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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Technik</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 May 2013 08:43:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>tadaa: Bokeh und Masking f&#252;r&#8217;s iPhone</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 08:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[bokeh]]></category>
		<category><![CDATA[effekt]]></category>
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		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[tilt shift]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Anne Koch</strong></p>F&#252;r mich ist mein iPhone eine gute Immerdabei-Kamera geworden. Ich fotografiere damit wieder mehr einfach so und zwischendurch ganz ohne Druck. Das ist f&#252;r mich von gro&#223;em Wert, da ich beruflich auch fotografiere (da nat&#252;rlich nicht mit dem iPhone). Das iPhone hat meine Fotografie ein gutes St&#252;ck wieder befreit. Wenn das gemachte Bild etwas kann [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Anne Koch</strong></p><p><strong>F&#252;r mich ist mein iPhone eine gute Immerdabei-Kamera geworden. Ich fotografiere damit wieder mehr einfach so und zwischendurch ganz ohne Druck. Das ist f&#252;r mich von gro&#223;em Wert, da ich beruflich auch fotografiere (da nat&#252;rlich nicht mit dem iPhone).</strong></p>
<p>Das iPhone hat meine Fotografie ein gutes St&#252;ck wieder befreit. Wenn das gemachte Bild etwas kann &#8211; super! Wenn nicht &#8211; auch nicht tragisch, ich hatte ja kaum Aufwand. Ich probiere wieder mehr aus, einfach so, ohne den Anspruch, dass da jetzt unbedingt Gro&#223;artiges entstehen muss.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/01_tadaabilder.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58996" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/01_tadaabilder-650x438.jpg" width="650" height="438" /></a></p>
<p>Unverzichtbar ist f&#252;r mich dabei die App <a title="tadaa im Appstore" href="http://tadaa.net/to-the-appstore" target="_blank">tadaa</a> geworden. Das deutsche Start-up sitzt in der Hamburger Speicherstadt und auch wenn die Funktionen auf den ersten Blick denen von Instagram sehr &#228;hnlich sind, so gibt es doch einige Besonderheiten und ganz klare qualitative Unterschiede. (Ganz abgesehen davon, dass Instagram inzwischen Facebook geh&#246;rt und damit immer ein komisches Bauchgef&#252;hl bleibt, wenn man Bilder teilt.)</p>
<p>Was jetzt kommt, ist eine absolute Premiere, denn normalerweise zeige ich keine Vorher-Nachher-Bilder. Ich bemerke aber bei mir selbst, dass ich immer wieder zwischen Original und Bearbeitung hin- und herwechsle. tadaa kann einfach Dinge aus einem iPhone zaubern, von denen ich nie dachte, dass mein Telefon das kann.</p>
<p>Ich will hier jetzt gar nicht alle Funktionen ausf&#252;hrlich schildern, sondern mich vor allem auf Masking und Bokeh-Tilt-Shift konzentrieren, da das unscheinbar daherkommende, aber unglaublich m&#228;chtige Tools sind.</p>
<p>Aber mal von Anfang an, eine kleine Anleitung:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/02_buttons.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58999" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/02_buttons-650x431.jpg" width="650" height="431" /></a></p>
<p><strong>Die Bearbeitungstools von tadaa: Filter</strong></p>
<p>tadaa hat insgesamt 35 unterschiedliche Filter (auch im Liveview, falls man mag), immer wieder kommen neue Filter dazu, kostenlos f&#252;r alle registrierten User. Die Registrierung kostet auch nichts und lohnt sich sowieso. Wer Filter verpasst hat: Soweit ich wei&#223;, kann man eine Mail an tadaa schreiben und nett danach fragen. &#220;berhaupt ist der Support freundlich, schnell und zuverl&#228;ssig.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/03_tadaabilder.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59000" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/03_tadaabilder-650x438.jpg" width="650" height="438" /></a></p>
<p>Alle Filter kann man in der Intensit&#228;t anpassen, was ich sehr gern mag, da sie mir bei 100% oft zu stark sind.</p>
<p>Der unscheinbare Apply-Button unten rechts speichert alle bisherigen Einstellungen zwischen und danach k&#246;nnt Ihr weiterbearbeiten. Ich benutze bei fast all meinen Bildern nicht nur einen Filter, sondern lege mit Apply mehrere Filter mit geringer Intensit&#228;t dar&#252;ber.</p>
<p>F&#252;r die Grundierung nehme ich zum Beispiel sehr gern Souvenir oder Laika bei etwa 50-60%, insbesondere Souvenir ist nett zu Hautt&#246;nen. Danach swipe/wische ich weiter durch meine Lieblingsfilter, bis ich die perfekte Mischung habe.</p>
<p>F&#252;r die grauen Tage bietet sich Campfire an, Doku macht sch&#246;ne Kontraste und sch&#246;nes Schwarzwei&#223;, Kino ist auch gut f&#252;r Haut und macht sch&#246;ne leicht blaue Schatten bei einer feinen K&#246;rnung. In letzter Zeit mag ich es, &#252;ber die Bilder noch ein kleines bisschen Persico zu legen. Aber all das ist nat&#252;rlich Geschmacksache. Bei der gro&#223;en Auswahl findet sicher jeder seine Lieblingskombination.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/04_tadaabilder.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59001" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/04_tadaabilder-650x438.jpg" width="650" height="438" /></a></p>
<p><strong>Bokeh und Tilt-Shift</strong></p>
<p>Jeder kennt diese runden, leuchtenden Kreise auf Bildern, die mit Offenblende fotografiert wurden &#8211; wir reden von Bokeh. Durch die Unsch&#228;rfe wird die Aufmerksamkeit auf das eigentliche Motiv gelenkt.</p>
<p>Nun gibt es viele Apps, die mit dem Tilt-Shift-Effekt spielen und so st&#246;renden, unruhigen und ablenkenden Hintergrund entfernen sollen. Doch die Unsch&#228;rfe ist oft platt und langweilig. Auch der Gau&#223;sche Weichzeichner in Photoshop wirkt wenig &#252;berzeugend.</p>
<p>Nun &#8211; tadaa hat einen Weg gefunden, Bokeh unglaublich realistisch und sch&#246;n zu berechnen. Es simuliert die echte Physik eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tessar" target="_blank">Tessars</a>, jeder einzelne Pixel f&#228;llt wie ein Lichtstrahl durch den Algorithmus, in Fast-Echtzeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/05_bokeh_instagram.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59002" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/05_bokeh_instagram-650x216.jpg" width="650" height="216" /></a></p>
<p>Man kann &#252;ber die verschiedenen Regler einstellen, wie gro&#223; und wie intensiv das Bokeh und die Unsch&#228;rfe sein sollen.</p>
<p>Es gibt verschiedene Tilt-Shift-Modi bei tadaa: Linear, rund, oval oder auf das ganze Bild bezogen (das wird nachher f&#252;r das Masking noch relevant). So handhabt man das Tilt-Shift von tadaa:</p>
<p>Mit zwei Fingern bewegt, vergr&#246;&#223;ert und verkleinert man den Ausschnitt &#8211; die zwei inneren Linien sind ganz scharf, der Zwischenraum zwischen inneren und &#228;u&#223;eren Linien reguliert den &#220;bergang, dieser kann &#252;ber „Radius“ geregelt werden. Je nachdem, wie hart der &#220;bergang sein soll.</p>
<p>&#220;ber den Blur-Regler kann man die Intensit&#228;t der Unsch&#228;rfe einstellen. Wenn Highlights im Bild vorhanden sind, die zu Bokeh werden sollen, macht mehr Unsch&#228;rfe (mehr Blur) die Kreise gr&#246;&#223;er, wenig Unsch&#228;rfe macht die Kreise kleiner.</p>
<p>„Highlights“ regelt die Intensit&#228;t der Bokehkreise, also wie stark sie leuchten sollen. Nat&#252;rlich m&#252;ssen f&#252;r Bokeh irgendwo im Bild Highlights vorhanden sein &#8211; einfach Leuchtkreise auf das Bild zu klatschen, hat noch nie &#252;berzeugt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/06_bokeh.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59005" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/06_bokeh-650x243.jpg" width="650" height="243" /></a></p>
<p>Ich muss gestehen, ich hatte bis auf wenige Ausnahmen immer Schwierigkeiten, mich mit dem Tilt-Shift-Effekt anzufreunden &#8211; ganz gleich von welchem Anbieter. Denn man hat nicht richtig in der Hand, was jetzt scharf ist und was nicht, die Dinge sind nun mal nicht immer nur oval, rund oder in einer Linie.</p>
<p>Um glaubhafte Tiefe zu erschaffen, reicht das selten und genau hier kommt bei tadaa das Masking ins Spiel.</p>
<p><strong>Masking</strong></p>
<p>Mit Masking kann man genau bestimmen, wo die Sch&#228;rfe liegt, ohne Kompromisse. Man markiert einfach mit dem Finger alles gr&#252;n, was scharf sein soll. Mit zwei Fingern kann man zoomen und das Bild hin- und herschieben, um noch detaillierter zu arbeiten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/07_masking_howto.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59009" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/07_masking_howto-650x243.jpg" width="650" height="243" /></a></p>
<p>Hier alle Schritte der Bildbearbeitung: Original, Maskieren, Bokeh-Tilt-Shift anpassen, Filter (hier „Kino“) ausw&#228;hlen, fertig.</p>
<p>Wie genau und penibel man dabei ist, ist letztlich jedem selbst &#252;berlassen. Nur so viel: Wer Perfektionist ist, wird hier auch voll auf seine Kosten kommen. Mit der Best&#228;tigung der Maskierung landet man direkt im Bokeh-Tilt-Shift Modus. Hier kann man wieder anpassen, wie intensiv die Unsch&#228;rfe sein soll.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/08_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59010" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/08_masking-650x244.jpg" width="650" height="244" /></a></p>
<p>Ein n&#228;chtliches Bild mit vielen Lichtern. Im Original &#8230; naja. Ein rundes Tilt-Shift in den Vordergrund f&#252;r einen sch&#246;neren Verlauf. Maskiert habe ich dann nur die Person.</p>
<p>Wie man hier sieht, bietet es sich oft an, ein lineares oder rundes Tilt-Shift-Feld in den Vordergrund zu legen, damit das maskierte Objekt nicht so ganz frei in der Unsch&#228;rfe schwebt.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich versuche ich auch, es so realistisch wie m&#246;glich zu halten. Also Dinge auf gleicher Ebene gleich scharf bzw. unscharf zu machen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/09_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59011" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/09_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich hier die Hand, die Blume (ich gebe zu, die war ein bisschen Gefrickel) und das M&#228;dchen. Filter: Helligkeit, etwas Souvenir und ein bisschen Charleston. Hat man eine gleichm&#228;&#223;ige Fl&#228;che &#8211; wie hier den Himmel &#8211; muss an dieser Stelle nicht so sorgf&#228;ltig maskiert werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/10_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59012" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/10_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich die beiden Fu&#223;g&#228;nger mit Regenschirmen, im Vordergrund liegt ein lineares Tilt-Shift, das bis zum Bordstein reicht und da ausl&#228;uft.</p>
<p>Ein lustiger Anblick, wie sich die beiden durch Wind und Regen k&#228;mpfen. Durch das Masking wird der st&#246;rende Hintergrund ausgeblendet und der Fokus auf die beiden gelenkt. Der Filter Doku hat echtes analoges Korn. Er bietet sich f&#252;r Masking oft auch an, da er die &#220;berg&#228;nge etwas weicher macht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/11_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59013" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/11_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich das Paar, ein rundes Tilt-Shift liegt im Vordergrund. Filter: Campfire, etwas Helligkeit, etwas Persico. Ganz realistisch ist das hier mit der Sch&#228;rfe nat&#252;rlich bei dem Pfosten nicht, aber ich habe ihn zugunsten des Fokus auf den Menschen nicht auch maskiert.</p>
<p>Dieses Bild ist ein Beispiel daf&#252;r, dass mein Gef&#252;hl von einer Situation und einem Bild nicht unbedingt dem entspricht, was die Kamera im „Original“ ausspuckt. So habe ich die Situation nicht gesehen.</p>
<p>&#220;brigens finde ich nicht, dass „no filter“ oder „out of cam“ ein Pr&#228;dikat f&#252;r ein Bild ist, denn die Kamera und die Voreinstellungen interpretieren ja auch schon immer die Wirklichkeit. Und was ist schon Wirklichkeit? Wie wir eine Situation empfinden, beeinflusst doch auch, wie wir sehen. Aber das nur eine kleine Bemerkung am Rande.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/12_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59014" title="12_masking" alt="12_masking" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/12_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich hier lediglich die <a href="https://www.tadaa.net/split.seconds" target="_blank">tolle Frau</a>, kein zus&#228;tzliches Tilt-Shift. Filter: Helligkeit, Souvenir und ein kleines bisschen Woodstock.</p>
<p>Hier ein Tipp f&#252;r Haare: Fusselhaare zu maskieren, kann sehr &#8230; haarig sein. Hier hilft oft auch ein kleiner Tilt-Shift-Kreis um den Kopf.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/13_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59015" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/13_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert hier: Mein kleiner Neffe und die Schaukelketten, ein rundes Tilt-Shift liegt auf dem Boden f&#252;r den Verlauf. Filter: Helligkeit und Souvenir. F&#252;r mich ist das Maskieren zu einer Art Meditation geworden; ich muss zwar dabei immer die Luft anhalten, aber es lohnt sich.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/14_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59016" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/14_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich die Seifenblasen, die St&#228;be und Seile und das M&#228;dchen, wieder liegt ein rundes Tilt-Shift auf dem Boden. Filter: Laika, Kontrast und ein bisschen Persico.</p>
