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27. August 2009 Lesezeit ~ 5 Minuten

Objektive: Warum ich Festbrennweiten empfehle

Martin, ich möchte gerne fotografieren lernen und habe mir gerade meine erste digitale Spiegelreflex gekauft. Doch das Kitobjektiv..naja. Ich habe leider nicht viel Geld, möchte aber in ein neues Objektiv investieren. Hast Du einen Tipp?

Diese Frage wird mir wirklich oft gestellt. Entweder per Mail oder im persönlichen Gespräch. Meistens frage ich nach, was die Person denn fotografieren möchte. Wenn “Menschen” dabei einer größere Rolle spielen, zögere ich nicht lange und empfehle eine Festbrennweite.

Meistens das 50mm 1.8 für knappe 120€* – das ist zwar kein supervergütetes Glas aber meiner Meinung nach das beste Objektiv, um fotografieren zu lernen.

Vor allem dann, wenn der Studenten-Geldbeutel aktuell nicht mehr zulässt.

Häufig entwickelt sich daraus dann ein nettes Gespräch und die viele Leute fragen: “Warum eine Festbrennweite? Was ist das eigentlich und wo liegt der Vorteil?” Wenn ich dann erkläre, dass eine Festbrennweite wie der Name schon sagt eine feste Brennweite (= keinen Zoom) hat, dann wird das Fragezeichen umso größer. Denn warum soll man sich so stark beschränken?

Darauf werde ich jetzt einmal ausgiebig eingehen. Ich möchte an dieser Stelle dazusagen, dass ich kein Labor zu Hause habe und hier keine technisch-anatomischen Testergebnisse liefere. Nein, ich werde jetzt aus meiner Erfahrung mit Festbrennweiten sprechen. Und weil ich nicht immer nur meine Fotos hier zeigen möchte, habe ich mich bei Flickr mal nach Festbrennweiten-Fotos umgeschaut.

1. Erhöhter Spassfaktor bei der Bildkomposition

Da die Festbrennweite kein Zoom erlaubt sondern immer die gleiche Brennweite hat, zwingt sie mich, mit den Beinen zu zoomen. Das soll heißen: Wenn ich einen größeren Bildausschnitt möchte, dann muss ich eben mal 5, 10 oder 20 Meter zurückgehen. Möchte ich mehr Details, muß ich näher ran. Das klingt erstmal unglaublich anstrengend, macht aber unglaublich viel Spass (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Mit einer Festbrennweite zu fotografieren gibt mir das Gefühl, noch mehr an der Bildentstehung beteiligt zu sein als mit einem Zoomobjektiv (früher auch Gummilinse genannt). Und zwar genau deshalb, weil ich mir unter Umständen jeden sichtbaren Zentimeter im Bild erarbeiten muss.

Gerade für Foto-Einsteiger kann das eine super Hilfe sein, kompositorisch weiterzukommen und schnell dazuzulernen.

Und jetzt noch eine Behauptung: Ich glaube, dass man die Grundlagen der Bildgestaltung besser mit einer Festbrennweite lernt als mit einem Zoomobjektiv.

Das liegt wiederum daran, dass man wirklich selbst aktiv werden muss und mit allem, was man hat, das Bild gestaltet. Das ist in etwa so, wie die spanischen Kinder, in Gassen mit Dosen Fußball spielen lernen und später zu Fußballstars werden, weil sie auf kleinstem Raum mit dem Ball umgehen lernen (ist nur eine Metapher, die hinkt hier und da).


2. Lichtstärke

Wer sich schon einmal nach Festbrennweiten umgeschaut hat, der wird feststellen, dass diese Objektive meist (nicht immer) sehr lichtstark sind. Da finden wir Offenblenden von f/1.2 oder f/1.8. In der Regel ist es so, dass je lichtstärker ein Objektiv ist, umso teurer ist es auch. Doch welchen Vorteil hat denn ein “lichtstarkes” Objektiv eigentlich? Nun, das ist ganz einfach.

Solch ein Objektiv lässt (wie schon im Wort verankert) mehr Licht auf den Sensor als ein Gewöhnliches. Deshalb kann man auch in dunklen Verhältnissen mit einer weit geöffneten Blende (z.B. f/1.4) noch relativ helle Ergebnisse erzielen kann. Natürlich kommt das sehr auf den Einzelfall an und braucht einwenig Übung.

Die weite Blendenöffnung sorgt übrigens auch dafür, dass das Schärfe/Unschärfeverhältnis sehr extrem ist. Somit wird bei einem Portrait z.B. das Auge scharf sein und (je nach Einstellung) schon das Ohr, die Haare und der gesamte Hintergrund in der Unschärfe versinken. Wenn man auf diesen Effekt steht, kann man ihn mit einer Festbrennweite besonders gut erreichen.

3. Optische Qualität

Weil die Produktion einer festen Brennweite (da weniger Linsen) wesentlich präziser zu gestalten ist als die eines Zoomobjektives, wird das auch in der Qualität und der Abbildungsleistung deutlich.

So unterliegen Zoomobjektive nicht selten in Kontrast, Brillianz und Schärfe. Die Verkrümmung von Linien (stark in der Architekturfotografie) ist meist deutlich geringer – doch nicht nur das, sondern auch ein schneller Fokus kann einem das Fotografieren erleichtern.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es hier gewaltige Unterschiede innerhalb der Angebote gibt. Das von mir oben empfohlene 50mm 1.8 ist eine – wenn nicht DIE – billigste Festbrennweite auf dem Markt und kann demensprechend nicht in allem Punkten glänzen.

Der laute Autofokus und die Verarbeitung (größtenteils Plastik) lassen meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Für Schärfe, Brillianz und Abbildungsleitung (und vielem mehr) muss man häufig ordentlich bezahlen – wodurch sich Preise von knapp 1400€ für das 50mm 1.2 L erklären lassen.

4. Gewicht

In Festbrennweiten sind weniger Linsen verbaut und somit sind sie automatisch leichter (wie immer gibt es auch Ausnahmen). An einer ohnehin schon schweren DSLR kann das unter Umständen ein großer Vorteil sein, wenn man z.B. einen ganzen Tag lang Menschen fotografiert. Das Gewicht ist aber eher ein “Nice-to-have” und sollte kein Grund für eine Festbrennweite sein.

