Kwerfeldein
26. Mai 2010 Lesezeit ~ 3 Minuten

Fotoleute, seid ihr (noch) auf Facebook?

Facebook

Liebe Leser, dieser Post hat mehrere Gründe. Zum einen wollte ich schon länger eine Umfrage zu Facebook machen, vor allem, nachdem ich neulich gefragt hatte, ob ihr auf Twitter seid. Da reizt es mich schon, auchmal nachzuhaken, wie sich das bei Facebook verhält. Also reine Neugier.

Zum Anderen möchte ich heute eine Diskussion (nein, weder Hysterie noch Hype) lostreten zum Thema Sicherheitsbestimmungen, Fotos & Privatsphäre auf Facebook. Weil das alles irgendwie zusammenhängt, dachte ich, das mach ich doch als Gesamtpaket in einem Post.

Aber alles der Reihe nach. Kurz vor Weihnachten hatte ich ja in die Runde gefragt, wie viele Leute denn auf Twitter sind. Das Ergebnis sah so aus:

Seither habe ich mich des Öfteren gefragt, ob das Ergebnis anders aussehen würde, wenn da nicht Twitter sondern Facebook stehen würde. Insgeheim schätze ich, dass prozentual mehr Leute zu Facebook ja sagen, als zu Twitter.

Und somit geht’s jetzt ohne Umschweife direkt zur Klick-Umfrage:

[poll id=”11″]


Kommen wir zum zweiten Teil.
Daten, Sicherheit und Fotos.

Ich selbst bin seit letztem Jahr auch auf Facebook und fühle mich da wirklich wohl. Über Facebook habe ich Kontakt zu vielen Bekannten und Freunden bekommen. Ich bin supergerne auf der Seite und wenn ich die Zeit finde auch aktiv. Und ich sehe, wie hoch frequentiert die Seite in meinem Umfeld genutzt wird. Auch (oder insbesondere) von Hobby-Fotografen. Eigentlich alles in Butter. Facebook = supergut. Echt jetzt.

Wären da nicht die undurchsichtigen und teilweise abstrusen Sicherheitsbestimmungen, die dann und wann von Facebook geändert werden und den ein oder anderen schonmal verunsichert haben. Das bestätigt auch eine Umfrage auf Mashable, bei der 30% bezeugten, Facebook ihre persönlichen Informationen nicht mehr anzuvertrauen und deshalb planen, Facebook zu verlassen.

So wurde Facebook dabei erwischt, Daten von Nutzern weiterzugeben, hat eine superlange (und auch verwirrende) Privacy Policy, war in diesem Kontext auf dem TIME Cover, und Artikel wie dieser zum Löschen des eigenen Accounts sind keine Seltenheit mehr.

Test: Man tippe “delete” in die Googlesuche und schaut sich die Vorschläge an.



Da geht es also nicht nur in diesem Screenshot bergab.

Auch das Thema Fotos wurde des Öfteren thematisiert. Dezember 2009 finden wir einen Artikel auf Vancouver Sun, wie neue Sicherheitseinstellungen private Fotos zu öffentlichen Fotos machen.

Natürlich wirkt sich das noch nicht auf die große Masse aus, ich glaube, soweit sind wir dann doch noch nicht, wie Nico Lumma demonstriert hat. Ich habe jedenfalls niemandem im Bekanntenkreis, der Facebook verlassen hat.

Wie viele von Euch wissen, beführworte ich Creative Commons, weshalb viele (nicht alle) meiner Landschaftsfotos auf Flickr und das Blog kwerfeldein.de auch unter dieser Lizenz stehen. Täglich twittere ich und schreibe auch hier teilweise sehr persönliche Gedanken. Ich bin also alles andere als ängstlich auf diesem Gebiet.

Trotzdem hat mich das, was Facebook da treibt, stutzig gemacht. Ein leicht ungutes Gefühl macht sich breit.

Im Datensicherheitsblubber-Schlammassel blicke mittlerweile nicht mehr durch und mir ist es zugegebenermaßen wurscht, wie und wo und was Facebook jetzt geändert hat, denn ich habe mir abgewöhnt, wichtige Fotos in größerer Auflösung hochzuladen (natürlich mache ich Ausnahmen, eine Kaffeetasse geht noch). Ich habe mich einmal kräftig durch das Häkchen-Gewusel gewühlt und die Häkchen nach bestem Wissen und Gewissen gesetzt.

Aber aufgrund der komletten Verwirrung habe ich mein Vertrauen in Facebook ein Stück weit verloren.

Nein, ich werde Facebook nicht verlassen, auch wenn das (noch) oben im Titel sich etwas provakant klingt. Facebook ist für mich ein zu wichtiger Ort, den ich nicht missen möchte.

Wie geht es Euch mit der Thematik? Ladet ihr Fotos auf Facebook? Wie geht es Euch mit den Sicherheitsvorkehrungen?

  • Sigma Banner

104 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

  1. Hi Martin,
    ich habe auch einige Berichte gelesen und habe auch vermehrt gemerkt, was für Spuren man im Netz doch alles hinterlässt, die noch Jahre später schon sauber dokumentiert und archiviert auf anderen Seiten wieder auftauchen (externe Gästebücher aus 2003, als man mit 23 noch andere Themen im Sinn hatte…).

    Insofern bin ich inzwischen deutlich vorsichtiger geworden und habe auch bei Facebook keine Bilder mit mir oder Freunden (ausgenommen mein Profilbild) und vielleicht nichts nutzende Bilder wie ein Stück Pizza mit einer riesigen Chili-Schote zum allgemeinen Amüsement online. Ich habe meine Bilder bei Flickr und das reicht mir, an einem zentralen Ort.

    VG Marcel

  2. Ich bin auch bei FB, allerdings hab ich eigentlich keine Daten online, die ich nicht auch auf meiner Webseite veröffentlichen würde… also Name, Wohnort und das ich fotografiere, Rest geht keinen was an.

    Bilder würde ich bei den FB AGBs nicht im Traum hochladen (Profilbild mal ausgenommen.

  3. Ich habe einige Freunde, die sich nicht bei Facebook registrieren, da Facebook ständig mit negativen Schlagzeilen in den Medien vertreten ist. Das sagt schon einiges aus. Freunde die sich registriert haben, helfe ich sofort die nötigen und wichtigen Sicherheits- und Privateinstellungen vorzunehmen.
    Ich persönlich, der im Internet mit zwei Blogs unterwegs ist und in diesen auch persönliche Dinge von sich preis gibt und auch twittert – Leute wie ich sind ohnehin im Internet “öffentlich zugänglich”. Blöde formulierung, ich weiß :)

    Was ich sagen will: Ich denke Leute, die im Internet stark aktiv sind (Blog, twitter, Forum etc.) denen ist das zum Großteil wurschd, da sie ohnehin freiwillig viel von sich erzählen und Daten veröffentlichen.

    Menschen, die nur Kontakte über Facebook knüpfen möchten, die möchten höchstens “suchen” und nicht “gefunden werden”.

    • Hey Steven – ja, dass sich Leute nicht mehr neu anmelden, weil Facebook ständig negativ präsent ist, kann ich mir gut vorstellen. Ist ein wichtiger Punkt in dem Zusammenhang. Ich glaube, Leute, die mal da sind, springen nicht so schnell ab, weil sie schon vernetzt sind, sie zeigen höchstens nicht mehr so viel von sich selbst. Dass Leute, die eh viel twittern und bloggen (usw) nicht so sehr drauf schaun, das kann tendenziell zutreffen, aber ich bin mir da nicht so sicher. Da kenne ich einige, die da auch vorsichtiger geworden sind… Aber ich weiss, was Du meinst.

  4. Ich hab mir angewohnt so private Fotos, wenn ich mich nach langem Überlegen dazu entschließe sie hochzuladen, auch nach einiger Zeit (wenn sie eh keinen mehr interessieren) wieder zu löschen.
    Genauso mache ich es mit alten Statusmeldungen.
    Die Frage ist halt nur ob das dann auch wirklich gelöscht ist….

    Ansonsten hab ich auf meinem Facebookprofil eine Flickr-App (Flickr Tab) eingebunden. Somit kann man sich meine Flickr Fotos auch in Facebook anschauen.

    • Ich kann mir gut vorstellen, dass Daten, die einmal hochgeladen werden in einer Art Cache aufgefangen werden und das man die da auch nicht mehr ausbekommt, auch wenn man sie in seinem Profil löscht. Ich denke, dass Facebook ALLE Daten speichert.

  5. Ich bin gerne bei FB. Und hoffe das ich meine Sicherheitseinstellungen alle richtig gemacht habe. Meine Fotos müssten für Freunde sichtbar sein und für andere nicht. Und ich überlege immer noch zeimal, was ich für fotos hoch lade.

