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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Akt</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>M&#228;nnerfantasien</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 06:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie wird der Mann eigentlich in der Fotografie dargestellt? Ist er Hauptakteur, schm&#252;ckendes Beiwerk oder Viele und Einer im Selbstportrait? Ist er muskul&#246;s, breitbeinig samen-produzierend oder androgyn und eine Parfumschleuder? Ist er sexuelles Lustobjekt oder Herrscher &#252;ber Seil und wogende Br&#252;stemeere? Und warum eigentlich immer ein und, oder oder und? In ihrer Abschlussarbeit „Subjects of [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wird der Mann eigentlich in der Fotografie dargestellt? Ist er Hauptakteur, schm&#252;ckendes Beiwerk oder Viele und Einer im Selbstportrait? Ist er muskul&#246;s, breitbeinig samen-produzierend oder androgyn und eine Parfumschleuder? Ist er sexuelles Lustobjekt oder Herrscher &#252;ber Seil und wogende Br&#252;stemeere?</strong></p>
<p>Und warum eigentlich immer ein und, oder oder und?</p>
<p>In ihrer Abschlussarbeit „Subjects of Desire“ f&#252;r die Neue Schule f&#252;r Fotografie ist <a href="http://www.zoranamusikic.blogspot.de/" target="_blank">Zorana Musikic</a> dem auf der Spur. Oder noch besser, sie spielt damit. &#220;berspitzt, dreht um und erstaunt den einen oder anderen Betrachter.</p>
<p>Als Frau schmunzelt man, zieht die Augenbraue hoch, wiegt den Kopf hin und her. Kann man sich doch all die Inszenierungen ganz einfach auch und vor allem an Frauen vorstellen.</p>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_01.jpg" rel="lightbox[56419]"><img title="©musikic_sod_01"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_01.jpg" alt="©musikic_sod_01" width="650" height="975" class="aligncenter size-full wp-image-56532" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_02.jpg" rel="lightbox[56419]"><img title="©musikic_sod_02"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_02.jpg" alt="©musikic_sod_02" width="650" height="975" class="aligncenter size-full wp-image-56533" /></a></div>
<p>&#220;berspitzung ist immer ein Mittel zur Selbstreflexion. Pl&#246;tzlich werden einem die Grenzen der eigenen D&#228;mlichkeit bewusst. Das ist es, was die Bilder schaffen &#8211; nicht konsumieren, sondern denken, nachdenken, Vorurteile bewusst machen, hinterfragen.</p>
<p>Angefangen hatte es mit Fotos ihres Freundes. Wie stellt man M&#228;nnlichkeit dar, was ist M&#228;nnlichkeit? Und warum werden oft eher Frauen fotografiert? &#8211; Frauen von Frauen, Frauen von M&#228;nnern, wohin man blickt. Wer fotografiert M&#228;nner und warum und wie? Und warum immer so Stereotype, festgefahren, verankert im Geflecht der Selbst&#252;bersch&#228;tzung?</p>
<p>Aus den Fragen entwickelte sie ihre Serie. Sie fragte Ex-Freunde, Freunde von Freunden, Mitbewohner von Freunden. Sie gab ihnen Raum zum Ausprobieren. Eine ungef&#228;hre Idee im Kopf, Requisiten in die Hand gedr&#252;ckt, aber was letztendlich gezeigt wird, das entschieden immer beide w&#228;hrend der Aufnahmen und danach.</p>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_06.jpg" rel="lightbox[56419]"><img title="©musikic_sod_06"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_06.jpg" alt="©musikic_sod_06" width="650" height="975" class="aligncenter size-full wp-image-56537" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_07.jpg" rel="lightbox[56419]"><img title="©musikic_sod_07"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_07.jpg" alt="©musikic_sod_07" width="650" height="975" class="aligncenter size-full wp-image-56538" /></a></div>
<p>F&#252;r die M&#228;nner war der Raum die B&#252;hne, die Requisiten boten Schutz. Sie waren Schauspieler und doch sie selbst, lie&#223;en sich fallen und manch einer zeigte im Spiel viel mehr Weichheit als bewusst gespielte M&#228;nnlichkeit.</p>
<p>Da gab es beispielsweise diesen ausgeleierten Gymnastikanzug. Sie dachte an ihren Ex-Freund, der einst Leistungsturner war &#8211; warum nicht beide zusammenbringen? Sie mietete sich in einem Stundenhotel ein und schaute zu, was Ex-Freund und Gymnastikanzug miteinander trieben.</p>
<p>Ihre Bilder entbl&#246;&#223;en aber nicht. Schnell kann die Grenze zur Clownerie &#252;berschritten werden, doch hier scheint mir, ist es gegl&#252;ckt. Die M&#228;nner wirken entr&#252;ckt oder wie in einer Filmszene eingeforen. </p>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_11.jpg" rel="lightbox[56419]"><img title="©musikic_sod_11"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_11.jpg" alt="©musikic_sod_11" width="650" height="975" class="aligncenter size-full wp-image-56541" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_08.jpg" rel="lightbox[56419]"><img title="©musikic_sod_08"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_08.jpg" alt="©musikic_sod_08" width="650" height="975" class="aligncenter size-full wp-image-56542" /></a></div>
<p>In vielen f&#252;hlt man auch das Spiel und die Freude, wie beim Mann, der mit Engelsfl&#252;geln springend und jauchzend &#252;ber das Winterfeld h&#252;pft. &#220;brigens war die Idee dazu eine ganz andere. In Zoranas Kopf spielte sich eher eine melancholische Szene ab. Ein Mann, der schwer geschultert, vom Schicksal zerm&#252;rbt, &#252;ber das Feld humpelt.</p>
<p>Ihre Bilder entstanden dabei alle auf Film. Zwar war auch die Digitale mit dabei, aber eher als Belichtungsmesser und zur Sicherheit, falls auf dem Film nix drauf ist. Aber diese Angst best&#228;tigte sich nie. Immer waren es die Bilder auf Film, die besser waren. </p>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_09.jpg" rel="lightbox[56419]"><img title="©musikic_sod_09"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_09.jpg" alt="©musikic_sod_09" width="650" height="977" class="aligncenter size-full wp-image-56544" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_10.jpg" rel="lightbox[56419]"><img title="©musikic_sod_10"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/03/©musikic_sod_10.jpg" alt="©musikic_sod_10" width="650" height="975" class="aligncenter size-full wp-image-56545" /></a></div>
<p>Licht und Farben wurden bewusst gesetzt. Die Negative hinterher gescannt und digital bearbeitet. Zwei bis vier Filme verwendete sie f&#252;r ein Setting, einen Mann, eine Idee. Aus den Filmen w&#228;hlte sie dann die Bilder aus und manchmal war es auch nur eines, das &#252;berzeugte.</p>
<p>Die n&#228;chste Schwierigkeit war die H&#228;ngung der Bilder. Wie sollten sie zueinander wirken? Sie wollte Br&#252;che erzeugen, zum Denken anregen. Und so ist es ihr gegl&#252;ckt, den Betrachter ein wenig an die Hand zu nehmen, zu leiten und zu fordern, sich seinen eigenen Reim auf das zu Sehende zu machen.</p>
<p>~</p>
