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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin &#187; Einblick</title>
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Der Nordlandvirus</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Christian Schweiger</strong></p>Ja, ich habe mich angesteckt, bin infiziert von einer heimt&#252;ckischen, aber wohl harmlosen Krankheit. Der Nordlandvirus hat mich erwischt! Die Aussichten, Therapiem&#246;glichkeiten? Ich habe mit anderen dar&#252;ber gesprochen, Reisenden, oben in der Arktis in Norwegen und in Island. Leidensgenossen, die bereits seit vielen Jahren mit dem Virus leben. Festzustellen, dass man nicht allein damit leben [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Christian Schweiger</strong></p><p><strong>Ja, ich habe mich angesteckt, bin infiziert von einer heimt&#252;ckischen, aber wohl harmlosen Krankheit. Der Nordlandvirus hat mich erwischt! Die Aussichten, Therapiem&#246;glichkeiten? Ich habe mit anderen dar&#252;ber gesprochen, Reisenden, oben in der Arktis in Norwegen und in Island. Leidensgenossen, die bereits seit vielen Jahren mit dem Virus leben.</strong></p>
<p>Festzustellen, dass man nicht allein damit leben muss, ist erst einmal schon sehr beruhigend. Sie sagten mir, das werde ich nie wieder los, damit m&#252;sse ich leben. „Arrangiere Dich einfach damit!“ Diesem Rat werde ich folgen und freue mich darauf…</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/02.-Winter-Wonderland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Winter Wonderland © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/02.-Winter-Wonderland-650x410.jpg" alt="Winter Wonderland © Christian Schweiger" width="650" height="410" class="aligncenter size-medium wp-image-58618" /></a></p>
<p>Reisen in den Norden haben mich schon immer ganz besonders fasziniert. Ich war schon immer tief beeindruckt von den atemberaubenden Landschaften n&#246;rdlich des Polarkreises. Von den endlosen Weiten und der dort vorherrschenden Stille. Von dem Gef&#252;hl, sich ganz klein, unbedeutend und eins mit der Natur im Angesicht der grandiosen arktischen Landschaften zu f&#252;hlen. </p>
<p>Begeistert von den wie mit einem Pinsel auf Leinwand gehauchten Pastellfarben am Himmel der kurzen Tage im winterlichen Lappland. Sprachlos bei dem Anblick von Eisb&#228;ren auf ihren unendlichen Wanderungen &#252;ber das Packeis um Svalbard. &#220;berw&#228;ltigt von den Naturgewalten auf Island. Bewegt bei dem Anblick einer B&#228;renmutter mit ihren Jungen im finnisch-russischen Grenzgebiet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04.-Only-A-Beautiful-Arctic-Day.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Only A Beautiful Arctic Day © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04.-Only-A-Beautiful-Arctic-Day-650x391.jpg" alt="Only A Beautiful Arctic Day © Christian Schweiger" width="650" height="391" class="aligncenter size-medium wp-image-58629" /></a></p>
<p>Dass der Norden unweigerlich zu meinem Leben geh&#246;rt, ist mir eigentlich erst richtig bewusst geworden, als ich nach einer sehr turbulenten und nervenaufreibenden Zeit in meinem Job als Personalreferent mal ein paar Tage mit meiner Partnerin ausspannen wollte. Einfach eine entspannte Weihnachtszeit verleben. </p>
<p>Meine Partnerin setzte die Auswahlkriterien fest: Ein ruhiger Ort sollte es sein, keine Hektik, irgendwo, wo auch endlich mal Schnee liegt, eine sch&#246;ne Unterkunft mit Kamin, Wellnessbereich und Poollandschaft. Ich nahm mich also der Sache an und durchst&#246;berte das Internet nach Zielen, die besagte Kriterien erf&#252;llten. </p>
<p>Ich wurde auch sehr schnell f&#252;ndig: Alles Orte, die die Vorgaben erf&#252;llten. Kitzb&#252;hl, Garmisch-Partenkirchen, St. Moritz und… und ganz oben auf den Stapel von Ausdrucken legte ich das, wie ich fand, perfekte Angebot &#8211; eine H&#252;tte im finnischen Lappland. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03.-Lost-in-Norway.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Lost in Norway © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03.-Lost-in-Norway-650x427.jpg" alt="Lost in Norway © Christian Schweiger" width="650" height="427" class="aligncenter size-medium wp-image-58622" /></a></p>
<p>Das Angebot war doch genau das, was sich meine Partnerin vorstellte: Ein bisschen Schnee, eine Rauchsauna, die garantiert als Wellnessbereich durchgeht, mit dazugeh&#246;rigem Eisloch. Ein Eisloch ist ja auch irgendwie ein Pool. Vorsichtshalber druckte ich das Lapplandangebot nat&#252;rlich noch in Farbe aus und die anderen Angebote nur in Schriftgr&#246;&#223;e sechs &#8211; Pr&#228;sentation ist eben alles.</p>
<p>Siegessicher pr&#228;sentierte ich das Ergebnis meiner Recherche und man h&#246;rte meine bessere H&#228;lfte sagen: „Hmm, Lappland, das klingt ja mal interessant.“ Na bitte, perfekt, jetzt hei&#223;t es, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen, also Laptop raus und f&#252;nf Minuten sp&#228;ter war die Reise auch schon gebucht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05.-Just-For-A-Moment....jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Just For A Moment... © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05.-Just-For-A-Moment...-650x452.jpg" alt="Just For A Moment... © Christian Schweiger" width="650" height="452" class="aligncenter size-medium wp-image-58632" /></a></p>
<p>Das Motto war ja entspannen, der Hektik des Alltags entfliehen. Ich packte also eine halbe Bibliothek B&#252;cher in meinen Koffer. Und die Kamera? Mitnehmen oder hier lassen? Dort oben gibt es ja sowie nicht viel zu sehen, dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch. </p>
<p>Ich entschied mich dann doch f&#252;r&#8217;s Mitnehmen, besser ist das, sagte ich mir. K&#246;nnte ja auch sein, dass ein Einbrecher w&#228;hrend unserer Abwesenheit meine sch&#246;ne Canon entwendet, da ist sie doch bei mir im Rucksack viel besser aufgehoben. </p>
<p>Das Stativ? Brauche ich nicht… oder? Was ist mit Polarlichtern? Was ist, wenn der gr&#252;nliche Schleiertanz am Polarhimmel beginnt und ich ohne Stativ dastehe? Entsetzlicher Gedanke! Also B&#252;cher wieder raus, Stativ in den Koffer und ab in Richtung Finnland.</p>
<p>Dort oben angekommen, war alles perfekt: Die H&#252;tten sehr sch&#246;n eingerichtet mit Sauna und Kaminofen, wirklich empfehlenswert. Das Wetter lie&#223; allerdings zu w&#252;nschen &#252;brig, jede Menge Schneefall, keine Sicht. Auch hatten wir zugegebenerma&#223;en nicht wirklich mit einer Au&#223;entemperatur von -38°C gerechnet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07.-Blue-Hour.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Blue Hour © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07.-Blue-Hour-650x389.jpg" alt="Blue Hour © Christian Schweiger" width="650" height="389" class="aligncenter size-medium wp-image-58623" /></a></p>