  6. Bis auf ein, zwei verschiedene Profilbilder lade ich keine Fotos bei Facebook hoch, da diese beim Account-Löschen bei Facebook verbleiben und nicht mitgelöscht werden. Facebook nutze ich, aber nur als reine Kontaktsammlung. Ich würde dort nie private Dinge schreiben, die ich nicht auch in meinem Blog veröffentliche.

  7. Hi,

    ich bin auch auf Facebook aktiv. Allerdings lade ich auch keine Fotos mehr hoch. Normalerweise sind die Bilder auf Flickr und in Facebook landet nur der Link.

    Das hat einerseits damit zu tun, dass ich lieber meine Bilder zentral habe, dann muss ich sie nicht überall (war früher auch im StudiVZ) gesondert hochladen. Aber ausschlaggebend war bei mir vor allem die undurchsichtige AGB von Facebook bzw. welches Recht die jetzt an meinen hochgeladenen Bildern haben. Ich habe in den wenigsten Fällen was dagegen, wenn jemand meine Bilder irgendwo verwenden möchte, aber ich weiß erstens gerne wofür und zweitens wer. Bei Facebook habe ich bis heute nicht genau verstanden, welche Rechte an meinen Bildern ich an sie abtrete…

    Gruß, Paul

  8. Auch ich habe mir zu diesem Punkt schon meine Gedanken gemacht, bin aber letztendlich auch zu dem Schluss gekommen meinen Account nicht zu löschen, da ich einfach viele Kontakte (Private, Arbeit, Fotografie, Band, Musiker allgemein) über diese Plattform führe und man darüber einfach schnell und effizient kommunizieren kann.

    Die Fotos die ich auf Facebook hochlade (Privates, Fotografie, Band usw.) sind im Facebook auch nur für die Personen einsehbar für die ich es möchte. Auch ich habe meine Häckchen somit an den richtigen Stellen gesetzt ;-)
    Auch qualitätsmässig sind alle Bilder soweit heruntergerechnet das sich eine Weiterverwertung des Materials in keiner Hinsicht lohnen würde. Darüber mach ich mir keine Gedanken. Und mir ist bisher auch noch kein Fall bekannt aus dem Facebook irgendwelche Bilder von Privatpersonen für kommerzielle Zwecke verkauft hat. Wenn dies doch der Fall sein sollte klärt mich bitte auf.

    Das mit den Creative Commons sehe ich genauso und nutze dies auch schon einige Zeit mit Flickr, worüber ich sehr zufrieden bin.

    Allen die vielleicht doch einwenig Sorgen um ihre persönlichen Daten auf Facebook haben empfehle ich alle Einstellung sorgfälltig durchzuschauen (oben rechts -> Konto -> Privatsphäreeinstellungen) und euer Häckchen an den für euch entscheidenden Punkten hinzuzufügen oder eben wegzulassen. Wenn ihr gerade in Stimmung seid könnt ihr euch natürlich auch gerne die Facebook-Bedingungen durchlesen. Das kann aber eine Weile dauern. ;-) Ich persönlich räume wöchentlich meine Pinnwand, der persönliche Verlauf auf Facebook, leer um zu vermeiden das andere darauf einsehen können was ich die letzten x Stunden so getrieben habe. Ausserdem ist das für mich einfach wesentlich übersichtlicher geworden.

    Sonst bleibt mir nur noch zu sagen: Facebook ist kommunikativ eine tolle Plattform, wenn jeder sie gewissenhaft nutzt kann jeder auch damit seinen Spaß haben auch ohne auf seine Privatsphäre verzichten zu müssen. Man muss ich für sich selbst überlegen was man anderen Leuten im Netz anvertrauen und von sich Preis geben will, eigentlich wie im wirklichen Leben, nur das die Spuren die man selbst im Web hinterlässt nicht so einfach zu beseitigen sind.

  9. Wegen genau der genannten Schweinereien habe ich Facebook verlassen. Bilder hatte ich lediglich zwei hochgeladen, die inzwischen hoffentlich mitsamt allen anderen Daten gelöscht sind. Hoffentlich.

  10. Hallo Martin!

    Ich bin auch bei Facebook vertreten und habe manchmal ebenfalls ein leicht ungutes Gefühl bei der Sache, zumal in der Presse fast täglich über irgendwelche Datenschutzlöcher bei Facebook berichtet wird.
    Aber ich denke, dass es der beste Schutz vor einem möglichen Datenmissbrauch ist, wenn man sich selber zweimal überlegt, welche Daten und Bilder man dort einstellt. Wer dort natürlich empfindliche, sehr persönliche Daten veröffentlicht und sich nicht besonders um die Privatsphäreneinstellungen kümmert, hat auch ein bisschen selber Schuld, wenn irgendwelche Daten in die Hände eines Facebook-Werbepartners o.ä. gelangen. Ist meine Meinung.

    Ich bin übrigens auf ein ganz nützliches Tool gestoßen, das die eigenen Facebook-Datenschutz-Einstellungen überprüft:
    http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/backup/praxis/2343200/gratis-tool-prueft-ihre-facebook-datenschutz-einstellungen/?source=gadget
    Falls sowas hier nicht verlinkt werden darf, dann lösche es bitte wieder. Sorry! Aber ich denke, dass das eine gute Sache ist.

    VG Stefan

  11. Ich bin auf Facebook und ich werde da auch bleiben. Grundsätzlich kann das jeder halten wie er will und vor allem ist jeder selbst dafür verantwortlich, was er ins Internet stellt. “Erst denken, dann handeln!” ist da die Devise.

    Alle Menschen die da rummaulen sollten vielleicht erst mal anfangen zu denken und dann an dieser Geschichte arbeiten, die man “Netzkompetenz” nennt. Erst die privatesten Details online stellen und dann “Oh nein! Das kann ja jemand sehen/lesen!” schreien ist jedenfalls eher dumm.

  12. Auch ich bin bei Facebook vertreten und bin der Meinung, jeder sollte selbst verantworten, was er veröffentlicht und was nicht. Jeder sollte doch für sich entscheiden, wieviel er von sich im Internet finden lassen will.

    Diese ganzen “Privacy”-Diskussionen sind so langsam aber sicher nervig. Keiner wird gezwungen, ein Profil bei Facebook, den Vzs oder sonstwelchen Seiten anzulegen.

    Leider wird uns, dem gemeinen User, das Leben mit irgendwelchen Forderungen nach Sicherheit zwar immer sicherer vorgegaukelt, nichts desto trotz verblöden wir genau an diesen Schritten. Es muss ja keiner mehr selbst nachdenken. Denn das wird uns abgenommen…

  13. Ich habe keinen FB Account mehr. Darauf habe ich mich nur eingelassen, als ich keine Ahnung hatte, wie dort mit den Daten jongliert wird.

    Da ich selbst nie sensible Daten auf FB (oder anderen Plattformen) angeben würde, stört mich allerdings weniger, welch Schindluder dort mit meinen selbst hochgeladenen Informationen getrieben wird, sondern vielmehr, das, was FB von anderen Menschen über mich erfährt, ohne dass ich darüber in Kenntnis gesetzt würde.
    Da wären z.B. diese tollen iPhone / Android Apps und Co, die ungefragt mal eben das komplette Adressbuch scannen und hochladen – auch wenn man das in den Privatsphären-Einstellungen (ganz tief versteckt) irgendwo unterbinden kann, weiß kaum jemand darüber bescheid. Auch Fotos, E-Mail-Adressen und weiß der Geier was noch alles, sammelt FB von meinem Mitmenschen – bewusst oder unbewusst – was mir sehr übel aufstößt.

    Übrigens ist FB nicht der einzige “Übeltäter” dieses Kalibers. Wer beispielsweise ICQ benutzt, stimmt auch zu, dass alle gesendeten Informationen (von Text-Nachrichten über Fotos, Musik und anderen Dokumenten) in den ausschließlichen Besitz von AOL übergehen und nach belieben verwendet werden dürfen.

  14. Ich persönlich bin nicht auf Facebook angemeldet, doch die Thematik habe ich immer mal wieder verfolgt. Ich finde den Grundgedanken dieses Social Networks echt nicht schlecht und die internationale Kontaktknüpfung ist auch ne super Idee. Die Datenschutzbestimmungen haben sicherlich große Wellen geschlagen, aber jeder kann ja selbst entscheiden was und wieviel er preisgeben möchte.

    Gruß
    Andreas

  15. Ich bin bei Facebook aber weder unter meinem Real Name noch steht da irgendwas drin oder ist hochgeladen ich hab mich da nur angemeldet weil mir ne Freundin was zeigen wollte und ich ohne angemeldet zu sein das natürlich nicht sehen konnte. Ich glaub außer meiner Freundin ist mein einziger noch Freund der Marin *grins*

    für diesen Zweck behalte ich den Account aber ansonsten kriegen die von mir nix…kann sowas nicht leiden….schon alleine jetzt die verlinkung unter telefonbuch.de , dass man da jetzt facebook vorschläge kriegt ist ja schon wieder der knaller.

