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15. Oktober 2012 Lesezeit ~ 2 Minuten

Schonmal einen Fotokalender bestellt?

Mit Anbruch des Oktobers neigt sich das Jahr 2012 herbstlich dem Ende zu. Und die ersten Fotografen scharren schon mit den Hufen, denn schon wieder steht die Überlegung ins Haus, ob ein Fotokalender für nächstes Jahr drin ist. Doch wie geht das eigentlich in gut?

Ich fotografiere nun seit sieben Jahren und habe in der kompletten Zeit nicht einen einzigen Fotokalender mit meinen Bildern erstellt. Und ich bin mir recht sicher, dass ich nicht der einzige bin, dem es so geht. Dabei würde so ein Kalenderchen garantiert ein gutes Weihnachtsgeschenk sein.

Doch der Krampf fängt viel früher an. Ich habe mir schon oft Softwares von Herstellern, die für „einfache Gestaltung und sauberen Druck“ werben auf den Mac gezogen bin dann schier an Hässlichkeit und Nicht-Bedienbarkeit derselben verzweifelt.

Denn was habe ich davon, wenn ich nach drei Stunden wildem Herumgeklicke einen Kalender am Bildschirm sehe, den ich ob seiner geschmacklichen Niederträchtigkeit keinem meiner Freunde – ohne rot zu werden – zeigen würde?

Am liebsten würde ich selbst am liebsten den Kalender erstellen, doch ich bin nicht mit gestalterischen Fähigkeiten gesegnet und müsste daher einen Designer engagieren, der mir zwar einen schicken Kalender gestalten würde, aber für mich nicht in erreichbaren finanziellen Bereichen liegt.

So überlege ich jedes Jahr von Neuem: Wo kann ich, wo will ich, wo soll ich einen Kalender erstellen und gleich drucken lassen? Und da, liebe Leser, kommt Ihr wieder ins Spiel.

Habt Ihr schon einmal einen Kalender erstellt und drucken lassen und wart von Anfang bis Ende zufrieden?

Erzählt doch mal, ich bin wirklich gespannt auf Eure Antworten. Beschreibt mal Eure Lieblingsanbieter, mich interessiert auch, ob der Druck so war, wie er sein sollte. Ich bin mir sicher, dass es noch viele andere Leser gibt, die auch an Euren Antworten interessiert sind und vor der gleichen Frage wie ich stehen.

Ich freue mich. Und vielleicht mache ich dann auch einen Kalender für 2013. Schön wär’s ja.

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40 Kommentare

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  1. Ab und zu bastel ich auch einen Kalender, aber mit der Software hast du schon recht – nicht nur auf dem Mac. Schön wäre es ja, wenn auch auch mit Lightroom möglich wäre, Kalender zur arrangieren. Die “Buch” Funktion ist ja in der 4er schon drin …

    Ich kenne einige Fotografen, die mit ihren Kalendern – im Eigenverlag – richtig gutes Geld verdienen.

  2. Ich hab letztes Jahr 2 Kalender bei saal-digital.de bestellt, die werden dort direkt auf Fotopapier belichtet, die Software war wohl recht unkompliziert (zumindest erinnere ich mich nicht an größere Probleme), die Designvorlagen sind schlicht, aber stimmig, eigene Designs sind auch möglich. Produktion und Versand haben IIRC 2-3 Tage gedauert. Mit der Qualität war ich als Erstbesteller sehr zufrieden.

    • Ich habe bei Saal Digital letztes Jahr auch Kalender drucken lassen. Die Software war leicht zu bedienen wenn auch manchmal etwas langsam. Qualität war super und Lieferung innerhalb von 3 Tagen. Das Papier (40×60) hat sich an den unteren Ecken leicht nach innen gewölbt, so dass der Kalender nie plan an der Wand hing. Würde jederzeit wieder dort bestellen.

