Kwerfeldein
25. August 2009 Lesezeit ~ 5 Minuten

Panoramen in Photoshop erstellen

Panoramen in Photoshop erstellenDies ist ein Gastartikel von Barbara Luef. Sie hält Vorträge und Online-Seminare über Photoshop, Lightroom und Photoshop Elements, und veröffentlichte zu diesen Programmen auch diverse Video-Trainings für video2brain. Außerdem gibt Barbara auf ihrem Blog www.hdri.at ihr Wissen rund um die digitale Bildbearbeitung weiter.

Panoramabilder haben schon was. Diese breiten Fotos, deren gesamten Bidinhalt man kaum mit einer einzigen Aufnahme festhalten kann, haben auf mich schon immer eine gewisse Faszination ausgeübt. Noch zu analogen Zeiten habe ich oft zwei oder drei überlappende Aufnahmen gemacht und diese dann – ganz Old School – zurechtgeschnitten und in mein Fotoalbum geklebt.

Ach ja, die alten Zeiten… aber da muss ich sofort an den brillanten Titel eines Tocotronic-Albums denken: Digital ist besser. ;)

Panoramen in Photoshop erstellen

Schon seit Version CS (8.0, Oktober 2003) besitzt Photoshop die Funktion “Photomerge”, mit der man mehrere Bilder zu einem Panorama kombinieren kann. Diese Funktion wurde ständig verbessert und zählt mittlerweile zu meinen Lieblings-Features der Software. Das Ganze funktioniert denkbar einfach.

Ihr wählt in Photoshop: Datei > Automatisieren > Photomerge.

Im folgenden Photomerge Dialog gebt ihr an, welche Fotos ihr verwenden wollt. Dabei könnt ihr entweder die geöffneten Dateien verwenden, oder ihr navigiert zu einem Ordner auf eurer Festplatte und wählt von dort die entsprechenden Fotos aus.

Links im Photomerge Dialog könnt ihr das Layout wählen. Bei mir bleibt diese Option fast immer auf “Auto”, und liefert damit die besten Ergbnisse. Wichtig sind noch die drei Optionen unten im Dialog: “Bilder zusammen überblenden” ist automatisch aktiviert, und das sollte auch so bleiben. Dadurch erzeugt Photoshop nämlich nach der Analyse nahtlose Übergänge zwischen den Bildern.

Die “Vignettierungsentfernung” aktiviert ihr, wenn eure Bilder durch das Objektiv am Rand abgeschattet sind. Dann wird diese so genannte Vignettierung, die bei einem Panorama ungleichmäßige Übergänge verursachen kann, automatisch entfernt.

Die “Korrektur der geometrischen Verzerrung” kommt dann zum Einsatz, wenn ihr z.B. Archiektur fotografiert habt. Dann gibt es häufig stürzende Linien, die sich von einem zum anderen Foto bei einem Panorama natürlich stark unterscheiden. Die Bilder werden mithilfe dieser Funktion entsprechend korrigiert.

Panoramen in Photoshop erstellen

Das war’s auch schon – ihr klickt auf OK, und Photoshop erledigt den Rest. Dabei werden die Bilder zuerst in ein neues Photoshop-Dokument geladen und auf einzelnen Ebenen abgelegt. Dann analysiert Photoshop die Bilder, führt ggf. eine Vignettierungs- bzw. Verzerrungskorrektur durch, und ordnet die Bilder entsprechend Ihrer Überlappung nebeneinander an.

Dann findet die automatische Überblendung statt, bei der pixelgenaue Ebenenmasken angelegt werden, die bestimmte Bildbereiche ein- und ausblenden, sodass ein nahtloses Panorama entsteht. Schlussendlich schneidet ihr das Panorama entsprechend mit dem Freistellungswerkzeug zurecht.

Panoramen in Photoshop erstellen

Tipps zur Aufnahme
Wenn ihr selbst einfach mal eure Kamera zur Hand nehmt, Bildserien fotografiert und diese dann in Photoshop zu einem Panorama kombiniert werdet ihr schnell merken, dass man nicht viel verkehrt machen kann. Ein paar Tipps möchte ich euch aber trotzdem mit auf den Weg geben.