    Ich stell nix ein, kann auch keiner was von mir veröffentlichen =)

  16. Ich nutze Facebook um auf meinen Blog und meine Arbeit aufmerksam zu machen. Ich sehe es einfach als eine Möglichkeit Marketing zu machen. Gibt es einen neuen Post, einfach den Link bei Facebook reinstellen und fertig. Einfacher kann man Rezipienten nicht erreichen. Auch nicht über Twitter, da das Miniaturbild bei FB einen größeren Anreiz zum klicken darstellt, als die Urls bei Twitter.

    Bilder stell ich nicht hoch (außer Profilbild). Warum auch? Die Bilder, die ich zeigen will findet man ja auf meinen Blog – dafür hab ich ihn ja auch.

    Ich denke, wer nicht möchte, dass Daten über einen gesammelt werden, sollte lieber gleich die Internetleitung kappen. Wir sind eine Informationsgesellschaft, in welcher immer Daten gesammelt werden. Und das bei der Fülle an Sammelwütigen auch mal schwarze Schafe dabei sind sollte auch jedem Vernunftorientierten klar sein.

  17. Ich bin auch auf Facebook mit einem Profil und einer Seite über meine Arbeit. Bei mir im Umfeld speziell kann ich denn Trend nicht erkennen von Facebook weg zu gehen, sondern eher von StudiVZ und SchuelerVZ in Richtung Facebook.
    Ich habe dort sehr viele Kontakte von Freunden über Fotografie bis zu allem möglichem und kann so nicht nur den Kontakt halten sondern erfahre auch Neues. Außerdem etabliert sich Facebook zum Marketinginstrument. Da ich in der Branche “Internet” tätig bin ist das natürlich nicht unintressant.

    Natürlich war es nicht von Vorteil mit den Datenschutzbestimmungen etc..
    Aber auch hier hat Facebook ja Fehler eingeräumt und bessert nach. Mal schauen wie das aussehen wird.
    Grundsätzlich schreibe ich das auf Facebook was auch andere sehen dürfen. Und wenn meine Bilder von Facebook genutzt werden (verkaufen dürfen sie sie nicht) dann müssen die ja gut sein :D Nein aber ich habe auch noch nichts mitbekommen das so etwas passiert ist. Vor allem ist die Auflösung von 600 Pixel oder ähnlich nicht wirklich arg viel.

    So und wer mich jetzt adden möchte der Suche nach Rene Kreupl auf Facebook und findet meine beiden Seiten ;)

  18. es eigentlich jedem selbst überlassen wo und was er von sich gibt.
    es ist aber auch sehr zeitinensiv: fb, twitter, flickr, xing usw.
    ich habe mich entschlossen ohne fb auszukommen, da zuckerberg
    nicht ehrlich kommuniziert.

    es gibt auch ein leben nach fb und man hat mehr zeit zum wesentlichen zu kommen.

  19. Facebook, nein danke.
    Ich hab’ da zwar irgendwann mal ‘nen Fake-Account gemacht und 5 Mins reingeschaut – aber ehrlich: sollte es jemandem oder ‘ner Firma belieben, irgendwelche Infos nur über Facebook rauszugeben, vielleicht weil’s bequem ist oder so, dann kann mich diese Info oder deren Produkte mal ziemlich am… ;-)

  20. Also, netter Artikel. Bei mir verhält sich das recht einfach: Was Gedanken und Äußerungen angeht sollte man sowieso immer vorher drüber nachdenken, aber grundsätzlich sag ich ne Menge. Was Bilder angeht bin ich, als Schüler und (noch?) Hobbyfotograf, eigentlich momentan eher froh darüber, wenn möglichst viele Leute meine Bilder sehen. Umso mehr Kritik oder Lob erhoffe ich mir davon auch. Mein Bekanntheitsgrad ist also noch nicht so groß, meine Bilder noch nicht so wertvoll, dass ich jetzt mit Aufwand meine Bilder schützen müsste beziehungsweise sie gar nirgends hochladen würde. Seh ich da was falsch?

      • Genauso wie Carl halte ich es auch mit Facebook.

        Die Sicherheitsoptionen sind von mir alle gecheckt und vor kurzem habe ich mit diesem Bookmarklet ReclaimPrivacy meine Einstellungen gecheckt:
        http://stadt-bremerhaven.de/facebook-privatsphaere-ueberpruefen/

        Wenn ich meine Bilder den Fotografierten und anderen, die dabei waren, zeigen möchte, geht es mit Facebook am effektivsten. Andere Wege wie über einen eigenen Blog erfordern viel mehr Aufwand und es kommentieren dann auch weniger Leute.
        Ein kleine, aber sehr nützliche Funktion, ist das Verlinken. Denn so weiß ich, wen ich da genau fotografiert habe und kann mit ihm/ihr auch in Kontakt treten.

        Das Verlinken hat Facebook gut gegen Missbrauch geschützt. Verlinkt man eine Person, kann sie die Verlinkung entfernen. Tut man es wieder, sagt Facebook, dass diese Verlinkung nicht von der Person bei diesem Foto erwünscht ist. Bei anderen Netzwerken habe ich so etwas noch nicht beobachtet.

        Solange auf meinen Bildern keine Personen in “blöden” Situationen/Posen sind, halte ich die Veröffentlichung auf Facebook für unproblematisch. Wenn ich es vermeiden kann, versuche ich solche Bilder erst gar nicht zu machen mit der Kamera. Spätestens wenn ich die Bilder bearbeite, sortiere ich solche Bilder im Zweifelsfall aus.

  21. ja, ich benutze auch facebook und halte mich dort gerne auf aber das mit den daten hat alle, die etwas auf ihre fotos halten etwas stutzig gemacht.. ich hab einige fotos mit kleiner auflösung hochgeladen und dachte mir “die kleinen bildchen könnt ihr haben”, aber ich weiß net wie das dann aussieht mit den bestimmungen, gehören dann die kleinen bildchen facebook oder überhaupt das ganze foto, dh wenn ich mein foto irgendwo anders publiziere habe ich ein foto von fb veröffentlicht und mach mich somit strafbar..oder wie? kenn mich eben nicht aus, deshalb verlinke ich lieber zu den fotoseiten, da sind die langen finger von fb glaub ich nicht drin.. hoff ich.

  22. hi, natürlich auf fb, ist aus meiner sicht für fotografen ein absolutes muss, wenn nicht aktiv zumindest lesend. viel kunden sind auf fb und ein großer %satz kommt via fb auf unsere seite. (blog und portfolio)
    wir laden auch bilder hoch welche mit einem wz versehen sind, sollte jemand (fb, ms oder sonst wer) unser bild verwenden steht da “Caringo PhotografiX” drauf.
    ob sich nun jemand ein bild vom blog stielt oder via fb nimmt, wo ist der unterschied?

    wenn ich mir überlege was ich bei fb reinschreib oder twittere dann seh ich auch die gefahr nicht, das leute informationen bekommen die ich nicht teilen möchte…
    fb hat uns schon viele aufträge gebracht und sehr viele informationen zeitnah zur verfügung gestellt… einer weiss immer was früher und hat zeit es zu teilen…
    fb ist aktuell das beste viral marketing tool und wers nicht nutzen will muss das ja auch nicht.

    beste grüße aus münchen
    ingoman

  23. ich war nie bei facebook. und vor kurzem habe ich meine accounts bei studivz, schulfreunde und co gelöscht.

    gute anleitungen dazu gibt es hier:
    http://www.ausgestiegen.com/

    zu facebook:

    “1. Für Inhalte, die unter die Rechte an geistigem Eigentum fallen, wie Fotos und Videos („IP-Inhalte“), erteilst du uns vorbehaltlich deiner Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen die folgende Erlaubnis: Du erteilst uns eine einfache, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung aller IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löscht, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzern geteilt und diese haben sie nicht gelöscht.”

    krass, nicht? das war mit ein grund, weshalb ich nie member war…

  24. Hallo Martin und Hallo an Alle.

    Ich stelle eigentlich die meisten meiner Bilder ins Netz, denn ich schiesse meine Fotos ja nicht nur für mich selber. Es ist einfach eine schöne Möglichkeit, Feedback zu bekommen und den Leuten meine Fotos damit zu “schenken”.
    Über meine Bilderdateien mache ich mir dabei keine Sorgen. Denn, sollte es irgendwann so weit kommen, dass facebook Bilder von Usern verwendet – egal für welche Zwecke – habe ich damit eigentlich keine Probleme, wenn auch eines meiner dabei ist. Ich meine, was kann daran so schlimm sein, wenn ein Bild eines Hobby/Semi-Fotografen von facebook z.B. für Werbezwecke verwendet wird? Ist das nicht eher sogar wünschenswert? Als Profifotograf ist das denke ich noch etwas anderes, aber welcher Profi stellt auch sein komplettes Archiv auf facebook?
    Ich glaube kaum, dass facebook einen Weltbeherrschungsplan ausgeheckt hat, der irgendwas mit einer riesigen Bilderdatenbank zu tun hat. Das Einzige, was doch im Endeffekt die Menschen stört, ist, dass andere Menschen mit ihren Sachen Geld verdienen wollen. UND? Wer will das nicht? Und Was kann denn bitte schlimmes passieren?