<p>Den ganzen Tag nur in der H&#252;tte, das geht nat&#252;rlich auch nicht. Wir unternahmen also unsere erste Schneeschuhwanderung. Nach gut zwei Stunden hatten wir irgendwie unsere eigene Spur im Tiefschnee verloren. Wie das passieren kann? Wei&#223; ich nicht, aber es kann. Kein Problem, sagte ich, GPS! Und holte mein Smartphone aus der Jackentasche. Dass es bei -38°C nur f&#252;r ein kurzes Aufblitzen meines vollgeladenen Hightech-Kommunikationsger&#228;tes aus Kalifornien reichte, war schon etwas entt&#228;uschend. </p>
<p>Jetzt hie&#223; es, Souver&#228;nit&#228;t zu zeigen! Schlie&#223;lich hatte ich jede Menge Nordlanderfahrung, beruhigte ich meine Begleitung. Nach einer kurzen &#8211; ich betone: ganz kurzen &#8211; Phase des Selbstzweifels habe ich dann auch gl&#252;cklicherweise unsere Spur wiedergefunden. </p>
<p>Genau an der Stelle, an der ich auf unsere Spur gesto&#223;en bin, sah ich vor uns ein wundersch&#246;nes Landschaftsbild mit einem Bach, der sich durch den Tiefschnee schl&#228;ngelte. Leider waren die Wetterbedingungen alles andere als f&#252;r ein Foto geeignet. Ich den Moment wusste ich, dass ich dieses Foto haben musste und die Stelle bei besserem Wetter aufsuchen m&#246;chte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01.-Kiilop&#228;&#228;-Lapland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Kiilop&#228;&#228;-Lapland © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01.-Kiilop&#228;&#228;-Lapland-650x403.jpg" alt="Kiilop&#228;&#228;-Lapland © Christian Schweiger" width="650" height="403" class="aligncenter size-medium wp-image-58614" /></a></p>
<p>Das Wetter wurde in den darauffolgenden Tagen gro&#223;artig und ich hatte nur das eine Ziel: Ich musste diese Stelle wiederfinden und auf einer Speicherkarte festhalten. Dies war aber leider einfacher gesagt als getan.</p>
<p>Unsere Wanderungen durch den Tiefschnee in den Tundralandschaften bei bis zu -40°C wurden immer l&#228;nger und anstrengender. Nachts ging ich bei schwachem Polarlicht allein auf die Suche nach diesem kleinen Bach. Nachts bei Vollmond in absoluter Stille und bei hohen Minusgraden allein in der Wildnis zu stehen, ist ein unbeschreibliches Gef&#252;hl, auch wenn mir manchmal etwas mulmig wurde.</p>
<p>Am vierten Tag der Suche fanden wir dann endlich diesen Bach wieder. Bei der &#220;berquerung des Bachlaufs bin ich dann vor lauter Aufregung in das Eiswasser gerutscht, konnte aber gl&#252;cklicherweise<br />
mit einer reflexartigen Bewegung den Fotorucksack retten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06.-Fragile-World.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Fragile World © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06.-Fragile-World-650x406.jpg" alt="Fragile World © Christian Schweiger" width="650" height="406" class="aligncenter size-medium wp-image-58625" /></a></p>
<p>Ich nahm mir viel Zeit f&#252;r mein langersehntes Foto, die K&#228;lte habe ich nicht mehr gesp&#252;rt. Dieses Foto z&#228;hlt auch heute noch zu meinen Lieblingsbildern. Vielleicht auch deshalb, weil ich wei&#223;, wie viel Anstrengungen es mich gekostet hat, um es zu bekommen.</p>
<p>Die Eindr&#252;cke dieser Reise waren f&#252;r uns beide trotz der k&#246;rperlichen Anstrengungen unbeschreiblich. War das Wellness? Laut Lexikon steht Wellness f&#252;r Methoden, die das k&#246;rperliche, geistige oder seelische Wohlbefinden steigern. Also, f&#252;r uns war es eindeutig ein Wellnessurlaub.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/08-Landmannalaugar-Iceland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Landmannalaugar Iceland © Shristian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/08-Landmannalaugar-Iceland-650x378.jpg" alt="Landmannalaugar Iceland © Shristian Schweiger" width="650" height="378" class="aligncenter size-medium wp-image-58626" /></a></p>
<p><em>Am Ende l&#228;sst sich sagen: Ja, ich habe den Nordlandvirus und das ist gut so. Er wird mich auch mein ganzes Leben lang begleiten. Heilung ausgeschlossen. Und noch etwas ist mit klar geworden: Der Nordlandvirus ist hochgradig ansteckend, denn meine Partnerin hat zumindest einen akuten Nordlandinfekt.</em></p>
<p></p>
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		<title>Die Sch&#246;nheit des Verfalls</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 06:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Rüger]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Places]]></category>
		<category><![CDATA[Verfall]]></category>
		<category><![CDATA[verlassene Orte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Jörg Rüger</strong></p>Das Fotografieren von verlassenen Orten ist gerade oder immer noch sehr en vogue. Das verstehe ich auch nur zu gut, geht doch von diesen Orten ein ganz besonderer Reiz aus. Betritt man einen solchen Ort, wird man gefangen genommen von der Atmosph&#228;re, die dort herrscht. Es ist das Licht, es sind die Ger&#252;che, die f&#252;r [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Jörg Rüger</strong></p><p><strong>Das Fotografieren von verlassenen Orten ist gerade oder immer noch sehr en vogue. Das verstehe ich auch nur zu gut, geht doch von diesen Orten ein ganz besonderer Reiz aus. Betritt man einen solchen Ort, wird man gefangen genommen von der Atmosph&#228;re, die dort herrscht.</strong></p>
<p>Es ist das Licht, es sind die Ger&#252;che, die f&#252;r jeden offensichtlich das Besondere an diesen Pl&#228;tzen ausmachen. F&#252;r mich kommt aber noch etwas anderes, weniger Offensichtliches oder Greifbares hinzu. </p>
<p>Normalerweise w&#252;rde ich von mir sagen, dass ich eher dazu neige, nur Dinge im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, die man auch sehen, anfassen, riechen oder schmecken kann oder f&#252;r deren Existenz in anderer glaubhafter Weise ein Beweis angetreten werden kann. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/MG_0001_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/MG_0001_hdr-650x432.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-58877" /></a></p>
<p>Hier ist es anders. Ich sp&#252;re irgendwie etwas, was die vielen Menschen, die an den unterschiedlichen Orten gelebt haben. Als h&#228;tte deren Wirken, Lachen oder vielleicht auch ihre Gef&#252;hle wie Schmerz, Trauer und Wut etwas hinterlassen, was untrennbar mit diesen Orten verbunden ist. Ihre W&#228;nde atmen f&#246;rmlich sp&#252;rbar diese gesammelten Erfahrungen der Menschen, die dort einst lebten.</p>
<p>Ich war einmal an einem Ort, einer ehemaligen sehr gro&#223;en Kaserne, wo ich erst nach langem Durchwandern in einem Keller angelangte, der offensichtlich die Arrestzellen der Anlage beherbergte.</p>
<p>Niedrige Decken, wenig bis gar kein Tageslicht, einfache Holzpritschen, grob gezimmerte dicke Holzt&#252;ren und die W&#228;nde voller eingeritzter Nachrichten derer, die an diesem Ort gezwungenerma&#223;en Zeit zugebracht hatten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_6163_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_6163_hdr-650x432.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-58880" /></a></p>
<p>Leider waren diese Inschriften alle in Kyrillisch, so dass ich nicht verstehen konnte, was sie bedeuten. Aber das war auch nicht notwendig, denn die ganze Atmosph&#228;re dort sprach auch ohne Worte ganze B&#228;nde.</p>