<p><em>Die ganze Serie ist noch bis zum 21. April 2013, Mittwoch bis Sonntag von 13-18 Uhr in der Galerie der <a href="http://www.alongside-ausstellung.de" target="_blank">Neuen Schule f&#252;r Fotografie</a> in der Brunnenstr. 188 – 190, 10119 Berlin, zu sehen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Darf&#8217;s ein bisschen mehr sein?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 06:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Antje Egbert</strong></p>Vor ein paar Jahren ersuchte ich eine erneute Zusammenarbeit mit einem Modell. Wir hatten zuvor bereits eine sch&#246;ne, freie Strecke miteinander umgesetzt und f&#252;r eine neue Idee fragte ich noch einmal an. Modell C. freute sich, sagte zu, z&#246;gerte kurz und berichtete dann, dass sie nicht mehr ganz so d&#252;nn sei wie im Jahr zuvor, [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Antje Egbert</strong></p><p><strong>Vor ein paar Jahren ersuchte ich eine erneute Zusammenarbeit mit einem Modell. Wir hatten zuvor bereits eine sch&#246;ne, freie Strecke miteinander umgesetzt und f&#252;r eine neue Idee fragte ich noch einmal an. Modell C. freute sich, sagte zu, z&#246;gerte kurz und berichtete dann, dass sie nicht mehr ganz so d&#252;nn sei wie im Jahr zuvor, sie hatte ein wenig zugenommen und meinte, „du stehst doch so auf d&#252;rr, Antje.“</strong></p>
<p>Aber ja! Genau das tue ich! Ich mag mager beim Fotografieren und Betrachten anderer Leute Bilder. Ich gebe zu, ich hatte sogar lange gro&#223;e Vorurteile den sehr weiblichen und offiziell dicken Modellen gegen&#252;ber – wenn man sich lange genug auf den &#252;blichen deutschen Foto- und Modellseiten herumtreibt, dr&#228;ngt sich einem ja praktisch der Gedanke auf, dicke Frauen k&#246;nnten ausschlie&#223;lich clownesk, barock, gruselig, peinlich crazy oder gar auf sehr unsch&#246;ne Art erotisch fotografiert werden. Ich nahm das so hin und machte mir ehrlicherweise keine weiteren Gedanken zum Wahrheitsgehalt dieses Eindrucks.</p>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/8115466035_1e00bb0b78_c.jpg" rel="lightbox[48079]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/8115466035_1e00bb0b78_c.jpg" alt="" title="Jessica von Antje Egbert" width="533" height="800" class="alignleft size-full wp-image-48086" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/8115474900_383b15d0d8_c.jpg" rel="lightbox[48079]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/8115474900_383b15d0d8_c.jpg" alt="" title="Jessica von Antje Egbert" width="533" height="800" class="alignleft size-full wp-image-48088" /></a></div>
<p>Vor einem Jahr startete ich mein freie Serie „the bare project“. Ich hatte eine Idee von nackten Frauenk&#246;rpern, von nat&#252;rlichem Licht, einem dunklen Stoffhintergrund und dem einen oder anderen k&#252;nstlerischen und modischen Zusatz.</p>
<p>Ich berichtete meiner Freundin Jessica davon, sie fand Gefallen an der Idee und noch mehr daran, sich selbst zur Verf&#252;gung zu stellen. Wir planten. An einem Tag im Oktober reiste sie an und wir fuhren in den Wald, wo ich meinen Hintergrund in den Wald stellte und Jessica sich auszog. </p>
<p>Ich wiederhole an dieser Stelle noch einmal, dass ich wirklich auf d&#252;nn, d&#252;nner, am d&#252;nnsten stehe, wenn es um die Fotografie geht. Doch es war dieser Oktober 2011 und wir standen im Wald und verzeih, wenn ich es so sage, liebe Freundin: Es war ganz und gar nicht mager dort.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/7506843406_ba348f5e28_c.jpg" rel="lightbox[48079]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/7506843406_ba348f5e28_c-650x650.jpg" alt="" title="Antje Egbert" width="650" height="650" class="alignleft size-medium wp-image-48144" /></a></p>
<p>Dann begann etwas, was ich nicht vermutet h&#228;tte: Ich l&#246;ste aus, betrachtete das erste Bild und war derma&#223;en begeistert, angefixt und &#252;berrascht, dass ich schnell weitermachen musste, um noch mehr begeistert zu sein und dann weiter zu schauen und auszul&#246;sen und wieder v&#246;llig begeistert zu sein &#8211; kurz gesagt: Ich hatte eine nackte Frau fotografiert, die rund und gesund vor mir stand und sich so wunderbar pr&#228;sentierte und strahlte und ich hatte eine ganz neue Inspiration gefunden. </p>
<p>Beim sp&#228;teren Sichten der Bilder, w&#228;hrend der ersten Bearbeitungsversuche, best&#228;tigte sich das gute Gef&#252;hl, eine besondere Serie gestartet zu haben mit einer besonderen Frau, die mir M&#246;glichkeiten er&#246;ffnet.</p>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/antje-egbert.jpg" rel="lightbox[48079]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/antje-egbert.jpg" alt="" title="antje egbert" width="534" height="752" class="alignleft size-full wp-image-48198" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/antje2.jpg" rel="lightbox[48079]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/antje2-650x916.jpg" alt="" title="Antje Egbert" width="650" height="916" class="alignleft size-medium wp-image-48154" /></a></div>
<p>Ich fotografierte weiter, auch an „the bare project“. Wenige Monate sp&#228;ter zeigte ich Bilder der Serie in einer Ausstellung. Meine anderen Modelle sorgten f&#252;r Staunen, Menschen unterhielten sich, schauten, l&#228;chelten. Jessicas Bilder sorgten f&#252;r Begeisterungsst&#252;rme. Auch in meinem Portfolio der italienischen Vogue finden ihre Bilder bis heute besten Anklang. Ich bin immer wieder erfreut und ein bisschen &#252;berrascht von mir selbst.</p>
<p>Nach der Ausstellung fotografierte ich weiter. Ein sommerliches Blumenshooting. Und dann: Marion. Mit gr&#246;&#223;ter L&#228;ssigkeit und Freude posierte sie im Wald und f&#252;hlte sich sichtlich wohl. Ganz fraulich. Lieblingsbilder mal wieder, die mich &#252;berraschen, die mich die Bilder in meinem Kopf &#252;berdenken lassen. </p>
<p>Ich will nicht behaupten, dass ich die Seiten gewechselt habe. Im Gegenteil, ich behaupte jetzt, dass es gar keine Seiten gibt. Ich bin mittlerweile so frei, dass ich ein Bild betrachten und entstehen lassen kann, ohne dass ich in festen Bahnen denke. Ich lasse mehr geschehen und der Situation ihren Lauf. Meine Modelle sagen, dass sie sich mit meiner Art des „Laufenlassens“ und gleichzeitigem Vermitteln meiner Vorstellungen sehr wohl f&#252;hlen. An diesem Punkt sehe ich mich sehr gern und empfehle diesen Weg auch gern weiter.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/antje-egbert2.jpg" rel="lightbox[48079]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/antje-egbert2-650x433.jpg" alt="" title="antje egbert" width="650" height="433" class="alignleft size-medium wp-image-48200" /></a></p>
<p>Fotografie, der eigene Bildstil und die Vorstellungen &#252;ber die Art des Arbeitens ver&#228;ndern sich im Laufe der Jahre. Einiges ist harten &#228;u&#223;eren Umst&#228;nden geschuldet, den Zeiten, in denen man einen bestimmten Kundenstamm bedient, Zeiten, in denen man weniger nach Lust arbeitet, sondern nach Stechuhr.</p>
<p>Ich bin dankbar, dass es mehr als diese &#228;u&#223;eren &#8211; aber auch diese! &#8211; Umst&#228;nde gibt, die mich beeinflussen. Das freie Arbeiten, die Projekte, die nur meinem Kopf entspringen und nicht aus einem Auftrag, die machen aus mir die Fotografin, die ich bin. </p>
<p></p>