    Anderes Thema:
    Ich bin der gleichen Meinung wie Michael, der sagt, dass immernoch jeder für sich selbst entscheiden kann, weiviel er von sich im Netz preisgiebt und was er lieber für sich behält. Dabei empfinde ich übrigens die Einstellungsmöglichkeiten von facebook als einen großen Schritt in die Richtige Richtung.

    Und noch was:
    Mittlerweile ist facebook eventuell sogar auf dem Weg, die Bloggosphäre einschneidend zu verändern. Denn, sobald die Plugins für WordPress ausgereift sind und das Development bei facebook sich noch verbessert, wird es denke ich soweit kommen, dass der User auf allen Blogs/Internetseiten/Diskussionsforen via facebook sowieso schon angemeldet ist und auch bleibt, seine Kommentare und Beiträge automatisch mit Verlinkung zum facebookprofil schreiben kann und diese dann auch auf der “Gefällt-mir-Seite” des jeweiligen Blogs unter den Verlinkungen zum Blogartikel erscheinen. Mit dem publizieren eines Artikels wird also automatisch ein Link auf der blogeigenen facebook-Seite gepostet. Wäre doch was, oder?

    Ich hab die 3 momentan “wichtigsten” Plugins(fbconnect, simple facebook connect, wpbook) ausprobiert, sie sind vielversprechend, aber leider steckt das development da noch in den Kinderschuhen.

    Ich sage auf jeden Fall an, dass ich höchstwahrscheinlich mein Leben lang auf facebook aktiv sein werde. facebook ist und bleibt der Inbegriff der Globalisierung und zeigt eine Richtung an, in die die Menschheit in Zukunft wohl gehen wird. Wir werden sehen!

    Jonas

  25. Ich weiß nicht.. ich komm mit den ganzen Social-Media – Krams nicht klar….

    Ich hab mich mal eben probeweise auf Facebook registriert… und komm mir langsam wie ein alter Sack vor, den obwohl langjähriger EDVler (.. alleine DER Begriff ist ja schon altertümlich, fällt mir gerade auf) und überhaupt Computer-affiner Mensch sitze ich nun davor und frage mich “was MACHE ich überhaupt hier auf Facebook.. bzw., was kann ich machen?”

    Irgendwie für mich nicht ergründbar.. ich würde z.B. gerne eine Gruppe suchen, die mit Fotografie zu tun hat.. das geht aber anscheinend nicht direkt sondern nur über “Freunde” oder wie? *Grübel*

    Irgendwie haben mich die ganzen Social-Media-Dinger echt überrollt… mit Twitter kann ich mich schon nicht anfreunden, jetzt sowas…..

    Ich glaube ich geh zurück zu analog, schreibe nur noch mit Stift und Papier und ziehe mich in meine Holzhütte zurück.. :D

  26. Ich bin nicht bei FB und war nie da. Aus wkw hab ich mich binnen kürzester Zeit wieder gelöscht. Es bleibt StudiVZ (mit minimalsten Infos), da ich es, was seinen ursprünglichen Zweck (Vernetzung von Studenten die z.B. die selbe Veranstaltung besuchen) nützlich finde. So hab ich schon das eine oder andere Mal Leute aus meiner Lehrveranstaltung angeschrieben, ob sie mir die Aufgaben aus der vergangenen (verpassten) Sitzung nennen können – und wurde auch selbst schon dahingehend angesprochen.
    Datenschutz nehme ich solchen Social-Networks sowieso nicht mehr ab. Spätestens seit dem Zeitpunkt als Bild mal wieder ein Sommerloch hatte und den StudiVZ Account einer jungen verstorbenen Pilotin ausgeschlachtet hat (“Sie hatte Liebeskummer!!! So verletzlich war sie wirklich…”). Das fand ich gelinde gesagt ekelhaft. (Ging dann als Skandal nochmal durch die Medien, sodass es auch ja keiner – mich eingeschlossen – vergisst/verpasst.)
    Zur Photographie:
    ich habe dort keine Bilder veröffentlicht, jedoch wäre es auch kein Problem für mich heruntergerechnete Bilder einzustellen. Ich zweifle einfach an, dass meine Blumen/Gestrüpp/Hunde/Sonstwas-Fotos meine Freunde und Kommilitonen interessieren. Jene die es interessiert bekommen sie auf anderem Wege, z.B. per E-Mail. Oder ich eröffne einen Blog, der sich rein diesem Thema widmet.

    Schlussendlich habe ich keinerlei Bedarf an einem FB-Account.

  27. Nein, ich habe keinen Facebook-Account – meine Seele gehört noch mir ;-)
    Ein klein wenig Ähnlichkeit mit Seelenfängern ist wohl auch nicht abzustreiten: Alles, was Facebook einmal in den Fingern hat, wird dauerhaft gespeichert. Jede Artikelversion, jede Kurznachricht, jedes Bild. Es wird nicht gelöscht, ledigklich unsichtbar gemacht. Jeder Klick wird verfolgt – auch außerhalb von Facebook (mittels der überall eingebundenen “werde Fan bei Facebook” und “mag ich”-Buttons auf anderen Webseiten). Und wer hat schon mal versucht, seinen Facebook-Account zu löschen? Wenn man keinen Direktlink hat, wird die Suche ganz schön schwer, und auch dann ist das Procedere so gestaltet, daß man eindeutig merkt, daß man eigentlich niemand gehen lassen will.
    Ein paar weitere Infos gibt’s hier… wie meinte ein Facebook-Mitarbeiter unlängst in einem Interview so schön: Facebook employees, after all, know better than most the value of privacy.

  28. ich habe weder einen Account bei Twiiter noch bei FB noch bei einem ähnlichen Anbieter.
    Ich kann mich noch gut an die Anfangszeiten vom AIM und Co erinnern, wie sich alle da angemeldt haben und man out war, wenn nicht… Vielleicht bin ich jetzt über dieses Kommunikationsstadium heraus, vielleicht bin ich ein wenig altmodisch (ich habe Telefon und E-Mail, wenn mich jemand erreichen möchte), aber vielleicht ist mein Kommubedarf auch nicht so hoch…
    ich für mich habe beschlossen, ich brauch das nicht. Für meine Bilder habe ich eine Internetseite und ansonsten – Telefon, Mail, einen schönen altmodischen Brief mit der Post.
    Zum Thema der Datensicherheit – es wird immer wieder Schwachstellen und Angriffspunkte geben – hier mal mehr und da mal weniger… das ist unsere Zeit und wir merken es eh nur in den seltensten Fällen. Wenn ich da Probleme mit habe – dann budel ich mich ein und stelle jegliche Art von Kontakt ein (überspitzt ausgedrückt)

    Grüße
    Kati

    • schön sowas zu lesen und einen guten alten brief dem globalisiertem zeugs vorzuziehn. aber ich glaub bei fb, twitter und co spielt eine portion suchtfaktor mit, klingt vielleicht blöd, aber da wird man ehrgeizig auf di nummer der freundeslisten schauen und mit der eigenen vergleichen und stets mit statusmeldungen, pinnwandeinträge und fotos sich selbst inszenieren. da wird man wohl exhibitionistisch und zum gegenteil… wenn ich eben dann leute treffe (ich mein richtig treffen), die nicht bei fb sind kommen mir die so unbeschmutzt vor und sie besitzen die eigene seele noch.
      ich bin auch bei facebook und suchtopfer, denk ich mal…hm.

  29. Bei Facebooks Fotozeugs vermisse ich vor allem, dass man einen Urheber angeben kann und auch die Angabe einer Lizenz.
    Es ist dort ja auch gemeinhin leider üblich, dass jeder ein beliebiges Foto hochläd, und auf Lizenzen und Rechte einen Dreck gibt. Gerade Facebook könnte da eine erfolgsversprechende Awarenesscampagne hinlegen.

    • @Chris

      Der Privacy-Settings-Check hilft Dir nur gegen das versehentliche Präsentieren von Informationen. Es hilft Dir nicht gegen Daten, die durch Systemfehler oder andere Datenlecks nach draußen gelangen. Und es hilft Dir nicht gegen das Anhäufen von Datenspuren in den Facebook-Datenbanken, von denen keiner weiß, was genau Facebook damit anstellt (außer irgendwie zu Geld machen).