  3. Ich habe die letzten Jahre immer Fotokalender bestellt. Leider waren die Ergebnisse höchst unterschiedlich, was aber vor allem an der Qualität des Papiers lag, auf dem die Fotos gedruckt wurden. Dabei war es auch meine Schuld, dass ich auf Mega-Sonderangebote “hereingefallen” bin … Aber es gibt auch richtig gute Angebote und Qualität, wie hier: http://www.fotobuch.de/produkte/fotokalender/

    Fotokalender richtig zu designen halte ich für nicht unbedingt notwendig. Die Fotos sollten für sich sprechen, der eigentliche Kalenderteil simpel gestaltet sein.

    • @ Mareike: wir haben bisher auch immer die Software von Fotobuch verwendet. Sie ist sehr einfach und lässt einem sehr viel Gestaltungsspielraum. Daneben kann man auf der Webseite noch sehr viele Grunddesignes herunterladen (Position des Bildes und Kalendarium). Alles in Allem sehr rund. Muss mich auch endlich dransetzen für 2013…

  4. Ich hatte das Glück, von dem Unternehmen angeschrieben zu werden, bei dem ich meine Website hoste.
    (ist auch nur ein kleines Unternehmen)
    Seit letztem Jahr arbeite ich mit denen zusammen und wir erstellen Kalender als Werbegeschenke für deren Kunden und ich bekomme selbst auch eine großzügige Anzahl zum verschenken.

    Hat halt nichts mit Profit etc zu tun, ist aber eine sehr nette Sache :-)

  5. Bin noch gar nicht auf die Idee gekommen einen Kalender zu machen. Um ehrlich zu sein, ich glaube meine Bekannten freuen sich mehr, wenn ich ein Bild raussuche das zu ihren Räumlichkeiten passt und dieses dann Entwickeln lasse. Die geben das Bild dann in einen Rahmen und sind Happy. Zumindest hängen ein paar meiner Bilder irgendwo bei Verwandten oder Arbeitskollegen, in der Wohnung herum :)

    Wenn man mir so einen Kalender schenkt bringt das nichts, ich blättere ihn eh nicht um. Wobei … in der Arbeit würde er mich nicht stören, da sind die Wände eh so Kahl.

  6. Ich komme immer im Dezember in den Schweinsgalopp, wenn die beiden Omas Kalender ihrer Enkel bekommen sollen… Hat bisher aber immer geklappt. Anfangs mit der “Brachialmethode”: ich kaufe bei ALDI&Co Kalender, drucke die Fotos selbst in ca. 20×20 cm aus und klebe sie einfach ein. Sieht besser aus als man denkt! Letztes Jahr fehlten mir aber die Fotokalender. Und doch hat es geklappt!

    Ich bin wahrlich kein Fan von Photoline. Aber die Kalenderfunktion – leider auch nicht ganz ohne Tücken – hat mich gerettet. Und das sah dann ohne Kleben (!) natürlich n-/doch besser aus. Einfach mal für Win oder Mac selbst runterladen

    http://www.pl32.de/

    und probieren!

    Ralf

    PS.: Bisher war es nur für A4, aber 2013 gibt es A3+ bei mir. Zumindest für den Eigengebrauch. Die Omas bekommen Enkel in A4 ;-)

  7. Ich habe Erfahrunge mit den Produkten, die man aus iPhoto heraus bestellen kann, sowie mit Cewe. Mit Ersteren war ich bisher garnicht zufrieden. Die Druckqualitaet ist maessig und dafuer der Preis zu hoch. Besonders die Versandkosten sind exorbitant. (Disclaimer: Ich habe vor zwei Jahren das letze Mal was bestellt)

    Die Bestellsoftware von Cewe ist absolut grottig – so wie die von dem meisten anderen Anbietern auch. Besonders stoert mich, dass man auf wenige Formate (der Bilder, nicht des Kalenders) festgelegt ist. Wenn man immer mit viel “Crop-Zugabe” fotografiert mag das kein Problem sein, fuer ich ist es das aber.
    Die Druckqualitaet geht aber eigentlich in Ordnung. Man bekommt keine Fine-Art-Qualitaet, aber fuer Freunde von Verwandte ist das mehr als ausreichend. Die Vorschau am kalibrierten Monitor entsprach recht gut dem Endergebnis. Keine deutlichen Farbstiche und ordentliche Zeichnung in Lichtern und Schatten. Cewe ist auch recht flott in der Produktion.