Überlappung der Bilder
Als Faustregel gilt, dass sich die Bilder zu etwa einem Drittel oder maximal zur Hälfte überlappen sollten. Das heißt, zwei aneinender angrenzende Bilder haben zu einem großen Teil denselben Bildinhalt. Dies ist, wie gesagt, nur eine Faustregel. Wenn sich Bilder mal weniger als ein Drittel oder mehr als zur Hälfte überlappen muss das nicht heißen, dass gar nix mehr funktioniert.

Panoramen in Photoshop erstellen

In meinem Beispiel überlappen die Fotos auf der rechten Seite auch mehr als zur Hälfte. Hier habe ich einfach ausprobiert, Foto Nr.3 mal wegzulassen – das beste Ergebnis habe ich aber mit allen 4 Bildern erzielt, weil sich Foto 2 und Foto 4 zu wenig überlappen.

Fokus
Die Bilder sollten den gleichen Fokus haben. Photoshop kann die Bilder nicht kombinieren, wenn sie in den angrenzenden (überlappenden) Bereichen einmal scharf und einmal unscharf sind.

Belichtung
Wenn ihr ein großes Panorama erstellen wollt, können die Lichtverhältnisse zwischen dem ersten und dem letzten Bild sehr unterschiedlich sein. Hier empfiehlt es sich, die Blende und die Belichtungszeit manuell zu wählen, sodass die Unterschiede zwischen den einzelnen Bildern nicht zu extrem ausfallen.

RAW fotografieren
Natürlich kein Muss, Panoramen kann man auch mit JPEGs machen. Prinzipiell finde ich es aber sinnvoll, wann immer es geht, RAW zu fotografieren. Bevor ihr das Panorama dann erstellt nehmt ihr eure Anpassungen im RAW-Converter vor und synchronisiert die Einstellungen zwischen allen Aufnahmen. Photomerge-Panoramen können auch direkt aus RAW-Aufnahmen erstellt werden!

Stativ
Kann, aber muss nicht! Wenn ihr ohnehin eines dabei habt, könnt ihr es natürlich verwenden, aber Photoshop kommt auch mit Aufnahmen sehr gut zurecht, die locker aus der Hand geschossen wurden. Unter uns: Ich hab schon ewig kein Panorama mehr mit dem Stativ gemacht!

Erlaubt ist, was gefällt!

Die Photomerge-Technik muss nicht nur für breite Panoramen eingesetzt werden. Auch hochformatige Panoramen haben ihren Reiz (z.B. von einem Leuchturm oder Fernsehturm). Es sind sogar zwei- oder mehrreihige Panoramen möglich – dabei müsst ihr einfach darauf achten, dass die Überlappung sowohl nach rechts und links, als auch nach oben und unten stimmt.

Panoramen in Photoshop erstellen

Genauso kann man diese Technik einsetzen, um ein Bild mit höherer Auflösung zu generieren.

Wenn ihr z.B. vor habt, ein Motiv besonders groß auszudrucken, könnt ihr davon auch mehrere überlappende Teilaufnahmen machen, und diese mit Photomerge zusammenfügen. Um die perspektivische Verzerrung zwischen den Bildern gering zu halten, entfernen ihr  euch dafür etwas weiter vom Objekt, und zoomt nahe ran.

Die folgende Aufnahme zeigt das tibetische Kloster Drepung. Ich habe sie zweireihig aufgenommen, also einmal oben von links nach rechts fotografiert, und dann unten noch mal. Das Ergebnis hat im Original ca. 32 Megapixel (7445×4332 Pixel).

Panoramen in Photoshop erstellen

Photomerge ist also wirklich nicht schwer anzuwenden. Hier geht es – wie so oft in der digitalen Bildbearbeitung – nur am Rande darum, dass man die technische Möglichkeit kennt. Viel wichtiger ist es, schöne Motive zu finden und sich etwas Spannendes einfallen zu lassen. Viel Spaß dabei!