      • @Stefan,

        das ist richtig. Dies betrifft jeden Anbieter im Netz, dem man seine Daten zur Verfügung stellt.

        Zumindest sollte man die Dinge, die zu kontrollieren sind, kontrollieren. Das machen doch die wenigsten FB-User, also “Millionen” nicht.

  30. Ich habe auch einen Facebook-Account. Der ursprüngliche Gedanke war Kontakt mit Freunden aus dem Ausland zu halten, dann ging ich selbst ins Ausland und wollte Kontakt mit Freunden und Familie in Österreich halten bzw ihnen Fotos aus meiner neuen Heimat zeigen. Mittlerweile hab ich auch sehr viele meiner ehemaligen Schulkolleg/innen wieder gefunden.

    Die Fotos, welche ich auf Facebook stelle, können nur ausgewählte Freunde sehen, ich denke nicht, dass FB meine Bilder interessant genug findet um sie irgendwo zu veröffentlichen und sollte es doch so sein, dann wusste ich ja im Vorhinein von diesen ‘Gerüchten’, bin also auch ein wenig selbst dran schuld. Noch dazu bin ich nur Hobbyfotograf und verdiene sowieso kein Geld mit meinen Fotos. Sonst teile ich auch keine Info die für Facebook oder sonst jemanden, der vielleicht ‘böses’ im Sinn hat, interessant sein könnte…etwas vorsichter bin ich schon geworden.

    Lücken was die Datensicherheit betrifft gibts wahrscheinlich überall im Netz, warum nicht auch bei FB, aber deshalb kann trotzdem noch jeder für sich selbst entscheiden welche Infos er/sie online stellt.

    Ich bin also der Meinung, dass Facebook, trotz negativer Schlagzeilen, eine super Sache ist und werde meinen Account bestimmt behalten.

    Liebe Grüße
    Sandra

  31. Hallo zusammen,

    ich bin auch bei facebook. Habe dort aber keine Bilder hochegalden (ausser meinem Profilbild). Wie hier schon öfters erwähnt wurde, ist FB super um Kontakte zu pflegen oder auch neue Leute kennenzulernen, aber meine Bilder stelle ich dann doch lieber auf meine Homepage und verweise von facebook aus darauf :)

    Gruß
    Flo

  32. Was die Bilder betrifft:
    Ich lade meine Fotos auch in Facebook hoch, aber in ziemlich schlechter Qualitaet (eben das maximale was Facebook zu bieten hat – und das ist nicht viel) und hab auch darueber nachgedacht, wenn sich eine einfache Moeglichkeit fuer faule Menschen wie mich auftut, die Bilder einfach mit einem leichten Wasserzeichen zu versehen, so dass es nicht dem Eindruck schadet aber niemand was besonderes damit anfangen kann.

    Vielleicht ist da ein Haken in meiner Denkweise?

  33. Private Fotos von mir veröffentliche ich grundsätzlich nur für enge Freunde und Familie, d.h. ich stelle in den Fotoordnern die Privatsphäre auf Benutzerdefiniert und wähle die Freunde einzeln aus oder wähle eine Gruppe, die ich angelegt habe (dann muss man bei anderen Ordnern und Veröffentlichungen nicht jedes Mal jeden einzeln wieder auswählen, wenn man etwas nicht für alle Freunde bzw. für “alle alle” veröffentlichen möchte).

    Die Privacy Policy habe ich mir nie durchgelesen, wohl wegen von dir genannter Eigenschaft und weil ich’s wahrscheinlich sowieso nicht verstehen würde. Solche Formulierungen halten ja selbst mit eindeutigen Sätzen vieles noch offen. Diese Verwirrung möchte ich mir nicht geben. Da vertraue ich lieber erstmal (!) meinen gemachten Einstellungen zur Privatsphäre.

    Fotografien lade ich ebenfalls hoch, da viele meiner Freunde einfach nicht auf flickr oder sonstigen Fotocommunitys sind, geschweigedenn dort regelmäßig nach updates schauen. Da ist es doch einfacher, wenn sie einen post bei facebook lesen und auch gleich kommentieren können. Man muss es den Leuten einfach bequem machen, ansonsten würden viele meiner Freunde, Bekannten und Verwandten wohl erst meine Fotos in ein paar Jahren zu Gesichte bekommen oder nie. Mir ist das wichtig, dass diese Leute mich “sehen” können. Und diejenigen, die gar nichts mit dem Internet ab Hut haben bekommen ab und zu mal ein update per traditionellem Ausdruck ^^

  34. Achso ja, ich lade meine Fotos ebenfalls in kleiner Auflösung bei Facebook hoch und auch in den restlichen Fotocommunities, aber ich glaube, dass Facebook selbst große Uploads dann auf klein konvertiert, oder?

  35. Interessant…

    Es ist schon interessant, wenn ich ein paar Nachrichten hier lese und dann den Rest überfliege und des öfteren “werde zweimal überlegen” lese.

    Wenn in der Plattform jeder (Annahme) 2. User sich bei iwelchen Dingen alles ein zweites Mal überlegen muss ist das nicht förderlich für eine eig. im dem Sinne wachsende Community.

    Daher begrüße ich dieses Vorgehen und begrüße es auch, das viele bei Facebook bleiben und an der Sache “alles doppelt überlegen” festhalten und somit dem Betreiber in seiner Datensammelwut ein blaues Auge verpassen. :)

    Und nein, ich bin selbst kein Facebook-User und würde es in absehbarer Zukunft wohl auch nicht nutzen wollen – gibt nicht wirklich einen Anlass dazu, aber wenn wer einen Grund kennt …. :)

    Liebe Grüße,
    Lugias Crusader.

  36. Jeder muss für sich selbst entscheiden wie und was er von sich preisgeben mag. Offensichtlich ist, dass unsere Gemeinschaft, nicht nur durch das Internet allein – aber natürlich insbesondere durch die modernen Medien – einem sehr raschen Wertewandel unterliegt. Martin hat dies im Zusammenhang mit den Creative Commons bereits erläutert. Unsere Rechtsprechung kommt dem nur noch schwerlich hinterher, umso mehr kommt deshalb die Verantwortung jedes Einzelnen zum tragen.

    Solche Ausprägungen, wie die Nutzung von Kommunikationsplattformen beispielsweise, sehe ich durchweg positiv. Dazu zähle ich ebenfalls die Möglichkeit Bilder und andere beliebige andere Inhalte aus und mit der Familie, Verwandten und Freunden weltweit teilen und im gemeinsamen Zugriff nutzen zu können. Welche Sicherheitseinstellungen man dort für sich wählt muss jeder selbst entscheiden, wichtig ist vor allem auch dass Belange anderer dabei bedacht werden.

    Sicherlich landet allerdings auch ein Großteil vieler Fotos, Bilder und Handyvideos vielfach ungefragt im Netz. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil die Veröffentlichung so einfach geworden oder bewusst einfach gemacht wird. Dennoch all dies geschieht freiwillig.

    Was ich hingegen nicht verstehen kann, ist wenn Leute auf der einen Seite nach Datenschutz und Regulierung schreien, auf der anderen Seite jedoch freizügig komplette Personenprofile bei Facebook & Co publizieren.

    Für mich persönlich ist Transparenz und Offenheit bei all dem ein ganz wichtiger Faktor und für mich maßgebliches Vertrauensmerkmal.

    Google ist jüngst durch das Scannen privater WLAN Netzwerke und den Mitschnitt von unverschlüsseltem Datenverkehr in die Schlagzeilen geraten. Aber es war auch google selbst das dieses Handeln als Fehlverhalten erkannt und umgehend reagiert hat. Google ist bei dieser Thematik ein sehr positives Vorbild und erleichtert für meine Sicht der Dinge vieles in unseres Welt. Relevant dabei ist, dass google dieses Wissen auch uns allen zur Verfügung stellt. Natürlich verfolgt google auch eigene Interessen, schließlich macht dieses Unternehmen rund 95% seines Umsatzes mit AdWords Anzeigen und wird dieses Wissen in dem Sektor ebenso wie das des PageRanks nur unfreiwillig teilen. Hier sehe ich jedoch keinen Widerspruch.

    Auf einen Großteil dieser Möglichkeiten möchte ich persönlich nicht mehr verzichten.