5. Was man in Kauf nehmen muss

a)Natürlich haben Festbrennweiten auch Nachteile und die möchte ich ebenfalls nennen, sonst wäre der Post irgendwie zu glatt. Wer mit Festbrennweiten fotografiert, hat zwar an der Kamera ein eher leichtes Geschoss, muss aber unter unter Umständen trotzdem zwei oder drei weitere Objektive mitschleppen, und das ist dann wohl eher schwer.

b)Daraus resultiert ein häufiges Wechseln. Wer nunmal nur eine Kamera hat (was der Normalfall bei Hobbyfotografen ist) ist somit etwas unflexibler und kann mal nicht eben vom Telebereich in den Weitwinkel wechseln. Hinzu kommt, dass natürlich wesentlich mehr Staub in die Kamera gerät als mit einem Immerdrauf von 18-200mm.

c)Festbrennweiten sind nicht zwingend billiger als Zoomobjektive.So kostet das 85mm 1.2 knapp 2000€ und für 400€ weniger das bekommt man das 70-200mm/ 2,8/ L USM*, das noch zusätzlich bildstabilisiert ist. Doch nicht nur Canon und Nikon haben Festbrennweiten in ihrer Produktion, auch andere Hersteller wie Sigma und Tamron haben eine beträchtliche Auswahl.

Fazit

Festbrennweiten rocken, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Sie sind nicht die “besseren Objektive” sondern lediglich anders ;)

*Das ist ein Affiliate Link. Wenn ihr darüber bei Amazon etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

  • Sigma Banner

117 Kommentare

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  1. Wen ich Zeit habe nutze ich sehr gerne Festbrennweite. Das freistellen bekommt man nur damit so gut hin.
    Doch wen es manchmal schnell gehen muss wie z.B. auf einer Hochzeit, dann ist Zoom um weitem flexibler.
    Ja beides hat so seine Vor- und Nachteile”.

    • Danke für deinen Kommentar zu Festbrennweiten. Genau dieses Objektiv habe ich mir nach Recherchen vorgestellt.
      Meine Frage ist die, ob es Sinn ,für einen Einsteiger, bzw. Anfänger mit etwas Praxis, macht.
      Bisher habe ich das sog. Reisezoom von Canon 18 – 135 mm und das Teleobjektiv von Sigma 70 – 300 mm
      Herzlichen Dank im Voraus
      Gruß Heidi

  2. Ich bin absoluter Fan des 85/1.2. Zum Einen wegen der Lichtstärke und des Bokehs, aber auch, weil beim Modelshooting eine erweitere Interaktion mit dem Model stattfindet.
    Auch ich als Fotograf muß mich dann bewegen und nicht locker auf einem Barhocker sitzend und zoomend fotografieren. Und wenn ich meinen Standpunkt änder, bin ich gezwungen, mit dem Model zu reden. Dadurch ergibt sich immer ein kurzes Gespräch und das Model hat das Gefühl, nicht nur alleine für das Bild zu arbeiten.
    Das wurde mir auch schon mehrfach von den Modellen bestätigt.

    Gruß,
    Carsten

  3. Sehr schöner Artikel. Ich habe zum Anfang auch gedacht, wenn ich mit 3 Zooms von 16-400mm alles abdecken kann, dann brauch ich kein anderes Objektiv mehr. Dieser Standpunkt hat sich aber bei mir nun auch gewandelt – genau aus den o.a. Gründen. Weiterhin ist mir auch aufgefallen, dass man sich mit dem Bildaufbau wesentlich mehr beschäftigt.
    Zur Zeit macht mir das Fotografieren mit dem 50er (1.4) am meisten Spaß, gerade weil es so “normal” ist. Um interessante Fotos am Ende des Tages zu gewinnen, ist man einfach gezwungen, sich schon vorher Gedanken zum Bild zu machen und sich mit dem Motiv zu beschäftigen. Trotz allem möchte ich aber die Zooms nicht missen und werde sie weiterhin gern einsetzen.

  4. Hi Martin,

    ein guter, erschwinglicher und erwähnenswerter Kompromiss ist das 50mm F/1.4er von Canon. Das kostet ca. 320 Euro, ist Lichtstärker, leiser, besser verarbeitet und hat einfach das schönere Bokeh.

    Gruß, Volker

  5. Sehr schoener Artikel. Ich hab zum Glueck gleich von Anfang an das 50mm 1.8 zu meinem 400D-Body gekauft.

    Und ich stimme dir bei allen Punkten zu. Es macht echt Spass quasi mit der Umgebung arbeiten zu muessen.

    Ich muss mir als naechstes Mal entweder ein FB-Objektiv im 20er Bereich kaufen oder das 85er was du erwaehnt hast. Das hoert sich unglaublich interessant an. Und das Beispiel Foto sieht beeindruckend aus.

  6. Ein sehr schöner Artikel. Bleibt eigentlich nichts mehr zu sagen. Ich fotografiere (Stichwort: Studentengeldbeutel) seither nur mit dem 50m 1.8er und ganz selten mal mit dem 18.55mm -Kit-Objektiv.
    Ich persönlich mag dieses Bewegen bei der Fotografie. Es macht einfach in der Tat mehr Spaß sich an seinen Bildausschnitt heranzulaufen als zu zoomen. Oftmals findet man beim physischen Herantasten auch noch Bildausschnitte, die man aus der Ferne mit einem Zoomobjektiv nicht gefunden hätte.
    Dennoch glaube ich, dass man fast nich drum rum kommt, sich noch ein Lichtstarkes Zoom-Objektiv zu kaufen, wenn man Konzerte fotografiert. Auf kleineren Bühnen mag das mit dem 50er noch gut gehen, sollte man aber vor einer größeren Bühne stehen, ist es schon schwieriger (auch wenn man dennoch gute Fotos machen kann!). Ich werde versuchen so lange es geht, alles mit meinem 50er einzufangen. Einerseits weil es finanziell anders nicht möglich ist, vor Allem aber, weil ich das Ding echt lieb gewonnen habe und es mir einfach tierisch Spaß macht.

  7. 20-24-35-50-85-200-300 als Festbrennweiten decken bei mir eigentlich alle Aufnahmesituationen ab. Nein, ganz im Gegenteil: Sie ermöglichen es mir mein Motiv in festen, mir gewohnten, Ausschnitten zu beurteilen. Zwei Gehäuse (S/W und CS) mit, von der Brennweite, eng beieinanderliegenden Objektiven bestückt haben mich in den Zeiten der reinen Analogfotografie begleitet. Jetzt ist eine davon gegen eine digitale Kamera ausgetauscht und die andere wird mit CN bestückt. Meine “Verlegenheitszooms” sind mit einer D70 als Dauerleihgabe an meine Freundin gegangen …

  8. Festbrennweiten haben noch einen weiteren Vorteil. Die Kamera wird, durch weniger Glaß, kleiner.

    Das bringt echte Vorteile beim Transport und auch in der Verwendung. So nen 70-300 ist nen Klotz am Bein, oder in der Hand. Was dann auch bedeutet, Man wird gleich als Fotograf bemerkt. Was nicht heist “He, das ist nen Spanner” aber viele Situationen will man authentisch rüber bringen und nicht gestellt.

