Kwerfeldein
03. Mai 2010 Lesezeit ~ 3 Minuten

Viele gute Gründe, in einer lokalen Fotogruppe zu sein

Birgit ProfilbildEs folgt ist ein Gastartikel von Birgit Engelhardt. Schon seit ihrer Jugend fotografiert sie mit Begeisterung, am liebsten Natur, Strukturen und Details. Auf birgitengelhardt.de zeigt sie ihre Fotos, gibt Tipps und erzählt von ihren Foto-Erlebnissen.

Wir alle kennen die digitale Fotowelt: Blogs, Flickr und alles, was dazu gehört. Doch es gibt noch einen ganz anderen Aspekt des fotografischen Austauschs, der regelmäßig übersehen oder nicht in Erwägung gezogen wird: Lokale Fotogruppen. Klassisch, praktisch, offline.

Auch wenn ich bin ein Kind des Web 2.0 bin, liebe ich meine Offline-Fotogruppen. Hier folgen nun ein paar Gründe, die es für mich plausibel machen, Teil einer solchen Gruppe zu sein.

Der Arschtritt-Effekt
Allein dadurch, dass man sich regelmäßig trifft, beschäftigt man sich regelmäßig mit allen möglichen Facetten der Fotografie. Man kann gar nicht vor lauter Stress sein Hobby vergessen und auf dem Sofa versiffen. Zumindest nicht mit gutem Gewissen.

Man kennt sich
Wer sich regelmäßig trifft, kennt sich nach einer Weile ziemlich gut – fotografisch wie menschlich. Gemeinsam wächst man, sammelt Erfahrungen. Dadurch entsteht eine Nähe, eine persönliche Verbundenheit, die einfach viel greifbarer ist als in den meisten Fällen online. Meine Fotogruppe ist einer der großen Anker in meinem Leben.

Viele Spezialisten
Viele Menschen unterschiedlichsten Alters, aus unterschiedlichsten Berufen und mit verschiedensten Erfahrungen machen Fotogruppen so interessant. Jeder hat anderes Know-how, andere Interessen. Der eine kennt sich perfekt mit Nikon-Objektiven aus, der nächste mit Studiobeleuchtung und der dritte mit Bilderschauen. (Fast) egal, welches Problem man hat, es gibt fast immer wen, den man fragen kann.

Wissen tauschen
Wir teilen unser Wissen intensiv. Ob als Photoshop-Schulung, ein Diaporama-Seminar oder die ausführlich beantwortete Antwort auf eine Frage. Und wenn man den anderen kennt, dann ist die Bereitschaft, auch mal eine längere Erklärung abzugeben, deutlich höher – und die Hemmschwelle, darum zu bitten, deutlich geringer. Dann setzt man sich mal auf nen Kaffee zusammen und diskutiert darüber.

Zusammen Fotografieren

Technik teilen
Anschaffungen, für die man alleine nie den Platz und das Geld hätte, kann man sich als Gruppe locker gemeinsam finanzieren. Unsere Fotogruppe etwa hat ein eigenes Studio, eine Dunkelkammer und mehrere Bildschirmkalibratoren.

Ausflüge und Fototouren
Man kommt viel öfter an Orte, an die man sonst nie kommen würde. Ob es wenig bekannte Plätze sind, man eine besondere Erlaubnis benötigt oder einfach, weil man zusammen stärker motiviert ist und auch mal längere Fahrten auf sich nimmt.

Direkter Vergleich mit anderen
Gerade wenn man mit anderen gemeinsam fotografiert hat, ist es total spannend, die Bilder miteinander zu vergleichen. Wie ist der andere mit der Situation umgegangen? Welchen Blickwinkel hat er gewählt? Welche Motive gesehen?

Ehrliches Feedback.
Das Feedback in meiner Fotogruppe ist sehr ehrlich. Gerade weil die anderen mich und meine Bilder kennen und auch wissen, auf welcher Qualitätsstufe ich stehe, haben sie eine gute Basis für Feedback. Das hat mich bisher immer einen deutlichen Schritt weitergebracht.

Teilnahme an Ausstellungen und Wettbewerben
Interne Wettbewerbe, Wettbewerbe auf Landes- oder Bundesebene, eigene Ausstellungen: Es gibt dank meiner Fotogruppe viele Möglichkeiten, meine Bilder „aus dem Computer zu befreien“, zum Leben zu erwecken. Denn es ist ein Riesenunterschied, die Bilder einmal in Groß abgezogen mit Passepartout zu sehen. Es wirkt noch einmal viel wertiger und ist ein sehr gutes Gefühl. Und wenn es dann noch in einer Ausstellung hängt… tolles Gefühl!

Es macht mich lebendig.
Egal wie müde ich abends bin, ich geh zur Fotogruppe – und tanke dort richtig Kraft. Es ist eine andere Welt, die personifizierte Lebendigwerdung meines Hobbys. Und die absolute Fokussierung darauf. Alles andere verschwindet, genau wie bei einer Fototour selbst. Das ist Urlaub im Alltag. Mentale Auszeit. Und das tut verdammt gut.