<p>Seifenblasen haben ja per se Potential, aber ohne das Maskieren w&#228;ren die Seifenblase hier in dem Gewirr untergegangen.</p>
<p>Durch das Masking wurden einige Bilder, die sonst achtlos im M&#252;ll gelandet w&#228;ren zu Lieblingsbildern. Die neueste tadaa-Version (4.6) verf&#252;gt au&#223;erdem &#252;ber eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gyhGkN30liw" target="_blank">patentierte automatische Kantenerkennung</a> &#8211; dadurch wird das Maskieren noch mal deutlich vereinfacht.</p>
<p>Und ja, ich wei&#223;, Instagram ist vielleicht einfacher, aber ich benutze am Computer ja auch lieber Photoshop als Paint.</p>
<p>Die Bilder wurden &#252;brigens alle mit einem iPhone 4 gemacht und ausnahmslos mit <a title="tadaa im Appstore" href="http://tadaa.net/to-the-appstore" target="_blank">tadaa</a> bearbeitet.</p>
<p></p>
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		<title>Virtuell unter die Erde</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 06:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[höhlen]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelpanoramen]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Matthias Martin</strong></p>Mit meinem Wechsel von der Film- zur Digitalfotografie im Jahr 2009 und den neuen M&#246;glichkeiten, die sich daraus ergaben, entwickelte ich eine Leidenschaft f&#252;r besonders gro&#223;formatige Bilder: Panoramen mit mehreren Hundert Megapixeln bis hin zu vollst&#228;ndigen Kugelpanoramen. Im Sommer des vergangenen Jahres traf diese Technik auf meine H&#246;hlenbegeisterung. Bereits seit einigen Jahren erkunde ich H&#246;hlen [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Matthias Martin</strong></p><p><strong>Mit meinem Wechsel von der Film- zur Digitalfotografie im Jahr 2009 und den neuen M&#246;glichkeiten, die sich daraus ergaben, entwickelte ich eine Leidenschaft f&#252;r besonders gro&#223;formatige Bilder: Panoramen mit mehreren Hundert Megapixeln bis hin zu vollst&#228;ndigen Kugelpanoramen.</strong></p>
<p>Im Sommer des vergangenen Jahres traf diese Technik auf meine H&#246;hlenbegeisterung. Bereits seit einigen Jahren erkunde ich H&#246;hlen in Baden-W&#252;rttemberg sowie im franz&#246;sischen Jura. Und nat&#252;rlich fotografiere ich auch unter der Erde. </p>
<p>An einem sch&#246;nen Tag nach einer erfolgreichen H&#246;hlentour entstand bei einem k&#252;hlen Weizen die Idee, einen virtuellen H&#246;hlenrundgang zu erstellen. Gesagt, getan. Inzwischen sind die ersten 200 Meter der Falkensteiner H&#246;hle bei Bad Urach und der Gouffre de Rappant in Frankreich abgelichtet. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Rappant+P4.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Rappant+P4-650x317.jpg" alt="Rappant" title="Rappant" width="650" height="317" class="aligncenter size-medium wp-image-52899" /></a></p>
<p><strong>Equipment</strong></p>
<p>Ich verwende zwei verschiedene Kameras: In nassen H&#246;hlen eine Canon PowerShot A620 in einem Unterwassergeh&#228;use, in trockenen benutze ich eine Pentax K7 mit einem Sigma 17-70mm f/2.8 &#8211; 4.0 Objektiv. Dieses ist perfekt f&#252;r einen solchen Einsatz geeignet. Der Brennweitenumfang deckt alles ab, was man braucht – von Weitwinkel bis Zoom. Zudem besitzt es eine gute Makrof&#228;higkeit. So kann ich auch die winzigen Kristallstrukturen einfangen. </p>
<p>Ein Objektivwechsel kommt in der H&#246;hle nicht in Frage. Die hohe Luftfeuchtigkeit und den feinen Lehmstaub will ich dem Inneren meiner Kamera nicht zumuten. </p>
<p>Um nun Kugelpanoramen zu machen, verwende ich f&#252;r beide Kameras selbst gebaute Panoramak&#246;pfe &#8211; f&#252;r die Canon ein manuell zu bedienender Kopf mit Rasten f&#252;r die Bildpositionen und f&#252;r die Pentax einen vollautomatisch gesteuerten Kopf. </p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild1.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild1-339x511.jpg" alt="Panokopf" title="Panokopf" width="339" height="511" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-52457" /></a></p>
<p>Im Freien ist das Aufnehmen von Panoramen in der Regel mit wenig Arbeit verbunden: Ich suche eine geeignete Stelle und schaue zu, wie sich der Kopf bewegt. In einer H&#246;hle ist das nicht so einfach. Die geeignete Stelle zu finden, ist h&#228;ufig schwieriger, manchmal kann ich mich gar nicht entscheiden oder das Stativ l&#228;sst sich nur schlecht an der perfekten Stelle aufstellen. </p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild3.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild3-650x875.jpg" alt="Aufbau" title="Aufbau" width="650" height="875" class="aligncenter size-medium wp-image-52460" /></a></p>
<p>Als n&#228;chstes muss ich die Lampen positionieren und zwar am besten so, dass alles kontrastreich beleuchtet ist und die Lampe nicht direkt im Blickfeld der Kamera ist. Die Beleuchtung &#252;bernimmt eine <a href="http://www.scurion.ch/jm/" target="_blank">Scurion</a> und ein LED-Videolicht. </p>
<p>Bei den Fotos in der Falkensteiner H&#246;hle hatte ich den LED-Scheinwerfer noch nicht, weshalb die Scurion w&#228;hrend der Aufnahme des Panoramas bewegt werden musste. Das hatte zur Folge, dass die Bearbeitung der Bilder deutlich aufw&#228;ndiger wurde und man im Panorama Kanten sieht, an denen sich die Beleuchtung &#228;ndert. </p>
<p><strong>Unter die Erde</strong></p>
<p>Bevor das Equipment zum Einsatz kommt, muss ich aber erst einmal rein in die H&#246;hle. Gut, in eine H&#246;hle zu gehen ist f&#252;r mich ein routinierter Gang, allerdings normalerweise ohne eine zus&#228;tzliche, sechs Kilogramm schwere Fotoausr&#252;stung, die manchmal auch noch durch Engstellen gebracht werden muss.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist die Temperatur, denn viel Zeit verbringe ich mit Warten und dabei k&#252;hlt man langsam aus. In der Falkensteiner H&#246;hle betrug die reine Fotografiezeit zirka zwei Stunden &#8211; danach war leider der Akku der Scurion leer.</p>
<p align="center"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild2.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild2-650x228.jpg" alt="unter der Erde" title="unter der Erde" width="650" height="228" class="aligncenter size-medium wp-image-52456" /></a></p>
<p><strong>Bearbeitung</strong></p>
<p>Nach einer erfolgreichen Fototour beginnt am PC die Bearbeitung in mehreren Schritten. Zuerst korrigiere ich die Raw-Fotos in Lightroom 4 und exportiere sie als 16bit-TIFFs. Diese setze ich anschlie&#223;end mit Panoramastudio 2 Pro zusammen und speichere sie als PSD. </p>
<p>Dieses Bild bearbeite ich dann in Photoshop: Belichtung und Kontrast werden angepasst, die Farben korrigiert (die beiden Lampen haben etwas unterschiedliche Farbtemperaturen) und das H&#246;hlenAG-Logo wird unten ins Bild eingef&#252;gt. Mit diesem Logo wird der wei&#223;e Fleck am Boden bedeckt, der durch den Totwinkel des Panoramakopfes entsteht. </p>
<p>Das fertig bearbeitete Bild wird wieder mit Panoramastudio ge&#246;ffnet. Dort versehe ich es mit Hotspots, die es sp&#228;ter erm&#246;glichen, in das nachfolgende Panorama zu wechseln oder ein einzelnes Foto, das an dieser Stelle aufgenommen wurde, zu betrachten. </p>
<p>Danach exportiere ich es als interaktives Bild zur Betrachtung im Browser in zwei Aufl&#246;sungen. Einmal in voller Aufl&#246;sung – bei mit der Pentax erstellten Panoramen sind das 470 MP (24mm Brennweite) – und einmal in 36% der Aufl&#246;sung (60 MP) f&#252;r die Betrachtung im Web. </p>
<p>Die meiste Zeit verbringe ich dabei mit Warten, denn diese hohe Aufl&#246;sung lastet meinen Rechner mit 4&#215;3 GHz und 12 GB RAM stark aus. Allein schon das Speichern einer 5 GB gro&#223;en Photoshop-Datei braucht seine Zeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild4.jpg" rel="lightbox[52437]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/01/Bild4-650x260.jpg" alt="" title="Bild4" width="650" height="260" class="aligncenter size-medium wp-image-52462" /></a></p>
<p>Die richtige Betrachtung erfolgt &#252;ber einen Flash-Viewer, sodass man im Panorama herumzoomen und sich &#252;ber Hotspots von einem Panorama in weitere bewegen kann. Alle meine H&#246;hlenpanoramen sind unter <a href="http://hoehlenag.de/panoramatouren.html" target="_blank">HoehlenAG</a> zu finden. </p>
<p><em>Ich hoffe, Ihr habt Freude beim Betrachten. Ihr findet dort auch noch „normale“ Bilder, die ich unter der Erde schie&#223;e. Weitere Panoramen sind &#252;brigens schon in Planung.</em></p>
<p></p>
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		<title>Leidenschaft: Retusche</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 07:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Anzhelika Zandt</strong></p>Nachdem ich einige Zeit mit meinem Hobby „Modeln“ verbracht hatte, wollte ich unbedingt auf die andere Seite der Kamera wechseln und mich dem Fotografieren widmen. Anfang 2012 beschlo&#223; ich also zu fotografieren, merkte jedoch schnell, dass eine gute Kamera leider nicht so g&#252;nstig ist und ich daf&#252;r erst noch Geld sparen m&#252;sste. Um die Zeit [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Anzhelika Zandt</strong></p><p><strong>Nachdem ich einige Zeit mit meinem Hobby „Modeln“ verbracht hatte, wollte ich unbedingt auf die andere Seite der Kamera wechseln und mich dem Fotografieren widmen. Anfang 2012 beschlo&#223; ich also zu fotografieren, merkte jedoch schnell, dass eine gute Kamera leider nicht so g&#252;nstig ist und ich daf&#252;r erst noch Geld sparen m&#252;sste.</strong></p>
<p>Um die Zeit aber effektiv zu nutzen, startete ich im M&#228;rz 2012 das Retuschieren. &#220;ber unz&#228;hlige Videotutorials und sehr viel &#220;ben fand ich relativ schnell Gefallen an der Sache und der bisherige Erfolg best&#228;tigt meine Leidenschaft.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Anzhelika-Zandt.jpg" rel="lightbox[51447]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Anzhelika-Zandt-650x636.jpg" alt="" title="© Anzhelika Zandt" width="650" height="636" class="alignleft size-medium wp-image-51451" /></a></p>
<p>Meine Spezialgebiete sind die Bereiche Beauty und Fashion und hier vor allem die Hautretusche f&#252;r High-End-Projekte. F&#252;r mich ist jedes Bild eine Art Kunstwerk und ich versuche, mich vom Bild inspirieren zu lassen, bevor ich starte. Zudem kommen nat&#252;rlich noch andere Einfl&#252;sse wie Kundenw&#252;nsche oder angestrebte Looks, die mit in meine Arbeit einflie&#223;en.</p>
<p>Ich arbeite ausschlie&#223;lich mit Photoshop und verwende hier alle notwendigen Techniken, die mich meinem Ziel n&#228;her bringen. Am meisten arbeite ich mit Dodge &#038; Burn und verwende hier verschiedene Varianten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Anzhelika-Zandt-2.jpg" rel="lightbox[51447]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Anzhelika-Zandt-2-650x484.jpg" alt="" title="© Anzhelika Zandt" width="650" height="484" class="alignleft size-medium wp-image-51452" /></a></p>
<p>Makellose Haut ist mir sehr wichtig. Es kommt nat&#252;rlich auch auf die Qualit&#228;t des Bildes an, aber im Idealfall sollten alle meine Arbeiten das Potential haben, in einem High-Class-Magazin oder als Werbeplakat gedruckt zu werden.</p>
<p>Fast jeder hat mal ein paar Pickel und Hautunreinheiten, die sicherlich nicht schlimm sind. F&#252;r die meisten Werbezwecke wird allerdings sehr viel Wert auf eine perfekte Haut gelegt, die trotzdem nat&#252;rlich aussieht. Das setze ich bei meinen Arbeiten um. Auch, weil es mir pers&#246;nlich so besser gef&#228;llt. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Anzhelika-Zandt-3.jpg" rel="lightbox[51447]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Anzhelika-Zandt-3-650x242.jpg" alt="" title="© Anzhelika Zandt" width="650" height="242" class="alignleft size-medium wp-image-51454" /></a></p>
<p>Dies l&#228;sst sich nicht mit dem Einsatz von Filtern erreichen, weshalb bei der Hautretusche die meiste Zeit ben&#246;tigt wird. Wichtig ist mir allerdings auch, nicht alle „St&#246;rfaktoren“ zu beseitigen, da die Haut sonst zu plastisch und unecht wirkt.</p>
<p>F&#252;r eine gute Hautretusche &#8211; und auch Retusche im Allgemeinen &#8211; braucht man neben viel &#220;bung und Geduld vielleicht auch mal den einen oder anderen guten Tipp, den man sich von den diversen DVDs am Markt holen kann. Eine konkrete Empfehlung f&#252;r ein Videotutorial ist <a href="http://digitalphotoshopretouching.com/order-retouching-dvd/retouching-tutorials-dvd-1" target="_blank">Natalia Taffarel – High End Retouching</a>.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Anzhelika-Zandt-4.jpg" rel="lightbox[51447]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/12/Anzhelika-Zandt-4-650x434.jpg" alt="" title="© Anzhelika Zandt" width="650" height="434" class="alignleft size-medium wp-image-51456" /></a></p>
<p>Da ich mittlerweile sechs Tage pro Woche 10 &#8211; 12 Stunden am Tag mit Bildbearbeitung besch&#228;ftigt bin, fehlt mir etwas die Zeit, mich verst&#228;rkt der Fotografie zu widmen. Ich arbeite mit Fotografen aus ganz Europa, Israel, S&#252;dafrika und den USA zusammen. Gl&#252;cklicherweise ist die Anzahl der Anfragen und das Interesse an meiner Arbeit recht hoch. </p>
<p>Das Thema Fotografie ist f&#252;r mich allerdings vorerst nur aufgeschoben. Sobald es die Zeit zul&#228;sst, werde ich mich diesem Bereich widmen und hier eigene Ideen realisieren.</p>
<p></p>