  9. Ähm, der Vergleich bei 5c ist unangebracht. Ein Objektiv mit Blende 1.2 mit einem mit 2.8 preislich zu vergleichen grenzt schon fast an die berühmten Äpfel und Birnen. Wenn, dann bitte ein Zoom-Objektiv mit 1.2 (oder meinetwegen 1.4), wenns nützlich sein soll.

    Ich persönlich fotografiere fast immer mit “Festbrennweiten”. Im Weitwinkel mit 11-16 eigentlich immer mit 11 mm (die anderen 5 mm sind halt dabei); ansonsten häufig mit 28 mm. Hat dem 50 mm den Rang abgelaufen… Zoom nur bei Bedarf, da dann allerdings keine Festbrennweite. Das wäre zu viel Schlepperei und zu teuer.

  10. Seit ich das Nikkor 50/1.4 mein Eigen nennen darf, entstehen mehr als 90% meiner digitalen Aufnahmen durch diese Linse.

    Allein die Möglichkeit, dass verfügbare Licht zu nutzen und nicht immer auf einen Blitz oder ein Stativ angewiesen zu sein, ist beeindruckend.

    Und der Turnschuhzoom funktioniert ja schließlich oftmals geräuschärmer als der AF vieler Linsen *g*

  11. Ich finde der Lernvorteil bei einer Festbrennweite ist besser, da man seine Linse kennenlernt und sich das Bild viel besser vorher vorstellen kann.
    Den Staubnachteil kann ich so nicht nachvollziehen, gerade mein billigen Zooms hab ich stark unter Verdacht “Staubpumpen” zu sein.

    Gruß
    learza

  12. Ich war zu Beginn auch kritisch, was Festbrennweiten angeht. Aber mein Nikkor 50mm 1.8 Objektiv möchte ich nicht mehr missen. Für 120 Euro ein echtes Must-Have-Objektiv. Die Tiefenunschärfe, die man damit hinbekommt ist super und bietet viele Gestaltungsspielräume. Und es stimmt, man wird gezwungen, sich viel kreativer mit der Bildgestaltung auseinanderzusetzen.

  13. Du plädierst für ein 50mm, 1,8 und zeigst zur Verdeutlichung der tollen Tiefenschärfefähigkeit und Qualität drei Fotos eines 50mm, 1,2 !!! Nicht sehr überzeugend ;-)
    Gerade das erste Foto wäre mit einem 50mm,1,8 gar nicht machbar.
    Der Satz “Wenn man auf diesen Effekt (gemeint ist eine kleine Schärfentiefe) steht, kann man ihn mit einer Festbrennweite besonders gut erreichen.” ist leider falsch.
    Natürlich kommen die Zommobjektive aufgrund Ihres Aufbaus nicht an die Lichtstärken von Fixbrennweiten heran.
    Es gibt aber keinen Zusammenhang zwischen der Tiefenschärfe und ob das Objektiv ein “fixes” oder “Zoom” ist. Wenn die gleiche Blendenzahl, die gleiche Brennweite (und das gleiche Sensorformat verwendet wird, gibt es keinen Unterschied im Ergebnis.
    Trotzdem ;-) – schöner Artikel.

  14. servus,
    habe mir endlich ein lichtstarkes(lichststärekeres) 50mm zugelegt. das sigma 50mm/1.4. ich habe hier nur noch ein uraltes nikkor 50mm/1.8 und ein 55/1.2. Vom SIGMA bin ich mehr als begeistert. Auch wenn ich zum glück noch das nikkor 85/1.4 mein eigen nennen darf. das ist ausserhalb jeder kritik.
    btw:
    schöner artiekel. damit kann ich viellceicht endlich meinen kollegen von lichtstarken festbrennweiten überzeugen.
    lg

    jesse
    aka
    :::media-digest

  15. Wenn es für Pentax ein solch günstiges 50mm 1,8er geben würde hätte ich das auch schon lange. :(
    Zum Glück darf ich zwei alte m42 mit 50mm 1.4 und 85mm 1.8 mein Eigen nennen. Jedoch wäre eine AF FB schon was schönes…

  16. also ich hab mir gleich zum kit ne festbrennweite gekauft und muss sagen, dass ich das Zoom ausm Kit fast bis garnicht mehr nehme. Die Festbrennweite ist allein von der Bildqualität, von Lichtstärke sowieso abgesehen, viel besser.

  17. Ein sehr informativer Artikel …
    Danke!
    Ich bin im Besitz eines 60er Makroobjektiv von Canon und möchte es nicht mehr missen … Eigentlich ist es ständig auf der Kamera, man könnte meinen, es sei dort angewachsen …
    Die Aussage mit dem Schärfentiefeneffekt bei der Festbrennweite hat mich allerdings auch ein wenig irritiert.
    Gleiche Brennweite, gleiche Blendenzahl = gleiche Tiefenschärfe, oder?

  18. Einer der Ausrüstungstipps schlechthin! Viele Umsteiger auf DSLR aus der Kompaktkameraklasse kennen ja nur Zoomobjektive und sind dann recht überrascht, wenn man ihnen eine Festbrennweite empfiehlt – und positiv überrascht, wenn sie dann mal damit fotografiert haben. Für den Schärfentiefe-Effekt brauchts aber nicht zwingend eine Festbrennweite.

    Übrigens heißt die Festbrennweite auf Englisch „prime lens“, wobei „prime“ auf deutsch übersetzt die Bedeutungen „Haupt-“ und „beste“ haben kann…

    Mike

    50mm
    105mm
    Reisezoom

  19. Ich arbeite als Szenefotografin, spezialisiert auf Gothic, fotografiere in einschlägigen Diskotheken und stelle diese Pics dann ins Internet.
    das 18-200mm Allround-Objektiv ist für mich daher perfekt, weil ich ruck-zuck von nah dran (Portraits) zu Tanzfläche-ranzoomen wechseln muß. In überfüllten Clubs ist es auch ein wenig umständlich, an der Kamera “runzustöpseln”, man muß auch so schon Obacht geben, daß man nicht an- oder umgerempelt wird, daß keine Getränke das Equipment bewässert und man immer reaktionsbereit für ausdrucksstarke Shots ist…
    Ich habe festgestellt, daß ich am liebsten Menschen fotografiere, schrille Typen, Freaks und Individuen, aus diesem Grunde habe ich mich für diesen Job entschieden – bin ja selbst aus dieser Szene – und habe es noch keine Minute die hohen Anschaffunskosten meines Equipments bereut!
    Wenn ich nun so ein Festbrennweiten-Objektiv draufhätte, müßte ich mich direkt vor die Leute stellen – und dann wärs aus mit “natürlichen” Fotos…