Darum meine ganz klare Empfehlung: Wenn es in eurer Nähe eine Fotogruppe oder einen Stammtisch gibt, geht mal dahin. Ich wage zu behaupten: Ihr werdet es nicht bereuen!

Konnte ich euch motivieren, euch einmal nach einer Fotogruppe umzusehen? Habt ihr es vielleicht schon getan – oder seid ihr gar (glückliches) Mitglied in einer? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!

  • Sigma Banner

68 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

  1. Ich bin auch gerade der lokalen Fotocommunity beigetreten, die wöchentlich einen Stammtisch und ein- bis zweimal im Monat einen Workshop anbietet. Ich finde es super, dass ich dort von anderen lernen und auch mal gemeinsam eine Fototour planen kann. Ich denke auch, dass bei allem Lesen und Sehen im Netz, der direkte Kontakt nicht außer acht gelassen werden darf. Ich bin jedenfalls gespannt, was mir ‘meine’ Gruppe in der nächsten Zeit positives bringen wird..

  2. Blogartikel dazu: Tweets die Viele gute Gründe, in einer lokalen Fotogruppe zu sein | KWERFELDEIN | Digitale Fotografie erwähnt -- Topsy.com

  3. Ich habe einen entscheidenen Punkt *gegen* eine örtliche Fotogruppe: Den König. Er war es, der es mehrfach verhindert hat, dass ich mich je einer solchen Gruppe angeschlossen habe. Es war mir einfach zu doof, wie sehr alle diesen König hofierten und sich nicht trauten, das Wort gegen ihn zu erheben.

    Wer der König ist? Es gibt sie in fast jeder Fotogruppe, die, die kaum eine andere Meinung als der eigenen gelten lassen. Was sie machen, ist richtig, Neuerungen sind Kinderquatsch – obwohl sie stets das neueste Kameramodell besitzen. Allerdings in der Regel mit schlechten Objektiven. Neulinge zerstören nur das mühsam aufgebaute Gefüge innerhalb der Gruppe und werden zunächst einmal ignoriert. Man darf froh sein, wenn der König nach drei Wochen intensiver Teilnahme an Stammtisch, Exkursion und Bildbesprechungen den Namen des Neulings fehlerfrei aussprechen kann. Dann hat er einen immerhin wahr genommen.

    Aaaber! (Jetzt kommt es!)
    Wenn man eine wirklich gute Gruppe gefunden hat, dann ist das Zusammenerleben des Hobbies eine gute Erfahrung – nicht nur für den Anfänger. Was man dort lernt ist mit Kritik umgehen. Jeder beurteilt ein Bild anders und allein aus den vielen Meinungen kann man sich schnell ein eigenes Urteil bilden. Und es gibt sehr viele Fotografen, die mit Kritik an eigenen Bildern nicht umgehen können – leider.
    Und insbesondere das Teilen von Equipment ist ein wichtiger Teil der Fotogruppen. Nicht jeder kann sich die teuren Geräte leisten, aber gemeinsam ist das sehr gut möglich.

  4. Hmmmm. Ich finde es “nennt” eine Gruppe zu haben, aber bin davon überzeugt, dass sowas typisch Deutsch ist. Einen Freundeskreis oder Fotografenfreunde finde ich sehr viel besser, da man hier auch Feedback bekommt, dies aber bei weitem nicht so Stammtischmäßig daherkommt. Teatime beschreibt das in seinem Kommentar schon sehr gut.

  5. Hallo,

    ich bin zwar in mehreren Foren und Communities angemeldet, aber einer lokalen Gruppe bin ich noch nicht beigetreten…
    Ich muss aber sagen, dass mein Blog einen ähnlichen Effekt hat: Ich versuche jeden Tag einen sinnvollen Beitrag zu schreiben (was mal mehr und mal weniger gut gelingt) und das setzt einen schon unter Druck, weil man dann ja auch was machen muss, was man sinnvoll schreiben bzw. zeigen kann ;)

    Danke für den interessanten Gastbeitrag!

    LG Katja

  6. @Dorisa: Ui, deine Gruppe ist ja echt aktiv! Viel viel Spaß dort, den wirst du sicher haben!

    @Teatime/Sven: Hmm, also ich bin dem König noch nie begegnet. Hab jetzt Erfahrungen mit 3 Fotogruppen/-stammtischen, und da freuen sich immer alle, wenn es ein neues Gesicht gibt. Habt ihr da schon konkrete Erfahrungen gemacht, oder ist das eher ein Vorurteil? ;)

    @Sven: Wo ist der Unterschied zwischen Fotografenfreunden und Fotogruppe? Doch eigentlich nur die Tatsache, dass man net nur spontan am WE loszieht, sondern feste Termine hat, an denen man verabredet ist, oder? Also ich finde das positiv. Hab in meinem “normalen” Freundeskreis 3 Fotografen, aber da wir da eben keine festen Termine haben, waren wir in diesem Jahr genau einmal unterwegs. Zu zweit. Termine sind etwas starr, aber gleichzeitig garantieren sie, dass man was zustande bringt. Meine Erfahrung – hast du andere?

