poladarium
21. Januar 2013 Lesezeit ~ 1 Minute

Poladarium 2014: Call for entries

Es gibt ein paar Dinge, von denen fast alle unsere Redakteure Fans sind. Neben Sigur Rós und Schokoladeneis ist das vor allem der wunderbare Abreißkalender namens Poladarium. Ein Jahr lang gibt es jeden Tag ein Polaroid und seine Geschichte zu bewundern, insgesammt also 365 Bilder.

Und das Beste: Jeder hat die Möglichkeit, etwas zu diesem Kalender beizutragen. Auch für 2014 werden ab heute wieder Polaroids und die kleinen Geschichten hinter den Bildern gesucht. Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich ab jetzt bewerben.

Mit der Bewerbung stimmt Ihr zu, bei Veröffentlichung Eures Bildes mindestens einen der Kalender zum ermäßigten Preis von 16,50 € zu kaufen. Nur so kann der hochwertige Druck mit Lack und Spezialpapier ermöglicht werden. Zudem sichert Ihr Euch gleichzeitig einen Kalender, der in den vergangenen zwei Jahren immer schnell ausverkauft war.

Aus allen Bewerbungen stimmt eine Jury darüber ab, welche Bilder es am Ende ins Poladarium 2014 schaffen. Ihr habt ab heute bis zum 15. Februar Zeit, Euer eigenes Lieblingspola zu suchen, einzuscannen und hochzuladen. Wir wünschen Euch viel Glück dabei!

  • Sigma Banner

14 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

  1. Die dinger sind echt Super, da ich dieses Jahr keinen gewonnen habe, und meine Freundin einen Siebten Sinn hat, habe ich dieses Jahr zum Glück auch einen stehen! Die schönsten Fotos machen sich gut an der Wand! :D

  2. “Mit der Bewerbung stimmt Ihr zu, bei Veröffentlichung Eures Bildes mindestens einen der Kalender zum ermäßigten Preis von 16,50 € zu kaufen.°

    :lol: -sorry-

  3. Sind die zweihier gezeigten Bilder die besten Bilder aus dem Kalender?
    Würde jemand so ein Bild wo auch immer veröfentlichen ohne dazu zu schreiben, dass es sich um ein Polaroid handelt würde er bestenfalls Spott ernten. Als es die Digital Fotografie noch jung und neu war wollte sie jeder haben weil man sie für qualitativ besser gehalten hat. Jetzt wo sie jeder hat will man wieder zurück. Ich bin auf die ersten Gemälde, im Stil der zeit vor der Fotografie, gespannt.
    Gruß
    Oli

    PS:
    Ist übrigend nicht böse gemeint, ich verstehe es halt nur nicht.

    • Hallo Oliver, ob die zwei Bilder die besten aus dem Kalender sind, ist sicherlich vor allem Geschmackssache. Im Wesentlichen sind das zwei (von mehreren) Bilder, die vom Verlag für Pressezwecke in Verbindung mit dem Poladarium zur Verfügung gestellt wurden. Die dienen hier also einfach zur Illustration, damit man beispielhaft ein paar der Kalenderblätter sehen kann.

      Übrigens muss man zu Polaroidbildern selten dazuschreiben, dass es sich um solche handelt. Die meisten haben durch die spezielle Technik eine entsprechende Gesamtästhetik (Farben, Schärfe, Bildfehler, …), die sie recht eindeutig identifizieren. ;)

      Und es gibt tatsächlich auch Bilder, die Gemälde immitieren. Erst kürzlich haben wir hier Kevin Best vorgestellt, der das im Bereich von Stillleben macht.

      • Hallo Aileen,
        den den Beitrag von/über Kevin Best habe ich natürlich gelesen und der Mann ist absolut spitze. Seine Bilder sind aber auf einem Qualitativ sehr hohen Niveau und wohl kaum mit einem Polaroid zu vergleichen.