  20. Schöner Artikel!
    Ich spitze auch schon eine ganze Weile auf das Canon 50mm 1.4 und werd mir das bald zulegen. :)
    Was ich jetzt schon ein paar Mal gemacht habe ist, mein Zoom einfach auf 50mm einzustellen und nicht mehr zu zoomen – nur um ein Gefühl dafür zu bekommen, was sich damit abbilden lässt (vom Bildausschnitt her). Also, wenn man noch unsicher ist, kann man das damit glaub ich ganz gut testen, ob ne Festbreite was für einen wäre. Zusätzlich sieht man dann auch schon sehr stark die Limits eines nicht so lichtstarken Objektivs, und will das neue dann noch mehr! :)

    Lieber Gruß,
    Babsi

  21. Hallo :-)

    Ich benutze mein Canon 50mm f/1.8 immer gerne mal, wenn ich für mich privat auf Fototour gehe. Dann möchte ich ein wenig “herumspielen” und vor allem dazulernen. Aber auch für Portrait-Aufnahmen finde ich es absolut top :-)

    Doch wenn ich als Fotojournalist unterwegs bin, ist eine Festbrennweite sicherlich nicht geeignet. Da habe ich dann meist mein 18-200mm von Sigma drauf… mehr lässt mein Geldbeutel derzeit leider nicht zu.

  22. Das 50mm 1.4 is mein liebstes objektiv. schoen leicht und klein, meistens lichtstark genug. das bokeh is dank der grossen aperture sehr angenehm. und wenn wir grad bei angenehm sind, das preis/leistungs-verhaeltnis kann sich sehen lassen… im gegensatz zu dem 50mm 1.2, welches meiner meinung nach zu teuer ist. bildqualitaet ist vergeichbar bei 50mm mit dem Canon EF 24-70mm f/2.8 L USM Objektiv.

  23. Ingesamt kann ich gut zustimmen – nur bei einem nicht: Die Qualität von Festbrennweiten ist nicht zwingend besser, als die moderner Zoomobjektive. Der Grund ist, das die optischen Rechnungen dieser Objektive teilweise bis zu 30 Jahre alt sind, sich inzwischen aber auf dem Gebiet der Gläser und auch der Vergütungen einiges getan hat. Ich spreche dabei ausdrücklich nicht von den typischen Kitobjektiven. Und billig wird das auch nicht unbedingt.

  24. Mensch, die einleitende Frage hätte wirklich von mir sein können.
    Der Artikel war wirklich super und sehr hilfreich!
    Nach der Anschaffung eines Adapters habe ich dann auch eine 50mm Festbrennweite, der Artikel hat meine Vorfreude nochmal richtig verstärkt ;)

  25. ich habe meine kamer jetzt seit knapp 3 wochen. da mein schwerpunkt zunächst bei portraits lag/liegt (babyfotos), habe ich mich entschieden die 40d mit dem 50/1.4 zu ordern.
    und ich muss sagen: ich liebe diese kombi! das 18-55, welches ich momentan von einem kollegen geliehen habe, war bis jetzt ganze drei mal für ein paar minuten dran, um mit dem ww zu experimentieren.
    ich kann dir, martin, also in allen punkten recht geben! wenn ich mal im lotto gewinne, werden definitiv die “glorious three” angeschafft (35 L, 85 L, 135 L), oder langfristig alle einzeln ;)
    zumindest 135/2 steht bei mir ganz oben auf der wunschliste…

  26. Habe mir das 50mm 1.8 nach deinem Bericht im Februar diesen Jahres gekauft….und habes noch nicht eine Sekunde bereut :-) Mittlerweile mein “Immerdrauf”.
    Daumen hoch für Deine tollen Artikel…weiter so

    Gruß Michael

  27. Also ich hätte gerne mal ein Festbrennweite. Mich schauen die beiden “billigeren” 50er an. (f/1.8 und 1.4). Ich weiß nur noch nicht ob sich die f/1.4 Version lohn (bzg. schärfe usw.)…. ich bin ja “nur” Hobbyfotograf, aber da könnt ihr mir villeicht weiterhelfen…

    Grüße
    Flo

  28. @gruftigirl: sorry, aber was Du da schreibst, widerspricht komplett deinem Fotografie-Genre.

    Ein 18-200 ist in meinen Augen ein Objektiv für den Familienvater, der nur ein paar Erinnerungsbilder seiner Kinder haben will. (Sorry an alle, die das Teil auch nutzen… ihr seid natürlich alle nicht gemeint ;-) ).

    Mit dem Objektiv musst Du ja bei wenig Licht – und die Gothic-Szene ist ja auch recht dunkel – quasi schon blitzen und das fällt nicht aus?

    Und dass Du den Leuten mit einer Festbrennweite auf die Pelle rücken musst, das ist so auch nicht richtig. Mit einem 2,0/135 oder 1,8/85 bist Du weit genug weg. Ansonsten würde ich behaupten: Du hast Angst vor Menschen – rein spekulativ, ohne Dich zu kennen oder gar beleidigen zu wollen.

    Zudem kenne ich Deine Bilder ja auch nicht und von daher musst Du meine Bemerkungen bitte rein von der Vermutung lebend verstehen.

  29. Das musste ich mal zu gruftigirl loswerden und nun zu Martins Beitrag… ;-)

    Ich kann nur jedem empfehlen, mal einen Tag bewusst mit nur einer Festbrennweite auf Tour zu gehen. Ihr glaubt gar nicht, was ihr da lernen könnt. Spielt mit der Blende, mit der Perspektive – nicht umsonst hat die Fotonewsgroup de.rec.fotografie dafür mal den Begriff “Turnschuhzoom” geprägt. Es macht einfach Spass und die Ergebnisse sind in der Regel für jeden eine tolle Erfahrung.

    Nicht nur das: der Qualitätsunterschied zu einem Zoom ist da schon sehr deutlich zu erkennen. Und wer beim Fotografieren Zeit hat, der sollte auf Zoomobjektive komplett verzichten und nur Festbrennweiten benutzen.

