246;rbar) laut. Genau das gef&#228;llt mir an den Bildern sehr, sie wirken echt und ich spinne mir die Geschichte weiter.</p>
<p><span id="more-32057"></span></p>
<p>Das f&#252;r solche Fotos ein gutes Konzept und viel Vorbereitung n&#246;tig war, sieht man den Bildern an. Und bedenkt man, dass sie an einem kalten Dezembertag entstanden, ist sie auch unabdingbar. Beteiligt waren die Maskenbildnerin <a href="http://www.judithkroeher.de/" target="_blank">Judith Kr&#246;her</a>, mit der David schon oft zusammengearbeitet hat und die zwei Modelle <a href="http://www.model-kartei.de/sedcard/modell/94511/" target="_blank">Fee</a> und <a href="http://www.model-kartei.de/sedcard/modell/168417/" target="_blank">Caro</a>. Die Kleider wurden von <a href="http://www.calesco-dresden.de/" target="_blank">Calesco Dresden</a> zur Verf&#252;gung gestellt. </p>
<p>Zu dem Buchenwald hat David eine pers&#246;nliche Verbindung, schon als Kind spielte er dort oft. Als die Idee eines Winterm&#228;rchens Gestalt annahm, wusste er daher sofort den richtigen Platz daf&#252;r.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/03/Wintertale_Davidpinzer-1211.jpg" rel="lightbox[32057]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/03/Wintertale_Davidpinzer-1211-500x333.jpg" alt="" title="Wintertale von David Pinzer" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-32176" /></a></p>
<p>Trotz Vorbereitung l&#228;sst David bei seinen Shootings aber auch gern zuf&#228;llige Ideen und M&#246;glichkeiten mit einflie&#223;en. Als eine Frau mit Pferd am Set vorbeiging, wurde sie kurzerhand angehalten und ihr Pferd f&#252;r einige Aufnahmen vor die Kamera gestellt. </p>
<blockquote><p>W&#228;hrend wir Einzelbilder machten, wollte das Pferd immer wieder kuscheln, trat auf die Schleppe des Kleides und rieb seine grasgr&#252;ne Schnodderschnauze sch&#246;n &#252;ber die Spitze des Kleides&#8230; die Reinigung war dann preisintensiv. Aber wir haben ein sch&#246;nes Bild machen k&#246;nnen und das ist das, was z&#228;hlt!</p></blockquote>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/03/Wintertale_Davidpinzer-1211-2.jpg" rel="lightbox[32057]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/03/Wintertale_Davidpinzer-1211-2-500x750.jpg" alt="" title="Wintertale von David Pinzer" width="245" class="alignnone size-medium wp-image-32181" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/03/Wintertale_Davidpinzer-1211-4.jpg" rel="lightbox[32057]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/03/Wintertale_Davidpinzer-1211-4-500x759.jpg" alt="" title="Wintertale von David Pinzer" width="245" class="alignnone size-medium wp-image-32182" /></a></p>
<p>Die etwas k&#252;hle Bildstimmung der Bilder passt sch&#246;n zum Winterm&#228;rchen. David hat daf&#252;r bei der Bildbearbeitung die Farbtemperatur runtergesetzt. Er arbeitet viel mit Teiltonung und hat bei den Fotos etwas Gelb in die Lichter und Violett in die Schatten gemischt. </p>
<blockquote><p>Meist nehme ich ein Bild als &#8220;Dummy&#8221; und probiere zun&#228;chst aus einer Sammlung von mir angelegter Einstellungen, stimme sie dann auf die Serie ab, bis sie mir gefallen und &#252;bertrage sie danach auf die weiteren Bilder. Und dann kommt das Feintuning jedes einzelnen Bildes, von der Hautretusche bis zu Kontrast, Farbtonung und Sch&#228;rfung.</p></blockquote>
<p>Die gesamte Serie findet Ihr auf <a href="http://www.david-pinzer.de/a-winter%C2%B4s-tale/" target="_blank">Davids Homepage</a>. Zum Abschluss noch das besagte Making-Of:</p>
<div class="video" >
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/35391220?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
</div>
<p></p>
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		<title>Christian Hertel: By the Woods</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 06:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Online Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[serie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Christian Hertel</strong></p>Schaute ich an einem Kiosk &#252;ber die unz&#228;hligen Cover der Modemagazine, stellte sich f&#252;r mich nur eine Frage: Wie mag es wohl auf so einem Modeshooting zugehen und wie produziert man solche Bilder?<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Christian Hertel</strong></p><p><strong>Schaute ich an einem Kiosk &#252;ber die unz&#228;hligen Cover der Modemagazine, stellte sich f&#252;r mich nur eine Frage: Wie mag es wohl auf so einem Modeshooting zugehen und wie produziert man solche Bilder?</strong> </p>