<p>Oder da war dieses Krankenhaus. Viel war dort nicht mehr zu finden. Aber auch dort war das nicht unbedingt notwendig, um nachzusp&#252;ren, dass es sich um einen besonderen Ort handelte. Alte Liegen, die verlassene Kinderstation, OP- oder Seziertische – so etwas wirkt schon im Normalzustand in besonderer Weise auf einen ein.</p>
<p>Oder da war dieses ehemalige Kraftwerk von monstr&#246;sen Ausma&#223;en. Es wirkte in seinen Dimensionen fast einsch&#252;chternd. Aber auch dort waren die kleinen Dinge zu finden, die daran erinnerten, dass das alles von Menschenhand geschaffen wurde und dass dort einst Menschen t&#228;glich zur Arbeit gingen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_9933_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_9933_hdr-650x432.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-58878" /></a></p>
<p>Bei den Besuchen dieser Orte geht es mir nicht darum, diese zu dokumentieren und in ihrem Gesamtzusammenhang darzustellen. Mir geht es viel mehr darum, das Besondere dieser Orte, ihre Atmosph&#228;re einzufangen und wiederzugeben. </p>
<p>Mich interessieren oft auch nur bestimmte Details, die man vielleicht auch an jedem anderen Ort finden k&#246;nnte, die aber genau an diesem in Verbindung mit der Umgebung zu etwas Besonderem werden. </p>
<p>Wenn ich mir so meine gesammelten Bilder verlassener Orte anschaue, dann f&#228;llt mir auf, dass es vor allem immer auch wieder T&#252;ren, Fenster und Treppen sind, die meine Aufmerksamkeit auf sich lenken. Oft sind es aber auch nur Farben im Zusammenspiel mit Licht und Schatten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7365_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7365_hdr-650x432.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-58887" /></a></p>
<p>Fotografisch betrachtet sind diese Orte oft eine Herausforderung. In Ermangelung k&#252;nstlicher Lichtquellen, oftmals aber auch wegen teilweise verschlossener Fenster und T&#252;ren ist die Lichtsituation eher schwierig. </p>
<p>Oft sind es Motive mit gro&#223;em Kontrastumfang, die abgebildet werden sollen. Vielfach komme ich f&#252;r den Bildeindruck, den ich erzeugen m&#246;chte, nicht um Belichtungsreihen herum. Bei der Bearbeitung der Bilder achte ich jedoch darauf, m&#246;glichst eine dem normalen Sehen entsprechende Bildwirkung zu erzielen. </p>
<div class="zwei"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_9302_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_9302_hdr-339x509.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="297" height="445" class="alignleft size-thumbnail wp-image-58883" style="width: 46.8%"/></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7448_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7448_hdr-339x465.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="324" height="445" class="alignnone size-thumbnail wp-image-58884" style="width: 51.2%"/></a></div>
<p>Man sieht oft Bilder gerade von verlassenen Orten, die (in meinen Augen) im &#220;berma&#223; bearbeitet wurden. Mir geht es darum, die Orte m&#246;glichst so zu zeigen, wie ich sie tats&#228;chlich gesehen habe. </p>
<p>Vielleicht gelingt es mir ja, mit den Bildern ein bisschen die Atmosph&#228;re dieser Orte zu transportieren und diese Eindr&#252;cke zu konservieren, denn viele dieser Orten gibt es heute schon nicht mehr. </p>
<p></p>
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		<title>Die H&#252;gel aus denen Tr&#228;ume gemacht sind</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 05:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zalenga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[berge]]></category>
		<category><![CDATA[Hügel]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wusste sofort, dass der erste Fotograf, den ich hier vorstellen w&#252;rde, Matt Hill sein sollte. Wer wei&#223;, dass ich verliebt in die Portraitfotografie bin, wird sich wundern, denn Matt Hill begeistert nicht vorwiegend mit Bildern von Menschen. Sondern mit Bildern von H&#252;geln. Aber wozu hei&#223;t man denn sonst auch „Hill“? Es gibt unz&#228;hlige Landschaftsaufnahmen, [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich wusste sofort, dass der erste Fotograf, den ich hier vorstellen w&#252;rde, <a href="http://www.flickr.com/photos/mattnstuff/" target="_blank">Matt Hill</a> sein sollte. Wer wei&#223;, dass ich verliebt in die Portraitfotografie bin, wird sich wundern, denn Matt Hill begeistert nicht vorwiegend mit Bildern von Menschen. Sondern mit Bildern von H&#252;geln. Aber wozu hei&#223;t man denn sonst auch „Hill“?</strong></p>
<p>Es gibt unz&#228;hlige Landschaftsaufnahmen, die mich staunen lassen, die ich bewundere und wundersch&#246;n finde, aber nie nehmen sie mich mit in eine vergleichbare Traumwelt, wie Matt es mit seinen Bildern kann. </p>
<p>Und er braucht dazu keinen wei&#223;en Sandstrand, keinen glasklaren See und keinen M&#228;rchenwald. Gerade die Einfachheit in seinen Bildern l&#228;sst so viel Platz zum Tr&#228;umen. Im Gegensatz zu den meisten Landschaftsaufnahmen bestechen seine nicht durch ihre Klarheit. Sie sind sanft und vertr&#228;umt und wirken wie aus einer anderen Zeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/2.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="1 © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/2-650x363.jpg" alt="1 © Matt Hill" width="650" height="363" class="aligncenter size-medium wp-image-58955" /></a></p>
<p>Erst durch die Vorbereitung zu diesem Artikel ist mir wirklich aufgefallen, wie „perfekt“ viele Landschaftsfotografien sind, die wir t&#228;glich sehen. Das macht sie zu wundersch&#246;nen Bildern, aber nimmt ihnen, in meinen Augen, einen Teil ihres Charakters und ihrer Lebendigkeit. </p>
<p>Au&#223;erdem zeigt Matt uns keine utopisch anmutenden Bilder von einem scheinbaren Paradies, sondern eher die Orte, an denen Abenteuer stattfinden, an denen Autoren gro&#223;e Geschichten schreiben und an denen von selbst leise Filmmusik im Hintergrund l&#228;uft.</p>
<p>Seine Bilder f&#252;hlen sich an wie in Vergessenheit geratene Erinnerungen. Sie sind so glaubhaft, dass ich mich nicht wundern w&#252;rde, wenn der Nebel im Bild sich pl&#246;tzlich bewegte und ich bemerkte, dass ich vor der Farm der Hills sitze.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/4.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="Dreamscape #3 © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/4-650x363.jpg" alt="Dreamscape #3 © Matt Hill" width="650" height="363" class="aligncenter size-medium wp-image-58957" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/3.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="Cloud Mountain Tops © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/3-650x364.jpg" alt="Cloud Mountain Tops © Matt Hill" width="650" height="364" class="aligncenter size-medium wp-image-58956" /></a></p>