  30. Auch wenn ich hier aus der Reihe falle, zumindest was den Hersteller angeht, aber ohne Festbrennweite will ich gar nicht aus dem Haus gehen und bin in den für mich wichtigen Brennweiten jeweils mit einer Festbrennweite bestückt, auch wenn ich keine Canon oder Nikon Kamera mein eigen nenne. ;)
    Von der Lichtstärke her finde ich die Vorteile nicht zwingend so überragend, es gibt ja durchaus sehr akzeptable und lichtstarke Zooms mittlerweile, aber dem besseren optischen Eindruck der Festbrennweite kann ich ganz klar zustimmt. Die Farben wirken besser, die Schärfe sitzt, es lohnt sich wirklich und ein bisschen Bewegung hat noch niemanden geschadet. ;)

  31. Ich hatte mir zuerst das 5omm 1,8 von Nikon gekauft. Die Schärfe und die Lichtstärke sind echt beeindruckend. Und auch die Unschärfe ist sehr schön. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass ich damit auf Familenfeiern oder ähnlichem, die in geschlossenen Räumen stattfinden, oft zu nah dran bin.

    Das Objektiv habe ich natürlich immer noch, weil es wirklich gut ist, aber besonders für solche Anlässe, habe ich mir ein Sigma 28-70mm 2.8 gekauft.

    Damit habe ich ein guter Kompromiss. Klar hat man nicht alles Vorteile, aber für mich ist es wirklich perfekt..

  32. Blogartikel dazu: Objektive: Warum ich Festbrennweiten empfehle | :::Media-Digest

  33. Als ich mein 50/1,8 bekommen hab, musste ich erstmal lachen! :) Hatte bis dahin (zwangsweise) nur mein 100-400mm drauf. War ein deutlicher Unterschied…
    Aber kann nur bestätigen, dass eine FB schon was feines ist!

    @Martin: Da Du bei Flickr nach der Brennweite gesucht hast, wollte ich kurz fragen, ob es ein Tool (FireFox Addon) gibt, dass automatisch die EXIF-Daten mit hochlädt?

    Bye bye,

    Michi

  34. Ich besitze mittlerweile fast nur noch FB. Nur im WW Bereich habe ich das Nikkor 17-35/2,8, da gibt es imho keine vernünftigen bezahlbaren FB mit AF. Ansonsten ein 85/1,4 ein 180/2,8 und ein 300/4. (Alles an FX oder wie der Canonier sagt FF) Inzwischen habe ich auch zum ca. 5ten Mal ein 50er verkauft. Komme damit einfach nicht klar.
    Ich lach mich immer schlapp, wenn einer fragt ob denn die Lücke zwischen seinem 17-55 und 70-200 nicht zu groß sei :-)

  35. Ich habe auch bereits mit dem 50mm 1,8 geliebäugelt.
    Im Preis/Leistungsverhältnis scheint diese Linse wirklich unübertroffen zu sein.
    Ich glaube – ich bin mir fast sicher – dass dies mein zweites Objektiv (neben dem Kit) werden wird.
    Außerdem wird es bald schon wieder früher dunkler :-) und dann kann man etwas Lichtstärke bestimmt gut gebrauchen.

    LG

  36. Hallo Martin! Klasse Artikel…Ich kann auch gutes von FB berichten. Hab mir ein gebrauchtes 50mm 1.4 von Canon gekauft und bin sehr zufrieden! Der Umgang mit solch lichtstarken Objektiven ist aber zu Anfang etwas komplizierter. Gerad bei Offenblende ist die Schärfeebene so minimal, dass man nicht immer die Ergebnisse erzielt die man möchte! Nach ein bissel rumprobieren klappt das aber ganz gut! LG

  37. Feiner Artikel, fotografiere sehr gerne mit Festbrennweiten, und der Wechsel ist eig recht flott, natürlich nicht im Vergleich zum Zoom, aber naja ^^
    Ich liebäugel derzeit auch mit einem digitalen 50mm (hab nur ein analoges 50mm 1,8 wo der AF auf meiner Cam nicht funzt), wie groß ist denn der unterschied zwischen dem 1,8er und dem 1,4er? Ist die eine Blende des 1,4er und die bessere Verarbeitung, für den Preis von 200,- mehr, wert?

  38. Ich kann mich zur Zeit nicht entscheiden, ob ich für meine D40x ein Sigma 50mm 1,4 EX DG HSM oder Nikon AF-S 50mm 1.4G kaufen soll. Oder vielleicht doch besser 30mm Brennweite? Für das Nikon AF-S DX 35mm 1.8G spricht natürlich der Preis, bei ca. 190€ ist das eine Überlegung wert :)

  39. Blogartikel dazu: Warum denn jetzt noch eine Festbrennweite? | dieolsenban.de

  40. Guter Artikel, Martin!
    Seit wenigen Tagen habe ich (endlich) auch mein 50mm 1,4f von Canon und bin insbesondere beim Portrait aber auch generell bei Innenaufnahmen ohne Blitz extrem begeistert! Abbildungsleistung, Gewicht, Lichtstärke alles ein Traum!
    Hier ein Beispiel Portrait
    An den Ausschnitt muss ich mich noch einwenig gewöhnen, aber das geht bestimmt ganz schnell. Ich fotografiere sehr gern auch “aus der Hüfte” oder von oben, ohne durch den Sucher meiner 400D durchzuschauen, um ungewöhnliche Perspektiven zu bekommen. Dabei kenne ich den Ausschnitt meines 17-40 L zB. schon sehr gut.

    Für diese Späße wäre aber bestimmt eher eine weitwinklige Festbrennweite angebrachter.

  41. Mir kommen nur mehr Festbrennweiten ins Haus.
    Der Punkt mit der Bildgestaltung ist absolut richtig … man wird dazu angeregt, sich mehr Gedanken über die Bildkomposition zu machen.
    Und die optische Qualität liegt (bei guten Objektiven) einfach weit über jedem Zoom. Gerade wenn man auf oft vernachlässigte Dinge wie ein schönes Bokeh (unscharfer Bereich eines Fotos) wert legt.

  42. Es ist sehr interessant noch zu erwähnen dass auch noch jede menge Profifotografen(die welche ihr Geld damit verdienen) immer ein 50mm f1.8 im Gepäck haben, weil es sehr billig ist, und so gesehen ein super preis/leistungsverhältnis bietet. Auf meiner 5d ist der Effekt der Unschärfe mit offener Blende noch um einiges stärker als mit meiner 400d. Was heissen soll dass es auf der 5d viel schneller in die Unterschärfe geht.

  43. Also ich fotografiere praktisch ausschliesslich mit meiner Canon 50mm 1.8 Festbrennweite und bin damit super zufrieden.
    Die beiden Kitobjektive meiner 400D (18-55 und 55-200) habe ich zwar auch immer im Fotorucksack, sie kommen aber nicht mehr zum Einsatz.