<p>Die ersten eigenen Erfahrungen in diesem Bereich waren weit weg von der Welt der Mode und ihrem Charme. Erst mit dem sich einstellenden Lernerfolg durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Personen aus der Modewelt gelangen mir Produktionen, die durchaus ver&#246;ffentlichungsreif waren.</p>
<p>Vielleicht schafft man es nicht mit allen der entstandenen Editorials in ein Printmagazin, aber anstatt eins der unz&#228;hligen „Fake-Editorials“ zu erstellen, besteht die M&#246;glichkeit, seine Bilder in Online-Magazinen zu ver&#246;ffentlichen und sich somit eine „echte“ Referenz zu sichern.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_6514.jpg" rel="lightbox[14332]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_6514-500x750.jpg" alt="" title="IMG_6514" width="245" class="aligncenter size-medium wp-image-14343" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_62301.jpg" rel="lightbox[14332]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_62301-500x750.jpg" alt="" title="IMG_6230" width="245" class="aligncenter size-medium wp-image-18199" /></a></p>
<p>Zun&#228;chst einmal soll gesagt sein, dass ich an dieser Stelle nicht &#252;ber die Sinnhaftigkeit von Online-Magazinen diskutieren m&#246;chte. Sie k&#246;nnen Fluch und Segen zugleich sein und jeder kann f&#252;r sich entscheiden, ob er dieses Medium nutzen m&#246;chte. Ich habe von Ver&#246;ffentlichungen in den verschiedensten Online-Magazinen nur profitieren k&#246;nnen.</p>
<p><span id="more-14332"></span></p>
<p>Weiterhin bieten viele Online-Magazine inzwischen auch Printausgaben an, was sich bei dem einen oder anderen Kunden als T&#252;r&#246;ffner herausgestellt hat. Viel wichtiger als die Sinndiskussion ist die richtige Auswahl des Magazins und die Frage, ob der eigene Stil in dieses Format passt. </p>
<p>Meine Favoriten sind hierbei Fine Taste Magazine, Glossy, Soko, BG Magazine. Anhand des Beispiels „by the woods“ (Fine Taste Magazine) m&#246;chte ich kurz die Entstehung einer Serie erl&#228;utern.</p>
<p>Ich beginne meine Entwicklung der Bildideen f&#252;r Online-Magazine mit der Sichtung von „tausenden“ Moods, die ich immer wieder auf den verschiedensten Blogs, I-Seiten und Magazinen finde. Viele Online-Magazine haben spezielle Themen pro Ausgabe und somit ist eine gewisse Grundorientierung vorgegeben. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_64471.jpg" rel="lightbox[14332]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_64471-500x750.jpg" alt="" title="IMG_6447" width="500" height="750" class="aligncenter size-medium wp-image-18198" /></a></p>
<p>Wichtig bei der Konzepterstellung ist eine gute Mischung aus Moods und eigenen Ideen. Bilder, die einfache Kopien sind, haben auch nur geringe Chancen, ver&#246;ffentlicht zu werden. Wenn die Richtung klar ist, entwickle ich eine Art „Storyboard“, &#252;bertreibe es aber nicht mit dem Zeitaufwand. </p>
<p>Anhand dieser Zusammenstellung frage ich in meinem Kreis von Visagisten und Stylisten nach, wer Lust auf eine freie Produktion hat. Ich habe das Gl&#252;ck, nach drei Jahren in der Fashionfotografie auf einen kleinen Kreis an Kooperationspartnern zur&#252;ckgreifen zu k&#246;nnen, ohne bei Agenturen anfragen zu m&#252;ssen. </p>
<p>Ich empfehle jedem die Zusammenarbeit mit Visagisten, da es eine deutliche Qualit&#228;tsverbesserung und Zeitersparnis bei der Retusche ist. Visagisten gibt es mittlerweile zu Hauf und viele Sch&#252;ler an Make-Up-Schulen suchen auch Testshootings zum Aufbau ihrer Mappe oder Abschlussarbeit. Zugang zu guten Stylisten hingegen ist viel schwieriger zu bekommen und bedarf eines guten Portfolios.</p>