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		<title>Cityscapes</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 07:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[cityscapes]]></category>
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		<category><![CDATA[landschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitbelichtungen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Rainer Mirau</strong></p>Als Gegengewicht zu meiner T&#228;tigkeit als Landschaftsfotograf bereise ich mehrmals im Jahr Gro&#223;st&#228;dte, um auf Motivjagd zu gehen. Architekturfotografie hat &#252;berraschend viele Parallelen zur Landschaftsfotografie. Es dreht sich ebenso alles um die Lichtverh&#228;ltnisse und die Bildkomposition. Der gr&#246;&#223;te Unterschied ist das Kunstlicht, was die D&#228;mmerung zur idealen Zeit f&#252;r St&#228;dtebilder macht. Planung und Umsetzung von [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Rainer Mirau</strong></p><p><strong>Als Gegengewicht zu meiner T&#228;tigkeit als Landschaftsfotograf bereise ich mehrmals im Jahr Gro&#223;st&#228;dte, um auf Motivjagd zu gehen. Architekturfotografie hat &#252;berraschend viele Parallelen zur Landschaftsfotografie. Es dreht sich ebenso alles um die Lichtverh&#228;ltnisse und die Bildkomposition. Der gr&#246;&#223;te Unterschied ist das Kunstlicht, was die D&#228;mmerung zur idealen Zeit f&#252;r St&#228;dtebilder macht.</strong></p>
<p><strong>Planung und Umsetzung von Motiven</strong></p>
<p>Das wundervolle an meinem Beruf ist die Freiheit, meine Reiseziele selbst definieren zu k&#246;nnen. Nicht nur einmal sah ich in einer Werbung oder auf einer Webseite ein Foto, welches mich so faszinierte, dass ich kurz darauf diesen Ort besuchen musste. St&#228;dte wie Paris, Rom oder Berlin sind voll von herausragender Architektur und die F&#252;lle von Motiven lassen mich immer wieder in diese Metropolen zur&#252;ckkehren.</p>
<p>Es muss aber nicht immer ein mehrt&#228;giger Trip sein. Auf dem Weg von Wien nach Norwegen zum Beispiel liegt Prag, Dresden, Hamburg und Kopenhagen. So nutze ich die Abend- und Morgend&#228;mmerung, um das eine oder andere Bild zu knipsen, ohne mich in Unkosten durch Flug und Hotel zu st&#252;rzen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20060801-088.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43512" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20060801-088-650x496.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="496" /></a><br />
Sternwarte Urania am Donaukanal, Wien.</p>
<p>Ich lebe nur eine halbe Stunde von der &#246;sterreichischen Metropole entfernt. So kann ich jederzeit meinen Durst nach Architekturfotografie stillen.</p>
<p>Wenn ich eine Stadt mit dem Fokus Fotografie bereise, sind es meistens drei oder vier N&#228;chte, die ich vor Ort verbringe. Nachdem ich mittels Recherche bei Bildagenturen oder lokalen Fotografen die geplanten Motive in den Stadtplan eingezeichnet habe, suche ich mir ein Hotel mit m&#246;glichst optimaler Lage. Die Entscheidung, welches Motiv ich wann umsetzte, treffe ich immer erst spontan je nach Witterungsbedingungen.</p>
<p>Die Ausrichtung des Motivs ist entscheidend. Sind ein paar Wolken am Himmel, kann Gegenlicht f&#252;r einzigartige Stimmungen sorgen. Ist es strahlendblau, w&#228;hle ich Motive quer zur Sonne. Ist es bedeckt, bleibt nur die Blaue Stunde als nutzbare Zeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20120417-101.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43513" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20120417-101-650x595.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="595" /></a></p>
<p>Das gr&#246;&#223;te Stahlwerk &#214;sterreichs steht nie still. Gespenstisch war die Stille zum Zeitpunkt der Aufnahme. Echte Nachtaufnahmen mache ich sehr selten, mir sind die Kontraste zu hoch und ich bin kein Fan von HDR-Software. Dieses Bild wurde aus drei Einzelbelichtungen manuell in Photoshop &#252;berblendet. Arbeit, die ich mir gern spare.</p>
<p><strong>Technischer und inhaltlicher Anspruch</strong></p>
<p>Licht ist wie in jedem Bereich der Fotografie der wichtigste Faktor, ein Bild als herausragend zu markieren. Ich bin bez&#252;glich der Qualit&#228;t des Lichts zu keinen Kompromissen bereit und packe die Kamera nur aus, wenn ich &#252;berzeugt bin, dass es sich lohnt.</p>
<p>Anspruchsvoll zu sein ist anstrengend, zumal ich nicht wie &#252;bliche Touristen gem&#252;tlich nach dem Fr&#252;hst&#252;ck losziehe. Vor der Morgend&#228;mmerung geht es los, im Fr&#252;hsommer l&#228;utet der Wecker nicht lange nach vier und am Abend komme ich selten vor halb elf ins Hotel zur&#252;ck.</p>
<p>Mit &#252;ber zehn Kilogramm Ausr&#252;stung mehrere Tage hintereinander viele Kilometer auf Asphalt zu marschieren, ist auch nicht zu untersch&#228;tzen. In Zeiten, in denen jeder Zweite mit einer Spiegelreflexkamera durch die Gegend l&#228;uft und t&#228;glich Milliarden neuer Bilder entstehen, muss man sich die Latte hoch anlegen, um Erfolg zu haben.</p>
<p>Anders gesagt: Die Bilder m&#252;ssen besonders gut sein, um sich von der Masse abzuheben. Es folgen f&#252;nf Tipps zur Bildgestaltung.</p>
<p><strong>1. Getrennte Linien</strong></p>
<p>Was haben ann&#228;hernd alle guten Bilder gemeinsam? Ich behaupte, einen einfachen und starken Bildaufbau. Es hei&#223;t nicht umsonst „Gro&#223;stadtdschungel“. Ordnung in die Komposition zu bringen, ist die Herausforderung, die es in der St&#228;dtefotografie anzunehmen gilt. In meinen Bildern versuche ich, dem Betrachter einen Weg vorzugeben, dem sein Auge folgen kann.</p>
<p>Wenn zu viel Information im Bild ist, erschwere ich es dem Betrachter, diesem Weg zu folgen. Deshalb ist ein klarer Bildaufbau von gr&#246;&#223;ter Bedeutung. Linien und Fl&#228;chen, die dominanten Formen in der Architekturfotografie, lassen sich am deutlichsten abbilden, wenn darauf geachtet wird, dass sie sich nur an geeigneten Stellen ber&#252;hren. Je weniger Ber&#252;hrungen, desto klarer die Bildsprache.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20100214-012.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43514" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20100214-012-650x369.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="369" /></a></p>
<p>Olympia Hafen von Barcelona in der Morgend&#228;mmerung. Es war mir wichtig, dass sich die Palmen und Wolkenkratzer nur wenig „ber&#252;hren“, um die Bildsprache so klar wie m&#246;glich zu halten.</p>
<p><strong>2. Blaue Stunde &#8211; Mischlicht ist nicht gleich Mischlicht</strong></p>
<p>Die viel zitierte Blaue Stunde ist leider in den seltensten F&#228;llen eine Stunde. In Abh&#228;ngigkeit vom Breitengrad und der Jahreszeit bewegt sich die Sonne in einem steilen oder flachen Winkel zum Horizont. Je flacher der Winkel, desto l&#228;nger die D&#228;mmerung und desto l&#228;nger die Blaue Stunde.</p>
<p>Zwei Extreme als Beispiel: In Stockholm Anfang Juli sehen Abend- und Morgend&#228;mmerung nahtlos ineinander &#252;ber. Drei Stunden Mischlicht sind das Ergebnis. In Singapur nahe dem &#196;quator f&#228;llt die Sonne wie ein Stein vom Himmel, kaum zehn Minuten gutes Licht erm&#246;glichen nur ein paar Aufnahmen pro Tag.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20110310-170.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43515" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20110310-170-650x418.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="418" /></a></p>
<p>Mischlicht geht immer! Auch ein grauer Tag ohne spektakul&#228;re Lichtverh&#228;ltnisse endet mit ein paar Minuten gutem Licht.</p>
<p>Das Licht hat nach Sonnenuntergang bei heraufziehender Nacht &#228;hnliche Qualit&#228;tskriterien wie bei Sonnenschein. Quer zur Sonne l&#228;sst sich der Himmel mit einem Polfilter abdunkeln, auch nachdem die Sonne verschwunden ist.</p>
<p>Diese Tatsache nutze ich gern, um das magische, blaue Licht schon fr&#252;her zu nutzen. Gegenlicht ist denkbar ungeeignet, da die Geb&#228;udefronten kein Tageslicht mehr abbekommen, auch wenn der Himmel noch hell genug w&#228;re. Zu hohe Kontraste sind die Folge.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20100311-772.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43529" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20100311-772-650x463.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="463" /></a></p>
<p>Dank des Polfilters konnte ich den Himmel so weit abdunkeln, dass eine Mischlicht-Aufnahme schon kurz vor der D&#228;mmerung m&#246;glich war.</p>
<p><strong>3. Lange Brennweite</strong></p>
<p>Ein Teleobjektiv erm&#246;glicht uns zwei Gestaltungstricks: Das Freistellen (Isolieren) von Details und das Verdichten der Perspektive. Bei Brennweiten ab 100mm und besonders auff&#228;llig &#252;ber 200mm erscheint ein Motiv mit Tiefe f&#252;r das menschliche Auge komprimiert oder verdichtet.</p>
<p>Wir Menschen sehen immer mit derselben Brennweite, deswegen sind Aufnahmen mit Weitwinkel- oder Teleobjektiven auch besonders dynamisch. Vielleicht verw&#246;hnt uns die Evolution in den n&#228;chsten tausend Jahren mit zoom-f&#228;higen Augen, bis dahin erfreuen wir uns an spannenden Bildern mit langen Brennweiten als etwas Au&#223;ergew&#246;hnliches.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20120219-002h.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43583" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20120219-002h-650x806.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="806" /></a></p>
<p>Details wie Muster isoliere ich mit einer langen Brennweite. Immer wieder halte ich auf der Motivsuche inne und versuche, bewusst interessante Details zu finden, da sie allzu leicht &#252;bersehen werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20120605-130.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43584" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20120605-130-650x384.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="384" /></a></p>
<p>Westminster Palace aus 1,5 km Entfernung mit 300mm fotografiert. Die lange Brennweite l&#228;sst die hintereinander angereihten Bildelemente B&#228;ume, Br&#252;cke, Riesenrad und Palace optisch zusammenr&#252;cken.</p>
<p><strong>4. Rahmen</strong></p>
<p>Ein gut gew&#228;hlter Rahmen kann die inhaltliche Qualit&#228;t eines Bildes erh&#246;hen. Meistens erf&#252;llt der Rahmen die Funktion des Vordergrunds, gleichzeitig gibt er dem Bild Tiefe und eine Dimension. Das Resultat ist ein weit dynamischer anmutendes Bild, als es ohne Rahmen w&#228;re.</p>
<p>Nach der Regel der getrennten Linien eignet sich alles M&#246;gliche als Rahmen, ob B&#228;ume, Wolken, ein Tor, S&#228;ulen oder eine Br&#252;cke. Ich nutze nicht nur jede Gelegenheit, ein Motiv durch Rahmung zu optimieren, ich halte aktiv danach Ausschau.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20110203-340.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43585" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20110203-340-650x331.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="331" /></a></p>
<p>Die Stadt der Wissenschaft und K&#252;nste im spanischen Valencia ist eine perfekte Kulisse, um moderne Architektur zu fotografieren. Flache Wasserbecken zw&#228;ngen einem bei Windstille Spiegelungen geradezu auf. Die Br&#252;cke setzte ich in diesem Beispiel als Rahmen ein.</p>
<p><strong>5. Bewegte Bildinhalte</strong></p>
<p>Selbstleuchtende und bewegte Bildteile sind ideal, um sie als Teil der Komposition zu verwenden. Autos und Z&#252;ge erf&#252;llen das in jeder Hinsicht, nicht zu vergessen Schiffe. Beim Fotografieren im Mischlicht ergibt sich ein Zeitfenster, in dem die Scheinwerfer von Autos oder Z&#252;gen die optimale Helligkeit haben.</p>
<p>Da sie &#228;hnlich hell wie Laternen oder beleuchtete Fenster sind, ergeben sich daraus keine speziellen Anforderungen an die Belichtung. Die Dauer der Belichtung ist ausschlaggebend f&#252;r das Endergebnis. Experimentiert mit Belichtungszeiten von wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20100403-050.jpg" rel="lightbox[43511]"><img class="alignnone size-medium wp-image-43586" title="Cityscapes" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/20100403-050-650x475.jpg" alt="Cityscapes" width="650" height="475" /></a></p>
<p>Eines der meistfotografierten Motive in Venedig. Was soll&#8217;s?! Ich will es mit eigenen Augen sehen und die Erinnerung mit nach Hause nehmen. Tendenziell versuche ich, stark besuchte Sehensw&#252;rdigkeiten in der Morgend&#228;mmerung zu fotografieren. In diesem Fall unm&#246;glich, da weder die Kirche im Hintergrund beleuchtet gewesen w&#228;re, noch h&#228;tte ich die Boote einbauen k&#246;nnen.</p>
<p>Der Kamerastandpunkt liegt auf einer h&#246;lzernen Br&#252;cke, die den Canal Grande &#252;berspannt. Da die Br&#252;cke mit jedem Fu&#223;g&#228;nger leicht schwankte, bestand die Herausforderung darin, einen Moment ohne Fu&#223;g&#228;nger abzuwarten. Kein leichtes Unterfangen in der Stadt mit den meisten Touristen weltweit! Ich positionierte mich direkt &#252;ber einem Pfeiler, um die Vibrationen zu minimieren und schaffte es tats&#228;chlich, ein scharfes Bild zu produzieren.</p>
<p>Weit mehr Tipps und Tricks f&#252;r spannende Bildkompositionen findet Ihr in meinem eBook <a title="Link zum eBook " href="http://www.silent-moment.com/prints/ebook_cityscapes.htm" target="_blank">CITYSCAPES</a> zu diesem Thema.</p>
<p></p>
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		<title>So jung kommen wir nie wieder zusammen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 06:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Oliver</strong></p>Entwickeln mit uraltem Rodinal.