    Wenn bei Facebook hingegen mit Adressen gehandelt werden sollte, ist dies jedoch ein ganz anderer Sachverhalt…

    Wir haben die Entscheidung immer noch in den eigenen Händen und ich meine diese Chance sollten wir nutzen… ;-)

    Viele Grüße
    Sascha

    FOTOQUIP

  37. Facebook – Nein danke.
    Ich verweigere mich grundsätzlich diesem ominösen und undurchschaubaren Netzwerk und ich bezweifle, daß ich dabei großartig was verpasse… *schmunzel*

  38. Ja, ich bin auf Facebook vertreten. Aber es hat lange gedauert, bis dass ich mich dazu überwunden habe.

    Vorher war ich bei Stayfriends, sogar mit dem kostenpflichtigen Full-Account. Aber Stayfriends ist schon lange nicht mehr, was es mal war. Daher habe ich mich dort auch abgemeldet und ein paar Tage oder Wochen später bei Facebook angemeldet. Dort bin ich nun fast täglich, weiß meine dort verbrachte Zeit aber in Grenzen zu halten.

    Derweil bin ich dort auch mit einer Seite ( http://www.facebook.com/pages/fotokulissede/118026198225608 ) vertreten, meinem eigenen Blog. Mal sehen, wie und ob sich das weiter entwickelt.

    Gruß,
    Jochen

  39. Hi,
    ich bin nicht auf Facebook und ich werde mir in absehbarer Zukunft auch keinen Account zulegen.
    Warum? Ich bin total verunsichert wegen der andauernden Enthüllungen um die mangelhafte Datensicherheit bei Facebook.
    Vlt. werde ich dem neuen Netzwerk Diaspora beitreten, welches auch unter Berücksichtigung der Datensicherheit entwickelt wird.
    Aber ich mache mir diese Entscheidung nicht leicht.

  40. Ich bin ein Facebook-Verweigerer. Hab den ganzen Hype noch nie verstanden. Ein Bekannter von mir hat schon eine richtige Facebook-Sucht entwickelt. Es gibt für ihn (fast) nichts wichtigeres, als seinen Facebook-Status upzudaten. Ohne WLAN bekommt er eine Krise, gegen die die Finanzkrise ein Rascheln im Blätterwald ist.
    Ich hab auch das ganze Tamtam um Second Life damals nicht verstanden.
    Klar, haben Social Networks durchaus Vorteile, um mit Verwandten/Bekannten/Freunden in Kontakt zu bleiben, die um den ganzen Erdball verstreut sind. Mir persönlich ist es lieber, mit Freunden zu telefonieren, oder auf einen Kaffee zu gehen, als siebenundneunzigtausenddreihundertzwölf FB-Freude zu haben. Und außerdem gibt’s Skype, E-Mail und das Telefon.
    Ich bin zwar zB. bei Xing, halte das mittlerweile aber auch für nicht notwendig.
    Für mich überwiegen eindeutig die Nachteile. Datenschutz hin und her, die wollen und müssen ja auch Geld verdienen. Mit meinen allerdings nicht.

    LG
    WolfiKrenn

  41. Ich nutze FB seit ca. 3 Jahren, weil ich viele Bekannte / Freunde im Ausland habe. So stimmt der Satz “aus den Augen, aus dem Sinn” vor allem noch für Mails, aber nicht mehr für kurze Nachrichten, Chats oder um einfach zu verfolgen, wer wo gerade steckt.

    Allerdings geht mir der Facebook-Hype gepaart mit Datenschutzlecks hoch 10 ziemlich gegen den Strich. Dass man im Internet Spuren hinterlässt, sollte jedem, der sich darin bewegt, klar sein. Aber bei einem geschlossenen Netzwerk sollte man zumindest annehmen dürfen, dass meine Daten auch privat bleiben. Ich will keine Arbeitskollegen im Facebook-Account haben und wenn einer anfragt, dann beginnt schon die moralische Zwickmühle, ob man ihn ablehnen kann oder nicht.

    Mit dem unsäglichen “Like-Button” schwappt jetzt die nächste Welle heran. Ich will nicht immer wissen, wer was oder eben nicht gut findet. Das ist überflüssig. Blogbetreiber, Verlage, Medienunternehmen generieren durch Twitter, Facebook und Co. natürlich vor allem eins: Werbeeinnahmen. Deshalb sprießen ja auch Fan-Seiten wie Pilze aus der Erde, weil der Admin auch dort seine Affiliate-Partner einbinden kann. Letzten Endes geht’s immer um die Kohle und wie man mit Daten eben Bares machen kann.

    Löblich ist das jüngste Fundraising für die Plattform Diaspora, ein OpenSource Projekt eines Netzwerks, wo Privates auch privat bleiben soll. Wie das ausgeht: ich weiß es nicht. Aber ich trage mich täglich mehr mit dem Gedanken, Facebook zu verlassen (am 31. Mai ist ja der http://www.quitfacebookday.com/). Vielleicht bin ich auch einfach übersättigt, aber wenn ich jeden neuen Freund, weil er mir erzählt, dass er gerade Kaffee kocht oder was leckeres zum Essen gemacht hat, auf “Hide” stelle (weil es mich einfach nervt), frage ich mich ohnehin, was dieses “Netzwerken” für mich bringt.

    Man darf gespannt sein…

  42. Tja, ich bin auch bei FB, und das mittlerweile auch super gerne. Sowohl von zu Hause als auch mobil unterwegs. Nicht nur, dass ich dort regen Kontakt zu Freunden und Bekannten haben, auch haben sich dort bereits einige sehr interessante (geschäftliche) Kontakte und auch Pay-Jobs aufgetan.

    Und ja, ich habe auch Fotos dort. langweilige Handyschnappschüsse, die sich meinetwegen jeder an die Wand nageln kann und -rein zu Werbezwecken- auch zwei (glaub ich…) Bilder, auf die ich stolz bin und die ich gerne zeige. Natürlich mit entsprechender Model Release. Wenn man, so wie ich, sich seine ersten fotografischen Sporen bereits verdient hat und mit Sicherheit nichts gegen den einen oder anderen Pay-Job in dieser Richtung einzuwenden hat, gehört bissel “hausieren” halt auch zum Handwerk. Was folgt sind die entsprechenden Reaktionen, alleine gestern bekam ich gleich vier (!) Anfragen nach Shootings.

    Was mich hingegen stört ist, wenn man von Freunden oder Bekannten auf Bildern verlinkt wird, so dass jetzt Gott und die Welt zb Bilder meiner eigenen Hochzeit sehen können. (Memo an mich selbst: Hier mal nen Riegel vorschieben !!!)

    Datensicherheit hin oder her, jeder, der sich im Netz bewegt hinterlässt Spuren, und jeder, der sich halbwegs im Netz auskennt, kann diese Spuren auch finden. Segen und Fluch der Technik halt ;-)

  43. Hallo,

    ich bin nicht auf FB und werde auch künftig nicht dort zu finden sein. Ich frage mich bei all den Plattformen oft nach dem Sinn wenn sich deren Nutzer oftmals völlig und bis zur peinlichen Lächerlichkeit, der Öffentlichkeit Preis geben. Das hat manchmal schon seltsame Züge. Kontakte knüpfe ich auf konservative Art, ausserhalb solcher Plattformen. Da Kontakte und Freundschaften gepflegt werden wollen, ist der Drang nach immer neuen Kontakten wie auch die notwendige Zeit dafür, eher beschränkt ( zumindest ist das bei mir, berufstätig mit Hobby und Familie so ) Ich kam bislang gut ohne aus und sehe auch künftig keinen Grund zur elektronischen Offenbarung.

    Gruß
    Daniel

  44. Ich bin auch bei facebook, weil es praktisch ist. Meine neuesten flickr-Uploads landen allerdings nicht mehr dort, weil facebook sich bekanntlich ein kostenloses Nutzungsrecht von allem, was im Stream landet, gönnt.

    • Soweit ich weiß, bezieht sich das nur auf die direkt in FB hochgeladenen Fotos, nicht auf eingebundene durch z.B. NetworkedBlogs, RSS-Feed- oder anderen Link-Einbindungen. Hier sind ja oft andere Personen oder Firmen die Urheber und nicht der, der als User von FB den Link auf eine andere Seite legt. Und wie will sich FB die Rechte Dritter zueigen machen?

  45. Wieder mal ein sehr interessanter Beitrag.

    Ich hab mich erst letztens bei FB angemeldet.

    Eine Verknüpfung zu meinem Flickr-Fotostream / anderem Fotozeug habe ich absichtlich nicht erstellt.
    Das einzige Foto was gleich ist, ist mein Profilfoto.
    Falls mir “etwas gefällt” bin ich öfters mal geneigt den dementsprechenden Button zu drücken, verkeifs mir dann aber…

    Zur Zeit herrscht also noch eine strikte Trennung zwischen “Real-Life” und “Foto-Life”.
    Das kann sich aber auch nach Lust und Laune ändern.

    Grüße
    Christian

  46. Wer sich bei Social Networks anmeldet und heutzutage nicht darüber im Klaren ist, nicht jedes Detail aus seinem Leben zu veröffentlichen, der hat selber schuld.