    Eine andere Alternative, welche ich dieses Jahr endlich mal ausprobieren moechte, ist eine Layoutvorlage fuer InDesign zu nutzen. Da gibt es genug von im Netz und wenn man eben das Rad resp. das Kalendarium nicht neu erfinden muss, dann sollte die Produktion einigermassen zuegig gehen. Vielleicht kann ja hier der eine oder andere Leser mal seine Erfahrungen dazu preisgeben.

  8. Ich habe im letzten Jahr einen Fotokalender bestellt – allerdings nur in einer sehr kleinen Stückzahl, als Geschenk für Familie und Freunde, bei mir war es der hier: http://www.pixum.de/shop/flash/product_id/6405/template/7463
    Eigentlich also der im Design simpelste, den ich finden konnte – je mehr die Templates designed sind, desto hässlicher sind sie meiner Meinung nach. Die Entscheidung für diesen Kalender ist vor allem deshalb gefallen, weil Pixum randlosen Druck macht. Mit dem Druckergebnis war ich qualitativ zufrieden, allerdings gab es für mich einige Probleme:
    - Das Format des Kalender gibt den möglichen Ausschnitt vor und entsprechend kann man einige Fotos nicht verwenden (in meinem Fall, weil sie im Breitwand-Format nicht wirken)
    - Die Software (sowohl on- als auch offline) ist, wie Du schon sagst, schlecht zu bedienen und vor allem extrem langsam
    - So weit ich gefunden habe, sind die Kalender, die man ganz frei gestalten kann, die also keinen Tagesindex haben, teurer als die mit Index, was ich nicht sonderlich sinnvoll finde

    Fazit: Der Kalender war ok und günstig (bei 10 Stück rund 16€ pro Stück A3 quer). Aber nächstes Mal würde ich einen wählen, den man ganz frei gestalten kann. Außerdem ist A3 einfach zu klein und wirkt nicht sonderlich gut an der Wand. Nächstes Mal A2. Wann das nächste Mal sein wird? Keine Ahnung…

  9. Hallo Martin,

    mag sein, dass meine Ansprüche nicht ganz so hoch sind, wie die deinen, aber ich habe schon einiges ausprobiert und nicht nur Lehrgeld gezahlt, sondern mittlerweile auch einen guten und schnellen Lieferanten für “meinen” Fotokalender gefunden. Das Labor, früher zu “Silberzeiten” als photocolor Kreuzlingen bekannt, firmiert heute als “ifolor”.

    Ich bevorzuge den A3-Kalender in Querformat, den ich mit Fotos im Verhältnis 2:1 randangeschnitten herstellen lasse. Ich kann 13 Motive hochladen und dann entsprechend auf die Blätter verteilen. Der Kalender wird im Digitaldruck auf hochwertigem Paier gedruckt und hat über dem Deckblatt ein mattes Kunststoff”blatt”. Der Kalender fühlt sich hochwertig an und ist sorgfältig gefertigt und die Bildqualität entspricht mindestens guten gedruckten Kalendern.
    Mein Umfeld ist mittlerweile so von den Kalendern begeistert, dass ich schon Themenwünsche bekomme.

    Natürlich ist es immer eine Menge Arbeit, aber letztlich macht das Ergebnis nicht nur mir sondern auch den Beschenkten viel Freude – und das ist ja was ich will

    Grüße Hans-Georg

  10. Ich habe das 50%-Angebot von Saal genutzt und gleich für die ganze Verwandtschaft bestellt.
    Preislich OK, nur:
    -das Photopapier wellt sich mit der Zeit und hängt nicht plan herunter
    -ein stabiler Rückkarton fehlt
    -mich interessiert nicht auf welchen Papier ausbelichtet wurde (ich kann mich nicht vorstellen, das es da keine Alternativen gibt)

    Ansonsten: die Kalender sind, dank der Software, schnell zusammengestellt und bestellt.