<p>Habe ich fr&#252;her noch von Str&#228;nden in Australien getr&#228;umt, ist es heute eine kleine Farm im Snowdonia National Park in Nordwales. Ich glaube, eines Tages muss ich Matt besuchen gehen und bei einer Tasse gutem Tee auf einem H&#252;gel sitzen, den Wildpferden und dem Nebel beim Vor&#252;berziehen durch diese Traumlandschaften zusehen.</p>
<p>Vielleicht nimmt er mich mit, wenn er wieder einmal mit seinen Freunden und seiner Kamera durch die H&#252;gel zieht, an einem kleinen See zeltet und scheinbar ganz beil&#228;ufig ein paar Aufnahmen macht. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/5.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="38 © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/5-650x362.jpg" alt="38 © Matt Hill" width="650" height="362" class="aligncenter size-medium wp-image-58958" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/6.jpg" rel="lightbox[58948]"><img title="Me Sitting Grass Winter © Matt Hill"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/6-650x363.jpg" alt="Me Sitting Grass Winter © Matt Hill" width="650" height="363" class="aligncenter size-medium wp-image-58959" /></a></p>
<p><em>Wahrscheinlich liebe ich Matts Bilder deshalb so sehr, weil sie nicht wie Landschaftsaufnahmen wirken, sondern wie Portraits von Orten. Er scheint auf seine Umgebung einzugehen, wie man es mit Menschen tun muss, damit sie sich &#246;ffnen und ihr wahres Gesicht zeigen. F&#252;r mich haben diese Bilder einen Charakter, verk&#246;rpern eine Stimmung und genau deshalb komme ich immer wieder und lasse mich in ihren Bann ziehen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Bildvorstellung: The Rise</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[macro]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bild, das ich vorstellen m&#246;chte, zeigt eine Ansammlung von Bl&#228;ttern, die langsam vertrocknen und durch irgendeine Kraft so angeordnet wurden, dass sie eine fremdartige Skulptur ergeben. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie sehr ich mich dar&#252;ber gefreut hatte, diese Struktur zu entdecken. Ich wei&#223; bis heute nicht, ob sie als Ganzes Teil [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Bild, das ich vorstellen m&#246;chte, zeigt eine Ansammlung von Bl&#228;ttern, die langsam vertrocknen und durch irgendeine Kraft so angeordnet wurden, dass sie eine fremdartige Skulptur ergeben. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie sehr ich mich dar&#252;ber gefreut hatte, diese Struktur zu entdecken.</strong></p>
<p>Ich wei&#223; bis heute nicht, ob sie als Ganzes Teil einer Pflanze war oder ob der Wind und die Naturkr&#228;fte sie dort einfach neben einer Hecke so arrangiert hatten. Die ganze Fototour an diesem Tag entstand aus einem Experiment: Ich wollte an einen Ort fahren, an dem ich normalerweise keine Bilder machen w&#252;rde und dort nach Dingen suchen, die es zu fotografieren gibt. Mein Auge daf&#252;r schulen, Motive zu finden und festzuhalten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/rise_web.jpg" rel="lightbox[59297]"><img title="© Sebastian Baumer"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/rise_web.jpg" alt="© Sebastian Baumer" width="799" height="1200" class="aligncenter size-full wp-image-59298" /></a></p>
<p>„The Rise“ ist im Anschluss <a href="http://r3art.prosite.com/6271/271798/gallery/ripe-%28with-decay%29" target="_blank">Teil einer ganzen Serie</a> geworden, die bis heute noch weiter w&#228;chst (sic!). W&#228;hrend die meisten Naturfotografen, die ich kenne, im Fr&#252;hling und Sommer ihre Kameras auspacken und wild nach drau&#223;en laufen, um Bl&#252;mchenbilder zu machen (was ich nat&#252;rlich auch tue), habe ich mir angew&#246;hnt, meinen Schwerpunkt auf den Herbst und den Anfang des Jahres zu setzen. </p>
<p>Ich gehe dann in Parks, in den Wald oder einfach an irgendeinen Ort, an dem Pflanzen wachsen und beobachte, was passiert, wenn die Bl&#228;tter von den B&#228;umen fallen, die Blumen verwelken, die Bl&#252;ten langsam verbl&#252;hen oder wie die Flora aussieht, wenn sie nach dem Winter wieder aus der Schneedecke hervorkriecht. Ich versuche, diese ganz eigent&#252;mlichen Formen des Verfalls einzufangen, die meiner Meinung nach nicht weniger beeindruckend als die Bl&#252;tezeit sind und zus&#228;tzlich viel ungew&#246;hnlicher wirken, weil man sie nicht so oft auf Fotos vorgef&#252;hrt bekommt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/rise_ausschnitt.jpg" rel="lightbox[59297]"><img title="© Sebastian Baumer"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/rise_ausschnitt.jpg" alt="© Sebastian Baumer" width="900" height="600" class="aligncenter size-full wp-image-59300" /></a></p>
<p>Die Bearbeitung und die Technik, die hinter „The Rise“ stehen, sind nicht gro&#223; der Rede wert. Es ist technisch auch gar kein gutes Makrofoto (heute w&#252;rde ich beispielsweise wohl die Spitze mit in den Fokus nehmen). Ich sah das Bild schon in schwarzwei&#223;, als ich es aufnahm und habe es mit meiner &#252;blichen Schwarzwei&#223;konvertierung bearbeitet. Diese ist sehr stark darauf ausgelegt, die Details hervorzuheben und auch die Kontraste zu verst&#228;rken. Zus&#228;tzlich habe ich ihm einen leichten Sepia-Ton und eine K&#246;rnung f&#252;r einen analogeren Look gegeben. Es verst&#228;rkt den Effekt, es hier mit einer Art abstrakten Installation zu tun zu haben.</p>
<p>Auf Facebook schrieb ich unter das dazugeh&#246;rige Album, <a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.178946319226.125156.596364226&#038;type=1&#038;l=4a98ab3057" target="_blank">in das ich neue Bilder aus der Reihe oft hochlade</a>, den Satz „Ich sehe tote Pflanzen“. Eine Anspielung auf einen Film, die eigentlich zun&#228;chst nur als spontaner Witz &#252;ber mein eigenes Projekt gemeint war &#8211; Witze &#252;ber sich selbst machen zu k&#246;nnen, ist eine sehr wichtige Eigenschaft, glaube ich.</p>
<p>Je l&#228;nger ich &#252;ber den Satz nachdenke, desto besser beschreibt er aber doch sehr pr&#228;zise, was das Projekt und das Bild sagen wollen: Als Fotograf die Dinge zu sehen versuchen, die sonst nicht gesehen werden, seinen ganz eigenen Blick auf die Welt zeigen. </p>
<p>Der Tag, an dem ich das Bild „The Rise“ und die ersten anderen Fotos aus der Reihe aufnahm, war ein grauer Herbsttag im Oktober. Ich lief durch das Industriegebiet der Stadt, in der ich damals wohnte und machte Bilder von einem kargen Gestr&#252;pp, als ein &#228;lterer Passant an mir vorbeilief, mein Treiben beobachtete und fragte: „Was bilden Sie denn da ab? Da ist doch nichts.“ </p>
<p>Genau dieses Nichts, das im normalen Kontext Nicht-Wahrgenommene will ich mit der Reihe einfangen, denn ihm wohnt meiner Meinung nach eine sehr fremdartige Sch&#246;nheit inne. Pflanzen wissen, <a href="http://raventhird.de/blog/?p=8169" target="_blank">wie man elegant stirbt</a>.</p>
<p></p>