<p>Ich habe f&#252;r meine Ideen binnen kurzer Zeit R&#252;ckmeldung von Interessenten und setze mich anschlie&#223;end mit ihnen zusammen, um eventuell Ideen ihrerseits einzuarbeiten. Ich gehe hierbei auch auf die W&#252;nsche meines Teams ein, da es sich um eine freie Arbeit handelt und jeder einen Nutzen daraus ziehen sollte. </p>
<p>In diesem Fall sind es Jaqueline und Sandra gewesen, mit denen ich bereits zu Beginn meiner fotografischen T&#228;tigkeit zusammengearbeitet hatte. Sandra hat hierbei dunkle, geradlinige Mode zusammengestellt. Gezielt sollten diese Formen in eine nat&#252;rliche Umgebung eingebunden werden. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_64581.jpg" rel="lightbox[14332]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_64581-500x750.jpg" alt="" title="IMG_6458" width="245" class="aligncenter size-medium wp-image-18200" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_62351.jpg" rel="lightbox[14332]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_62351-500x750.jpg" alt="" title="IMG_6235" width="245" class="aligncenter size-medium wp-image-18197" /></a></p>
<p>Ist der Prozess der Modeauswahl abgeschlossen, k&#252;mmere ich mich um die Locationsuche, falls es sich nicht um eine Studioarbeit handelt. Dieser Teil bedeutet f&#252;r mich den gr&#246;&#223;ten Zeitaufwand. Telefonieren, Rumfahren, Besichtigungen usw. sind unumg&#228;nglich, um sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen.</p>
<p>F&#252;r dieses Editorial habe ich in einem Waldgebiet geeignete Lichtungen und Vegetation gesucht und bin dabei unter anderem auf Springkraut gesto&#223;en, das einen farbigen Akzent in den Bildern setzt.</p>
<p>Gleichzeitig zur Locationsuche habe ich Anfragen bei Modelagenturen laufen, um ein geeignetes Modell zu finden. Sollte man am Anfang seines fotografischen Schaffens stehen, ist es so gut wie unm&#246;glich, gute Agenturmodelle zu bekommen. Anf&#228;nger k&#246;nnen dann &#252;ber einschl&#228;gige Internetcommunities Modelle finden. </p>
<p>Vor dem Tag des Shootings mache ich mir intensiv Gedanken um die Lichtf&#252;hrung und Posen. Man sollte die Location genau besichtigt haben und m&#246;glichst viele Bilder haben, um z.B. zu wissen, wann und wie sich der Sonnenstand ver&#228;ndert und wo man das Modell positioniert. (Daf&#252;r gibt es sogar nette iPhone Apps!) </p>
<p>Am Shootingtag geht es zeitig los, Make-Up und Styling brauchen eine gewisse Vorlaufzeit. Aufgrund meiner sorgf&#228;ltigen Vorarbeit an den Tagen zuvor bin ich als Fotograf zeitlich mit meinem Aufbau nicht unter Druck und habe f&#252;r dieses Shooting auch keine Assistenz ben&#246;tigt. Die vorhandene Zeit nutze ich zur Wahl des geeigneten Blickwinkels f&#252;r die ersten Motive.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_6264.jpg" rel="lightbox[14332]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_6264-500x750.jpg" alt="" title="IMG_6264" width="500" height="750" class="aligncenter size-medium wp-image-14340" /></a></p>
<p>Die Witterung spielte an unserem Termin mit und ich konnte in diesem Editorial gezielt direkte Strahlung und diffuse Bedingungen mischen. Ich arbeite sehr gern mit direktem Sonnenlicht und Schatten spendenden Hilfsmitteln, um einen starken Kontrast- und Schatteneffekt zu bekommen. </p>
<p>Zum Beispiel kann man mit &#196;sten, Bl&#228;ttern usw. besondere Schattenformen kreieren. F&#252;r die vorliegenden Bilder habe ich au&#223;er einem Diffusor (California Sunbouncer) und nat&#252;rlichem Licht keinerlei Kunstlicht ben&#246;tigt. Damit im Hintergrund nicht zu viel Tiefe entsteht, habe ich gleichzeitig ein Hintergrundsystem mit einer Art Batik-Stoff genutzt. </p>
<p>Anhand des Storyboards sind die groben Posen und Bewegungen des Models definiert. Dennoch muss man sich darauf einstellen, dass manche Vorstellungen nicht zum Model passen. F&#252;r diesen Fall sollte man alternative Ideen f&#252;r Posings haben. Am Anfang sind auch hier Moods-Sammlungen hilfreich.</p>
<p>F&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung in einem Magazin sollte man immer Serien entstehen lassen. Gut sind hierbei zwischen acht und zw&#246;lf Motive mit m&#246;glichst unterschiedlichen Posen und Stylings. Die Bildauswahl mache ich final mit meinem Team und beginne anschlie&#223;end mit der Retusche. Alle Bilder sind mit einer Canon 5D II und den Optiken 50mm f/1.4 und 24-70mm f/2.8L entstanden.</p>