    • Auch Erfahrungen.
      Ich finde es halt leichter wenn man sich außerhalb solcher Gruppen bewegt, da jeder meist seinen eigenen Weg finden muss. Kommt halt immer darauf an, was einen zum fotografieren bringt. Ich komme eher von der künstlerischen Seite und lege weniger Wert auf technische Perfektion. Vorallem aber lasse mich von auch lieber einmal weniger beeinflussen, als einmal zuviel. Von daher rede ich von “Freunden” und nicht von einer Gruppe, denn eine Gruppe hat auch immer ein eigenes Fahrwasser. Anhimmler, Ablehner, Dauerkritiker, Mitläufer, etc. Im Endeffekt ist fotografieren kein “Teamspiel”. Der Begriff Gruppenzwang kommt ja nicht von ungefähr. ;)

  7. Hey, keine schlechte Idee. Leider bin ich zeitlich eh recht eingespannt mit sportlichen Hobbies und meine Familie wollte ich auch noch mal sehen. Daher bleibt es bei mir eher bei der “kleinen Fotocommunity” Familie, mit der ich unterwegs bin und gleichzeitig fotografiere.
    Gibt es vielleicht eine Seite mit einer Übersicht für Fotogruppen? Wäre ja mal eine Idee…

  8. Möchte noch folgende positiven Aspekte lokaler Gruppen ergänzen:

    1. Ansteckende Begeisterung

    Hätte nie Pferde geknipst wenn’s nicht Thema in der Fotogruppe wäre. Oder Stillleben. Darin wird man so schnell kein Meister, aber es ist ausgesprochen anregend. Zumal wenn die anderen berichten was sie so treiben (10h bei Eiseskälte auf Koppel, Pirsch bei Wildpferden) und man sich davon anstecken lässt. Und danach: über die Ergebnisse mit den Autoren reden und davon lernen kann.
    Ist halt verbindlicher und persönlicher als Web-Wettbewerbe.

    2. Veranstaltungen gemeinsam nutzen oder ins Leben rufen

    z.B. gemeinsame Fahrt zu einer Ausstellung oder Messe, fototrächtigem Event oder Ort: Wie oft macht man das mit der Familie von sich aus? Alleine zur Fotokina? Zum Maplethorpe nach Düsseldorf?

    z.B. Vorträge gemeinsam finanzieren: Ob es nun ein günstiger Vortrag über Fotorecht oder Jurierung ist oder man sich einen Meister gönnt, der für 15 Leute je einen 100er kostet und dafür einen Tag oder ein Wochenende Referiert und schult: Sowas gönnt sich kaum wer wenn es eine “Nikon-School” oder vergleichbares ist. Im Fotoclub-Umfeld kann man dort investieren wo es sich lohnt (Referent) und dort sparen wo man will (Räume, Übernachtung, Veranstaltungsort, Organisatoren im Ehrenamt).

    Bin nun ca. 1/2 Jahr bei Birgits Fotogruppe dabei und sehe viele Vorteile schon jetzt und freue mich über viel Potenzial in der Zukunft.

    PS: Noch zum “König”: Die sind ja im Netz wirklich schlimmer, in Foren und Diskussionen, noch dazu im Mantel der web-Unverbindlichkeit, siehe auch die lustige Niedermach-Bewertungs-Anleitung neulich.

  9. Ich kann mich der Empfehlung nur bedingungslos anschließen!

    Wir hier in Karlsruhe haben auch eine sehr aktive (flickr) Gruppe.
    Wir haben alle 2 WOchen einen Stammtisch bei dem zwischen 10 und 30 Personen anwesend sind, wir gehen auch mal zusammen Bowlen und machen natürlich Fototouren (Dieses Woe gehts z.B. nach Amsterdam) und Grillabende usw…
    Wir haben sogar schon Leute die regelmässig über eine Stunde anfahren, nur weil es ihnen unser Stammtisch so angetan hat.

    Mit Wissen wird hier nicht gegeizt, wie du sagst, für alles gibt es einen Spezialisten. Jedes Objektiv ist irgendwie vertreten um es mal testen zu können.
    Inspirationen bekommt man auch zu Hauf, also das man mal ohne Idee da steht, das kommt eigentlich nie vor.

    Und das wichtigste, man bleibt am Ball.
    Selbst wenn man mal weniger aktiv ist, durch die Stammtische verliert man nie den Bezug zum Fotografieren und somit schläft das ganze nie ein.

    Ich bin so froh das es unsere Truppe gibt und ich habe schon unendlich viel dadurch gelernt!
    Ich kann das nur jedem ans Herz legen!