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		<title>Fotogenes Deutschland &#8211; Hamburger Hafen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Fotogenes Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[hafen]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtlandschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Marcus Birkenfeld</strong></p>In den bisherigen Artikeln der Serie „Fotogenenes Deutschland“ waren stets nat&#252;rliche Landschaften zu bestaunen. Ich m&#246;chte Euch nun die Landschaft vor meiner Haust&#252;r pr&#228;sentieren: Gepr&#228;gt durch menschlichen Einfluss und die kontinuierliche Ver&#228;nderung gleicht sie oftmals eher der B&#252;hne eines Theaterst&#252;ckes, bei dem es immer etwas Neues zu entdecken gibt &#8211; Willkommen im Hamburger Hafen. Wie [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Marcus Birkenfeld</strong></p><p><strong>In den bisherigen Artikeln der Serie „Fotogenenes Deutschland“ waren stets nat&#252;rliche Landschaften zu bestaunen. Ich m&#246;chte Euch nun die Landschaft vor meiner Haust&#252;r pr&#228;sentieren: Gepr&#228;gt durch menschlichen Einfluss und die kontinuierliche Ver&#228;nderung gleicht sie oftmals eher der B&#252;hne eines Theaterst&#252;ckes, bei dem es immer etwas Neues zu entdecken gibt &#8211; Willkommen im <a href="http://goo.gl/maps/XNfFY" target="_blank">Hamburger Hafen</a>.</strong></p>
<p>Wie auch viele Landschaftsfotografen nutze ich meistens die fr&#252;hen Morgen- bzw. Abendstunden, um das Treiben im Hamburger Hafen einzufangen. Wenn am Abend die Lichter des Hafens erleuchten und die Sonne hinter dem Horizont versinkt, herrschen oftmals malerische Lichtstimmungen, die einen ganz vergessen lassen, in einer Gro&#223;stadt zu sein.</p>
<p>Die Kr&#228;ne pr&#228;gen das Gesamtbild des Hafens und machen ihn zu einem der umschlagreichsten H&#228;fen der Welt. Tag und Nacht werden hier Kontainerschiffe beladen bzw. gel&#246;scht. F&#252;r einen Fotografen ideal, denn es wird nie langweilig!</p>
<p>Durch die sehr gute Anbindung verschiedener Hafenteile mit den &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln (vor allem zu Wasser), lassen sich auch bei einem kurzen St&#228;dtebesuch innerhalb k&#252;rzester Zeit verschiedene Pl&#228;tze anfahren, sodass kein Motiv auf der Strecke bleibt.</p>
<p>Beispielsweise das Geb&#228;ude Dockland mit dem gleichnamigen F&#228;hranleger bildet nicht nur selbst ein spannendes Motiv, sondern auch die M&#246;glichkeit, den Hafen von oben zu betrachten. Ein Blick, den ich immer wieder genie&#223;e und der mir schon etliche sch&#246;ne Motive beschwert hat.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2397.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58718" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2397-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2609.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58720" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2609-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2461.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58719" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2461-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2297.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58717" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2297-650x433.jpg" width="650" height="433" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_4964.jpg" rel="lightbox[58511]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58721" title="© Marcus Birkenfeld" alt="copyright Marcus Birkenfeld" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_4964-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p><em>Bei einem leckeren Fischbr&#246;tchen kann man dann am Ende einer Tour den letzten Akt des Theaterst&#252;cks „Hamburger Hafen“ genie&#223;en und den Abend ausklingen lassen.</em></p>
<p></p>
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		<title>Die Welt des Unscheinbaren</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 09:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[blumen]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[marienkäfer]]></category>
		<category><![CDATA[olivia michalski]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Olivia Michalski</strong></p>Die Welt der Makrofotografie ist faszinierend und wundersch&#246;n zugleich. Diese Welt zu entdecken, ist eine Passion vieler Fotografen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Menschen klar zu machen, was sie oft verpassen und wie verwundert sie sein k&#246;nnen, wenn sie genauer hinschauen w&#252;rden. Allein schon durch Hinhocken und genauer Betrachten findet man Insekten, Blumen [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Olivia Michalski</strong></p><p><strong>Die Welt der Makrofotografie ist faszinierend und wundersch&#246;n zugleich. Diese Welt zu entdecken, ist eine Passion vieler Fotografen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Menschen klar zu machen, was sie oft verpassen und wie verwundert sie sein k&#246;nnen, wenn sie genauer hinschauen w&#252;rden. Allein schon durch Hinhocken und genauer Betrachten findet man Insekten, Blumen und allerlei andere kleine Wunder der Natur.</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-der-makrofotografie.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-der-makrofotografie-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="aligncenter size-medium wp-image-58534" /></a></p>
<p>Die Makrofotografie hat viele T&#252;cken und die gr&#246;&#223;te ist es wohl, den richtigen Fokus zu finden. Der Autofokus hat mich oft im Stich gelassen, als es darum ging, eine tolle Stimmung mit Hilfe der Tiefensch&#228;rfe zu erreichen. Deshalb habe ich schon fr&#252;h auf manuelles Fokussieren umgestellt und begann, auf den Modus „A“ bei Nikon umzusteigen. </p>
<p>Die Zeitautomatik erlaubt es mir, die Blende frei zu w&#228;hlen und meine Kompositionen einfacher zu gestalten. Allerdings m&#246;chte ich auch bald den Schritt in die g&#228;nzlich manuelle Fotografie tun.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_3602_DxO_raw1111.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_3602_DxO_raw1111-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58529" /></a></p>
<p>Ob Blumen, Tiere, oder Gegenst&#228;nde – in der Makrofotografie gibt es viele M&#246;glichkeiten, sich kreativ auszutoben. Bei dem obigen Bild habe ich zum Beispiel einfach ein G&#228;nsebl&#252;mchen gepfl&#252;ckt und in eine gr&#252;ne Pflanze gesteckt. </p>
<p>Schon ein paar k&#252;nstlich erzeugte Wassertropfen helfen, ein wenig Frische ins Bild zu bekommen. Man kann zum Beispiel eine kleine Spritze benutzen, die &#196;rzte auch zum Injizieren von Medikamenten benutzen oder eine Spr&#252;hflasche, die man mit Wasser gef&#252;llt hat.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9809_DxO_raw1grohne.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9809_DxO_raw1grohne-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58531" /></a></p>
<p>Auch eine Schwarzwei&#223;-Konvertierung kann ein edles Image verleihen. So kann ein einzelner Wassertropfen zum Juwel werden.</p>
