browserfruits © Aileen Wessely
02. Oktober 2010 Lesezeit ~ 3 Minuten

browserFruits: Das Fotospecial der Woche

Schönen guten Tag und herzlich willkommen zur nächsten Ausgabe der browserFruits. Wer sich letzten Sonntag gewundert hat, dass es keine gab: Das liegt am aktuellen 2-Tage-Rhythmus, den ich aus verschiedenen Gründen gerade recht strikt halte. Dieser wird aber in naher Zukunft wieder gebrochen werden, wann steht aber noch nicht fest.

Diese Ausgabe beinhaltet vor allem auf internationaler Ebene einige schmackhafte Portfolios diverser Fotokünstler, die sich (meiner Meinung nach) sehen lassen. Diese anzuschauen möchte ich besonders empfehlen.

Bon appétit!

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Foto Special

♟ by Denis Allbertovich  by garmonique 光 by Ρeter iPhone - Wohnzimmer by volltrecker Seneca by Luca-P DSC_0381 by gordon.adler
structure perceived as chaos by reathel Primavera Perdida by Jon Jacobsen Your Ecstasy by Lady-Tori Wet grass by fotogamie Prelude To The Moon by Midnight-digital Lights off by blubbla
*facing north* by kamadiva* [in LOVE with YOU!*] fade out again by marfis75 *|=l=|* by Dyrk.Wyst - Dirk Wustenhagen Frühsommerregen III by mritz_p Lost coastlines by IrenaS 186/365 by depone
 by metallissimus twofaced by Miss Loisy wreck and divers by dive-angel (Karin) Disaster by RyanJLane *Enchanted dream* by AndreaOiser JUMP phoot camp 2010 by laurenlemon

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Fotografie deutschsprachig

# Wusstet ihr, dass man bei Flickr mit der Tastatur navigieren kann? Ich wusste es nicht und wurde durch einen Tweet von Sascha Assbach drauf aufmerksam. Dem kann man übrigens auch gut und gerne folgen auf Twitter.

# Fotos schnell mit anderen teilen kann ja schonmal etwas umständlich sein. Drüben bei Shockmotion wurde ein neues webbasiertes HTML5-Tool vorgestellt, das einfacher wirklich nicht sein könnte: DropMocks.

# Falls Christian Knopf hier kein Begriff sein sollte, lohnt sich ein Blick auf dessen Portfolio (via).

# 101helden.de ist ein Projekt von Martin Neuhof, der sich vorgenommen hat, 101 Menschen aus Leipzig zu fotografieren. Nicht nur die Fotos können was, sondern auch die Begründung. Daumen hoch dafür.

# Martin Wolf hat ein interessantes Interviewprojekt gestartet, bei dem eigentlich jeder, der Lust hat, mitmachen kann. Es heisst: 11 Fragen.

# Einer durchaus spannenden Frage zum Thema Monitoreinstellungen ist Sam Jost nachgegangen: Ist Dein Monitor zu hell? Würde mich interessieren, wie das bei Euch so ist!

# Endlich gibt es sie: Die Ergebnisse des Leinwandvergleiches bei lens-flare.de – schon interessant, das mal untereinander durchzuschaun. Danke dafür!

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Fotografie auf internationaler Ebene

# Aussergewöhnliche Portraits finden wir auf einem Livejournal von”eredel” auf livejournal, der auch auf deviantART zu finden ist.

# Wobei das hier dann schon wieder ein Fall für die Photoshop Disasters wäre, oder?

# Na, wie wärs mit so einem Polaroid Baum im heimischen Garten?

# Nein, ich habe sie nicht alle gesehen oder gelesen, aber die 50 Lektionen für Fotografen sehen vielversprechen aus – nicht nur, weil einige TED-Vorträge dabei sind. Einfach mal n Lesezeichen setzen und öfter reinschauen (via Saxi).

# Das ist und bleibt grossartig, was Martin Usborne da macht. Ich empfehle die Kategorie “Animals”. Herrlich.

# Könnte man mal aus-checken: The Best Photography Apps for Your iPhone auf Lifehacker.

# Sehr lecker: Die 50+ Examples of Minimalist Photography bei phototuts. Gefällt auf Anhieb.

# Offtopic: Langeweile? Dann evtl. mal hier auf muro von deviantART austoben. Kann ein netter Zeitvertreib sein (via).

# Sehr schön anzusehen sind auch viele der 10 Red Bull Photocontest Gewinner.

# Eine wunderbare Quelle der Inspiration ist art limited. Schaut mal rein, ich könnte da Stunden verweilen.

# Nice.

# Das Auge isst ja bekanntlich mit. Dementsprechend unkonventionelle Darstellungen von Rezepten regen daher das Gemüt an – wie beispielsweise diese hier für IKEA. Wunderbare Idee und Umsetzung, bei der sich die Macher an japanischem Minimalismus orientiert haben.

# Irgendwo zwischen urkomisch, schön und ganz normal liegt das “Diary” von Carl Kleiner, bei dem ich interessanterweise nicht mehr aufhören konnte, seine Fotos anzuschaun. Ein Style, durchgezogen. Auf ganz eigene Weise wunderbar.