    Trotzdem geht nichts über den selbst gedruckten Kalender, auf edlen Mattpapier mit individuell erstellen Layout.

  11. nun, ich erinnere mich in der tat, einmal einen fotokalender per online-software erstellt zu haben. ein geschenk an meine eltern, welche sich auch riesig darüber gefreut hatten, wenn auch ich persönlich kalender jeglicher art grottig finde.

    qualitativ war er sehr hochwertig, da “echtes” fotopapier in ansprechender dicke verwendet wurde. auch die schlichte gestaltung gelang problemlos, sodass auch du, lieber martin, nicht an deren umsetzung scheitern solltest ;-).

    abschliessend noch ein wenig bauchpinselei: mir gefällt dein schreibstil ausserordentlich gut und es ist immer eine freude, unabhängig vom thema, deine artikel zu lesen. danke dafür und danke kwer.

  12. Habe schon einiges an LR-Vorlagen zum Erstellen eines eigenen Kalenders gesehen.
    Habt ihr da schon Erfahrungen gemacht?
    Kennt jemand eine Vorlage für 2013 mit österreichischen Feiertagen?

  13. Bisher habe ich nur einmal einen Fotokalender gebraucht und zwar als Weihnachtsgeschenk für meine Großmutter. Da ich bereits andere Foto-Printprodukte bei http://www.saal-digital.de geordert hatte und damit sehr zufrieden war entschied ich mich auch den Kalender mit deren Software zu erstellen und ihn dort zu bestellen. Saal-Digital bietet mehrere Kalender-Formate an. Da dauert die Auswahl ein wenig. Das Layouting selbst ging dann jedoch recht simple und ohne größere Schwierigkeiten von der Hand. Da ich mit Farbmanagement arbeite war es nötig der Software durch Deaktivierung eines Häkchens (bei jedem einzelnen Bild) mitzuteilen, dass keine Verbesserung (Aufhellung, Farbanpassung,… ) der Bilder erfolgen soll. Der anschließende Upload dauerte auf Grund meiner lahmen Internetverbindung eine Weile. Alternativ wäre es jedoch auch möglich gewesen, das Kalenderprojekt in der Software abzuspeichern und auf CD zu bannen, welche dann zu Saal-Digital gesendet werden kann. Da dies aber ein paar Tage kostet blieb ich bei der Upload-Methode. Die Produktion und der Versand nahmen nur wenige Tage in Anspruch. Soweit ich mich erinnere maximal 2-3! Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Layout passt und auch die Qualität war für meine Zwecke völlig in Ordnung. Da diese Dinge jedoch Geschmackssache sind heißt es wohl: Selbst testen…

  14. Ich bin mit normalen Bildern von saal schon sehr zufrieden, wünschte mir aber manchmal ein Gerät, mit dem man die Drucke selbst lochen und auf Draht als Kalender (oder einfache Bildersammlung) aufziehen könnte. Gibt es so etwas nicht zum Selbstmachen?

    Was mich nämlich bei den Anbietern bislang stört, dass es für Kalender kein A2 oder gar A1-Format gibt. Oder weiß jemand einen Anbieter für große Kalenderformate? Gute Pix sollen doch auch wirken können, besonders, wenn wir bereits in jeder BilligKnipse so viele Megapixel zur Verfügung haben.

  15. Ein spannendes Thema,

    Ich wollte für dieses Jahr auch einen Fotokalender basteln. Beim Format fängt es aber schon an, bei den einschlägig bekannten Anbieter kann man Kalender nur bis DinA3 bestellen, für einen schönen Fotokalender viel zu klein. Hinzukommt das die meisten recht hohe Preise verlangen. Bleibt also nur selber Layouten und belichten lassen? Wo lasst Ihr anschliessend Binden? Oder gibt es auch Dienstleister die A2 oder mehr bieten?