<p>Hier sieht man einen Weihnachtsstern, dessen Bl&#252;tenbl&#228;tter wasserabweisend sind. Wenn man den Tropfen darauf platziert, breitet er sich nicht auf dem Blatt aus, sondern perlt ab. So kann man tolle, runde Wassertropfen auf ein Foto bannen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-der-makrofotografie1.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-der-makrofotografie1-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58535" /></a></p>
<p>Die Welt der Makrofotografie ist leicht zu entdecken. Man braucht nicht das teuerste Objektiv daf&#252;r. Angefangen habe ich mit meinem Kit-Objektiv 18-55mm, dann auf einen Zoom gewechselt und bin letztlich bei Festbrennweiten geblieben. </p>
<p>Diese haben qualitativ hochwertiger verarbeitete Linsen, die eine hohe Lichtst&#228;rke und somit einen geringen Sch&#228;rfebereich erm&#246;glichen. Mein 50mm f/1.8 von Nikon war das gesamte letzte Jahr mein treuer Begleiter, w&#228;hrend ich jetzt vorwiegend mein Tamron 90mm f/2.8 Macro benutze.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-des-unscheinbaren.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-des-unscheinbaren-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58536" /></a></p>
<p>Ein guter Tipp ist es, mit Live-View zu arbeiten. Man kann durch Hineinzoomen den Fokuspunkt sehr pr&#228;zise w&#228;hlen und die Vorschau hilft einem, eine geeignete Komposition zu finden. </p>
<p>Doch ein gutes Objektiv und eine gute Komposition helfen nicht immer. Viel wichtiger ist die Lichtstimmung, die mittags oft gar nicht erreicht werden kann, weil die Sonne zu „hart“ von oben auf die Motive scheint. Ich bevorzuge es daher, in den Abendstunden rauszugehen, da ich ein ziemlicher Langschl&#228;fer bin.</p>
<p>Wenn abends das Licht golden wird und alles in einen weichen Schein taucht, dann ist die beste Zeit f&#252;r Blumenfotografen. Die Bl&#252;ten beginnen, sich langsam zu schlie&#223;en und wenn die Sonne anf&#228;ngt, unterzugehen, ist es auch oft noch warm drau&#223;en.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-des-unscheinbaren1.jpg" rel="lightbox[58524]"><img title="© Olivia Michalski"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/die-welt-des-unscheinbaren1-650x650.jpg" alt="© Olivia Michalski" width="650" height="650" class="alignnone size-medium wp-image-58538" /></a></p>
<p>Meine gro&#223;e Passion ist jedoch immer die Marienk&#228;ferfotografie geblieben. </p>
<p>Auch mit scheinbar „schlechtem“ Equipment kann man tolle Bilder machen – man muss nur seiner eigenen Kreativit&#228;t freien Lauf lassen und machen, was man wirklich will, was einen wirklich inspiriert. Ist diese Leidenschaft und Motivation vorhanden, sind gute Bilder nicht fern.</p>
<p><em>Es lohnt sich auf jeden Fall, einen kleinen Einblick in die Makrofotografie zu wagen und die kleinen Dinge des Lebens zu erforschen!</em></p>
<p></p>
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		<title>Die flackernden Bilder der Jone Reed</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 06:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Surreal]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[jone reed]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich Jone Reeds Bilder vor ein paar Tagen das erste Mal sah, wusste ich, dass sie zu den Fotografinnen geh&#246;ren wird, die ich weiterhin beobachten werde. Denn ihre Bilder sprechen. Sie sch&#252;tteln und liebkosen mich. Bild an Bild werden sie zu einem Film ihrer Selbst. Ich denke, das ist es, was mich immer wieder [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich Jone Reeds Bilder vor ein paar Tagen das erste Mal sah, wusste ich, dass sie zu den Fotografinnen geh&#246;ren wird, die ich weiterhin beobachten werde. Denn ihre Bilder sprechen. Sie sch&#252;tteln und liebkosen mich. Bild an Bild werden sie zu einem Film ihrer Selbst.</strong></p>
<p>Ich denke, das ist es, was mich immer wieder in diesem Bildermeer aufhorchen l&#228;sst: Ein Mensch, der seine Sprache gefunden hat, ist ein Mensch, dem man zuh&#246;ren sollte. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/jone-reed_2.jpg" rel="lightbox[58663]"><img title="© Jone Reed"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/jone-reed_2-650x411.jpg" alt="© Jone Reed" width="650" height="411" class="aligncenter size-medium wp-image-58679" /></a></p>
<p>Jone Reed fing im Jahr 2005 ernsthaft mit der Fotografie an. Wie viele andere auch bestanden die Anf&#228;nge aus nichts Ernstem, wie sie selbst sagt und auch jetzt, so meint sie, ist es noch nicht Ernstes, denn es soll vor allem Spa&#223; machen und ein kreatives Ventil zur Selbstfindung sein.</p>
<p>Diese Aussage nehme ich ihr auch unumwunden ab. Man sieht ihren Bildern an, dass sich hier etwas entwickelt. Dass sie sich St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck an sich selbst herantastet, auskundschaftet, was da in ihr ist und wie sich die Umgebung in ihre Welt interagieren l&#228;sst.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/8683520604_6126c0e64a_h.jpg" rel="lightbox[58663]"><img title="© Jone Reed"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/8683520604_6126c0e64a_h-650x449.jpg" alt="© Jone Reed" width="650" height="449" class="aligncenter size-medium wp-image-58681" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/8542448376_96cf00d46f_b.jpg" rel="lightbox[58663]"><img title="© Jone Reed"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/8542448376_96cf00d46f_b-650x438.jpg" alt="© Jone Reed" width="650" height="438" class="aligncenter size-medium wp-image-58689" /></a></p>
<p>Was sie umgibt, das ist ihre Familie. Die geb&#252;rtige Lettin lebt mit ihrer kleinen Tochter und ihrem Mann, die auch immer wieder einmal auf den Bildern zu finden sind, in London. Was sie inspiriert, ist das, was um sie ist. </p>
<p>Ein Blick, ein fremdes Gesicht, ihre Stimmung, die Vergangenheit oder zuf&#228;llige Gespr&#228;chsfetzen l&#246;sen in ihr Bilder aus. Sie sucht nicht danach, diese Bilder kommen zu ihr, wie sie selbst sagt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/jone-reed_3.jpg" rel="lightbox[58663]"><img title="© Jone Reed"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/jone-reed_3-650x394.jpg" alt="© Jone Reed" width="650" height="394" class="aligncenter size-medium wp-image-58686" /></a></p>
<p>Sie fotografiert alles digital, bearbeitet es so lange, bis ihr Gef&#252;hl stimmt und sich eine Art innere Zufriedenheit einstellt. Dann wei&#223; sie, ist auch das Publikum drau&#223;en f&#252;r dieses Bild bereit und wird es unter Umst&#228;nden vielleicht verstehen oder ber&#252;hrt sein. </p>
<p>Denn das ist es, was sie m&#246;chte: Die Bilder sollen einen Eindruck hinterlassen, einwirken oder wie ein flackerndes Bild auf der Innenseite unserer Augenlider warten, bis es Zeit ist, zu verstehen.</p>
<p><em>Wenn Ihr noch mehr sehen wollt &#8211; wovon ich ausgehe &#8211; dann schaut mal auf Ihrem <a href="http://www.flickr.com/photos/jung_n_freud/" target="_blank">Flickr-Stream</a> vorbei.</em></p>
<p></p>