Panoramen in Photoshop erstellen

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40 Kommentare

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  1. Schön beschrieben, und mit guten Beispielbildern!
    Für den Lesefluss wärs gut, wenn Du Dich für eine Form der Anrede (Du, ihr oder Sie) entscheiden würdest, siehe den Satz “Wenn ihr ohnehin eines dabei habt, können Sie es natürlich verwenden”.

    Liebe Grüße,
    Sam

    • @Sam: Ups sorry, das war mein Fehler – geht auf meine Kappe. Ursprünglich war der Artikel in “Sie” geschrieben” und ich hab das in Absprache mit Barbara in “ihr” geändert. Da hab ich wohl eins übersehen.

  2. Wieder mal ein sehr interessanter Artikel. Vielleicht komme ich ja heute schon dazu ein paar Versuche zu starten. Wollte ja eh mal wieder eine kleine Fototour durch meine Heimatgegend machen.
    In diesem Sinne…
    …schöner Artikel und vielen Dank dafür

    Marcel

  3. Sorry aber ich bin ein wenig enttäuscht.
    Der Artikel beinhaltet aus meiner Sicht keinerlei Information, die man nicht schon mal irgendwo anders gelesen hat – und sei es nur im Photoshop-Manual.
    Für einen absoluten Vollnoob mag das ja noch ansatzweise hilfreich sein aber ich glaube kaum, dass die hier mitlesen – bewegen sich die anderen Artikel doch größtenteils auf deutlich höherem Niveau.
    Nicht böse sein aber in meinen Augen gehören solche Basics nicht hier hin.

    • @Herr Olsen: Da möchte ich Dir wiedersprechen. Da auf kwerfeldein.de bisher noch nie etwas über Panoramen gepostet wurde, ist dieser Artikel genau richtig (und auch von mir so mit eingeplant), denn dann können wir hier super drauf aufbauen. Dass es ein paar Leute gibt, die schon weiter sind (wie Du) ist ja klar. Und dass der Artikel Dir dann wenig bringt, ist folglich auch logisch, sicher. Da das Thema des Blogs “Digitale Fotografie lernen” heißt, werden hier immer wieder Grundlagenartikel dieser Form gepostet werden – denn es gibt immer wieder Leute, die noch nie ein Panorama gemacht haben. Und ja, genau DIE lesen hier mit (auch wenn sie keine Kommentare schreiben). Ich bekomme fast täglich Emails mit Anfragen auf genau diese Grundlagenartikel. Und deshalb kommen die auch hier rein ;)

  4. Hallo Herr Olsen,
    stimmt, der Artikel erklärt die Basics. Warum und wieso hat Martin ja schon erklärt. Von der Photoshop-Seite gibts da auch nicht viel mehr zu sagen, weil das echt fast vollautomatisch geht.
    Was ich aber schon oft gehört habe ist, dass viele Leute nicht wissen, dass es auch zweireihig geht, und PS da so gute Ergebnisse liefert. Also vielleicht ist es ja doch für einige Leser ein Anstoß, Panoramen bzw. die Photomerge Funktion auch mal anders zu nutzen.
    Ansonsten würd es mich interessieren, was ein fortgeschrittener Artikel zu dem Thema beinhalten sollte – es war ja hoffentlich nicht mein erster und letzter Gastartikel hier! ;)
    Liebe Grüße,
    Barbara

  5. Ja, die Ergebnisse sind nett, aber gerade für kompliziertere Panos ziehe ich dann doch eine Software vor, die dafür besser geeignet ist: Autopano Pro. Das geht nach meinen Erfahrungen nicht nur schneller, auch die Ergebnisse sind teilweise besser.

  6. @Chris: hier wäre mal ein Artikel schön, der vergleicht, wie gut die verschiedene Software ein Panorama zusammenbauen kann, vielleicht eine Anregung für Dich, einen Gastartikel zu schreiben?

  7. @sam: Das könnte man sich mal überlegen, ja. Da ist dann nur die Frage, welche Software man da einschliessen will. Ich würde dann ja mindestens noch Hugin (was ich selber nicht nutze) und Panoramastudio (was ich mittlerweile nicht mehr nutze) hinzufügen. Aktuell fehlt mir aber ein wenig die Zeit, aber ich kanns mal auf die Vorlage setzen.