    Viele Grüsse Jens

  16. Naja, von Anfang bis Ende zufrieden war ich nicht, aber da ich die Fotobücher alle bei Fotobuch.de machen lasse, kenne ich diese Software recht gut und man dann damit eben auch Kalender erstellen. Meiner Meinung nach ist die Gestaltungsmöglichkeit noch nicht so optimal, anscheinend gibt es wirklich gute Neuerungen hauptsächlich im Fotobuchbereich, aber bei den anderen Anbietern habe ich noch weniger Möglichkeiten. Und es gibt beim Preis ein Rabatt, wenn man mehr Exemplare bestellt. Das habe ich noch bei keinem anderen gesehen.
    Einen Jahresplaner mit eingefügten Fotos habe ich das letzte Jahr das erste Mal komplett selbst gestaltet. Kalendarium über Excel und dann in PSP eingefügt, Fotos drumherum und beim Discounter ausbelichten lassen. Das Ergebnis war für mich absolut zufriedenstellend. LG Frau Zausel

    • Vor einigen Jahren habe ich mal angefangen Kalender in A3 quer beim Anbieter Pixelspeed drucken zu lassen, um diese zu verschenken, Dann gab es erste Anfragen, meine Kalender zu kaufen, so dass sich die Stückzahlen auf 20 bis 30 erhöhten. Die Qualität war eigentlich immer okay, aber die Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem die Farbauswahl sind bei solchen Anbietern nicht unbedingt erste Wahl. Da ich an meinem Arbeitsplatz neben meinen Fotoarbeiten auch für die grafische Arbeiten zuständig bin und schon seit Jahren mit Indesign arbeite, reifte die Überlegung, das selbst in die Hand zu nehmen. Dann hörte ich mich unter den Geschäfstkontakten um, welche Druckerei auch Kalender in Kleinauflagen drucken würde. So fand ich einen Werbetechniker, der den Kalender günstig drucken lassen könnte, aber die Mindestauflage lag bei 100 Stück. Als er meine Entwürfe gesehen hatte, einigten wir uns, dass wir uns die Kosten teilen und jeder 50 Stück abnimmt. So hatte er schöne Kalender, die er unter seine Kunden verteilen konnte und ich genügend zum Verschenken sowie etliche, die ich verkaufen konnte. Das lief ganz gut, nur seit zwei Jahren komme ich nicht mehr dazu, Kalender zu erstellen, zumal mir das Bildmaterial fehlt, da ich immer ein bestimmtes Thema hatte.

      Gruß Matthias

  17. Warum bestellen, wenn man ihn selber machen kann? und das viel billiger? da ist auch nicht viel Kreativität vonnöten. Ich kaufe im Bastelladen einen Bastelkalender und klebe meine Fotos selbst ein. Sieht vielleicht nicht so hochprofessionell aus, wie ein gedruckter Kalender, aber man sieht, dass viel Liebe darin steckt. Ist auch schnell gemacht. 12 Bilder einkleben und fertig :)

  18. hallo zusammen,

    ich habe die letzten 4 jahre kalender gemacht, und meist zu weihnachten verschenkt. das layout und kalendarium (gibts nen top skript für) habe ich dabei selber mit GIMP erstellt.
    die ersten beiden kalender wurden einfach auf fotopapier bei rossmann entwickelt und dann selber (provisorisch…) gebunden.
    seit 2 jahren erstelle ich ein PDF und gebe dieses direkt an die eine druckerei (bin recht zufrieden mit laserline. aber vorsicht mit dunklen bildern, die sind dann ggf. sehr dunkel, farbmanagement essentiell). der nachteil ist, dass man je nach druckerei mind. 10 abnehmen muss (ich lasse eh 25 machen) und eventuell die druckvorstufen- erstellung etwas kompliziert ist beim ersten mal (oft kann man mit kleinem aufpreis aber auch nur jpegs einreichen). dafür hat man dann aber einen top verarbeiteten kalender zum dumpingpreis (pro stück zahle ich für das a3 format 6 bis 8 euro, je nach optionen).

    wenn man das langfristiger plant, und kalendergutscheine über das jahr zu allen möglichen anlässen verteilt (geburtstage, umzüge etc.) hat man schnell die benötigte anzahl an kalendern zusammen ;-)

  19. Ich habe vor 5 Jahren den ersten Kalender angefertigt, mittlerweile mache ich 8 Stück pro Jahr zu Weihnachten als immer wieder gern gesehenes Geschenk. Dieses Jahr werde ich eventuell sogar auf 10 Stück aufstocken müssen.
    Lassen machen ich sie hier : http://www.pixelfoto-express.de/
    Gute Qualität auf echtem Fotopapier in silk.

