browserfruits © Aileen Wessely
08. April 2012 Lesezeit ~ 3 Minuten

browserFruits April #2

Foto Special: Es war einmal…



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Deutschsprachig

• In der ARD Mediathek gibt es eine sehr sehenswerte dreiviertelstündige Dokumentation über die Geschichte von Leica.

Jakob Börners Bildstrecke Night Shifts – Nachtschichten zeigt Bildwerk3.

• National Geographic hat schöne Aufnahmen vom Phantom der Meere: dem Brydewal.

• Weitwinkel-Action und stürzende Linien gefällig? Felix Meyer war beim BMW Werk in Leipzig und hat unserer Meinung nach großartige Aufnahmen vor Ort gemacht. Auch die Bildbearbeitung gefällt.

“Glaube Liebe Hoffnung” heißt die tolle neue Fotoserie von Christian Conrad.

• Blogtimes hat ein neues Interview mit Christian Velten.

• Muskeln raus! Kollege Stilpirat war mit Markus Schwarze in Venice Beach (LA), dem Strand der Selbstdarsteller und hat dort einige sehenswerte Fotos gemacht. Mir (Martin) gefallen vor allem die Aufnahmen der Skater.

• Swabble zeigt Bilder der französischen Aktfotografin Eva Lesalon.

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International

• Sehr empfehlenswert: Über Martin wurden wir auf dieses Video (leider nur auf Vimeo einsehbar) aufmerksam, das den Streetfotografen Joel Meyerowitz portraitiert. Er erzählt darin, wie er zur Fotografie kam und wie er Aufnahmen von Ground Zero machte.

• Noch einmal Schnee und Eis trotz Frühling. Bilder vom Schlittenhunderennen 2012.

• In wenigen Tagen ist es 100 Jahre her, dass die RMS Titanic im Nordatlantik versank und über 1500 Menschen in den Tod riss. Boston Big Picture hat dazu eine Sammlung von 51 Fotografien (und Dokumenten) aufbereitet, die den Untergang der Titanic und seine Folgen in historischen Kontext setzen.

• Tolle, einfühlsame Fotos eines Engagement-Shootings in imposanter Kulisse gibt es auf thismodernromance.com. Auch ein Blick in die anderen Fotostrecken lohnt sich.

• Könnte hilfreich sein: Auf PetaPixel wird eine iPhone-App vorgestellt, die das Fotografieren von Menschen bezüglich unterschiedlichster Posen einfacher machen soll.

• Why isn’t it better? Ein kurzer, jedoch aufschlussreicher Artikel von Seth Godin, der in so manchen Punkten auch als Hilfe zur Reflexion der eigenen fotografischen Arbeit gesehen werden kann.

• Keine Neuigkeit, aber immer noch aktuell und sehenswert: Wer das Style/Fashion/Street-Blog The Sartorialist noch nicht kennt und etwas mit Mode anfangen kann, sollte definitiv mal einen Blick drauf werfen. Ein paar Beispiele der letzten Einträge, die mir (Martin) gut gefallen haben, finden sich hier, hier und hier.

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Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Die ZEIT macht uns mit der Fotostrecke “Im Portrait sind alle Chinesen gleich” auf das zugehörige Buch von Mathias Braschler und Monika Fischer
 aufmerksam, das über den Hatje Cantz Verlag zu beziehen ist. Altnativ auch via amazon.de*.

• Kein Buch, aber ein Magazin: DieNacht Nummer 11 ist erschienen und für 7 Euro hier erhältlich.

• Offtopic (ein bisschen): Die alten Hasen unter den Lesern werden es schon kennen, doch Martin wird nicht müde, es immer wieder zu empfehlen. Es heißt “Ignore Everybody*: and 39 Other Keys to Creativity” von Hugh MacLeod, dessen Zeichnungen sowohl sehenswert, aber längst nicht mehr unbekannt sind.

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Videos

Hinter den Kulissen beim Shooting eines Fashion-Editorials.

* Das ist ein Affiliate Link. Wenn Ihr darüber auf Amazon etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

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9 Kommentare

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      • Vermutlich eher, weil ihnen, wie mir übrigens auch, das besondere/hervorhebenswerte/erwähnenswerte an den Fotos völlig abgeht. Ich würds nur nicht gleich mit “kann nicht euer Ernst sein” abtun, sondern eher mal nachfragen. Man will ja was lernen: was ist das Besondere an den Fotos?

        Ach und weil uns nun schon zu posten anfange, ganz allgemein, keine Kritik: ich kann keine Fotos mehr sehen auf denen jmd. einen Apfel in die Kamera hält. Wenns wenigstens mal eine Banane wäre :D

      • Katja, weil das Bild objektiv-technisch gesehen miserabel bearbeitet ist, DoF unnatürliche Wirkung hat, die Farben unharmonisch gemischt sind, der flache Hintergrund sich dissonant zum stark strukturierten Objekt verhält und das etwas zu korpulente pankartige Model, das eine komische Grimasse zieht nicht gerade zur wohl bekannten Märchenfigur passt, dass uns mit dem Rot, Körbchen, Wolf etc. usw. hier suggeriert wird.

        D.h. dies alles oben benannte wäre durchaus legitim und schön mit vielen Blümchen, wenn…
        wenn sich darunter, wie “Blue” sagte, etwas besondere, konzeptbedingte verbergen würde. Also ich möchte an der Stelle auch nachfragen: was ist das Besondere an dem Foto? Außer dass das Bild in die thematische Reihe passt?

        Einige andere Bilder finde ich im Übrigen fantastisch, wie etwa “the letdown”, “Fairytale Ending” oder das in Farbe und Licht absolut großartige “tale of the departed”

        VG
        VT

        P.S. ach ja, noch was am Rande… die besondere Gunst, im Namen der Redaktion schreiben zu dürfen, hat neben den zahlreichen Vorteilen auch einige Nachteile… man darf z.B. derartig dick aufgetragenen Sarkasmus, wie Du es hier präsentierst, nicht so leichtsinnig im öffentlichen Diskurs gegen Deinen Leser anwenden ;-)

  1. Bevor die Browserfruits Ihre heutige Form gefunden haben (“Foto spezial” mit Thema/Motto) hatten wir doch schon mal eine lebhafte Kommentardiskussion über die Einseitigkeit der Foto-Auswahl. Leider finde ich, dass sich genau diese Einseitigkeit gerade wieder einschleicht. Lasst doch einfach mal die Landschafts-Fraktion aus der Redaktion ein “Foto spezial” zusammenstellen. Oder die Architektur-Liebhaber. Die Freunde von Landschaftsaufnahmen-Freunde. Fotografie ist doch noch mehr als mystisch-gephotoshoppte Mädchenporträts im Analog-Look. Ich plädiere (mal wieder) für mehr Vielseitigkeit in den Browserfruits!