    LG Marco

  44. Kann ich so unterschreiben was Du hier geschrieben hast. Mein erstes Objektiv welches ich gekauft habe war auch das 50mm 1.8, ein Kurstoffteil erster Güte :D

    Ich habe es jetzt immer noch an meiner 1D in gebrauch, Die 1D schaut zwar etwas Komisch aus mit dem Joghurtbecher in voren dran aber die Qulität der Fotos ist ja entscheidend.

  45. Hallo Martin!

    . . .
    Fragen an Euch:
    Habt Ihr schonmal mit einer Festbrennweite fotografiert? Wie war das?
    Wann fotografiert ihr lieber mit einem Zoomobjektiv und wann mit einer Festbrennweite?
    Habe ich einen wichtigen Punkt vergessen?
    . . .
    Ja, mit Festbrennweiten fotografiere ich regelmäßig, mal mit Autofocus, mal mit manuellem Focus. Macht regelmäßig sehr viel Freude, das fotografieren ist bewußter, langsamer und die Ergebnisse mit sehr geringer Tiefenschärfe sind oft prima.
    Wenn ich wenig Zeit habe (Portraits / Modelshooting), damit das Obejkt nicht ungeduldig / genervt wird, nehme ich oft Zooms, ansonsten am liebsten Festbrennweitern.
    Mach mal den Versuch, mit extremen Festbrennweiten zu arbeiten (Offenblenden von f/1.2 bis f/1.0) – ist nochmal was ganz (!) anderes als f/1.8.
    Viel Spaß am shooten,
    Carsten

  46. Hallo zusammen,
    dieser Beitrag hat mich überzeugt, das Canon EF 50mm f/1,8 II zu kaufen. Bin wirklich super zufrieden damit. Es macht wirklich total viel Spass mit einer Festbrennweite zu fotografieren. Es fühlt sich irgendwie… authentisch an.
    Jedenfalls danke für den Artikel.
    Grüße, Marc

  47. Lieber Martin,
    vielen Dank fürs interessante Artikel – fast gleich nach dem Lesen ging ich einkaufen und jetzt wird erstmal mit 50mm/1,8 II fotografiert.
    Allerdings stelle ich fest, dass heute bei schönem Wetter draußen im Garten trotz viel Licht (bei Vollautomatik) ohne Blitz nichts ging. ?? In anderen Option war alles ok, aber Vollautomatik ging nur mit Blitz und die Fotos sahen nicht so gut aus.
    Gibt es hier eine Lösung?
    **

  48. Zuerst vielen Dank für den sehr interessanten Artikel. Ich spiele auch mit dem Gedanken, mir ein Objektiv mit fester Brennweite zuzulegen. Ich war zufällig in den letzten Tagen auch schon auf die Idee gekommen, mein Objektiv mal auf 50mm »fest« einzustellen.

    @Elena: Vielleicht könnte man Dir besser helfen, wenn Du sagen würdest, welche Kamera Du hast und welche Einstellung Du verwendet hast.

  49. @stefanolix: Danke, ich dachte, es geht aus meiner Frage klar. Einstellung “Vollautomatik”, Objektiv wie von Martin beworben, genau das Gleiche und die Kamera halt passend dazu: Canon EOS 400D.

  50. Elena, ich habe eine 450D und ich vermute, dass Du mit »Vollautomatik« das Programm »P« meinst. Welchen ISO-Wert hattest Du denn eingestellt? Hattest Du an der Blende manuell etwas geändert? Die 450D merkt sich diese Einstellung nur kurz.

    Das »P« verwende ich praktisch nie. Und im Garten (wie Du beschrieben hast) wäre es (meiner Meinung nach) auch nicht notwendig.

  51. Blogartikel dazu: Canon 50mm 1.8 Festbrennweite Objektiv | Photoclinique

  52. Blogartikel dazu: Canon EOS 450D mit 50mm 1.8 Festbrennweite... - www.jens-stratmann.de

  53. Blogartikel dazu: Was ist Eure Traum-Ausrüstung? | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  54. Blogartikel dazu: Axel Bischoff

  55. Ich bin Wiedereinsteiger und habe meine Erfahrungen mit einer analogen Spiegelreflex Kamera gemacht. Ich hatte einige Zooms, doch das 50mm 1.4 war damals nahezu immerdrauf. Die Lichtstärke und die Schärfen-un-tiefe hatten mich fasziniert.
    Aus dieser Erfahrung habe ich mir nun zu dem 500D Body erst mal nur das 50mm 1.4 zugelegt. Handlich, Lichtstark und recht gutes Preis/Leistungsverhältniss. Mit dieser Grundkonfiguration kann ich die Möglichkeiten der Kamera super kennenlernen. Interessant ist mal die EXIF’s von Bildern anzuschauen die mit Zooms gemacht wurden, ein beachtlicher Teil wurde voll aufgezogen oder umgekehrt. Dann darf die Frage erlaubt sein ob da nicht zwei FB den Zweck erfüllt hätten.

  56. Blogartikel dazu: fotografieren mit einer festbrennweite « maik meissner … / … antje hoppe

  57. Blogartikel dazu: Warum ich mich für die Canon EOS 5D MkII entschieden habe | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  58. Blogartikel dazu: Die Zukunft der Fotografie: 10 Thesen | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  59. hallo, ich besitze seit etwa 2 jahren eine nikon d40 , erst mit 18-55mm u.55-200vr , dann noch ein 35/1,8 af-s. jetzt haben wir uns eine d90 mit dem 50/1,8 gekauft und sind sehr zufieden mit dem kombi! nur bei portrait-aufnahmen wünschte ich mir etwas mehr abstand zum motiv. ich habs mit dem 55-200 schon versucht , bin aber mit dem ergebnis nicht zufrieden. jetzt suche ich noch eine größere festbrennweite mit motor die ich an beiden kameras nutzen kann und für einen dünnen geldbeutel geeignet ist. mehr braucht man meiner meinung nach nicht und ich bin sicher das es sehr viele hobbyfotografen gibt,die auch so denken ! einen “festen gruß”, anita

  60. Zur Zeit gehe ich immer mit zwei Kameras spazieren: Die Nikon D 5000, auf der ich ein 35mm Festbrennweiten-Objektiv habe, was für Landschaftaufnahmen ideal ist. Und mit einer Bridge (Canon PowerShot SX10), die sehr gute Tele-Fotos macht und in etwa so schwer ist wie ein Teleobjektiv und auch ungefähr genau so viel kostet). Die meisten Fotos mache ich mit der Nikon, und wo es was herzuzoomen gibt, nehme ich die PowerShot.
    Zum Argument “Zomm mit den Füßen”: Manchmal kann man nicht 20 Meter zurücktreten um ein Objekt ganz drauf zu kriegen, weil man z.B. an einer Mauer ansteht oder in einen Fluss fallen würde. Da helfe ich mir mit dem Panorama Maker 4, der ohne größere Qualitätsverluste mehrere Fotos zu einem Panorama zusammen flickt.