  8. Der Artikel könnte ein bissel mehr in die Tiefe gehen, aber das kann ja mit Nachfolgefolgen noch ausgebaut werden. Neu für mich war, dass Photomerge auch RAWs “frisst”. Mich hätten z.B. die Erfahrungen der Autorin mit den Grundeinstellungen von Photomerge interessiert: von Auto, Perspektivisch etc und wie sich die einzelnen Einstellungen auswirken – ich finde Auto gar nicht soo gut. So benutze ich zum Beispiel fast ausschließlich nur die letzte Option “nur repositionieren” (oder so ähnlich). Dabei entstehen nicht die runden Ausbeulungen im fertigen Bild (siehe 3 Bild von oben) und damit ist einfach mehr dran am endgültigen Pano und ich muss weniger “Fleisch” wegschneiden (geht eh schon immer recht viel verloren, wenn man Horizont begradigt, ein Teilbild auch nur ein Stückchen tiefer aufgenommen wurde oder man mit dem Stativ eine leicht absteigende Panoramareihe kreiert hat, das geht schneller als gedacht)
    Auch fehlte mir der für Anfänger essentielle Hinweis, dass die Belichtung der Panoreihe manuell auf das HELLSTE Teilbild eingerichtet werden muss und zwar so, dass es nicht ausfrisst (der Dynamikumfang ist oft riesig, da man meist die sonnenzugewandte als auch -abgewandte Seite auf einen Bild hat. Dieses hellste Bild entwickelt man dann im Raw-Konverter entsprechend und zieht auch die dunklen Bereiche etwas mit hoch um die anderen und oft zu dunkel geratenen Bilder richtig zu entwickeln – dann Einstellungen auf alle synchronisieren. Auch die WB manuell vor der Aufnahme manuell festzulegen ist sinnvoll (zumindest bei jpg), bei RAWs kann man hinterher synchronisieren

  9. Viele Bilder gleichzeitig in Photoshop laden? Nein, danke! Dazu frisst das Ding zu viel RAM. Es gibt so schöne Software, die das besser kann und sich nicht mit Ebenen und GUI zustopft und selbst schon den halben RAM nach dem Programmstart voll hat.

  10. @Barbara: Vielen Dank dafür, dass Du meine Kritik zum Anlass nimmst nachzufragen.
    Zunächst: Das mit der Belichtung ist oben ein wenig missverständlich. Es sollte heißen, dass man die manuelle Einstellung von Blende,Verschlusszeit und ggf. ISO während der aufeinander folgenden Aufnahmen nicht verändern sollte.
    Du schreibst nur, dass man auf manuell stellen soll.
    Interessant für eine Fortsetzung wären vielleicht die folgenden Punkte:

    Was ist mit Bildern die viele Details im Vordergrund haben? Stichwort Parallaxe, Nodalpunkt.
    Was ist der Unterschied zwischen den einzelnen Projektionen?
    Welche Alternativen gibt es zu Photoshop? (Ich habe z.B. sehr gute Erfahrungen mit “Microsoft ICE” (kostenlos) gemacht -> siehe http://www.dieolsenban.de/blog/2009/05/24/mungstener-brucke-22-megapixel/)
    Häufige Probleme und deren Vermeidung (Ghosts, falsche Ausrichtung usw…)
    Was ist noch möglich? (Kugelpanoramen, Integration in Flash o.ä…)

    Chris

  11. Aaaalso – Martin, so wie es aussieht ist das Thema Panorama schon spannend für deine Leser. ;)

    Ich kann jedem zustimmen, der hier andere Software zur Panorama-Erstellung genannt hat. Klar, es gibt da extrem viel, und wenn eine Software ‘nur’ darauf optimiert ist, dann sollte es auch besser so sein, dass man damit gut arbeiten kann. Hat auch immer viel damit zu tun wie und womit man es gewohnt ist, zu arbeiten.
    In Photoshop ist dies eben nur eine Funktion von vielen, und meiner Meinung nach funktioniert es mit CS4 schon ausgesprochen gut. Wenn aber jemand zu mir kommt und sagt, dass er sich auf Panoramafotografie spezialisieren will, dann würde ich ihm NIE raten, sich extra dafür Photoshop anzuschaffen. Dafür gibt es einfach zu viele günstigere und spezialisierte Alternativen. Wenn man PS aber schon hat ist es doch gut zu wissen, dass man damit auch schöne Panoramen erstellen kann.