<p><strong>Zum Schluss:</strong> Man sollte sich von Absagen nicht entmutigen lassen. Lieber noch einmal genau bei dem Magazin nachfragen, warum die Strecke nicht ver&#246;ffentlicht wurde.</p>
<p></p>
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		<title>Das ungeplante Moment beim Fotografieren</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 08:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Modefotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Pitzeria]]></category>
		<category><![CDATA[Svenja Pitz]]></category>
		<category><![CDATA[vorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Svenja Pitz</strong></p>Ich mache am liebsten das, was man Modefotografie nennt: Professionelle Modelle, tolles Make-up, sch&#246;ne Kleidung, interessante Umgebung. Um eine solche Inszenierung umzusetzen, m&#252;ssen die einzelnen Faktoren eines Shootings geplant werden und es bedarf der Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Svenja Pitz</strong></p><p><strong>Ich mache am liebsten das, was man Modefotografie nennt: Professionelle Modelle, tolles Make-up, sch&#246;ne Kleidung, interessante Umgebung. Um eine solche Inszenierung umzusetzen, m&#252;ssen die einzelnen Faktoren eines Shootings geplant werden und es bedarf der Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen.</strong></p>
<p>Trotzdem oder gerade deswegen ist man immer wieder mit &#252;berraschenden Situationen konfrontiert, auf die man spontan reagieren muss. Genau das macht aber auch den Reiz des Fotografierens aus.</p>
<p>Als Tessa Bergmeier mich anschrieb und fragte, ob ich sie fotografieren mag, freute ich mich. Ich hatte sie im Fernsehen und auf Fotos gesehen und fand, dass sie ein ausdruckstarkes Modell mit jeder Menge Energie ist. Wir verabredeten uns f&#252;r einen Mittwoch um 14.00 Uhr. Da es fast noch Sommer war, sollte das Shooting drau&#223;en am Elbstrand stattfinden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0104b.jpg" rel="lightbox[16548]"><img class="alignnone size-medium wp-image-16554" title="DSC_0104b" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0104b-500x334.jpg" alt="" width="500" height="334" /></a></p>
<p>So weit, so gut. Leider regnete es am geplanten Tag in Str&#246;men, so dass man drau&#223;en nicht fotografieren konnte. Ich fragte Tessa, ob wir das Shooting verlegen k&#246;nnen, aber sie war an den anderen Tagen schon ausgebucht. Wir warteten noch zwei Stunden, aber das Wetter wurde eher schlechter als besser.</p>
<p><span id="more-16548"></span></p>
<p>W&#228;hrenddessen zerbrach ich mir den Kopf, wo wir hingehen k&#246;nnten. Eine Blitzanlage besa&#223; ich zu dem Zeitpunkt nicht, ebenso wenig ein Fotostudio, so dass wir nicht ohne weiteres drinnen fotografieren konnten. Aber wo war es trocken und hell genug, um sch&#246;ne Bilder zu machen?</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0172.jpg" rel="lightbox[16548]"><img class="alignnone size-medium wp-image-16555" title="DSC_0172" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0172-500x334.jpg" alt="" width="500" /></a></p>
<p>Mir fiel das Auditorium meiner Uni ein; die Au&#223;enmauern sind von einer Glasfront umgeben und in den ca. 2m breiten Zwischenraum f&#228;llt viel Licht. Nat&#252;rlich hatte ich dort noch nie fotografiert und bei dem Gedanken, w&#228;hrend des Vorlesungsbetriebs mit Kamera und Modell rumzuturnen, war mir nicht ganz wohl. Eine andere M&#246;glichkeit fiel mir aber so schnell nicht ein.</p>
<p>Ich holte Tessa von der S-Bahn ab, als sich das n&#228;chste Problem stellte: Da wir das Shooting um zwei Stunden verschoben hatten, hatte die Visagistin, die eigentlich Haare und Make-up machen wollte, keine Zeit mehr. Wir versuchten, zu zweit ein gutes Foto-Make-up hinzubekommen und   durchforsteten meinen Kleiderschrank nach einem sch&#246;nen Outfit. Schlie&#223;lich machten wir uns auf den Weg zur Uni.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0123.jpg" rel="lightbox[16548]"><img class="alignnone size-medium wp-image-16556" title="DSC_0123" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0123-500x756.jpg" alt="" width="245" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0101a.jpg" rel="lightbox[16548]"><img class="alignnone size-medium wp-image-16559" title="DSC_0101a" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0101a-500x747.jpg" alt="" width="245" /></a></p>