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		<title>Psyche</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 05:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Carsten Witte</strong></p>Die Wurzeln dieses Zyklus liegen in meiner Kindheit. Es war wie ein Déjà-vu, als ich vor einigen Jahren &#252;ber einen Flohmarkt auf dem Lande schlenderte und an einem Stand eine Sammlung mit gerahmten Insekten fand. Ich f&#252;hlte die gleiche Faszination und Abgesto&#223;enheit wie damals im v&#228;terlichen Arbeitszimmer eines Schulfreundes. Diese Sammlung von Sch&#246;nheit in kleinen [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Carsten Witte</strong></p><p><strong>Die Wurzeln dieses Zyklus liegen in meiner Kindheit. Es war wie ein Déjà-vu, als ich vor einigen Jahren &#252;ber einen Flohmarkt auf dem Lande schlenderte und an einem Stand eine Sammlung mit gerahmten Insekten fand. Ich f&#252;hlte die gleiche Faszination und Abgesto&#223;enheit wie damals im v&#228;terlichen Arbeitszimmer eines Schulfreundes.</strong></p>
<p>Diese Sammlung von Sch&#246;nheit in kleinen Rahmen hinter Glas, so lebendig wirkend und doch tot, aufgespie&#223;t von einer kleinen schwarzen Nadel. Ich kaufte ein paar seiner gerahmten Schmetterlinge und &#252;ber die n&#228;chsten Monate kamen noch einige dazu. Es war immer der gleiche Flohmarkt mit dem gleichen Stand. Nach Ablauf eines Jahres war seine Sammlung zu meiner geworden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/SchmetterlingAnnaD-04Gold.jpg" rel="lightbox[46286]"><img class="alignnone size-medium wp-image-46288" title="Schmetterling Anna " src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/SchmetterlingAnnaD-04Gold-650x650.jpg" alt="Schmetterling Anna " width="650" height="650" /></a></p>
<p>Sie hingen nun in meinem Studio an der Wand. Und langsam begann ich, Parallelen zwischen meiner Arbeit und der der Sammler und Pr&#228;paratoren zu finden.</p>
<p><em>War meine Art der Fotografie nicht auch der immerw&#228;hrende Versuch, Sch&#246;nheit festzuhalten, sie dem Verfall durch die Zeit zu entziehen?</em></p>
<p>Ich begann, die Rahmen zu &#246;ffnen, die Nadeln aus den Schmetterlingsk&#246;rpern zu ziehen, die Schmetterlinge auf schwarzen Samt zu legen und vorsichtig abzufotografieren. Jeden Fl&#252;gel einzeln, denn bei naher Betrachtung fiel mir umso mehr auf, mit welcher Detailverliebtheit die Natur den Schmetterling ausgestattet hat.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/SchmetterlingTuAnh02Gold.jpg" rel="lightbox[46286]"><img class="alignnone size-medium wp-image-46289" title="Schmetterling TuAn" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/SchmetterlingTuAnh02Gold-650x650.jpg" alt="Schmetterling TuAn" width="650" height="650" /></a></p>
<p>Mir kam die alte Sage von Amor und Psyche in den Sinn. Psyche, sagt man, soll so sch&#246;n gewesen sein, dass selbst Venus eifers&#252;chtig auf sie wurde und ebenda wurde die Idee geboren, meine sch&#246;nsten Modelle „psychegleich“ mit Fl&#252;geln auszustatten.</p>
<p>Bis heute umfasst die Sammlung mehr als 100 „Psychen“, die meisten durfte ich im Archiv des Museums f&#252;r Landeskunde in Hannover fotografieren. Die Aufnahmen der Modelle entstanden in den Jahren 2008 bis 2012 in meinem Studio.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/SchmetterlingLea01Gold.jpg" rel="lightbox[46286]"><img class="alignnone size-medium wp-image-46290" title="Schmetterling Lea" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/SchmetterlingLea01Gold-650x650.jpg" alt="Schmetterling Lea" width="650" height="650" /></a></p>
<p>Bislang wurde die Sammlung in vier verschiedenen Galerien in Hamburg, Hannover, Tommarp (Schweden) und Istanbul gezeigt. Dort hingen sie, meiner Kindheitserinnerung gleich, mit bis zu 30 Exemplaren an einer Wand; den Eindruck erweckend, sie seien wirklich einer Insektensammlung entsprungen, um dann bei n&#228;herer Betrachtung die menschlichen K&#246;rper zu offenbaren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/GalerieHolbein.jpg" rel="lightbox[46286]"><img class="alignnone size-medium wp-image-46291" title="Galerie Holbein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/GalerieHolbein-650x542.jpg" alt="Galerie Holbein" width="650" height="542" /></a></p>
<div class="zwei"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/518f650c56716988bed2a7a84c787aa2.jpg" rel="lightbox[46286]"><img class="alignnone size-full wp-image-46295" title="Insektennadel" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/518f650c56716988bed2a7a84c787aa2.jpg" alt="" width="600" height="837" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/ec6249c2bc8511cfceda7ae31c683304.jpg" rel="lightbox[46286]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/ec6249c2bc8511cfceda7ae31c683304.jpg" alt="" title="Einblick " width="600" height="901" class="alignright size-full wp-image-46297" /></a></div>
<p>~</p>
<p><strong>Entstehungszeitraum:</strong> 2008 – 2012<br />
<strong>Formate:</strong> 30&#215;30, 50&#215;50, 100&#215;100, 150&#215;150 cm<br />
<strong>Auflagen:</strong> 1/10 f&#252;r die kleineren Motive, 1/5 f&#252;r die beiden gro&#223;en Formate<br />
<strong>Technik:</strong> Canon EOS 5DII f&#252;r die K&#246;rper, EOS 7D f&#252;r die Fl&#252;gel<br />
<strong>Matrial:</strong> Prints auf Hahnem&#252;hle Baryta, Insekten-Nadeln und extratiefe Objektrahmen</p>
<p></p>
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		<title>Spencer Tunick kommt nach Deutschland</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/06/07/munchner-aufgepasst-spencer-tunick-kommt-nach-deutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jun 2012 06:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[aktion]]></category>
		<category><![CDATA[anmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[gesuch]]></category>
		<category><![CDATA[installation]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[nackte]]></category>
		<category><![CDATA[opernfestspiele]]></category>
		<category><![CDATA[spencer tunick]]></category>

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		<description><![CDATA[Spencer Tunicks Werke werden als Installationen verstanden, aber im Grunde bleiben die Fotos der Installationen im Ged&#228;chtnis: Hunderte, teilweise sogar Tausende nackte Menschen an meist sehr bekannten Orten dieser Welt.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.spencertunick.com/" target="_blank">Spencer Tunicks Werke</a> werden als Installationen verstanden, aber im Grunde bleiben die Fotos der Installationen im Ged&#228;chtnis: Hunderte, teilweise sogar Tausende nackte Menschen an meist sehr bekannten Orten dieser Welt.</strong></p>
<p>Eine solche Installation wird es am Wochenende des 23./24. Juni in M&#252;nchen geben. Mit ihr werden gleichzeitig die M&#252;nchner Opernfestspiele er&#246;ffnet. Und f&#252;r Mutige gibt es dazu einen Aufruf der Bayerischen Staatsoper: <a href="http://www.bayerische.staatsoper.de/1232--~WagnersRing~anmeldung_spencer_tunick.html" target="_blank">Werden Sie Teil einer Kunstinstallation!</a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/06/NewcastleGateshead-5-BALTIC-Centre-for-Contemporary-Art-2005.jpg" rel="lightbox[36546]"><img class="alignnone size-medium wp-image-36635" title="NewcastleGateshead 5 (BALTIC Centre for Contemporary Art) 2005" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/06/NewcastleGateshead-5-BALTIC-Centre-for-Contemporary-Art-2005-650x515.jpg" alt="" width="650" height="515" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small;">© Spencer Tunick. NewcastleGateshead 5 (BALTIC Centre for Contemporary Art) 2005</span></p>