  10. So eine Fotogruppe/Fotostammtisch ist IMHO viel erquickender als jedes Forum. Keine Trolle, die trauen sich zum Glück nicht ins echte leben, und Nachplapperei technischer Mythen die in Foren die Runde machen. Meinungen und Kritiken werden von Angesicht zu Angesicht ausgetauscht.
    Und das beste ist, Bier schmeckt in geselliger Runde viel besser als alleine vor dem PC.

    LG,

    Sven

  11. Eine super Empfehlung mit wunderbaren Aussagen. Leider gibt es immer wieder so eingefahrene Gruppenstrukturen, dass all die Vorteile, die für die Fotogruppe sprechen, für den Neuankömmling nichts wert sind.
    Es müsste so etwas wie einen Fotogruppen-Führer geben.
    Wenn dann aber erst mal eine gute Gruppe gefunden ist, dann ist sie Gold wert, das stimmt.
    Danke für Deine Eindrücke, Birgit.

  12. Ich persönlich treffe mich ab und zu mit einem Fotostammtisch. Wirklich wohl fühle ich mich dort aber nicht, meine Interessengebiete werden nur angekratzt und generell wird dort mehr theoretisch durchgesprochen als praktisch umgesetzt, das finde ich schade und gehe deswegen meinen eigenen Weg und nutze das Web2.0 für neue Zugänge und Ideen.

    Was aber eine Menge Spaß macht sind kleine Projekte mit Freunden – wenn man zu zweit oder dritt eine Idee entwickelt und diese dann umsetzt.

  13. Blogartikel dazu: Liebeserklärung an meine Fotogruppe | birgitengelhardt.de

  14. Ja, der in den Hintern-Tret Faktor ist für mich wichtig!
    Man verabredet sich, und geht dann auch da hin. Zum Teil auch bei schlechtem Wetter, und macht dann recht gute Fotos.
    Ich bin momentan mit ner lokalen DSLR-Forums Gruppe aktiv und glücklich.
    In festen Gruppen, sagen wir mal nem Verein, kann es schon schwer sein mit anderen Ansichten Fuß fassen zu können. Bei eher lockeren Treffen ist das vermtulich weniger das Problem.

  15. Ich überlege auch schon seit längerem mich mal um eine ‘reallife’ Fotofreundschaftsgruppendingens zu kümmern. Es ist halt doch einfach etwas anderes ob ich mich direkt mit Menschen austauschen kann oder das nur über das Web mache zumal in meinem Bekanntenkreis meine Leidenschaft wenig bis gar nicht geteilt wird. Kennt jemand vielleicht ne Truppe in Mainz/Wiesbaden/FFM ? ;)

  16. Einer Fotogruppe würde ich vermutlich nicht beitreten. Mir liegt die Vereinsmeierei mit Vorstand, Stellvertreter, Schriftführer, Schatzmeister etc. nicht. Lieber nehme ich regelmäßig am Stammtisch und Treffen der FC teil. Da trifft man nette gleichgesinnte Leute, kann fachsimpeln, kann was fragen, erfährt Neuerungen,kann seine Meisterwerke anderen zeigen, bekommt (positive) Kritik, sieht dass auch die anderen nur mit Wasser kochen usw.

  17. Seit über einem halben Jahr versuchen wir in Nürnberg eine Gruppe von Fotografen aufzubauen die versuchen sich gegenseitig weiter zubringen und die oben genannten Punkte zu nütze macht. Derzeit sind wir soweit einen eigenen Blog über Fotografie aber vorrangig über unsere Groß angelegten Projekte zu betreiben.
    Es hat bis jetzt jeden bei uns geholfen in einer Gruppe zu fotografieren und das bei einem ganz bunt gemischten Haufen. Von 20 bis über 50 Jahre alt sind unsere Mitglieder und das vom Anfänger bis zum Ambitionierten Hobby-Fotograf.
    Das ganze hat den klaren Vorteil das jeder ehrliche Kritik üben kann und auch Ansprechpartner hat bei Projekten um diese zu stemmen. Jeder hat seine Fachgebiete und so kann man sich wunderbar ergänzen.
    Ohne eine solche Gruppe würde bei mir die Fotografie nicht so sehr im Vordergrund stehen wie sie es heute tut.

  18. Ich finde Fotogruppen gerade wegen den von Dir genannten “Vorteilen” super. Bislang bin ich leider noch in keiner Gruppe, suche aber schon seit einiger Zeit nach einer passenden in meiner Umgeung. Das “Problem” ist jedoch sehr häufig, dass in solchen Gruppen vor allem ältere Menschen (oft Männer) stark vertreten sind. Als Frau mit 19 Jahren fällt man dort häufig auf (diese Erfahrung habe ich bislang schon öfters gemacht).