<p>Gl&#252;cklicherweise fanden dort gerade einige andere Termine statt, so dass wir uns relativ unbeachtet eine Nische suchen konnten. Beim Shooting selbst war Tessa derart positiv, gut gelaunt und professionell, dass sie sich durch die widrigen Umst&#228;nde kein bisschen beirren lie&#223;. Schnell stellte sich der ber&#252;hmte Moment ein, wenn die Chemie zwischen Fotograf und Modell stimmt und wenn man merkt, dass die Bilder mehr werden als eine blo&#223;e Abbildung des Vorhandenen.</p>
<p>Ich bereite meine Shootings in unterschiedlichem Ma&#223;e vor: Manchmal habe ich sehr genaue Vorstellungen davon, wie eine Serie aussehen soll, manchmal fertige ich mir sogar eine Skizze f&#252;r ein einzelnes Bild an. Manchmal lasse ich mich aber auch vom Moment &#252;berraschen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0427.jpg" rel="lightbox[16548]"><img class="alignnone size-medium wp-image-16561" title="DSC_0427" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0427-500x329.jpg" alt="" width="500" height="329" /></a></p>
<p>Es kommt nat&#252;rlich auch darauf an, welchem Zweck ein Shooting dient: Wenn ich z.B. f&#252;r junge Modedesigner fotografiere, sollen alle Teile einer Kollektion abgebildet werden. Wenn ich f&#252;r Visagisten fotografiere, m&#252;ssen die Haare und das Make-up besonders zur Geltung kommen. Insofern hatte ich bei diesem Shooting gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Freiheit: Es ging nur darum, dass wir Bilder machen, die uns beiden gefallen.</p>
<p>Bei den ersten Aufnahmen probierte ich verschiedene Kameraeinstellungen aus. Ich arbeite grunds&#228;tzlich sehr gern mit Tageslicht, in diesem Fall fand ich eine Unterst&#252;tzung durch meinen Aufsteckblitz (Metz mecablitz 48 AF-1) aber sehr passend. Das Blitzlicht l&#228;sst die Bilder k&#252;nstlicher wirken und da wir Kleidung in knalligen Farben gew&#228;hlt, mein Modell starke Posen und Gesichtsausdr&#252;cke konnte und die Umgebung eher strenge geometrische Formen aufwies, schien mir der Effekt sehr passend.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0098.jpg" rel="lightbox[16548]"><img class="alignnone size-medium wp-image-16557" title="DSC_0098" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_0098-500x784.jpg" alt="" width="500" height="784" /></a></p>
<p>In einer kurzen Regenpause gingen wir auch nach drau&#223;en vor das Geb&#228;ude und fotografierten nur mit nat&#252;rlichem Licht; die dort entstandenen Bilder haben eine andere Stimmung, auch sind die Farben reduzierter. Nach etwa zwei Stunden wurde es endg&#252;ltig zu dunkel zum fotografieren; auch der Blitz konnte die Bilder nicht mehr ausreichend aufhellen und ich wollte den Isowert meiner Kamera nicht noch h&#246;her stellen.</p>
<p>Die entstandenen Bilder habe ich sp&#228;ter in Photoshop relativ wenig bearbeitet. Haupts&#228;chlich habe ich die Kontraste verst&#228;rkt und das eine oder andere Bild gedreht. Die endg&#252;ltigen Bilder sind zwar ganz anders zustande gekommen, als wir es urspr&#252;nglich geplant hatten, aber wir m&#246;gen die Ergebnisse beide sehr gerne. Auch Tessas Agentur hat eins der Bilder f&#252;r ihre Sedcard gew&#228;hlt.</p>
<p></p>
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		<title>Toni Frissell &#8211; Fotografin, 1907-1988</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 11:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografin]]></category>
		<category><![CDATA[frissell]]></category>