<p><em>Der Ring</em> wird die neue Arbeit Tunicks hei&#223;en, bei der Tausende Kunstinteressierte nackt an mehreren Pl&#228;tzen in der M&#252;nchner Innenstadt f&#252;r den New Yorker posieren. Inspiriert ist Tunicks Kunstinstallation von Richard Wagners Opus magnum „Der Ring des Nibelungen“.</p>
<p>Seid Ihr neugierig? Teilnehmen kann jeder! Tunick kommentiert dies folgenderma&#223;en:</p>
<blockquote><p>Wir suchen ganz normale Leute, keine Nudisten. Studenten, Musiker, Bibliothekare, Maurer, kommt und posiert f&#252;r mich!</p></blockquote>
<p>Alle Mitwirkenden erhalten ein Foto in limitierter Auflage. Die Teilnahme ist f&#252;r Personen ab 18 Jahren m&#246;glich. Am Tag der Installation sind ausschlie&#223;lich Teilnehmer zu den Pl&#228;tzen zugelassen.</p>
<p><span id="more-36546"></span></p>
<p>Tunicks Arbeiten wurden bereits weltweit realisiert. Die M&#252;nchner Installation ist die erste gro&#223; angelegte Aktion in Deutschland. 2006 gab es bereits eine kleinere Installation in D&#252;sseldorf. Ob Bayern, das ja nicht unbedingt f&#252;r seine Offenherzigkeit bekannt ist, die Anzahl an ben&#246;tigten Leuten aufzubringen schafft, bleibt spannend. Wir freuen uns auf jeden Fall auf das fertige Foto und dr&#252;cken die Daumen.</p>
<p>Wenn Ihr dabei sein werdet, k&#246;nnt Ihr uns gern Euren Erfahrungsbericht schicken. Denn allein ein Gruppenportrait von nur f&#252;nf Personen ist f&#252;r die meisten Fotografen bereits eine kleine Herausforderung. Wie macht Tunick das mit Hunderten Nackten?</p>
<p></p>
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		<title>Der Beginn der Aktfotografie</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/05/10/der-beginn-der-aktfotografie/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 06:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[historie]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[modell]]></category>
		<category><![CDATA[moral]]></category>
		<category><![CDATA[nackt]]></category>
		<category><![CDATA[unbekannt]]></category>
		<category><![CDATA[verbot]]></category>

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		<description><![CDATA[Die fr&#252;he Aktfotografie findet sich bereits kurz nach der Entdeckung der Fotografie und steht in enger Verbindung zur bildenden Kunst, was man vor allem an der Auswahl der Modelle und der Motivik erkennen kann.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die fr&#252;he Aktfotografie findet sich bereits kurz nach der <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2011/07/08/19-august-1839-die-geburtsstunde-der-fotografie/">Entdeckung der Fotografie</a> und steht in enger Verbindung zur bildenden Kunst, was vor allem an der Auswahl der Modelle und der Motivik erkennbar ist.</strong></p>
<p>Die Darstellung des nackten K&#246;rpers in der Malerei war keine Seltenheit und gesellschaftlich akzeptiert. Sowohl f&#252;r die Malerei als auch f&#252;r die Fotografie standen Frauen und seltener auch M&#228;nner Modell. Durch die Fotografie wurde den Menschen jedoch viel deutlicher, dass es sich bei den Abgebildeten um reale Menschen handelt. W&#228;hrend die Aktbilder der Malerei keine Aufregung verursachten, galten Aktfotos schnell als Pornografie.</p>
<p>Viele Fotografen versuchten daher, ihre Bilder durch Kunst und Wissenschaft zu legitimieren. Eindeutig wissenschaftlichen Charakter hatten zum Beispiel die Aufnahmen von Eadweard Muybridge. Er hielt mit Hilfe von ganzen Batterien von Kameras Bewegungsabl&#228;ufe von Tieren und Menschen fest.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/muybridge_ascending_stairs.jpg" rel="lightbox[34044]"><img class="alignnone size-medium wp-image-34091" title="muybridge" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/muybridge_ascending_stairs-500x314.jpg" alt="" width="500" height="314" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: x-small;">Treppensteigen von Eadweard Muybridge, ca. 1886</span></p>
<p>Viele Fotografen machten Aktaufnahmen vor allem, um sie als Vorlagen an Maler zu verkaufen. Eines der bekanntesten fr&#252;hen Aktbilder ist der R&#252;ckenakt von Eugène Durieu (Fotograf) und Eugène Delacroix (Maler). Die beiden Franzosen arbeiteten f&#252;r eine Reihe von Aktaufnahmen zusammen. Ob Delacroix die Posen arrangierte, w&#228;hrend Durieu ausschlie&#223;lich die Technik bediente, ist unbekannt, jedoch wahrscheinlich. Entstanden sind bei dieser Zusammenarbeit 32 Aufnahmen von M&#228;nnern, Frauen und Kindern.</p>
<p><span id="more-34044"></span></p>
<blockquote><p>„Ich betrachte mit Leidenschaft und ohne zu erm&#252;den diese Fotografien nach nackten Menschen, dieses wunderbare Gedicht, den menschlichen K&#246;rper.“ &#8211; Eugène Delacroix</p></blockquote>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/Durieu_1.jpg" rel="lightbox[34044]"><img class="alignnone size-medium wp-image-34046" title="Durieu_1" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/Durieu_1-500x728.jpg" alt="" width="238" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/Durieu_2.jpg" rel="lightbox[34044]"><img class="alignnone size-full wp-image-34097" title="Durieu_2" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/Durieu_2.jpg" alt="" width="252" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: x-small;">Aktaufnahmen von Eugène Durieu und Eugène Delacroix, 1853</span></p>
<p>Immer mehr Maler ben&#246;tigten Vorlagen f&#252;r ihre Bilder. Sie bemerkten schnell, dass Fotografien weit kosteng&#252;nstiger waren als die Sitzungen f&#252;r das oft stundenlange Modellstehen zu zahlen. Bekannte Fotografen, die vor allem diesen kommerziellen Zweig der Aktfotografie nutzten, waren Bruno Braquehais und Auguste Belloc.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/Bruno_Braquehais_Sztereodagerrotipia_1858.jpg" rel="lightbox[34044]"><img class="alignnone size-medium wp-image-34205" title="Bruno_Braquehais" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/Bruno_Braquehais_Sztereodagerrotipia_1858-500x275.jpg" alt="" width="500" height="275" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: x-small;">Stereodaguerreotypie von Bruno Braquehais, 1858</span></p>
<p>Es gab nat&#252;rlich auch Bilder, die eindeutig erotischer Natur waren. Die Fotografen ver&#246;ffentlichten diese sogenannten „Cochonnerien“ nicht unter ihren b&#252;rgerlichen Namen, weshalb die Urheber der meisten dieser Fotografien heute unbekannt sind. Der Staat versuchte, den Vertrieb solcher Aufnahmen zu unterbinden, jedoch ohne gro&#223;en Erfolg. Posiert haben f&#252;r diese Aufnahmen neben beruflichen Modellen zunehmend auch Prostituierte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/29.jpg" rel="lightbox[34044]"><img class="alignnone size-full wp-image-34186" title="" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/29.jpg" alt="" width="256" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/14.jpg" rel="lightbox[34044]"><img class="alignnone size-full wp-image-34187" title="" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/14.jpg" alt="" width="224" /></a></p>