    Mir ist nicht aufgefallen, dass meine Formulierung bezüglich der Belichtung missverständlich ist (klar, sonst hätt ichs ja anders geschrieben) – umso schöner, dass in den Kommentaren nun zusätzliche Info zu finden ist.

    Also, von mir kommt jetzt gleich mal ein Dankeschön an alle, die sich an der Diskussion beteiligen – konstruktive Kritik bringt uns alle weiter. Gegen Lob hab ich aber auch nix. ;)
    Und mit Martin muss ich mich mal bei Gelegenheit zusammensetzen wegen weiterführenden Artikeln dazu!

    Lieber Gruß,
    Barbara

    • @Barbara: Supercool, was sich hier tut! Und klar, weiterführende Artikel zu dem Thema machmer auf jeden Fall (wie wir sehen scheint es wirklich einige Leute zu interessieren).
      @Herr Olsen: Jupp, Dein zweiter Kommentar ist super, weil konstruktiv und detailreich. Ich denke gerade im Bereich “Alternativen zu Photoshop” gibts bestimmt (ich kenn mich da null aus) einige flottere Programme (wie von den anderen Kommentatoren angeführt), die nativ auf Panoramen ausgerichtet und deshalb ganz anderes arbeiten.

  12. Ich habe mal einen Artikel gelesen, bei dem die Photomergefunktion genutzt wurde, um Montagen zu erstellen. Das fand ich sehr interessant.
    Nur so als Idee, wo es gerade um Photomerge mit Photoshop geht.

  13. @Christian (Herr olsen)
    Ohne “Besserwisserisch” klingen zu wollen und deine Anregungen würden mir auch gefallen – doch ich denke der Titel dieses Beitrages sagt eigentlich genau das aus was auch drin ist/war – nicht mehr und nicht weniger. Und wie Barbara eigentlich schon sagte – zur Funktion selber gibt es nicht viel mehr zu sagen (was ich auch denke)

    Deine Anregungen klingen toll – doch ich denke diese würden besser in einen Beitrag passen der sich direkt auf die Pano-Erstellung bezieht … so quasi ein Leitfaden zur Panofotografie, weil dort diese Einzelheiten die du bemerkst eigentlich aufschlagen – und einen solchen Beitrag würde ich auch für gut befinden :)

    Doch bei machen Kommentaren wundert mich doch immer wieder – welchen hohen Anspruch man verlangen kann für kostenlose Information?
    Wenn man bedenkt das doch einiges an Arbeit dahinter steckt einen solchen Beitrag überhaupt zu schreiben.

    Auch wenn dieser Beitrag mir jetzt nicht viel Neues gebracht hat – finde ich es toll, daß sich jemand die Mühe macht sein Wissen kostenlos zu vermitteln. Denke doch, dass auch dieser Beitrag für einzelne Nützlich ist/war.

  14. Ein schöner Artikel, der für mich exakt zum richtigen Zeitpunkt kommt, weil ich im letzten Kurzurlaub mal eine Bilderreihe für ein Panorama-Versuch geschossen habe. Allerdings nutzt mir persönlich der Artikel dann doch nichts, weil ich kein Photoshop habe. *seufz* So muss ich mir das wohl, so wie immer selbst beibringen ohne Tutorial. Oder kennt hier jemand ein einfaches, kostenloses Panoprogramm? LG Frau Zausel

  15. Hallo zusammen,
    ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Panoramaerstellung und kann nur unterstreichen, dass Photoshop zumindest in der aktuellen Version wirklich Erstaunliches beim Stitching leistet. Kaum einmal ein Bild, welches nicht korrekt zusammengesetzt wurde. Wo man bei anderen Lösungen noch manuell ausrichten oder Zusammenfügungspunkte setzen musste, macht Photoshop das wiklich spielerisch und schnell.