    Gruss, Uwe.

  20. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal einen eigenen Kalender gemacht. Mir wurde meinbildkalender.de empfohlen.
    Der Kalender wird direkt im Internet gestaltet, zusätliche Software ist nicht nötig.

    Er gibt zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, aber teilweise stößt man auch auf Grenzen. Die Auswahl an Schriftarten ist beispielsweise recht überschaubar.

    Insgesamt wird der Kalender vom Design her und abgesehen von den Bildern also nie 100% individuell, aber man kann durchaus ein relativ persönliches Werk erschaffen :)

    Der Druck ist nicht so perfekt wie bei den Kalendern aus dem Laden, aber wer schaut einen Kalender schon aus 30cm Entfernung an. Ich bin also durchaus zufrieden.
    Ganz billig ist der Spaß natürlich nicht. Das wirkt sich auch auf den Verkaufspreis aus.
    Man kann dort nämlich gleichzeitig einen Shop erstellen und den Kalender direkt verkaufen.

    Das beste ist, dann man keine Mindestmenge vorproduzieren lassen muss – gedruckt wird nach Nachfrage. Kein Risiko also.

    Und hier ist mein fertiger Kalender:
    http://www.meinbildkalender.de/galerie.cfm?shopid=846340

  21. Ich habe in diesem Jahr einen Kalender bei online-druck.biz in Auftrag gegeben.
    Die Auflage beträgt 100 Stück. Es sind aber auch kleine Auflagen möglich.
    Auf die Firma bin ich durch Recherche im Internet aufmerksam geworden. Das Preis-/Leistungsverhältnis finde ich erst einmal gut.
    Allerdings muss ich zustimmen, dass auch hier die Gestaltungsmöglichkeiten recht eingeschränkt sind. Die Bedienung der Online-Software ist auch nicht so dolle. An einem eigenen Layout scheiterte es daran, ein verwendbares Kalendarium zu finden.

    Von einer Bekannten kaufte ich einen Kalender, der von Saal Digital ist. Sicher, er ist auf Fotopapier. Aber möchte ich das für einen Kalender?
    Gegenüber dem Digitaldruck auf Offsetpapier habe ich jetzt nicht so den Qualitätsunterschied gesehen, dass ich sage “Haben muss”.
    Für mich ist ein Kalender in der Regel ein “Wegwerf-Artikel”. Man hat ihn ein Jahr an der Wand hängen und früher oder später wandert er im Altpapier.

    Ciao Thomas

  22. Das mit den mangelnden gestalterischen Talent kann man so nicht zählen lassen ;) Ich hab vor zwei Jahren gemerkt, dass das gar nicht soooooo schwer ist. Die meiste Fummelei war das Kalendarium, weil ich das eben nicht in InDesgin gemacht habe sondern von Hand in Photoshop und keinen ewigen Kalender gemacht habe sondern dann auch noch die Sonntage markiert habe.

    Der ausschlaggebende Grund das selber zu machen war bei mir der Preis. Ich wollte nicht nur einen Kalender für mich sondern es ging dann gleich um 40 Stück.
    Wer da bei den üblichen Fotoversendern auf Mengenrabatt hofft, der kann gerne weiterhoffen. In einigen Fällen kommt bei Großbestellungen sogar noch ein Aufschlag dazu.