<p>Um sich dem moralischen Verbot zu entziehen und dennoch als Fotograf auftreten zu k&#246;nnen, gab es mehrere Wege: H&#228;ufig liefen erotische Aufnahmen unter dem Deckmantel der wissenschaftlich-ethnologischen Forschung. So findet man viele Fotos von halbnackten Japanerinnen oder orientalischen Sch&#246;nheiten. Auff&#228;llig ist hier, dass die Studiobilder sich ver&#228;ndern. W&#228;hrend f&#252;r k&#252;nstlerische Aufnahmen meist recht einfache Kulissen dienten, wurde die Umgebung bei erotischen Aufnahmen st&#228;rker inszeniert.</p>
<p>Aktaufnahmen im Freien waren zu Beginn der Aktfotografie hingegen sehr selten. Man findet sie ab und zu auf Fotos aus den Kolonien. Mehrere Postkartenmotive von halbnackten Frauen bei scheinbar tradioniellen und f&#252;r die Europ&#228;er exotisch anmutenden T&#228;nzen oder Alltagshandlungen fanden so legal Zugang als Gr&#252;&#223;e aus der Ferne in die Heimat.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/stilfried.jpg" rel="lightbox[34044]"><img class="alignnone size-medium wp-image-34193" title="stillfried" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/04/stilfried-500x407.jpg" alt="" width="500" height="407" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: x-small;">Schlafende Japanerin von Baron Stillfried, ca. 1875</span></p>
<p>Um 1900 ver&#228;nderten sich die Aktbilder stark. Die Fotografen entdecken neue Bereiche und M&#246;glichkeiten, vor allem auch durch die sich entwickelnde Technik. Auch das Bild von Nacktheit in der Gesellschaft ver&#228;ndert sich zunehmend. Bedenkt man die Situation heute, bekommt man eine ungef&#228;hre Idee davon, wie schnell sich allein die Gedanken und Ansichten zur Aktfotografie gewandelt haben m&#252;ssen. Aber davon ein anderes Mal.</p>
<p><span style="color: #888; font-size: x-small;"><br />
Literaturangaben:<br />
• Baatz, Willfried: Geschichte der Fotografie. Ein Schnellkurs. &#220;berarbeitete und aktualisierte Neuausgabe. K&#246;ln 2008.<br />
• Dewitz, Bodo von: Facts – Tatsachen: Fotografien des 19. und 20. Jahrhundert aus der Sammlung Agfa Foto-Historama im Museum Ludwig K&#246;ln. K&#246;ln 2006.<br />
• Koetzle, Michael: Photo Icons. Die Geschichte hinter den Bildern. 1827 &#8211; 1926. K&#246;ln 2002.<br />
• Stephan, Peter: 50 Fotografen die man kennen sollte. M&#252;nchen 2008.<br />
• Stiegler, Bernd / Th&#252;rlemann, Felix: Meisterwerke der Fotografie. Stuttgart 2011.</span></p>
<p>Vielen Dank an das <a href="http://www.axellauer.de/" target="_blank">Fotostudio Lauer</a>, die mir mit einigen Bildern geholfen haben!</p>
<p></p>
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		<title>Liebesleben</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2011/10/11/liebesleben/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 06:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Marit Beer]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor &#252;ber zehn Jahren entdeckte ich einen Fotoband mit dem Namen „Liebes-Paare“, fotografiert von Joe Gantz, der mich g&#228;nzlich faszinierte und mir die M&#246;glichkeiten der Fotografie, Intimit&#228;t und Z&#228;rtlichkeit festzuhalten, offenbarte.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor &#252;ber zehn Jahren entdeckte ich einen Fotoband mit dem Namen „Liebes-Paare“, fotografiert von <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9259352&amp;aref=image036/2008/02/07/cq-spc199500500900095.pdf&amp;thumb=false">Joe Gantz</a>, der mich g&#228;nzlich faszinierte und mir die M&#246;glichkeiten der Fotografie, Intimit&#228;t und Z&#228;rtlichkeit festzuhalten, offenbarte.</strong></p>
<p>Joe Gantz w&#228;hlte daf&#252;r einen Infrarotfilm, Blitz mit Infrarotfilter und Dunkelheit. Die Liebespaare fotografierte er in ihren Wohnungen. Er hatte einen Zweitschl&#252;ssel erhalten und wurde &#252;ber einen Beeper informiert, wenn er vorbeikommen durfte.</p>
<p>Dass dieses Projekt vor allem in seiner Vorbereitung nicht besonders leicht gewesen sein kann, ist gut vorstellbar. Vor allem, weil es ihm darum ging, Paare in starkem Gef&#252;hlsaufruhr und ausschlie&#223;lich auf sich orientierter Aufmerksamkeit festzuhalten. Gelungen ist ihm das.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79911.jpg" rel="lightbox[22632]"><img class="alignnone size-full wp-image-22710" title="_MG_7991" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79911.jpg" alt="" width="241" height="372" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79711.jpg" rel="lightbox[22632]"><img class="alignnone size-full wp-image-22711" title="_MG_7971" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79711.jpg" alt="" width="243" height="371" /></a></p>
<p><span id="more-22632"></span></p>
<p>Jahre sp&#228;ter war ich dann selbst in einer &#228;hnlichen Situation. Nur hatte ich nicht nach Liebespaaren gesucht, sondern wurde gefunden. Ich hatte eine M&#246;glichkeit f&#252;r mich entdeckt, Menschen so zu fotografieren, dass sie sich von mir ungest&#246;rt f&#252;hlten, weil sie mich nicht sahen. Anderseits konnte ich auch Motive ablichten, die ich so in ihrer G&#228;nze und Offensichtlichkeit nicht h&#228;tte fotografieren k&#246;nnen oder wollen, weil sie mir zu plakativ oder unecht erschienen w&#228;ren.</p>
<p>Das f&#252;hrte zum Teil zu Ergebnissen, die mich wieder an Joe Gantz und seine Arbeit erinnerten und in mir nicht nur den Wunsch wiedererweckten, etwas Wahrhaftiges festzuhalten, sondern mir pl&#246;tzlich auch die M&#246;glichkeit aufzeigten, genau dies zu tun.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79981.jpg" rel="lightbox[22632]"><img class="alignnone size-medium wp-image-22712" title="_MG_7998" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79981-500x499.jpg" alt="" width="500" height="499" /></a></p>
<p>So hatte ich vor Kurzem eine ganz besondere Zusammenkunft, &#252;ber die zu schreiben es mir noch ein wenig schwer f&#228;llt, da Intimit&#228;t und Z&#228;rtlichkeit Dinge sind, die nicht in der &#214;ffentlichkeit stattfinden, sondern an Orten ohne Zuschauer. Dennoch habe ich vom Paar die Erlaubnis bekommen, die Bilder zu ver&#246;ffentlichen und freue mich, sie hier zeigen zu d&#252;rfen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79691.jpg" rel="lightbox[22632]"><img class="alignnone size-medium wp-image-22714" title="_MG_7969" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79691-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Als Ort w&#228;hlten wir das WG-Zimmer der beiden. Hier f&#252;hlten sie sich sicher und nach anf&#228;nglicher Befangenheit und Herumalbern konnten wir durch das Aufh&#228;ngen der Folie uns gegenseitig die Sicht aufeinander nehmen. Ich blieb au&#223;erhalb ihrer Intimzone und damit Beobachter.</p>
<p>Sie konnten agieren, wie sie wollten und ich meldete mich nur manchmal, wenn sie sich zu weit von der Folie entfernten. Die Musik nahm zudem die Stille aus dem Raum und versteckte das Klicken und Aufziehen meiner Kamera.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79862.jpg" rel="lightbox[22632]"><img class="aligncenter" title="_MG_7986" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_79862-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Entstanden sind dabei Bilder, die N&#228;he und Gef&#252;hl greifbar machen und das Liebespaar durch die Trennung des gew&#228;hlten Materials dennoch nicht offensichtlich oder platt in den Fokus setzen.</p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Das b&#246;se Wort: Nacktbild</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2011/03/24/das-boese-wort-nacktbild/</link>