In der Fotografie gibt es immer wieder Fabeln und Legenden, die von vielen gern nacherz&#228;hlt und in allerlei Publikationen verbreitet werden. Das reicht von der Robustheit mechanischer Nikon-Kameras, die angeblich zwei Weltkriege &#252;berstehen, &#252;ber lebensrettende Leica-Kameras, bis hin zum angeblich unverw&#252;stlichen Filmentwickler Agfa Rodinal.<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Oliver</strong></p><p><strong>Entwickeln mit uraltem Rodinal.</p>
<p>In der Fotografie gibt es immer wieder Fabeln und Legenden, die von vielen gern nacherz&#228;hlt und in allerlei Publikationen verbreitet werden. Das reicht von der Robustheit mechanischer Nikon-Kameras, die angeblich zwei Weltkriege &#252;berstehen, &#252;ber lebensrettende Leica-Kameras, bis hin zum angeblich unverw&#252;stlichen Filmentwickler Agfa Rodinal.</strong> </p>
<p>Da kennt meist irgendwer immer irgendwen, der wen kennt, der aus sicherer Quelle wei&#223;, dass in irgendeiner aufgel&#246;sten Dunkelkammer noch eine uralte, verstaubte und mit pechschwarzem Inhalt gef&#252;llte Flasche Rodinal gefunden wurde und diese auch noch ganz normal entwickeln w&#252;rde.</p>
<p>Die meisten dieser Geschichten lassen sich mit etwas Recherche &#252;berpr&#252;fen, so gibt es durchaus Menschen, die auch heute noch mit einer &#252;ber f&#252;nfzig Jahre alten Nikon F fotografieren. Ebenfalls befindet sich im Leica-Museum in Wetzlar eine Kamera, an deren Geh&#228;use tats&#228;chlich eine Gewehrkugel abgeprallt ist und dem Fotografen das Leben gerettet hat. Und wie steht es mit der so legend&#228;ren Haltbarkeit von Rodinal?</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/rodinal_flaschen.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/rodinal_flaschen-650x488.jpg" alt="" title="rodinal_flaschen" width="650" height="488" class="aligncenter size-medium wp-image-48317" /></a></p>
<p>Frisches Rodinal ist heutzutage leicht zu bekommen, die bekannten Versandh&#228;ndler bieten das klassische Rodinal meist als R09 One Shot an und die Produktion wird wohl noch bis zum Sanktnimmerleinstag fortgef&#252;hrt werden. Aber was ist mit altem, richtig altem Rodinal? Und damit meine ich nicht einmal Wiedervereinigungs- oder Flowerpower-Rodinal, sondern richtiges Weltkriegs- und Kaiser-Wilhelm-Zeugs. Vulgo: Echt alt halt.</p>
<p>Bei einem bekannten Auktionshaus sind die ber&#252;hmten Dunkelkammeraufl&#246;sungen zwar schon wieder selten geworden, mit etwas Geduld und Gl&#252;ck finden sich dort aber immer noch wahrliche Sch&#228;tze. So war es mir m&#246;glich, eine ge&#246;ffnete und benutze Glasflasche und sieben Plastikflaschen Agfa Rodinal zu ersteigern. </p>
<p>Die Plastikflaschen stammten aus den fr&#252;hen neunziger Jahren und fristen nun ihr Dasein als mein normales Entwicklungs-Rodinal, die Glasflasche stammt aus den sp&#228;ten sechziger oder fr&#252;hen siebziger Jahren. Schon gut alt, aber immer noch nicht wirklich meinen Vorstellungen entsprechend.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/orwo_np27.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/orwo_np27-650x432.jpg" alt="" title="orwo_np27" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-48319" /></a></p>
<p>So wollte es wohl der Zufall, dass ich kurze Zeit sp&#228;ter &#252;ber einen vierundvierzig Jahre abgelaufenen Orwo-NP27-Rollfilm sowie eine Flasche Rodinal stolperte, deren Etikett verd&#228;chtig nach Jugendstil aussah und deren Innenleben offenbar komplett mit Sediment gef&#252;llt war. </p>
<p>Kurzum, dies musste meine Flasche werden, auch auf die Gefahr hin, dass kein Tropfen Fl&#252;ssigkeit mehr in der Flasche verblieben war. Um die Sache etwas abzuk&#252;rzen: Die Flasche wechselte f&#252;r einige kapitalistische Werteinheiten den Besitzer und die Vorfreude (oder Nerv&#246;sit&#228;t?) auf den Inhalt stieg mit jeder neuen Bearbeitung in einem Paketzentrum.</p>
<p>Im gut verschn&#252;rrten Paket und einem halben Quadratmeter Luftpolsterfolie fand die Flasche Rodinal dann alsbald den Weg zu mir und ein erstes zaghaftes und gespanntes Sch&#252;tteln erzeugte das in diesem Moment s&#252;&#223;este Klimpern meines Lebens. Es war also fl&#252;ssig! Zwischen diesen beiden Sedimentbergen am Boden und dem Verschluss war tats&#228;chlich fl&#252;ssiges Rodinal.</p>
<p>Jetzt dr&#228;ngte sich in mir nat&#252;rlich ebenfalls die Frage nach dem Alter auf, f&#252;r mich ja ein essentieller Bestandteil dieses Experiments. Man k&#246;nnte ja einfach mal den Hersteller (oder was noch davon &#252;brig ist&#8230; <em>h&#252;stel</em>) befragen, aber meine Anfrage bei Agfa-Gevaert ist bis heute unbeantwortet und ich mag ihnen auch nicht sonderlich b&#246;se sein. Vermutlich wissen die f&#252;r Anfragen zust&#228;ndigen Halbtags-Studenten nicht einmal, was Rodinal &#252;berhaupt sein soll.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/11.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/11-650x662.jpg" alt="" title="1" width="650" height="662" class="aligncenter size-medium wp-image-48329" /></a></p>
<p>Dann also selbst suchen. Erster Anhaltspunkt: Das auf auslaufenden Jugendstil hindeutende Etikett der I.G. Farben. Die I.G. Farben wurde 1945 nach dem Krieg von den Alliierten aufgel&#246;st, die Flasche d&#252;rfte damit zumindest aus Zeiten des Dritten Reiches stammen. Aber ein Etikett im Jugenstil auf einem Produkt eines Vorzeigeunternehmens vermaledeiter und j&#228;mmerlicher Herrenmenschen? </p>
<p>Wohl kaum, zumal ein Treffer im Forum eines bekannten Versandh&#228;ndlers eine Flasche Rodinal aus dem Dritten Reich zeigte, die neben einem sachlicheren Etikett offenbar auch mit einem Schraubverschlu&#223; ausgestattet ist. Meine Flasche hatte entweder einen Gummipfropfen oder einen Korken als Verschlu&#223;.</p>
<p>Nach weiterer Recherche dann eine alte Rodinal-Anzeige mit einem pomp&#246;sen Adler im Etikett, einer v&#246;llig anderen Flaschenform und einer Jahresangabe um 1900, aber wirklich sachdienliche Hinweise waren es nicht. Aileen aus der hiesigen Redaktion half mir sehr mit einem <a href="http://www.flickr.com/groups/rodinal/discuss/72157627904692840/" target="_blank">Eintrag im Flickr-Forum der Rodinal-Gruppe</a> und meine Vermutung wurde dort bekr&#228;ftig: Die Flasche stammte aus den zwanziger oder drei&#223;iger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts.</p>
<p>Es konnte also gar nicht besser werden und mit allen zugedr&#252;ckten Augen sowie etlichen mitgedr&#252;ckten H&#252;hneraugen war es also sogar Kaiser-Wilhelm-Zeugs.</p>
<p>Der f&#252;r diesen Versuch ausgew&#228;hlt Rollfilm war weitaus unspektakul&#228;rer, ein im August 1968 abgelaufener Orwo NP27 mit 400 ISO aus der DDR. Die von M&#228;usen aus Berlin angeknabberte und leicht muffige Verpackung lies erahnen, dass dieser Film seine besten Tage schon hinter sich hatte. </p>
<p>Wieviel Empfindlichkeit mag ein Film noch haben, der vermutlich &#252;ber vierzig Jahre ungek&#252;hlt in irgendeinem alten Keller herumgelegen hat? In diesem Fall von einem Grauschleier zu reden, w&#228;re sicher schon an der Grenze zur Obsz&#246;nit&#228;t, aber das sollte mich nicht davon abhalten, zu tun, was getan werden musste.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/adox_golf_63s.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/adox_golf_63s-650x432.jpg" alt="" title="adox_golf_63s" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-48320" /></a></p>
<p>Nun ein paar Worte zur Kamera f&#252;r dieses Experiment: Da ich sehr wenig im Mittelformat arbeite und ein Spiegelreflexsystem daher f&#252;r mich wenig Sinn macht, ist meine Mittelformatkamera eine Adox Golf 63 S aus den f&#252;nfziger Jahren. Prontoverschluss, 75mm f/6.3 Adoxar-Objektiv und ein winziger, nur wenige Milimeter kleiner &#8211; naja &#8211; Sucher. </p>
<p>Optisch zwar schon etwas mitgenommen, aber sie funktioniert einwandfrei und liefert erstaunlich scharfe Bilder. Welche sechzig Jahre alte Kamera kann das schon von sich behaupten? Drahtausl&#246;ser und Stativ sind in diesem Fall per se obligatorisch, mehr als ISO 50 traute ich der Emulsion nun wirklich nicht mehr zu und selbst da quoll mein unb&#228;ndiger Optimismus bereits links und rechts aus allen Poren heraus.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/kamera_stativ_2.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/kamera_stativ_2-650x432.jpg" alt="" title="kamera_stativ_2" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-48384" /></a></p>
<p>Z&#228;hlt man einmal das Alter des Entwicklers, der Kamera und des Films zusammen, so d&#252;rften die drei insgesammt um die einhundertneunzig Jahre alt sein. Da dr&#228;ngt sich doch etwas der Gedanke auf, die zw&#246;lf Belichtungen des Films in einer ebenfalls betagten Umgebung zu verschie&#223;en. </p>
<p>Wie es der Zufall so will, liegt quasi vor meiner Haust&#252;r eine zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gebaute und seit vielen, vielen Jahren stillgelegte Eisenbahntrasse. Alte &#252;berwucherte Gleise, modrige Prellb&#246;cke, ein verkommener Bahnhof und ein &#252;ber einhundertdrei&#223;ig Jahre alter Tunnel schienen mir ein &#252;beraus passender Rahmen f&#252;r die ganze Aktion zu sein.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/rodinal_ungefiltert.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/rodinal_ungefiltert-650x864.jpg" alt="" title="rodinal_ungefiltert" width="650" height="864" class="aligncenter size-medium wp-image-48322" /></a></p>
<p>An einem Sonntag im April wurde der Film schlie&#223;lich in einigen Stunden auf der eben genannten Eisenbahntrasse und unter Zuhilfenahme einer Nikon D3 als Entfernungs- bzw. Belichtungsmesser belichtet. Wieder in meinen vier W&#228;nden angekommen, ging es alsbald daran, an das kostbare Rodinal zu gelangen, ohne die Flasche zu zerst&#246;ren. Ein erster Versuch, den Verschluss durch Drehen und Ziehen zu &#246;ffnen war erfolglos, ein zweiter ebenfalls. </p>
<p>Schnell wurde mir bewusst, dass der Stopfen nicht aus Kork, sondern aus Gummi war und er mit dem sedimentierten Rodinal bombenfest zusammenklebte. Die einzig sinnvolle L&#246;sung schien mir zu sein, mit einem kleinen Bohrer ein Loch durch den Verschlu&#223; und durch die feste Sedimentschicht zu bohren, die f&#252;r eine Standentwicklung ben&#246;tigte Mindestmenge tropfenweise zu entnehmen, diese zu filtern und die Flasche dann wieder luftdicht mit Wachs zu verschlie&#223;en.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/rodinal_gefiltert_stopfen.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/rodinal_gefiltert_stopfen-650x488.jpg" alt="" title="rodinal_gefiltert_stopfen" width="650" height="488" class="aligncenter size-medium wp-image-48323" /></a></p>
<p>Das &#228;u&#223;erst m&#252;hselige Bohren durch das alte Gummi ging nur sehr langsam voran, in meinem Hinterkopf war auch weiterhin die Sorge, der Bohrer k&#246;nnte vielleicht verkanten und die Flasche oder den Flaschenhals sprengen. Nach einigen Minuten stie&#223; der Bohrer aber unfallfrei durch das Sediment und der Entwickler konnte in Zeitlupe durch die winzige &#214;ffnung tropfen. </p>
<p>Bei der von mir gew&#228;hlten Standentwicklung brauchte ich 4,85 ml Rodinal. Da durch das Bohren und das schiere Alter der Entwickler allerdings sehr mit Gummiresten und Kristallen verunreinigt war, w&#252;rde ich alles vor der Verwendung filtern m&#252;ssen und dabei etwas Verlust erzeugen. Mit 10 ml sollte ich auf der sicheren Seite sein, lieber etwas zu viel als zu wenig.</p>
<p>Trotz kr&#228;ftigen Sch&#252;ttelns setzte sich das kleine gebohrte Loch immer wieder rasch mit Sediment und Bohrresten zu, sodass ich am Ende &#252;ber jeden kleinsten Tropfen froh war und ich nach etwa zwanzig Minuten knappe 10 ml Rodinal aus der Flasche gewinnen konnte. </p>
<p>F&#252;r die anschlie&#223;ende Filtrierung spaltete ich ein Papiertaschentuch in seine einzelnen Lagen und lie&#223; den Entwickler dadurch in einen Messbecher laufen. Aus 10 ml Entwickler wurden so knappe 6 ml reines Rodinal. </p>
<p>Nicht viel, aber es langte f&#252;r eine Entwicklung. Das Loch in der Flasche verstopfte ich grob mit einem zurechtgeschnittenen Ohrenst&#246;psel, sp&#228;ter versiegelte ich noch alles mit Kerzenwachs, auf dass es das alte Zeug noch weiter konserviere.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/negative_quer.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/negative_quer-650x453.jpg" alt="" title="negative_quer" width="650" height="453" class="aligncenter size-medium wp-image-48388" /></a></p>
<p>Die Entwicklung verlief ohne Zwischenf&#228;lle, nur meine Anspannung und Nervosit&#228;t stiegen nach dem Stoppen, Fixieren und W&#228;ssern in quasi astronomische H&#246;hen. Dose auf, Spule raus, Spule &#246;ffnen, Film raus und ich sah nichts. Ein tropfnasser, blanker Streifen Rollfilm? Sollte etwa alles f&#252;r die Katz gewesen sein? Noch einmal ganz, ganz genau hinschauen: Was ist das, was sind das f&#252;r Schemen? </p>
<p>Im Gegenlicht meiner Badezimmerlampe und unter Zuhilfenahme eines wei&#223;en Blattes Papier erkannte ich schwach, ganz schwach die Orte und Motive der Eisenbahntrasse! Die ersten Belichtungen waren kaum zu sehen, die sp&#228;teren, weitaus l&#228;ngeren Belichtungen sind vor einem hellen Hintergrund als schwache Schatten erkennbar. Es hatte tats&#228;chlich funktioniert! Jetzt in Ruhe trocknen lassen, abfotografieren und schauen, was mit moderner Bildbearbeitung noch aus diesen Negativen zu machen ist.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/negative_quadrat.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/negative_quadrat-650x656.jpg" alt="" title="negative_quadrat" width="650" height="656" class="aligncenter size-medium wp-image-48327" /></a></p>