# Drüben bei Behance hat Akos Major eine fulminante Kollektion Waterscapes zusammengestellt – sehr fein.

# Neuer Kontakt auf Flickr: Pica aus Schweden. Wahnsinnsportfolio.

# Dieses Foto ist wallpaperverdächtig (und das Wort eine eigene Kreation).

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Videos

# Langes, aber sehr sehenswertes Zeitraffer, in dem 24h lang Stuttgart aufgenommen wurde. Und so ist auch der Titel: Stuttgart24h

stuttgart24h from stuttgart24h on Vimeo.

# Hier wird von Adobe vorgestellt, wie man in der Postproduktion das Bild dort fokussieren kann, wo man es möchte. Mehr dazu bei Download Squad.

# Andreas Levers zeigt in diesem Video, wir er seine neblige Aufnahme in Camera Raw & Photoshop justiert. Wieder einmal eine solide Leistung.

# Unglaublich intensiv & tiefgreifende Aufnahmen: Dark Side Of The Lens.

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22 Kommentare

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  1. In Sachen Helligkeit kann ich Sam inhaltlich nur zustimmen. Wenn man seinen Monitor auf um die 120cd Helligkeit einstellt, wird man bei Ausdrucken, Abzügen, Fotobüchern, Leinwänden usw. keine großen Überraschungen in Sachen Helligkeit erleben.

    Andererseits ist das Ganze aber ein unauflösbarer Konflikt. Es sind wohl mindestens 80% aller LCD-Monitore zu hell eingestellt. Consumer assoziieren helle, leuchtende Farben mit hoher Bildqualität und deshalb werden alle Consumer-Monitore mit werksseitig viel zu hoch eingestellter Helligkeit ausgeliefert.

    Stelle ich meinen Monitor korrekt ein und optimiere die Bilder für diese Einstellungen, so muss ich damit rechnen, dass meine Bilder bei mindestens 80% aller “Angucker” am Monitor nicht korrekt dargestellt werden (viel zu hell). Davon abgesehen ist auch die Farbwiedergabe an vielen Monitoren – insbesondere Displays an Notebooks – schlicht grauenhaft. Ich bin immer wieder ganz erschrocken, wie groß Farbunterschiede ausfallen.

    • Aus diesem Grund bin ich inzwischen dazu übergegangen, bei Bildern wo mir der Schwarzpunkt wichtig ist, notfalls auch mal RGB 10/10/10 auf 0 runterzuziehen, dann kann ich sicher sein, dass es auch wirklich auf jedem Monitor schwarz ist. Ist aber auch mehr ein “würg-around”…

  2. Wow, das sind mal wieder echte und nette Besonderheiten dabei. Mein absoluter Favorit sind die Bilder von Maria Stromvik. Vor allem, weil sie sich selber als “amateur photographer” bezeichnet. Macht sie extrem sympathisch….

    Danke für die Fruits.

    Grüße
    ivan

  3. Also die Geschichte mit der Helligkeit greift viel zu kurz.
    Es geht ja auch noch um Kontrast und Gamma.
    Der verlinkte Artikel suggeriert ja, dass man seinen Monitor zu hell eingestellt hätte, wenn man die 1/1/1 auf dem 0/0/0 noch sehen kann. Das ist so aber falsch.
    Mein Monitor ist auf 120cd eingestellt und mit einem Quato Silver Haze Pro profiliert. Ich habe keinen WideGamut oder Profi-LCD, der hardware-kalibrierbar ist. Ich kann die 1/1/1 tatsächlich noch erahnen (natürlich nur in einem nicht zu hellen Raum). Und trotzdem sind meine Bilder beim Drucken nicht zu hell oder zu dunkel. Und auch die meisten Fotos im Web sehen ordentlich aus. Und auch meine Fotos im Web werden von anderen nicht auffällig als zu hell oder zu dunkel eingeschätzt.
    Man muss eben seinen Workflow vernünftig einrichten.
    Warum werden wohl ganze Bücher über Farbmanagement geschrieben (bei dem es ja u.a. auch um die Helligkeit geht)?
    Ich stimme der These voll und ganz zu, dass die meisten Monitore zu hell eingestellt sind, aber mit dunkler stellen ist es nicht getan. Und ob der Drucker etwas passendes herausbringt, liegt bei weitem nicht nur am Monitor, sondern am ganzen Workflow, also mindestens noch am Drucker selbst, am Farbmanagement in der Software, am Farbmanagement beim Ausdrucken (Stichwort Druckerprofil) usw. usw.
    Ich beglückwünsche jeden, der Einstellungen gefunden hat, die für ihn funktionieren. Aber wer wirklich sicher sein will, dass er reproduzierbare gute Helligkeit/Farben/Kontraste aus seinem Equipment herausholen kann, der sollte sich in Farbmanagement einarbeiten und vernünftige Profile für LCD und Drucker erstellen und die passenden Einstellungen in seiner EBV wählen.
    Gruß,
    Leo

    • Leo, natürlich reicht es nicht, die Helligkeit einzustellen, um einen vernünftigen Druck hinzubekommen – aber der Artikel ging ja auch nicht darum, was nötig ist, um einen vernünftigen Druck zu bekommen, sondern lediglich um die leider viel zu oft zu hellen Monitore.

      Nebenher finde ich 120cd/m² in einem abgedunkelten Raum zu hell. Auch wenn Du es gewohnt bist, Deine Bilder dennoch in eine vernünftige Helligkeit zu bringen (andere haben ihre Monitore ja deutlich heller stehen und daher mehr Probleme damit).