  23. Außerdem kann man auch, wenn man wirklich einen komplett selbstgestalteten Kalender ohne Template-Nutzung haben möchte, ruhig mal den freiberuflich arbeitenden Mediengestalter seines Vertrauens fragen, da viele selber die Fotografie als Hobby haben, macht der ein oder andere bestimmt nen guten Preis. Fragen kostet schließlich nüscht. Ich persönlich hätte auf alle Fälle Spaß an so einer Aufgabe, bei der man Hobby und Beruf verbinden kann, und stürze mich wohl nächtes Jahr selber in mein kleines “Kalender 2014″-Projekt :)

  24. Ich “baue” meine Kalender in Adobe InDesign und lasse in der Regel 250 Stück drucken
    bei print 24. Ich verkaufe sie im örtlichen Buchhandel und auf dem Weihnachtsmarkt.
    Grösse A2 , 25,- pro Exemplar – sind immer alle weg zum Jahresende.
    Die Motive sind ausschließlich Landschaftsaufnahmen aus der näheren Umgebung.
    Das funktioniert gut seit 6 Jahren und sicher auch weiter so….

  25. Photoshop hat sich für mich als die beste Lösung herausgestellt.
    Ein schönes Bildkalendarium gibt es hier: http://www.laser-line.de/serviceandsupport/downloads/kalendarien/bildkalender.php
    Das habe ich bisher genutzt.

    Die Sache mit dem Druck hat sich da als etwas schwieriger herausgestellt. Der günstigste Preis klingt natürlich verführerisch, man schlägt sichaber gerade bei einem Bildausdruck eindeutig in der Qualität nieder. Da sollte man sich also bei dem Thema nicht blenden lassen.

    Auf meinbildkalender.de habe ich letztes Jahr einen in A2 drucken lassen, A2-Kalender Anbieter mit fairem Preis lassen sich irgendwie nicht einfach finden.
    Deren Onlinetool hat mich sogar etwas überrascht: Ich konnte den Kalender genau so umsetzen, wie ich ihn haben wollte (und zuvor schon mit PS in A4 gelayoutet habe)
    Dort war ich auch mit dem Druck wirklich zufrieden.

      • Bei Fotowerkstatt Belz gab es früher Templates für Kalender in Photoshop. Die haben mir immer gut gefallen und waren einfach zu benutzen (Kann gerade nicht gucken, da Firewall blockt). Dann einfach irgendwo ausdrucken bzw. bei Fotoladen mit MiniLab ausbelichten lassen und dann evtl. binden oder einfach mit Loch und schönem Band?! Geschmackssache.

        Da ich dieses Jahr ein 365 (bzw. 366) Projekt gemacht habe, möchte ich unbedingt einen Kalender für 2013 mit den schönsten Bildern machen. Hoffe ich schaffe es!

  26. Man könnte ja einen Leserwettbewerb daraus machen.
    Du, Martin, stellst eine gewisse Anzahl Bilder zu diesem Zweck zur Verfügung und die geneigte Leserschaft gestaltet einen Kalender daraus.
    Du oder die Redaktion wählt dann den besten, schönsten oder interessantesten aus und der wird dann hier auf Kwerfeldein vorgestellt.

  27. Ich habe voriges Jahr bei Photobox bestellt. a) gab es 2 zum Preis für einen und b) ist das einer der wenigen Anbieter mit einem beschreibbaren Kalendarium (Mutti will sich Termine notieren ;) ).

    Von der Verarbeitung her ist der Kalender super. A4 würe ich im nachhinein nicht noch einmal nehmen – wäre mir zu klein – für Mutti reichts aber. Schön fand ich die Ringbuchbindung &die matte Plaste”folie” vor der Deckseite als Schutz.

    Die Software war, denke ich, ganz ok.

    Negativ:
    Für s/w meiner Meinung nach unbrauchbar, da bei mir Blaustich.
    Farbfotos sind in Ordnung, neigen aber dazu etwas unterbelichtet zu werden.

    Dieses Jahr werde ich http://www.meinbildkalender.de/ testen. Habe ein Ergebnis bereits bei jemand anderem gesehen. Mir gefallen hier die ganzen Möglichkeiten – da kann Mutti ihr beschreibbares Kalendarium kriegen – und ich mein Mini-Transparent-Kalendarium. Auf den ersten Blick sah das nach fast zu vielen Auswahlmöglichkeiten aus ;). Bin gespannt.