<p>Das Digitalisieren des st&#246;rrischen und sperrigen Films entwickelte sich zu einer gr&#246;&#223;eren Aufgabe, der Autofokus konnte kaum Strukturen finden und ein optimaler Fokus erwies sich mehr als reine Gl&#252;ckssache. Eine geschlagene Stunde sp&#228;ter ging es dann per Photoshop weiter, Farben invertieren, spiegeln und dann die Tonwerte grob zurechtschieben. Aus den fast komplett grauen Bildern sch&#228;lte sich langsam ein Bild heraus, in der Bildmitte sogar von ganz passabler Qualit&#228;t. </p>
<p>Der letzt Feinschliff erfolgte dann per Lightroom und die Aufnahmen sehen am Ende wundersch&#246;n kaputt, zerst&#246;rt und alt aus, aber trotzdem detailliert und lebendig. Der Film hatte einfach eine Menge Zeit und Folter hinter sich, <em>Battlescars</em>, wenn man so m&#246;chte. </p>
<p>F&#252;r mich aber ein voller Erfolg und ein weiterer Grund f&#252;r das Erlebnis der analogen Fotografie. Kein Photoshop-Filter, keine Lightroom-Vorgabe und kein Hipstamatic-Filter wird so etwas optisch simulieren k&#246;nnen. Und erst recht nicht das Gef&#252;hl dabei.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/31.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/31-650x656.jpg" alt="" title="3" width="650" height="656" class="aligncenter size-medium wp-image-48334" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/21.jpg" rel="lightbox[48311]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/10/21-650x653.jpg" alt="" title="2" width="650" height="653" class="aligncenter size-medium wp-image-48332" /></a></p>
<p>Der Mythos des unkaputtbaren Entwicklers hat f&#252;r mich seine Best&#228;tigung gefunden. W&#228;ren alle Rodinal-Vorr&#228;te der Welt aufgebraucht, ich w&#252;rde keine Sekunde z&#246;gern, wieder zum Bohrer greifen und es Tropfen f&#252;r Tropfen aus der alten Flasche heraustropfen lassen. </p>
<p><em>Aber jetzt entschuldigt mich, ich habe da noch einen 1951 abgelaufenen Eichelberger, bei dem ich nicht einmal die Empfindlichkeit wei&#223;, laut Hersteller aber v&#246;llig lichthoffrei und feink&#246;rnig. — Pah, <strong>das</strong> werden wir ja sehen!</em></p>
<p></p>
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		<title>Mit der Lochkamera am See</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 06:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tom Hegen</strong></p>Seit einem Jahr studiere ich Kommunikationsdesign an der Hochschule Augsburg. Mein Studium umfasst einige der wichtigsten Bereiche der Gestaltung. In den ersten Semestern lernt man die Grundlagen in Typografie, Fotografie, Zeichnen, Schrift, Digitale Medien und visueller Kommunikation. W&#228;hrend eines Semesterprojektes sind die Fotos entstanden, die ich Euch vorstellen m&#246;chte. In der Fotoklasse haben wir die [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Tom Hegen</strong></p><p><strong>Seit einem Jahr studiere ich Kommunikationsdesign an der Hochschule Augsburg. Mein Studium umfasst einige der wichtigsten Bereiche der Gestaltung. In den ersten Semestern lernt man die Grundlagen in Typografie, Fotografie, Zeichnen, Schrift, Digitale Medien und visueller Kommunikation.</strong></p>
<p>W&#228;hrend eines Semesterprojektes sind die Fotos entstanden, die ich Euch vorstellen m&#246;chte. In der Fotoklasse haben wir die Grundlagen einer Belichtung anhand einer Lochkamera kennengelernt. Zur Verf&#252;gung stand uns lediglich ein Dia-Farbfilm und ein Geh&#228;use aus Karton. </p>
<p>Die Lochkamera hat in ihrem lichtdichten Geh&#228;use eine Kassette, in die der Film eingelegt wird. Auf einer Leerrolle wird ein Filmtr&#228;ger aufgespult. Pro Film konnte ich 12 Belichtungen machen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-3.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-3-650x425.jpg" alt="" title="pinhole-3" width="650" height="425" class="aligncenter size-medium wp-image-45816" /></a></p>
<p>Als Blende diente mir ein Blech mit einer Bohrung von 0,2mm, was in etwa einer Blende von f/128 entspricht. Die Kante der Bohrung musste pr&#228;zise entgratet werden, um Fehler am Rand des Bildes zu vermeiden. </p>
<p>Der Abstand zwischen Film und Blenden&#246;ffnung war 12mm. Dadurch waren extrem weitwinklige Aufnahmen m&#246;glich. In meiner Bildserie wollte ich die lange Belichtungszeit und das extrem weitwinklige Format meiner Lochkamera ausn&#252;tzen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-11.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-11-650x650.jpg" alt="" title="pinhole-11" width="650" height="650" class="aligncenter size-medium wp-image-45825" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-41.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-41-650x656.jpg" alt="" title="pinhole-4" width="650" height="656" class="aligncenter size-medium wp-image-45828" /></a></p>
<p>Ich hatte meine Motive genau geplant und die passende Location gefunden. Es sollte eine Fotoserie von einem See bei Morgend&#228;mmerung werden. Noch lange vor Sonnenaufgang ging es los. </p>
<p>Auf der Fahrt kam dann die Entt&#228;uschung. Es regnete aus K&#252;beln und die Sicht war schlecht. Ich hatte aber nur f&#252;r diesen Tag ein Auto, deshalb gab es f&#252;r mich keinen Ausweichtermin. Der See war tr&#252;b wie der Himmel. Eine graubraune Br&#252;he. Nichts mit sch&#246;nen Farbverl&#228;ufen auf meinen Fotos. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-9.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-9-650x658.jpg" alt="" title="pinhole-9" width="650" height="658" class="aligncenter size-medium wp-image-45824" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-6.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-6-650x653.jpg" alt="" title="pinhole-6" width="650" height="653" class="aligncenter size-medium wp-image-45821" /></a></p>
<p>Ich baute die Lochkamera trotzdem auf und machte die ersten Belichtungen. Wegen der schlechten Lichtverh&#228;ltnissen versuchte ich Belichtungszeiten von 20 bis 80 Sekunden. Pro Motiv machte ich mehrere Belichtungen, da ich sie ja nicht gleich &#252;berpr&#252;fen konnte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-8.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-8-650x656.jpg" alt="" title="pinhole-8" width="650" height="656" class="aligncenter size-medium wp-image-45833" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-5.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-5-650x656.jpg" alt="" title="pinhole-5" width="650" height="656" class="aligncenter size-medium wp-image-45836" /></a></p>
<p>&#220;ber eine Woche wartete ich auf die Filmstreifen. Als die Filme dann ankamen und ich die ersten Dias gegen das Licht hielt, war ich von der Qualit&#228;t der Belichtungen &#252;berrascht. Trotz des schlechten Lichtes, dem Wind, Regen und dem Fakt, dass die Kamera lediglich aus Karton, Kleber und einem St&#252;ck durchbohrten Blecht besteht, war ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-10.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-10-650x650.jpg" alt="" title="pinhole-10" width="650" height="650" class="aligncenter size-medium wp-image-45837" /></a><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-2.jpg" rel="lightbox[45812]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/pinhole-2-650x671.jpg" alt="" title="pinhole-2" width="650" height="671" class="aligncenter size-medium wp-image-45838" /></a></p>
<p>Abschlie&#223;end wurden die Dias eingescannt und leicht schwarzwei&#223; bearbeitet.</p>
<p><em>Das Projekt hat mich gelehrt, sorgf&#228;ltig &#252;ber meine Motive zu entscheiden. Erst, wenn ich nicht sehen kann, was die Kamera sieht und mein Ergebnis nicht gleich &#252;berpr&#252;fen kann, dann &#252;berlege ich mir zwei Mal, ob die Einstellungen richtig sind und das Motiv gut ist. Das Fotografieren ist zwar langsamer, daf&#252;r wird es aber auch zu einem intensiven Erlebnis. </em></p>
<p></p>
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		<title>Fotografische Kickstarter-Projekte</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 07:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Kickstarter ist die wohl gr&#246;&#223;te Plattform f&#252;r neue Projekte, die durch Spenden Wirklichkeit werden sollen &#8211; da ist alles M&#246;gliche und Unm&#246;gliche dabei. Wir haben uns dort einmal umgesehen und Fotoprojekte herausgesucht, die wir pers&#246;nlich so interessant finden, dass wir sie selbst unterst&#252;tzen w&#252;rden. Spannend ist, dass die meisten fotografischen Projekte, die Unterst&#252;tzer suchen, auf [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.kickstarter.com/" target="_blank">Kickstarter</a> ist die wohl gr&#246;&#223;te Plattform f&#252;r neue Projekte, die durch Spenden Wirklichkeit werden sollen &#8211; da ist alles M&#246;gliche und Unm&#246;gliche dabei. Wir haben uns dort einmal umgesehen und Fotoprojekte herausgesucht, die wir pers&#246;nlich so interessant finden, dass wir sie selbst unterst&#252;tzen w&#252;rden.</strong></p>
<p>Spannend ist, dass die meisten fotografischen Projekte, die Unterst&#252;tzer suchen, auf klassische Formate wie die Auflage eines Fotobandes oder die Organisation einer Fotoausstellung abzielen. Aber es gibt auch ein paar innovative Ideen zu entdecken, die sich vor allem im Bereich der mobilen Fotografie &#8211; Smartphonografie? &#8211; abspielen. </p>
<p>Neben einem guten Gef&#252;hl springt f&#252;r Euch als Unterst&#252;tzer nat&#252;rlich noch mehr heraus: Je nach H&#246;he der Spende gibt es meistens ein Exemplar des Produktes, sobald es realisiert ist. Wer sehr gener&#246;s ist, bekommt neben der ewigen Dankbarkeit der Initiatoren noch mehr tolle, oft exklusive Sachen rund ums Projekt.</p>
<p>~</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/07ae1465f0c860151b74e97babe6576c_large.jpg" rel="lightbox[45746]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/07ae1465f0c860151b74e97babe6576c_large-650x487.jpg" alt="" title="impossible" width="650" height="487" class="alignnone size-medium wp-image-45752" /></a></p>
<p><strong><a href="http://www.kickstarter.com/projects/impossible/impossible-instant-lab-turn-iphone-images-into-rea" target="_blank">Impossible Instant Lab</a></strong></p>
<p>Es gibt Dinge, die auf den ersten Blick einfach nicht zusammen passen. Diese dann doch zusammen zu bringen, schafft wahrscheinlich nur eine Firma, die sich passend „Impossible“ nennt. Das Impossible Instant Lab kombiniert das iPhone mit einer Polaroidkamera. </p>
<p>Habt Ihr ein sch&#246;nes iPhone-Foto und wollt es in einem wei&#223;en Polaroidrahmen vervielf&#228;ltigen? Dann ist <a href="http://www.kickstarter.com/projects/impossible/impossible-instant-lab-turn-iphone-images-into-rea" target="_blank">dieses Projekt</a> empfehlenswert f&#252;r Euch.</p>
<p>~</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/b6cfffb1cd159dc32bf7566ffdbfebaa_large.jpg" rel="lightbox[45746]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/b6cfffb1cd159dc32bf7566ffdbfebaa_large-650x493.jpg" alt="" title="instacube" width="650" height="493" class="alignnone size-medium wp-image-45756" /></a></p>
<p><a href="http://www.kickstarter.com/projects/1084349160/instacube-a-living-canvas-for-your-instagram-photo" target="_blank"><strong>Instacube</strong></a></p>
<p>Digitale Bilderrahmen finden wir eigentlich eher so: naja. Mit einer Ausnahme, die da hei&#223;t: Instacube. Dieses schicke Gadget funktioniert als ebensolcher digitaler Bilderrahmen und sieht dabei auch noch richtig gut aus. Doch dabei wird es wohl nicht bleiben. </p>
<p>Weil Instacube mit <a href="http://www.kickstarter.com/projects/smartthings/smartthings-make-your-world-smarter" target="_blank">SmartThings</a> zusammenarbeitet, werden intelligente Reaktionen &#8211; wie zum Beispiel das Anzeigen der Instagrams einer Person in der N&#228;he &#8211; m&#246;glich. Und obwohl Instacube schon lange &#252;ber sein Preisziel hinaus ist, wollten wir Euch dennoch drauf aufmerksam machen, denn ab 500k werden auch Facebook-Fotos integriert.</p>
<p>~</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/clearshot.jpg" rel="lightbox[45746]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/clearshot.jpg" alt="" title="clearshot" width="591" height="388" class="alignleft size-full wp-image-45870" /></a><br style="clear: both"/></p>
<p><a href="http://www.kickstarter.com/projects/1054040600/clearshot-credit-card-sized-stand-for-iphone-andro" target="_blank"><strong>The ClearShot &#8211; Flat Smartphone Stand</strong></a></p>
<p>Kleine Stative f&#252;r Smartphones gibt es nat&#252;rlich schon einige, damit man wackelfrei fotografieren und filmen kann und sich selbst in weiterer Entfernung als Arml&#228;nge mit im Bild positionieren kann. Das Tolle an ClearShot ist allerdings, dass es nicht nur zu fast allen Smartphones passt und im Winkel verstellt werden kann&#8230;</p>
<p>Sondern auch, dass es sich mit zwei Fingern aufklapen und flach zusammenfalten l&#228;sst. Dann gleicht es in Gr&#246;&#223;e und Gewicht einer der vielen Plastikkarten, die wir ohnehin im Geldbeutel mit uns herumschleppen. Ein perfektes Immerdabei-Stativ f&#252;r unsere Immerdabei-Kameras also. </p>