  61. Blogartikel dazu: Das erste Objektiv: Eine Empfehlung | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  62. uneingeschränkte Zustimmung
    Anfangs Festbrennweite 50mm f1.8 von Canon – jetzt 50mm f1.4.
    Besser verarbeitet und entscheidend bei diffusem Licht werden die Bilder noch besser.
    Meistens gehe ich auf Motivsuche nur mit diesem Objektiv, richtig inspirierend, da man wesentlich aktiver sein muss wie mit Tele.

  63. Hi!

    Überlege mir auch ein FB für meine Nikon D3100 zu kaufen, da ich den Stil einfach wunderschön finde und mich mein 18-55 kit nur sehr begrenzt gefällt. Was kann man da im unteren Preissegment für einen Anfänger der sich verbessern will empfehlen?

  64. Festbrennweite

    Das lohnt sich immer würde ich sagen zumindest als zweites Objektive
    Auch ich habe mir eine Festbrennweite zugelegt NIKKOR 35 1:1,8
    bin schwer zufrieden mit dem Teil da kann man bei schwachem Licht immer noch Fotos machen wo das Standart 18- 200 1:3,5 – 5,6 einfach nicht mehr mithalten kann – jedoch eingeschränkt denn das herzummen geht natürlich nicht – jedoch Nahaufnahmen und Freistellung sind ein Gedicht

    Ausprobieren ist die devise und für das Geld sicher eine Investition wert
    Gruß Stefan

  65. Hi martin,

    danke für den artikel und auch für den Mailverkehr vor einigen wochen bzgl. des 50ers ;) letzen freitag ists endlich bei mir eingetrudelt und voller tatendrang bin ich raus und habe viele fotos geschossen.

    ich muß sagen es macht wirklich richtig spass damit zu fotografieren und auch herum zu experimentieren. man muß eben wie du schon geschrieben hast schauen wie man mit der kamera zu seinem motiv kommt und nicht andersrum und das macht es irgendwie aus ;)

    ich kann die linse nur jedem empfehlen. einziges “manko” war bei den ersten bildern das ich vergessen habe das die linse keinen stabi eingebaut hat wie das kit objektiv da hatte ich überhaubt nicht drauf gedacht und somit waren viele der ersten bilder dann am pc etwas verwackelt.

    aber das ist eine reine gewöhnungssache am zweiten tag ging es dann schon wesentlich besser – wenn man es mal bewußt weiß ;)

    liebe grüße und mach weiter so

  66. Hallo,

    danke für diesen Artikel.

    Ich fotografiere schon lange mit Bridgecams, seit Oktober mit einer kleinen Nikon DSLR, seit zwei Tagen mit einem 1:1,8 50mm.

    Warum wollte ich die feste Brennweite haben ? Das ist leicht. Ich nutze aktuell gerne eine Bridge mit 24-720 mm (30x Zoom, typisches Kompaktcam Format). Zwei Dinge fallen hier sofort auf, ersten verliert man unglaublich viel Licht schon ab ca. 300mm, dass ist Outdoor noch kein wirkliches Problem. Aber der Verlust der Linien ist schon extrem. Zwar kann ich in der Tat Bilder 30x ranzoomen, ich verliere aber viele Details.

    Diese Bridge macht die schärfsten Bilder im Bereich 24- ca.125 mm.

    Im Oktober habe ich mir eine DSLR zugelegt mit dem typischen 18-55mm Kit Objektiv. Auch hier verliere ich schon Detailsauflösung bei 55mm. Beste Ergebnisse bei ca. 35mm.

    Da ich gerne Menschen fotografiere, vor allem auch Portrait und ich auch zu den Menschen gehöre, die ein schickes “Bokeh” toll finden, war eine feste Brennweite für mich die erste Wahl. EIn “Immerdrauf” brauche ich auch nicht, da bin ich mit meiner Bridge (24-720mm passt für alles) besser bedient. Vielleicht doch mal 50-200mm für wenig Geld…

  67. Ich habe auch mit einer Nikon 50mm Festbrennweite angefangen zu fotographieren. Die ist wirklich gut und man lernt auch schon sehr früh mit vielen Dingen umzugehen, wie z.B. Tiefenschärfe. Am Anfang war es zwar noch etwas schwieriger damit zu fotographieren, aber mittlerweile liebe ich sie und möchte sie auch nicht mehr hergeben. :)

    Chris von den DSLR-Freunden!

  68. schöner Artikel.

    Da ich zu der recht kleinen Pentax Gemeinde gehöre, habe ich den Vorteil für ganz kleines Geld alte mauelle Schätzchen nutzen zu können. Der Lerneffekt ist enorm und die Qualität der Objektive ist wirklich toll.
    Habe unter anderem ein 50mm 1,4 und 50mm 1,7.
    Zoomobjektive nutze ich aber auch gerne, insbesondere dann wenn ich in die Natur gehe oder bei Gelegenheiten wo ich sehr schnell und flexibel auf verschieden Situationen reagieren will.

  69. Hallo lieber Martin,

    ich finde, dein Blogeintrag zum Thema ‘Festbrennweite’ sehr gelungen! Habe mich sehr gefreut, etwas über deine Erfahrungen und Einschätzungen, Tendenzen in Erfahrung zu bringen, da ich doch finde, dass vieles im Internet zu undeutlich und auch oft nicht sachlich genug bekundet wird. Hätte vielleicht doch noch eine Frage an dich. Würde mir auch gerne ein Objektiv mit Festbrennweite zulegen. Mein Gefährt beläuft sich auf eine Canon 40D und ich bin momentan immer nur mit einem Zoomobjektiv von Tamron unterwegs, womit ich sehr sehr zufrieden bin.
    Hättest du da eine Empfehlung für mich, hinsichtlich eines FB-Objektivs? Hauptsächlich würde sich meine Arbeit in nächster Zeit auf Portrait- und Menschenfotografie erstrecken. Meine Ergebnisse hätte ich, vom Optischen her, letztendlich gern so wie deine Beispielbilder von Flickr..weicher Übergang, mit jedoch starken Schärfekontrast im Hintergrund. Eben die etwas professionelle ‘Fotoshoot’-Ausführung:)

    Ich hoffe sehr, du kannst mir da unter die Arme greifen und mir etwas empfehlen!