    • Ja, das stimmt. Als ich in unsere Gruppe kam, war ich das einzige Mitglied unter 45. Mittlerweile sind wir 4 Leute unter 30 plus drei weitere, die etwas drüber sind, aber genauso “jugendlich/kreativ/unkonventionell” sind :)

      Manchmal muss man Geduld haben. Und der erste sein, der die neue Generation einläutet.

    • Ja dasselbe wollte ich auch gerade anmerken!

      Ich bin zwar männlich, aber erst Mitte 20 und auch sonst sehr jung geblieben. Aber bei den Stammtischen die ich so gesehen habe, konnte ich wikrlich kaum Spaß dran finden, da der Altersdurchschnitt schon verdammt hoch war.

      Mir würde eine Gruppe gefallen mit vielen Leuten um die 18-35 mit denen man auch mal Städtetouren machen kann – und gleichzeitig noch auf einer Wellenlinie ist. In irgendwelche Stammkneipen mit 45+ Leuten möchte ich nicht.

      Vielleicht gründe ich mal ne “Jugendgruppe” – das Problem ist dabei meistens, dass es recht schwer ist das auf ne Vernünftige Größe zu bringen in nem bestimmten Teil Deutschlands. Viele in dem alter haben halt auch anadere Hobbies, sind nicht so mobil usw usw.

      Gruß
      Simon

  19. Deine genannten Vorteile einer Fotogruppe sind wirklich zutreffend. Durch den Eintritt in eine örtliche Fotogruppe bin ich über einen gewissen Punkt gekommen. Viele neue unbekannte Sachen hab ich in relativ kurzer Zeit ca. 7 Monate kennengelernt, wovon ich immer noch profitiere. Klar sollte es einen Leiter geben, aber dieser sollte nie als Gott dargestellt werden. Bei uns gibt es zwar einen Leiter, aber trotzdem wird alles in der Gemeinschaft entschieden.

    Der wichtigste Punkt einer Fotogruppe ist für mich die Kritik. Man bekommt zwar überall Lob/Kritik, bloß die ist oft verfälscht bzw. dient einem anderen Sinn (meiner Meinung nach bei Flickr der Fall). Die Kritik einer Fotogruppe ist unverfälscht. Es gibt immer Einen dem ein Bild nicht gefällt, das liegt zum Großteil an dem Altersunterschied (bei uns zw. 20 und 75 ist alles dabei). Die Kritik der Fotogruppe ist nicht wie ein Brocken Fleisch, der den Löwen im Zoo vorgeworfen wird. Zu dem Feedback erhalte ich sehr oft Anregungen bzw. Verbesserungsvorschläge die beim Fotografieren weiterhelfen können.

    Ich möchte die Gruppe ehrlich gesagt nicht missen.

    Toller Beitrag

  20. Tja, dann wohl doch mal los bei nächster Gelegenheit.

    Ich muß zugeben, dass Web2.0 zwar nett, aber doch recht “unpersönlich” ist. Da hilft wohl tatsächlich nur der persönliche Kontakt…

    Westfalen zwischen Münster und Bielefeld Hand hoch!
    (Oho, im dslr-forum schon drei Stammtische gefunden… Wow…)

    Bee, danke für den Tritt in den Allerwertesten.

  21. Hey, schönen Gastartikel hast Du hier geschrieben !

    Deinen Ausführungen kann ich so nur zustimmen. Ich habe auch schon oft daran gedacht, in eben eine solche Gruppe zu gehen, wäre da nur nicht der Faktor “Zeit”… Beruf, Familie, Kinder, die eigenen Fotoprojekte und natürlich auch die Pay-Jobs (irgendwie heiratet grad jeder ;-) ) lassen mir diese Zeit momentan leider einfach nicht.

    LG,

    M.

  22. salut vera,

    danke für deine hilfe!
    hochheim zu weit weg, rheinmain schaue ich mir an und im dslr-forum ffm nicht gefunden.

    dann werde ich mal in ffm ein treffen organisieren.

    viele grüße
    jvolta

    p.s. freue mich auf das neue mainzer stadion. :-)

  23. Ich bin zwar auch in einem lokalen Fotoclub, und bin auch gern dort.
    Allerdings gibt es nicht nur positive Aspekte an solchen Clubs.

    Ob man will, oder nicht, man wir direkt oder indirekt beeinflusst von den Meinungen und Werken anderer Mitglieder. Das kann positiv sein, kann aber auch negativ sein, weil man so unter Umständen der Anerkennung anderer “nachrennt” statt seinen eigenen Stil zu entwickeln, oder andere Werke so gut findet, dass man dadurch beeinflusst wird.

    Ich bin der Meinung, dass man innovativ sein muss, um gut zu sein. Es ist allerdings nicht einfach neue Wege zu gehen, wenn man in einer “Herde” ist.

    Hängt vermutlich aber auch von der Gruppe ab. Es gibt sicher Gruppen, die größtenteils aufgeschlossen ist (wie meine). Es gibt aber sicher Gruppen, die Bienchen und Blümchen, und den 1000sten Sonnenuntergang und Technik besser bewerten als ungewöhnliche Ideen.