<p>~</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/mobilens1.jpg" rel="lightbox[45746]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/mobilens1-650x396.jpg" alt="" title="mobilens" width="650" height="396" class="alignleft size-medium wp-image-45872" /></a></p>
<p><a href="http://www.kickstarter.com/projects/mobi-lens/mobi-lens" target="_blank"><strong>Mobi-Lens</strong></a></p>
<p>Hier kommen die cleveren Linsen zur Erweiterung der kreativen M&#246;glichkeiten Eurer Smartphone-Kamera: Mobi-Lens l&#228;sst sich an jedes Smartphone sowie Tablets und Laptops &#252;ber der integrierten Kamera anklippen. Das clevere Design verbindet eine Weitwinkel- und Makro-Linse oder gibt dir die M&#246;glichkeit, Fisheye-Aufnahmen zu machen. An einer Telelinse arbeiten Evette und Aris Allahverdian &#8211; die cleveren K&#246;pfe hinter Mobi-Lens &#8211; ebenfalls bereits.</p>
<p>Wenn sie gerade nicht gebraucht werden, lassen die Linsen sich mit Linsendeckeln abdecken, um gegen Dreck und Kratzer gesch&#252;tzt zu sein. Und durch den Clip-Mechanismus k&#246;nnen sie einfach in einer Tasche, am Umh&#228;ngegurt oder sogar der Kleidung festgesteckt werden, ohne durch die Gegend zu fliegen. Auch dieses Projekt hat bereits das Spendenziel erreicht, aber Ihr k&#246;nnte <em>heute</em> noch schnell unterst&#252;tzen und Euch eines dieser genialen Teile sichern.</p>
<p>~</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/glasnegative.jpg" rel="lightbox[45746]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/glasnegative-650x509.jpg" alt="" title="glasnegative" width="650" height="509" class="alignnone size-medium wp-image-45789" /></a></p>
<p><strong><a href="http://www.kickstarter.com/projects/1768604150/saving-glass-negative-images?ref=category" target="_blank">Saving Glass Negative Images</a></strong></p>
<p>Nun aber noch ein (fast) g&#228;nzlich analoges Projekt, das nicht nur die Herzen der nostalgischen Fraktion hier in der Redaktion h&#246;her schlagen l&#228;sst: Ann und Joe Burkart haben sich die Aufgabe gestellt, Hunderte Glasnegative aus der Zeit zwischen 1880 und 1930 zu reinigen, digitalisieren und der &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich zu machen, bevor diese kaputt gehen, vergessen werden oder irgendwie verloren gehen. </p>
<p>Viele der Bilder haben einen historischen Wert. Die zum Gro&#223;teil unbekannten Fotografen und die Orte der Fotos sollen nach M&#246;glichkeit ebenfalls ausfindig gemacht werden. Wir empfinden direkt das aufgeregte Kribbeln eines Kindes, das in der Schatztruhe auf Omas Speicher st&#246;bert! Wer die beiden bei ihrer Aufgabe unterst&#252;tzen m&#246;chte, kann das <a href="http://www.kickstarter.com/projects/1768604150/saving-glass-negative-images" target="_blank">hier tun</a>. </p>
<p>~</p>
<p><em>Kennt Ihr auch tolle Kickstarter-Projekte? Zeigt sie uns und erz&#228;hlt, warum Ihr gerade dieses f&#246;rdern m&#246;chtet.</em></p>
<p></p>
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		<title>Architektur in Szene gesetzt</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/09/07/architektur-in-szene-gesetzt/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 07:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[photoshop]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Ralf Wendrich</strong></p>Im Jahre 2008 habe ich mich das erste Mal mit einer kleinen Kompaktkamera bewaffnet, um der Welt zu zeigen, wie sch&#246;n diese ist. Schnell landete ich bei der modernen Architekturfotografie, da diese f&#252;r mich durch Klarheit und Aufger&#228;umtheit in der Wahrnehmung besticht. Es gab allerdings ein Problem: Oft befanden sich Gegenst&#228;nde auf den Fotos, die [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Ralf Wendrich</strong></p><p><strong>Im Jahre 2008 habe ich mich das erste Mal mit einer kleinen Kompaktkamera bewaffnet, um der Welt zu zeigen, wie sch&#246;n diese ist. Schnell landete ich bei der modernen Architekturfotografie, da diese f&#252;r mich durch Klarheit und Aufger&#228;umtheit in der Wahrnehmung besticht. Es gab allerdings ein Problem: Oft befanden sich Gegenst&#228;nde auf den Fotos, die etwas st&#246;rend wirkten. Dazu gleich mehr.</strong></p>
<p><strong>Die Voraussetzungen</strong><br />
Zuerst wurde es Zeit f&#252;r eine DSLR-Kamera und ein Stativ, um Belichtungsreihen zu erzeugen. Es war unbedingt n&#246;tig, alle Lichtstimmungen in guter Qualit&#228;t zur Verf&#252;gung zu haben, um diese sp&#228;ter f&#252;r die Verarbeitung nutzen zu k&#246;nnen und zu kombinieren.</p>
<p>Nun ben&#246;tigte ich noch ein Bildbearbeitungsprogramm, um st&#246;rende Elemente wie Feuermelder, Lichtschalter, Lampen, Steckdosen und offene T&#252;ren verschwinden zu lassen, um ein Foto als „stimmig“ zu pr&#228;sentieren. Die L&#246;sung lag in Photoshop, weil es mir v&#246;llige Freiheit bei der Bildbearbeitung l&#228;sst. Beide Komponenten machten mir aber auch eines klar: Ein Foto w&#252;rde in der Entstehung und Gesamtbearbeitung nicht mehr in ein paar Minuten fertig sein.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/DPP_0354.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/09/DPP_0354-650x433.jpg" alt="" title="final" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-45408" /></a></p>
<p><strong>Das entstehende Foto</strong><br />
Im Vorfeld finde ich es ratsam, mir nach der Ankunft in einem Objekt gleich erst einmal eine Pause zu g&#246;nnen, um die R&#228;umlichkeiten abzuschreiten und diese auf mich wirken zu lassen. Ziel ist es, so viele Perspektiven wie m&#246;glich zu finden, um sp&#228;ter eine Auswahl zu haben und die Location kein zweites Mal aufsuchen zu m&#252;ssen. </p>
<p>Dabei ziehe ich auch Bodenperspektiven in Betracht, genau wie den Blick von einer oberen Etage (wenn vorhanden) nach unten. Mir ist auch wichtig, dass alle T&#252;ren in einem Raum geschlossen sind, um diesen geschlossener wirken zu lassen. Wenn m&#246;glich, entferne ich gleich noch herumliegende L&#228;ufer oder Blumen, um sp&#228;ter die Nachbearbeitung des Fotos nicht un&#246;tig zu verl&#228;ngern.</p>
<p><strong>Die Bildbearbeitung</strong></p>
<p>Das Ausgangsfoto ist folgendes:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/01.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/01.jpg" alt="" title="01" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44972" /></a></p>
<p>Als erstes habe ich im Beispiel die Bereiche rot gekennzeichnet, die ich mit dem Stempel bearbeite, um Lichter, T&#252;ren, Schalter und Bodenspiegelungen zu entfernen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/02.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/02.jpg" alt="" title="02" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44973" /></a></p>
<p>Das Resultat der Aktion ist im folgenden Bild zu sehen:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/03.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/03.jpg" alt="" title="03" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44974" /></a></p>
<p>Als n&#228;chstes habe ich die Sessel mit dem Lasso eingekreist und „Auswahl umkehren&#8221; benutzt, um mit Hilfe der selektiven Farbkorrektur die Rot-, Gelb- und Cyan-T&#246;ne komplett zu entfernen. Grund der Ma&#223;nahme: Der Raum soll k&#252;hler wirken.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/04.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/04.jpg" alt="" title="04" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44975" /></a></p>
<p>Nun habe ich Kontrast hinzugef&#252;gt in den Bereichen, in denen es angebracht ist. Im Beispiel habe ich den Fu&#223;boden komplett mit dem Polygonwerkzeug isoliert und dann den Kontrast erh&#246;ht. Danach wurden die 14 Fenster oben Links etwas dunkler gestaltet, damit diese gleichm&#228;&#223;iger in der Helligkeit wirken.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/05.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/05.jpg" alt="" title="05" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44976" /></a></p>
<p>Dann habe ich mit Renderfilter -> Beleuchtungseffekte die Mitte des Fotos aufgehellt und den Rand abgedunkelt, um den Blick auf die Sessel zu lenken. Diese bekamen auch noch etwas mehr Farbe, um sie vom Rest des Bildes abzuheben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/06.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/06.jpg" alt="" title="06" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44977" /></a></p>
<p>Nun noch mittels Transformieren die Verkr&#252;mmung entfernen und unter demselben Men&#252;punkt ausrichten. Gegebenenfalls noch etwas Nachsch&#228;rfen. Fertig!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/07.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/07.jpg" alt="" title="07" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44978" /></a></p>
<p><strong>Nach der Bearbeitung</strong></p>
<p>In der Regel lasse ich das Ergebnis dann etwas „mit sich allein“, um es nach einer Kaffeepause noch einmal neu zu betrachten, denn nach l&#228;ngerer Zeit am Bildschirm werde auch ich etwas „betriebsblind“ und habe manche T&#246;nungen, Kontraste oder die Gesamtwirkung nicht mehr klar im Blick. Generell arbeite ich auch lieber am Abend, da weniger Tageslicht auf den Bildschirm f&#228;llt.</p>
<p>Nun folgen noch ein paar meiner Fotos, jeweils im Original und bearbeitet. Das Prinzip bei der Bearbeitung bleibt st&#228;ndig das gleiche, au&#223;er dass ich oftmals die Helligkeit erh&#246;he oder Dinge hinzuf&#252;ge und nat&#252;rlich auch entferne.</p>
<div class="zwei"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/08.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/08.jpg" alt="" title="08" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44980" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/09.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/09.jpg" alt="" title="09" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44981" /></a></div>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/101.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/101.jpg" alt="" title="10" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44982" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/111.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/111.jpg" alt="" title="11" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44983" /></a></div>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/121.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/121.jpg" alt="" title="12" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44984" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/13.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/13.jpg" alt="" title="13" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44985" /></a></div>
<div class="zwei" ><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/14.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/14.jpg" alt="" title="14" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44986" /></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/15.jpg" rel="lightbox[44966]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/15.jpg" alt="" title="15" width="900" height="620" class="alignnone size-full wp-image-44987" /></a></div>
<p></p>
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		<title>Wasser: Durchsichtig, vielschichtig – r&#228;tselhaft.</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2012 09:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[wasserfotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mark Robertz</strong></p>Wasser gilt in vielen Kulturen als aus g&#246;ttlichem Ursprung oder auch als der Ursprung des Lebens. Im Wasserkreislauf sorgt es f&#252;r st&#228;ndige Erneuerung des Lebens, w&#228;hrend in manchen Religionen mit Sintfluten ganze V&#246;lker bestraft werden. Einem afrikanischen Sprichwort nach wird Wasser &#252;brigens niemals m&#252;de zu laufen. Doch bleiben wir im deutschsprachigen Raum: Dort sto&#223;en wir [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Mark Robertz</strong></p><p><strong>Wasser gilt in vielen Kulturen als aus g&#246;ttlichem Ursprung oder auch als der Ursprung des Lebens. Im Wasserkreislauf sorgt es f&#252;r st&#228;ndige Erneuerung des Lebens, w&#228;hrend in manchen Religionen mit Sintfluten ganze V&#246;lker bestraft werden. Einem afrikanischen Sprichwort nach wird Wasser &#252;brigens niemals m&#252;de zu laufen. Doch bleiben wir im deutschsprachigen Raum: Dort sto&#223;en wir zwischen K&#252;ste und Alpen auf ein reichhaltiges Wasserangebot.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/99_MRobertz_Wasser.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/99_MRobertz_Wasser-650x431.jpg" alt="Der Fotograf " title="Wasser" width="650" height="431" class="alignnone size-medium wp-image-44218" /></a></p>
<p><strong>Wasser zwischen K&#252;ste und Alpen</strong></p>
<p>Im Norden bieten die K&#252;sten von Nord- und Ostsee eine breite Motivpalette zu fast jeder Tages- und Jahreszeit. Rinnsale, B&#228;che, Fl&#252;sse und Str&#246;me durchziehen das Land, &#228;hnlich wie Adern unseres K&#246;rpers. Dabei versorgen sie es mit lebensnotwendigen N&#228;hrstoffen. Auf Seen sto&#223;en wir in den Eisrandlangen der vergangenen Kalt- und Eiszeiten beispielsweise auf der mecklenburgischen Seenplatte im Nordosten oder im Alpenvorland zwischen Boden- und K&#246;nigssee. Korrekterweise schlie&#223;en weitere Seen &#246;stlich im Salzburger Land an, w&#228;hrend auch das schweizerische Landschaftsbild von zahlreichen Seen gepr&#228;gt ist. </p>