    Wer aber ein gesundes Mass an Misstrauen allen Networks gegenüber an den Tag legt und wer auch nicht jeden shice von sich bei Twitter ablädt, dem können Twitter, Facebook & Co. eine Menge Spass und auch Kontakte, manchmal auch Freunde bringen.

    Vor allem aber sollte man eine Selbstkontrolle an den Tag legen. Man MUSS nicht zwangläufig bei jedem noch so kleinem Social Network seine Ergüsse hinterlassen. – Da würde dann auch ein einziger Twitterbeitrag reichen: “Hallo – ich bin gerade in Hannover – Meine Wohnung in 12345 Hamburg, Leeres Haus 16, ist derzeit unbewacht!”

  47. Ich war nicht, bin nicht und werde vorraussichtlich nicht bei facebook angemeldet (sein).

    Das hat weniger was mit facebook ansich zu tun, als eher mit dem Verlangen nicht mehr so breit gefächert im Netz vertreten zu sein. Schon gar nicht mit Realname und ohne Realname macht StudiVZ, facebook, XING und Co. für mich irgendwie keinen Sinn.

    Und ich bin, obwohl ich zur Generation “Internet” gehöre, es übedrüssig mehr “Freunde” virtuell zu haben als ich real mit Menschen in einem Jahr rede. Wer meinen Kontakt sucht oder wieder mit mir Kontakt treten will, wird andere Möglichkeiten finden. Und wer diese Möglichkeiten benutzt, der hat auch ehrliches Interesse an mir und einem Kontakt zu mir. Wer dafür zu faul ist, weil ein Klick auf “gruscheln” leichter ist – auf den kann ich verzichten. Ich brauche kein gruscheln und was weiß ich was das Pendand dazu bei facebook ist. Ich will, dass mir jmd eine persönliche Mail schreibt oder anruft. Oder es eben sein lässt.

    Weil hier irgendwer was von Kontakten im Ausland geschrieben hat: da wo ich gerade wohne kenne ich fast niemanden – alle Freunde oder Bekannte sind über Deutschland und die Welt verstreut. Wir Mailen und Skypen, finden persönliche Worte. Ganz ohne Facebook und Co. Was nützt mir eine virtulle Verknüpfung über eine Datenbank für eine _echte_ Freundschaft?

  48. Tja, ich habe Facebook trotz zahlreicher Einladungen lange Zeit gemieden, “musste” mich dann aber anmelden, da ein beruflicher Kontakt zu einer Person nur über diesen Weg herstellbar war.

    Ich habe darüber mittlerweile einige sehr interessante und gute Kontakte gemacht und möchte Facebook insofern nicht mehr missen. Allerdings habe ich kürzlich meinen Bilderupload eingestellt. Neue Arbeiten von mir werde ich nur noch auf meiner Website und in meinem Blog veröffentlichen.

  49. ich plane facebook zu verlassen.

    natürlich ist mir klar, das meine daten allein durch das tippen dieses kommentars wieder tausend umwege nehmen müssen, und so leicht abgefangen werden können. aber wenn schon die bestimmungen einer seite darauf abziehlne, die daten weitergeben zu dürfen, dann geht mir das doch eindeutig einen schritt zuweit. nachdem ich von freunden erfahren habe, das facebook in ihren bedingungen stehen hat, das sie alle meine fotos verwende dürfen ( vorbehaltslos und ohne einschränkungen) habe ich diese sofort gelöscht. ich bin nicht der pingel, der sofort ausrastet, wenn er sein bild irgendwo sieht ( kam bisher auch noch nicht vor ) , aber troitzdem würde ich gerne wissen wann, von wem und wofür. facebook macht hier geld mit leistungen, die andere erbracht haben. da liegt mein problem, das ist dreist.

    naja, soviel zu meiner meinung.

    liebe grüße und gut licht, tim

  50. Ich habe Facebook verlassen, und was mich am meisten stört ist, das man seinen Account nicht löschen, sondern nur deaktivieren kann.
    Beim nächsten einloggen ist der Account wieder aktiv.
    Sollte es doch irgendwie möglich sein, seine Daten in’s Nirvana zu schicken, bitte ich um ein kurzes HowTo.
    Danke, bis denne…

  51. Ich bin auch bei facebook und, oh wahnsinn, ich habe sogar einige Fotos dort!

    Diese Stammen allerdings ausschließlich von der “Best Camera” iPhone App und zeigen weder sehr privates noch irgendwelche Freunde oder Menschen generell. Die Fotos haben eine eher dürftige Qualität und dienen als so eine Art digitales Fototagebuch oder wie man es nennen will. Ich habe kein Problem damit diese Fotos bei facebook zu veröffentlichen, da es weder meine wichtigsten, noch qualitativ hochwertige Fotos sind.

    Ansonsten halte ich es wie hier auch schon des öfteren erwähnt, ein Link zum Foto reicht volkommen aus.

  52. Guten Morgen! :)

    Also ich bin seit letztem Winter bin Facebook.

    Hatte mich vorher lange davor “geweigert”, aber dann ist es doch noch passiert *g*

    Und ehrlich gesagt gefällt es mir recht gut, weil ich unter Anderem internationale Kontakte pflegen kann.

    Außerdem habe ich dort Freunde kennen gelernt und war neulich sogar mit einem auf Fototour :)

    Ich werde wohl noch eine ganze weile bei Facebook bleiben ;)

    Vielleicht trifft man sich ja ;)

    Greetz
    Jingz

  53. Was übrigens auf breiter Front übersehen wird – und das geht gerade Fotografen an:

    Wer Fotos auf Facebook lädt, übergibt damit Facebook automatisch die Rechte an diesen Fotos!

    Die unbegrenzte Nutzung von hoch geladenen Fotos behält sich Facebook in seinen AGB nämlich ausdrücklich vor. Und ich glaube nicht, dass das das im Sinne von ambitionierten Foto-Amateuren ist

  54. Hallo Martin,

    ich bin ebenfalls bei Facebook aktiv und lade auch gelegentlich Fotos hoch.
    Diese habe ich allerdings alle mit einem Wasserzeichen versehen.
    Ich denke, dies ist der einzige Schutz, den man hat……oder eben keine Fotos hochladen. :-(

    Liebe Grüße,
    B.

  55. Ich benutze Facebook ausschließlich privat aber lade dort auch nichts hoch, was mir peinlich wäre, wenn es jemand sehen würde. Auch wenn ich den Zugriff auf meine Daten immer möglichst geheim halte.

    Was an FB toll ist: Reist mal um die Welt und dann seht Ihr. Selbst mein Fremdenführer auf Borneo ist auch bei Facebook und ich bin mit ihm dadurch lose im Kontakt. Meine Freunde, die in der Welt verteilt sind (echte Freunde, nicht Netz-Freunde!) verliere ich so auch nicht aus den Augen.

    Ich würde es also trotz FarmVille-Spam (den man ja ignorieren kann) und den Privacy-Fuckups nicht mehr missen wollen. Mit Fotografie verbinde ich Facebook aber überhaupt nicht.

  56. Irgendwann zerplatzt diese Social-Networks-Blase. Hoffentlich früher als später :-).
    Wer mal “Wir amüsieren uns zu Tode” gelesen hat, kann mich vielleicht verstehen. Ich habe schon bei Twitter nicht verstanden, wieso ein Dienst Erfolg hat, der praktisch zu 99% dazu da ist, um die Nichtigkeiten dieser Welt als etwas Wichtiges in die Welt hinauszuposaunen.
    Die nächste Stufe ist, dass WLAN-fähige Kameras in Sonnenbrillen alles von uns gesehene direkt auf Seiten wie “eyestreamr.com” laden, so dass all unsere “Freunde” sehen können, was wir gerade sehen. Und so absurd das auch klingt, ich wette mit euch, dass dieser Dienst ein satter Erfolg wird. Traurig. Ganz traurig.

    Zu Facebook also als Fazit: trotz Datenunsicherheit, trotz Spam – alle machen weiter mit. Unfassbar eigentlich.

  57. Also ich denke, dass facebook auf lange Sicht eines der wenigen Social Networks sein wird, dass aktive User hat – wer braucht denn auch mehr als eine solcher Plattformen? Die Stärke liegt einfach darin, dass facebook weder lokal, national, noch auf irgendeine gesellschaftliche Gruppe beschränkt ist, was viele andere Plattformen eben sind. Für dieses muss es dann lautet: if you can´t beat them: join them.

  58. Ich finde die ganze Diskussion um die Social Networks nur noch lästig. Es ist einfach eine Generationen Geschichte. Die heute 15 jährigen schreiben da alles rein und wundern sich später wenn sie keinen Job bekommen. Auch ich schaue bei Bewerbern erstmal via Google nach was ich so finden kann.