		<comments>http://kwerfeldein.de/2011/03/24/das-boese-wort-nacktbild/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 07:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
		<category><![CDATA[kwertext]]></category>
		<category><![CDATA[Aktfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Nacktskandal und Nipplegate – in jedem Klatschmagazin werden Nacktbilder als gro&#223;es Drama beschrieben. Aber nicht nur da. Auch auf vielen Internetseiten und in Zeitungen wird man damit konfrontiert. Das Aktbild einer schwangeren Prominenten sorgte in jeglichen Medien f&#252;r unglaublichen Wirbel. Aufgemacht werden diese Nachrichten wie alle anderen Artikel &#252;ber Krieg und Naturgewalten. Das Akt- oder Nacktbild als Katastrophe ist gegenw&#228;rtig und in unseren K&#246;pfen verankert.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nacktskandal und Nipplegate – in jedem Klatschmagazin werden Nacktbilder als gro&#223;es Drama beschrieben. Aber nicht nur da. Auch auf vielen Internetseiten und in Zeitungen wird man damit konfrontiert. Das Aktbild einer schwangeren Prominenten sorgte in jeglichen Medien f&#252;r unglaublichen Wirbel. Aufgemacht werden diese Nachrichten wie alle anderen Artikel &#252;ber Krieg und Naturgewalten. Das Akt- oder Nacktbild als Katastrophe ist gegenw&#228;rtig und in unseren K&#246;pfen verankert.</strong></p>
<p>Sobald ich in Gespr&#228;chen erw&#228;hne, dass ich Aktfotos mache, formt sich in den K&#246;pfen der Menschen ein Bild. Und dieses Bild kommt wohl in den seltensten F&#228;llen meinen tats&#228;chlichen Fotos nahe. Daf&#252;r sorgen die Medien, die f&#252;r ihre Schlagzeilen den nat&#252;rlichen, menschlichen K&#246;rper als etwas Schmutziges und Schlechtes brauchen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/P3202811kl.jpg" rel="lightbox[13858]"><img class="alignnone size-medium wp-image-13860" title="tammy" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/P3202811kl-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><span id="more-13858"></span></p>
<p>Das Wort Nacktfoto wird in der Fotografie vermieden. „Fotografen unterscheiden die beiden Begriffe [Akt und Nackt] und legen Wert auf den k&#252;nstlerischen Anspruch von Aktfotos“, hei&#223;t es im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aktfotografie">Wikipedia-Artikel</a>.</p>
<p>Viele Fotografen versuchen, sich sogar noch weiter abzugrenzen. Auf ihren Homepages liest man Begriffe wie Erotikfotograf oder Fine Art Nude, um hervorzuheben, dass ihre Bilder einen hohen k&#252;nstlerischen Anspruch haben sollen. Doch l&#246;st dies das Problem l&#228;ngst nicht. Es liegt viel tiefer, als dass es sich lediglich durch ein Wortwechsel &#228;ndern k&#246;nnte. Und es ist ja auch paradox, das Wort Nackt als etwas Verbotenes hinzustellen.</p>
<p>Nat&#252;rlich sind viele Fotos, in denen Nacktheit gezeigt wird, oft eine Gratwanderung zwischen Pornografie und Kunst. Und viel zu viele Bilder bedienen schlicht und einfach rein sexuelle Anspr&#252;che. Aber so nah, wie es &#252;berall dargestellt wird, sind sich diese beiden Kategorien l&#228;ngst nicht. Es gibt dazwischen eine unglaublich gro&#223;e Bandbreite an Bildern, in denen der nackte K&#246;rper als Kunstobjekt dient, Bilder in denen man nicht im Ansatz an Erotik denkt. Man findet auch viele Fotos, die Kopfkino schaffen, ohne die W&#252;rde der gezeigten Person zu verletzen. Aktfotos mit Stil.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/les-jours-davant-klein.jpg" rel="lightbox[13858]"><img class="alignnone size-medium wp-image-13871" title="les-jours-davant-klein" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/03/les-jours-davant-klein-500x506.jpg" alt="" width="500" height="506" /></a><br />
<span style="font-size: xx-small;">Foto: <a href="http://www.quadratiges.de/">Andrea H&#252;bner</a></span></p>
<p>Ich will deshalb dazu aufrufen, diese einfachen W&#246;rter, die &#252;berhaupt nichts mit Schund oder Schmutz zu tun haben, zu retten und ihnen ein neues Gesicht zu geben. Oder vielmehr ihnen ihr altes Gesicht wiederzugeben.</p>
<p>Wenn ihr nackte Frauen oder M&#228;nner fotografiert, dann schreibt und sagt es auch, ohne neue W&#246;rter zu suchen oder zu erfinden, die dem viel weniger nahe kommen. Wenn ein gutes Aktbild als solches betitelt wird, nimmt man ihm nichts. Die Begriffe Akt und Nackt m&#252;ssen sich erholen und brauchen Bilder, die zeigen, was sie auch bedeuten k&#246;nnen.</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Gespr&#228;ch mit Sven Schwalm von Nujolie</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2011/02/13/im-gespraech-mit-sven-schwalm-von-nujolie/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 10:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Aktfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Erotikfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Nujolie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt <a href="http://nujolie.de/">Nujolie</a> fasziniert mich schon eine Weile, denn die erotischen Fotografien der Seite bestechen durch ihr Nat&#252;rlichkeit und &#196;sthetik. Deshalb habe ich mich sehr gefreut habe, als mir Sven Schwalm ein Interview zusagte.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Projekt <a href="http://nujolie.com/">Nujolie</a> fasziniert mich schon eine Weile, denn die erotischen Fotografien der Seite bestechen durch ihre Nat&#252;rlichkeit und &#196;sthetik. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als mir Sven Schwalm ein Interview zusagte.</strong></p>
<p><strong>Woher kommt der Name „Nujolie“?</strong></p>
<p>Der Name stammt aus dem Franz&#246;sischen. „Nu“ bedeutet nackt und „jolie“ sch&#246;n/entz&#252;ckend. Da wir die blumige franz&#246;sische Sprache als ideal ansahen, um unsere Bildsprache zu verbalisieren, haben wir uns f&#252;r die Kombination der beiden Worte entschieden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/LIANOSHA_set01_052.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12247" title="LIANOSHA_set01_052" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/LIANOSHA_set01_052-500x332.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p><strong><span id="more-12234"></span><br />
Auf eurer Homepage schreibt ihr, euer Ziel ist es „der erotischen Photographie die W&#252;rde und die Sch&#246;nheit zur&#252;ckzugeben, die sie im Zeitalter von Digitalkameras und Internet zunehmend verloren hat.“ Ihr arbeitet selbst mit digitalen Kameras und pr&#228;sentiert eure Bilder im Internet. Was unterscheidet euch von den anderen Erotik-Fotografen?</strong></p>
<p>Sucht man im Internet nach Bildern mit erotischem Inhalt, st&#246;&#223;t man auf ein sehr breites Angebot. Auf der einen Seite finden sich reichlich Aktbilder rein sexueller Natur, in denen die Modelle auf gewisse K&#246;rperteile reduziert werden. Am anderen Ende findet sich die klassische Schwarz/wei&#223;-Fotografie, welche  einen hohen k&#252;nstlerischen Anspruch hat, jedoch  Geometrie und Form der  K&#246;rper und des Lichts in den Vordergrund stellt.</p>