<p>Dazu kommen eine Vielzahl an k&#252;nstlichen Gr&#228;ben, Kan&#228;len unterschiedlichster Gr&#246;&#223;en sowie Teiche, Weiher oder Bagger- und Speicherseen. In Zahlen verpackt sprechen wir allein in Deutschland beispielsweise von &#252;ber 460.000 Kilometern Flie&#223;gew&#228;sser. Was rechnerisch bedeutet, dass auf jedem Quadratkilometer der Bundesfl&#228;che mindesten auch ein Kilometer Flie&#223;gew&#228;sser vorhanden ist &#8211; rein statistisch.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/01_MRobertz_Wasser_Meerblick.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/01_MRobertz_Wasser_Meerblick-650x433.jpg" alt="Meeresblick " title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44176" /></a></p>
<p>Die Beweggr&#252;nde f&#252;r ein Wasserbild sind meist recht unterschiedlich. Die einen ben&#246;tigen eine Dokumentation, beispielsweise einer Gew&#228;sserverbauung. Andere m&#246;chten Urlaubserinnerungen mit nach Hause nehmen. Wieder anderen geht es um schlichtes Seelenfutter. Ganz gleich, aus welchem Beweggrund wir Wasser fotografieren, wichtig ist nur eines: Die emotionale Wirkung des Bildes auf den Betrachter.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/02_MRobertz_Wasser_Seelenfutter.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/02_MRobertz_Wasser_Seelenfutter-650x433.jpg" alt="Ein Wasserfall " title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44177" /></a></p>
<p><strong>Wassermotive „on location“</strong></p>
<p>Interessante &#8211; oder passender formuliert &#8211; spannende wie &#228;sthetische Motive am Wasser bieten sich wahrscheinlich &#228;hnlich viele wie es Flusskilometer in Deutschland gibt. Und wie so oft bestimmen Licht- und Witterungsbedingungen den passenden Moment. Daher f&#228;llt es mir schwer, eine beste Tages- oder Jahreszeit speziell f&#252;r die Wasserfotografie zu nennen.</p>
<p>Mal abgesehen von den Wintermonaten l&#228;sst sich Wasser zwischen Sonnenauf- und -untergang im Grunde genommen fast &#252;berall mehr oder weniger flie&#223;end fotografieren. Daher gilt hier die klassische Grundregel der Landschaftsfotografie: Bestes Licht bieten sowohl die Blaue als auch die Goldende Stunde bei Sonnenauf- und -untergang. Und dazwischen? Bleibt jede Menge Zeit, um die Landschaft zu erkunden.</p>
<p>Apropos Winter: Der eignet sich nicht nur, um das digitale Archiv auf- und auszur&#228;umen. Vereiste Fl&#252;sse und Seen bieten eindrucksvolle Momentaufnahmen. Beispielsweise die Oder bei K&#252;strin. Bei kr&#228;ftigen Minustemperaturen bildet sich auf dem Fluss sogenanntes „Pfannkucheneis“.</p>
<p>Die tiefstehende Wintersonne in Kombination mit Temperaturen von unter -20° C reinigen die Luft, was in einigen Mittelgebirgen das Flusswasser regelrecht leuchten l&#228;sst. Wird es drau&#223;en wieder w&#228;rmer, bilden sich &#252;ber Eisfl&#228;chen Nebelstimmungen, die in den Morgen- und Abendstimmungen hervorragende Motive pr&#228;sentieren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/03_MRobertz_Wasser_Pfannkucheneis.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/03_MRobertz_Wasser_Pfannkucheneis-650x433.jpg" alt="Pfannkucheneis " title="Wasser " width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44178" /></a></p>
<p>Im restlichen Jahr achte ich auf Wetterereignisse und breche wahlweise kurz vor oder zum Ende einer Schlechtwetterphase auf. Hier bieten sich die unterschiedlichsten Blickwinkel auf und in das Wasser. Wenn m&#246;glich, versuche ich, mir einen Standpunkt mitten im Geschehen zu suchen, sodass ich gelegentlich bauchtief f&#252;r eine spannende Perspektive durch das Wasser wate. </p>
<p>Doch Vorsicht, wer bei Hochwasser am Fluss fotografiert: In unmittelbarer Ufern&#228;he kann der Wasserspiegel von jetzt auf gleich um einen halben Meter und mehr variieren. Hier ist &#228;u&#223;erste Vorsicht geboten! Je nach Bodentyp sind Fl&#252;sse direkt nach Hochwasserereignissen h&#228;ufig br&#228;unlich gef&#228;rbt, was durchaus auch auf die Bildstimmung abf&#228;rben kann.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/04_MRobertz_Wasser_MittenDrin.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/04_MRobertz_Wasser_MittenDrin-650x433.jpg" alt="Perspektive auf Wasser von der Mitte eines Flusses" title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44187" /></a></p>
<p>Am Meer nutze ich, wenn m&#246;glich, vom Sturm aufgepeitschtes Wasser. Mit der richtigen Kleidung und einer gut verpackten Kamera kann ich hier stunden- und tagelang spielen. Interessante Motive geben Wellenbrecher am Strand. Sind das Holz oder die Steine der Wellenbrecher nass, gl&#228;nzen diese sp&#228;ter richtig und geben dem Motiv oftmals den letzten Schliff. </p>
<p>Interessant sind auch Morgenstimmungen nachdem das n&#228;chtliche Tiefdruckgebiet abgezogen ist. Ganz gleich ob K&#252;ste oder Seeufer, die &#220;bergangzeiten im Fr&#252;hling und Herbst bieten h&#228;ufig die interessantesten Farbspiele am morgendlichen und abendlichen Himmel.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/05_MRobertz_Wasser_Morgenlicht.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/05_MRobertz_Wasser_Morgenlicht-650x433.jpg" alt="Eine Aufnahme im Morgenlicht" title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44190" /></a></p>
<p><strong>Eine kleine Filterexkursion</strong></p>
<p>Filter werden h&#228;ufig als Relikte der analogen &#196;ra angesehen. Weit gefehlt. Zum Einen gilt: Was ich vor der Aufnahme einstellen kann, muss ich sp&#228;ter nicht in der digitalen Dunkelkammer bearbeiten. Zum Anderen bieten der eine oder andere Filter durchaus ein paar Raffinessen, die in der elektronischen Bildbe- und -verarbeitung nur schwer zu simulieren sind.</p>
<p>Vorweggenommen: Ausgedient haben in der Landschaftsfotografie Konversionsfilter, Licht-Ausgleichsfilter und Farb-Korrekturfilter. Sie wurden verwendet, um gro&#223;e Farbtemperatur-Unterschiede auszugleichen. Daf&#252;r nutzen wir heute in der digitalen Fotografie den Wei&#223;abgleich.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/06_MRobertz_Wasser_Kombi_WB.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/06_MRobertz_Wasser_Kombi_WB-650x433.jpg" alt="Unterschiede " title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44192" /></a></p>
<p>H&#228;ufig totgesagt wurde der UV-Filter. Er absorbiert elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenl&#228;nge unter 380 nm. F&#252;r das menschliche Auge liegt dieses ultraviolette beziehungsweise infraviolette Licht zwar unterhalb des sichtbaren Bereichs, doch der Sensor zeichnet auch dieses Licht auf. Das kann unter Umst&#228;nden zu leicht unscharf wirkenden Bildern f&#252;hren. Pers&#246;nlich verwende ich je nach Licht und Witterung auf dem Meer, an der K&#252;ste oder an einem Bergbach in der Totalen einen UV-Filter.</p>
<p>Die Allzweckwaffe ist und bleibt der Polarisations-Filter, kurz Polfilter genannt. Ich nutze den Polfilter am Wasser, wahlweise um die Wasseroberfl&#228;che weitgehend zu entspiegeln oder um Farbeffekte zu verst&#228;rken. Die sogenannte Slim-Variante vermeidet speziell bei Weitwinkelobjektiven l&#228;stige Vignettierungen an den R&#228;ndern.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/07_MRobertz_Wasser_Kombi_FilterPol2.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/07_MRobertz_Wasser_Kombi_FilterPol2-650x143.jpg" alt="Filtervergleichbilder" title="Wasser " width="650" height="143" class="alignnone size-medium wp-image-44194" /></a></p>
<p>Das Geheimnis, um Wasser im Bild flie&#223;en zu lassen, nennt sich Grau-Filter oder auch Neutraldichte-Filter, kurz ND-Filter. Das Funktionsprinzip ist recht einfach: Grau- beziehungsweise ND-Filter verringern die Lichtmenge, die durch das Objektiv auf den Sensor weitergeleitet wird, was zu einer l&#228;ngeren Belichtungszeit f&#252;hrt. Dadurch k&#246;nnen Bewegungen innerhalb des Bildausschnittes sichtbar gemacht werden. Je nach Lichtmenge und gew&#228;hlter Filterdichte lassen sich die Belichtungszeiten m&#252;helos zwischen einer und zehn Blendenstufen variieren.</p>
<p>Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie sich die Belichtungszeit je nach Filterdichte verl&#228;ngert. In der Kopfzeile steht der logarithmische Wert (ND), darunter in Klammern die Blendenstufen und der Verl&#228;ngerungsfaktor. </p>
<p>Zum Beispiel (-1 | ×2): -1 steht f&#252;r die Reduzierung der Blende beispielsweise von Blende acht auf Blende elf. ×2 steht f&#252;r den Verl&#228;ngerungsfaktor beispielsweise von 1/500 Sekunde ungefiltert auf 1/250 Sekunde gefiltert mit dem ND 0,3. </p>
<p>Die Dichte ND 2,0 habe ich der Einfachheit halber mit -7 Blendenstufen anstelle der korrekten -6,66 Blendenstufen gerechnet. Als Faustregel gilt: Je gr&#246;&#223;er der ND-Wert in der Filterbezeichnung, desto weniger lichtdurchl&#228;ssig ist der Filter, im Umkehrschluss hei&#223;t das, umso l&#228;nger wird die Belichtungszeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/Screen-Shot-2012-08-13-at-4-1.27.41-nachm..png" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/Screen-Shot-2012-08-13-at-4-1.27.41-nachm..png" alt="Tabelle mit ND und Blendenwerten" title="Tabelle " width="625" height="246" class="alignnone size-full wp-image-44211" /></a></p>
<p>Laut Filterhersteller ergeben sich bei der Benutzung von Neutraldichtefiltern angeblich keine Farbverschiebungen. Bei der Benutzung der ND-Filter bin ich dazu &#252;bergegangen, den Wei&#223;abgleich entweder auf automatisch einzustellen oder aber ich ermittle den Wei&#223;abgleich manuell mit Hilfe einer Aufnahmereihe. </p>
<p>Das reduziert den sogenannten Warmton bei den Filtern ND 1,5, ND 2,0 und ND 3,0. Die Farbdetails werden anschlie&#223;end zu Hause w&#228;hrend der nachfolgenden Entwicklung im Raw-Konverter herausgearbeitet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/08_MRobertz_Wasser_Kombi_FilterGrau2.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/08_MRobertz_Wasser_Kombi_FilterGrau2-650x433.jpg" alt="Wasser: Kombination diverser Graufilter " title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44212" /></a></p>
<p>Abschlie&#223;end ist noch der Grauverlauf-Filter zu nennen. Er basiert auf demselben Prinzip wie der Grau-Filter. Mit ihm gelingt es, Motive mit gro&#223;em Kontrastumfang auszugleichen. Beispielsweise, wenn der meist viel zu helle Himmel &#252;ber der dunkleren Wasseroberfl&#228;che mit dem Waldrand im Hintergrund in Szene gesetzt werden soll.</p>
<p>Ganz gleich, welcher Filter verwendet wird, es ist immer zu ber&#252;cksichtigen, dass Filter zu Unsch&#228;rfe f&#252;hren k&#246;nnen. Und im Vorfeld zu &#252;berdenken, ob die Aufnahme nicht ohne Filter realisiert werden kann.</p>
<p><strong>On Location – bewegtes Wasser</strong></p>
<p>Um Bewegungen und Strukturen auf der Wasseroberfl&#228;che hervorzuheben, ben&#246;tige ich neben einer l&#228;ngeren Belichtungszeit eine entsprechende Sch&#228;rfentiefe. Dazu nutze ich je nach Licht und Witterung eine m&#246;glichst niedrige ISO-Einstellung (ISO 100) als Basis und eine entsprechend kleine Blenden&#246;ffnung (je nach Objektiv zwischen Blende 11 und 22) f&#252;r die Sch&#228;rfentiefe.</p>
<p>An bew&#246;lkten Herbst- oder dunklen Wintertagen reichen diese Einstellungen h&#228;ufig schon aus, um das Wasser flie&#223;en zu lassen. Je nach Flie&#223;geschwindigkeit reichen bereits 1/15 bis 1/8 Sekunde aus, um die Zeichnung der Wasseroberfl&#228;che im Bild abzubilden. An sonnigen Tagen nutze ich den Grau-Filter, um die Lichtmenge zu d&#228;mpfen. </p>
<p>Je nach Lichtintensit&#228;t nutze ich dabei unterschiedliche Dichten. So kann ich je nach Str&#246;mung oder Brandung verschiedenste Effekte auf der Wasseroberfl&#228;che abbilden.</p>
<p>Will ich die Wasserwirbel eines Gebirgsbaches flie&#223;end abbilden, ben&#246;tige ich eine Belichtungszeit von ca. einer halben Sekunde. Zeigt mein Belichtungsmesser ohne ND-Filter eine Belichtungszeit von 1/250 Sekunde an, verl&#228;ngere ich mit einem ND 2,0 die Belichtungszeit um sieben Blendenstufen auf eine halbe Sekunde: -1 Blende 1/125 sek. | -2 Blenden 1/60 sek. | -3 Blenden 1/30 sek. | -4 Blenden 1/15 sek. | -5 Blenden 1/8 sek. | -6 Blenden 1/4 sek. | -7 Blenden 1/2 sek. </p>
<p>Bei einem Ausgangswert von 1/30 Sekunde hingegen verwende ich einen ND 1,2. Dieser verl&#228;ngert die Belichtungszeit um vier Blendenstufen: -1 Blende 1/15 | -2 Blenden 1/8 sek. | -3 Blenden 1/4 sek. | -4 Blenden 1/2 sek. </p>
<p>Die Dauer der Belichtungszeit h&#228;ngt in erster Linie von den Lichtverh&#228;ltnissen und dem gew&#252;nschten Effekt auf der Wasseroberfl&#228;che ab. Wie lange der Bildausschnitt im Detail belichtet werden muss, richtet sich auch nach der Flie&#223;geschwindigkeit des Wassers. Das gibt mir die M&#246;glichkeit, unter Ber&#252;cksichtigung der oben genannten Faktoren, unterschiedlichste und in den meisten F&#228;llen auch unwiederbringliche Momentaufnahmen zu fotografieren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/09_MRobertz_Wasser_Wasserwirbel.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/09_MRobertz_Wasser_Wasserwirbel-650x433.jpg" alt="Wasserwirbel " title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44213" /></a></p>
<p>Vorsichtig bin ich mit zu langen Belichtungszeiten an gro&#223;en wie kleinen Flie&#223;gew&#228;ssern. Belichtungszeiten von f&#252;nf und mehr Sekunden lassen das Wasser zu einer eis&#228;hnlichen Fl&#228;che erstarren, da sich das Wasser lediglich in eine Richtung bewegt. </p>