		<category><![CDATA[rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute m&#246;chte ich Euch die bereits verstorbene Toni Frissell vorstellen. Frisell war eine amerikanische Fotografin, deren Bilder noch heute gro&#223;e Aufmerksamkeit genie&#223;en und nicht zuf&#228;llig hohen Wiedererkennungswert haben. Toni Frisell, die eigentlich Antoinette Frissell Bacon hie&#223;, wollte 1931 als Texterin bei der Modezeitschrift Vogue arbeiten &#8211; doch ihre F&#228;higkeiten waren zu begrenzt, sodass sie den [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img style="float: left; margin-right: 5px;" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/180px-Toni-frissell-pass.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="111" height="134" />Heute m&#246;chte ich Euch die bereits verstorbene Toni Frissell vorstellen. Frisell war eine amerikanische Fotografin, deren Bilder noch heute gro&#223;e Aufmerksamkeit genie&#223;en und nicht zuf&#228;llig hohen Wiedererkennungswert haben. </strong></p>
<p><strong></strong>Toni Frisell, die eigentlich <em>Antoinette Frissell Bacon</em> hie&#223;, wollte 1931 als Texterin bei der Modezeitschrift Vogue arbeiten &#8211; doch ihre F&#228;higkeiten waren zu begrenzt, sodass sie den Betrieb verlassen musste. Doch Frissell lies nicht locker und bekam eine zweite Chance, diesmal als Fotografin.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/frissell-unterwasser1.jpg" target="_blank" rel="lightbox[6508]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/frissell-unterwasser1.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="500" height="500" /></a><br />
<span style="color: #999999;">Weekie Watchee Spring, Florida 1947: Eins der bekanntesten Fotos, welches seither h&#228;ufig verwendet wurde</span>.</p>
<p>Mit ihren Modeaufnahmen von Frauen erregte die Fotografin hohes Aufsehen, denn sie lichtete ihre Damen nicht im sicheren Studio, sondern vorz&#252;glich draussen in der Natur ab. Ihre Unterwasseraufnahmen sind bis heute bekannt und haben kein bisschen an Tiefe verloren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Fashion_model_unterwasser_Marineland_Florida_cph3g08173u.jpg" target="_blank" rel="lightbox[6508]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Fashion_model_unterwasser_Marineland_Florida_cph3g08173u.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="500" height="592" /></a><br />
<span style="color: #999999;">&#8220;Fashion model underwater in dolphin tank, Marineland, Florida&#8221;, 1939</span></p>
<p>Im Laufe der Zeit wurde Frissell zunehmend frustrierter &#252;ber ihre Arbeit in der Fashion- und Modebranche. Sie sagte:</p>
<p><span id="more-6508"></span><em><strong>&#8220;I became so frustrated         with fashions that I wanted to prove to myself that I could do a real         reporting job.&#8221; </strong></em><br />
<a href="http://www.loc.gov/exhibits/wcf/images/wcf071b.jpg" target="_blank" rel="lightbox[6508]"><br />
<img style="float: left; margin-right: 5px;" src="http://www.loc.gov/exhibits/wcf/images/wcf071b.jpg" alt="http://www.loc.gov/exhibits/wcf/images/wcf071b.jpg" width="206" height="139" /></a>1941 entschloss sich die erfolgreiche Fotografin, beim amerikanischen Roten Kreuz den Krieg zu dokumentieren und wurde sp&#228;ter offizielle Fotografin des Women&#8217;s Army Corps. Nicht selten gab es deshalb Spannungen in ihrer Familie, die sie lieber zu Hause gesehen h&#228;tte. Frissell aber war es wichtig, Probleme zu zeigen und hielt an ihrer Bestimmung fest.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/London_V2_Frissell2.jpg" target="_blank" rel="lightbox[6508]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/London_V2_Frissell2.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="500" height="525" /></a><br />
<span style="color: #666666;">&#8220;Battersea incident, England, January 1945&#8211;girl among the ruins, British flag overhead. Corresponds to V2 rocket bombing of Battersea, in London, of 27 January 1945: 17 people killed, 20 houses destroyed, dozens more houses damaged.&#8221;</span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Toni_Frissell_in_Europa.jpg" target="_blank" rel="lightbox[6508]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Toni_Frissell_in_Europa.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="500" height="523" /></a><br />
<span style="color: #999999;">Toni Frissell erkl&#228;rt Kindern die Funktionen ihrer Kamera. Irgendwo in Europa. </span><br />