  28. So wie einige von euch habe auch ich bisher mit Saal-Digital super Erfahrungen gemacht. Weil ich selbst vor habe, zu Weihnachten etliche Kalender zu verschenken, habe ich den Hauptkritikpunkt hier im Blog einfach mal als Frage formuliert und an Saal-Digital geschickt. Heute bekam ich folgende Antwort:

    “Ein Grund für die gute Qualität ist unser seidenmattes Fotopapier von Fuji. Dadurch erhält der Kalender eine maximale Farbbrillianz und einen natürlichen UV-Schutz. Eine weitere Produkteigenschaft ist, dass das Fotopapier auf Rollen vorliegt. Dies kennen Sie sicherlich bereits von Ihren normalen Fotoabzügen. Aufgrund dieser Produkteigenschaft kann es sein, dass sich die Endprodukte ein wenig wellen. Da dies eine Produkteigenschaft dieses hochwertigen Papieres ist, kann man dagegen leider nichts machen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Maike Hartmann
    Saal-Digital Team

    —–
    soweit die Antwort.
    Hat jemand eine Quelle, bei der die Kalender auf hochwertiges Papier gedruckt werden? Eigentlich muß es doch nicht unbedingt Fotopapier sein, um gut auszusehen.

  29. Mein Tipp: in iPhoto erstellen und als PDF exportieren und bei photographerbook Drucken lassen. Exzellente Qualität, appletypisches Design. Klar geht das günstiger, hab aber noch nie vergleichbar ästhetisches zu dem Preis und vor allem so schnell und einfach gesehen.

  30. Unter http://www.fotokalender.ws ist vor ein paar Tagen eine neue WebApp online gegangen, mit der man kostenlos eigene Fotokalender zum anschließenden Download als PDF kreieren kann.
    Man kann aus verschiedenen Vorlagen wählen, die man im Anschluss mit eigenen Fotos bestückt. Das ganze ist einfach und geht recht fix, als kurzfristiges Geschenk zu Weihnachten bzw. zum Jahresende also ganz gut zu gebrauchen. :)

  31. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal einen Fotokalender gestaltet. Auf die Idee kam ich durch einen Freund, der ebenfalls fotografiert und seinen bei facebook angeboten hat.
    Ich wollte so ca. 6 Exemplare für die Familie als Geschenk haben. Bei der Suche nach einem Anbieter, bei dem Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, bin ich auf photographerbook.de gestoßen. Wichtig war mir auch, dass ich das Kalendarium in igrendeiner Form “in einem Guss” in meine Bilder einfügen kann. Bei der Software der Seite kann man dieses in gewissen Grenzen editieren, was mir gut gefiel. So konnte ich es halbtransparent über die Bilder legen, was super, schlicht und edel aussieht.
    Auch gibt es Mengenrabatt, was mich auf die Idee brachte, bei meinen Freunden herumzufragen, wer Interesse an einem solchen Kalender hat. Mittlerweile habe ich knapp 30 Anfragen, wodurch der Preis pro Stück um 7 € (von 19,90 € auf 12,90 €) gesunken ist. So kann ich noch weitere Geschenke für meine Familie besorgen. ;)

    Ich habe dann ein Probeexemplar drucken lassen, das mir auch sehr gut gefiel. Genial war die Schnelligkeit. Ich habe Dienstagmorgen bestellt und am Mittwoch war der Kalender da. Wirklich super.
    Insgesamt kann ich den Anbieter also empfehlen.

    Ein einziges Manko gibt es aber: Ich habe angefragt, ob es möglich wäre, dass ich das Probeexemplar zunächst vorweg bestelle und normal bezahle und dann bei Gefallen die Kosten für das Probeexemplar auf die Gesamtkosten angerechnet werden. Ich dachte, dass das bei einem Auftragswert von dann knapp 350 € ja möglich sein könnte. Darauf ist der Anbieter aber nicht eingegangen, was ich etwas enttäuschend fand.