Vattenfall Fotopreis - Erster Preis Stephanie Steinkopf
17. Januar 2013 Lesezeit ~ 1 Minute

Vattenfall Fotopreis 2012

Noch im August hatten wir die Ausschreibung zum Vattenfall Fotopreis beworben. Nun stehen die Gewinner fest und werden am 24. Januar bei C/O Berlin im Postfuhramt ausgezeichnet und ausgestellt. Wir freuen uns, Euch vorab einen kleinen Einblick in die Gewinnerarbeiten geben zu dürfen.

Über 290 Einsendungen machten es der Jury nicht leicht. Am Ende entschieden sie sich für die Arbeiten von:

1. Preis: Stephanie Steinkopf
2. Preis: Hajime Kimura
3. Preis: Karina-Sirkku Kurz
Preis für das beste Einzelfoto: Philipp Plum


Foto: Stephanie Steinkopf, Manhatten – Straße der Jugend, 2011

In einer Serie von acht bis zehn Fotografien sollte das Thema „Spannung“ interpretiert oder metaphorisch ausgelegt werden. Die vier Gewinner haben dies in ihren Arbeiten inhaltlich facettenreich und visuell ansprechend umgesetzt.

Stephanie Steinkopf dokumentiert das Leben in der Plattenbausiedlung Manhattan im Oderbruch – ein ehemaliges Prestigeobjekt der DDR, das heute im Zerfall begriffen ist.


Foto: Hajime Kimura, His traces, 2011

Hajime Kimura fängt bildliche Erinnerungsfetzen an seinen verstorbenen Vater ein.

Karina-Sirkku Kurz visualisiert die Versuche von Menschen mit Essstörungen, auf unterschiedliche Arten ihre inneren Konflikte zu lösen.


Foto: Karina-Sirkku Kurz, Shiftings, 2011

Das Projekt „Berlin Bouncer“ von Philipp Plum versammelt ausgewählte Türsteher und Selekteure aus dem Berliner Nachtleben.

Die Gewinner erhalten neben dem hochdotierten Preisgeld eine Ausstellung, die vom 25. Januar bis zum 24. Februar 2013 bei C/O Berlin präsentiert wird.


Foto: Philipp Plum , Berlin Bouncer, 2012

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3 Kommentare

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  1. Und jetzt bedanken wir uns alle artig bei Vattenfall für dieses außerordentlich großzügige und vor allem selbstlose Angebot.

    Erinnert mich ein wenig an Erlangen und das Poetenfest – sponsored by Areva. Dort wurde von den Bürgern genug Geld gesammelt, um es ohne Areva zu finanzieren…. was die Stadt abgelehnt hat.

  2. Be verkohlt – be verstrahlt – be Vattenfall

    Da habt ihr euch ja einen der größten Umweltverschmutzer Europas rausgesucht. Schade, dass ihr das nötig habt.

    Ich zitiere einfach mal einen Text zu einer anderen Promoaktion von Vattenfall:

    “Vattenfall präsentiert sich dabei wieder mal als Kulturmäzen und als Unternehmen, das einen „Beitrag zur nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung leistet“. Tatsächlich beträgt der Anteil von Kohle bei Vattenfalls Stromproduktion rund 80 Prozent, ein Großteil davon ist die besonders klimaschädliche Braunkohle. Der Abbau von Braunkohle erzeugt zudem gravierende soziale Konflikte, etwa in der Lausitz wo Vattenfall ganze Dörfer wegbuddelt. Neben Kohle setzt Vattenfall auch auf Atomkraft und betreibt unter anderem die für Störfälle bekannten Kraftwerke Krümmel und Brunsbüttel.”

    Ich habe keine Lust mich hier mit den Bildern auseinander zu setzen, mir vergeht der Spaß an der Fotografie, wenn diese durch menschenverachtende Konzerne instrumentalisiert wird.