  24. Klingt auf jeden Fall spannend, mich als kleinen Techie würde ja vor allem die Möglichkeit reizen, ggf. mal Equipment auszuprobieren, was mir sonst nicht zur Verfügung steht.

    Da stell ich doch gleich mal hier die Frage, ob jemand eine Fotogruppe in Berlin kennt?

  25. Ich hab der Ordnung halber nochmal geschaut wer der offensichtliche Urheber der von mir Oben geposteten Karte mit den Stammtischen ist.

    Der Link kommt aus dem DSLR-Forum:
    http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=508619

    Auf dieser Karte sind sehr viele verschiedene Fototreffen, -Stammtische und -Gruppen verzeichnet.

    http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&ie=UTF8&msa=0&msid=112958805441790607936.000461342581a4960f8cb&ll=50.930738,10.546875&spn=12.666768,28.300781&z=5

    Sven

  26. Es freut mich zu hören, das es Clubs gibt die etwas sympathisches haben, meine Erfahrungen waren leider anderes.

    1. Versuch: ich habe wohl den Abend erwischt an dem die “Königin” eine Bilderschau hatte – grotige, schiefe, unscharfe Bilder und alle fanden es toll.

    2. Versuch: an mehreren Abenden wurden die ca. 30- bis 40 Jahre alten Antipathien gepflegt – den Kindergarten musste ich mir nicht antun.

    3. Versuch: Auch hier mehr Diskussion über abwesende Mitglieder oder ehemalige Vorsitzende als gezeigte Bilder

    4. Versuch bei einem Verein: NEIN das brauch ich nicht mehr

    Der nächste Versuch wird so etwas wie ein Photowalk werden

    Gruß
    Jürgen

  27. Blogartikel dazu: Fotografie in der Gruppe | Photowalking Munich

  28. Blogartikel dazu: Fotografie in der Gruppe | Photowalking Munich

  29. Die ersten Fotogruppenerlebnisse im RL waren ernüchternd – siehe mein Beitrag oben.

    Aber als die Möglichkeiten immer weiter wuchsen, sich online in Newsgroups auszutauschen, habe ich mich der Newsgroup de.rec.fotografie angeschlossen und dort mit den Teilnehmern in nicht unerheblichen Maße diskutiert.

    Irgendwann kam dann mal der Wunsch, ein Gruppentreffen zu veranstalten. Einige habe ich auch selbst mit organisiert. Dort werden Workshops, Gesprächsrunden, Schmincktipps usw. gegeben. Das ganze findet in diesem Jahr bereits zum 12. Mal statt und bist auf eine Veranstaltung war ich jedes Jahr dabei.

    Die genze Veranstaltung dauert 3-4 Tage und es macht eine Menge Spass, die freunde dort wieder zu treffen und neue kennen zu lernen.

    Das ist zwar nicht das gleiche, wie in Deinem Beitrag beschreiben, aber auch eine Form einer Fotogruppe. Und was das Schöne ist: man kennt fast in jeder Gegend, in der man sich aufhält, irgendjemanden aus der Gruppe. Und das hilft manchmal unheimlich.

  30. Schöner Artikel. Birgit, ich kann Dir eigentlich in allen Punkten zustimmen. Ich hänge für meinen Geschmack viel zu viel in Blogs und fotocommunitys herum und das Fotografieren oder der Austausch mit anderen Leuten in real life kommt dadurch manchmal zu kurz. Und man kann sich in einer Gruppe oder zu zweit einfach besser motivieren, auch mal eine längere Fototour zu unternehmen. Schließlich können dadurch ja auch richtige Freundschaften entstehen. Wenn es in meiner Umgebung einen so netten Club gäbe wie bei Dir, wäre ich wohl auch Mitglied. Vielleicht kennt wer einen guten Club im Rhein-Neckar-Raum, oder Nähe HD/MA?
    Den von teatime angesprochenen König kenne ich aber auch. Total nervig. Diese Spezies ist auch oft bei Workshops anzutreffen. Das kann einem wirklich den Spaß verderben. Equipment für 4000 EUR um den Hals, weiß alles besser, lässt keine andere Meinung gelten, aber am Schluss zeigt er komischerweise keine Bilder. ^-^

  31. Ich war noch nie in einer Fotogruppe. Bevor ich umegezogen bin, ging ich immer mit einem sehr guten Freund nach der Arbeit fotografieren. Dieses gemeinsame Fotografieren machte mir sehr viel Spaß und ich vermisse die Zeit auch. In der Stadt in der ich jetzt lebe fotografiere ich ausschließlich allein. Viel Zeit hätte ich aber auch glaube ich garnicht für eine Fotogruppe. Oder doch?

  32. Interessanter Artikel !
    Wir haben hier in Nürnberg seit ein paar Monaten das Projekt http://www.photoworkers.org am laufen. Wir Organisatoren haben uns aus einem anderen Fotostammtisch in Nürnberg herausgesondert, da es an den Stammtischen oder Usertreffen oftmals viel zu technisch zuging bzw. regelmäßige Fotoaktionen sehr rar organisiert waren.