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		<title>Lichtstimmungen in der Toskana</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 05:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Toskana]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Andreas Bobanac</strong></p>Ich fotografiere seit 1998 mit gro&#223;er Begeisterung und bin in das digitale Fotografieren fr&#252;hzeitig reingewachsen. Besondere Lichtmomente und starke Kontraste faszinieren mich immer wieder. In Italien, vor allem in der Toskana, sind f&#252;r mich immer wieder atemberaubende Landschaften und Lichtstimmungen festzustellen. Gern fotografiere ich dort und nutze dabei jede Jahreszeit mit ihren Eigenheiten. Stundenlang kann [...]<p></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Andreas Bobanac</strong></p><p><strong>Ich fotografiere seit 1998 mit gro&#223;er Begeisterung und bin in das digitale Fotografieren fr&#252;hzeitig reingewachsen. Besondere Lichtmomente und starke Kontraste faszinieren mich immer wieder.</strong></p>
<p>In Italien, vor allem in der Toskana, sind f&#252;r mich immer wieder atemberaubende Landschaften und Lichtstimmungen festzustellen. Gern fotografiere ich dort und nutze dabei jede Jahreszeit mit ihren Eigenheiten. Stundenlang kann ich dabei zusehen, wie sich die Stimmung ver&#228;ndert und richte mich beim Fotografieren entsprechend darauf ein. </p>
<p>Im November stehen die Chancen auf Nebelstimmungen und auf eine gr&#252;ne Landschaft sehr gut, Oktober w&#228;re auch denkbar, aber da ist die Toskana landschaftlich durch die Ernte karg und v&#246;llig braun.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/003.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Das erste Licht © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/003-960x639.jpg" alt="Das erste Licht © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58284" /></a></p>
<p>Eines meiner Wunschmotive erf&#252;llte sich in der h&#252;geligen Landschaft: Eine Schafherde, die ich gesucht und mit viel Gl&#252;ck gefunden habe. Meine italienischen Sprachkenntnisse halfen mir weiter, von Einheimischen Tipps zu erhalten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/004.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Toscana © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/004-960x639.jpg" alt="Toscana © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58286" /></a></p>
<p>Die Toskana fasziniert mich mit ihren harten Kontrasten. Dieser Aufnahme gab ich den Titel „Das erste Licht“. Wenn die Sonnenstrahlen &#252;ber den Horizont und den Bergkamm ihren Weg durch die H&#252;gel finden, entsteht in den Senken ein faszinierendes Licht- und Schattenspiel.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/005.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Toscana © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/005-960x639.jpg" alt="Toscana © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58291" /></a></p>
<p>Diese Aufnahme habe ich in allerletzer Minute fotografiert. Hierbei w&#228;hlte ich zwei Graufilter mit 16 Blendenabstufungen und erreichte eine Belichtungszeit von 4,5 Minuten. Eine zweite Aufnahme war nicht mehr m&#246;glich, da innerhalb von zwei Minuten das Licht mit den langen Schatten verschwunden war. An weiteren Tagen bot sich mir diese Gelegenheit bei diesem Wetter und dieser Lichtstimmung leider nicht mehr. Gl&#252;ck gehabt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/006.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Toscana © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/006-960x639.jpg" alt="Toscana © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58292" /></a></p>
<p>Die Toskana hat eine faszinierende Gr&#246;&#223;e und Weite. Diese Motive w&#252;rden ihre Wirkung mit einem Weitwinkelobjektiv viel zu klein darstellen. Die meisten meiner Landschaftsaufnahmen entstehen mit einer Brennweite von 400mm und h&#246;her, damit werden Motive wie diese in den H&#252;geln sichtbar.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/007.jpg" rel="lightbox[58279]"><img title="Toscana © Andreas Bobanac"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/007-960x639.jpg" alt="Toscana © Andreas Bobanac" width="960" height="639" class="aligncenter size-large wp-image-58293" /></a></p>
<p>Motive, die mich architektonisch und grafisch in schwarzwei&#223; begeistern. Dieser Tag war sehr verregnet mit zeitweiligen Unterbrechungen. Die Toskana habe ich bereits zum dritten Mal besucht. F&#252;r mich war es die richtige Wahl, diesen Ort an diesem Tag zu besuchen.</p>
<p>Nat&#252;rlich m&#246;chte ich die Bilder so perfekt wie m&#246;glich haben und kann erst beim Auswerten am PC sagen, ob ein Bild dabei ist, das mir gelungen erscheint. </p>
<p></p>
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		<title>Bildvorstellung: Das Foto ohne Titel</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 06:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Dezent]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubhaftigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Müllmänner]]></category>
		<category><![CDATA[natürlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[street]]></category>
		<category><![CDATA[Unterführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Da wir gerade dabei sind, von jeder Redakteurin und jedem Redakteur ein Bild vorzustellen, bin ich nun an der Reihe. Und ich zeige heute ein Foto, zu dem mir schlichtweg kein Titel einfiel. Jedoch ist es mir trotzdem wert, hier gezeigt zu werden, weil ich pers&#246;nlich sehr viel damit verbinde. Vor zwei Wochen haben wir [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da wir gerade dabei sind, von jeder Redakteurin und jedem Redakteur ein Bild vorzustellen, bin ich nun an der Reihe. Und ich zeige heute ein Foto, zu dem mir schlichtweg kein Titel einfiel. Jedoch ist es mir trotzdem wert, hier gezeigt zu werden, weil ich pers&#246;nlich sehr viel damit verbinde.</strong></p>
<p>Vor zwei Wochen haben wir uns in der Redaktion dazu entschlossen, dass jeder von uns ein Bild im Magazin vorzustellt. Wichtigstes Kriterium: Der pers&#246;nliche Bezug. Es solle sich um ein Foto handeln, mit dem der- oder diejenige viel verbindet. Ich entschied mich f&#252;r dieses hier.</p>
<p>Ich mag es nicht, wenn ich als Betrachter dazu aufgefordert werde, bei den Fotos anderer Dinge hinein zu interpretieren, die nicht da sind. Diese Form des &#220;berphilosophierens nervt mich ungemein und deshalb w&#228;hle ich meist Bildtitel, die nichts vorwegnehmen und maximal das benennen, was da ist. Ganz im Gegenteil zu fr&#252;her, da konnte mir gar nicht genug Pathos in eine Zeile passen.</p>
<p>Doch wie der Zufall es so will, fiel mir beim Posten dieses Fotos… &#252;berhaupt nichts ein. Nun w&#228;re es ein Leichtes gewesen, nachtr&#228;glich f&#252;r die Vorstellung hier irgendetwas wie „Die Tasche“ (uhuuuuu) oder „Von den 5 M&#252;lltonnen“ (wie grandios!) aufzusetzen. Jedoch, halt, es geht um den pers&#246;nlichen Bezug. Und nicht darum, das Foto aufzuplustern.</p>