    Hier noch ein Tipp: In der “Auto” einstellung werden Panoramas mit einer ungeraden Anzahl von Bildern in der Regel am Besten. Bei 2 Bildern ist oft eines verzerrt und eines nicht, bei 3 Bildern ist die Bildwirkung meist deutlich besser.

    Insbesondere in Verbindung mit Lightroom ist ein super-einfacher Workflow realisierbar. Einfach die Einzelbilder in Lightroom selektieren, rechte Maustaste / edit in Photoshop / Merge to Panorama – dann das fertige Panorama beschneiden und ggf. auf eine Ebene reduzieren, speichern und schon liegt es im Lightroom neben den Einzelbildern. Jetzt kann man das Panorama mit den Einzelbildern in einen Stapel packen und weiterbearbeiten.

    Viel Spaß beim Ausprobieren!

    Aber wie schon einige sagten: nur für Panoramas würde ich mir Photoshop auch nicht anschaffen.

    Viele Grüße
    Gunther

    P.S.: Einige Beispiele könnt ihr Euch z.B. hier ansehen:
    http://www.gwegner.de/foto/venezuela/mount-roraima/

  16. Da ich selbst Panoramen mit AutopanoPro mache und dort wirklich begeistert bin davon, wie selbst in Motiven mitten in der Stadt Ghosting-Fehler behoben werden, würde mich mal interessieren wie sich PS dort so schlägt!?

  17. Ich traue mich an Panoramen nicht so richtig ran. Vor allem wegen den Herausforderung. Andererseits sehe ich aber auch gewisse Probleme bei diesem Format. Beispielsweise wenn man ein Panormafoto als Foto entwickeln oder auf Leinwand drucken lassen möchte.

  18. Blogartikel dazu: Twitter Trackbacks for Panoramen in Photoshop erstellen | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel [kwerfeldein.de] on Topsy.com

  19. Ein sehr guter Artikel. Auch ich nutze Photomerge und meistens klappts auch ganz gut. Jedoch schafft es manchmal mein Rechner nicht mehr und friert fest. Aber zum Glück nur wenn ich so ca. 10 Bilder in voller Auflösung zusammenfügen möchte. :)

  20. Ich benutzte Panoramastudio.. das ist für horizontale Panoramas in Ordnung. Jetzt benutze ich AutopanoPro und bin restlos begeistert. Fotografier einfach alles auf einmal.. die Reihenfolge ist egal, die Überlasppung ist egal.. schmeiß alles in das Programm und es rechnet Dir ein 100 Megapixelbild ohne Übergänge, Geister oder andere Fehler und Du kannst Deinen Rechner nebenbei trotzdem noch benutzen.
    Photomerge hat immer die volle Leistung des Rechners gebraucht (Quadcorerecher) und dann ging nix mehr..
    Autopano kostet zwar 99 Euro.. aber wenn man öfter Bilder nach der Machart von Ryan Brenizer macht z.B., muss man von Photoshop weg..
    UAch Anfänger haben ein Recht auf Artikel wie solche.. bringt mir jetzt nix, aber sicherlich vielen anderen.
    @ralle: Danke für den ein oder anderen Tip.. :)

    M.

  21. Hi Barbara,

    ich fand den Artikel als Einstieg echt Klasse, danke dafuer!
    Mich beeindruckt Photoshop in der Hinsicht auch immer wieder,
    wie einfach es geht.

    Hier ein kleines Beispiel, das ich aus der Hand aufgenommen habe:

    http://www.marcsmac.de/galery/TagebauGarzweilerPanorama/index.html

    Wofuer man die Panoramafunktion noch nehmen kann, ist das
    Zusammenfuegen von grossen Scans!

    Ein Freund hatte ein altes DIN A3 Foto, dass er digital
    nachbearbeiten musste. Da kein A3 Scanner verfuegbar war,
    habe ich ihn gebeten, zwei A4 Scans zu machen. Danach habe
    ich die Scans nachbearbeitet und per Photoshop zusammengebaut.
    Das Ergebnis war erstklassig, er war echt happy!