    Wir wollten uns mehr mit der Bildmaterie, der Fotografie eben befassen, unabhängig davon welche Ausrüstung man nutzt.
    Auch die Bildbesprechungen in manchen Foren erschienen uns oft viel zu flach, selbst auf den Stammtischen erlebte man oft dass zu oberflächlich oder schlicht unkritisch mit den Bildern umgegangen wurde.
    Der Lerneffekt tendierte gegen Null.

    Seit wir nun eine sehr intensiv zusammenarbeitende Truppe sind, die sich mehrmals im Monat trifft, geht die Lernkurve aber auch der Spaß am gemeinsamen Fotografieren wieder deutlich nach oben.
    Wir gehen durchaus sehr kritisch an die Bilder heran, aber es war bisher noch nie jemand beleidigt oder wurde als Kritiker böse verurteilt.
    Ein großer Vorteil wenn man sich in einer fest organisierten Gruppe gut untereinander kennt.
    Ich kann nur empfehlen sich entsprechend zu engagieren, sich Gleichgesinnte Hobbykollegen zu suchen, um gemeinsam den Spaß aber auch den Erfahrungsaustausch beim fotografieren zu fördern.

  33. Hier in der Region Ostwestfalen gibt es diverse Ausprägungen aller Arten von Fotoclubs und Treffen gleichgesinnter Fotofreunde. Einer solcher Stammtische und der wo auch ich ab und an vorbeischaue sind die Fotofreunde OWL – im Netz zu finden unter http://www.fotofreunde-owl.de/. Ich kann die Teilnahme und das Engagement an solchen Initiativen nur begrüßen!

    Auch kann ich mich Bjoern aus Nürnberg nur zustimmen:
    Wem das zu wenig ist der schliesst sich einem Fotoclub an. Hier im Umfeld wären das z.B. der FOTOCLUB OWL e.V. http://www.fotoclub-owl.de, der FOTOCLUB Enger-Spenge e.V. http://www.fotoclub-enger-spenge.de oder der Camera Club Bad Oeynhausen http://www.cco-fotografie.de/ und es gibt viele viele weitere auch hier in Ostwestfalen…

    Mit Eigeninitiative und Engagement lässt sich ein Verein auch sehr schnell als eV und sogar als gemeinnütziger eV etablieren und erst dann macht die Arbeit auch wirklich Spass.

    Ich kann jeden Einzelnen nur ermutern ebenfalls bei den Initiativen seiner Region einfach mal unverbindlich vorbeizuschauen – wer nicht wagt der nicht gewinnt… ;-)

    Allzeit gutes Licht wünscht Euch
    FOTOQUIP

  34. Klingt gut! Aber leider habe ich die Zeit nicht! Ich bin froh wenn ich mal die Zeit finde und raus komme um zu fotografieren! Klar ist es vorteilhaft mit anderen zu reden, KnowHow auszutauschen, un vieles mehr. Ich liebe es zu fotografieren, tolles Hobby, aber es ist Zeitintensiv!! – wer Zeit hat kanns machen! Ich nutzte die Zeit für mich, zum entspannen, abzuschalten …

  35. Ich würde zwar gerne in einen Fotoclub bei uns am Ort gehen, aber ich trau mich nicht so recht… Ich weiß ja nicht, ob ich mich da mit meinen Fotos überhaupt blicken lassen kann… So lange fotografiere ich ja noch nicht…

    • Vollkommen egal, immer hin!

      Ok, zugegeben, habe ich auch noch nicht gemacht, aber man könnte ja sagen:

      “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt?” oder
      “Probieren geht über studieren.” oder
      “Asch huh, Zäng ussenäng…” Ehhh, das war wohl was anderes. ;-)

  36. Bin zwar etwas spät dran, geb aber gern noch meinen Senf dazu.

    Bei offiziellen Veranstaltungen geht meistens einer allein vom Team hin, zwei Akkreds sind eher ungewöhnlich, aber man trifft IMMER auf Kollegen anderer Medien und kommt mit denen auch gleich locker ins Gespräch, man versteht sich prima und fachsimpeln macht einfach Spaß.
    Untereinander im Team tauschen wir uns auch gegenseitig aus, geben uns Tipps zu Einstellungen und Bedingungen, per PN oder man trifft sich auch mal privat. Allein zu fotografieren, dh Landschaften und so find ich eher öde, ich brauche Leute und Bewegung um mich rum. Zum Chillen geh ich zwar gern in die Natur, aber dann ohne Ausrüstung. Das brauchts nämlich auch, als Ausgleich zum turbulenten Arbeits- und Fotografenalltag.