        Zur Zeit der Analogfotografie hatte wohl kaum einer von “Gesamtästhetik” im Zusammenhang von Polaroids gesprochen, da haben die Profis Polaroids gemacht um das Licht zu prüfen und dann erst einen richtigen Film eingelegt. Die Polaroids die mein Opa damals machte wollte bestimmt keiner sehen. Heute ist es Kunst.

        Manchmal glaube ich Kunst ist wenn man es schafft Bilder zu machen die qualitativ schlechter sind als der aktuelle Digitalstandard. Die Krönung ist dann ein Bild in SW mit einer Lochkamera aufgenommen und den Film in Orangensaft entwickelt und mit einer Polaroid abfotografiert.

        Wie gesagt ich meine es nicht böse, will auch niemanden verletzen oder irgend etwas in der Art nur wie bereits gesagt ich verstehe diesen Wandel in Sachen Geschmack nicht.

        Gruß
        Oli

      • Hey Oliver, ich sehe auf jeden Fall, was du meinst. Ich denke, dass der jeweilige historische Kontext, in dem eine fotografische Generation aufwächst, einen großen Einfluss hat. Denn viele wollen nicht das machen, was alle machen und wenden sich daher Techniken, Stilen usw. zu, die gerade nicht weit verbreitet sind – entweder, weil sie ganz neu (und teuer) sind und daher für die Masse nicht zur Verfügung stehen oder anders herum Techniken, die alt, kompliziert oder aus der Mode gekommen sind. Diese Sachen werden allein dadurch wieder interessant, dass sie nicht weit verbreitet sind.

        Was die Bildqualität angeht, hast du prinzipiell natürlich recht. Aber nicht für jeden ist die Qualität gleich wichtig. Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Prioritäten und Geschmäcker. Der eine optimiert für quadratmetergroße Fine-Art-Prints, anderen ist vielleicht das Erleben beim Prozess selbst wichtiger als das Resultat. Warum sollte ich beim Fotografieren auf etwas besonderen Wert legen, auf das ich persönlich einfach nicht besonderen Wert lege? Wer legt fest, was beim Fotografieren das wichtigste ist?

        Was ich nicht verstehe: Warum ständig Leute aus der einen Ecke das in Frage stellen, was Leute aus einer anderen fotografischen Ecke machen. Leben und leben lassen? Ich muss ja nicht die gleichen Vorlieben haben, um jemand anderem den Spaß, Erfolg oder was auch immer zu gönnen, den er bei seiner Art der Durchführung hat. Diesen Eindruck werde ich leider immer noch nicht ganz los, auch wenn gern beteuert wird, dass man es nicht böse meint. Und das meine ich jetzt auch nicht böse. ;)

    • Sorry, aber dein Beitrag liest sich ziemlich borniert. Polaroids waren schon immer ein anerkanntes und von zahlreichen Profis geschätztes, facettenreiches Medium, das sicher nicht auf den derzeitigen Retro-Hype reduziert werden sollte! Man muss halt klar zwischen billigen Plastiklinsen-Knipsen und hochwertigen Sofortbildkameras bzw. Polabacks an Mittel- und Großformat-Kameras unterscheiden, so wie man eine Holga nicht unbedingt mit einer Hasselblad gleichsetzen sollte.

      • Hey Felix, Oliver bezieht sich wahrscheinlich unausgesprochen auf die Bilder im Poladarium sowie deren Ästhetik und Technik. Diese dürfen ausschließlich mit SX-70 bzw. 600er Kameras aufgenommen worden sein, also nichts mit Polaroid-Rückteilen oder anderen Formaten.

  4. Ich muss ehrlich sagen, das ich es cooler finden würde wenn man Bilder einreichen kann, egal mit welcher Kamera. Ich habe keine Polaroid, aber ich find die grundsätzliche Idee gut. Aber einscannen eines Sofortbildes, absenden und dann drauf warten das es gedruckt wird finde ich trotzdem komisch :)