<a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/toni-frissell_.jpg" rel="lightbox[6508]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/toni-frissell_.jpg" alt="" width="500" height="625" /></a><span style="color: #999999;"><br />
&#8220;Members of the 332nd Fighter Group attending a briefing in Ramitelli, Italy, March, 1945.&#8221;</span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Toni_Frissell_Berlin.jpg" rel="lightbox[6508]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Toni_Frissell_Berlin.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="500" height="632" /></a><br />
<span style="color: #999999;">Berlin, Oktober 1961</span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Rua_medieval_de_Alfama_.jpg" rel="lightbox[6508]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Rua_medieval_de_Alfama_.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="500" height="519" /></a><br />
<span style="color: #999999;">&#8220;Rua Medieval em Alfama, Lisboa, Portugal&#8221;</span></p>
<p>Frissell war unter anderem auch als Sportfotografin t&#228;tig und portraitierte zus&#228;tzlich wichtige Pers&#246;nlichkeiten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Ambroseclark.jpg" target="_blank" rel="lightbox[6508]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Ambroseclark.jpg" alt="" width="500" height="526" /></a><br />
<span style="color: #999999;">Pferdez&#252;chter Ambrose Clark, 1953</span><br />
<a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/liz-taylor.jpg" rel="lightbox[6508]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/liz-taylor.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="500" height="739" /></a><br />
<span style="color: #999999;">Liz Taylor, Liza Todd and Mike Todd, 1957</span><br />
<a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Miketodd.jpg" rel="lightbox[6508]"><br />
<img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/Miketodd.jpg" alt="" width="500" height="525" /></a><span style="color: #999999;"><br />
&#8220;Michael Todd, half-length portrait, facing front, at the Jones Beach Theater on Long Island&#8221;, 1952</span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/palmer-toni-frissell.jpg" target="_blank" rel="lightbox[6508]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/01/palmer-toni-frissell.jpg" alt="Toni Frissell - Fotografin" width="500" height="534" /></a><br />
<span style="color: #999999;">Lilli Palmer &amp; Rex Harrison, 1950 </span></p>
<p>Sp&#228;ter in den 70er Jahren bekam Toni Frissell Alzheimer und wagte einen bedeutsamen Schritt: Sie spendete ihre gesamte Kollektion ihrer Fotos &#8211; ca. 300.000 St&#252;ck der Library of Congress, der amerikinischen Nationalbibliothek. Damit eingeschlossen war eine Auswahl ihrer 1.800 besten Fotos. Diese Fotos geh&#246;ren daher der <em>Public Domain</em> und sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit" target="_blank">gemeinfrei</a>.<br />
<strong><br />
Stellungnahme<br />
</strong>Ich pers&#246;nlich finde es superspannend, immer wieder mal einen Blick &#8220;nach hinten&#8221; zu richten und zu schauen, welche Fotografen den roten Faden bis zur heutigen Zeit gesponnen haben. Toni Frissell ist sicher eine der FotografInnen, die die Fotografie mit ihren Bildern, aber auch mit ihrer Pers&#246;nlichkeit gepr&#228;gt hat &#8211; und wir k&#246;nnen deshalb auch &#252;ber ihre Fotos hinaus viel von ihr lernen. <strong></strong></p>
<p><strong></strong>Quellen: Wikipedia (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toni_Frissell" target="_blank">de</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Toni_Frissell" target="_blank">en</a>); <a href="http://www.loc.gov/exhibits/wcf/wcf0008.html" target="_blank">Library of Congress</a>; <a href="http://www.shorpy.com/image/tid/169" target="_blank">Shorpy</a>; <a href="http://arts.jrank.org/pages/10582/Toni-Frissell.html" target="_blank">arts.jrank.org</a>; <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Toni_Frissell" target="_blank">Wikimdia Commons</a></p>
<p></p>
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