  37. Bei uns gibt es so etwas leider nicht. Aber ich glaube, dass zu viele Leute, die dann einen Stammtisch bilden, nicht gut sind. Das ist ungefähr so wie in der Schule: Bei vielen Schülern bleibt weniger Zeit um auf den Einzelnen einzugehen. Deshalb vermute ich, dass es besser ist, nur ein paar Fotobuddys zu haben, als einer großen Truppe. Aber naja, keine Ahnung. Ich als perfekter Fotograf fotografiere ja eh alleine.. [woran das bloß liegt] :D

  38. Blogartikel dazu: Warum Fototreff?

  39. Die eine oder andere Webcommunity habe ich schon länger begleitet. Auch den einen oder anderen Workshop an einer VHS hat mir extrem viel Praxis- und Basiswissen vermittelt. Derzeit reicht die Zeit leider nur für kurze Abstecher ins Web, immer auf der Suche nach Inspiration und guten Infos rund um das Thema Fotografie. Auf Streifzügen ist man ja hin und wieder mit Gleichgesinnten unterwegs oder trifft aufeinander. Einen besseren Erfahrungsaustausch kann ich mir im Moment aus zeitlichen Gründen kaum vorstellen.
    Offline-Fotogruppe und Arschtritt-Effekt sind übrigens unschlagbare Argumente ;-)

  40. Mein Lernprozess im Hinblick auf die Fotografie wurde bislang durch Literatur, dann durch lokale Vereine und Internet-Foren unterstützt. Was bei der Literatur noch stressfrei abläuft, kann in den beiden anderen Kategorien völlig in’s Gegenteil umschlagen. Ich bin aktuell noch in 2 lokalen Vereinen und seit letzten Sommer auch in einer lockeren Stammtischrunde. So gegensätzlich wie die Erfahrungen von Birgit und Teatime sind auch meine. Während die beiden Vereine mehr oder weniger von typischem Vereinsgebahren (inklusiv “König”) geprägt sind, läuft es in der Stammtischrunde ausgesprochen locker und nett, freundschaftlich und kollegial. Im Grunde ist es bei den Internet-Communities allerdings nicht wirklich anders: Mal klappt es, mal nicht.

    Eines scheinen beide Kategorien aber gemeinsam zu haben: Mit der Größe wachsen auch die Probleme. Dummerweise ist Wachstum fast ein Naturgesetz bei solchen Gruppen, so dass man wohl von Zeit zu Zeit einen Schnitt machen muss. Das einzig Beständige ist der Wandel.

  41. Wenn die Chemie in der Gruppe stimmt, kann sie unglaublich bereichernd sein. Zum einen in zwischenmenschlichen Kontakten und auch für den Erwerb von Erfahrungswerten und Wissen untereinander.
    Nicht zu vergessen die Geselligkeit.
    Wer also bisher nur den König kennen gelernt hat, sollte nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und sich weiter orientieren. Es lohnt sich!
    liebe Grüße
    Steffen

  42. ganz zufällig bin ich auf deine seite gestoßen,schön zu hören das die gruppe in thurnau noch immer funktioniert.erinnere mich noch gern an die bundesfototage der naturfreunde in thurnau;ist schon lange her.war lange in der hannoverschen gruppe,in der es allerdings nicht mehr so gut aussieht.herzliche grüße aus hannover ,auch an die die sich noch an die hannoverschen freunde erinnern.
    jürgen stichweh

  43. Hallo, ich beschäftige mich mit der Fotografie erst seit ca. einem Halben Jahr. Also noch gaaanz neu. Ich bin natürlich an einer Fotogruppe sehr interessiert. Da kann ich bestimmt nützlich Tipps etc bekommen. Hab da mal jemanden Kennen gelernt. Aber der brachte halt nicht die Geduld auf mir einige Sachen auch mal etwas näher zu erklären. Naja, so versuche ich mom. alleine klar zu kommen. Habe aber das Gefühl nicht so richtig vorwärts zu kommen. Ich habe im Internet schon nach Fotogruppen gesucht. Hab aber nur euch gefunden. Gebt mir doch mal einen Tipp. Ich wohne übrigens in Essen-Kettwig. Danke schon mal im voraus.

    M.Landgraf

    • Hallo Michael,
      eigentlich sollte man meinen das bei uns im Pott doch viele Fotogruppen existieren. Aber leider sind diese Gruppen teilweise so hölzern, dass schon das lesen der “Satzung” müde macht oder es sind diese “Hey mein Objektiv ist aber größer”-Gruppen. Und mit 15 Leuten in den VHS Kursen losziehen ist auf Dauer auch nicht die Erfüllung.
      Die Erfahrung die ich gemacht habe ist, dass man an “fotogenen Ecken” immer auf Fotografen trifft mit denen man leicht ins Gespräch kommt. Den das sind dann die Leute die auch wirklich fotografieren gehen ! Fachmann hin oder her.
      Beste Grüße aus Bochum
      Frank

  44. Blogartikel dazu: Liebeserklärung an meine Fotogruppe | birgitengelhardt.de