<p>Dazwischen klafft eine nicht unerhebliche L&#252;cke, die wir mit unserer Interpretation erotischer Fotografie f&#252;llen m&#246;chten.</p>
<p>Der Denkansatz f&#252;r jedes Shooting ist das Modell selbst, dessen Ausstrahlung, Nat&#252;rlichkeit und Typ. Diese Zutaten stellen wir in den Vordergrund erdenken uns eine Szenerie oder Situation und transportieren so die sinnliche Erotik, wie wir sie gerne sehen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/MG_8821.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12248" title="_MG_8821" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/MG_8821-500x750.jpg" alt="" width="245" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/ANNI_set01_025.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12254" title="ANNI_set01_025" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/ANNI_set01_025-500x750.jpg" alt="" width="245" /></a></p>
<p><strong>Eure Modelle haben wirklich immer eine sehr nat&#252;rliche Ausstrahlung. Wo findet ihr all die sch&#246;nen Frauen? </strong></p>
<p>Einige Modelle kommen von professionellen Modellagenturen oder auch aus dem Bekanntenkreis. Den &#252;berwiegenden Anteil finden wir jedoch im Internet. Die meisten unserer Fotografen sind aktive Mitglieder in diversen Online-Communities rund um Fotografie und dort findet sich auch ein recht breites Spektrum an Modellen. Allerdings ist das oft wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, bis man jemanden findet, der &#252;berzeugt und zu uns passt. Interessierte k&#246;nnen sich gerne an <a href="mailto:casting@nujolie.com">casting@nujolie.com</a> wenden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/MG_2250.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12246" title="_MG_2250" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/MG_2250-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Wird es eventuell auch einmal M&#228;nner auf Nujolie zu sehen geben?</strong></p>
<p>Wir hatten bereits erste Shootings mit M&#228;nnern und arbeiten uns gerade in die Materie ein. Allerdings haben wir auch bei den Frauen l&#228;nger gebraucht, um zu sehen, wie eine 100-Bilder-Strecke funktioniert und sch&#246;n aussieht. Leider lassen sich diese Erfahrungen nicht 1:1 auf M&#228;nner &#252;bertragen, da M&#228;nnerk&#246;rper ganz anders strukturiert sind und ihre Wirkung auf Fotos anders funktioniert.</p>
<p>Die Fotografin Sandra Ludewig, die wir f&#252;r unser Netzwerk gewinnen konnten, bringt da reichlich Erfahrung mit, was sie zu einer wertvollen Erg&#228;nzung macht. M&#228;nner, die sich vorstellen k&#246;nnen, f&#252;r uns Modell zu stehen k&#246;nnen sich selbstverst&#228;ndlich auch an uns wenden!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/20_nujolie_mattee.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12250" title="20_nujolie_mattee" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/20_nujolie_mattee-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Pro Set kann man 4 Bilder frei ansehen. Der Rest, bestehend aus 60 -120 Bildern, ist f&#252;r ca. 10 Euro als Download erh&#228;ltlich. Im Verh&#228;ltnis zum Aufwand eines Shootings ist das sehr g&#252;nstig, oder?</strong></p>
<p>Das liegt an unserer internen Preispolitik. Wir arbeiten auf einer Basis, die f&#252;r Modelle wie Fotografen sehr fair ist, denn alle werden am Umsatz beteiligt, anstatt einen einmaligen Beitrag f&#252;r das Shooting zu kassieren. So kommen zwar zun&#228;chst nur kleine Betr&#228;ge zusammen, doch auf l&#228;ngere Sicht gesehen lohnt sich das.</p>
<p>Unsere Hauptmotivation ist es nach wie vor, sch&#246;ne Bilder zu machen, nicht Umsatz und Gewinn um jeden Preis zu maximieren. Wir verstehen uns als eine Plattform, auf der Fotografen und Modelle ihre Arbeiten anbieten k&#246;nnen. Prim&#228;r geht es um eine gewisse Form der &#196;sthetik und in unseren Augen gute Bilder.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/MG_3011.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12251" title="_MG_3011" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/MG_3011-500x750.jpg" alt="" width="245" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/HANNA_set03_121.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12252" title="HANNA_set03_121" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/HANNA_set03_121-500x750.jpg" alt="" width="245" /></a></p>
<p><strong>Wie l&#228;uft ein Shooting bei euch ab?</strong></p>
<p>Wenn Fotograf und Modell sich bereits kennen, ist es nat&#252;rlich einfacher, denn man ist schon etwas aufeinander eingestellt und wei&#223; ungef&#228;hr, was einen erwartet. Das sprichw&#246;rtliche Eis muss nicht mehr gebrochen werden.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich l&#228;uft ein Shooting ziemlich entspannt ab. Man trinkt zusammen einen Kaffee, schaut was f&#252;r eine Location und welche Kleidung zur Verf&#252;gung stehen und dann wird losgelegt. Wir versuchen Stimmungen zu transportieren und diese m&#252;ssen wir dann selbstverst&#228;ndlich auch erzeugen.</p>
<p><strong>Und welche Locations nutzt ihr?</strong></p>
<p>Ich fotografiere viel bei mir und dekoriere oft um: neue Tapete, neue Vorh&#228;nge, neue M&#246;bel. Ansonsten fotografiere ich mich auch durch die Wohnungen von Freunden, oder auch gerne bei den Modellen zu Hause.<br />
Studios versuche ich zu vermeiden, weil die Atmosph&#228;re dort gleich eine andere ist &#8211; eine, die ich nicht mag.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/TARA_set01_069.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12253" title="TARA_set01_069" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/TARA_set01_069-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Arbeitest du nur mit nat&#252;rlichem Licht oder auch mit Blitz?</strong></p>
<p>Ich versuche, so viel wie m&#246;glich aus dem Tageslicht herauszuholen, da das am nat&#252;rlichsten wirkt. Da ich in Hamburg lebe, ist das aber nicht ganz so einfach, da hier gerade im Winter die Sonnentage rar sind. Wenn das nat&#252;rliche Licht nicht ausreicht, dann muss ich  ab und zu auf Kunstlicht und Blitz ausweichen. Dabei versuche ich allerdings, Tageslicht zu simulieren.</p>
<p><strong>Einige eurer Bilder wirken nicht sehr digital. Arbeitet ihr auch mit analogen Kameras?</strong></p>
<p>Teils, teils. Juri arbeitet &#252;berwiegend analog. Ich selbst komme auch aus der analogen Ecke und habe mich so lange wie m&#246;glich gegen das Digitale gewehrt, weil mir bei den meisten digitalen Sachen die &#196;sthetik nicht gefallen hat. Ich habe lange vor dem Rechner gesessen, um aus den digitalen Daten Bilder zu machen, die mir gefallen. Seitdem finde ich digital toll. Das Projekt w&#228;re analog auch gar nicht m&#246;glich gewesen. Das h&#228;tte kein Mensch bezahlen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Wer steht alles hinter dem Projekt und wie habt ihr euch gefunden?</strong></p>
<p>Gegr&#252;ndet wurde Nujolie von Christoph Meyer-Eisenarm und mir.<br />