    Liebste Grüße aus Freiburg,

    Friederike

  70. Mich hat es damals nach dem Kauf des 50mm 1.8II auch erst so richtig gepackt, denn so eine Festbrennweite lässt einen schon mehr grübeln und drängt einem völlig neue, mit einem Zoom oft nicht ausgewählte Bildausschnitte und Kompositionen geradezu auf.
    Darauf folgten dann diverse Asahi SMCs und meine neueste Anschaffung war erst kürzlich ein 200mm 2.8 L, welches ich unter keinen Umständen wieder weggeben werde. Und schon gar nicht gegen ein Zoom.. ;)

  71. Moin zusammen,

    ich habe gerade meine neue D800 bekommen und dies zum Anlass genommen, meinen Optikpark auszumisten.

    Ich habe so mein 2,8 14-24 und das 2,8 24-70 zurückgegeben und verfüge nun nur noch über 1 Zoom, das 2,8 70-200 (alles Nikkore).

    Ansonsten ausschließlich Festbrennweiten: Carl Zeiss 2,8 21, 2,0 28, 2,0 30 mm, alles manuell zu fokussieren. Dazu 1,4 50, 2,8 60 micro, 1,4 85, 2,8 105 micro und schließlich 4,0 300, alles Nikkore.

    Die Zeissgläser sind über jeden Zweifel erhaben und überragend in den bildrelevanten Kriterien. Die Nikkore sind ebenfalls optisch sehr gut, jedoch von der Haptik, der Fertigungsqualität und eben auch von der Einstellpräzision deutlich schwächer, jedoch erlauben auch sie ein wesentlich bewußteres Arbeiten. Alle Festbrennweiten sind den vergleichbaren Zoomern optisch weit überlegen, insbesondere jenen abenteuerlichen Superzoomern. Wer nicht auf den schnellen Reportageschuß aus ist, wird ganz schnell die Vorzüge der Festbrennweite erkennen. Meine Ergebnisse mit der neuen D800 sind atemberaubend.

  72. Blogartikel dazu: Festbrennweiten - Extrem lichtstarke Objektive für Jedermann | DSLR-Freunde.de

  73. Es war einmal …
    … Ein Mann, der hatte vor 20 Jahren Fotografiekurse absolviert
    und nannte eine F601M mit einem 50mm f/1:1.8 sein Eigen.
    Er machte damals gute Bilder
    und hörte aufgrund Heirat und Zwillingsbabys damit auf.
    Dann, nach 10 Jahren stieg er mit einer D90 wieder ein
    und deckte sich mit 28-70mm f/1:2.8 und 70-200mm f/1:2.8 ein,
    um dann, nach einer Weile zu merken,
    dass es halt irgendwie doch nicht mehr Dasselbe ist.
    Er entschied sich,
    die ganze Ausrüstung wieder zu verkaufen und von Vorne zu beginnen.
    Heute macht er wieder die gleich guten Bilder wie Früher,
    mit einer D700
    und seinen geliebten Festbrennweiten,
    50mm f/1:1.4 + 105mm f/1:2.0 DC + 180mm f/1:2.8.
    Als einziges Zoom gönnte er sich den “Oldie” 20-35mm f/1:2.8
    Er entsann sich der Aussage seines “alten” Kurslehrers:
    “Der Fotograf muss laufen und denken”
    und ist, trotz der etwas kostspieligen Einsicht,
    heute wieder ein glücklicher Hobbie-Fotograf !!!

  74. Hallo !

    Zunächst einmal —- sehr schöner Artikel. Ich habe mir eine 100er Macro-FB 2.8 von Sony gekauft. Als ich das erste Foto gemacht habe, bin ich fast hinten rüber gefallen so geil war es. Ich benutze seit dem nur noch ganz selten ein Zoom. Ich liebe es mit dem verfügbarem Licht zu arbeiten. Blitze machen die Bilder oftmals sehr platt wirkend. Deshalb habe ich mir nun eine 55mm 1.2 FB gezogen , hat zwar keinen AF aber das macht das fotografieren nur noch interessanter.

    In diesem Sinne

    Liebe Grüsse

  75. Hallo liebe User,
    habe mal eine Frage.
    Ich Besitz ein Objektiv von Sigma 50 mm Makro 1:2.8 und wollte dieses für Portraits nutzen.
    Bin mir aber unsicher und weiß nicht ob das Canon 50 mm 1:8 besser dafür geeignet ist, kann mir einer vielleicht sagen ob das Sigma gleichwertig für Portraits ist?
    Würde mich freuen wenn ich Antworten darauf bekomme

    • Hallo Manfred, das Canon Objektiv ist mit einer maximalen Blende von 1,8 auf jeden Fall lichtstärker als dein Sigma 2,8 Makro. Mit dem 1,8er kannst du somit schöner Unschärfe-Effekte in das Bild einbauen und mit der Blende spielen. Meiner Meinung nach würde sich das Canon deutlich besser für Portraits eignen. Gleichwertig sind beide Objektiv schon alleine wegen den unterschiedlichen Lichtstärken und Naheinstellgrenzen nicht und somit auch schwierig zu vergleichen.

      • Hallo Philip, danke für deine schnelle Antwort.
        Jetzt habe ich wenigstens eine Meinung, womit ich etwas anfangen kann!
        Dann werde ich mich wohl für das 50mm 1,4 FD entscheiden oder lieber das 1,8 ohne Zwischenring ?
        Man das ist alles nicht so einfach, man möchte es ja auch nicht rumliegen haben.

        Gruß Manfred

  76. Blogartikel dazu: Reisefotografie-Objektive: Was bringen Festbrennweiten? Vorteile, Nachteile, Meinungen | reisen bebildert – Das Reisefotografie-Blog.

  77. An D-SLR von Nikon benutzte ich bevorzugt hochlichtstarke alte Ai-Gläser.
    Die Faszination dieser Gläsern ist einfach unschlagbar! Hier meine Auswahl: Ai 55mm/1,2 , Ai-S 105mm/1,8 , Ai 135mm/2,8 , Ai 300mm/4,5 .
    Solche Gläser sind natürlich nicht für die “schnelle Knipserei” sondern wollen bei der Bildgestaltung besonders sorgsam eingestellt werden.
    Als ich meine Liebe zur Photographie entdeckt habe, waren Zooms noch Gummilinsen und höchstens für den Amateur mit dünnen Ansprüchen und Festbrennweiten das Maß der Dinge; sind es für mich heute noch.
    Wenn aber doch keine Zeit ist, kommen die modernen Gläser dran…

  78. Blogartikel dazu: Fotoschule für Einsteiger: So gelingen noch schönere Familienfotos | Easyprint blog

  79. Blogartikel dazu: Festbrennweite | arabesken

  80. Blogartikel dazu: How to take better family photos | Easyprint blog