<p>Ganz anderes verh&#228;lt es sich bei der Brandung am Meer. Diese bewegt sich in unterschiedlichste Richtungen, was zu interessanten Wischeffekten f&#252;hrt. Hier sind durchaus Belichtungszeiten im Minutenbereich angesagt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/10_MRobertz_Wasser_Brandung.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/10_MRobertz_Wasser_Brandung-650x433.jpg" alt=" Brandung mit Langzeitbelichtung fotografiert" title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44214" /></a></p>
<p>Eine Sonderrolle nehmen gro&#223;e Wasserf&#228;lle wie z.B. die Krimmler Wasserf&#228;lle ein. Um die frei herabst&#252;rzenden Wasserkaskaden optisch einzufrieren, bedarf es je nach Position und Blickwinkel zwischen 1/60 und 1/250 Sekunde. Die genaue Belichtungszeit h&#228;ngt auch hier von den Wassermassen und der Flie&#223;geschwindigkeit ab.</p>
<p><strong>On Location – Spiegelbilder</strong></p>
<p>Spiegelbilder &#8211; sie gelten in der Formenvielfalt der Natur als die einzig wahre gerade Linie. Die Herausforderung: Wo wird das Lineal, sprich die Uferkante positioniert? Klassisch gilt die Bildmitte als die optimale Linienf&#252;hrung. In der Praxis jedoch achte ich auf den Bildhintergrund beziehungsweise den Himmel. </p>
<p>Wirkt dieser zum Beispiel leer oder farblos, versuche ich, den Himmel lediglich in der Spiegelung zu zeigen. H&#228;ufig werden die Farben deutlich kr&#228;ftiger wiedergegeben. Ansonsten achte ich auf die 2/3-Regel. Das bedeutet, dass ich f&#252;r den Himmel maximal ein Drittel des Platzes im Bildaufbau einplane. Die Spiegelung wird den Vordergrund dominieren, sodass die Uferlinie am &#220;bergang zum oberen Bilddrittel positioniert ist.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/11_MRobertz_Wasser_Spiegelbild_Wald.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/11_MRobertz_Wasser_Spiegelbild_Wald-650x433.jpg" alt="Ein Spiegelbild vom Wald " title="Wasser" width="650" height="433" class="alignnone size-medium wp-image-44215" /></a></p>
<p><strong>On Location – Wasserfarben</strong></p>
<p>Wasserfarben spielen nicht nur im Kunstunterricht der Grundschule eine essentielle Rolle. Am Fluss sto&#223;e ich gerade in den kalten Wintermonaten, wenn die Luft klar und sauber ist, bedingt durch den tiefen Stand der Sonne auf interessante Farbspielereien. </p>
<p>Wichtig: Um die Farbenpracht voll auszureizen, nutze ich den individuellen Wei&#223;abgleich. Zum Experimentiren helfen hier auch schon einmal die Einstellungen Wolkig (6.000 K) oder Schatten (8.000 K) weiter. Je h&#246;her der Wert, desto w&#228;rmer, je niedriger der Wert, desto k&#228;lter werden die Wasserfarben wiedergegeben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/12_MRobertz_Wasser_Kombi_Wasserfarben2.jpg" rel="lightbox[44172]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/08/12_MRobertz_Wasser_Kombi_Wasserfarben2-650x143.jpg" alt="Drei verschiedene &quot;Wasserfarben&quot;" title="Wasser" width="650" height="143" class="alignnone size-medium wp-image-44216" /></a></p>
<p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipps zur Konzertfotografie mit Kitobjektiven</title>
		<link>http://kwerfeldein.de/2012/08/24/tipps-zur-konzertfotografie-mit-kitobjektiven/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 06:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Lückerath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Blende]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Lothar Dornieden</strong></p>„Konzerfotos ohne lichtstarke Objektive sind nicht m&#246;glich.“ So lautet wohl die hinl&#228;nglich bekannte Meinung zum Thema Konzertfotografie. Doch auch mit &#252;blichen Objektiven und Lichtst&#228;rken, die sich meist um Blende f/4 bis f/5.6 bewegen, lassen sich recht akzeptable Ergebnisse erzielen. 110 mm, 1/250, f5.6, ISO 3200 Probleme und Technik Beim Fotografieren von Konzerten gibt es im [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Lothar Dornieden</strong></p><p><strong>„Konzerfotos ohne lichtstarke Objektive sind nicht m&#246;glich.“ So lautet wohl die hinl&#228;nglich bekannte Meinung zum Thema Konzertfotografie. Doch auch mit &#252;blichen Objektiven und Lichtst&#228;rken, die sich meist um Blende f/4 bis f/5.6 bewegen, lassen sich recht akzeptable Ergebnisse erzielen.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/021.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/021-650x431.jpg" alt="" title="02" width="650" height="431" class="alignnone size-medium wp-image-41876" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small">110 mm, 1/250, f5.6, ISO 3200</span></p>
<p><strong>Probleme und Technik</strong></p>
<p>Beim Fotografieren von Konzerten gibt es im Allgemeinen zwei Hauptprobleme:</p>
<ul>
<li>Wenig Licht mit stark wechselnden Lichtverh&#228;ltnissen</li>
<li>Viel Bewegung auf der B&#252;hne</li>
</ul>
<p>Hier sind dann in der Regel lichtstarke Objektive das erste Mittel der Wahl. Die sind aber aus unterschiedlichsten Gr&#252;nden nicht immer zur Hand. Was jetzt? Auf den ersten Blick unterbelichtete oder verrauschte Fotos lassen sich im Nachinein durch gezielte digitale Nachbearbeitung zu einem guten Ergebnis korrigieren. Die digitale Nachbearbeitung der Fotos erledige ich fast ausschlie&#223;lich mit Lightroom 3.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Crazy-Hambones-0611.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Crazy-Hambones-0611-650x429.jpg" alt="" title="Crazy-Hambones-0611" width="650" height="429" class="alignnone size-medium wp-image-42448" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small">55 mm, 1/160, f4.0, ISO 3200</span></p>
<p><strong>Meine eigene Ausr&#252;stung</strong> </p>
<ul>
<li>Nikon D5000</li>
<li>Objektive 18-55 mm (Blende f/3.5 &#8211; f/5.6)</li>
<li>55-200 mm (Blende f/4 &#8211; f/5.6)</li>
</ul>
<p>Je nach Lichtsituation (Open Air mit Tageslicht, Hallenkonzert, Clubkonzert, etc.) und dem eigenen Standort (im Publikum oder im Fotograben) fange ich meistens mit ISO 800 an und erh&#246;he diesen Wert dann entsprechend der Lichtverh&#228;ltnisse schrittweise weiter nach oben (1200, 1600 oder 3200). Im Extremfall gehe auch schon einmal auf ISO 6400, aber dann rauscht es meistens doch sehr stark. </p>
<p>Die Blende habe ich normalerweise immer so weit wie eben m&#246;glich ge&#246;ffnet. Wenn es das Licht erlaubt, blende ich aber trotzdem ein wenig ab. Somit besteht nicht die Gefahr, dass man die falschen Stellen fokussiert.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Steve-Miller-0128-650.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/Steve-Miller-0128-650.jpg" alt="" title="Steve-Miller-0128-650" width="650" height="979" class="alignnone size-full wp-image-42596" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small">110 mm, 1/200, f7.1, ISO 3200</span></p>
<p>Die Kamera ist im manuellen Modus, sodass ich dann die Belichtungszeit w&#228;hrend des Fotografierens w&#228;hlen und kontrollieren kann. Dabei versuche ich, eine Verschlusszeit von 1/125 oder 1/100 Sekunde m&#246;glichst nicht zu unterschreiten. Ich habe aber auch schon mit Belichtungszeiten von 1/30 Sekunde recht akzeptable Ergebnisse erzielt. Es kommt nun einmal immer darauf an, wie ruhig das Motiv vor der Kamera ist. Allerdings braucht das ein wenig &#220;bung und vor allem eine ruhige Hand. </p>
<p>Die Belichtung darf auch, falls nicht anders m&#246;glich, schon einmal eine bis drei Belichtungsstufen unter dem vom Belichtungsmesser vorgeschlagenen Wert liegen. Da ich immer im Raw-Format fotografiere, l&#228;sst sich diese Unterbelichtung in der Nachbearbeitung zumeist in gewissem Ma&#223;e recht gut wieder ausgleichen. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/web-export-0009.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/web-export-0009-650x430.jpg" alt="" title="web-export-0009" width="650" height="430" class="alignnone size-medium wp-image-42453" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small">165 mm, 1/30, f5.6, ISO 6400</span></p>
<p><strong>Nachbearbeitung mit Lightroom 3</strong></p>
<p>Nachdem ich die Fotos in Lightroom 3 importiert habe, geht es ans an die eigentliche digitale Nachbearbeitung. In der Regel ver&#228;ndere ich dann hier haupts&#228;chlich die folgenden Werte, um einem Foto mehr Farbe und Ausdruckskraft zu geben, um Unterbelichtungen auszugleichen und um gegebenenfalls einen Grauschleier zu entfernen.</p>
<ul>
<li>Belichtung</li>
<li>Aufhelllicht</li>
<li>Schwarz</li>
<li>Luminanz zur Rauschentfernung</li>
</ul>
<p>Bei Fotos mit einem sehr starken Orangestich, der meist dann entsteht, wenn das Foto zu stark unterbelichtet wurde, versuche ich, diesen durch Anpassung der Farbtemperatur im Bereich Grundeinstellungen im Entwicklungsmodul in Lightroom 3 auszugleichen. Bei Aufnahmen mit starkem Rauschen entferne ich dieses anschlie&#223;end &#252;ber die Luminanz im Bereich Details im Entwicklungsmodul von Lightroom 3. Hier ist aber Vorsicht geboten, damit das Foto dabei nicht zu sehr seinen nat&#252;rlichen Charakter und Sch&#228;rfe verliert. </p>
<p><strong>Ein Bearbeitungsbeispiel aus der Praxis</strong></p>
<p>Das Originalfoto &#246;ffne ich in Lightroom und wechsle in das Modul „Entwickeln“. Das hier gezeigte Foto ist mit den Einstellungen 82 mm, ISO 2500, 1/100 sek., f/4.2 entstanden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/042.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/042-650x431.jpg" alt="" title="04" width="650" height="431" class="alignnone size-medium wp-image-41880" /></a></p>
<p>Zuerst habe ich die Farbtemperatur von 2950 auf 2092 reduziert, um den deutlich sichtbaren Orangestich zu reduzieren.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/5_6.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/5_6.jpg" alt="" title="5_6" width="650" height="304" class="alignnone size-full wp-image-41881" /></a></p>
<p>Im n&#228;chsten Schritt habe ich nun die Belichtung f&#252;r etwas mehr Helligkeit auf + 0,40 erh&#246;ht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/7_8.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/7_8.jpg" alt="" title="7_8" width="650" height="304" class="alignnone size-full wp-image-41882" /></a></p>
<p>Die Erh&#246;hung des Schwarzwertes auf 24 bringt etwas kr&#228;ftigere Farben und reduziert einen m&#246;glicherweise bestehenden Grauschleier. Das Aufhelllicht auf 43 hellt die durch den vorherigen Schritt zu sehr abgedunkelten Stellen wieder auf.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/9_10_11_12.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/9_10_11_12.jpg" alt="" title="9_10_11_12" width="650" height="304" class="alignnone size-full wp-image-41883" /></a></p>
<p>Durch Erh&#246;hung der Rauschreduzierung auf 24 in der Luminanz wird das Rauschen im Foto reduziert.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/13_14.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/13_14.jpg" alt="" title="13_14" width="650" height="330" class="alignnone size-full wp-image-41884" /></a></p>
<p>Um den Blick mehr auf den Mittelpunkt des Fotos zu lenken und dabei den Musiker noch mehr in den Fokus des Interesses zu stellen, habe ich hier zum Schluss noch „Vignettierung nach Freistellen“ auf -43 eingestellt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/15.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/15-650x431.jpg" alt="" title="15" width="650" height="431" class="alignnone size-medium wp-image-41885" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small">82 mm, 1/100, f4.2, ISO 2500</span></p>
<p>Die ausgew&#228;hlten Werte der einzelnen Einstellungen sind keine festen Werte, die ich bei jedem Foto so verwende, sondern ich w&#228;hle diese individuell von Foto zu Foto immer wieder neu, frei nach Augenma&#223;. Der grunds&#228;tzliche Weg der Bearbeitungsschritte ist aber fast immer der oben gezeigte.</p>
<p>In F&#228;llen, bei denen die Beleuchtungsverh&#228;ltnisse vor Ort sehr ung&#252;nstig sind &#8211; beispielsweise, wenn die B&#252;hne dauerhaft in orange oder rot ausgeleuchtet wird oder wenn ich sehr hohe ISO-Werte verwendet habe &#8211; l&#228;sst sich durch Konvertierung nach Schwarzwei&#223; auch aus diesem Material in vielen F&#228;llen noch ein sehr ansprechendes Ergebnis machen. Hier gibt das Rauschen, das ich dann auch nicht versuchen w&#252;rde, vollst&#228;ndig aus dem Foto zu entfernen, diesem zus&#228;tzlich noch einen gewissen k&#252;nstlerischen Reiz.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/web-lrmc-0238.jpg" rel="lightbox[41785]"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2012/07/web-lrmc-0238-650x431.jpg" alt="" title="web-lrmc-0238" width="650" height="431" class="alignnone size-medium wp-image-42452" /></a><br />
<span style="color: #888; font-size: small">200 mm, 1/160, f5.6, ISO 6400</span></p>
<p>Nehmt doch beim n&#228;chsten Konzert Eure Kamera mal mit und probiert das oben Gezeigte ein wenig aus. Mit etwas Geduld solltet Ihr dann recht schnell zu wirklich brauchbaren Ergebnissen kommen. Mit der Zeit findet man auch immer wieder neue kleine Tricks heraus, um aus den Fotos noch ein klein wenig mehr herauszuholen.</p>
<p>Wenn Ihr zu dem Thema noch Fragen oder selbst weitere Tipps auf Lager habt, so w&#252;rde ich mich freuen, wenn Ihr diese hier als Kommentar hinterlasst. Bei Interesse findet Ihr weitere Konzertfotos von mir auf meinem Fotoblog.</p>
<p>Viel Spa&#223; beim Bearbeiten Eurer Konzertfotos!</p>
<p></p>
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