Nachdem wir uns in einem Zeitraum von 5 Jahren zum dritten Mal, immer unter anderen Pseudonymen in verschiedenen Communitys kennenlernten, fanden wir heraus, dass hinter den verschiedenen Pseudonymen jeweils die selbe Person steckte. Da musste ich Christoph einfach kennenlernen. Er dachte da ganz &#228;hnlich und stand noch am selben Tag vor meiner T&#252;r. Von da war es nur noch ein kleiner Schritt, bis die Idee zu Nujolie geboren war.</p>
<p>Mittlerweile sind wir f&#252;nfeinhalb feste Fotografen. Neben mir und Christoph Meier Eisenarm noch Juri, Tobias Lang, Phellipe Matisse und  Sandra f&#252;r die M&#228;nner. Dazu kommen noch zwei bis drei Talente, die ab und zu f&#252;r uns fotografieren und unter Pseudonymen arbeiten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/SVEA_set05_062.jpg" rel="lightbox[12234]"><img class="alignnone size-medium wp-image-12258" title="SVEA_set05_062" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/02/SVEA_set05_062-500x332.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p><strong><br />
Von den Anf&#228;ngen Nujolies bis heute &#8211; haben sich die Bilder ver&#228;ndert?</strong></p>
<p>Man denkt immer, dass die neuesten Sachen die Tollsten sind. Vor Kurzem wollte ich aber ein paar Sachen auf dem Server l&#246;schen, um Platz zu schaffen, doch das fiel mir extrem schwer. Die alten Sachen haben genauso ihre Berechtigung wie die aktuellen. Bei den neuen Sets werden es tendenziell mehr Bilder, die sch&#246;n sind, weshalb auch die Galerien immer gr&#246;&#223;er werden. Man hat weniger Ausschuss. Aber ob die Qualit&#228;t sich gesteigert hat, kann man so nicht sagen.</p>
<p>Es hat sich alles gut entwickelt. Zwischen Kopfkino und Pornografie ist ein schmaler Grat. Das auszuloten &#8211; wie nackt darf es sein und wann ist es zu nackt? &#8211;  war gar nicht so einfach. Es hat schon eine Weile gedauert, bis wir wussten, was wir wollen und was nicht.<br />
<em><br />
Vielen Dank f&#252;r das Gespr&#228;ch, Sven!</em></p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aktfotografie: Auf das Wesentliche reduziert</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2011/01/11/aktfotografie-auf-das-wesentliche-reduziert/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 15:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akt]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Aktofotgrafie]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtquelle]]></category>
		<category><![CDATA[Reduzieren]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tom Lanzrath</strong></p>Von Beginn an habe ich mit einer Lichtquelle gearbeitet. Warum und wieso kann ich bis heute nicht genau sagen, mit einem Licht zu arbeiten kommt meiner Arbeitsweise wohl am ehesten entgegen. Ich lege bei meinen Aktbildern immer gro&#223;en Wert darauf, dass das Modell nicht zu erkennen ist. Das Gesicht im Schatten zu verbergen ist bei einem Licht einfacher als bei mehreren.<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tom Lanzrath</strong></p><p><strong>Zur Aktfotografie bin ich vor knapp 2 Jahren gekommen. Ich hatte zwar auch schon vorher hier und da ein Aktbild geschossen, richtig anfreunden konnte ich mich jedoch nicht damit. Anlass war damals eine Freundin, die Aktbilder bei einem Fotografen machen lie&#223;. Diese gefielen mir sehr und dadurch begann meine Leidenschaft f&#252;r die klassische Aktfotografie. Mein erstes Opfer war damals &#252;brigens jene Freundin. </strong></p>
<p>Von Beginn an habe ich mit einer Lichtquelle gearbeitet. Warum und wieso kann ich bis heute nicht genau sagen, mit einem Licht zu arbeiten kommt meiner Arbeitsweise wohl am ehesten entgegen. Ich lege bei meinen Aktbildern immer gro&#223;en Wert darauf, dass das Modell nicht zu erkennen ist. Das Gesicht im Schatten zu verbergen ist bei einem Licht einfacher als bei mehreren.</p>
<p>So ist zum einen sichergestellt, dass der Mensch anonym bleibt und es damit auch m&#246;glich ist, sich nackt vor die Kamera zu trauen. Zum anderen lenkt der Ausdruck des Gesichtes nicht ab. Ein weiterer Grund ist, dass die Schattenverl&#228;ufe bei einem Licht wesentlich spannender sind. Immer wieder fasziniert es mich dabei, wie eine &#196;nderung der Pose um wenige Zentimeter ein komplett neues Bild ergibt.</p>
<p><span id="more-11601"></span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/01/52.jpg" rel="lightbox[11601]"><img title="Aktfoto 2" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/01/52-500x333.jpg" alt="Aktfotografie: Auf das Wesentliche reduziert" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Bei Bedarf nehme ich Reflektoren zur Hilfe um Akzente zu setzen, Lichtquelle ist jedoch in 95% der F&#228;lle immer nur eine. Die Posen f&#252;r meine Bilder ergeben sich aus der Zusammenarbeit und der Kommunikation. Manchmal hole ich mir Inspirationen aus B&#252;chern, manchmal bei anderen Fotografen im Internet; oft m&#246;chte das Modell genau eines der Motive haben, die bei mir in meiner Galerie im Studio h&#228;ngen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/01/42.jpg" rel="lightbox[11601]"><img class="alignnone size-medium wp-image-11604" title="Aktfoto 3 " src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/01/42-500x334.jpg" alt="Aktfotografie: Auf das Wesentliche reduziert" width="500" height="334" /></a></p>
<p>Liegenden oder sitzenden Posen gebe ich dabei fast immer den Vorzug. Durch die entsprechende Drehung und K&#246;rperspannung kann man oft kleine Problemzonen sehr gut verstecken, denn kein K&#246;rper ist perfekt.</p>
<p>Sehr dankbar bin ich f&#252;r Menschen, die z.B. Tanz und/oder Gymnastik als Sport betreiben. Sie verf&#252;gen oft &#252;ber eine sehr gro&#223;e K&#246;rperbeherrschung und -gef&#252;hl, so dass hier sehr oft au&#223;ergew&#246;hnliche Posen m&#246;glich sind. Eine gewisse Artistik erleichtert das dann doch oftmals sehr.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/01/12.jpg" rel="lightbox[11601]"><img title="Aktfoto 5" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/01/12-500x322.jpg" alt="Aktfotografie: Auf das Wesentliche reduziert" width="500" height="322" /></a></p>
<p>Als Lichtformer nehme ich oft einen Standardreflektor mit einem Wabeneinsatz oder eine Softbox mit einem Grid. Mit hartem Licht werden die Konturen eines K&#246;rpers wesentlich besser herausgearbeitet als mit weichem. Nat&#252;rlich ist dies keine Pauschalaussage, denn auch Falten und andere Problemzonen kommen damit besser zur Geltung. Hier gilt es einen Mittelweg zu finden wie so oft im Leben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/01/22.jpg" rel="lightbox[11601]"><img title="Aktfoto 4" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2011/01/22-500x750.jpg" alt="Aktfotografie: Auf das Wesentliche reduziert" width="500" height="750" /></a></p>
<p>Zuk&#252;nftig werde ich versuchen mehr mit nat&#252;rlichem Licht zu arbeiten, grade auch in der Aktfotografie. Daf&#252;r werde ich dann jedoch eine M&#246;glichkeit finden m&#252;ssen, die neugierigen Blicke meiner Nachbarn von gegen&#252;ber abzuhalten und trotzdem noch genug Licht f&#252;r die Bilder zu haben. Alles in Planung f&#252;r 2011.</p>
<p></p>
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	</channel>
</rss>