<p>Das Foto selbst enstand <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/infos.png" rel="lightbox[58748]">am 16. April</a> in Karlsruhe auf einer meiner Fototouren. Vielleicht kennt das der eine oder die andere, ich verfalle derzeit immer wieder in so eine Art Trott beim Fotografieren. Ich mache Fotos, laufe weiter, mache wieder Fotos und bin in so einer Art Minitrance, kurz vorm Tagtr&#228;umen.</p>
<p>Als ich jedoch vor diese Unterf&#252;hrung kam, war ich sofort hellwach und „da“. Die dezenten Farben erinnerten mich an irgendeine dreckige Vorstadt irgendwo anders &#8211; aber nicht an Karlsruhe, der sauberen Technikstadt im S&#252;den Deutschlands. Ich &#252;berlegte noch, das Foto ganz ohne Menschen zu machen, jedoch kam recht schnell eins zum anderen.</p>
<p>Im Hintergrund tauchten zwei gro&#223;e Laster der M&#252;llabfuhr auf, ein Auto dr&#228;ngte mich zur Seite, fuhr die Einfahrt hinein und eine halbe Minute sp&#228;ter stapfte mir dieses Ehepaar entgegen. Ich positionierte mich wieder Richtung Einfahrtsmitte und machte mit dem iPhone ein paar Aufnahmen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/photo.jpg" rel="lightbox[58748]"><img class="alignnone size-medium wp-image-58759" title="Foto ohne Titel © Martin Gommel" alt="Foto ohne Titel © Martin Gommel" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/photo-650x488.jpg" width="650" height="488" /></a></p>
<p>Ich mag das Foto, weil es auf undramatische Art und Weise das Leben in der Stadt zeigt, wie es ist. Alle Menschlein gehen ihren T&#228;tigkeiten nach, sei das nun der Einkauf oder die Arbeit &#8211; in diesem Fall, den M&#252;ll der anderen zu entsorgen. Aus diesem Grunde habe ich es auch so gelassen, wie es ist und nicht in schwarzwei&#223; umgewandelt.</p>
<p>Die dezenten Farben sorgen daf&#252;r, dass das Bild (f&#252;r mich) glaubw&#252;rdig bleibt &#8211; dabei w&#228;re es nicht schwer gewesen, es heller zu machen, den Lichtkegel im Hintergrund zu verst&#228;rken und die Dramatik somit zu verdreifachen. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass das Foto auch nicht wirklich perfekt ausbalanciert ist &#8211; daf&#252;r ist im unteren Bildbereich zu viel Dunkelheit im Gegensatz zum oberen Rand.</p>
<p>Und klar, das Bild w&#228;re zus&#228;tzlich sauberer, wenn ich gewartet h&#228;tte, bis die M&#252;llm&#228;nner vorbeigegangen, das Auto eingeparkt und das Ehepaar aus dem Bild verschwunden w&#228;ren. Mit der 5D und dem Superweitwinkel fotografiert, vielleicht im Hintergrund eine einzige Person, aufgerissene Lichter &#8211; klar, das w&#228;re ein Hingucker. Und h&#228;tte auf Flickr 150 Favs. So habe ich fr&#252;her fotografiert.</p>
<p>Was ich vor Jahren noch mit jedem Bild tat, lasse ich heute sein. Denn es geht mir heute mehr um die Glaubw&#252;rdigkeit meiner Bilder. Kurz: Ich m&#246;chte nicht mehr &#252;bertreiben.</p>
<p>Hingegen liebe ich diese unscheinbaren Momente des Alltags, die zusammenwirken und zusammen wirken. Unaufgeregt und dennoch auf ihre Weise sch&#246;n und bemerkenswert.</p>
<p><em>Dieses Bild verk&#246;rpert genau das. F&#252;r mich pers&#246;nlich.</em></p>
<p></p>
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		<title>Fotogenes Deutschland &#8211; Zugspitze</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 06:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Breitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[berge]]></category>
		<category><![CDATA[Fotogenes Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitze]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Stefan Gerzoskovitz</strong></p>Die Zugspitze mit ihren 2962m markiert den h&#246;chsten Punkt Deutschlands und liegt genau an der Grenze zu &#214;sterreich. Auch wenn sich im Sommer hunderte Menschen auf der Gipfelterrasse treffen und es vorkommen kann, dass man am &#220;bergang zum Gipfelkreuz anstehen muss, bietet die Terrasse einen idealen Aussichtspunkt in die umliegende Bergwelt. Bei guter und klarer [...]<p></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Stefan Gerzoskovitz</strong></p><p><strong>Die <a href="http://goo.gl/maps/Y8PfQ" target="_blank">Zugspitze</a> mit ihren 2962m markiert den h&#246;chsten Punkt Deutschlands und liegt genau an der Grenze zu &#214;sterreich. Auch wenn sich im Sommer hunderte Menschen auf der Gipfelterrasse treffen und es vorkommen kann, dass man am &#220;bergang zum Gipfelkreuz anstehen muss, bietet die Terrasse einen idealen Aussichtspunkt in die umliegende Bergwelt. Bei guter und klarer Sicht &#8211; vor allem bei F&#246;hnlage &#8211; reicht der Blick bis nach M&#252;nchen und in die Italienischen und Schweizer Alpen.</strong></p>
<p>W&#228;hrend ich zu den normalen Betriebszeiten der Bergbahnen nicht mit dem f&#252;r die Landschaftsfotografie so wichtigen flachen und weichen Licht rechnen kann, erm&#246;glicht die &#246;sterreichische Zugspitzbahn im Sommer und Herbst seit ein paar Jahren mit ihren Vollmond- und Sonnenaufgangsfahrten ideale Voraussetzungen f&#252;r stimmungsvolle Bilder. Die Fahrzeiten der Bahn sind dabei entsprechend der Sonnenauf- bzw. -untergangszeit angepasst, so dass immer gen&#252;gend Zeit zum Fotografieren bleibt. </p>
<p>Halten sich die M&#246;glichkeiten f&#252;r Weitwinkelaufnahmen eher in Grenzen, kann ich mit einem leichten bis mittleren Tele unz&#228;hlige verschiedene Motive ausfindig machen. Dank der verdichtenden Bildwirkung eines Teles sind Gipfel, die bis zu 100 Kilometer auseinanderliegen, wie Scherenschnitte im Bild komprimierbar. Kommt dann noch das passende Licht hinzu, entstehen stimmungsvolle, nicht allt&#228;gliche Aufnahmen aus den Bergen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01-650x391.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="391" class="aligncenter size-medium wp-image-58215" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04-650x374.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="374" class="aligncenter size-medium wp-image-58217" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03-650x377.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="377" class="aligncenter size-medium wp-image-58216" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05-650x378.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="378" class="aligncenter size-medium wp-image-58218" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06-650x371.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="371" class="aligncenter size-medium wp-image-58219" /></a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07.jpg" rel="lightbox[58213]"><img title="© Stefan Gerzoskovitz"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07-650x333.jpg" alt="© Stefan Gerzoskovitz" width="650" height="333" class="aligncenter size-medium wp-image-58220" /></a></p>
<p><em>Auch, wenn ich den Sonnenauf- bzw. -untergang mit vielen anderen teilen muss und ihn nicht &#8211; wie auf unbekannteren Bergen ohne Seilbahn &#8211; einsam genie&#223;en kann, ist es f&#252;r mich immer wieder ein unbeschreibliches Erlebnis, nach dem ich meistens mit mehreren guten Aufnahmen nach Hause komme.</em></p>
<p></p>
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