    Alles Gute,
    Marc

  22. @Julia Stern: Eigentlich muss man davor keinen Respekt haben – einfach ausprobieren. Als kostenlose Software kann man das schon hier genannte Microsoft ICE oder auch Autostitch nehmen. Oder die freie Version von Autopanopro oder Panoramastudio, die machen allerdings Wasserzeichen ins Bild. Panoramastudio ist auch ziemlich günstig.

  23. Blogartikel dazu: mphotos.de » Blog Archive » Panorama Moseltal

  24. Eine Frage zur Anpassung der Belichtung. Mir ist aufgefallen, dass PS CS4 z.T. größere Probleme hat, die Belichtung zwischen zwei Bildern anzugleichen, so dass die Schnittkanten deutlich zu hervorgehoben werden.

    Subjektiv betrachtet habe ich den Eindruck, dass die Angleichung bei Autostitch günstiger war, so dass ein Erkennen der Panoramateile kaum möchglich war. Gibt es hier einen Trick, Helligkeits-/Farbewerte bei der Nachbearbeitung / Montage anzugleichen, wenn die Belichtung der Einzelbilder zu weit auseinander liegt?

    Beispiele CS4
    http://www.flickr.com/photos/srmurphy/3856709171/
    http://www.flickr.com/photos/srmurphy/3857278924/

    Beispiel Autostitch
    http://www.flickr.com/photos/srmurphy/2747227899/
    http://www.flickr.com/photos/srmurphy/2986647643/

    Wie man sieht, waren die Lichtverhältnisse in allen Fällen nicht ideal. Trotzdem erscheint mir der Übergang in den ersten Beispielen zu hart.

    Bin für jeden Tipp dankbar.

  25. Hallo,
    erstmal herzlichen Dank für den Beitrag! Mich würde nun noch interessieren, was es für Ausgabemöglichkeiten für Panorama gibt. Z.B. welche Bilderservice darauf eingerichtet sind, oder welche Möglichkeiten es gibt, Panorama Bilder im Web zu veröffentlichen. Einfach das Bild anzuzeigen finde ich ein wenig flau, meist ist ja nur ein schmaler Streifen zu sehen, oder man muss scrollen.
    Entdeckt habe ich bisher nur auf der Seite von Panoramastudio die Flash und Java Galerien, die wohl aus dem Programm generiert werden können.
    http://www.tshsoft.de/de/gallery_de
    Mich würde interessieren, was es sonst für Möglichkeiten gibt, speziell für Mac!?

  26. Hey vielen Dank für deinen Artikel. Hatte im letzten Urlaub auch mal ein paar Fotos für Panorams gemacht, nur wusste ich nicht wie ich die zusammensetzten sollte und war schon auf der Suche nach einem extra Programm. Nun weiß ich es mit Photoshop ganz einfach hinkriege. Also vielen Dank.
    Das ist übrigens draus geworden:

    http://www.flickr.com/photos/rot-blog/3862638787/
    http://www.flickr.com/photos/rot-blog/3862666281/
    http://www.flickr.com/photos/rot-blog/3863209622/

  27. Blogartikel dazu: mahom@home » Blog Archive » Von der Aussicht, an die Wand

  28. Blogartikel dazu: Sphärische Panoramen einer Architektur erstellen (Teil 1) | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  29. Blogartikel dazu: Photoshop CS4: Unschärfe aus einer Bilderserie entfernen | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  30. Hey,

    jetzt habe ich hier gerade noch den text gefunden und da kam mir doch die Frage in den kopf, wenn ich cs bilder liefer für ein 360° pano, wo schneidet er es dann auf?
    kann ich es beeinflussen?

    gruß,

    p_n

  31. Der Kommentarverlauf ist ja interessant. Ich bin gerade in meinen Anfängen zum Thema Panorama Fotografie und schau mich so n bisschen um. Dabei hab ich auch die Seite hier : http://www.leinwandfoto.de/info/de/foto-wissen/panorama-fotografie/ empfohlen bekommen. Wie oben beschrieben gibts da auch ein kostenloses Tutorial mit Photomerge zum Downloaden. Ist vielleicht noch ein wenig verständlicher nachzuvollziehen für Anfänger.

    Grüße