    Ich pers. halte es so: Ich schreibe bei Facebook und überhaupt überall im Netz nur das rein, was ich einem “Fremden” auch direkt sagen würde. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere hat für mich im Netz nichts zu suchen.
    Ich habe mit dem Internet, oder besser dem Vorläufer des heutigen Internets seit fast 30 Jahren zu tun und war nicht immer so vorsichtig :) Trotzdem und überraschenderweise hat auch Google einiges vergessen.

    Facebook ist meiner Meinung nach aber eine der wenigen Plattformen, wenn nicht sogar die einzige, die überleben wird. Lokale, auf Länder beschränkte Systeme sind früher oder später tot. Das gilt im Business ebenso. Xing ist zu lokal aufgestellt und auch die Versuche das jetzt zu ändern sind zu spät. Da wird sich wohl LinkedIn auf Dauer durchsetzen.

  59. Ich bin bei Facebook und bleibe da auch. Ich lade jedoch keine Fotos hoch und habe auch keinen Grund dazu (es gibt schließlich Flickr und mein eigenes Blog).

    Ich denke auch, man sollte diese Datenschutzsache nicht zu zu sehr übertreiben. Klar werden da u.U. Daten weitergegeben und genutzt, man muss sich aber auch mal überlegen, ob und wenn ja welche Konsequenzen das denn überhaupt für einen hat? Die sind für mich entweder nicht erkennbar oder zu gering, um aus Facebook auszusteigen.

    Im Endeffekt muss man eine Entscheidung treffen: Entweder man nimmt am “Web 2.0″ teil und damit auch an Plattformen wie Facebook und akzeptiert, dass man etwas gläsener und immer gläsener wird oder man macht es eben nicht, dann aber bitte auch konsequent.

  60. Facebook und alles andere – nö! Ich vertraue niemand! Das Netzt ist durchsichtig und ich will das nicht an mir lassen! Nun jeder hat da seine eigene Auffassung – Wenn jemand etwas von mir will dann ist doch emailen oder briefe schreiben und telefonieren viel schöner!! Meine Bilder zeige ich Leuten die ich will oder die es sehen wollen aber nicht im Netzt!!! Tolle und interessante Umfrage! gruß cagi

  61. Ich bin auch sehr aktiv bei Facebook, muss aber mittlerweile gestehen, dass ich durch die Berichte in den Medien doch etwas stutzig geworden bin. Ich werd auf jeden Fall einen genaueren Blick auf das schon zweimal erwähnte Diaspora* Netzwerk werfen, weil das Konzept einfach super klingt.

    http://www.joindiaspora.com/

    Grüße
    Paul

  62. ich bin sehr froh, dass ich mich als kind des webs 2.0 aus dem ganzen zeug raushalte….ich habe einfach alles von jetzt auf gleich gelöscht und dazu noch meinen fernseher abgeschafft…ich will nicht mehr so arg von den medien abhängig sein.

    “soziale” netzwerke sind für alles andere als sozial. ich habe zwar nicht so viele feunde wie manch facebooker, aber dafür richtige.

  63. Ich war bis letzten Samstag dort, dann hab ich meinen Account gelöscht (nicht deaktiviert, sondern den Antrag gestellt alles zu entfernen). Wenn ich das hier so lese, dann sind die meisten ja nicht aus einem wirklichen Grund dort, sondern mehr zu Selbstbeweihräucherung und dafür ist die Plattform ja auch da. Bei den Tagesthemen kommt keiner von uns, aber in StudiVZ und Facebook kann ich der ganzen Welt mitteilen, was wir weltbewegende Neuheiten bei mir gerade passiert sind.

    Das ist sehr witzig, weil wir denken es interessiert irgendjemanden. So wie wir meinen, jemand schaut die Fotos wirklich an. Dabei sind wir mittlerweile in einer Tretmühle, wo jedes Foto mit den gleichen Standard-Phrasen kommentiert und abgehakt wird. Es ist viel weniger sinnvolles in Kontakt bleiben und miteinander kommunizieren und viel mehr das Internet mit Nonsens “zumüllen”.

    Motiviert werden wir durch den Vergleich, die Bilder müssen ja besser sein, wenn mehr Kommentare kommen. genauso wie die Menschen ja besser sein müssen, wenn die hunderte Freunde haben. Ist ja sehr logisch, irgendwie *gg* Es ist ja leider keine Bereicherung, wenn mir Josè aus Argentinien schreibt wie toll das Bokeh meines Bildes ist. Das einzige für das es gut ist, ist mein Ego.

    Fürs in “Kontakt bleiben” wurde übrigens mal der Brief und danach die Mail erfunden. 90% der Freunde die man hinzufügt, sammelt man für die längere Freundesliste, Kontakt bleiben wird zu einer Trophäe in irgendeiner Datenbank. Kann mir niemand erzählen, dass er sich mit den hunderten Leuten in manchen Listen was schreibt. Die Kommunikation beschränkt sich meistens auf das Annehmen des Freundschaftsantrag. Aber jeder wie er mag.

  64. Hallo Martin,

    ein interessanter Artikel über facebook! Ich mach’s im Prinzip genauso wie Du – stelle Bilder nur in relativ geringer Auflösung und immer mit Copyright Notice ein. Selbst wenn sich dann jemand ein Photo runterlädt, viel kann man dann nicht mit anfangen.
    Ansonsten nur der Tip, genau zu überlegen, was man einstellt (gesunder Menschenverstand). Eselsbrücke – wie würde ich reagieren, wenn dies am nächsten Tag in der Zeitung steht?

    Viele Grüsse aus Hong Kong !

  65. Ich bin auf Facebook wegen 3 Bekannten, die ich auf die Art am einfachsten erreiche und ich hasse es…
    Mein einziges Foto da ist mein Profilbild, mein Nachname ist nicht komplett angegeben (okay, hier auch nicht…) und außer meinem Geburtstag findet man da auch keine persönlichen Daten von mir.

  66. Ich nutze Facebook nur um Kontakte zu pflegen bzw. mein privates Netzwerk aufrecht zu halten und für meine Fotografie und die der PHOTOWORKERS Nürnberg zu werben. Ich lade aber keinerlei BIlder dort hoch da ich die vollen Rechte behalten möchte und es ja auch meine eigene Galerie gibt wo sich fast alle meine Bilder in 1000px Auflösung befinden.
    Beim Datenschutz bin ich schon lange nicht mehr zu verbissen. Ich nutze Google, ich kenne aus meinem Berufskreisen Informationen von anderen großen Internet-Diensten was dort mit Daten gemacht wird und geschieht und somit ist es unmöglich dem ganzen aus dem Weg zu gehen.
    Es gibt aber auch für mich eine einfache Regel, was keinem was angeht kommt auch nicht ins Netz – auch in keine Mail eines bzw. mehrerer großen Anbieter.
    Auch dadurch das ich mehrere Pages besitze ist meine Adresse und andere Daten im Netz wohl bekannt. Vor was möchte ich mich also noch Schützen an Daten von mir? Alle Allgemeinen Daten befinden sich Online und das was keinem was angeht findet sich nicht im Netz.
    Ich denke das man sich immer im klaren sein sollte was man im Internet verbreitet, ob nun via Mail, Blog, Twitter oder Facebook. Wenn man hier nur das verbreitet was man sowieso über einen rausfinden kann, kann einem kaum etwas ausspioniert werden.
    lg
    Markus

  67. Ich habe auf Facebook viele “verschollene” Freunde wieder gefunden und bin dankbar so meinen nächsten Urlaub in Irland bei Freunden verbringen zu dürfen.

    Wer bei Facebook Datenschutzbedenken hat, darf 1. nirgends im Web vertreten sein und sollte 2. eher mal darüber nachdenken was er/sie vom Privatleben öffentlich machen möchte. Schließlich hat man immernoch selbst die Wahl was andere sehen dürfen oder nicht!

    LG Stefan

  68. Facebook habe ich wieder verlassen. Irgendwie hat sich mir der Witz nicht so richtig erschlossen. Ich will keine “Freunde”, die ich gar nicht kenne. Und ob jemand gerade Freund von jemanden anderem, den ich auch nicht kenne, geworden ist, interessiert mich nicht so toll, daß ich dafür Zeit opfern möchte.

    Einfach Facebook gekündigt und danach brav 14 Tage nicht wieder eingeloggt. Dann ist das Konto auch wirklich Geschichte.
    Vermissen tue ich nichts.

  69. Ja. Öh. Das Thema, bzw. die Hysterie, die da (siehe auch -> google) seit einiger Zeit fleissig geschürt wird, geht mir igendwie zeimlich auf die Ketten, weswegen ich schon einen elaborierten Beitrag schreiben wollte… Aber der Markus da kurz über mir hat’s schon ziemlich auf den Punkt gebracht. Genauso handhabe ich das auch – und das ist keine rocket science.

  70. Blogartikel dazu: Webkompass. Ich will ein aufrollbares Display an meiner Canon! :BlackAngels Blog